Fritz WLAN Repeater Test 2016

Die 7 besten Fritz Repeater im Vergleich.

AbbildungTestsiegerAVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-CPreis-Leistungs-SiegerAVM FRITZ!WLAN Repeater 1160AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750EAVM FRITZ!Powerline 546E / 510EAVM FRITZ! Powerline 1240E / 1000EAVM FRITZ!Powerline 540E / 510EAVM FRITZ!WLAN Repeater 450E
ModellAVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-CAVM FRITZ!WLAN Repeater 1160AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750EAVM FRITZ!Powerline 546E / 510EAVM FRITZ! Powerline 1240E / 1000EAVM FRITZ!Powerline 540E / 510EAVM FRITZ!WLAN Repeater 450E
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
08/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertungnoch keine
67 Bewertungen
1.033 Bewertungen
54 Bewertungen
26 Bewertungen
329 Bewertungen
576 Bewertungen
WLAN-FrequenzbandMehrere Frequenzen sind hilfreich, wenn in der unmittelbaren Umgebung viele Nachbarn ebenfalls ihr WLAN anhaben.

Die Signale könnten sich gegenseitig stören.

Mit unterschiedlichen Frequenzen kann man bequem auf einen anderen Kanal wechseln.

Die häufigste Frequenz ist 2,4 GHz und die zweithäufigste 5 GHz.

2,4 GHz stellt maximal 13 Kanäle zur Verfügung und kann bis zu 600 Mbit/s übertragen.

5 GHz hat 23 Kanäle und kann bis zu 6,9 Gbit/s übertragen.
5,0 GHz, 2,4 GHz5,0 GHz, 2,4 GHz5,0 GHz, 2,4 GHz2,4 GHz2,4 GHz2,4 GHz2,4 GHz
DatenübertragungsrateDie Datenübertragungsrate gibt an wie viele Daten im Megabitbereich maximal pro Sekunde übertragen werden.1.300 Mbit/s866 Mbit/s1.300 Mbit/s300 Mbit/s300 Mbit/s300 Mbit/s450 Mbit/s
geeignet für Online-GamingWenn die Datenübertragung schnell genug ist, können auch Online-Spiele ohne Verzögerung gespielt werden.
Einrichtung
WPS | Browser
Mit einem Knopfdruck kann das WLAN per Wi-Fi Protected Setup (WPS) einfach eingerichtet werden.

Eine andere Möglichkeit wäre es, über einen Browser in das Menü des Repeaters zu gehen.
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Protokolle
TCP/IP | IPv4 | IPv6
Diese Protokolle dienen dazu, dass der Nutzer im Internet stabil surfen kann.

IPv4 ist mittlerweile veraltet. IPv6 wird auch noch in Zukunft unterstützt.

TCP/IP ist universal nutzbar, aber komplex in der Bedienung.
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VerschlüsselungWPA2 ist die sicherste Form der Verschlüsselung.

WEP und WPA sind veraltete Standards und sollten nach Möglichkeit nicht genutzt werden.
WEP, WPA, WPA2WPA2WEP, WPA, WPA2WEP, WPA, WPA2WPA2WEP, WPA, WPA2WEP, WPA, WPA2
Stromverbrauch5,5 Watt2,8 Watt5,5 Watt6 Wattca. 6 Watt8 Watt5 Watt
Abmessungen
(H x B X T)
125 x 77 x 63 mm125 x 77 x 63 mm155 x 77 x 63 mm132 x 59 x 41 mm132 x 59 x 41 mm185 x 125 x 85 mm101 x 76 x 76 mm
Vorteile
  • versendet Fernsehsignale über IP (IP-TV)
  • Dual-Tuner (DVB-C)
  • versendet Fernsehsignale über IP (IP-TV)
  • kann zwei WLAN-Signale gleichzeitig aussenden
  • sehr geringer Stromverbrauch
  • versendet Fernsehsignale über IP (IP-TV)
  • Firmware aktualisierbar
  • versendet Fernsehsignale über IP (IP-TV)
  • große Reichweiten über das Stromnetz
  • integrierte Steckdose misst den Stromverbrauch
  • Fernsteuerung
  • große Reichweiten über das Stromnetz
  • LAN-Zugang (für Geräte ohne WLAN)
  • Strombedarf wird autom. reguliert
  • versendet Fernsehsignale über IP (IP-TV)
  • große Reichweiten über das Stromnetz
  • Strombedarf wird autom. reguliert
  • sehr klein
  • LAN-Zugang (für Geräte ohne WLAN)
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Fritz WLAN Repeater-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • WLAN-Repeater sind WLAN-Verstärker: Sie verbreiten ein bereits vorhandenes Signal. Außerdem können sie nach Bedarf auch ein eigenes WLAN aufspannen, das parallel zum bestehenden ausgestrahlt wird. Einige Repeater können sogar zwei Signale gleichzeitig aussenden.
  • Fritz WLAN Repeater von AVM bringen ähnlich wie die Fritzboxen viele Funktionen mit sich, zum Beispiel Steuermöglichkeiten per App, Übertragung von Fernsehsignalen im WLAN oder die Verbreitung zweier Funknetze.
  • Neben der Fritz WLAN-Reihe gibt es auch die Fritz Powerline-Reihe: Powerline-Geräte schicken über eine Stromleitung Internetsignale und können so noch weiter vom Router installiert werden.

