Vorteile
- EasyMesh-kompatibel
- Plug and Play
- sehr hohe maximale WLAN-Geschwindigkeit
Nachteile
- kein USB-Anschluss

Eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung ist für viele Menschen das wichtigste auf der Welt. Vor allem wenn es Probleme mit Glasfaserleitungen gibt, müssen andere Wege her. Auch in Deutschland finden sich Orte in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein, die immer noch über keine DSL-Kabel Anbindung verfügen. Mittlerweile gibt es einen einfachen Weg, durch das Web auch ohne Kabel und DSL-Modem zu surfen. Das Zauberwort heißt LTE. Sie sollten bevor Sie einen LTE-Router kaufen, jedoch die LTE Verfügbarkeit prüfen. Von Anbietern wie Telekom, Vodafone und O2 gibt es auch einen LTE Speedtest, damit Sie wissen, wie schnell die Verbindung am Ende ist.
In unserem Ratgeber zum LTE-Router-Vergleich 2026 möchten wir Ihnen zeigen, woran Sie den besten LTE-Router erkennen, so dass Sie am Ende auch wissen, welche Hardware für Sie in Frage kommt.

Auf diesem Bild sehen wir den tp-link-LTE-Router „Archer MR200“, der für ein 4G LTE-Netzwerk mit mehreren WLAN-Geräten gedacht ist und eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbit/s verspricht.
Der stationäre WLAN-Router versorgt Geräte (z. B. Laptop, Netbook oder Smartphones) mit kabellosem Internet über das LTE-Mobilfunknetz. Anders als beim DSL-WLAN-Router (z. B. der Fritzbox 7390) wird die Internetverbindung nicht über Kabel sondern über eine SIM-Karte gewährleistet, die für die Aufnahme des Mobilfunknetzes notwendig ist. An Notebooks, Handys oder Tablets wird das Signal über eine LAN-Verbindung oder über eine WLAN-Verbindung gesendet.
Die LTE Verfügbarkeit ist noch nicht überall gegeben, daher sollten Sie vor dem Kauf unbedingt einen LTE Speedtest durchführen, damit der Gebrauch nicht an einer schlechten LTE-Netzabdeckung scheitert. Manchmal können Sie Ihre Chancen mit einer LTE-Antenne erhöhen. Mit einfachen LTE-Cat-4-Routern sind theoretisch bis zu 150 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload möglich. LTE-Cat-6-Modelle erreichen bis zu 300 Mbit/s im Download, LTE-Advanced kann je nach Router und Netz sogar Datenraten im Gigabit-Bereich ermöglichen. In der Praxis liegen die Werte oft darunter, weil Netzabdeckung, Auslastung, Tarif, Antennenposition und Router-Kategorie eine große Rolle spielen. Festnetzanschlüsse sind ebenfalls nicht pauschal langsamer: VDSL schafft je nach Anbieter bis zu 250 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload, Kabel-Internet bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 240 Mbit/s im Upload.
| Routertyp | maximale Geschwindigkeit | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| 5G-Router | Download: bis zu 10 Gbit/s Upload: bis zu 1 Gbit/s |
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| 4G-/LTE-Router | LTE Cat 4: 150/50 Mbit/s LTE Cat 6: 300/50 Mbit/s LTE Cat 12: 600/100 Mbit/s |
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| Mobile LTE-/5G-Hotspots | LTE: meist 150 bis 300 Mbit/s 5G: oft über 1 Gbit/s |
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| Hybrid-Router mit Mobilfunk | VDSL: bis zu 250 Mbit/s plus LTE/5G: je nach Tarif und Netz |
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| WLAN-Router mit USB-Mobilfunkstick | je nach Stick: LTE meist 150 bis 300 Mbit/s |
|
| 2G-/3G-Router | 2G: sehr geringe Datenraten |
|

Ein guter LTE-Empfänger von Fritz.
Prüfen Sie die Mobilfunkversorgung immer standortgenau. Die Mobilfunk-Karte der Bundesnetzagentur zeigt 2G, 4G/LTE und 5G im Außenbereich und berücksichtigt Telekom, Vodafone, Telefónica/O2 und 1&1. Bundesweit sind inzwischen mehr als 98 Prozent der Fläche mit mobilem Breitband über 4G oder 5G versorgt. In Gebäuden können Empfang und Geschwindigkeit dennoch abweichen.
Der Standard LTE Router Telekom-seitig ist ein Modell aus der Speedport-Serie. Die Speedports von T-Mobile werden in der Regel von Huawei hergestellt. Diese Huawei LTE-Router können meist nur SIM-Karten von T-Mobile verwenden. Bei den AVM-Routern oder Fritzboxen besteht dieses Problem nicht. Weder 1und1 LTE noch Telekom LTE oder O2 LTE machen bei den AVM-Routern Probleme. Bei Netgear Routern, TP-Link Routern und Asus Routern sind die Probleme ähnlich gering, da sie meistens für 1und1 LTE, Telekom LTE und O2 LTE konstruiert wurden.
Bei der Wahl eines LTE-Router-Testsiegers sollten Sie nicht nach Markennamen gehen, sondern lediglich nach der Kompatibilität, der WLAN-Geschwindigkeit und dem Funktionsumfang. Ein LTE-Router-Testsieger sollte daher die folgenden Kriterien erfüllen.

