USB-Mikroskop Test 2016

Die 7 besten USB-Mikroskope im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBresser LCD-MikroskopCrenova Digitalmikroskop UM018Bresser Junior 8855001 Mikroskop-SetGamutTek Digitales MikroskopMaozua USB MikroskopCrenvoa Digital-Mikroskop UM012Cdnt Profi Digital-Mikroskop
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,4sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
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Bewertung1,6gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
11/2016
Kundenwertung
90 Bewertungen
33 Bewertungen
108 Bewertungen
29 Bewertungen
16 Bewertungen
33 Bewertungen
29 Bewertungen
max. Vergrößerung2.000 fach500 fach1.024 fach300 fach300 fach300 fach300 fach
BeleuchtungsartLED
Auf- / Durchlicht
LED
Auflicht
LED
Durchlicht
LED
Auflicht
LED
Auflicht
LED
Auflicht
LED
Auflicht
AuflösungDie Qualität der Bilder / Videos hängt von der Auflösung bzw. von der Höhe der Megapixel der Kamera ab. Unterschiedenen wird zwischen der tatsächlichen und der virtuellen Auflösung. Für gute Bildergebnisse werden deshalb USB-Mikroskope empfohlen, die über eine tatsächliche Auflösung von mindestens 2 Megapixel verfügen.5 MP3,1 MP0,1 MP5 MP5 MP5 MP5 MP
Betriebssystemkompatibel mit Windows kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple kompatibel mit Windows kompatibel mit Apple
Video
Ständer
Vorteile
  • SD-Kartenleser
  • umfangreiches Zubehör aus Präparaten, Objektiven, Deckgläsern etc.
  • standfest
  • gute Bildqualität
  • einfache Installation
  • dank einfacher Bedienung für Einsteiger geeignet
  • umfangreiches Zubehör aus Präparaten, Objektiven, Deckgläsern etc.
  • dank einfacher Bedienung für Einsteiger geeignet
  • robust
  • gute Bildqualität
  • höhenverstellbar
  • standfest
  • standfest
  • einfache Installation
  • höhenverstellbar
  • einfache Bedienung
  • höhenverstellbar
  • leicht und kompakt
  • gute Bildqualität
  • höhenverstellbar
  • leicht und kompakt
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USB-Mikroskop-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • USB-Mikroskope sind die digitale Alternative zu herkömmlichen „analogen“ Modellen, die über ein Okular verfügen. Sie sind quasi die Smartphones unter den Mikroskopen und mit einem zusätzlichen Feature ausgestattet. Statt eines Okulars verfügen USB-Mikroskope über eine integrierte Digitalkamera.
  • Durch die USB-Verbindung kann ein USB-Mikroskop direkt an den PC oder Laptop angeschlossen werden. Dadurch können Bilder und Videos, die mit dem USB-Mikroskop erstellt werden, direkt auf den PC transferiert, dort angesehen und auf der Festplatte gespeichert werden. Gleichzeitig können die Bilder von mehreren Personen gesehen und mit Freunden geteilt werden. Da viele der USB-Mikroskope außerdem über eine Videoaufnahme-Funktion verfügen, können vor allem von lebenden Organismen faszinierende Aufnahmen gemacht werden.
  • Je nach zu untersuchendem Objekt sind unterschiedliche Lichtmikroskope erforderlich: Bei einer Betrachtung von größeren Objekten wie Insekten, Blättern und Steinen genügt ein USB-Mikroskop mit Auflichtfunktion. Sollen Objekte hinsichtlich ihrer inneren Struktur untersucht werden, ist ein Modell mit Durchlichtfunktion notwendig.

USB-Mikroskop Test
Wo dem menschlichen Auge das kleinste Detail verwehrt blieb, haben Menschen Instrumente entwickelt, um auch die kleinsten Einzelheiten ihrer Umgebung sichtbar machen zu können. Noch bevor die Lupe im 11. Jahrhundert zur Vergrößerung von Flöhen genutzt wurde, untersuchten die Römer bereits die Verwendungsmöglichkeiten von Glas. Sie fanden heraus, dass Glas Objekte größer erscheinen ließ. Auf die Lupe folgte zu Beginn des 17. Jahrhunderts das erste Mikroskop, das lediglich aus einem Rohr und mehreren Linsen bestand. Jedoch litt die Bildqualität der Mikroskopien unter den schlecht geschliffenen Linsengläsern. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurden Mikroskope dank der Regeln der Physik und immer neuerer Techniken stetig verbessert und mit zusätzlichen Features ausgestattet. Das Resultat sind verschiedene Mikroskop-Arten, die sich bezüglich ihrer Funktionsweise und der Art ihres Aufbaus unterscheiden.