fritz wlan repeater test

Über das heimische WLAN werden schon lange nicht mehr nur E-Mails abgerufen und Katzenbilder im World Wide Web gesucht. Heutige WLAN Verbreiter müssen mehr können: So ist es möglich, per Voice over IP über das WLAN zu telefonieren und TV-IP verbreitet ohne lästige Kabel das TV-Signal in der Wohnung.

Einige WLAN-Steckdosen kontrollieren sogar die daran angeschlossenen Geräte. Der Weg zum Smart Home führt also auch über das WLAN. Daher bieten viele Unternehmen diverse Lösungen für eine sogenannte Heimvernetzung an:

56 Prozent der Festnetzanbieter wie Telekom oder Alice haben Geräte mit Smart Funktionen bereits im Angebot. 39 Prozent der Hersteller von Netzwerkkomponenten (z.B. Router und Repeater) springen auf diesen Zug mit auf. AVM ist mit seinen Fritz-Geräten einer dieser Hersteller.

Die AVM Repeater erweitern nicht nur das WLAN Signal, sondern auch die Produktpalette der Fritz-Geräte: Neben die Fritzboxen und Fritz Dect Repeater gesellen sich die Fritz WLAN Repeater. In unserem Fritz WLAN Repeater Vergleich 2016 haben wir uns den feinen Unterschieden gewidmet.

1. Wozu ein WLAN-Repeater von AVM?

Fritz Wlan Repeater 310

Ein AVM Fritz WLAN Repeater 310 kann in einem mehrstöckigen Haus optimal sein Signal verbreiten.

Der erste Teil der Antwort ist simpel: um ein bestehendes WLAN Signal zu verstärken. In der Regel gehen der Standort der Telefonbuchse und der Einsatzort des Internets in einem Haus weit auseinander.

So kann der Anschluss unten im Keller liegen, aber im Schlafzimmer unterm Dach soll noch eine Folge Dr. Who per Netflix gestreamt werden. Dafür braucht es eine stabile und schnelle Verbindung, denn sonst wird aus der Serien-Lust nur Frust.

Für diese Aufgaben reichen bereits herkömmliche Repeater. In diesem Fall haben wir Ihnen einen Testsieger herausgesucht. Doch das Besondere an einem Fritz Repeater ist nicht seine Leistungsfähigkeit, sondern es sind die Funktionen, die über das bloße WLAN-Verstärken hinausgehen: TV-IP, Voice over IP (VoIP) und Smart Home Funktionen.

Ein Ganzheitlicher Ansatz

AVM verfolgt mit seinen Fritz-Produkten ein ganzheitliches Konzept. Wer eine Fritzbox als Router hat, kann darüber häufig weitere Fritzgeräte problemlos ansteuern. Die Fritzbox ermöglicht per dynamischer IP-Adressen auch den Zugang von Außerhalb in das heimische Netzwerk. So kann man von Unterwegs sich über das Internet in das Heimnetzwerk einklinken.

So ist es möglich, an die Fritzbox angeschlossene Repeater von unterwegs aus zu warten. Nutzen Sie zum Beispiel einen AVM FRITZ Powerline 546E, können Sie sogar die daran angeschlossenen Geräte über das Internet steuern.

Für alle Fälle Fritz: WLAN-Repeater der Fritz-Serie kommunizieren auch mit allen anderen Routern fremder Marken. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für Verbindungsprobleme, wenn nur Fritz-Geräte miteinander kommunizieren, sehr gering.

