DSL-Modem Test 2016

Die 7 besten DSL-Modems im Vergleich.

AbbildungTestsiegerAVM FRITZ!Box 3490Preis-Leistungs-SiegerAVM FRITZ!Box 7430Asus DSL AC68UDrayTek Vigor 130Allnet ALL0333CJTP-Link TD-W8980BD-Link 321B EU
ModellAVM FRITZ!Box 3490AVM FRITZ!Box 7430Asus DSL AC68UDrayTek Vigor 130Allnet ALL0333CJTP-Link TD-W8980BD-Link 321B EU
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
08/2016
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,3gut
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Kundenwertung
102 Bewertungen
165 Bewertungen
92 Bewertungen
51 Bewertungen
46 Bewertungen
112 Bewertungen
270 Bewertungen
Modem-TypWLAN-Router mit ModemWLAN-Router mit ModemWLAN-Router mit Modemklassisches Modemklassisches ModemWLAN-Router mit Modemklassisches Modem
ÜbertragungsstandardADSL beschreibt eine DSL-Übertragung via Kupferleitung. Derzeit ist diese Form noch am weitesten verbreitet. Vor allem in Ballungszentren wird der Ausbau von VDSL vorangetrieben. Hier erfolgt die Übertragung über Glasfaserkabel. Sie sollten Ihrem Tarif entnehmen, welches Modem Sie brauchen.ADSL, ADSL2+, VDSL, VDSL2+ADSL, ADSL2+, VDSLADSL, ADSL2+, VDSL, VDSL2+ADSL2+, VDSL2+ADSL, ADSL2+ADSL, ADSL2+ADSL, ADSL2+
WLAN-StandardEs gibt zwei verschiedene WLAN-Standards. Netze mit 2,4 GHz sind immer noch weit verbreitet, aber 5 GHz-Netze kommen so langsam in Mode.2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
2,4 | 5 GHz
Dual-WLAN
WPSWPS beschreibt das Wifi-Protect-Setup. Damit können Sie Drucker und andere Geräte möglichst einfach in Ihr Funknetzwerk integrieren.JaJaJaNeinNeinJaNein
LAN-Anschluss
4

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1

1

4

1
USB-Anschluss
2 x USB 3.0

1 x USB 2.0

1 x USB 3.0

2 x USB 2.0
MediaserverDurch einen Mediaserver können auch Filme oder Musik im Netzwerk über das Modem verbreitet werden.JaJaJaNeinNeinJaNein
Vorteile
  • schnelle Konfiguration
  • gute WLAN- und LAN-Geschwindigkeit
  • viele Zusatzfunktionen (z. B. Online-Speicher)
  • schnelle Konfiguration
  • gute WLAN- und LAN-Geschwindigkeit
  • Anschluss für analog Telefon
  • gute Verarbeitung
  • gute WLAN-Stabilität
  • ansprechendes Design
  • umfangreiche Firewall
  • stabile Verbindung
  • schnelle Konfiguration
  • sehr klein und handlich
  • stabile Verbindung
  • viele Anschlüsse
  • gute WLAN- und LAN-Geschwindigkeit
  • schnelle Konfiguration
  • stabile Verbindung
  • geringe Wärmeentwicklung
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DSL-Modem-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein DSL-Modem soll das heimische Netzwerk mit dem Internet oder allgemeiner der Welt verbinden. Dabei gibt es verschiedene Arten von DSL-Modems. Die günstigen DSL-Modems haben meist nur einen LAN-Anschluss, während hochwertigere Modelle teilweise einen WLAN-Router mit integriert haben.
  • WLAN eignet sich vor allem für Nutzer, die bequem von überall im Haus oder der Wohnung ins Internet gehen wollen. Mit dem Laptop oder Tablet auf der Couch oder mit dem Convertible auf dem Küchentisch ist es problemlos möglich, in die weite Welt hinauszusurfen.
  • Wenn Sie ein DSL-Modem kaufen, sollten Sie auf den Übertragungsstandard achten. In manchen Orten wird bereits auf VDSL umgestellt. Einfache ADSL-Modems, die sonst üblich waren, versagen hier den Dienst.

