Das Wichtigste in Kürze
  • Videobearbeitungsprogramme werden genutzt, um aus rohen Kamera-Videos richtige Filme zu erstellen. Dies beinhaltet das Schneiden von Videos und das nachträgliche Bearbeiten von Filmen in Bezug auf Farbe, Ton und Effekte.
  • Beim Videoschnitt am PC spielt die Stabilität der Videoprogramme eine wichtige Rolle, daher sollten Sie immer auf die empfohlenen Systemvoraussetzungen der Hersteller achten. Diese sind meist hoch und werden nicht von allen PCs oder Laptops erreicht.
  • Videoeditoren und Schnittsoftware gibt es natürlich auch kostenlos – allerdings kommen die Programme meist nicht an die Qualität, Nutzerfreundlichkeit und Funktionsvielfalt professioneller Videobearbeitungssoftware heran.

Videobearbeitungsprogramm Test

Actionreiche Aufnahmen von Stunts mit dem Mountainbike oder Skateboard wollen per Action-Cam festgehalten, verewigt und richtig in Szene gesetzt werden.

Der Familien-Urlaub und die ersten Schritte des Nachwuchs wollen dokumentiert werden – aber bitte nicht nur als Dia-Show, sondern bitte als echter Film. Der Kurzfilm zur Uraufführung der Theater-Gruppe, das Breakdance-Battle, das Musik-Video zur ersten Scheibe der eigenen Band – all das schafft erst einmal volle Camcorder-Speicherkarten.

Doch der Unterhaltungswert für das uneingeweihte Publikum bleibt gering, solange der Film nicht durch halbwegs elegante Schnitte, eine einheitliche Farbkorrektur oder eine nachträgliche Bildstabilisation perfektioniert wird.

Damit Sie als Hobbyfilmer und Youtube-Anfänger wirklich spektakuläre Filme schneiden können, möchten wir Ihnen im Ratgeber zum Videobearbeitungsprogramm-Vergleich 2020 zeigen, wie Sie das beste Videobearbeitungsprogramm für Ihre Zwecke finden.

1. Was ist ein Videobearbeitungsprogramm?

videos machen

Das Magix Video Deluxe 2021 – ein gutes Programm für Windows zum Video-Schneiden.

Vor der Digitalisierung wurden Filme auf Filmrollen aufgenommen. Die waren teuer und schwer und der Platz war begrenzt. So mussten gleich alle Handgriffe sitzen: Von den Schauspielern über Kameraleute bis hin zu den Beleuchtern und Helfern wurde bei jeder Szene die geprobte Choreografie abgerufen – denn war die Szene erst auf Zelluloid gebannt, konnte nur noch der Cutter etwas wegschneiden oder eine Zwischensequenz hinzufügen. Stress und Schwerstarbeit für alle Beteiligten, und zu Recht als Kunstform anerkannt.

Heute ist das Speichermedium klein und günstig. Auf SD-Karten, Festplatten und andere Speicherchips passen scheinbar endlose Filme, inklusive Tonspur. Und auch das Aufnahme-Equipment, von Kameras über Stative bis hin zu Green-Screens ist erschwinglich geworden.

So kann jeder Hobby-Regisseur ambitionierte Filme drehen und als Nicht-Profi jede Szene etliche Male wiederholen. Nur um den Feinschliff kommt niemand herum. Vom Schnitt und der Anordnung der Filmsegmente über die Synchronisierung von Bild und Ton bis zur Nachbearbeitung von Beleuchtung und Farbdynamik kann es einiges zu tun geben. Hierfür empfehlen sich einige Software-Lösungen, die wir Ihnen in diesem Videobearbeitungsprogramm Vergleich vorstellen.

Die Vor- und Nachteile einer Videobearbeitungssoftware:
    Vorteile
  • Szenen können einfach geschnitten werden
  • Farbkorrektur und Bildstabilisation möglich
  • DVDs oder Blu-Rays können mit Menü versehen und gebrannt werden
    Nachteile
  • Erfordern hohe Rechenleistungen
  • Einarbeitung kann für den Laien mühsam sein

2. Welche Funktionen sind bei einem Videobearbeitungsprogramm wichtig?

Was ist der Windows Movie-Maker?

