Grafikkarten Test 2017

Die 7 besten Grafikkarten im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Asus ROG Strix GTX1080-A8G-Gaming Nvidia GeForce AMD Radeon Sapphire R9 FURY X MSI GeForce GTX 1070 Gaming X 8G V330-001R Asus GeForce GTX 1060-ROG Strix O6G-Gaming Zotac NVIDIA GeForce GTX970 MSI Radeon RX 470 GAMING X Gigabyte GeForce NVIDIA GTX 960 WF2OC
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,1sehr gut
12/2016
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
12/2016
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
12/2016
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Bewertung1,5gut
12/2016
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Bewertung1,7gut
01/2017
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Bewertung1,9gut
12/2016
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Bewertung2,0gut
01/2017
Kundenwertung
32 Bewertungen
10 Bewertungen
148 Bewertungen
60 Bewertungen
98 Bewertungen
13 Bewertungen
39 Bewertungen
Typ High-End High-End High-End Mit­tel­klasse Mit­tel­klasse Mit­tel­klasse Mit­tel­klasse
allg. Leistung 100% 90% 70% 60% 60% 50% 60%
Video-Speicher 8 GB GDDR5 4 GB HBM 8 GB GDDR5 6 GB GDDR5 4 GB GDDR5 8 GB GDDR5 4 GB GDDR5
Chiptakt 1.784 MHz 1.050 MHz 1.506 MHz 1.620 MHz 1.076 MHz 1.206 MHz 1.216 MHz
Speicherinterface 256 Bit 4.096 Bit 256 Bit 192 Bit 256 Bit 256 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 320 GByte/s 512 GByte/s 256 GByte/s 196,8 GByte/s 224 GByte/s 211,2 GByte/s 211,2 GByte/s
Steckplatz PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0 PCI-Express 3.0
VGA
DVI
1

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HDMI
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DisplayPort
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beleuchtet
Vorteile
  • für alle aktu­ellen Spiele auf höchster Ein­stel­lung geeignet
  • für Profi-Gamer geeignet
  • ideal für durch­sich­tige Gehäuse
  • für alle aktu­ellen Spiele auf höchster Ein­stel­lung geeignet
  • für Profi-Gamer geeignet
  • sehr leise im Betrieb
  • für alle aktu­ellen Spiele auf höchster Ein­stel­lung geeignet
  • für Gamer geeignet
  • Gamer-Optik
  • ideal für durch­sich­tige Gehäuse
  • für aktu­elle Spiele geeignet
  • für Gamer geeignet
  • ideal für durch­sich­tige Gehäuse
  • für aktu­elle Spiele geeignet
  • für Gamer geeignet
  • inkl. VGA-Con­verter
  • für Gamer und Gele­gen­heits­spieler
  • leise im Betrieb
  • Gamer-Optik
  • für Gamer geeignet
  • viele Dis­play­Ports
  • viele Moni­tore ansch­ließbar
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Grafikkarten-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ob Tablet-PC, Gamer-PC, Notebook oder Netbook: Die wichtigste Komponente neben dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher ist die Grafikkarte.
  • Auch wenn Sie günstige Grafikkarten kaufen, sollten Sie auf die Speichergröße und die Taktfrequenz achten. Je größer die Werte, desto flüssiger läuft ein Programm auch unter hohen Grafikdetails.
  • Wenn Sie einen Gaming PC zusammenstellen, sollten Sie auf eine hochwertige Grafikkarte achten, die ein wenig mehr kann als der Standard für die gängigen PC-Games. Nur dann sind Sie auch für die nahe Zukunft gewappnet.

grafikkarten-test

Vor 23 Jahren sorgte das PC-Spiel Doom für eine Revolution. Nicht nur spielerisch, sondern vor allem grafisch wurde eine neue Generation eingeläutet. Aus grobem Pixelbrei in niedriger Auflösung und rudimentären Schatten- und Lichteffekten wurden mit den Jahrzehnten grafisch immer anspruchsvollere Spiele, die sich heute immer mehr dem Fotorealismus nähern.