DSL-Modem Test

Die Freiheit des Menschen findet sich heutzutage nicht mehr auf den Rücken der Pferde oder in den Lüften. Im digitalen Zeitalter ist der DSL-Anschluss des Menschens Himmelreich. So gibt es nichts Wichtigeres als die DSL-Verfügbarkeit zu überprüfen oder einen DSL Speedtest durchzuführen. Doch in einem solchen DSL Test werden Sie nur erfahren, welche DSL-Anbieter in Ihrer Region überhaupt schnelles Internet anbieten. Ein DSL Preisvergleich ist meist nicht inbegriffen. Der DSL-Anschluss mag schnell bestellt sein, aber die Einrichtung des Internetmodems ist meist Ihnen überlassen. Die meisten DSL-Anbieter (1 & 1 DSL, Alice DSL oder die Telekom) legen zu Ihrem DSL-Anschluss einen entsprechenden Internet-Router bei. Doch meist versagt er im Internet Speed Test oder die Stabilität des WLAN-Netzes ist nicht gegeben, sodass Sie irgendwann etwas Besseres haben möchten. Vielleicht brauchen Sie aber auch ein Ersatzgerät, da der alte WLAN-Router kaputtgegangen ist.

In unserem Ratgeber zum DSL-Modem Test 2016 möchten wir Ihnen nicht nur einen DSL-Modem Testsieger präsentieren oder zeigen, wie Sie das beste DSL-Modem für Ihre Zwecke finden, sondern auch erklären, was es mit den Begriffen VDSL und ADSL auf sich hat.

1. Was ist ein DSL-Modem?

Was ist DSL?

Die Digital Subscriber Line (oder der digitale Teilnehmeranschluss) fasst eine Reihe von Übertragungsstandards in der Kategorie der Bitübertragungsschichten zusammen. Gegenüber einem Telefonmodem mit 56 kbit/s oder ISDN-Verbindungen mit zwei Kanälen für je 64 kbit/s kann ein DSL-Internet-Modem einer mit Geschwindigkeit von mehr als 10 mbit/s überzeugen. Es handelt sich dabei um den derzeitigen Standard für einen Breitband-Internetanschluss.

Ein wichtiger Bestandteil der Hardware eines Netzwerkes stellt das DSL-Modem dar. Durch die DSL-Technik kann das Gerät sehr schnell Daten über eine Teilnehmeranschlussleitung übertragen. Aus diesem Grund wird das DSL-Modem in der Fachsprache auch Network Termination Broad Band Access oder Netzabschluss für den Breitbandzugang genannt. Über Glasfaserverbindungen oder Kupferkabel können Signale aus einem großen Frequenzbereich von Modem aufgenommen und verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt natürlich über die normale Telefonleitung und über standardmäßige LAN-Kupferkabel mit dem Notebook oder Rechner.

Hier müssen die verschiedenen DSL-Typen unterschieden werden. Mittlerweile gibt es ADSL und VDSL. Beim Internetanschluss über ADSL kommen einfache Kupferkabel zum Einsatz. Sie ermöglichen nur eine Geschwindigkeit bis 16 Mbit/s. Die Glasfaserkabel kommen bei VDSL zwischen DSLAM (DSL-Multiplexer), Konzentrator und Backbone des Providers zum Einsatz. Durch diese Netztechnik werden Geschwindigkeiten über 50 Mbit/s erreicht. Die genauen technischen Eigenheiten können in einem einfachen DSL-Modem Test nur schwer erklärt werden.

Ein kleines Video soll an dieser Stelle die wichtigsten Unterschiede zwischen ADSL und VDSL aufzeigen.

2. Welche DSL-Modem-Typen gibt es?

Neben der Unterscheidung zwischen einem VDSL-Modem oder einem ADSL Modem-Router kommt im DSL-Modem Test vor allem darauf an, ob ein WLAN-Router beim Modem integriert ist oder nicht.

Modem ohne WLAN-Router Modem mit WLAN-Router
einfaches Modem ohne WLAN-Router Modem mit WLAN-Router
  • sehr einfache Einrichtung
  • keine unnötige WLAN-Funktion
  • auch zum Anschluss eines WLAN-Routers geeignet, falls WLAN nachgerüstet werden soll
  • klein und unauffällig
  • nur ein LAN-Anschluss
  • geringer Funktionsumfang
  • günstige DSL-Modems haben keine integrierte Firewall
  • viele Anschlüsse (meist 4 Lan-Ports und ein USB-Anschluss)
  • einfache WLAN-Einrichtung via WPS (WiFi Protect Setup)
  • viele Zusatzfunktionen wie Internet-Telefonie
  • nicht immer stabile WLAN-Verbindung
  • manchmal schwierige Konfiguration des WLAN-Modems

