Das Wichtigste in Kürze
  • All-in-One PCs haben die Technik eines handelsüblichen Desktop-PCs im Gehäuse des Monitors verbaut, ein sperriger Rechner wird dadurch überflüssig. Einige der PC-Komplettsysteme sind mit einem Touchscreen ausgestattet oder werden mit kabelloser Tastatur und Maus bedient.
  • Die Geräte belegen nur wenig Platz und verursachen keinen Kabelsalat auf dem Schreibtisch. Allerdings sind die Anschlussmöglichkeiten begrenzt: Neben USB-Buchsen sind HDMI, Ethernet, Kartenleser, USB-C oder Thunderbolt wichtig.
  • Bekanntester Vertreter unter den All-in-One PCs ist Apples iMac, aber auch Lenovo und Acer haben sich in den letzten Jahren auf die Produktion der Bildschirm-Computer spezialisiert.

All-in-One PC Test.

Wer sich in der heutigen Zeit einen neuen Computer zulegen will, hat die Qual der Wahl: Soll es das handliche Netbook, das spielerische Tablet oder doch der klassische Rechner samt sperriger Kiste sein? Eine Mischung aus allen drei Computer-Typen stellt der All-in-One PC dar. Alle wichtigen Bestandteile eines leistungsstarken Computers sind in einem hochwertigen Bildschirm integriert.

Der All-in-One PC ist perfekt geeignet für alle, die einen kompakten, platzsparenden und leistungsfähigen Desktop-PC suchen. Welcher der Modelle Ihr persönlicher All-in-One-PC Testsieger werden könnte, auf was Sie achten müssen, wenn Sie einen All-in-One Computer kaufen möchten und auf welche PC Hardware es am Ende ankommt, erfahren Sie in unserem All-in-One-PC Vergleich 2026. Vor allem, wenn Sie sich mit den technischen Komponenten nicht so gut auskennen, können Sie in unserer PC Kaufberatung herausfinden, welcher der beste All-in-One Computer für Sie ist.

Weißer HP All-in-One-PC im Test befindet sich zwischen ausgestellten schwarzen Kopfhörern und neben einem weißen Drucker auf einem weißen Verkaufstisch inklusive Preisschild.

Dieser HP-All-in-One-PC „24-df1304ng“ weist ein 23,8 Zoll Display auf, hat also eine Bildschirmdiagonale von 60,5 cm, wie wir bemerken.

– Update 26.06.2026: Aktualisierung der genannten Informationen mit Daten aktueller All-in-One-PCs –

1. Was ist ein All-in-One PC?

Apple iMac

Der Klassiker und Wegbereiter unter den All-in-One PCs: der iMac von Apple.

Unter einem All-in-One PC versteht man einen Desktop-PC, dessen Technik im Gehäuse hinter dem PC Bildschirm verstaut ist. Im Computer Monitor ist die gleiche Hardware wie bei einem normalen Desktop-PC verbaut und nur wenige Abstriche müssen aufgrund des Platzmangels gemacht werden. Der Bildschirm-PC nimmt wenig Platz auf und unter dem Schreibtisch ein, da der große Rechner-Klotz wegfällt. Auch eine Kabel-Verbindung zwischen PC Monitor und Rechner wird überflüssig – und damit auch der Kabelsalat rund um den Desktop PC.

Die Bedienung erfolgt über eine kabellose Tastatur und Maus, viele Modelle aus den diversen All-in-One-PC Tests verfügen auch über einen Touchscreen. Im Vergleich zu einem normalen Monitor sind die All-in-One Bildschirme schwerer und tiefer, dafür fällt die lästige Kiste unter oder auf dem Tisch weg. Im Gegensatz zum handlichen Laptop ist das Display schärfer und kann auch von der Seite gut betrachtet werden.

Einer der ersten Computer mit der kompletten Hardware im PC Bildschirm-Gehäuse stammt aus dem Hause Apple und hörte auf den Namen Macintosh. Der würfelartige Computer wurde 1984 auf den Markt gebracht und von Apple bis in die 90er Jahre stets weiterentwickelt. Allerdings muss der Macintosh eher als Nischenprodukt für die Kreativbranche betrachtet werden, da Apple zu dieser Zeit noch nicht den Stellenwert der heutigen Zeit hatte und kurz vor dem Bankrott stand.

