Das Wichtigste in Kürze
  • Ein wichtiges Detail findet nicht nur in den Tests zu WiFi-6-Routern im Internet Beachtung, sondern spielt auch für die praktische Nutzung eine entscheidende Rolle. Ist der WiFi-6-Router mit Modem ausgestattet, kann er direkt mit dem Internetanschluss verbunden werden. Ein Beispiel ist die FRITZ!Box 7590 AX. Sie unterstützt WiFi 6 und stellt die DSL-Internetverbindung über ihr integriertes DSL-Modem selbst her.
  • WLAN-6-Router ohne DSL-Modem oder Kabelanschluss benötigen ein separates Modem für den Internetzugang. Für den Anschluss wird dann üblicherweise der WAN-Port verwendet.

wifi-6-router-test

Tipp: Wählen Sie einen WiFi-6-Router mit integriertem Modem, wenn der Router den Internetanschluss direkt herstellen soll. Solche Kombigeräte gibt es für DSL, Kabel und Glasfaser. Haben Sie bereits ein Modem oder einen Router vom Anbieter, reicht dagegen ein WiFi-6-Router ohne Modem, der per WAN-Port angeschlossen wird.

Im Test: Ein verpackter WiFi-6-Router im Regal.

Hier sehen wir den AVM-WiFi-6-Router „FRITZ!Box 6690 Cable“ mit einem guten Testurteil der Stiftung Warentest.

1. Wie wird der Router eingerichtet?

In einem Kaufhaus befindet sich ein getesteter WiFi-6-Router verpackt auf dem Boden.

Mit der FRITZ!Box 6690 Cable von AVM haben Sie die Möglichkeit, ein Mesh-Netzwerk einzurichten.

Wenn Sie einen WiFi-6-Router kaufen, lässt sich dieser im Normalfall ganz einfach per App einrichten. Das gelingt mit den Modellen von Asus oder AVM genauso wie bei einem Huawei AX3 oder Xiaomi AX3600. Sie installieren die App des Herstellers auf dem Smartphone, welches anschließend die WLAN-Verbindung mit dem Router herstellt, um die nötigen Einstellungen auch ohne Notebook oder PC einzugeben. Bei den meisten bekannten Modellen von der Fritzbox mit WiFi 6 bis zu den Routern von Netgear oder Asus sind die Anleitungen zur Einrichtung auch mehrsprachig verfügbar und es finden sich zusätzlichen Informationen auf den Webseiten der Hersteller.

Selbstverständlich können Sie auch mit einem LAN-Kabel und einem Computer die Einstellungen direkt per Browser vornehmen.

WiFi-6-Router getestet: Ein Gerät von vorne auf einer Austellungsfläche.

Der AVM-WiFi-6-Router „FRITZ!Box 6690 Cable“ bietet mit 4.800 MBit/s (5 GHz) und 1.200 MBit/s (2,4 GHz) genug Leistung für ein modernes Smart Home, wie wir meinen.

2. Was benötigen WiFi-6-Router in Tests im Internet, damit eine Festplatte angeschlossen werden kann?

Neben vielen anderen Funktionen wie einer VPN-Verbindung, einem Gästenetzwerk, der Nutzerverwaltung oder MESH ist auch die Nutzung einer Netzwerkfestplatte in WiFi-6-Router-Tests im Internet eine wichtige Eigenschaft.

Für eine externe Festplatte als Netzwerkfestplatte braucht der Router neben dem USB-Port eine NAS-, Speicherfreigabe-, Samba/SMB- oder Mediaserver-Funktion. Dann lässt sich ein USB-Speicher im Heimnetz freigeben. Musik, Bilder und Videos werden über kompatible Geräte oder passende Apps abgespielt. Für gelegentliche Dateifreigaben ist das eine praktische NAS-ähnliche Lösung.

Auf einem Regal steht ein getesteter WiFi-6-Router neben anderen Produkten.

Der AVM-WiFi-6-Router „FRITZ!Box 6690 Cable“ ist trotz vieler Funktionen und einer hohen Leistung mit 8,5 x 20,9 x 27,3 cm (B x H x T) unseres Erachtens gut unterzubringen.

3. Was bedeutet WiFi 6?

WiFi 6 ist der verständlichere Name für den WLAN-Standard IEEE 802.11ax. Die Vorgänger heißen WiFi 5 für IEEE 802.11ac und WiFi 4 für IEEE 802.11n. Die Nummerierung macht die WLAN-Generationen leichter vergleichbar. Das Kunstwort WiFi orientiert sich wiederum an HiFi für High Fidelity, hat aber keine echte Bedeutung.

Quellenverzeichnis