Teleskop Test 2016

Die 7 besten Teleskope im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellCelestron Teleskop NexStar SLT 130Bresser 76/700 Venus AzimutalOmegon AC 80/400 AZ-3Bresser Teleskop Arcturus 60/700Celestron FirstScope 76Skywatcher N 76/300 Heritage DOBSeben 700-76 Big Pack Reflektor
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
11/2016
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Bewertung1,8gut
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Kundenwertung
21 Bewertungen
33 Bewertungen
1 Bewertungen
38 Bewertungen
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72 Bewertungen
Teleskop-Typ
Modell geeignet für
Es gibt zwei wesentliche Teleskoptypen: Spiegelteleskope und Linsenteleskope. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Bauart und haben jeweils Vor- und Nachteile.

Spiegelteleskope haben eine große Öffnung. Besonders Dobson-Modelle für den Tisch bieten große Spiegel für vergleichsweise wenig Geld. Der Teleskop Typ eignet sich v.a. für Galaxie-Beobachtungen - wegen der Streuung aber nicht für Sonnenbeobachtungen.

Linsenteleskope entsprechen optisch einem astronomischen Fernrohr, dessen Gucköffnung am hinteren Tubus-Ende liegt. Besonders praktisch ist ihre Bauert. Mit ihnen lassen sich Kometen, der Mond und die Sonne besonders gut betrachten. Allerdings gibt es wegen der Linsen oftmals auch kleine Bildfehler an den Seiten.
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger, Hobby-Astronom
Linsenteleskop/Refraktor
Einsteiger
Linsenteleskop/Refraktor
Einsteiger
Spiegelteleskop/Refraktor
Einsteiger
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger
Spiegelteleskop/Reflektor
Einsteiger
BeobachtungPlaneten, Mond, Nebel, Galaxien, SternePlaneten, Mond, NaturPlaneten, Mond, Natur, KometenPlaneten, Mond, NaturPlaneten, MondPlaneten, MondPlaneten, Mond
Teleskopöffnung
größer ist besser
130 mm
sehr gute Auflösung
76 mm
gute Auflösung
80 mm
gute Auflösung
60 mm
akzeptable Auflösung
76 mm
gute Auflösung
76 mm
gute Auflösung
76 mm
gute Auflösung
Brennweite
länger heißt mehr Zoom
Als Brennweite wird der Abstand zwischen dem Objektiv (Hauptspiegel oder Linse) und dem Brennpunkt am Okular bezeichnet. Mit ihm können Vergrößerungsleistung und Öffnungsverhältnis berechnet werden. Daher gilt i.d.R.: Je größer die Brennweite, desto bessere Bilder können Sie sehen.
650 mm700 mm400 mm700 mm300 mm300 mm700 mm
Okular-Vergrößerung260-fach
2 Okulare inkl.
150-fach
2 Okulare inkl.
150-fach
2 Okulare inkl.
150-fach
3 Okulare inkl.
150-fach
2 Okulare inkl.
30-fach
2 Okulare inkl.
150-fach
4 Okulare inkl.
Lichtsammlung
Vorteile
  • automatische Drehungen für eingespeicherte Himmelskörper
  • mit WLAN System nachrüstbar
  • Stativ sehr stabil
  • Beobachten auch im Sitzen
  • LED-Sucherfernrohr
  • inkl. Smartphone-Halterung für Fotografie
  • großes Gesichtsfeld
  • sehr scharfe Bilder
  • einfaches Schwenken
  • variable Vergrößerungen
  • inkl. Koffer, Kompass & Sternkarte
  • inkl. Mondfilter für bessere Sicht
  • Begleitbuch inkl.
  • sehr stabil
  • sehr kompakte Bauweise
  • Beobachten auch im Sitzen
  • leichter Aufbau
  • kompakt
  • gute Mondbilder
  • Mondfilter inkl.
  • einfacher Aufbau
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Teleskop-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Blick ins Weltall ist mittlerweile derart fortgeschritten, dass es hochwertige astronomische Fernrohre schon für unter 100 Euro gibt. Einsteiger-Modelle sind oftmals Allrounder, mit denen sich der Mond, Kometen und Planeten beobachten lassen.
  • Es gibt zwei Typen von Teleskopen: Reflektoren sammeln und streuen das Licht mit Spiegeln, wobei Refraktoren das Licht durch Linsen brechen. In beiden Fällen wird das Bild mit einem Okular vergrößert und angeschaut. Alle Einsteiger-Modelle haben Vergrößerungsokulare inklusive.
  • Bei Teleskopen gilt: Je größer, desto leistungsstärker. Die wichtigsten Merkmale eines Teleskops sind die Brennweite und die Größe der Linse, welche zur Berechnung des Öffnungsverhältnisses und des Auflösungsvermögens beitragen.