Die Smartphones unter den Mikroskopen sind USB-Mikroskope. Sie verfügen über eine eingebaute Digitalkamera sowie einen USB-Anschluss, mit dessen Hilfe man Bilder und Videos der Untersuchungsobjekte auf den PC oder Laptop übertragen kann. Da es bereits eine große Auswahl von USB-Mikroskopen gibt, sollten Sie sorgsam bei Ihrer Auswahl sein. Damit Sie Ihr persönlich bestes USB-Mikroskop finden, haben wir für Sie ein paar Fakten zusammengetragen, die Ihnen bei ihrer Auswahl helfen werden. Kurz und verständlich in unserem USB-Mikroskop Test.

1. Was ist ein USB-Mikroskop?

Wie schon unser Mikroskop Test 2016 zeigt, entspricht ein USB-Mikroskop in seiner Funktion einem einfachen Mikroskop. Das bedeutet, ein USB-Mikroskop ist in erster Linie ein Gerät, um Objekte optisch zu vergrößern und jene Details für das Auge sichtbar zu machen, die es normal nicht erkennen kann. Sein Feature ist, wie bereits angemerkt, die integrierte digitale Kamera samt USB-Schnittstelle. Folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Mikroskop-Kategorien:

Typ Beschreibung
Mono- und binokulare Mikroskope Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mikroskopen: die mono- und die binokularen Mikroskope. Wie der Name schon verrät, verfügen solche Geräte entweder über ein oder zwei Okulare. Ein Mikroskop mit zwei Okularen ermöglicht einen natürlichen Okular-Einblick, sodass Netzhaut und Augenmuskulatur geschont werden. Bei regelmäßigen Mikroskop-Anwendungen sollte deshalb ein Mikroskop mit zwei Okularen bevorzugt werden.
Einfache und Digitale Mikroskope Darüber hinaus unterscheidet man zwischen den einfachen und den digitalen Mikroskopen. Bei den einfachen Mikroskopen werden die Untersuchungsobjekte auf dem Objekttisch angeschaut. Ganz klassisch werden die Forschungsergebnisse anschließend schriftlich festgehalten.

Im Gegensatz dazu stehen die digitalen Mikroskope. Wer mit ihnen arbeitet, hat die Möglichkeit, Fotos und Videos digital zu fixieren und sie entweder auf dem angebrachten LCD-Bildschirm oder auf dem PC zu betrachten. Ist die Übertragung der Forschungsergebnisse auf den PC erwünscht, muss das Gerät über einen USB-Anschluss verfügen. Die Rede ist folglich von USB-Mikroskopen.

Beachten Sie: Im Grunde genommen gehört ein USB-Mikroskop zu den digitalen Mikroskopen. Ebenso gibt es USB-Mikroskope mit Bildschirm.

2. Wie sind USB-Mikroskope aufgebaut?

USB-Mikroskop

Monukulares Bresser USB-Mikroskop 9619210

In seiner grundlegenden Beschaffenheit besteht ein Mikroskop aus folgenden Elementen:

  • einem Stativ/Ständer
  • einem Okular
  • Objektiven
  • einem Objekttisch
  • einer Lampe

Einige der USB-Mikroskope ähneln in ihrem Aufbau dem oben genannten Schema. Ein Beispiel dafür ist das „Bresser Junior 8855001“ mit einem Stativ, einem austauschbaren Okular, drei Objektiven und einer LED Durchlichtbeleuchtung. Gleichzeitig umfasst das Mikroskop eine USB-Kamera, die durch die austauschbaren Okulare ersetzt werden kann. Darüber hinaus sind Modelle solcher Art in ihrer Verarbeitung relativ robust.