3. Kaufkriterien für ein DSL-Modem: Darauf müssen Sie achten

In unserem DSL Modem Test 2016 haben wir uns auf WLAN-Modems und einfache LAN-Modems beschränkt. 3G-Router (auch UMTS-Router genannt) oder 4G Router (LTE-Router) werden Sie hier nicht finden. Damit Sie zwischen den Modellen von AVM, Belkin, D-Link oder TP-Link dennoch einen Unterschied finden, soll Ihnen unsere Kaufberatung nicht nur zeigen, woran man einen DSL-Modem Testsieger erkennt, sondern auch wie Sie das beste DSL-Modem für Ihre Zwecke ausmachen können.

3.1. Übertragungsstandard

Fritzbox DSL Modem Router

AVM Fritzbox 7430 – ein schneller Breitband-Router, auch für ADSL2+ und VDSL2+.

Anhand des Übertragungsstandards kann man zwischen VDSL Modems, VDSL2 Modems, VDSL2+ Modems, ADSL 2+ Modem oder auch dem ADSL Modem unterscheiden. Die meisten Modelle der AVM-Fritzbox, der Belkin Router und der Asus Router haben meist verschiedene Modems für die verschiedenen Netzwerkübertragungsarten integriert. ADSL2 und ADSL2+ stehen dabei für Weiterentwicklungen des ADSL-Standards, die längere Übertragungswege ermöglichen. Es handelt sich hierbei um asymmetrisches DSL, welches verschiedene Übertragungsraten für den Download und Upload zu Verfügung stellt. VDSL ist Very High Speed DSL, welches im Download Geschwindigkeiten bis 100 mbit/s ermöglicht.

Welchen Übertragungsstandard Ihr Netgear-Router braucht, ist abhängig vom DSL-Vertag, den Sie bei einem DSL-Tarifvergleich gefunden haben. Die meisten D-Link-Router, TP-Link-Router oder Netgear-Router gibt es in verschiedenen Ausführungen, sodass Sie den für Sie passenden LAN-Router auswählen können. In ländlichen Gebieten wird vorwiegend noch ADSL genutzt, während in großen Ballungsräumen wie Berlin, München oder Hamburg bereits VDSL auf dem Vormarsch ist.

3.2. WLAN-Standard und WPS

Modem ohne Router, besser als ISDN

Draytek Vigor – ein einfaches Modem ohne Router.

Router ohne WLAN sind selten geworden. So muss auch immer der WLAN-Standard der verschiedene Modelle in einem DSL-Modem Test verglichen werden. Bei den meisten AVM Fritzbox-Modellen und den Belkin DSL-Routern sind mittlerweile Dualband WLAN-Adapter verbaut, sodass Sie WLAN im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band genießen können. Letzteres ist wesentlich schneller und stabiler, da es nur von wenigen Nutzern genutzt wird und die Störungen durch andere Netze geringer sind. Damit Sie für die Zukunft gut gerüstet sind, sollten Sie Dualbandmodems oder Dualbandrouter nutzen.

Damit die Einrichtung möglichst einfach von der Hand geht, empfehlen wir auf die WPS-Fähigkeit zu achten. Dann sollten sich verschiedene Verbraucher wie Drucker, NAS-Server oder auch WLAN-Repeater automatisch mit dem WLAN Modem Router verbinden. WPS steht dabei für das WiFi Protect Setup.

Ein WLAN-Router mit DSL-Modem ist natürlich vor allem interessant, wenn Sie viele mobile Produkte wie Tablet oder Smartphone nutzen und damit auch von allen Räumen in der Wohnung oder im Haus ins Internet gehen wollen.

3.3. Anschlüsse

einfaches Modem ohne WLAN-Router

Einfaches DSL-Modem von Allnet.

Ob WLAN-Modem von Belikin oder Fritzbox von AVM, wenn Sie einen Highspeed Internetanschluss in Ihr Haus bringen wollen, müssen Sie auf die Anschlüsse achten. Vor allem beim DSL-Router ohne WLAN ist dies relevant, da Sie hier, wenn Sie nicht genügend LAN-Ports haben, ein Switch oder Hub nutzen müssen, um weitere Nutzer mit Internet zu versorgen.

