Grafikkarten Test 2016

Die 7 besten Grafikkarten im Vergleich.

AbbildungTestsiegerMSI GeForce GTX 970Zotac NVIDIA GeForce GTX970Preis-Leistungs-SiegerAsus NVIDIA GeForce GTX750TI OCGigabyte GeForce NVIDIA GTX 960 WF2OCSapphire ATI Radeon HD5450Asus 90YV07N0 M0NA00Asus GT610 SL 2GD3 L
ModellMSI GeForce GTX 970Zotac NVIDIA GeForce GTX970Asus NVIDIA GeForce GTX750TI OCGigabyte GeForce NVIDIA GTX 960 WF2OCSapphire ATI Radeon HD5450Asus 90YV07N0 M0NA00Asus GT610 SL 2GD3 L
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
08/2016
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Bewertung1,8gut
09/2016
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
08/2016
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Bewertung2,2gut
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Bewertung2,3gut
08/2016
Kundenwertung
341 Bewertungen
92 Bewertungen
311 Bewertungen
35 Bewertungen
380 Bewertungen
32 Bewertungen
85 Bewertungen
SpeichergrößeJe größer der Speicher, desto höhere Auflösungen können berechnet werden. Es gibt außerdem verschiedene Speicherarten. GDDR5-Speicher ist der aktuelle Standard und ermöglicht den schnellsten Datendurchlauf.4 GB GDDR54 GB GDDR52 GB GDDR54 GB GDDR51 GB GDDR32 GB DDR52 GB DDR3
max. Auflösung
4K

4K

Full-HD

4K

HD-ready

Full-HD

HD-ready
SpeicherinterfaceDas Speicherinterface gibt die Schnelligkeit des Datentransfers zwischen Grafikkartenprozessor (GPU) und dem Speicher an. Je schneller die Verbindung, desto schneller ist die Karte.256 bit256 bit128 bit128 bit64 bit128 bit64 bit
ChiptaktDer Chiptakt gibt die Rechenleistung des Prozessors an. Je schneller der Prozessor, desto schneller ist die Grafikkarte.1.140 MHz1.076 MHz1.072 MHz1.216 MHz650 MHz1.317 MHz810 MHz
Anschlüsse
  • 1 x Display Port
  • 2 x DVI
  • 1 x HDMI 2.0
  • 1 x Display Port
  • 2 x DVI
  • 1 x HDMI 2.0
  • 2 x DVI
  • 1 x HDMI 2.0
  • 1 x VGA
  • 1 x Display Port
  • 2 x DVI
  • 1 x HDMI 2.0
  • 1 x DVI
  • 1 x GPU
  • 1 x HDMI 1.4
  • 1 x VGA
  • 3 x Display Port
  • 1 x DVI
  • 1 x HDMI 2.0
  • 1 x DVI
  • 1 X HDMI 1.4
  • 1 x VGA
SteckplatzDie meisten Rechner haben heutzutage einen PCI-Steckplatz für die Grafikkarte. PCI und PCI-Express-Schnittstellen sind eigentlich in allen Formen kompatibel. Die Geschwindigkeiten werden bei der Nutzung älterer Versionen gedrosselt.PCI-Express 3.0PCI-Express 3.0PCI-Express 3.0PCI-Express 3.0PCI-Express 2.1PCI-Express 3.0PCI-Express 2.0
Anzahl der anschließbaren Monitore4434242
Vorteile
  • Unterstützung von 4K-Monitoren
  • flüssige Darstellung auch bei höchsten Grafikeinstellungen
  • Unterstützung von 4K- Monitoren
  • ideal für Rechner im Mini-Tower-Format
  • Unterstützung von FullHD-Monitoren
  • sehr leise im Betrieb
  • Unterstützung von 4K-Monitoren
  • Lüfter sehr leise im Betrieb
  • 4 Monitore anschließbar
  • sehr günstig
  • bessere Ergebnisse als Onboard-Chip
  • 2 Monitore anschließbar
  • sehr hohe Auflösung
  • eher leise im Betrieb
  • 4 Monitore anschließbar
  • 1 PCI-Slot belegt, dank passiven Lüfter
  • HD-Filme abspielbar
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Grafikkarten-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ob Tablet-PC, Gamer-PC, Notebook oder Netbook: Das wichtigste Gerät für eine fehlerfreie, hochauflösende Darstellung ist die Grafikkarte.
  • Auch wenn Sie günstige Grafikkarten kaufen, sollten Sie auf die Speichergröße und die Taktfrequenz achten. Je größer die Werte, desto flüssiger läuft ein Programm auch unter hohen Grafikdetails.
  • Wenn Sie einen Gaming PC zusammenstellen, sollten Sie auf eine hochwertige Grafikkarte achten, die ein wenig mehr kann als der Standard für die gängigen PC-Games. Nur dann sind Sie auch für die nahe Zukunft gewappnet.