Als 1998 der erste iMac von Apple herauskam, ebenfalls in Macintosh-Tradition als All-in-One Computer, wurden die Erfolgsgeschichten des Unternehmens und der All-in-One PCs neu geschrieben. Die Mac-Reihe wird bis heute regelmäßig weiterentwickelt und kann sich immer noch größter Beliebtheit erfreuen. Auch andere Hersteller, allen voran Lenovo, entwickeln seit 2010 ähnliche All-in-One Computer. Die Hauptunterschiede der All-in-One PCs, die keine Macs sind, liegen im PC Monitor (mit Touchscreen), dem Betriebssystem (Windows) und der Möglichkeit, die PC Hardware-Komponenten (Arbeitsspeicher, Festplatte) auszutauschen.

Ob DVD-Laufwerk, USB-Anschlüsse oder Kopfhörer-Eingang – auf die wichtigsten Unterstützer für Medien und Anschlüsse aller Art müssen Sie nicht verzichten, auch wenn die unkompakten großen Rechner im PC-Tower meist mehr Schnittstellen haben. Zu Problemen könnte es außerdem kommen, wenn einzelne Komponenten kaputt gehen: Wenn das Display defekt ist, muss das ganze Gerät ausgetauscht, bzw. repariert werden.

Bei den Geräten mancher Hersteller (vor allem Apple) ist auch die restliche Hardware so fest verbaut, dass z.B. die Festplatte bei einem Defekt nicht gewechselt werden kann. Dieses Problem kann aber auch bei einem Laptop oder einem anderen PC auftreten. In jedem Fall wird den All-in-One Computern eine große Zukunft vorausgesagt. Denn neben Tablet PC, Smartphone und Laptop wird auch der Computer im Wohnzimmer oder im Büro immer smarter und kompakter.

    Vorteile
  • hochwertiger Bildschirm
  • moderne und leistungsstarke Hardware
  • schickes Design
  • spart Platz auf dem Schreibtisch
  • Bedienung über Touchscreen oder kabellose Elemente
    Nachteile
  • wenig Schnittstellen
  • Probleme bei Defekt einzelner Komponenten
Detailaufnahme der weißen Tastatur inklusive Maus mit Kabelanschluss vor einem HP-Bildschirm eines getesteten weißen All-in-One-PCs im Verkauf.

Wie wir an dieser Stelle erkennen und durch unsere Recherche bestätigt bekommen, ist der HP-All-in-One-PC „24-df1304ng“ mit einem Intel Core i5 Prozessor ausgestattet.

2. Kaufberatung für All-In-One PCs: Worauf sollte man achten?

2.1. Betriebssystem

All-in-One mit Windows.

Mittlerweile Standard: All-in-One PC mit Windows 11.

Eine wichtige Frage vor dem Kauf: Soll der All-in-One PC Windows oder macOS als Betriebssystem installiert haben? Während Windows 11 perfekt auf die Bedienung durch einen PC Bildschirm mit Touchscreen ausgerichtet ist, besitzen Geräte mit macOS eine übersichtliche Oberfläche und sind einfach zu bedienen.

Für Windows gibt es ein großes Angebot an Software und Programmen, während bei macOS die Auswahl eingeschränkt ist. Außerdem können Windows-PCs flexibel an die Wünsche des Nutzers angepasst und erweitert werden – bei Apple gibt es so gut wie keine Entscheidungsfreiheit. Alle Modelle mit Windows-Betriebssystem aus unserem All-in-One-PC Vergleich 2026 haben bereits Windows 11 installiert oder stehen für ein kostenloses Update bereit.

Allerdings sind die einzelnen Komponenten bei Apple perfekt aufeinander abgestimmt, Hardware und Software bilden einen perfekten Einklang. Außerdem stürzt das System weniger ab und die Performance wird nicht mit jedem neuen Programm gedämpft, da Arbeits- und Festplattenspeicher besser ausgelastet sind.