Außerdem spielt der USB-Anschluss eine große Rolle, wenn Sie noch keinen WLAN-Drucker haben. Ein normaler Drucker kann einfach über den USB-Anschluss mit dem Modem verbunden werden und ist dann im Netzwerk einsatzbereit. Außerdem kann an ein USB-Modem auch eine externe Festplatte angeschlossen werden, die dann auch im Heimnetz verfügbar ist. So haben Sie ein kleines Entertainment-Center.

Moderne D-Link Router oder auch TP-Link-Router verfügen in der Regel über 4 LAN-Ports und einen USB 2.0 Anschluss. Produkte von Belkin oder AVM können hier ebenso überzeugen, da sie meist schon den schnelleren USB 3.0 Standard unterstützen.

Tipp: Vor allem wenn Sie Filme und Musik in hoher Qualität über das Netzwerk streamen wollen, sollten Sie auf USB 3.0 setzen.

3.4. Mediaserver

Falls Ihre Hardware für den Internetanschluss einen Mediaserver bereithält, können alle über USB angeschlossenen Medien über den Gigabit-Router oder Mini-Router bedient werden. Ein Gerät mit einer solchen Funktion erlaubt nicht nur DSL-Internet, sondern auch die Vernetzung von Fernseher, Notebook und Convertible mit NAS-Servern, externen Festplatten und USB-Sticks. Falls Sie gerne immer und überall Zugriff auf Ihre Daten haben wollen, empfiehlt sich der Kauf eines Internet-Modems mit den Funktionen. Ein modernes Fritzbox DSL Modem oder ein Speedport Modem der Telekom haben einen Mediaserver meist integriert. Bei einem günstigen DLink Router oder einem Netgear DSL-Modem muss dies nicht zwingend der Fall sein.

3.5. Wichtige Marken und Hersteller

  • Allied Telesis
  • Allnet
  • AVM
  • ConiuGo
  • D-Link
  • Dell
  • Devolo
  • Dialogic
  • Draytek
  • IBM
  • Juniper
  • Netgear
  • Nokia
  • NZR
  • Rutenbeck
  • Sitecom
  • StarTech
  • T-Com
  • T-Home
  • Telekom
  • TP-Link
  • Trust
  • U.S. Robotics
  • Vodafone
  • Zyxel

4. DSL einrichten – einige hilfreiche Tipps

In unserem DSL-Modem Test hat sich gezeigt, dass die Einrichtung eines SDSL-Modems oder auch eines VDSL-Routers kein großes Problem ist. Wenn Sie Ihr DSL einrichten oder optimieren wollen, brauchen Sie demnach keinen Fachmann. Wir haben versucht, den Vorgang in 5 einfachen Schritten darzustellen.

  • 1. Standortbestimmung des Routers mit Modem

    Wenn Sie ein DSL-Modem oder Router einrichten, sollten Sie zunächst mal einen geeigneten Standort wählen. Ein WLAN-Router mit DSL-Modem sollte möglichst zentral platziert werden, wenn in alle Räumen zu einem großen Access-Point-Gebiet werden sollen. Wenn Sie einen DSL-Router einrichten, der kein WLAN hat, sind sie ein weniger freier in der Anordnung, da Sie bei der Verbindung über Kabel keine Störquellen (z. B. Wände, Decken oder Geräte mit der gleichen Frequenz) bedenken müssen.
  • 2. Anschluss des Ethernet-Modems

    Damit Sie das DSL-Modem erst einmal in aller Ruhe einrichten können, empfiehlt sich eine einfache Verbindung via LAN-Kabel. Die Einrichtung hängt stark von der Hardware und der beigelegten Software ab. So wird ein Unitymedia Modem anders eingerichtet als ein Telekom DSL-Router. Eine genaue Beschreibung für das DSL-Router Einrichten wird vom Hersteller meist mitgeliefert. Hersteller wie Allnet verweisen meist auf die Windows eigene Software, während beim Telekom Speedport oder der AVM Fritzbox auch umfangreiche Programme zur einfachen Einrichtung und Videos zur Durchführung auf CD oder DVD vorhanden sind. Eigentlich sollte man bei allen Modellen aus dem DSL-Modem Test den Netzwerk-Router über einen Browser mit der richtigen IP-Adresse anwählen können. Um zu den Einstellungen zu gelangen, muss man Benutzername und IP-Adresse des Providers eingeben. Im Benutzerhandbuch und den zugesandten Unterlagen des DSL-Anbieters sollten Sie alle wesentlichen Informationen finden.