Teleskop Test

Das Mysterium Weltall fasziniert die Menschen seit jeher, wie so viele Höhlenmalerein beweisen. Seitdem hat sich  in der Sternenbeobachtung jedoch viel verändert, insbesondere dank der Herrn Galilei und Newton. Letzterer fand heraus, dass ein gebogener Spiegel Objekte näher heranholt und leitete damit eine Wissenschaft der Astronomie ein, die uns heute bei professionellen Teleskopen zugute kommt. In unserem Teleskop Test 2016 vergleichen wir die gängigsten Teleskop-Modelle für Einsteiger und Hobby-Astronomen. Worauf Sie beim Kauf achten müssen und was für einen Teleksop Testsieger spricht, erläutern wir Ihnen im folgenden Ratgeber.

1. Was ist ein Teleskop?

Mit Fernrohren, Teleskopen und Satelliten lassen sich Himmelskörper in unserem Universum beobachten. Der Hohlspiegel eines Spiegelteleskops sammelt das einfallende Licht, reflektiert und bündelt es in einem Brennpunkt. Dieser Prozess findet innerhalb des Teleskopkörpers statt, welcher in der Fachsprache auch als Tubus bezeichnet wird. Um die darin angezeigten Bilder sichtbar zu machen, wird das Bild mithilfe eines Spiegels seitlich aus dem Tubus in ein Okular, welches das Bild vergrößert, gelenkt. Es wird sich dabei der heranzoomenden Funktion von gekrümmten Spiegeln bedient.

Ein Teleskop besteht aus einem Stativ, das meist mit drei Beinen das untere Gerüst darstellt und für ausreichend Stabilität sorgen soll. Auf ihm ist eine Montierung befestigt, mit welcher sich der Teleskopkörper (Tubus) lenken lässt, um weite Teile des Himmels beobachten zu können.

2. Welche Teleskop-Typen gibt es?

Bresser Teleskope

Bresser Teleskop für Einsteiger: Modell 60/700

In unserem Teleskop Test 2016 haben wir Modelle von zwei Teleskop-Typen verglichen, auf welche wir an dieser Stelle näher eingehen möchten.

2.1. Spiegelteleskop/ Reflektor Teleskop

Auch Newton-Teleskop genannt, besteht ein Spiegelteleskop aus zwei Spiegeln. Der Hauptspiegel sammelt das Licht der Himmelskörper und leitet es über einen zweiten Spiegel (den Fangspiegel) zum Okular, wo das Bild vergrößert wird. Spiegelteleskope haben den Okularauszug am seitlichen Ende. Dies liegt an dem Fangspiegel, welcher das Bild entsprechend auswirft. Bei seitlich angebrachten Okularen muss sich der Betrachter jedoch erst orientieren, da die Sterne quer durch das Bildfeld wandern.

Das Spiegelteleskop wird wegen seiner Funktionsweise auch als Reflektor-Teleskop bezeichnet. Zwar ist die Teleskop Brennweite oftmals kürzer als bei einem Refraktor Teleskop, doch die Linsenöffnung dafür umso größer, wenn ähnliche Teleskop Einsteiger-Modelle verglichen werden. Durch die große Öffnung eignen sich Spiegelteleskope besonders für lichtschwache Objekte wie Sternhaufen, Nebel und Galaxien. Beliebt in dieser Fernrohr-Kategorie sind Einsteiger-Teleskope von Marken wie Bresser, Goto, Skywatcher oder Celestron, welche Modelle in unterschiedlichen Preiskategorien und für verschiedene Sichtmöglichkeiten anbieten.