Nur leider macht beim durchschnittlichen Gamer-PC bei der höchsten Grafikauflösung nicht immer die eigene Grafikkarte mit. In solchen Momenten wünscht man sich einen High-End-Gaming-PC, bei dem das Spielen der aktuellen PC-Games wieder Spaß macht. Damit Sie nicht immer einen neuen Komplett-PC kaufen müssen, möchten wir Ihnen im Ratgeber zum Grafikkarten-Vergleich 2017 zeigen, wie Sie Ihren veralteten Rechner zum High-End-Gaming-PC aufrüsten können.

Natürlich brauchen Sie nicht nur gute Grafikkarten, wenn Sie einen Gaming-PC zusammenstellen. Auch wenn Sie einen Office-PC selber zusammenstellen, brauchen Sie eine Grafikkarte, die eine gute Auflösung bietet und mit der man auch mal einen HD-Film anschauen kann. Damit Sie in beiden Kategorien die beste Grafikkarte für Ihre Zwecke finden, haben wir unterschiedlichste Modelle in verschiedenen Preisklassen in unserem Grafikkarten-Vergleich 2017 untersucht.

1. Was ist eine Grafikkarte?

Die Grafikkarte dient der Ausgabe von Darstellungen bei einem Tablet-PC, Notebook oder Desktop-PC. Einfach ausgedrückt: Der Prozessor (oder CPU) berechnet beim Ausführen einer Anwendung Daten und schickt diese an die Grafikkarte. Die Karte wandelt diese Berechnungen so um, dass ein PC-Monitor oder Beamer ein Bild darstellen kann.

Grafikkarte Test

Die Radeon HD 6850 – eine Grafikkarte für 3 Monitore.

Grafikkarten werden im Allgemeinen als PCI-Erweiterungskarten vertrieben, so dass Sie mit dem Mainboard über ein Steckplatz verbunden sind. Es gibt aber auch externe Grafikkarten, die über USB 3.0 angeschlossen werden. Die externen Grafikkarten stellen auf dem Markt eher ein Nischenprodukt dar und wurden in unserem Grafikkarten-Vergleich nicht untersucht.

1.1. Aufbau und Funktionsweise von Grafikkarten

Alle Grafikkarten aus jedem Grafikkarten-Vergleich bestehen aus folgenden Bestandteilen:

  • Hardwareschnittstellen zur Hauptplatine oder Mainboard
  • Grafikspeicher
  • Grafikprozessor
  • Kühler
  • RAMDAC
  • externe Signalausgänge
Was ist RAMDAC?

RAMDAC steht für Random Access Memory Digital Analog Converter. Der Chip dient zur Umwandlung digitaler Bildsignale (vom Grafikspeicher) in analoge Signale (für PC-Monitor oder Beamer). Die Signalausgänge bekommen Input von dem Chip, der auch im Grafikprozessor integriert sein kann.

Die bekanntesten Hardwareschnittstellen sind heutzutage PCI, AGP und PCI-Express. Es handelt sich bei allen Modellen aus unserem Grafikkarten-Vergleich um Direktverbindungen. Die Spezifikationen der Schnittstellen werden durch Interessenverbände vorgenommen, in denen neben Controller- auch Grafikchip-Hersteller vertreten sind. Daher funktionieren alle Grafikkarten mit den konformen Controllern. Wenn Sie also den PC selber zusammenstellen, müssen Sie nur bedingt auf den Steckplatz achten, den die Karte benötigt, sondern eher aufpassen, ob das Modell in Ihr PC-Gehäuse passt.

Der Grafikspeicher ist eine Art Bildspeicher, der als Ablage für die im Grafikprozessor verwendeten Daten dient. Letztlich handelt es sich um Bilder in digitaler Form, die später vom PC-Monitor oder einem Beamer ausgegeben werden.