    Anders ist dies beim Kabelmodem Router von Kabel Deutschland, da Sie hier meist nur technische Daten wie Geschwindigkeit auslesen können.

  • 3. Passwort für das WLAN-Modem festlegen

    Falls Sie einen ein WLAN-Netzwerk mit z. B. einem Asus Router oder einem Modell der Netgear N300-Serie einrichten wollen, sollten Sie Ihr Wireless-LAN-Netzwerk durch ein Passwort schützen. Bei der Fritzbox erfolgt dies unter dem Menü „System“ bei der Schaltfläche „Kennwort“. Bei anderen Herstellern ist es ähnlich. Das Passwort sollte aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen, damit es wirklich sicher ist. Im Zweifel kann ein Passwort Manager Ihnen hier weiterhelfen.
  • 4. Das WLAN verschlüsseln

    Wenn Sie ein WLAN einrichten, sollten Sie auch an die Verschlüsselung denken, da sich nur so gegen ungewollte Mitsurfer wehren können. Im Menü des Modems sollte die WPA oder WPA2-Verschlüsselung ausgewählt werden. Letztere wurde bisher noch nicht gehackt. Die alte WEP-Verschlüsselung hat hingegen ausgedient, da es viele Programme gibt, die sie entschlüsseln können. Sie sollten aber auch sicherstellen, dass alle Endgeräte die aktuelle Verschlüsselung unterstützen.
  • 5. Alle Endgeräte mit dem Modem verbinden

    Zum Schluss müssen Sie alle Endgeräte mit dem Modem über Kabel oder Wireless-Verbindung anschließen. Dafür müssen WLAN Schlüssel und Passwort eingegeben werden. Falls Sie ihr DSL optimieren möchten, weil der DSL-Geschwindigkeitstest nicht gut ausgefallen ist, gibt es noch eine Vielzahl an Tools, die Browser und Protokolle für schnelles Internet einstellen können, ohne dass Sie sich durch verschiedene Menüs klicken müssen.

5. Router vs. Modem – wo ist der Unterschied?

Der Unterschied zwischen Router und Modem wird immer kleiner, da ein Modem mit Router oder ein Router mit integriertem Modem heute keine Seltenheit mehr darstellt. Das Modem ist wichtig, damit die Signale vom DSL-Splitter verarbeitet werden können. Der Splitter ist die Breitbandanschlusseinheit, die die Anschlüsse für DSL-Telefonie und Internetanschluss trennt. Ein reiner Router kann das meist nicht, da dafür ein integriertes Modem notwendig ist. Ein einfacher WLAN-Router kann beispielsweise nur das WLAN-Netz generieren, und wenn er nach einem einfachen LAN-DSL-Modem eingesetzt wird, kann das Heimnetz durch die Funkübertragung bereichert werden. Letztlich werden die Begriffe aber immer mehr Synonym verwendet. Daher würden wir Ihnen empfehlen eher ein DSL-Modem mit WLAN-Router zu kaufen, damit Sie die größtmögliche Verbindungsvielfalt haben.

Die Vor- und Nachteile eines DSL-Routers im Überblick
  • viele LAN-Ports zum Anschluss
  • weitere USB-Anschlüsse für Drucker oder externe Festplatten
  • zuverlässiges WLAN-Netz
  • einfache Einrichtung des WLANs über WPS
  • viele Zusatzfunktionen wie Internet-Telefonie
  • höherer Stromverbrauch
  • teilweise schwierige Erstkonfiguration

6. Sicherheit im Internet – was braucht ein DSL-Modem?

Netgear N300

Die Netgear N300-Serie ist relativ bekannt.

Im Internet findet man viele Hinweise auf eine Router Firewall. Diese ist meist nur bei WLAN-Router mit integriertem Modem oder einem hochwertigen DSL-Modem vorhanden. Der Vorteil einer Hardware-Firewall des Routers besteht darin, dass das Netzwerk vor Fremdeinwirkungen geschützt ist. Zur Säuberung des heimischen PCs oder Notebooks sind keine aufwendigen Security Suiten notwendig. Ein einfacher Antivirus-Scanner und die Windows-System-Programme reichen vollkommen aus. Bei Apple-Systemen reicht meist die vorhandene Software des Betriebssystems.