Andere USB-Mikroskope ähneln in ihrer Form wiederum einer größeren Taschenlampe. Entsprechend können solche Geräte bzw. Hand-Mikroskope direkt auf das zu untersuchende Objekt gehalten werden. Anschließend kann das Bild in vergrößerter Darstellung direkt auf dem PC-Bildschirm begutachtet werden. Da die Führung mit der Hand jedoch nicht immer einfach und manchmal wackelig sein kann, gehört zum Lieferumfang solcher USB-Mikroskope oft ein höhenverstellbarer Ständer, der besonders bei hohen Vergrößerungen nötig ist. Dadurch kann das USB-Mikroskop fixiert und Bild- sowie Videoaufnahmen deutlich verbessert werden. Im Gegensatz zu den „klassischen“ Mikroskopen setzen sich viele Hand-Mikroskope aus vielen Einzelteilen zusammen. Sie sind daher sensibler und sollten deshalb auch mit besonderer Sorgfalt benutzt werden.

Die Vor- und Nachteile eines USB-Mikroskops auf den Punkt gebracht:

  • größeres Sichtfeld = gutes Bild
  • Bilder können digital bearbeitet und gespeichert werden
  • verschiedene Strukturen können miteinander verglichen werden
  • Zeitersparnis (kein ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Bildern)
  • mehrere Leute können mitgucken
  • Qualität der Bilder und Videos hängt von Auflösung der eingebauten Kamera ab
  • schwer zu reinigen
  • Verarbeitung mehrere Bauteile, daher sensibel
  • Software-Kompatibilität

3. Eine Kaufberatung für USB-Mikroskope: Darauf müssen Sie achten

3.1. Anwendungsbereiche

Das Pfiffikus von Kuenen

Die perfekte Alternative für kleine Forscher

Das Mikroskop gilt als eine der bahnbrechendsten Erfindungen der Menschheit. Gerade und besonders in der Naturwissenschaft konnten mit Hilfe von Mikroskopen fundamentale Fragen geklärt werden. Ein Bereich, in dem Mikroskope außerdem unverzichtbar sind, ist die Medizin. Erst durch die Arbeit am Mikroskop ist es den Menschen gelungen, Maßnahmen gegen Krankheiten wie Pest, Pocken, Tuberkulose und Milzbrand zu entwickeln. Darüber hinaus werden Mikroskope von Geologen zur Untersuchung von Gesteinen oder in der Industrie, beispielsweise in der Feinmechanik, genutzt.

Dennoch kommen sie nicht nur in verschiedenen Arbeits- und Forschungsbereichen zum Einsatz. Mikroskope wendet man im Biologieunterricht an, aber genauso Zuhause. Mikroskopieren ist nämlich ein häufig verbreitetes Hobby, das sich nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit erfreut. Entsprechend hängt die Wahl mit dem jeweiligen Anwendungszweck bzw. -bereich zusammen. Es gibt sowohl Geräte für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und Experten. Ebenso welche für Kinder und Schüler.

Mögliche Anwendungsbereiche:

  • Ausbildung
  • Biologie
  • Hobby
  • Industrie
  • Labor
  • Messen
  • Mineralien
  • Unterricht
  • Materialkunde
  • Mineralien

3.2. Beleuchtung

USB-Mikroskop-Auflicht

Auflichtmikroskop von ELV mit USB-Schnittstelle

Damit Mikroskopiker die Zusammenhänge in Umwelt und Natur in ihrem kleinsten Detail erkennen können, spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle beim Kauf eines USB-Mikroskops. Unser USB-Mikroskop Vergleich zeigt, dass die meisten Geräte mit sparsamen LED-Leuchten ausgestattet sind. Zusätzlich verfügen die Geräte über eine Auflicht- oder Durchlichtfunktion, im besten Fall sogar über beides.

Anwender, die ein USB-Mikroskop kaufen, können besonders gut die Oberfläche eines Objektes und dessen aufliegende Struktur sehen. Zu den häufigen Untersuchungsgegenständen mit einem Auflichtmikroskop gehören deshalb Insekten, Blätter, Gesteine und Metalle. Wählen Mikroskopiker hingegen ein USB-Mikroskop mit Durchlichtfunktion, wird das Objekt von unten an- bzw. durchleuchtet. Somit werden vor allem die inneren Strukturen des Objektes sichtbar.