Der Grafikprozessor (GPU) ist das Gehirn der Grafikkarte. Er berechnet die Bildschirmausgabe. Heute sind die Grafikprozessoren den CPUs in Bezug auf die Rechenleistung deutlich überlegen. Anfang der 90er-Jahre war dies noch nicht der Fall. Mit dem Aufkommen der Gamer-PCs und Multimedia-PCs hat die Entwicklung der Grafikkarten einen deutlichen Schub bekommen, so dass die Prozessoren heute deutlich kleiner und leistungsstärker sind als die eher großen Mainboards mit dem Hauptprozessor (CPU).

graka rangliste

Die AMD Radeon Sapphire R9 FURY X ist eine Grafikkarte für mehrere Monitore.

Bei den Kühlern lassen sich verschiedene Arten unterscheiden: Aktive Luftkühlung, passive Luftkühlung und Wasserkühlung. Da sich die Grafikkarten ständig weiterentwickeln und eine immer größere Leistung liefern, müssen ähnliche Kühlsysteme wie beim Hauptprozessor (CPU) zum Einsatz kommen.

  • Aktive Luftkühlung: Die Wärme wird über einen Kühlkörper an die Umgebungsluft abgegeben. Ein Lüfter wälzt die Luft in der Nähe der Karte um. Es ist die einfachste und preiswerteste Variante zur Abkühlung, die jedoch Störgeräusche verursachen kann. Fast alle Karten aus unserem Grafikkarten-Vergleich verfügten über ein solches Kühlsystem.
  • Passive Luftkühlung: Durch einen flüssigen Kühlkörper wird die Wärme aufgenommen und an die Umgebungstemperatur abgegeben. Meist ist dieses System nur bei geringen Leistungen oder mit sehr großen Kühlkörpern funktionstüchtig. Außerdem sind die Grafikkarten schwerer. Dies kann zur erhöhten Belastung für den PCI-Steckplatz werden. Manchmal kommen solche Lüfter bei Silent-PCs zum Einsatz.
  • Wasserkühlung: In diesem Falle gibt es einen Wasserkreislauf, an den die thermische Energie abgeben wird. Über einen Radiator wird die Energie vom Wasser auf die Umgebung übertragen. Es sorgt für den Transport großer Wärmemengen, ist aber die aufwendigste und teuerste Art der Kühlung. In einem guten High-End-PC-Set darf eine Wasserkühlung nicht fehlen.

1.2. Kurze Geschichte der Grafikkarte

Jahr Meilenstein der Grafikkartenentwicklung
1977 Der Apple II und damit das Grafikkarten-Prinzip in Serienproduktion kommt erstmals auf den Markt.
1981 Der erste IBM-PC mit einer einfarbigen Grafikkarte wird entwickelt.
Bis 1989 Durchsetzung der Farb-Grafikkartentypen: 1981 kommt die CGA-Karte, 1984 die EGA-Karte und 1987 die MCGA- und VGA-Karte auf den Markt. Der VGA-Modus mit der Auflösung von 640 x 480 Pixeln ist auch heute noch der Notfallmodus bei Windows-PCs.
Ab 1991 Grafikkarten werden um leistungsstarke Grafikprozessoren erweitert. Dadurch konnte vor allem das Verschieben von Fenstern beschleunigt werden.
Ab 1995 Mit Doom beginnt der große Boom der 3D-PC-Spiele. Ab jetzt setzen sich 3D-Beschleuniger durch, die auch heute noch unter dem Namen DirectX bekannt sind.

2. Welche Grafikkarten-Typen gibt es?

MSI GeForce GTX 1070 Gaming X

Die MSI GeForce GTX 1070 Gaming X ist eine erschwingliche High-End-Grafikkarte.

Wenn man bisher nur PC-Komplettsysteme gekauft hat, werden einzelne Computerteile keine große Rolle spielen. Ein guter Gaming PC soll jedoch mit allen Anforderungen fertig werden. In diesem Fall sollte man sich auch mit Grafikkarten-Ranglisten oder dem Grafikkarten-Ranking bzw. Grafikkarten-Charts verschiedener Computerzeitschriften auseinandersetzen. Wenn man diese Ranglisten durchsieht oder einen PC-Konfigurator verwendet, wird man feststellen, dass es verschiedene Arten gibt. Neben den PCI-Express Grafikkarten gibt es auch AGP-Grafikkarten und USB-Grafikkarten. In unserem Grafikkarten-Vergleich beschränken wir uns hauptsächlich auf PCI-Express-Grafikkarten, da Sie am meisten gefragt sind.

