Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Komplett-PCs haben Sie die Wahl zwischen All-in-One-PCs oder Computern mit einem Tower-Gehäuse. Letztere können individuell aufgerüstet werden, benötigen dafür aber auch mehr Platz.
  • Bei den Festplatten müssen Sie sich zwischen schnellen SSDs und günstigen HDDs entscheiden. Den besten Kompromiss bieten PC-Komplett-Sets mit einer kleinen SSD und einer zusätzlichen großen HDD-Festplatte.
  • Gaming-PCs stellen besonders hohe Anforderungen an die Hardware. Gerade ohne eine leistungsfähige dedizierte Grafikkarte geht für ernsthafte Computerspieler nichts.

komplett-pc test

Computer sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind mehr als 90 % aller deutschen Haushalte mit einem PC ausgestattet. Während sich Technik-Freaks und Computer-Nerds ihre PCs meist selbst zusammenstellen und -bauen, ist für den Großteil der Bevölkerung ein Komplett-PC immer noch die beste Wahl.

Doch nicht jeder weiß, was die vielen technischen Daten bedeuten und worauf beim Kauf besonders geachtet werden sollte. In unserem großen Komplett-PC-Vergleich 2020 erklären wir Ihnen, welche Rolle Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte spielen und wie Sie den besten Komplett-PC für Ihre eigenen Ansprüche identifizieren können.

all-in-one-pc im büro

1. Formfaktor: All-in-One-PCs sind eleganter, Tower-PCs flexibler

An Apple a day: Die Geschichte der All-in-One-PCs

Zwar gab es unter den ersten PCs auch andere All-in-One-Computer, doch die Rolle der Firma Apple ist für deren Entwicklung dennoch zentral. 1984 brachte man mit dem Macintosh den ersten erfolgreichen All-in-One-PC auf den Markt. Und die in den späten 1990er Jahren eingeführten iMacs wurden so populär, dass auch andere Hersteller (wie Lenovo oder HP) heute ein ganzes Spektrum an All-in-One-PCs im Portfolio haben.

Wenn Sie einen Komplett-PC kaufen möchten, müssen Sie sich zuerst entscheiden, ob es ein All-in-One-PC werden soll oder ob sie den klassischen Tower-PC bevorzugen. Für – und gegen beide Varianten gibt es gute Argumente: Bei einem All-in-One-PC sind alle wichtigen Hardware-Komponenten direkt im Monitor verbaut. Sie sparen also eine Menge Platz auf oder neben dem Schreibtisch.

All-in-One-PCs sehen edel aus und haben im Gegensatz zu herkömmlichen PC-Monitoren meist schon eine Webcam verbaut, sodass der Videotelefonie mit Ihren Lieben nichts im Wege steht. Dafür können All-in-One-PCs kaum individualisiert werden und auch ein späteres Aufrüsten mit moderner Hardware ist schwer bis unmöglich. Dies ist aber bei den meisten Office-PCs und Desktop-Rechnern fürs Büro auch nicht unbedingt notwendig.

Tipp: Arbeits- und Massenspeicher können aber auch bei den meisten All-in-One-PCs selbst getauscht werden. Es ist also durchaus möglich, dem alten Rechner mit einer schnellen SSD oder einem zusätzlichen RAM-Riegel neues Leben einzuhauchen.

Für Computerspieler ist das Aufrüsten hingegen elementar, denn jedes neue Spiel setzt die Messlatte ein Stückchen weiter nach oben. Gaming-PC-Sets bestehen daher meist aus einem PC-Tower, einem Gaming-Monitor, einer Gaming-Maus sowie einer Gaming-Tastatur.

Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile eines All-in-One-PCs im Vergleich mit einem Tower-PC noch einmal zusammengefasst:

  • platzsparend
  • elegantes Design
  • Webcam meist dabei
  • wenig Upgrade-Möglichkeiten
  • für Gamer eher ungeeignet

komplett-pc-vergleich: leistungsdaten

2. Kaufberatung I: Auf welche technischen Leistungsdaten sollte man achten?

Ganz egal, wofür Sie Ihren Komplett-PC benutzen möchten, die Leistungsdaten zählen zu den wichtigsten Aspekten bei der Kaufentscheidung für ein PC-Komplettsystem. Denn auch wenn Sie keinen High-End-PC benötigen, sollte ein PC-Komplett-Set Ihnen zumindest die nächsten Jahre Freude bereiten. Dies muss allerdings nicht mit hohen Kosten verbunden sein, auch ein billiger PC kann Ihnen lange Zeit gute Dienste erweisen.