Zur Veranschaulichung sehen Sie hier ein kurzes Video über den Zusammenbau und die Anwendung eines USB-Mikroskops bzw. eines Hand-Mikroskops:

3.3. Kameraauflösung und Vergrößerungsraten

Ein USB-Mikroskop verfügt nicht wie andere Modelle über ein Okular mit mehreren  Linsen, sondern über einen digitalen Sensor, der auch bei digitalen Kameras verwendet wird. Darüber hinaus enthalten USB-Mikroskope ein optisches Objektiv. Die Qualität der Bilder oder Videos, die auf den PC-Bildschirm transferiert werden, hängt deshalb von der Auflösung bzw. von der Höhe der Megapixel der Kamera ab. Dabei muss jedoch zwischen der der tatsächlichen und der virtuellen Auflösung unterschieden werden. Zwar verfügen günstigere USB-Mikroskope über eine hohe virtuelle Auflösung, dafür ist ihre tatsächliche Auflösung gering. In solchen Fällen werden die Bilder mit Hilfe der Interpolation vergrößert bzw. ohne Qualitätsgewinn hochskaliert.

Um zufriedenstellende Bildergebnisse zu bekommen, empfehlen wir USB-Mikroskope mit einer tatsächlichen Auflösung von mindestens 2 Megapixel. Relevant beim USB-Mikroskop Kauf sind ebenso die Vergrößerungsraten. In den meisten Fällen liegen die Vergrößerungsraten zwischen 200- und 500-facher Vergrößerung. Beachten Sie bei USB-Mikroskopen, dass die Größenspannweite für die Vergrößerung zwischen 20 Millimetern und 1.300 Millimetern liegt. Optische Vergrößerungen, die über 1.3000 Millimetern liegen, werden den Bildern nur als „leere“ Details beigefügt.

Hinweis: Interpolation bezeichnet grob das Verfahren zur Erzeugung von Bildinhalten. Zum einen zwischen verschiedenen Pixeln (Dichteinterpolation), zum anderen innerhalb einzelner Pixel (Farbinterpolation).

3.4. Zubehör

Die Zubehörbox am Beispiel des „Bresser Junior 8855001“:
  • 2 Okulare
  • 3 Objektive
  • USB-Kamera
  • Objektträger
  • Deckgläser
  • Pipette
  • Zucht-Set für Garnelen
  • Einschlussmittel
  • 3 x AA Batterien
  • Anleitung

USB-Mikroskope gibt es nicht nur in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Funktionen, sondern auch mit unterschiedlichem Zubehör. Hand-Mikroskope, wie das „XC Source Digital-Mikroskop TE071“ und das „Crenvoa Digital-Mikroskop UM012C“ sind zusätzlich mit einem höhenverstellbaren Ständer ausgestattet. Dadurch sind präzisere Aufnahmen möglich. Die bloße Führung mit der Hand kann nämlich schnell zur wackeligen Angelegenheit werden.

Mit besonderem Zubehör sind vor allem USB-Mikroskope des Herstellers Bresser ausgestattet. In der Regel gehört zum Lieferumfang der Modelle eine umfangreiche Zubehörbox. Sie eignen sich daher besonders gut für Einsteiger und Fortgeschrittene und im Falle des „Bresser Junior 8855001“ gleichzeitig für Kinder bzw. Schüler. Selbstverständlich kann für viele USB-Mikroskope auch unabhängig einer Zubehörbox reichlich Zubehör erworben werden. Das Angebot reicht von Dauerpräparaten über Objektträger und Deckgläser bis hin zu Mikroskopier-Besteck etc.