2. Welcher Fritz kann mehr: Fritz-Powerline oder Fritz-Repeater?

2.1. Eine kleine Fritz-Typologie

In der AVM Reihe können Sie im Prinzip zwischen zwei Typen auswählen, und zwar zwischen dem Fritz WLAN Repeater und Fritz Powerline. Beide Kategorien widmen sich dem Verbreiten des Netzwerkes mit unterschiedlichen Strategien.

Des Weiteren hat sich Vergleich.org auch einem Powerliner-Adapter-Test gewidmet, in dem statt einem einzelnen verschiedene Hersteller untersucht wurden.

WLAN-Repeater-Serie Powerline-Serie
Die Geräte der WLAN-Repeater-Serie haben ihren Schwerpunkt beim Verstärken des WLANS. Dies beherrschen sie kompromisslos gut.

Jedoch haben sie nur wenige Funktionen, die darüber hinausgehen, und sind an die Signalreichweite des Ursprungssignals gebunden.

Die Powerline Modelle von AVM verteilen das Internetsignal im Strom. Dafür muss es ein Startgerät geben, welches das Signal vom Router in das Stromnetz einspeist.

Ein entsprechender Empfänger holt an anderer Stelle das Signal aus dem Strom und kann es entweder per LAN oder WLAN verbreiten. Dadurch sind diese Netzwerk-Extender nicht an eine Nähe zum Router gebunden.

Allerdings braucht es immer zwei Geräte.

meist hohe Datenübertragung
nur ein Gerät vonnöten
günstig

braucht Nähe zum Router

Standort ist unabhängig vom Router
hohe Datenübertragung im LAN

geringe Datenübertragung im WLAN
zwei Geräte oder Fritzbox vonnöten
teuer

WLAN-Repeater der Serie:

  • FRITZ!WLAN Repeater DVB-C
  • FRITZ!WLAN Repeater 1750E
  • FRITZ!WLAN Repeater 1160
  • FRITZ!WLAN Repeater 450E
  • FRITZ!WLAN Repeater 310
  • FRITZ!WLAN Repeater 300E
  • FRITZ!WLAN Repeater n/g
Powerliner der Serie:

  • FRITZ!Powerline 1240E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 1000E
  • FRITZ!Powerline 546E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 540E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 530E
  • FRITZ!Powerline 510E

2.2. Smarter Fritz

Unter den Powerlinern befindet sich auch ein intelligenter Fritz: Der FRITZ!Powerline 546E kann nicht nur über das Stromnetz Internet versenden und ein bestehendes WLAN-Signal verstärken, er kann auch die an ihn angeschlossenen Geräte steuern und überwachen.

Dieser WLAN-Verstärker hat eine integrierte Steckdose und kann zudem sogar den Stromverbrauch messen. Er fungiert also auch als Energiemessgerät. Damit ist es möglich, den Stromverbrauch angeschlossener Geräte exakt zu messen, aufzuzeichnen und entsprechend auszuwerten.

Außerdem ist es möglich sich per App mit dem smarten Fritz-Repeater zu verbinden. Ähnlich intelligent ist der FRITZ!DECT 200. Jedoch hat dieser keine Repeater-Funktion.

Die Vor- und Nachteile eines intelligenten Fritz Repeaters:

  • komfortable Bedienung
  • viele Informationen über Endverbraucher
  • Kontrolle über Endverbraucher (z.B. Lampe oder Waschmaschine)
  • geringe Datenübertragung im WLAN
  • Powerline braucht zweites Gerät
  • teuer

3. Kaufberatung für den richtigen Fritz WLAN Verstärker

AVM FRITZ!WLAN Repeater 310

Eine hohe Datenrate ist beim WLAN von Vorteil, wenn viele das Signal gleichzeitig nutzen.

Ein Fritz WLAN Repeater Testsieger muss in den Kaufkriterien nicht immer die besten Werte haben, sondern möglichst viele Aspekte an Bord haben. Eine extrem hohe Datenübertragung allein reicht nicht aus, um der beste Fritz WLAN Repeater zu werden. Entscheidend ist vielmehr, wie gut sich der Repeater in sein Umfeld integriert.

3.1. Datenübertragung

Wie flüssig der gestreamte Film läuft, kann unter anderem von der Datenübertragung abhängig sein. Wenn Sie über einen Repeater ins Internet gehen, dann ist er der Flaschenhals zum World Wide Web. Umso mehr Nutzer über einen WLAN Zugang (Access Point) ins Internet gehen, desto höher sollte die Datenübertragungsrate sein.