2.2. Linsenteleskop/ Refraktor Teleskop

Ein Fernglas für Sterne: Der Refraktor hat wie ein Fernrohr eine schlanke Form und den Okularauszug zum Hineinblicken am hinteren Ende. Die Optik von diesem astronomischen Fernrohr besteht aus zwei Linsen und ist am vorderen Ende des Tubus (Körpers) angebracht. Das eintretene Licht wird durch die Linsen gebrochen und gelangt zum Okularauszug, wo je nach Okular eine bestimmte Vergrößerung vorgenommen werden kann. Das vergleichsweise kleine Tubus-Volumen passt sich schnell der Umgebungstemperatur an, verliert kaum Licht und ist einfach in der Handhabung, weshalb es ein beliebtes Einsteiger Teleskop ist. Der große Nachteil ist jedoch, dass große Öffnungen oft teuer sind und es wegen der Lichtbrechung Farbfehler an den seitlichen Bildrändern gibt. Linsenteleskope eignen sich meist für die Beobachtung des Mondes, der Sonne und Planeten.

  • oftmals günstiger als Teleskope mit Spiegel
  • gute Lichtaufnahme
  • schnelle Anpassung an Umgebungstemperatur
  • einfache Handhabung
  • kleine Farbfehler am seitlichen Bildrand
  • Öffnungen eher schmal

3. Kaufkriterien für Teleskope: Darauf sollten Sie achten

Je nach Beobachtungszweck, Vorerfahrung und finanzieller Möglichkeit kann man ein Teleskop günstig kaufen und sich auf die Basics verlassen oder aber ein teures Modell erwerben, um größtmöglichen Komfort zu erlangen. Wenn Sie das Teleskop online kaufen möchten, haben Sie die größte Auswahl und beste Vergleichsmöglichkeiten. Im Fachgeschäft können Sie hingegen die Haptik schon mal ausprobieren.

3.1. Zielgruppen

3.1.1. Einsteiger

Für die ersten Schritte auf dem Weg zur Sternenbeobachtung empfehlen sich Linsenfernrohre, da sie preiswert, robust und leicht zu handhaben sind. Die meisten Teleskop-Einsteiger glauben, dass die Vergrößerungsleistung eines Teleskops am wichtigsten ist. Allerdings sind eine gute Lichtstärke und Stabilität noch wichtiger. Wenn Teleskop-Einsteiger noch nicht genau wissen, welche Himmelskörper sie beobachten möchten, empfehlen sich Allrounder Modelle. Ein günstiges Teleskop Komplettset bietet samt Vergrößerungsgläser, Sternenkarten, Kompass und Astronomie-Tipps einen guten Start.

3.1.2. Fortgeschrittene Hobbyastronomen
Seber Teleskop

Mit einem Einsteiger Teleskop lassen sich gut Mondbilder erkennen. Achten Sie auf einen Mondfilter im Zubehör.

Fortgeschrittene Hobbyastronomen unterscheiden sich vom Teleskop-Einsteiger dadurch, dass sie bereits erste Kenntnisse und Erfahrungen haben. Wenn der Ehrgeiz geweckt ist, wird meist ein noch vergleichsweise günstiges Teleksop zwischen 150 und 400 Euro gekauft und mit reichlich Zubehör ausgestattet. Dazu zählen weitere Okulare mit starken Vergrößerungsleistungen und Brennweiten; drehbare Sternenkarten für eine erleichterte Bedienung; Rotlicht, um Karten besser lesen zu können und LED-Sucher. Immer beliebter sind technische Raffinessen für eine vereinfachte Sternen-Suche wie z.B. automatische Drehungen mit einem Nachführmotor.