usb-mikroskop-test

3.5. Software-Kompatibilität

Wenn Sie ein USB-Mikroskop kaufen möchten, dann sollten Sie ihre Wahl nicht nur hinsichtlich der Beleuchtung, der Kamera und des Zubehörs treffen, sondern auch in Bezug auf die unterstützende Mikroskopie Software. USB-Mikroskop Testsieger funktionieren nur mit einer bestimmten Software. Denn nur mit der richtigen Software können Ihre Bilder und Videos auf dem PC-Bildschirm dargestellt werden. In der Regel gehört zum Lieferumfang der USB-Mikroskope deshalb eine entsprechende Software-CD. Eine andere Möglichkeit ist der kostenlose Download der geeigneten Treibersoftware aus dem Internet. Besonders auffällig ist, dass die Modelle des Herstellers Bresser lediglich mit Windowssystemen funktionieren, Mac-Nutzer demzufolge auf den Kauf eines Bresser USB-Mikroskops vorerst verzichten müssen. Darüber hinaus funktionieren, wie im Fall des „Supereyes B005“, die Längen- und Flächenmessungen nur auf Windows-Rechnern.

4. Reinigung & Pflege

Generell handelt es sich sowohl bei „analogen“ Mikroskopen als auch bei USB-Mikroskopen um hochwertige optische Geräte. Vor allem die Hand-Mikroskope sollten aufgrund ihrer aufwändigen Verarbeitung  immer an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Da viele USB-Mikroskope außerdem empfindlich auf übermäßige Wasserberührungen reagieren, sollte im Ernstfall ein Fachmann hinsichtlich der Schadensregulierung hinzugezogen werden. Ebenfalls sollte man die Geräte nicht in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit verwenden. Schützen Sie Ihr USB-Mikroskop außerdem vor Staub und Schmutz und vermeiden Sie Fingerabdrücke auf allen optischen Flächen. Sollte Ihr Gerät oder auch das Zubehör doch einmal mit Schmutz oder Staub in Berührung kommen, verwenden Sie zur Reinigung einen weichen Pinsel oder ein weiches, fusselfreies Tuch. Fingerabdrücke auf den optischen Linsen lassen sich am besten mit dem weichen Tuch und gereinigtem Alkohol aus der Apotheke beseitigen.

Bedenken Sie: Damit Ihr USB-Mikroskop auf Jahre hinaus seine optische Qualität und so seinen Wert behält, sollte es immer achtsam benutzt und gut gepflegt werden. Verstauen Sie ihr USB-Mikroskop nach dem Gebrauch am besten wieder in dem dazugehörigen Behälter.

5. Bekannte Marken

Wenn Sie im Internet nach USB-Mikroskopen suchen, werden Sie feststellen, dass sich eine Vielzahl von Herstellern dem Markt der USB-Mikroskope verschrieben haben. Entsprechend groß ist aber nicht nur die Auswahl an verschiedenen Herstellern, sondern auch die jeweilige Preisspanne. Wer ein USB-Mikroskop kaufen möchte, hat die Wahl zwischen hochwertigen und teuren Modellen (80 – 120€) auf der einen Seite sowie günstigeren (20 – 40 €) auf der anderen Seite. Letztere eignen sich besonders für Hobby- und Freizeitmikroskopiker. Besonders hochwertig sind die USB- bzw. die digitalen Mikroskope von Bresser. Sie zeichnen sich nicht nur durch einen stabilen Aufbau aus, sondern auch durch eine umfangreiche Zubehörbox. Außerdem bietet Bresser tolle Mikroskop-Sets für Kinder an. Weitere Marken und Hersteller aus dem USB-Mikroskop Test und darüber hinaus finden Sie in der Cloud aufgelistet.

  • Bresser
  • Xcsource
  • Carson Optical
  • König
  • Conrad
  • Omegon
  • National Geographic
  • dnt
  • Crenova
  • Optus

6. USB-Mikroskope bei der Stiftung Warentest

Einen USB-Mikroskop Test gibt es bei der Stiftung Warentest bisher nicht. Dennoch gab es zu diesem Themengebiet bereits 2001 einen interessanten Beitrag, der die Kunden auf die damals noch relativ unbekannten digitalen Mikroskope hinwies. Rund zwei Jahre später im Januar 2003 wurde in einem Kurztest dann das „Scalar-USB-Microscope M2“ getestet. Mit dem Computermikroskop lassen sich sowohl Einzelbilder als auch ganze Filmsequenzen aufnehmen. Zusätzlich vergrößert es mit Hilfe von Wechsellinsen zwischen 10- bis 200-fach, also ganz im Sinne eines Mikroskops. Zum vollständigen Artikel geht es hier.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema USB-Mikroskope

7.1. Welche USB-Mikroskope sind für Kinder geeignet?

Lust auf mehr?