2.2. Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher wird auch Hauptspeicher genannt. Hier werden Daten zwischengelagert, die noch vom Prozessor gebraucht werden. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Kopien von Daten der Festplatte, die nur für einen begrenzten Zeitraum temporär auf dem Arbeitsspeicher aufbewahrt werden. Der Arbeitsspeicher kann wesentlich schneller auf Daten zugreifen und sie übertragen als die Festplatte, weshalb der Arbeitsspeicher hauptsächlich mit Daten arbeitet, die der Rechner aktuell benötigt. Die Art des Speichers wird RAM genannt, was für Random Access Memory steht. In der folgenden Tabelle können Sie herausfinden, wie viel Arbeitsspeicher für welche Ansprüche angebracht sind:

Arbeitsspeicher Verwendung
4 GB RAM Erfüllt die Mindestanforderung von Windows 11, ist für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen aber knapp bemessen. Für sehr einfache Office-Aufgaben kann es reichen.
8 GB RAM Reicht für einfache Büroarbeit, Internet, E-Mail und Videokonferenzen. Wenn mehrere Programme parallel laufen, stößt diese Ausstattung schneller an Grenzen.
16 GB RAM + Für viele aktuelle All-in-One-PCs ist 16 GB eine sinnvolle Ausstattung für Homeoffice, Multitasking, Bildbearbeitung und längere Nutzungsdauer. Für Videoschnitt, große Projekte oder Gaming können 32 GB oder mehr sinnvoll sein.
Weißer getesteter All-in-One-PC mit eingeschaltetem Bildschirm inklusive Virenschutz-Abgelaufen-Benachrichtigung, neben einem schwarzen Over-Ear-Kopfhörer.

Bei der Lieferung ist auf diesem HP-All-in-One-PC „24-df1304ng“ das Betriebssystem Windows 11 Home installiert, wie wir feststellen.

2.3. Festplatte

Die Festplatte ist schon seit den 1950er Jahren die günstigste Lösung, viele Daten auf einmal zu speichern. Klassische Festplatten, also HDDs, speichern Daten magnetisch auf rotierenden Scheiben und lesen oder schreiben sie mit einem mechanischen Schreib-/Lesekopf. SSDs funktionieren anders: Sie nutzen Flash-Speicherchips, kommen ohne bewegliche Teile aus und sind deshalb besonders schnell, kompakt und leise.

Bei aktuellen All-in-One-PCs ist eine SSD als Systemlaufwerk üblich. Viele Modelle starten mit 256 GB oder 512 GB Speicherplatz, größere Konfigurationen bieten 1 TB oder mehr. Für einfache Büroarbeit reichen 256 GB bis 512 GB, komfortabler sind 1 TB, wenn viele Fotos, Videos oder Spiele lokal gespeichert werden. Klassische HDDs eignen sich vor allem als zusätzlicher Archivspeicher.

Tipp: Wenn der Speicherplatz der Festplatte nicht ausreichen sollte, können Sie entweder eine größere Festplatte im Nachhinein einbauen (gilt nicht für alle Geräte) oder eine externe Festplatte anschließen, um zusätzlichen Speicherplatz zur Verfügung zu stellen.

2.4. Prozessor

In fast jedem elektronischen Gerät sind Prozessoren eingebaut, auch im Rechner läuft ohne einen Prozessor gar nichts. Der Prozessor im PC wird auch CPU genannt, was als Abkürzung für Central Processing Unit (zu deutsch: Hauptprozessor) steht. Gerade mal so groß wie eine Streichholzschachtel stellt der Prozessor das Herz des Computers dar. Der kleine Prozessor-Chip, meist von Intel oder AMD, steuert alle wichtigen Komponenten wie Arbeitsspeicher, Grafikkarte oder Festplatte des PCs.

Um noch schneller arbeiten zu können, besitzen moderne Computer heutzutage mehrere Prozessorkerne, die sich die Verteilung der Befehle teilen. Ein Prozessorkern wird als CPU-Kern oder Core bezeichnet. Die Taktrate wird in Gigahertz (GHz) angegeben und beschreibt die Taktzyklen pro Sekunde. Die Konkurrenz im Prozessor-Markt ist relativ dünn: In der Regel werden Prozessoren von Intel und AMD verbaut.

intel günstig

Verrückter Prozessor: Ein CPU der Reihe Intel Core i5 sorgt für hohe Leistung bei optimaler Effizienz.

Die Geschwindigkeit (neudeutsch: Performance) eines Computers hängt unmittelbar mit dem verbauten Prozessor zusammen. Wie schnell ein Prozessor bei der Verteilung der Befehle ist, wird in Gigahertz (GHz) gemessen. Dieser Wert bezieht sich auf die Schnelligkeit jedes einzelnen verbauten Kerns im Chip. Wenn die Taktrate einer CPU mit 4 Kernen und etwa mit 3,5 GHz angegeben wird, bedeutet dies, dass jeder Kern 3,5 Milliarden Arbeitsschritte in einer Sekunde abzuarbeiten.