Der Windows Movie Maker (manchmal auch Video-Maker) ist ein einfaches Programm von Microsoft, das grundlegende Funktionen zum Erstellen von Videos hat. Das Schneiden beispielsweise von MP4-Videos oder Bearbeiten von Handy-Videos ist damit kein Problem mehr.

Um Videos lediglich zu schneiden, reicht eine sehr simple Software aus. Der kostenlos verfügbare Windows Movie-Maker erfüllt zum Beispiel diesen Zweck. Für umfangreichere Bearbeitungen benötigen Sie als Video-Editor einen deutlich größeren Funktionsumfang.

In letztere Kategorie fällt Profi-Videobearbeitungs-Software, wie Magix Video Deluxe, das Corel Pinnacle Studio 19 Ultimate, PowerDirector 14 Ultra oder das Sony Movie Studio 13 Platinum.

In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen die wichtigsten Funktionen vor. Schließlich bleibt es Ihre Entscheidung, welche Funktionen Ihr persönlicher Videobearbeitungsprogramm-Testsieger auf jeden Fall haben sollte:

Funktion Kurzbeschreibung
4K-/HD-Support Als Video-Bearbeiter möchten sie heutzutage vielleicht Videos schneiden, die in HD- oder 4K-Qualität aufgenommen wurden. Dafür muss die genutzte Software zur Videobearbeitung allerdings zunächst solche Formate auch darstellen können. In unserem Vergleich hat sich gezeigt, dass alle aktuellen Video-Schneide-Programme dazu in der Lage sind.
Smart Rendering Bei der Videobearbeitung oder dem Filmschnitt ist derzeit Smart Rendering gang und gäbe. Es bezeichnet die Arbeitsweise der Video-Software. Wenn Sie einen Filter über einzelne Szenen oder Segmente legen, erstellt die Videobearbeitungssoftware mit Smart Rendering nicht den gesamten Film neu, sondern nur die Bereiche, die wirklich bearbeitet wurden. Dies spart Rechenleistung und vor allem Zeit.
Multicam-Editing Mit einer Multicam-Editing-Funktion können Sie HD-Videos von mehreren Kameras erstellen. Beim Corel Pinnacle Studio 19 Ultimate, beim Apple Final Cut Pro X und PowerDirector 14 Ultra wird damit geworben, dass die Software automatisch Videos von mehreren Kameras aneinander angleichen kann.
Proxy-Schnitt Der Proxy-Schnitt ist vor allem wichtig, wenn Sie größere Video-Dateien schneiden wollen und einen leistungsschwächeren Rechner haben. Die Video-Software kann dann automatisch die große Datei in kleinere Schnipsel zerkleinern, sodass Sie sie bearbeiten können.
Kapitel, Titel und Menü Nicht nur das Schneiden ist wichtig, am Ende muss bei der Video-Bearbeitung auch ein Ergebnis in Form eines Mediums stehen. Deshalb können alle Produkte aus diesem Videobearbeitungsprogramm-Vergleich Menüs, Titel und Kapitel für DVDs und Blu-Rays erstellen.
Bild-in-Bild-Option Eine Bild-in-Bild-Funktion ist manchmal hilfreich, wenn Sie verschiedene Perspektiven gleichzeitig zeigen wollen.
Bildstabilisierung Verwackelte Bilder entstehen zum Beispiel durch den Einsatz von Handkameras oder auch durch Erschütterungen durch am Filmset vorbei fahrende Fahrzeuge. Manchmal kann die Wackel-Kamera gewollt sein. Die Macher von „Blair Witch Project“ zum Beispiel machten aus der Budget-Not eine Tugend und schufen so immerhin einen Genre-Klassiker. Allen anderen kann die Bildstabilisator-Funktion helfen.
Farbkorrektur Mit der Farbkorrektur können Sie versuchen, die Farben abzugleichen oder dezenter auf die Leinwand zu bringen, damit die jeweils gewollte Stimmung erzeugt wird.
Effekte Viele Hobby-Filmer wollen früher oder später auch mit Effekten in ihren Werken spielen. Daher ist diese Ausstattung ein wichtiger Aspekt in jedem Videobearbeitungsprogramm Test. In Freeware-Lösungen zur Videobearbeitung sind meist nur wenige Effekte integriert. Dabei sind After-Effects für Animationen und Überblendungen auch in Privat-Filmen mittlerweile wichtig. Dennoch: Movie-Maker, Movavi Video Editor und Lightworks bieten nur wenige Effekte. Wenn Sie eine große Auswahl haben möchten, um Ihre Videos zu verschönern, sollten Sie auf Video-Bearbeitungs-Programme wie Magix Video Deluxe, Corel Pinnacle oder den PowerDirector setzen.
Nachvertonung Vor allem durch die Nutzung der in kompakten Kameras oder Camcordern integrierten Mikrofone ist die Tonqualität oft eher mau. Doch auch, wenn der Ton von kundigen Fachleuten „geangelt“ wird, können Missklänge oder Störgeräusche den Weg in den Film finden. Per Nachvertonungs-Funktionen können Sie neue Aufnahmen in den gängigen Formaten über die Videos legen. Die meisten Video-Bearbeitungs-Programme unterstützen in diesem Bereich sehr viele Formate, sodass Sie nicht an MP3s gebunden sind, sondern auch WAVs oder FLAACs nutzen können.