grafikkarten-test

Gamer oder Zocker haben es heute nicht besonders leicht. Nachdem die unsägliche Grafik von PC-Games wie Doom abgelegt wurde, in der die Pixel so groß waren, dass man einen Menschen immer eckig wahrgenommen hat, sind heute selbst die verspieltesten Schatteneffekte möglich. Nur leider macht beim Gamer-PC bei der höchsten Grafikauflösung nicht immer die Grafikkarte mit. Dann wünscht man sich einen High-End-Gaming-PC, bei dem das Spielen der PC-Games wieder Spaß macht. Was nützt schon das ganze Zombie-Blut, wenn es nicht realistisch umherspritzt. Damit Sie nicht immer einen neuen Komplett-PC kaufen müssen, möchten wir Ihnen im Ratgeber zum Grafikkarten Vergleich 2016 zeigen, wie man einen normalen Desktop-PC zum High-End-Gaming-PC aufrüsten kann.

Natürlich brauchen Sie nicht nur gute Grafikkarten, wenn Sie einen Gaming-PC zusammenstellen. Auch wenn Sie einen Office-PC selber zusammenstellen, brauchen Sie eine Grafikkarte, die eine gute Auflösung bietet und mit der man auch mal einen HD-Film anschauen kann. Damit Sie in dieser Kategorie die beste Grafikkarte für Ihre Zwecke finden, haben wir auch einfachere Modelle in unserem Grafikkarten Test 2016 untersucht.

1. Was ist eine Grafikkarte?

Die Grafikkarte dient der Ausgabe von Darstellungen bei einem Tablet-PC, Notebook oder Desktop-PC. Einfach ausgedrückt: Der Prozessor (oder CPU) berechnet beim Ausführen einer Anwendung Daten und schickt diese an die Grafikkarte. Die Karte wandelt diese Berechnungen so um, dass ein PC-Monitor oder Beamer ein Bild darstellen kann. Grafikkarten werden im Allgemeinen entweder als PCI-Erweiterungskarten vertrieben, so dass Sie mit dem Mainboard über ein Steckplatz verbunden sind. Es gibt aber auch externe Grafikkarten, die über USB 3.0 angeschlossen werden. Die externen Grafikkarten stellen auf dem Markt eher ein Nischenprodukt dar und wurden in unserem Grafikkarten Vergleich nicht untersucht.

1.1. Aufbau und Funktionsweise von Grafikkarten

Alle Grafikkarten aus jedem Grafikkarten Vergleich bestehen aus folgenden Bestandteilen:

  • Hardwareschnittstellen zur Hauptplatine oder Mainboard
  • Grafikspeicher
  • Grafikprozessor
  • Kühler
  • RAMDAC
  • externe Signalausgänge
Was ist RAMDAC?

RAMDAC steht für Random Access Memory Digital Analog Converter. Der Chip dient zur Umwandlung digitaler Bildsignale (vom Grafikspeicher) in analoge Signale (für PC-Monitor oder Beamer). Die Signalausgänge bekommen Input von dem Chip, der auch im Grafikprozessor integriert sein kann.