3.2. Linsendurchmesser (Öffnung)

Der Durchmesser der Linse ist maßgeblich für das Seherlebnis: D.h., das beste Teleskop hat auch eine ordentliche Linsen- bzw. Spiegelgröße. Sie bestimmt die Vergrößerung und damit, welche Objekte beobachtbar sind. Proportional mit der Größe des Durchmessers steigt allerdings auch der Preis. Wer eine doppelte Größe möchte, muss oftmals den sechsfachen Preis bezahlen. Bei kleinen Teleskopen wird der Durchmesser in mm angegeben und bei großen in Zoll (ebenso bei Okularen). Zum Vergleich: Das menschliche Auge hat im Durchschnitt eine Öffnung von 6- 8 mm, ein Einsteiger Teleskop ca. 60 mm. Außerdem steigt mit der Öffnung auch die Auflösung und der Lichteinfall von den Himmelskörpern.

3.3. Brennweite

Die Brennweite ist der Abstand zwischen dem Objektiv (Hauptspiegel oder Linse) und dem Brennpunkt am Okular. Bei einigen Modellen werden zusätzliche Konverter-Spiegel benutzt, um die Brennweite zu erweitern, weshalb die bloße Länge eines Teleskops keine Rückschlüsse auf die Länge der Brennweite zulässt.  Der Brennweiten-Wert ist notwendig, um die Vergrößerungsleistung des Teleskops mit der Linsenöffnung zu errechnen. Je höher der Brennweiten-Wert, desto mehr Licht können die Teleskope aufnehmen und desto lichtärmere Objekte können noch gesehen werden.

Das beste Teleskop im Vergleich für Einsteiger ist einfach zu bedienen.

3.4. Lichtstärke

Für die Beobachtung von lichtschwachen Objekten wie fernen Galaxien und Sternen ist es wichtig, dass das Teleskop möglichst viel Licht sammeln kann. Licht, das die Himmelskörper ausstrahlen und welches für das menschliche Auge nicht erkennbar ist, kann mit einem Teleskop eingefangen werden. Da für das Lichtsammelvermögen die Optik, d.h., der Durchmesser der Linse, verantwortlich ist, werden für den Deep Sky Bereich in der Regel größere Spiegeloptiken verwendet. Spiegelteleskope haben in der Regel eine größere Optik als schlanke Linsenteleskope.

3.5. Vergrößerung

Für Einsteiger Modelle, wie aus unserem Teleskop Test, bietet sich eine 150-fache Vergrößerung an, auch wenn die Hersteller oftmals eine bis zu 300 oder 500-fache Vergrößerung angeben. Ab einem gewissen Punkt wird im Einsteigerbereich nur noch die Unschärfe vergrößert, da Brennweite und Okular einfach nicht mithalten können. Allerdings kann man Okulare auch nachträglich kaufen und aufsetzen. Oftmals wird in einem Teleskop Vergleich die maximale sinnvolle Vergrößerung angegeben.

3.6. Okular

Deeb Sky Objekte

Unter dem Begriff Deep Sky werden Himmelsobjekte außerhalb unserer Milchstraße zusammengefasst. Um sie detailliert mit einem Teleskop sehen zu können, braucht es schon eine Linsenöffnung ab 200 mm.

Als Okular bezeichnet man den Optikteil, durch den man hindurchschaut. Okulare sind Lupen, mit denen man das vom Fernrohr bzw. Teleskop erstellte Bild betrachtet. Diese wechselbaren Metallhülsen mit Linsen eignen sich je nach Größe für unterschiedliche Vergrößerungen. Alle Teleskope verfügen über einen 1 1/4 Zoll Okularauszug (sowohl Linsenteleskope als auch Spiegelteleskope). Übersichtsokulare mit einem Durchmesser von 4 mm ermöglichen einen weiten Blick auf Galaxien und Gasnebel, welche jedoch noch recht unscharf und dunkel sind. Eine stärkere Vergrößerung ermöglicht dafür das Erblicken zahlreicher Details.