Die Grafikkarten unterscheiden sich nur durch den jeweiligen Steckplatz, der für sie erforderlich ist. Wobei die normalen PCI- und AGP-Standards immer weiter aussterben und vom Markt verschwinden. Wenn Sie sich einen Gaming-PC zusammenstellen, müssen Sie kaum darauf achten, da PCI-Express Grafikkarten am häufigsten verwendet werden und auch bei älteren Modellen schon genutzt werden. Sie sollten jedoch auf die PCI-Version achten, neueren Versionen wie PCI-Express 3.0 sind nicht immer mit alter Computer-Hardware kompatibel. Außerdem sollte die Grafikkarte in Ihr PC-Gehäuse passen.

3. Kaufberatung für Grafikkarten: Darauf müssen Sie achten

Bei den Grafikkarten gibt es verschiedene Modelle. Am weitesten verbreitet sind Karten mit verschiedenen Chips der Hersteller Nvidia GeForce und AMD ATI Radeon. Bei den Grafikkarten Ranglisten findet man unter anderem die Modelle von Nvidia GeForce GTX 1070, GTX 1080 und AMD Radeon Sapphire R9 Fury Nitro Tri-X. Dabei handelt es sich meist um hochwertige PC-Hardware, die Sie benötigen, wenn Sie einen Spiele-PC konfigurieren wollen. Für Office PC-Systeme brauchen Sie keine GTX 1080 oder R9 Fury Nitro Tri-X, hier reichen auch ältere Modelle, die in das PC-Gehäuse passen. Intel Grafikkarten haben trotz schwächerer Leistung aufgrund ihrer Onboard-Chipsätze einen nicht unerheblichen Anteil auf dem Grafikkarten-Markt.

Ob Sie nun eine AMD-Grafikkarte oder eine Nvidia-Grafikkarte bevorzugen – am Ende sollten Sie auf die entsprechenden Kaufkriterien achten, die wir Ihnen in unserem Grafikkarten-Vergleich möglichst kurz darstellen wollen.

3.1. Speichergröße

Was ist GDDR?

GDDR steht für Graphics Double Data Rate und ist eine Zusatzbezeichnung für DDR-Ram, der für Grafikkarten genutzt werden kann. Der aktuellste Speicher ist GDDR5 und ermöglicht einen Datendurchsatz von bis zu 256 GB/s. Ein GDDR3-RAM erreicht nur 82 GB/s. Daher sind GDDR5-Speicher vor allem für Gamer PCs gedacht.

Die Größe des Grafikspeichers (auch RAM genannt) bestimmt die maximale Farbtiefe und Bildauflösung. Heute sind die Speichergrößen deutlich größer als der benötigte Platz für die reine Bildspeicherung. Beim Rendern von dreidimensionalen Grafiken werden zusätzlich noch Daten über bestimmte Objekte (Form, Größe, Position und Textur) in RAM gespeichert. Umso hochauflösender PC-Games sind und je mehr Details (Schatten, Spiegel und Texturen) verarbeitet werden müssen, desto größer muss der Speicher sein. Daher brauchen Sie mindestens 4 GB GDDR5 Speicher (noch besser 6 GB oder 8 GB), wenn Sie PC-Spiele auf höchstem Niveau und in 4K- oder Ultra HD-Auflösung spielen wollen. Bei 2 GB GDDR5 Ramm müssen Sie bereits erste Abstriche machen. Hier ist höchstens noch eine HD-Auflösung ruckelfrei möglich.

3.2. Auflösung

Nicht alle Grafikkarten können problemlos 4K-Auflösungen verarbeiten. Bei einer GeForce GTX 1070, einer GTX 1080 oder einer AMD Radeon Sapphire R9 Fury Nitro Tri-X sollte dies aber kein Problem darstellen.