Die bekanntesten Hardwareschnittstellen sind heutzutage PCI, AGP und PCI-Express. Es handelt sich bei allen Modellen aus unserem Grafikkarten Vergleich um Direktverbindungen. Die Spezifikationen der Schnittstellen werden durch Interessenverbände vorgenommen, in denen neben Controller- auch Grafikchip-Hersteller vertreten sind. Daher funktionieren eigentlich alle Grafikkarten mit den konformen Controllern. Wenn Sie also den PC selber zusammenstellen, müssen Sie nur bedingt auf den Steckplatz achten, den die Karte benötigt, sondern eher aufpassen, ob das Modell in Ihr PC-Gehäuse passt.

Der Grafikspeicher ist eine Art Bildspeicher, der als Ablage für die im Grafikprozessor verwendeten Daten dient. Letztlich handelt es sich um Bilder in digitaler Form, die später vom PC-Monitor oder einem Beamer ausgegeben werden.

Der Grafikprozessor (GPU) ist das Gehirn der Grafikkarte. Er berechnet die Bildschirmausgabe. Heute sind die Grafikprozessoren den CPUs in Bezug auf die Rechenleistung deutlich überlegen. Anfang der 90er-Jahre war dies noch nicht der Fall. Mit dem Aufkommen der Gamer-PCs und Multimedia-PCs hat die Entwicklung der Grafikkarten einen deutlichen Schub bekommen, so dass die Prozessoren heute deutlich kleiner und leistungsstärker sind als die eher großen Mainboards mit dem Hauptprozessor (CPU).

Grafikkarte Test

Die Radeon HD 6850 – eine Grafikkarte für 3 Monitore.

Bei den Kühlern lassen sich verschiedene Arten unterscheiden: Aktive Luftkühlung, passive Luftkühlung und Wasserkühlung. Da sich die Grafikkarten ständig weiterentwickeln und es immer größere Leistungen gibt, müssen ähnliche Kühlsysteme wie beim Hauptprozessor (CPU) zum Einsatz kommen.

  • Aktive Luftkühlung: Die Wärme wird über einen Kühlkörper an die Umgebungsluft abgegeben. Ein Lüfter wälzt die Luft in der Nähe der Karte um. Es ist die einfachste und preiswerteste Variante zur Abkühlung, die jedoch Störgeräusche verursachen kann. Fast alle Karten aus unserem Grafikkarten Test verfügten über ein solches Kühlsystem.
  • Passive Luftkühlung: Durch einen flüssigen Kühlkörper wird die Wärme aufgenommen und an die Umgebungstemperatur abgegeben. Meist ist dieses System nur bei geringen Leistungen oder mit sehr großen Kühlkörpern funktionstüchtig. Außerdem sind die Grafikkarten schwerer. Dies kann zur erhöhten Belastung für den PCI-Steckplatz werden. Manchmal kommen solche Lüfter bei Silent-PCs zum Einsatz.
  • Wasserkühlung-Set: In diesem Falle gibt es einen Wasserkreislauf, an den die thermische Energie abgeben wird. Über einen Radiator wird die Energie vom Wasser auf die Umgebung übertragen. Es sorgt für den Transport großer Wärmemengen, ist aber die aufwendigste und teuerste Art der Kühlung. In einem guten High-End-PC-Set darf eine Wasserkühlung nicht fehlen.

Als Letztes noch ein kurzes Wort zu den Signalausgängen, die ihr Bild von RAMDAC-Chip erhalten und es an die Ausgabegeräte am Gaming-PC, Tablet-PC oder Laptop weitergeben. Es gibt verschiedene Anschluss-Typen in unserem Grafikkarten Test. Heutzutage sind DVI- und HDMI-Anschlüsse verbreitet. VGA-Anschlüsse sind noch vorhanden und manchmal auch wichtig, verschwinden aber immer mehr.