Mit einem 20 mm Okular lassen sich z.B. bereits die Mondkrater erkennen, Sternhaufen werden feiner dargestellt und andere Planeten bekommen erste Strukturen. Wenn Sie Ihren persönlichen Teleskop Testsieger suchen, haben Sie auch als Einsteiger bereits Okulare als Zubehör inklusive. Sowohl 4 mm als auch 20 mm Okulare sind gängige Größen im Zubehör von Allrounder Einsteiger Teleskopen wie aus unserem Teleskop Vergleich 2016. Wer Feuer gefangen hat, kann sich zusätzlich Okulare kaufen, mit denen sich eine noch stärkere Vergrößerung und schärfere Bilder erreichen lassen. Da alle Modelle den gleichen Okularanschluss haben, ist ein Zukauf ohne Probleme möglich.

3.7. Montierung

Selbst das beste Teleskop bringt kein astronomisches Vergnügen, wenn es nicht auf sicheren Beinen steht. Es gibt im wesentlichen drei verschiedene Arten der Montierung eines Teleskops, welche direkt mit der Bedienbarkeit zusammenhängen.

Montierungs-Art Beschreibung
Azimutal Die häufigste Art der Teleskop Montierung ist azimutal, da sie besonders einfach ist. Azimutal bedeutet, man bewegt das Teleskop in der horizontalen und vertikalen Achse. Da die Erde rotiert, verändern sich auch die Bilder, die man durch sein Teleskop sieht, weshalb es nachgeführt werden muss. Man muss also bei längeren Beobachtungen beide Achsen permanent nachjustieren, um dem Himmelsobjekt zu folgen. Weil insbesondere Deep-Sky Bilder lange Belichtungszeiten im dunklen Universum erfordern, ist mit der azimutalen Variante keine Astrofotografie möglich. Man kann lediglich einen Adapter für die Digitalkamera, Spiegelreflexkamera oder das Smartphone kaufen und Momentaufnahmen vom Mond machen. Es gibt allerdings auch automatische Nachführmotoren.
Paralaktisch Eine paralaktische Nachführung ist sehr aufwendig und eignet sich nicht für Einsteiger. Die Montierung des Teleskops wird zum Polarstern nach Norden ausgerichtet. Dann wird das Teleskop solange justiert bis ein optisches Ziel in der Ferne gefunden wurde. Ist die Position erreicht, werden zwei Achsklemmungen festgezogen. Auch für paralaktische Teleskope gibt es Nachführmotoren, die dem Objekt automatisch mit der eingestellten Geschwindigkeit folgen.
Dobson Ein Dobson Teleskop funktioniert ohne Stativ, da es auf einen Tisch oder eine Fensterbank gestellt wird. Alternativ ist auch eine Mauer oder ein Baumstumpf verwendbar, solange die Konstruktion stabil ist. Die Bewegungen sind einfach gehalten, dafür intuitiv. Ein Schwenken ist sowohl horizontal als auch vertikal möglich. Ein Dobson Teleskop besteht aus zwei Teilen: Dem Newton Teleskop und einer Rockerbox, auch Dobson-Montierung genannt. Der Tubus ist vergleichsweise groß und das Okular, durch welches der Betrachter schaut, ist oben angebracht. Das Dobson Teleskop wurde in den 1950er Jahren als preisgünstige Alternative für den Einsteiger- und Amateurbereich erfunden.