Auf den reinen Datenverbrauch beschränkt, liefern der Fritz Repeater 1750e und der Fritz Repeater 1160 mit 1.300 Mbit und 866 Mbit pro Sekunde im WLAN wesentlich bessere Leistungen als zum Beispiel die Powerliner AVM FRITZ!Powerline 546E und AVM FRITZ! Powerline 1240E.

3.2. Welche Protokolle liest Fritz?

Netzwerkprotokolle, auch Internet Protocol (IP) genannt, sind die Grundlage dafür, dass Endgeräte wie Handys und PC mit Servern kommunizieren können. Grob vereinfacht: Ohne IP könnten die Geräte im Internet nichts finden. Damit kein Chaos herrscht, müssen Adressen vergeben werden: die IP-Adressen.

Damit jede Antwort auf die jeweilige Suchanfrage auch dort ankommt, wo sie gestellt wurde, müssen die Adressen eindeutig zuordenbar sein.

Beim IPv4, das uns bisher begleitete, gehen nun langsam aber sicher die Adressen aus, sodass es zu Dopplungen kommen kann. Die Zukunft gehört damit dem IPv6.

TCP/IP ist ein Verbund mehrerer Protokolle und daher mit unterschiedlichen Betriebssystem kompatibel. Allerdings sind diese Verbindungen auch komplexer zu konfigurieren. Somit ist TCP/IP für erfahrene Nutzer spannend.

IPv6 der neue Standard: Für den durchschnittlichen Nutzer ist IPv6 wichtig. Dieser Standard wird in naher Zukunft maßgebend sein. Wer jedoch mit sehr alten Geräten im Netzwerk Kontakt aufnimmt, der sollte ein Gerät wählen, das auch IPv4 versteht.

3.3. Der Schlüssel zur Sicherheit

WPS – der schnelle Weg

WPS steht für Wi-Fi Protected Setup. Mit dieser Technik wurde ein einfacher und schneller Weg gefunden, um Geräte einem verschlüsselten Netzwerk hinzuzufügen. Mittels WPS muss nicht mehr aufwendig ein Sicherheitsschlüssel beim Smartphone oder PC eingegeben werden, sondern am Access Point und am Endgerät wird jeweils die WPS-Taste gedrückt.

Wenn beispielsweise ein neuer Repeater mit dem Router verbunden werden soll, ist der Router der Access Point und der Repeater das Endgerät. So wird eine Verbindung aufgebaut:

  • bei beiden Geräten wird gleichzeitig der WPS-Knopf gedrückt
  • die Geräte kommunizieren nun offen über das WLAN
  • der Router gibt den Sicherheitsschlüssel an den Repeater
  • der Repeater speichert den Schlüssel
  • und ist nun dauerhaft mit dem WLAN verbunden
  • anschließend ist die Verbindung weiterhin Verschlüsselt

Da Sie nicht kontrollieren können, wohin Ihr WLAN funkt, können auch Nachbarn das Signal empfangen. Wer Zugriff auf das Netzwerk hat, der kann auch ungehindert auf die dort eingebundenen Geräte wie Tablets, Smartphones und PCs zugreifen. Ein Nachbar mit kriminellen Neigungen und Technikkenntnissen könnte so Trojaner auf die Geräte schleusen und Daten abgreifen.

Daher bringen alle WLAN-Geräte Verschlüsselungsmöglichkeiten mit. So gelangt nur derjenige ins Netzwerk, der das Passwort kennt. Jedoch sind nicht alle Verschlüsselungsmöglichkeiten gleich sicher. Achten Sie daher auf folgende Hinweise:

WEP-Verschlüsselung ist in keinem Fall empfehlenswert, da dieser Verschlüsselungsstandard mit leicht zugänglichen Programmen in nur wenigen Minuten geknackt ist.

WPA ist der Vorgänger von WPA2, beruht aber auf der Architektur von WEP und ist nur geringfügig sicherer. WPA nicht nur einen 48 Bit langen Key wie WEP, sondern wählt bei jeder Übertragung einen neuen Key. Diese dynamischen Keys beruhen auf dem sogenannten Temporal Key Integrity Protocol, welches eine hohe Kompatibilität zu unterschiedlichster Hardware aufweist.