Neben den Rechen- und Steuermodulen besitzt ein Prozessor-Chip zudem Einheiten, die Temperaturen, Stromversorgung, Vernetzung zum Arbeitsspeicher und Display-Ausgabe organisieren und kontrollieren. Hinzu kommt immer häufiger eine Grafik-Einheit, die es ermöglicht, einen Computer auch ohne externe Grafikkarte zu benutzen. Die Grafik-Einheit von Prozessoren mag für normale Desktop-Anwendungen ausreichen, für Computer-Games ist in der Regel eine leistungsstärkere seperate Grafikkarte Standard.

2.5. Erweiterung

Lenovo von hinten.

Wie gut sich ein All-in-One-PC nachrüsten lässt, hängt stark vom Modell ab.

Wenn der Computer auf Dauer immer langsamer wird oder die Speicherkapazitäten erschöpft sind, lohnt es sich, den Computer nachzurüsten. Der Austausch der Festplatte, der Grafikkarte oder des Arbeitsspeichers ist bei vielen Modellen nicht besonders schwer, erfordert aber etwas Geschick. Den Prozessor sollten Sie ohne Erfahrung lieber von einem Experten austauschen lassen. Im Vorfeld sollten Sie sich jedoch informieren, ob die neuen Teile auch auf die Hauptplatine (Mainboard) Ihres PCs passen.

Bei einigen der Modelle aus den verschiedenen All-in-One-PC Tests ist ein Austausch der technischen Komponenten einfach und bequem, da sich das Gehäuse leicht öffnen lässt und die Hauptplatine ohne umständliches Schrauben frei zugänglich ist. Besonders bei iMacs mit Apple-Chip ist der Arbeitsspeicher integriert und nach dem Kauf praktisch nicht aufrüstbar.

Für Tüftler sind nachrüstbare PCs von Vorteil: Technikaffine Tüftler, die gerne neue Prozessoren testen oder hin und wieder eine modernere Grafikkarte benötigen, bevorzugen deshalb eher einen Lenovo All-in-One PC als etwa einen iMac, der als komplett geschlossenes System nicht selbst nachrüstbar ist.

2.6. Display & Auflösung

Nun zu etwas Offensichtlicherem als die verbaute Hardware: Der PC Monitor. In diesem Punkt ähneln sich die Modelle aus den einschlägigen All-in-One-PC Test oft stark. Häufig sind 24- und 27-Zoll-Displays mit Full HD.

Für All-in-One-PCs ist Full HD bei 23,8 Zoll bis 27 Zoll eine solide Basis. Bei 27 Zoll kann sich auch QHD für mehr Arbeitsfläche lohnen, während hochauflösende Displays mit 4K besonders für Bildbearbeitung, Textschärfe und kreative Arbeit interessant sind. Mit dem Bildformat 16:9, das die Mehrzahl der Kinofilme oder TV-Sendungen nutzt, macht aus dem Computer eine Multimedia-Zentrale und kann Ihren Fernseher ersetzen. An einen modernen Flachbildfernseher mit wesentlich größerer Bilddiagonale kommt ein All-in-One Computer aber natürlich nicht an.

2.7. Touchscreen

Touch ist Quatsch? Viele Apple-Jünger schwören auf die iMacs, die konsequenterweise seit Jahren ohne Touchscreen hergestellt werden. Die Konkurrenz ist da schon weiter und orientiert sich teilweise eher am Smartphone oder Tablet PC. Bei Windows-All-in-One-PCs ist ein Touchscreen je nach Serie und Ausstattung erhältlich. Touch lohnt sich vor allem für Präsentationen, Zeichnungen, Notizen oder interaktive Anwendungen.

Die Bedienungsoberfläche ist in diesen Fällen perfekt auf das Windows Betriebssystem ausgerichtet, der ein oder andere Samsung All-in-One PC besitzt sogar eine Gestensteuerung, die es ermöglicht, den Touchscreen Monitor gar nicht mehr anfassen zu müssen. Aber auch wenn der All-in-One PC Touchscreen-Technologie nach Smartphones und Tablets auf ein neues Level hievt, selbstverständlich können die Computer auch mit Maus und Tastatur bedient werden.

2.8. Schnittstellen

Schnittstellen Asus AiO

Anschlussfreudig: Viele Schnittstellen beim Asus Zen AiO S.