Die GTX 960-Serie schafft lediglich Auflösungen in HD-Qualität, wenn das PC-Game flüssig laufen soll. Wenn Sie günstige Grafikkarten kaufen, wie die ATI Radeon HD5450 mit GDDR3 Ram, sollten Sie damit rechnen, dass moderne Computerspiele nur mit den niedrigsten Grafikauflösungen gespielt werden können. Solche veralteten oder sehr schwachen Modelle werden Sie in unserem Vergleich allerdings nicht finden.

3.3. Speicherinterface

GTX 970

Die Geforce GTX 970 – ein gutes Modell für Gelegenheitsgamer.

Der Grafikprozessor (GPU) wird mit dem RAM über ein Speicherinterface verbunden. Je schneller das Speicherinterface, desto schneller kann die Karte arbeiten. Für einfache Office-Anwendungen am Desktop- oder Tablet-PC und das Filme-Schauen reichen hier 32-bit oder 64-bit. Für PC-Games sollten es schon 128-bit oder besser noch 256-bit sein, damit wirklich alles flüssig läuft. Ihr persönlicher Grafikkarten-Vergleichssieger sollte ein möglichst schnelles Interface haben.

3.4. Chiptakt

Je höher der Chiptakt, desto schneller arbeitet der Grafikprozessor der Grafikkarte. Es lässt sich zwar eine ungefähre Leistung ablesen, allerdings lassen sich Grafikkarten übertakten, so dass wenn Sie übertaktet werden, auch höhere Frequenzen erreicht werden, aber die Geschwindigkeit verbessert sich meist nur geringfügig.

3.5. Steckplatz

Die Asus ROG Strix GTX 1080 Gaming-Grafikkarte ist selbst für Profis der Gaming-Branche geeignet.

In unserem Grafikkarten-Vergleich hatten alle Modelle einen PCI-Express Kartensteckplatz. Die meisten PC-Konfiguratoren werden diese Art vorschlagen, da sie sich langsam durchsetzt und alle anderen Steckplätze verdrängt. Innerhalb der PCI-Express-Grafikkarten gibt es inzwischen verschiedene Generationen, die sich durch die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf den Hauptprozessor unterscheiden. Derzeit sind PCI-Express 3.0 und 4.0 Standard. Wenn Sie noch eine PCI-E 1.0 Karte verwenden, müssen Sie keine Angst vor der Umrüstung haben. Die neuere Version wird in das PC-Gehäuse passen, allerdings werden die Geschwindigkeiten gedrosselt. Das gleiche gilt für PCI-Steckplätze, sie können PCI-E-Karten aufnehmen und verwenden, aber nicht die volle Leistung abrufen.

3.6. Anschlüsse

An die Grafikkarte wird der PC-Bildschirm, ein Fernseher oder der Beamer angeschlossen. Die Anschlüsse müssen zu Ihrem jeweiligen Ausgabegerät kompatibel sein. Möchten Sie Spiele in 4K- oder Ultra-HD-Auflösung, dann benötigen Sie einen HDMI 2.0-Anschluss. Für einfache HD-Auflösung reicht HDMI 1.4. Wenn Sie noch einen alten PC-Bildschirm haben, kann ein VGA-Anschluss oder DVI-Anschluss hilfreich sein. Display Ports sind an einigen modernen Fernsehern oder DVD- bzw. Blu-Ray-Playern zu finden.

3.7. Wichtige Hersteller und Marken

  • AMD
  • Apple
  • Asus
  • ATI
  • Axle
  • Captiva
  • Cisco Systems
  • Club 3D
  • CM3
  • Cionnect3D
  • Creative
  • Dell
  • EVGA
  • Exsys
  • Fujitsu
  • Gainward
  • GigaByte
  • Hercules
  • Hewlett-Packard
  • HIS
  • IBM
  • Inno3D
  • Leadtek
  • Lenovo
  • Manli
  • MSI
  • NVIDIA
  • Palit XpertVision
  • PNY
  • Point Of View
  • Powercolor
  • Sapphire
  • Sparkle
  • Star Tech
  • TUL
  • VisionTek
  • XFX
  • Zotac

Grafikkarten Test 2017

4. PC zusammenstellen – was ist wichtig?

ASUS GeForce

Die ASUS GeForce GTX 750 Ti – ein heutzutage sehr preiswertes Modell. Früher gehörte es zu den Spitzenmodellen.