Erfreulicherweise beherrschen aktuelle Router und Repeater fast ausschließlich die WPA2-Verschlüsselung. Um die dynamische Key-Verteilung von WPA noch sicherer zu machen, wurde bei WPA2 auf einen sogenannten Advanced Encyption Standard (AES) gesetzt. Hier ist der Key entweder 128, 192 oder 256 Bit lang.

Auch die im Fritz WLAN Repeater Test vorgestellten Modelle beherrschen diesen Standard an Sicherheit.

Sicher einrichten: Wenn Sie also Ihren Fritz-Repeater einrichten, lohnt es sich, gleich darauf zu achten, dass die Verschlüsselung auch auf WPA2 steht. Ein Rat, den auch die Stiftung Warentest gibt. Außerdem betont die Stiftung, dass man den Namen des WLANS ebenfalls ändern sollte (SSID).

3.4. Fritz braucht Strom

Da ein Repeater tendenziell permanent am Strom hängt, ist sein Verbrauch nicht uninteressant. Einige der Powerline-Modelle verbrauchen um die 6 Watt, allerdings können diese zum Teil ihren Stromdurst dem Verbrauch anpassen. So gehen die meisten Powerliner bei wenig Nutzung in eine Art Eco-Modus.

Wer hingegen den Repeater nur zum WLAN-Verstärken benötigt, sollte auf einen Fritz achten, der einen möglichst geringen Verbrauch hat. Der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1160 verbraucht beispielsweise nur 2,8 Watt.

AVM Fritz Wlan Repeater 310

4. Der Sitz vom Fritz – wo stellt man den Repeater am besten auf?

AVM FRITZ! Powerline 1240E

So kann ein AVM FRITZ! Powerline 1240E im Haushalt mehrere Etagen mit Internet versorgen: Der Sender wird beim Router angesteckt und schickt es über die Stromleitung an diverse Empfänger.

Die beste Technik hilft nichts, wenn im Fritz WLAN Repeater Test der Standort unglücklich gewählt ist. Metall und Wasser sind die größten Feinde eines guten Funksignals.

Hürden für das WLAN

Den Fritz WLAN Repeater günstig aufzustellen ist das A und O, um zu Hause das Signal optimal  zu verbreiten. Wenn Sie sich für ein Modell der WLAN Repeater Serie entschieden haben, ist die beste Verbindung gewährleistet, wenn Router und Repeater in Sichtlinie zueinander stehen können.

Jedoch ist dies meist nicht der Fall. Daher sollte darauf geachtet werden, dass zwischen beiden Internetgeräten keine Strom- und Wasserleitungen in der Wand liegen. Auch eine große Gießkanne beeinträchtigt bereits das Funksignal.

Mit dem Strom

Powerliner überbrücken WLAN-Signal hemmende Hürden durch das Stromnetz. Jedoch sind hier Mehrfachsteckerleisten Stolperfallen für die Internetverbreitung.

Nicht immer finden sich Powerline-Sender und -Empfänger, wenn sie über Mehrfachstecker in das Stromnetz einspeisen. Sie gehen auf Nummer sicher, wenn Sie dem Powerliner eine eigene Steckdose spendieren.

5. Fernsehen mit Fritz

Einige Fritz Repeater können Fernsehsignale im WLAN verbreiten. Dafür müssen sie entweder ein entsprechendes Signal abgreifen, zum Beispiel wenn der Fernseher oder Receiver bereits IP-TV beherrscht und es per LAN-Kabel in den Router bzw. Repeater einspeist.

Allerdings gibt es auch Repeater wie den AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C, der einen DVB-C Tuner integriert hat. In diesen lässt sich ein Kabel vom Kabelanschluss stecken und sofort verbreitet er das Fernsehsignal im WLAN.

Mit der App FRITZ!App TV kann dann auf dem Tablet oder Smartphone Kabelfernsehen genossen werden. Die Stiftung Warentest hat in einem Fritz WLAN Repeater Test den DVB-C Fritz geprüft und unter anderem dessen gute Bildqualität gelobt.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Fritz WLAN Repeater

  • 1. Wie verbinde ich meinen Fritz Repeater mit einem Router?