Je nachdem, wie Sie planen, Ihren All-in-One PC zu benutzen, sollten Sie darauf achten, welche Schnittstellen ihr Gerät hat. Herkömmliche Rechner weisen meist mehr Flexibilität auf, die kompakten Geräte aus den diversen All-in-One-PC Tests haben hingegen nicht ganz so viele Anschlussmöglichkeiten.

Wenn Sie moderne Komponenten zum Anschließen haben, achten Sie darauf, dass möglichst viele USB-Ports vorhanden sind. Vor allem Drucker, Scanner, MP3-Player, USB-Mikroskope oder Digitalkameras werden häufig mit USB-Kabel mit dem PC verbunden. Wer häufig eine externe Festplatte oder eine Funktastatur anschließt, sollte sich einen Desktop PC mit mehreren USB-Schnittstellen genauer ansehen.

Achten Sie bei USB-Anschlüssen auf die angegebene Datenrate und den Steckertyp. USB 3.2 Gen 1 überträgt bis zu 5 Gbit/s, USB 3.2 Gen 2 bis zu 10 Gbit/s und USB 3.2 Gen 2×2 bis zu 20 Gbit/s. Für schnelle externe SSDs sind USB-C, USB 3.2 Gen 2 oder Thunderbolt besonders praktisch.

Vergessen Sie nicht, dass viele moderne Geräte, wie Smartphones, Tablets oder Drucker mittlerweile auch über Bluetooth oder WLAN mit dem Computer verbunden werden können.

Ein HDMI-Ausgang verbindet den All-in-One-PC mit einem Fernseher oder Beamer. Auch wenn Sie einen zweiten PC Monitor zum Arbeiten anschließen oder das Bild auf den Fernseher übertragen möchten (z.B. wenn Sie einen Film streamen) macht ein HDMI-Anschluss Sinn. Den meisten Nutzern reicht eine Schnittstelle dafür aus. Für Konsole, Blu-ray-Player oder einen anderen Zuspieler braucht der All-in-One-PC ausdrücklich einen HDMI-Eingang oder eine ausgewiesene Monitorfunktion.

3. Welche Hersteller und Marken bieten All-in-One-PCs an?

Während beim Gaming PC All-in-One Computer für grafisch anspruchsvolle Spiele nur eingeschränkt geeignet sind, reichen für den alltäglichen Gebrauch abgespecktere Varianten aus. Wenn Sie sich also ohnehin keinen Gamer PC kaufen möchten, können die Produkte anderer Marken den besten All-in-One-PC für Ihre Bedürfnisse liefern.

Vor allem ein Hersteller hat sich spezialisiert auf den Bereich All-in-One PC: Lenovo. Nicht nur in Sachen PC Hardware spielt die chinesische Firma ganz vorne mit, auch die Bildschirme haben eine beeindruckende Qualität. Neben den iMacs von Apple und den Acer All-in-One PCs sind Lenovo Computer aus den Bestseller-Listen für AiO-PCs nicht mehr wegzudenken. Weitere Hersteller für PCs der Kategorie All-in-One haben wir für Sie aufgelistet:

  • Acer
  • Apple
  • Asus
  • Dell
  • HP
  • Lenovo
  • LG
  • Medion
  • MSI
  • Dynabook

Historische PC-Marken wie Sony/Vaio, Toshiba und Fujitsu finden Sie dagegen zum Beispiel in aktuellen Tests von Stiftung Warentest nicht mehr.

4. Gibt es All-in-One-PC-Tests bei der Stiftung Warentest?

Stand auch die Stiftung Warentest vor der Frage: „Welcher All-in-One PC ist der beste?“? Zumindest nicht in jüngerer Vergangenheit. Einen aktuellen Spezialtest zu All-in-One-PCs bietet die Stiftung Warentest derzeit nicht an. Lediglich angrenzende Computer-Tests der Stiftung Warentest sind vorhanden, etwa zu Laptops oder Tablets.

Bei All-in-One-PCs lassen sich Ergebnisse aus Laptop- oder Tablet-Tests jedoch nur eingeschränkt übertragen. Entscheidend ist hier das Zusammenspiel aus Bildschirm, Lautsprechern, Anschlüssen und Rechnerleistung in einem festen Schreibtischgerät. Ein eigenständiger Test würde auch Punkte berücksichtigt, die bei klassischen Notebooks weniger stark ins Gewicht fallen: etwa die Bildqualität bei größerer Diagonale, die Geräuschentwicklung im Dauerbetrieb und die Position der Anschlüsse.