1.2. Kurze Geschichte der Grafikkarte

Jahr Meilenstein der Grafikkartenentwicklung
1977 Der Apple II und damit das Grafikkarten-Prinzip in Serienproduktion kommt erstmals auf den Markt.
1981 Der erste IBM-PC mit einer einfarbigen Grafikkarte wird entwickelt.
Bis 1989 Durchsetzung der Farb-Grafikkartentypen: 1981 kommt die CGA-Karte, 1984 die EGA-Karte und 1987 die MCGA- und VGA-Karte auf den Markt. Der VGA-Modus mit der Auflösung von 640 x 480 Pixeln ist auch heute noch der Notfallmodus bei Windows-PCs.
Ab 1991 Grafikkarten werden um leistungsstarke Grafikprozessoren erweitert. Dadurch konnte vor allem das Verschieben von Fenstern beschleunigt werden.
Ab 1995 Mit Doom beginnt der große Boom der 3D-PC-Spiele. Ab jetzt setzen sich 3D-Beschleuniger durch, die auch heute noch unter dem Namen DirectX bekannt sind.

2. Welche Grafikkarten-Typen gibt es?

ati-radeon-hd-5850

Die ATI Radeon HD 5850 – eine eher alte Grafikkarte. Modelle der AMD Radeon HD 6800 Series sind deutlich besser.

Wenn man bisher nur PC-Komplettsysteme gekauft hat, werden einzelne Computerteile keine große Rolle spielen. Ein guter Gaming PC soll jedoch mit allen Anforderungen fertig werden. In diesem Fall sollte man sich auch mit Grafikkarten Ranglisten oder dem Grafikkarten Ranking bzw. Grafikkarten Charts verschiedener Computerzeitschriften auseinandersetzen. Wenn man diese Grafikkarten Ranglisten durchsieht oder einen PC-Konfigurator verwendet, wird man feststellen, dass es verschiedene Arten gibt. Neben den PCI-Express Grafikkarten gibt es auch USB-Grafikkarten, AGP-Grafikkarten, PCI-Grafikkarten und USB-Grafikkarten. In unserem Grafikkarten Test beschränken wir uns hauptsächlich auf PCI-Express-Grafikkarten, da Sie am meisten gefragt sind.

Die Grafikkarten unterscheiden sich eigentlich nur durch den jeweiligen Steckplatz, der für sie erforderlich ist. Wobei die normalen PCI- und AGP-Standards immer weiter aussterben und vom Markt verschwinden. Wenn Sie sich einen Gaming-PC zusammenstellen, müssen Sie kaum darauf achten, da PCI-Express Grafikkarten am häufigsten verwendet werden und auch bei älteren Modellen schon genutzt werden. Sie sollten jedoch auf die PCI-Version achten, neueren Versionen wie PCI-Express 3.0 sind nicht immer mit alter Computer-Hardware kompatibel. Außerdem sollte die Grafikkarte in Ihr PC-Gehäuse passen.

3. Kaufberatung für Grafikkarten: Darauf müssen Sie achten

Bei den Grafikkarten gibt es verschiedene Modelle. Am weitesten verbreitet sind Karten mit verschiedenen Chips der Hersteller Nvidia GeForce und AMD ATI Radeon. Bei den Grafikkarten Ranglisten findet man unter anderem die Modelle von Nvidia GeForce GTX 980, GTX 980 Ti und GeForce GTX 970. Dabei handelt es sich meist um hochwertige PC-Hardware, die Sie benötigen, wenn Sie einen Spiele-PC konfigurieren wollen. Für Office PC-Systeme brauchen Sie keine GTX 980m, GTX 980 Ti oder eine GTX 970 hier reichen auch ältere Modelle, die in das PC-Gehäuse passen. Intel Grafikkarten oder Asus Grafikkarten sind natürlich auch auf dem Markt vorhanden und können für Gaming-PCs verwendet werden.

Ob Sie nun eine AMD-Grafikkarte oder eine Nvidia-Grafikkarte bevorzugen, am Ende sollten Sie auf die gleichen Kaufkriterien achten, die wir Ihnen in unserem Grafikkarte Test möglichst kurz darstellen wollen.

3.1. Speichergröße

Was ist GDDR?

GDDR steht für Graphics Double Data Rate und ist eine Zusatzbezeichnung für DDR-Ram, der für Grafikkarten genutzt werden kann. Die neuste Form ist GDDR5 und ermöglichen einen Datendurchsatz von bis zu 256 GB/s. Ein GDDR3-RAM erreicht nur 82 GB/s. Daher sind GDDR5-Speicher vor allem für Gamer PCs gedacht.