2.1. Prozessoren sind zentral für die Geschwindigkeit des PC-Systems

cpu mit lüfter

Die CPU ist das Herzstück des Computers und entscheidend für dessen Geschwindigkeit.

Das Herzstück eines Computers ist der Prozessor (oft finden Sie stattdessen auch das englische Kürzel: CPU). Dort werden die unzähligen Rechenoperationen durchgeführt, die bei der Ausführung all unserer Apps und Programme im Hintergrund ablaufen. Ein leistungsfähiger Prozessor ermöglicht also das verzögerungsfreie Arbeiten am Computer.

Um die Leistungsfähigkeit eines Prozessors zu beurteilen, müssen Sie vor allem auf drei Punkte achten:

  1. Die Anzahl der Prozessorkerne bestimmt, wie viele Operationen zeitgleich ausgeführt werden können. Dies ist beim Multitasking elementar, kann aber auch die Geschwindigkeit einzelner Programme steigern, wenn diese dafür optimiert sind. Bei heutigen Komplett-PCs finden Sie meist Prozessoren mit zwei bis acht Rechenkernen.
  2. Die Taktfrequenz zeigt an, wie viele Rechenoperationen ein Prozessorkern pro Sekunde ausführen kann. Die Taktfrequenz aktueller Prozessoren wird in Gigahertz (das heißt: Milliarden Rechenzyklen pro Sekunde) gemessen. Um Strom zu sparen, laufen viele Prozessoren bei leichteren Aufgaben mit einer reduzierten Taktfrequenz und fahren diese nur bei rechenintensiven Aufgaben hoch. Dies nennt man „Turbo-Boost“.
  3. Die Prozessor-Version ist zwar schwerer zu fassen, aber sogar noch wichtiger als die reinen Eckdaten (Zahl der Prozessorkerne und deren Taktfrequenz). Denn die CPU-Hersteller Intel und AMD optimieren ihre Prozessoren kontinuierlich und bringen jährlich neue Prozessorgenerationen auf den Markt. Bei gleichen Eckdaten ist eine neuere Prozessor-Version immer schneller als das ältere Modell.

Falls Sie Ihren Komplett-PC hauptsächlich für das Surfen im Internet, Videostreams und Office-Software verwenden möchten, sind Sie mit den meisten aktuellen Prozessoren gut bedient. An dieser Stelle können Sie also gefahrlos Abstriche machen, um einen preiswerteren PC zu ergattern.

Wenn Sie jedoch gerne die aktuellsten Computerspiele spielen möchten, sollten Sie zu einem Gaming-PC-Set mit einem aktuellen High-End-Prozessor der Baureihen Intel Core i5, Intel Core i7 oder AMD Ryzen greifen.

arbeitsspeicher: ram-riegel

2.2. Arbeitsspeicher: Mindestens 8 GB sollten es sein

Beim Arbeitsspeicher (auch: RAM, kurz für: Random Access Memory) handelt es sich um besonders schnellen Speicher, in dem temporär die Daten abgelegt werden, die der Prozessor gerade benötigt. Nur wenn die Daten im Arbeitsspeicher liegen, kann der Prozessor unmittelbar darauf zugreifen. Ist der Arbeitsspeicher voll, müssen Daten auf die langsamere Festplatte ausgelagert werden und die Performance des PC-Systems leidet.

Daher ist eine ausreichende Menge Arbeitsspeicher vor allem beim Multitasking wichtig. Auch wenn Sie besonders viele Browserfenster gleichzeitig geöffnet haben, ist der Arbeitsspeicher schnell ausgelastet. Durchschnittsanwender sollten bei einem Multimedia- oder Büro-PC darauf achten, dass dieser über mindestens acht Gigabyte RAM verfügt.