Weißer All-in-One-PC im Test befindet sich neben einem weißen Drucker auf einem weißen Ausstellungstisch in einem Geschäft.

Bei dem HP-All-in-One-PC „24-df1304ng“ stehen laut unseren Informationen folgende Anschlüsse zur Verfügung 2 x USB 2.0, 1 x RJ-45, 2 x USB 3.2 Gen 1 Typ-A und 1 x HDMI.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema All-in-One PCs

Sie haben noch Fragen zum All-in-One Vergleich? Vielleicht finden Sie die Antworten in diesem Teil.

5.1. Verfügen All-in-One PCs über eine SSD-Festplatte?

Viele Freunde der Technik-Welt schätzen SSD-Festplatten, da sie schnell, stoßfest und kompakt sind. Heutzutage sind die meisten Geräte mit SSD ausgestattet, während HDDs als Ergänzung vor allem bei sehr großem Speicherbedarf preislich attraktiv bleiben. Alternativ und ohne Risiko beim Einbau kann auch eine externe SSD-Festplatte angeschlossen werden.

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5.2. Läuft der All-in-One PC mit Windows 11 als Betriebssystem?

Selbst der beste All-in-One PC nützt Ihnen relativ wenig, wenn das Betriebssystem veraltet ist und sich nicht regelmäßig auffrischen lässt. Bei den Modellen mit Windows als Betriebssystem aus den verschiedenen All-in-One-PC Tests ist Windows 11 in der Regel vorinstalliert. In Ausnahmefällen sollte es durch ein Update von Windows 10 installiert werden, wenn das alte Gerät die Systemanforderungen erfüllt.

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5.3. Wo kann ich einen All-in-One-PC kaufen?

Einen Touchscreen PC mit allen wichtigen Komponenten eines normalen Rechners im Gehäuse gibt es nicht nur im Internet zu erwerben. Viele Hersteller bieten ihre Modelle nur in eigenen Geschäften oder Partner-Shops (z.B. Apple) an. Die Auswahl im Internet ist bei technischen Produkten dieser Art nicht immer die größte. Das Besondere beim PC-Verkauf, insbesondere beim All-in-One PC: HP, Dell und andere Hersteller verkaufen diese am liebsten in ihren eigenen Online-Shops. In Elektrofachmärkten kann man aber immer wieder einen günstigen All-in-One PC kaufen, außerdem gibt es dort Zubehör für AiO-PCs, wie Bluetooth-Tastatur, Vesa Wandhalterung oder Bluetooth Maus.

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5.4. Wie kann ich mir selbst einen All-in-One PC zusammenstellen?

Einen PC All-in-One selbst zu bauen, ist nur etwas für echte PC-Hardware-Profis. Auf einigen PC Konfigurator-Seiten im Internet lassen sich jedoch einzelne Komponenten nach Lust und Laune zusammenfügen und anschließend als Komplett-PC bestellen. Vor allem Zocker können statt einen fertigen Gaming PC kaufen zu müssen, in diesen PC-Konfigurator-Shops den perfekten Gamer PC selber zusammenstellen. Dabei kann auch gewählt werden, ob der All-in-One PC Dell oder eine anderes Logo haben soll.

Ganz individuell kann gewählt werden, ob der All-in-One PC 27 Zoll, 24 Zoll oder weniger haben, ob der All-in-One-PC Touch-Funktion oder Tastatur besitzen oder ob der All-in-One Desktop PC und Gaming PC vereinen soll. Einige der Modelle aus unserem All-in-One PC Vergleich können aber auch im Nachhinein aufgerüstet werden, etwa was die Festplatten, Grafikkarte oder Arbeitsspeicher angeht, für die Bildschirmgröße oder Display-Qualität gilt das natürlich nicht.

Statt einen AiO-PC umständlich selbst zu bauen, wovon wir Laien eindeutig abraten, ist es wesentlich einfacher, sich einen Mini PC oder Desktop PC selber zusammenstellen und zusammen bauen. In folgendem Video wird erklärt, was für einen Komplettsystem-PC alles benötigt wird und welche Vorteile das selbstständige Tüfteln bringt:

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Quellenverzeichnis