Bei einem günstigen DSL-Modem ist keine Firewall auf der Hardware vorhanden. In unserem WLAN-Router Modem Test hat sich gezeigt, dass dann eine richtige Security Suite mit Antivirusscanner bei den Endgeräten vorhanden sein sollte, damit beim Surfen keine unliebsamen Gäste den Rechner schädigen.

7. DSL-Modem Vergleich bei der Stiftung Warentest

Moderne Themen wie Server, DSL-Splitter, VOIP-Router und Gaming-Router machen auch vor der Stiftung Warentest nicht halt. Auch wenn es keinen DSL-Modem Vergleich gibt, wurden doch in einem WLAN-Router Test von der Stiftung Warentest einige relevante Modelle untersucht. In Ausgabe 03/2012 wurde in zwei Kategorien unterschieden. Bei den ADSL-Router konnte die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7330 mit dem Testergebnis 1,7 überzeugen. Auf Platz 2 landete etwas abgeschlagen die Vodafone EasyBox 803 mit der Note 2,5.

Bei den ADSL- und VDSL-Routern überzeugte die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7390 mit der Gesamtwertung 1,6. Dahinter reihte sich der Telekom Speedport W 921 V mit der Note 2,1 ein.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema DSL-Modem

8.1. Was ist ein WLAN-Router?

WiFi-Router

Asus-Router mit externen Wireless-Antennen.

Ein klassischer WLAN-Router dient eigentlicht nur zur Erzeugung eines WLAN-Netzes. In der einfachsten Fassung sind keine Modems integriert, sodass er nur die Signale eines DSL-Modems aufnehmen und über WLAN eine Verbindung zwischen den Endverbrauchern und dem Modem herstellen kann. Mittlerweile wurden aber WLAN-Router mit Modem zum Standard und Router ohne Modem sind nur noch vereinzelt zu finden. Daher kann man auch VDSL- oder ADSL-Anschlüsse mit einem Router benutzten. Manchmal findet man auch die Bezeichnungen des Kabelmodem Routers, des WLAN Router DSL Modems oder des ADSL Modem Routers. Es bezeichnet die gleichen Produkte.

8.2. Wie viel Strom verbraucht ein DSL-Modem?

Ein einfaches DSL-Modem verbraucht ungefähr 5 Watt. Ein Modem mit Router kann bis zu 20 Watt verbrauchen. Da sie im Dauerbetrieb 24 Stunden und 365 Tage im Jahr laufen, müssen Sie also mit einem Jahresverbrauch zwischen 43,8 und 175,2 kWh rechnen. Dies entspricht Stromkosten von 11 bis 44 € je nach Modell.

8.3. Gibt es ein DSL-Modem ohne Router?

Ja es gibt solche Produkte. Hersteller wie Allnet oder D-Link haben solche Modelle im Angebot. Produkte wie der DrayTek Vigor 130 haben sogar eine integrierte Firewall und bieten einen recht hohen Schutz.

8.4. Was ist Annex?

Manchmal werden spezielle Eigenschaften beim Modem angegeben wie Annex B oder Annex J. Es handelt sich dabei um spezielle Spezifikationen für den DSL-Anschluss, die die Frequenzen für Sende- und Empfangseinrichtungen von Telefonnetzen über Kupferkabel beschreibt. Die Spezifikation des Routers muss zu Ihrem DSL-Anschluss passen.

Kommentare (2)
  1. Walter Henning sagt: 07. Januar 2016, 10:25 Uhr

    Ich habe meinen Alice-Vertrag gekündigt und bin zurück zur Telekom gegangen. Ich dachte, es wäre eine einfache Umstellung und dass ich meinen Alice Modem weiter nutzen könnte. Jetzt hat sich herausgestellt, dass ich keinen Annex B, sondern ein Annex J Router kaufen muss. Kennt ihr also zufällig ein gutes DSL-Modem für Annex J?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 07. Januar 2016, 10:36 Uhr

      Sehr geehrter Herr Henning,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zum DSL-Modem Vergleich. Annex J Router sind nur bedingt auf dem Markt vertreten. Gute Modelle wären hier der TP-Link TD-W8970B mit WLAN-Router und Mediaserver. Auch der Netgear N 600 verrichtet einen guten Dienst. Besser wäre nur noch die Fritzbox 3490 oder 7490, da sie noch weitere Zusatzfunktionen bereithalten.

      Weiterhin viel Spaß mit Ihrem Breitband-Internetanschluss wünscht,
      Ihr-Vergleich.org-Team

      Antworten
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