Beim Spiele-PC für einen begeisterten Gamer empfehlen wir von Vergleich.org hingegen ein Modell mit 16 Gigabyte RAM zu wählen. Bei einem Gaming-PC-Komplettpaket sollten Sie außerdem darauf achten, dass der schnelle DDR4-Arbeitsspeicher verbaut ist. Für normale Nutzer reicht der ältere DDR3-Speicher vollkommen aus.

2.3. Massenspeicher: SSDs können den Systemstart beschleunigen

Auch der Massenspeicher kann die Geschwindigkeit eines PC-Rechners deutlich beeinflussen. Denn hier haben Sie die Wahl zwischen den herkömmlichen langsamen HDD-Festplatten und dem deutlich schnelleren SSD-Speicher. Wann immer große Datenmengen geladen werden müssen, spielt ein Desktop-Rechner mit SSD seine Geschwindigkeitsvorteile aus. So geht zum Beispiel der System- und Programmstart mit SSD deutlich schneller vonstatten und auch bei grafikintensiven 3D-Videospielen gibt es Performancevorteile.

Allerdings sind SSDs nach wie vor deutlich teurer als klassische Festplatten (HDDs). Bei High-End-PCs werden meist große SSDs mit einem Volumen von 500 Gigabyte oder mehr verbaut, dies hat jedoch seinen Preis. Für Sparfüchse gibt es jedoch einen guten Kompromiss: In hochwertigen günstigen Komplett-PCs wird oft eine relativ kleine SSD (z. B. 128 Gigabyte) mit einer großen HDD (1 Terabyte oder mehr) kombiniert. So können Programme vom schnellen SSD-Speicher profitieren; für seltener genutzte Daten, wie Musik- oder Fotosammlungen, wird die günstige HDD-Festplatte verwendet.

gamer beim spielen

2.4. Nur Gamer benötigen eine dedizierte Grafikkarte

Vor allem für Computerspieler relevant ist die Grafikkarte. Denn diese ist ausschlaggebend dafür, dass Sie auf einem Game-PC auch grafisch anspruchsvolle 3D-Spiele ruckelfrei spielen können. Besonders beliebt sind Grafikkarten der Baureihen Geforce GTX von Nvidia und Radeon von AMD. Diese gibt es zum Beispiel im Programm der Hardware-Marken Asus oder MSI. Für Büro- und Multimedia-PCs genügen hingegen die Grafikchips, die in allen modernen Prozessoren integriert.

3. Kaufberatung II: Welche Ausstattung erleichtert das Arbeiten?

Das zweite wichtige Feld bei der Auswahl eines PC-Komplett-Sets ist dessen Ausstattung mit verschiedenen Anschlüssen und Peripheriegeräten. Im folgenden Kapitel unseres Vergleich.org-Ratgebers erklären wir Ihnen, worauf Sie in dieser Hinsicht achten sollten.

3.1. Monitore: Full-HD ist Standard

komplett pc monitor

Heutige Computermonitore bestechen durch ihre hohe Auflösung: Full-HD ist mittlerweile das absolute Minimum.

Beim mitgelieferten Monitor gibt es zwei wichtige Kennzahlen, nämlich die Bildschirmdiagonale und die Auflösung. Die Bildschirmdiagonale gibt an, wie groß der Monitor ist. Bei den Modellen in unserem Komplett-PC-Vergleich sind Monitore verschiedenster Bildschirmdiagonalen vertreten. So gibt es Modelle mit bspw. 21,5 Zoll (ca. 54,6 cm) bis 27 Zoll (ca. 68,6 cm) oder mehr. Größere Monitore würden auf den meisten Schreibtischen aber wahrscheinlich nur schwer Platz finden.

Die Auflösung gibt an, wie detailgenau und scharf ein Bild auf dem Monitor dargestellt werden kann. Die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) hat sich dabei als Mindest-Standard etabliert, bei den besten Komplett-PCs finden Sie sogar Displays mit 4K-Ultra-HD-Auflösung.

Tipp: Wenn Sie mehr Bildschirmfläche benötigen, ergänzen Sie Ihren Komplett-PC einfach mit einem zweiten Monitor. Diese Möglichkeit bieten fast alle PC-Komplett-Sets.