Laut unserer Recherche ist das Setup dieses tp-link-LTE-Routers „Archer MR200“ denkbar einfach: SIM-Karte einlegen und loslegen.
Im LTE-Router-Vergleich 2026 gab es hier eigentlich nur zwei Arten. 4G-Router für den Empfang von Telekom LTE oder O2 LTE haben ein integriertes Modem. Ein Surfstick ist hier nicht notwendig. TP-Link Router können ohne Modem ausgestattet sein. Bei WLAN-Routern ohne Modem wird ein Surfstick benötigt, damit LTE empfangen werden kann.

Sehr günstiger Router ohne Modem von TP-Link.
Für Deutschland sollte ein LTE- oder 5G-Router möglichst viele hier genutzte Mobilfunkfrequenzen unterstützen. Achten Sie außerdem auf ein freies Gerät ohne SIM- oder Netlock, wenn Sie den Anbieter später wechseln möchten. Für die manuelle Einrichtung ist der APN wichtig: Telekom nutzt internet.v6.telekom, bei älteren Geräten internet.telekom. Vodafone verwendet web.vodafone.de, O2 nutzt internet und 1&1 ebenfalls internet. Benutzername und Passwort sind je nach Anbieter unterschiedlich: Bei Telekom lauten sie telekom und tm, bei O2 und 1&1 bleibt beides leer. Bei Homespot- und Hybrid-Tarifen entscheidet zusätzlich der Vertrag, ob der Router ortsgebunden, deutschlandweit oder nur mit einer bestimmten Anschlusskombination genutzt werden kann.
Im LTE-Router-Vergleich gab es bei der Frequenz zwei verschiedene Modelle. Dualband-Router können ein 2,4 GHz- und ein 5 GHz-Netz errichten. 5 GHz-Netze sind weniger anfällig gegen andere WLAN-Netze, da Sie eine größere Frequenzbreite abdecken. Einfache Monoband-Router erschaffen nur ein 2,4 GHz-WLAN-Netz. Da es der derzeitige Standard ist, gibt es viele Überschneidungen mit anderen Verbindungen.
Die maximale Geschwindigkeit beträgt zwischen 150 und 300 Mbit/s und ist von vielen Faktoren abhängig (z. B. dem Anstand zum Router, der Materialien der Wände und anderen Störquellen). Die Höchstgeschwindigkeit oder richtige Highspeed wird meistens nicht erreicht.
In unserem LTE-Router-Vergleich hatten die meisten Geräte wenigstens einen Ethernet- oder LAN-Port. Notebooks können durch ein Kabel direkt an den Router angeschlossen werden. Lediglich die mobilen LTE-Router verfügen über keinen LAN-Anschluss. Vor allem im Heimnetzwerk mit vielen Nutzern können LAN-Verkabelungen besser sein, da die Geschwindigkeit konstanter ist als im WLAN. Speedport LTE-Router oder Fritz-Router haben meistens 4 Anschlüsse.

Telekom Speedport LTE-Router von Huawei.
Beim Surfen sollte die Sicherheit an oberster Stelle stehen. Verwenden Sie für Ihr WLAN WPA3 oder mindestens WPA2 mit einem starken, individuellen Passwort. WEP und WPA sollten Sie meiden, da diese Verfahren keinen ausreichenden Schutz mehr bieten. Halten Sie außerdem die Router-Firmware aktuell und deaktivieren Sie Komfortfunktionen, die Sie nicht benötigen.
Da die LTE Netzabdeckung noch nicht flächendeckend gewährleistet ist und es Regionen mit sehr schlechtem LTE-Empfang gibt, sollten Sie auf LTE Außenantennen bei Ihrem Gerät achten. Der Empfang am Speedport LTE-Router ist dann beispielsweise deutlich besser.
Einen Anschluss für eine DECT-Telefonanlage kann notwendig sein, wenn Sie einen Festnetzanschluss haben und diesen auch weiter nutzen möchten. Dann brauchen Sie keinen anderen Anschluss mehr, um zu telefonieren. Ein USB-Anschluss für einen Drucker kann Ihnen Arbeit ersparen, wenn mehrere Personen auf denselben Multifunktionsdrucker zugreifen. Eine aufwendige WLAN-Einrichtung des Druckers entfällt.