Wenn Sie sich einen Laptop kaufen oder auch einen Gamer-PC kaufen, sind viele PC-Komponenten für ein eingespieltes Team nötig. Zunächst brauchen Sie ein anständiges Mainboard, ein Laufwerk (DVD-Brenner oder Blu-Ray-Brenner), eine anständige Grafikkarte, eine gute Soundkarte und einen USB 3.0 Bus für Drucker oder ähnliche Geräte. Auch das PC-Netzteil spielt eine wichtige Rolle – fressen aktuelle PC-Komponenten doch immer mehr Strom.

Egal ob Sie einen Laptop kaufen oder sich doch einen Gamer-PC zusammenstellen und mit diesem glücklich sind – nach ein paar Jahren ist jeder PC oder Laptop wieder veraltet. Dann fragen Sie sich sicher, ob Sie einen neuen Computer oder ein neues Notebook kaufen sollen. Für Freunde der mobilen Geräte können wir Ihnen unseren Laptop-Vergleich empfehlen.

Während Gamer bei ihrem PC natürlich vor allem auf die Grafikkarte und den Arbeitsspeicher setzen sollten, dürfen andere Anwender, die ein ausgeglicheneres System bevorzugen ruhig zu den günstigeren Grafikkarten-Vertretern greifen. Online lassen sich natürlich immer bessere Schnäppchen machen als in den bekannten großen Elektronik-Fachmärkten.

Sollten Sie zufällig 36.000 € locker haben, lassen sich auch dafür Gaming-PCs zusammenbasteln – wie Sie im folgenden Video eindrucksvoll vorgeführt bekommen.

5. Grafikkarten im Test bei der Stiftung Warentest

Einen reinen Grafikkarten-Test der Stiftung Warentest gibt es bisher noch nicht, daher können wir auch keinen Grafikkarten-Vergleichssieger oder die beste Grafikkarte der Stiftung Warentest empfehlen. Sie müssen sich auf in der Hinsicht also an Grafikkarten-Ranglisten der jeweiligen Computer-Zeitschriften orientieren, wenn Sie Ihren Gaming-PC zusammenstellen.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Grafikkarten

6.1. Was bringen zwei Grafikkarten?

MSI Grafikkarte

Die MSI V 212 066 R – eine sehr alte Grafikkarte.

Der Sinn hinter der Nutzung von zwei Grafikkarten liegt in der Verdopplung der Arbeitskraft. In der Theorie sollten zwei gleichwertige Grafikkarten über das Mainbord verbunden werden und eine höhere Leistung erzielen.

Bei AMD wird das Verfahren als Crossfire und bei Nvidia als SLI bezeichnet. Sicherlich mag die PC-Hardware für einen solchen Einsatz ausgelegt sein, meist macht jedoch die Software Probleme. Egal ob AMD-Treiber, Radeon-Treiber oder Nvidia-Treiber: Am Ende zeigen die PC-Leistungstests oder auch Benchmark-Tests manchmal nur eine Leistungssteigerung um 25 % an. Daher empfehlen wir eher den Kauf einer hochwertigen Grafikkarte, bevor Sie sich günstige Grafikkarten kaufen und sie zusammenschließen.

6.2. Wie kann man Grafikkarten übertakten?

Beim Übertakten der Grafikkarte werden einfach die Taktfrequenzen des Grafikprozessors (GPU), der Shader-Prozessoren und des Videospeichers erhöht. Die einzelnen Komponenten bearbeiten mehr Prozesse pro Zeiteinheit. Dies führt zu einer Beschleunigung der Grafikdarstellung. Gleichzeitig steigt der Stromverbrauch und vor allem die Temperatur der Grafikkarte.