3. Welche Kaufkriterien zeichnen eine gute Videobearbeitungssoftware aus?

Das Corel Pinnacle Studio 24 Ultimate – gutes Programm zum Video-Machen. Eine Testversion ist kostenlos verfügbar.

Auf den ersten Blick wirken die meisten Videoeditoren allesamt recht ähnlich. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail, und so werden Sie die Unterschiede nach und nach erkennen. In unserer Kaufberatung stellen wir Ihnen die Hauptunterschiede der Videosoftware für PC und MAC vor und helfen Ihnen, Ihren persönlichen Videosoftware-Testsieger bzw. das beste Videobearbeitungsprogramm für Ihre Zwecke finden.

3.1. Unterstützte Systeme

Traditionell genießt vor allem der MAC im kreativen Bereich einen exzellenten Ruf. Dieser basiert allerdings nicht zuletzt auf der MAC-typischen Systemstabilität. Die Zeiten, in denen die ressourcenintensive Verarbeitung großer Datenmengen, die bei der Verarbeitung von Video, Grafik oder Ton zwangsläufig auftreten, Windows-Rechner in die Knie zwangen, sind jedoch vorbei. Da mittlerweile Grafikkarten, Festspeicher und RAM erschwinglich geworden sind, können auch Windows-Rechner gut für die kreative Arbeit verwendet werden.

Achten aber Sie darauf, dass der von Ihnen favorisierte Videoeditor für das Betriebssystem Ihres Rechners konzipiert ist.

Tipp: Um zu testen, ob eine Software auf Ihrem Rechner (gut) läuft, kann eine 30 Tage Testversion ein erster Einstieg sein. Meist können alle Funktionen einen Monat lang kostenlos getestet werden. Die Testversionen werden auf den Webseiten der Anbieter zum Download bereitgestellt. So können Sie eigenen Videobearbeitungsprogramm-Test durchführen. Falls Sie sich für den Erwerb der Vollversion entscheiden, muss dann teils nur noch ein entsprechender Zertifizierungs-Code heruntergeladen werden.

3.2. Systemvoraussetzungen

Movavi Video Suite 2021 – ein Video-Bearbeitungsprogramm für Hobbyfilmer.

Die Berechnung der Video- und Ton-Daten beansprucht viel Rechenleistung und erfordert einen hohen Speicherdurchsatz. Viel Arbeitsspeicher und freie Festplattenspeicher sind unabdinglich, unabhängig davon, ob die Bilder letztlich von einer GoPro, einem Camcorder, einer DLSR oder einem Smartphone stammen.

3.3. Spuren

Bei Filmprojekten kann es dazu kommen, dass Sie die Signale von verschiedenen Kameras, aufgezeichnete Bildschirm-Aktionen oder andere Videos ineinander montieren wollen.

Stellen Sie sich zum Beispiel diesen Beitrag als Video vor. Wir nutzen eine Stand-Kamera, um den Autor zu filmen. Seinen gesprochenen Kommentar gibt er in ein Kapsel-Mikrofon ab. Zwischendurch sollen einige Youtube-Videos gezeigt werden, eine ältere TV-Dokumentation über Video-Software und die Schritte, die am PC oder MAC gemacht werden. Das wären jetzt schon vier Videospuren und vier Tonspuren.