    Die schnellste Möglichkeit einen Router mit dem Fritz Repeater zu verbinden ist, wenn der Router WPS-fähig ist. Sie drücken bei beiden Geräten die WPS-Taste für ungefähr sechs Sekunden. Wenn bei beiden Geräten die LED-Lampe blinkt, sind sie verbunden.
    Ein zweiter Weg, um den Fritz Repeater zu konfigurieren, wäre über die Benutzeroberfläche im Browser. Dafür müssen Sie den Repeater nur anschalten und im Browser folgende Fritz Repeater Adresse eingeben: http://fritz.repeater oder http://192.168.178.2. Daraufhin erscheint das Einstellungsmenü. Dort können Sie nach Belieben den Fritz Repeater einrichten. Falls Sie keinen Zugriff erhalten, müssen Sie das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
  • 2. Wie viele Fritz Repeater kann ich maximal mit dem Router verbinden?

    Im Prinzip kann man so viele Fritz WLAN Repeater kaufen und mit einem Router verbinden, wie es einem gefällt. Der Nachteil ist nur, dass zu viele WLAN-Signale einander stören und so der Nutzen schnell dahin ist.
    Ebenso kommen die Repeater an die Grenzen des WLAN-Signals, wenn sie in Kaskade geschaltet werden. Dabei werden die WLAN Extender sozusagen in Reihe geschaltet: Ein WLAN Repeater nimmt das Signal eines anderen auf und gibt es an einen dritten Repeater weiter. Dies kann zwar beliebig erweitert werden.
    Allerdings minimiert sich die Datenrate beim Weitergeben. Bei jeder Signal-Weiterreichung halbiert sich die Datenrate. So würde beim zweiten Repeater nur noch ein Viertel der ursprünglichen Datenmenge verfügbar sein.
  • 3. Wieviel Meter schafft das WLAN-Signal vom Fritz-Repeater?

    Bei direkter Sichtlinie schafft ein WLAN-Signal bis zu 200 Meter. Liegen Wände dazwischen, kann dies schnell auf bis zu zehn Meter zurückgehen. Bei weiten Strecken und vielen Wänden bieten sich daher Powerline Adapter an.
  • 4. Wie setze ich den AVM Repeater auf Werkseinstellungen zurück?

    Sie können über mehrere Wege einen Fritz Repeater zurücksetzen: Über den Browser kann der Repeater im Konfigurations-Menü auf Werkseinstellungen gesetzt werden. Danach vergisst das Gerät sämtliche Einstellungen und Passwörter. Daher wird auch jede bestehende WLAN-Verbindung abgebrochen.
    Falls Sie aber keinen Zugang mehr zu dem Menü haben, können Sie den WPS-Knopf als Reset-Knopf verwenden. Für einen Fritz Repeater 310-Reset sitzt der graue Knopf gut erkennbar auf der Vorderseite. Drücken Sie ihn ungefähr 15 Sekunden, bis alle LED-Lampen blinken. Danach befindet sich der Repeater der Fritz Serie wieder im Modus Werkseinstellungen. Weitere Informationen ob und wie man die Software vom Fritz Repeater aktualisieren kann, finden sich direkt bei AVM. Dort gibt es auch für jedes AVM-Modell eine Fritz Repeater Anleitung.

Wie Sie einen Fritz WLAN Repeater 310 richtig einrichten und zum Laufen bringen, sehen Sie in folgendem Video:

Kommentare (2)
  1. Klaus sagt: 25. August 2016, 16:16 Uhr

    Tach,
    ich kann das nur unterstreichen, dass die Fritzgeräte gut miteinander können. Ich hatte mal versucht bei einem Freund einen TP-Router mit eine TP-Repeater zu verbinden, dass hatte weniger gut geklappt….
    Bei meinem Fritz-Repeater hab ich einfach WPS genutzt, genauso wie bei der Fritzbox und fertig ist der Lack! 🙂
    Allerdings hab ich in meiner eigenen Telefon(Fritz)-Ecke manchmal doch ein paar Verbindungsprobleme, habt ihr da nen Tipp?

    Gruß Klaus

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 25. August 2016, 16:22 Uhr

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Fritz-Repeater-Vergleich.

      Wenn Sie von einer „Telefon-Ecke“ sprechen, kann es sein, dass Sie dann ein schnurloses Telefon neben dem Router stehen haben?
      DECT-Telefone können nämlich das WLAN-Signal stören, daher empfiehlt es sich, die Telefone so weit wie möglich von dem Router entfernt aufzustellen.
      Falls das Kabel nur kurz ist, reicht es unter Umständen schon, wenn Telefon und Router nicht direkt nebeneinander stehen.

      Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Telefonieren und Surfen!
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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