Die Größe des Grafikspeichers (auch RAM genannt) bestimmt die maximale Farbtiefe und Bildauflösung. Heute sind die Speichergrößen deutlich größer als der benötigte Platz für die reine Bildspeicherung. Beim Rendern von dreidimensionalen Grafiken werden zusätzlich noch Daten über bestimmte Objekte (Form, Größe, Position und Textur) in RAM gespeichert. Umso hochauflösender PC-Games sind und je mehr Details (Schatten, Spiegel und Texturen) verarbeitet werden müssen, desto größer muss der Speicher sein. Daher brauchen Sie 4 GB GDDR5 Speicher, wenn Sie PC-Spiele auf höchstem Niveau und in 4K- oder Ultra HD-Auflösung spielen wollen. Bei 2 GB GDDR5 Ramm müssen Sie bereits erste Abstriche machen. Hier ist höchstens noch eine HD-Auflösung ruckelfrei möglich.

3.2. Auflösung

In unserem Grafikkarte Test haben wir versucht, Ihnen zu verdeutlichen, wie gut die AMD-Grafikkarten oder Nvidia-Grafikkarten wirklich sind. Nicht alle Grafikkarten können problemlos 4K-Auflösungen verarbeiten. Bei einer GeForce GTX 980 Ti, einer GTX 970 oder einer AMD ATI Radeon R9 Fury X sollte dies aber kein Problem darstellen.

Die GTX 960-Serie schafft lediglich Auflösungen in HD-Qualität, wenn das PC-Game flüssig laufen soll. Wenn Sie günstige Grafikkarten kaufen, wie die ATI Radeon HD5450 mit GDDR3 Ram, sollten Sie damit rechnen, dass moderne Computerspiele nur mit den niedrigsten Grafikauflösungen gespielt werden können.

3.3. Speicherinterface

GTX 970

Die Geforce GTX 970 – ein gutes Modell für Gelegenheitsgamer.

Der Grafikprozessor (GPU) wird mit dem RAM über ein Speicherinterface verbunden. Je schneller das Speicherinterface, desto schneller kann die Karte arbeiten. Für einfache Office-Anwendungen am Desktop- oder Tablet-PC und das Filme-Schauen reichen hier 32-bit oder 64-bit. Für PC-Games sollten es schon 128-bit oder besser noch 256-bit sein, damit wirklich alles flüssig läuft. Ein Grafikkarten Testsieger sollte ein möglichst schnelles Interface haben.

3.4. Chiptakt

Je höher der Chiptakt, desto schneller arbeitet der Grafikprozessor der Grafikkarte. Es lässt sich zwar eine ungefähre Leistung ablesen, allerdings lassen sich Grafikkarten übertakten, so dass wenn Sie übertaktet werden, auch höhere Frequenzen erreicht werden, aber die Geschwindigkeit verbessert sich meist nur geringfügig.

3.5. Steckplatz

GTX 970 Nvidia Geforce

Die Zotac GeForce GTX 970 – eine gute Entscheidung für richtige Gamer.

In unserem Grafikkarten Test hatten alle Modelle einen PCI-Express Kartensteckplatz. Die meisten PC-Konfiguratoren werden diese Art vorschlagen, da sie sich langsam durchsetzt und alle anderen Steckplätze verdrängt. Innerhalb der PCI-Express-Grafikkarten gibt es inzwischen verschiedene Generationen, die sich durch die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf den Hauptprozessor unterscheiden. Derzeit sind PCI-Express 3.0 und 4.0 Standard. Wenn Sie vor Jahren einen PC-Konfigurator verwendet haben und noch eine PCI-E 1.0 Karte verwenden, müssen Sie keine Angst vor der Umrüstung haben. Die neuere Version wird in das PC-Gehäuse passen, allerdings werden die Geschwindigkeiten gedrosselt. Das gleiche gilt für PCI-Steckplätze, sie können PCI-E-Karten aufnehmen und verwenden, aber nicht die volle Leistung abrufen.