Für das Übertakten einer Grafikkarte wird spezielle Software benötigt, unabhängig von Ihrem Radeon-Treiber (also AMD-Treiber) oder GeForce-Treiber (also Nvidia-Treiber). Gute Tools auf diesem Gebiet sind der MSI Afterbruner, der RivaTuner, oder das ATITool. Nicht alle Programme erkennen jede Grafikkarte, daher müssen Sie durch Ausprobieren der einzelnen Tools herausfinden, ob die AMD-Treiber oder GeForce-Treiber auch erkannt werden.

Wenn Sie eine solche Software benutzen, sollte Ihnen bewusst sein, dass bei falscher Bedienung die Lebensdauer der Karte erheblich verkürzt wird. Außerdem verfällt die Garantie auf die Grafikkarte. Bei der Verwendung sollten Sie erst langsam die Taktfrequenz steigern (in 10 MHz-Schritten). Sie sollten dann die neue Einstellung erst unter PC-Spiel-Bedingungen einem Benchmark-Test unterziehen. Wenn das PC-System nicht abstürzt und keine Bildfehler entstehen, ist alles gut. Während der Tests sollten Sie auch die Temperatur der Grafikkarten im Auge behalten, damit Sie die Hardware nicht beschädigen.

Die Vor- und Nachteile des Übertaktens auf einen Blick:
  • schnellere Grafikdarstellung
  • bessere Grafikauflösung
  • Verlust der Garantie
  • bei falscher Bedienung Beschädigung der Grafikkarte

6.3. Was bedeutet „TI“ bei Grafikkarten?

Grafikkarten Vergleichssieger

Grafikkarten haben optisch auffällige Verpackungen. Eine grafisch veraltet wirkende Computerfigur auf der Box verrät meist, dass auch die Grafikkarte bereits älter ist (wie bei der Radeon HD5450).

Es gibt normale Grafikkarten wie die Geforce 970 und Modelle wie die Geforce 980 Ti. Wofür das Ti wirklich steht, kann kaum jemand sagen. Manche halten Titanum für richtig. Andere Scherzkekse oder PC-Konfigurator-Nerds meinen es stehe für „Teurer Irrsinn“. Wofür Ti auch immer stehen mag, es handelt sich um eine weitere Ausbaustufe der Grafikkarte, die zwar besser ist als das Grundmodell, aber noch keine eigene neue Serie. Die Software für Ti-Karten einer bestimmten Serie unterscheidet sich meist nicht von den normalen Modellen ohne „Ti“.

6.4. Wie kann man einen Grafikkarten-Test durchführen?

Falls Sie Störungen an der Grafikkarte feststellen, sollten Sie zunächst die Grafikkartentreiber überprüfen. Eine Aktualisierung der Treiber kann manchmal alle Probleme lösen. Wenn Sie dennoch Probleme haben, sollten Sie Direct X nutzen, um Fehlfunktionen festzustellen. Dazu müssen Sie nur die Windows-Taste und „R“ gleichzeitig drücken und danach „dxdiag“ eintippen. Bestätigen Sie mehrmals mit Enter, so dass das Programm durchlaufen kann. Das neue Fenster wird mehrere Registerkarten zeigen. Auf dem Feld „Anzeige“ finden Sie unten einen Bereich mit Hinweisen – dort wird festgehalten, ob Probleme aufgefallen sind oder nicht.

Wenn Sie dennoch Probleme haben und einen richtigen Belastungstest der Grafikkarte durchführen wollen, ist das Freeware-Tool Furmark empfehlenswert. Es führt einen Test durch, der Ihnen Fehler in Hardware und Software aufzeigt. Die Benutzung des Grafikkarten-Testprogramms kann aber bei beschädigten Karten zu weiteren Problemen führen.

6.5. Wie heiß dürfen Grafikkarten werden?

Die Chips können eine Belastung bis 100 °C ab. Eine Grafikkarte drosselt automatisch ab 120 °C runter. In der normalen Office-Anwendung sollte die Grafikkarte nur Temperaturen von 50-60 °C aufweisen. Unter Volllast kann sie Temperaturen bis 75 °C aufweisen, wenn die Temperatur über 80 °C geht, beginnt der kritische Bereich.

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