3.2. Anschlussmöglichkeiten kurz erklärt

Die Vielzahl an verschiedenen Anschlüssen an der Rückseite eines Komplett-PCs kann gerade ältere Nutzer überfordern. Doch gerade die werden mit Sicherheit einen Computer komplett kaufen, statt ihn aus Einzelteilen selbst zusammenzustellen.

In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen die verschiedenen Anschluss-Kategorien kurz vor und erklären Ihnen, welche Peripheriegeräte Sie jeweils anschließen können:

Anschluss-Typ Erklärung
USB

usb-a

  • USB (Universal Serial Bus) ist eine universelle Schnittstelle, über die viele verschiedene Peripheriegeräte an ein PC-Komplettsystem angeschlossen werden können.
  • Man findet heute noch viele verschiedene USB-Standards nebeneinander:
    • USB 2.0 ist verhältnismäßig langsam, reicht aber für das Anschließen einer Maus, einer Tastatur oder gar eines Druckers vollkommen aus.
    • USB 3.0 ist deutlich schneller und daher für alle Geräte geeignet, bei denen große Datenmengen übertragen werden müssen, zum Beispiel USB-Sticks, externe Festplatten, Smartphones oder Tablets.
USB-C / Thunderbolt 3

usb-c

  • USB-C (eigentlich: USB 3.1 Gen2 Type-C) ist ein weiterer USB-Standard, der noch schneller ist als USB 3.0.
  • USB-C-Ports sind durch ihre runden Anschlussbuchsen schnell zu erkennen, in denen die entsprechenden Kabel unabhängig von der Ausrichtung angeschlossen werden können.
  • USB-C-Ports können zusätzlich zu den Daten auch deutlich mehr Strom übertragen als die alten USB-A-Ports, daher ersetzen sie bei vielen modernen Laptops auch den herkömmlichen Netzteilanschluss.
  • Der von Intel und Apple entwickelte Thunderbolt-3-Anschluss nutzt dieselben Anschlussbuchsen wie USB-C (und ist auch vollständig abwärtskompatibel), bietet dabei aber eine noch größere Bandbreite für den Datentransfer.
HDMI

hdmi

  • HDMI ist ein Standard für die digitale Übertragung von Videodaten, der vor allem im Bereich der Unterhaltungselektronik allgegenwärtig ist
  • Auch die Grafikkarten vieler moderner PC-Systeme setzen auf den HDMI-Ausgang für die Verbindung zum Monitor.
  • Über HDMI können zusätzlich zum Videostream auch Audiodaten übertragen werden.
DVI

dvi

  • DVI ist ein weiterer digitaler Standard für die Übertragung von Videodaten, der heute allerdings nur noch selten verwendet wird.
VGA

vga

  • VGA ist ein Standard zur analogen Videoübertragung.
  • Über lange Zeit war VGA der wichtigste Weg, einen Computer an einen Bildschirm oder Beamer anzuschließen.
  • Auch heute verfügen die meisten Monitore noch über einen VGA-Eingang.
  • Durch die analoge Datenübertragung kann es bei der Nutzung eines VGA-Kabels allerdings häufig zu leichteren Bildfehlern und Flackern kommen.
Ethernet (LAN)

ethernet

  • Über einen Ethernet-Anschluss können Sie einen Rechner per Kabel mit einem Router oder Switch, und damit einem Netzwerk oder dem Internet, verbinden.
  • Die heutigen Ethernet Anschlüsse bieten meist eine Bandbreite von 1.000 MBit/s und werden daher als „Gigabit-Ethernet“ bezeichnet.
Audio-Buchsen (3,5-mm-Klinke)