3.6. Anschlüsse

An die Grafikkarte wird der PC-Bildschirm, ein Fernseher oder der Beamer angeschlossen. Die Anschlüsse müssen zu Ihrem jeweiligen Ausgabegerät kompatibel sein. Möchten Sie Spiele in 4K- oder Ultra-HD-Auflösung, dann benötigen Sie einen HDMI 2.0-Anschluss. Für einfache HD-Auflösung reicht HDMI 1.4. Wenn Sie noch einen alten PC-Bildschirm haben, kann ein VGA-Anschluss oder DVI-Anschluss hilfreich sein. Display Ports sind an einigen modernen Fernsehern oder DVD- bzw. Blu-Ray-Playern zu finden.

3.7. Wichtige Hersteller und Marken

  • AMD
  • Apple
  • Asus
  • ATI
  • Axle
  • Captiva
  • Cisco Systems
  • Club 3D
  • CM3
  • Cionnect3D
  • Creative
  • Dell
  • EVGA
  • Exsys
  • Fujitsu
  • Gainward
  • GigaByte
  • Hercules
  • Hewlett-Packard
  • HIS
  • IBM
  • Inno3D
  • KFA2
  • Leadtek
  • Lenovo
  • Manhattan
  • Manli
  • Matrox
  • MSI
  • NVIDIA
  • Palit XpertVision
  • PNY
  • Point Of View
  • Powercolor
  • Sapphire
  • Sparkle
  • Star Tech
  • TUL
  • VisionTek
  • VTX3D
  • XFX
  • Zotac

4. PC zusammenstellen – was ist wichtig?

ASUS GeForce

Die ASUS GeForce GTX 750 Ti – ein gutes und preiswertes Modell.

Wenn Sie sich einen Laptop kaufen oder auch einen Gamer-PC kaufen, werden Sie an viele PC-Teile denken. Zunächst brauchen Sie ein anständiges Mainboard, dann Laufwerke (DVD-Brenner oder Blu-Ray-Brenner), eine anständige Grafikkarte, eine gute Soundkarte und eventuell einen guten USB 3.0 Bus für Drucker oder ähnliche Geräte. An das PC-Netzteil wird man meist kaum denken. Sicher ist die Stromversorgung wichtig, aber meistens reicht ein Standard PC-Netzteil aus.

Egal ob Sie einen Laptop kaufen oder sich doch einen Gamer-PC kaufen wollen, am Ende suchen Sie verschiedene PC-Komponenten und PC-Teile zusammen und irgendwann ist der Personal Computer dennoch alt. Dann Fragen Sie sich sicher, ob Sie einen neuen Computer kaufen, ein neues Notebook kaufen oder sich doch ein PC-Aufrüstkit besorgen sollen. Wenn Sie sich für das Notebook Kaufen entscheiden, können wir Ihnen unseren Laptop Test empfehlen.

Da dies kein Notebook Test ist, empfehlen wir Ihnen nicht das Notebook Kaufen, sondern möchten Ihnen das Aufrüsten nahe legen. Wenn Sie Ihren PC selbst zusammenstellen, müssen Sie keinen neuen Computer kaufen und haben danach dennoch den besten Gaming-PC, wenn Sie das richtige PC-Zubehör auswählen. Sie müssen dann keinen Gaming PC Test lesen und können auch einen leistungsstarken Rechner erhalten, wenn Sie die richtigen Computerteile auswählen.

Wenn Sie einen Gaming-PC kaufen, ist die Vorbereitung das Wichtigste. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein PC ohne Betriebssystem kaufen oder nicht. Am Ende spielt nur die richtige Hardware eine Rolle. Wir empfehlen immer das PC-Online-Kaufen, da Sie hier meist günstigere Preise finden als bei Märkten wie Saturn oder Mediamarkt.

Eine genaue PC-Kaufberatung finden Sie im folgenden Video. Wenn Sie Ihren PC nachrüsten wollen, sollten Sie nur die PC-Teile bestellen, die Sie wirklich brauchen. Das Vorgehen ist beim Zusammenstellen wie beim Nachrüsten das gleiche.