Für all diejenigen, die es in die Ferne oder in die Tiefe zieht, haben wir noch folgende Vergleiche bereitgestellt.

Generell sind nicht alle USB-Mikroskope für Kinder geeignet. Obwohl die taschenlampenähnlichen USB-Mikroskope in ihrer Bedienung einfach sind, ist ihre Verarbeitung aufwendig. Sie bestehen aus mehreren Bauteilen und sind daher sehr sensibel. Sie sind daher nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet. Weichen Sie deshalb auf Einsteiger-Mikroskope für Kinder aus. Es gibt bereits Modelle für Kinder ab 6 Jahren, so zum Beispiel das Mini-Zoom-Mikroskop Pfiffikus von Kuenen. Es besteht aus Kunststoff, ist batteriebetrieben und bietet eine 20 bis 40-fache Vergrößerung. Umfangreichere Kinder-Modelle, wie solche von Bresser, sollten anfangs mit Anleitung der Eltern benutzt werden.

7.2. Wie gut ist die Bildqualität bei Hand-Mikroskopen?

Wie Sie bereits wissen, hängt die Bildqualität Ihrer Aufnahmen von der Kameraauflösung ihres Hand-Mikroskops ab. Beachten Sie, dass die Fotos bei USB-Mikroskopen mit einer Kameraauflösung unter 2 MP zwar im Zentrum des Objekts scharf sind, nach außen hin jedoch unschärfer werden können. Das liegt daran, dass die „mikroskopierte Fläche“ oftmals einfach zu groß ist und es aus optischen Gründen automatisch zu Unschärfen kommt.

7.3. Und wie ist es mit der Videoqualität bei Hand-Mikroskopen?

Vielleicht haben Sie es schon vermutet, aber die Videoaufnahme mit kleinen Hand-Mikroskopen gestaltet sich in der Regel schwierig. Um präzise Aufnahmen zu machen, ist eine ruhige Führung mit der Hand erforderlich. Zwar ist die Qualität für dokumentarische Zwecke ausreichend, ein optisch schönes Video kann man damit nur bedingt erzeugt werden. Achten Sie bei Ihrem Kauf deshalb darauf, dass zum Lieferumfang des Hand-Mikroskops ein Ständer zur Fixierung gehört, um Ihre Videoaufnahmen zu verbessern.

7.4. Gibt es Mikroskope für Smartphones?

Wer Freude am Mikroskopieren hat, der kann sein Interesse auch auf seinem Smartphone aufrechterhalten. Sowohl für Apple- als auch für Android-Geräte gibt es kosten- und kostenpflichtige Apps. Sie verfügen je nach Umfang der Version über verschiedene Präparate, die mikroskopiert werden können. Zusätzlich enthalten sie Erklärungen und Beschreibungen. Ein weiteres Plus ist die authentische Bildqualität. Nichtsdestotrotz bleiben, besonders die Gratis-Versionen, hinsichtlich ihrer Funktionen blass. Ähnlich sieht es bei den Vollversionen aus, die zwar umfangreicher sind, aber dennoch nicht mit einem hochwertigen Mikroskop vergleichbar sind. Darüber hinaus ist für die Nutzung der Smartphone-Apps eine Internet-Verbindung nötig, weshalb sie vorerst eine spielerische Alternative bleiben, um das Warten auf ein richtiges Mikroskop zu verkürzen.

Kommentare (2)
  1. Rainer Held sagt:

    Guten Tag,

    gibt es auch USB-Mikroskope mit einem Okular?

    MfG
    R. Held

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Hallo Herr Held,

      Ja, es gibt USB-Mikroskope mit einem Okular. Beispielsweise das „Bresser Junior 8855001“. Das Mikroskop verfügt beispielsweise über ein Okular, das entweder durch ein anderes Okular oder durch eine USB-Kamera ausgetauscht werden kann. Mit dieser lassen sich dann die Bilder und Videos übertragen.

      Mikroskopische Grüße
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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