3,5 mm klinke

  • Zum Anschließen Ihrer Kopfhörer, Ihrer PC-Lautsprecher oder Ihres PC-Mikrofons finden Sie bei den meisten Fertig-PCs eine oder mehrere Audiobuchsen (der Fachbegriff für diesen Anschlusstyp ist: 3,5-mm-Klinke).
  • All-in-One-PCs nutzen häufig Kombobuchsen, an die sowohl Kopfhörer als auch Mikros angeschlossen werden können.
  • Bei Tower-PCs finden Sie hingegen häufig drei bis fünf verschiedene Klinken-Buchsen, die auch das Anschließen eines kleinen 5.1-Surround-Systems ermöglichen.
SDXC-Kartenleser

sd-karte

  • Einige PC-Komplett-Sets verfügen zusätzlich noch über einen Leser für SD-Karten.
  • So können Sie beispielsweise unkompliziert Bilder von Ihrer Digitalkamera auf den Desktop-PC kopieren.
  • Die heute üblichen SDXC-Kartenleser können alle gebräuchlichen Typen SD-Karten (SD, SDHC, SDXC) lesen, für miniSD- und microSD-Karten benötigen Sie allerdings einen Adapter.

3.3. Optische Laufwerke werden immer seltener

pc-komplett-set im test mit cd-rom-laufwerk

Früher war ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk selbst bei preiswerten PCs Standard. Heute genießt es schon fast Seltenheitswert.

Während CD-ROM-, DVD- oder BluRay-Laufwerke früher in jedem Fertig-PC zu finden waren, gehören optische Laufwerke heute nicht mehr zur Grundausstattung.

In Zeiten von Terabyte großen externen Festplatten und Video-on-Demand-Portalen ist deren Nutzen für die meisten Menschen deutlich gesunken. Denn sowohl zum Archivieren von Daten als auch zum Abspielen von Medien gibt es elegantere Lösungen.

Die meisten Komplett-PCs im Tower-Format werden zwar noch mit DVD-Brennern ausgeliefert, bei All-in-One-PCs müssen Sie darauf aber meist verzichten.

Tipp: Wenn Ihr Komplett-PC nicht über einen DVD-Brenner verfügt, Sie aber dennoch Ihre Daten auch auf DVDs archivieren möchten, empfehlen wir von Vergleich.org die Nutzung eines externen DVD-Brenners, der per USB angeschlossen wird. Ein passendes Modell finden Sie in unserem Vergleich externer DVD-Laufwerke.

3.4. Betriebssystem: Windows ist besonders weit verbreitet

Üblicherweise ist bei Komplett-PCs ein Betriebssystem vorinstalliert, sodass Sie den Computer nach dem Auspacken direkt nutzen können. Die meisten PC-Komplett-Sets werden heutzutage mit einer Lizenz für das aktuelle Windows 10 von Microsoft ausgeliefert, Apple setzt bei den iMacs jedoch auf das hauseigene macOS-Betriebssystem. Durch seine zentrale Marktstellung gibt es für Windows deutlich mehr Software, einige spezialisierte Programme, besonders für die Grafik- oder Musikbranche, können Sie jedoch nur unter macOS nutzen.

4. Gibt es einen Komplett-PC-Test bei der Stiftung Warentest?

Zwar werden Computer regelmäßig bei der Stiftung Warentest thematisiert, der letzte klassische Komplett-PC-Test liegt allerdings schon mehr als 15 Jahre zurück – durch die schnelllebige Entwicklung im Computer-Bereich ist der damalige Komplett-PC-Testsieger heute hoffnungslos veraltet. In den letzten Jahren wurden stattdessen eher Laptops, Convertible-Tablets oder Nischenprodukte (wie Mini-PCs oder PC-Sticks) getestet.

5. FAQ: Häufige Fragen zu Komplett-PCs

  • Gibt es auch Komplett-PCs ohne Betriebssystem?

    Die meisten PC-Komplett-Sets werden mit einer Lizenz für Windows oder macOS ausgeliefert. Es spricht allerdings nichts dagegen dort dennoch ein kostenfreies Linux-Betriebssystem zu installieren.
  • Lohnen Komplett-PCs von Aldi oder Lidl?

    Das lässt sich nicht sagen, ohne den Einzelfall zu betrachten. Wir hoffen, dass wir Ihnen in unserem Ratgeber deutlich machen konnten, welche Hardware-Eigenschaften für welchen Anwendungszweck (z.B. Gaming-PC oder Multimedia-Rechner) besonders wichtig sind. Sehen Sie sich am besten die Angebote der Discounter genau an und vergleichen Sie diese mit den Produkten aus unserer Vergleichstabelle. So können Sie selbst eine informierte Kaufentscheidung treffen.