5. Grafikkarten Vergleich bei der Stiftung Warentest

Einen reinen Grafikkarten Vergleich der Stiftung Warentest gibt es bisher noch nicht, daher können wir auch keinen Grafikkarten Testsieger oder die beste Grafikkarte der Stiftung Warentest empfehlen. Sie müssen sich auf Grafikkarten Ranglisten der jeweiligen Computer-Zeitschriften verlassen, wenn Sie Ihren Gaming-PC zusammenstellen.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Grafikkarten

6.1. Was bringen 2 Grafikkarten?

MSI Grafikkarte

Die MSI V 212 066 R – eine eher alte Grafikkarte.

Der Sinn hinter der Nutzung verschiedener Grafikkarten liegt in der Verdoppelung der Arbeitskraft. In der Theorie sollten zwei gleichwertige Grafikkarten über das Mainbord verbunden werden und eine höhere Leistung erzielen, da sie zusammenarbeiten.

Bei AMD ATI wird das Verfahren als Crossfire und bei Nvidia als SLI bezeichnet. Sicherlich mag die PC-Hardware für einen solchen Einsatz ausgelegt sein, meist macht jedoch die Software Probleme. Egal ob AMD-Treiber, ATI-Treiber, Radeon-Treiber oder Nvidia-Treiber: Am Ende zeigen die PC-Leistungstests oder auch Benchmark Tests manchmal nur eine Leistungssteigerung um 25 % an. Daher empfehlen wir eher den Kauf einer hochwertigen Grafikkarte, bevor Sie sich günstige Grafikkarten kaufen und sie zusammenschließen.

6.2. Wie kann man Grafikkarten übertakten?

Beim Übertakten der Grafikkarte werden einfach die Taktfrequenzen des Grafikprozessors (GPU), der Shader-Prozessoren und des Videospeichers nach oben geschraubt. Die einzelnen Komponenten bearbeiten mehr Prozesse pro Zeiteinheit. Dies führt zu einer Beschleunigung der Grafikdarstellung. Im gleichen Zug steigen bei den Karten der Stromverbrauch und vor allem die Temperatur.

Für das Übertakten einer Grafikkarte wird spezielle Software benötigt, unabhängig von Ihrem AMD-Treiber, Radeon-Treiber, ATI-Treiber oder Nvidia-Treiber. Gute Tools sind auf diesem Gebiet der MSI Afterbruner, der RivaTuner, oder das ATITool. Nicht alle Programme erkennen jede Grafikkarte, daher müssen Sie durch Ausprobieren der einzelnen Tools herausfinden, ob die AMD-Treiber, ATI-Treiber oder GeForce-Treiber auch erkannt werden.

Wenn Sie eine solche Software benutzen, sollte Ihnen bewusst sein, dass bei falscher Bedienung die Lebensdauer der Karte erheblich verkürzt wird. Außerdem verfällt die Garantie auf die Grafikkarte. Bei der Verwendung sollten Sie erst langsam die Taktfrequenz steigern (in 10 MHz-Schritten). Sie sollten dann die neue Einstellung erst unter PC-Spiel-Bedingungen einem Benchmark Test unterziehen. Wenn das PC-System nicht abstürzt und keine Bildfehler entstehen, ist alles gut. Während der Tests sollten Sie auch die Temperatur der Grafikkarten im Auge behalten, damit Sie die Hardware nicht beschädigen.

Die Vor- und Nachteile des Übertaktens auf einen Blick:
  • schnellere Grafikdarstellung
  • bessere Grafikauflösung
  • Verlust der Garantie
  • bei falscher Bedienung Beschädigung der Grafikkarte

6.3. Was bedeutet „TI“ bei Grafikkarten?

Grafikkarten Testsieger

Die Sapphire ATI Radeon HD 5450 – eine sehr günstige Grafikkarte.