Wie wir erfahren, können bis zu 64 Benutzer in das Netz dieses tp-link-LTE-Routers „Archer MR200“ und es besteht auch die Möglichkeit eine LAN-Verbindung – beispielsweise mit dem Computer – herzustellen.
Ja. Die Stiftung Warentest hat 2023 einen LTE-Router-Test veröffentlicht. Geprüft wurden 14 WLAN-Router mit Mobilfunkmodem, darunter mobile Hotspots mit Akku und Geräte mit Netzteil für zu Hause. Die Tester weisen auf deutliche Qualitätsunterschiede und Sicherheitsmängel bei einzelnen Modellen hin. LTE-Router-Testsieger ist ein FritzBox-Modell von AVM.
Im YouTube-Video „TP-Link Archer MR600 AC1200 Produkttest | mobilewlanrouter.net“ wird der LTE-Router von TP-Link getestet. Das Video zeigt unter anderem Einrichtung, Bedienung, Anschlüsse und einen Speedtest. Der Archer MR600 unterstützt LTE Cat 6 mit theoretisch bis zu 300 Mbit/s im Download und eignet sich vor allem für den stationären Einsatz per SIM-Karte, etwa zu Hause, im Büro oder im Ferienhaus.

Seit 2018 erstelle ich regelmäßig Vergleiche zu den unterschiedlichsten Themen. Spezialist bin ich aber vor allem für Vergleiche im Bereich Elektronik. Mit einem fundierten Hintergrundwissen und meiner Leidenschaft für technische Innovationen biete ich so umfassende wie präzise Informationen zu elektronischen Geräten, Gadgets sowie Technologien. Meine Beiträge beinhalten detaillierte Produktvergleiche, Kaufberatungen und technische Analysen, um Verbrauchern dabei zu helfen, sowohl informierte Entscheidungen zu treffen als auch die besten elektronischen Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden.
Der LTE-Router-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Mobile Nutzer.

Ich bin seit 2019 im Team und freue mich sehr darüber, durch mein Lektorat der verschiedensten Vergleiche immer etwas Neues zu lernen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich auch gerne mit dem Thema Sport und Freizeit. Als Lektorin ist es meine Aufgabe, Texte auf ihre inhaltliche Richtigkeit, sprachliche Präzision und Lesbarkeit zu überprüfen. Mein Ziel ist es, unseren Autoren dabei zu helfen, ihre Botschaften klar und effektiv zu kommunizieren. Durch meine Leidenschaft für das geschriebene Wort und meine breitgefächerten Interessen, bringe ich frische Perspektiven sowie neue Ideen in den Lektoratsprozess ein, um sicherzustellen, dass die Texte sowohl qualitativ hochwertig als auch ansprechend sind.
Position | Modell | Preis | max. WLAN-Geschwindigkeit | Anzahl der LAN-Ports | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Tp-Link Archer NX600 | ca. 253 € | 2.402 Mbit/s | 3 | ||
Platz 2 | Avm FRITZ!Box 6850 | ca. 201 € | 866 Mbit/s | 4 | ||
Platz 3 | Tp-Link Box Archer MR600 | ca. 99 € | 300 Mbit/s | 4 | ||
Platz 4 | Tp-Link Archer NX200 | ca. 212 € | 1.201 Mbit/s | 3 | ||
Platz 5 | AVM FRITZ!Box 6820 LTE | ca. 109 € | 150 Mbit/s |
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Hallo! Der Tp-Link TL-MR6400 wird hier mit Telefonmöglichkeit angegeben, eines der wenigen Modelle. Recherchiert man weiter, findet man nirgendwo Hinweise darauf, ich glaube diese Angabe ist falsch! Ich habe mir sogar extra die Bedienungsanleitung herunter geladen (nur auf Englisch verfügbar), ebenfalls ohne jeden Hinweis. Ich glaube das hat Ihr Tester mit dem wesentlich teureren Modell TP-Link TL-MR6500v verwechselt. Dort ist ein RJ11-Anschluss für analoge Telefone vorhanden. Aber hier nicht und DECT ebenfalls nicht!
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anmerkung zu unserem LTE-Router-Vergleich!
Wir haben die Angabe angepasst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von Vergleich.org
Gibt es einen LTE-Router, der auch die Nutzung des Mobiltelefons der SIM-Karte erlaubt?
Sehr geehrter Leser,
wie muss ich Sie verstehen? Sie sollen die SIM-Karte des Smartphones im Router einsetzen oder das Mobiltelefon mit der SIM des Routers betreiben?
Prinzipiell steht beidem mit einem mobilen Router nichts im Wege, sofern der Router dasselbe SIM-Format verwendet wie Ihr Smartphone.
Freundliche Grüße
Vergleich.org
ist der 7490 überholt
Lieber Herr Herzing,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem LTE-Router Vergleich.
Der 7490 ist natürlich nicht überholt. Er gehört zu den neueren Modellen bei den normalen DSL-Routern. In der Tabelle zu unseren LTE-Routern können Sie das Modell aus diesem Grund nicht finden.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß auf unserer Seite,
Ihr Vergleich.org Team