3.8. Die Markenvielfalt

Vielleicht gehören auch Sie zu den Verbrauchern, die gerne auf bekannte Marken zurückgreifen? An dieser Stelle unseres Teleskop Tests möchten wir Ihnen einmal die gängigsten Marken für astronomische Fernrohre nennen:

  • Bresser Teleskope
  • Celestron Teleskope
  • Bushnell
  • Dörr
  • Konus
  • Nation Geographic
  • Seben
  • Orion
  • Skywatcher Teleskope
  • TS Optics
  • Tasco
  • Vixen

4. Fragen und Antworten zum Thema Teleskop

4.1. Mit welchem Teleskop kann man den Mond sehen?

Man kann mit allen Teleskopen, egal ob es ein Teleskopf für Einsteiger ist oder ein professionelles astronomisches Fernrohr, den Mond aus der Nähe betrachten. Selbst mit einer 30-fachen Vergrößerungsleistung lassen sich bereits Merkmale der Mondlandschaft erkennen. Wer als Einsteiger Teleskope verwendet und besonders scharfe Aufnahmen möchte, sollte auf eine hohe Brennweite und einen großen Linsendurchmesser achten. In dem folgenden Video erhalten Sie einmal erste Eindrücke:

4.2. Mit welchem Teleskop kann man Galaxien sehen?

Galaxien sind eigene Sternsysteme, die aus Milliarden einzelner Sterne bestehen. Bereits mit bloßem Auge kann man im Herbst bereits den Andromedanebel sehen, eine Nachbargalaxie unserer Milchstraße. Grundsätzlich kann man mit jedem astronomischen Gerät Galaxien beobachten – unabhängig vom Einsteigermodell oder Teleskop Typ mit Linse oder Spiegel. Die Qualität der Beobachtung steigt hingegen mit der Okulargröße und damit mit dem Preis. Je größer das Teleskop ist, umso näher rücken ferne Galaxien heran und umso schärfer, klarer und heller erscheinen nahe Galaxien.

4.3. Seit wann gibt es Teleskope?

Celestron Teleskop NexStar SLT 130

Celeston Spiegelteleskop NexStar mit automatischer Nachführung bzw. Drehung.

Das Wort Teleskop kommt aus dem griechischen und beschreibt ein „Ding“, mit welchem man in die Ferne gucken kann. Als Newton im 17. Jahrhundert die Vergrößerungsfunktion eines gebogenen Spiegels entdeckte, schuf er den Vorläufer des heutigen Spiegelteleskops. Er schaute mit einem Fernrohr in den Himmel und erkannte, dass der Mond keine Scheibe ist. Isaac Newton ist damit wahrscheinlich der erste Mensch, der die Jupitermonde und die Saturnringe bewundern konnte.

4.4. Teleskop ab welchem Alter?

Grundsätzlich gibt es keine Altersgrenze für Teleskop-Einsteiger. Bereits unter Zehnjährige erfreuen sich z.T. sehr an einem Teleskop-Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Einsteiger-Teleskope gibt es bereits ab 50 Euro, weshalb es nicht allzu schlimm ist, wenn der kleine Racker nach wenigen Monaten oder Jahren das Interesse am astronomischen Fernrohr wieder verliert.

4.5. Gibt es einen Stiftung Warentest Teleskop Test?

Die Stiftung Warentest hat bislang keine Teleskope getestet, weshalb wir Ihnen an dieser Stelle keinen entsprechenden Teleskop Testsieger des Prüfunternehmens vorstellen können. In der Ausgabe 09/2006 prüfte die Stiftung Warentest jedoch Ferngläser.

Kommentare (2)
  1. Jetpack sagt:

    Darf man erfahren wie Testergebnisse zustande kommen?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      vielen dank für Ihre Nachfrage zu unserem Teleskop Vergleich.

      Zur Generierung unserer Testergebnisse ziehen wir verschiedene Quellen zu Rate. Dazu gehören aktuelle Testergebnisse der Stiftung Warentest und anderer Fachmagazine zum jeweiligen Thema. Auch verlassen wir uns auf die Bewertungen der Amazon Kunden, die das Produkt erworben haben. Durch die große Anzahl von Erfahrungsberichten können hier gute Daten zur Langzeitnutzung erhoben werden. Die Auswahl der Produkte und die endgültige Gesamtnote legen aber ausschließlich die an dem Thema arbeitenden Redakteure fest. Weitere Informationen über unsere Arbeit finden Sie auch in der Rubrik „Über uns„.

      Für weitere Fragen zu uns und den von uns behandelten Themen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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