Es gibt normale Grafikkarten wie die Geforce 970 und Modelle wie die Geforce 980 Ti. Wofür das Ti wirklich steht, kann kaum jemand sagen. Manche halten Titanum für richtig. Andere Scherzkekse oder PC-Konfigurator-Nerds meinen es stehe für „Teurer Irrsinn“. Wofür Ti auch immer stehen mag, es handelt sich um eine weitere Ausbaustufe der Grafikkarte, die zwar besser ist als das Grundmodell, aber noch keine eigene neue Serie. Die Software für Ti-Karten einer bestimmten Serie unterscheidet sich meist nicht von den normalen Modellen ohne „Ti“.

6.4. Wie kann man eine Grafikkarte testen?

Falls Sie Störungen an der Grafikkarte feststellen, sollten Sie zunächst die AMD-Treiber, ATI-Treiber oder andere Grafikkartentreiber überprüfen. Eine Aktualisierung der Treiber kann manchmal alle Probleme lösen. Wenn Sie dennoch Probleme haben, sollten Sie Direct X nutzen, um Fehlfunktionen festzustellen. Dazu müssen Sie nur die Windows-Taste und „R“ gleichzeitig drücken und danach „dxdiag“ eintippen. Bestätigen Sie mehrmals mit Enter, so dass das Programm durchlaufen kann. Das neue Fenster wird mehrere Registerkarten zeigen. Auf dem Feld „Anzeige“ finden Sie unten einen Bereich mit Hinweisen, dort wird festgehalten, ob Probleme aufgefallen sind oder nicht.

Wenn Sie dennoch Probleme haben und einen richtigen Belastungstest der Grafikkarte durchführen wollen, ist das Freeware-Tool Furmark empfehlenswert. Es kann einen 15-minütigen Test durchführen, der Ihnen Fehler in Hardware und Software aufzeigt. Die Benutzung des Grafikkarten Testprogramms kann aber bei beschädigten Karten zu weiteren Problemen führen.

6.5. Wie heiß dürfen Grafikkarten werden?

Die Chips können eine Belastung bis 100 °C ab. Eine Grafikkarte drosselt automatisch ab 120 °C runter. In der normalen Office-Anwendung sollte die Grafikkarte nur Temperaturen von 50-60 °C aufweisen. Unter Volllast kann sie Temperaturen bis 75 °C aufweisen, wenn die Temperatur über 80 °C geht, beginnt der kritische Bereich.

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Ein Tablet ist ein handlicher und leichter Computer mit Touchscreen, eine Art Mischung aus Smartphone und Laptop…

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Computer Tastatur

Tastaturen sind externe Peripheriegeräte  zum Eingeben und Steuern von Befehlen für Computer, Laptops und Fernseher…

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Computer Ultrabook

Minimalistisch, leicht und elegant: Ultrabooks vereinen Design und Technik. Das teuerste Modell muss aber nicht Ihr persönlicher Favorit sein…

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Computer USB-Hub

USB-Hubs erweitern bestehende USB-Ports am PC bzw. Laptop. Sie ermöglichen den Anschluss mehrerer Geräte an einem USB-Port…

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Computer USB-Stick Soundkarte

Eine USB-Soundkarte in Form eines USB-Sticks erweitert die Audio-Möglichkeiten Ihres Computers oder Laptops. Gerade Laptops bieten [year] vermehrt …

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Computer USB-Stick

USB-Sticks sind kleine Datenspeicher, die das Wechseln von Dateien zwischen unterschiedlichen Geräten ermöglichen. Mehrere tausend Fotos und …

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Computer Webcam

Ob als Livecam für die Anzeige verschiedener Panoramen, Bergstationen und dem Regenradar oder beim Cam to Cam Videochat: Webcams sind ein wichtiger …

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Computer Windows-Tablet

Windows Tablets besitzen eine auf die Bedienung über Touchscreen optimierte Version des Windows Betriebssystems. Von dem äußeren Erscheinungsbild …

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Computer WLAN-Festplatte

Statt über ein klassisches Kabel werden bei einer WLAN-Festplatte die Daten kabellos übertragen - Kabel benötigen Sie so wesentlich seltener…

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