Tipp: Je nach Umfang und Art des Films, den Sie machen möchten, kann das natürlich noch deutlich mehr werden. Achten Sie also darauf, dass die Videosoftware den von Ihnen erstellten Datenumfang überhaupt bearbeiten kann.

3.4. Funktionsumfang, Vorlagen und Effekte

Der Funktionsumfang der Video-Editoren auf dem Markt (und auch der Software in diesem Videobearbeitungsprogramm-Vergleich) unterscheidet sich teils beträchtlich. Eine ganz eigene Kategorie bilden Video Converter zum Ändern des Videoformats.

Doch auch was Effekte und Vorlagen angeht, kann es sinnvoll sein zu vergleichen. So beinhalten einige der Softwarelösungen in unserem Vergleich zum Beispiel Vorlagen für DVD- oder Bluray-Menüs, die Ihnen viel Arbeit abnehmen könnten. Auch die Effekt-Vielfalt und ihre Qualität ist von Anbieter zu Anbieter recht unterschiedlich.

Als Faustregel gilt: Je umfangreicher die Software und je detaillierter die Optionstiefe, desto komplexer wird die Software. Für Heim-Anwender kann daher eine einfachere Software mit weniger Einstellmöglichkeiten die bessere Wahl sein.

3.5. Wichtige Hersteller und Marken

Sehr beliebte Hersteller, die in fast jedem Videobearbeitungsprogramm Test auftauchen, sind:

  • Adobe
  • Apple
  • Ashampoo
  • Autodesk
  • Avid
  • Boinx
  • Corel
  • CyberLink
  • Fengtao
  • Grass Valley
  • Magix
  • Microsoft
  • Movavi
  • Muvee
  • Pinnacle
  • proDAD
  • Roxio
  • Sony
  • TechSmith

4. Gibt es einen Video-Editoren-Test bei der Stiftung Warentest?

Einen Vergleich von Cutting-Software gab es in Ausgabe 04/2009. Hier wurde Adobe Premiere Elements 7 mit der Note 2,4 das beste Schnittprogramm. Mit der Note 2,5 teilten sich Magix Video Deluxe 15 Plus und das Pinnacle Studio Plus Version 12 den zweiten Platz.

Blick in ein Profi-Live-Regie-Studio

Blick in das professionelle Live-Regie-Studio einer TV-Show. Für anspruchsvolle Heimanwender genügt jedoch ein guter Rechner mit einer guten Videobearbeitungssoftware. Nun, und eine Kamera.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Videobearbeitungsprogramm

5.1. Wie schneidet und bearbeitet man Videos?

Aller Anfang ist natürlich ein bisschen kompliziert. Doch zunächst: Nehmen Sie ein Video auf – mit Ihrer Kamera, Ihrer GoPro oder Ihrem Smartphone – und kopieren Sie es auf Ihren Rechner. Alternativ: Laden Sie ein beliebiges Video aus dem Internet herunter, um die Funktionen Ihrer Video-Software daran auszuprobieren.

Bei selbst aufgenommenen Videos werden Sie schnell merken, dass Sie vor allem ein bisschen mehr Material benötigen, als für den gewünschten Film am Ende notwendig ist. Wo man etwas weg-schneiden will, muss erst ein Zuviel da sein.

Nehmen Sie zum Training eine Szene mehrfach auf, in der ein Protagonist oder eine Protagonistin etwas tut und zeitgleich etwas erzählt.
Sie werden feststellen, dass die Aufnahmen nicht völlig identisch sind. Vielleicht ist zu Beginn der ersten Aufnahme eine seltsame Sprechpause entstanden, dafür stolpert die Person in der zweiten Hälfte der zweiten Aufnahme. Sie könnten nun die Einstellung ein drittes Mal drehen und auf Perfektion hoffen.
Oder aber, Sie schneiden die erste Hälfte der zweiten Aufnahme vor die zweite Hälfte der ersten Aufnahme:

  • Suchen Sie einen geeigneten Punkt, zum Beispiel eine Pause zwischen zwei Sätzen oder ein bewegungsarmes Bild, um die Teile zusammenzufügen.
  • Der Darsteller ist ausgerechnet über ein Lampenkabel gestolpert? Dann sind die Farben auf dem zweiten Video wahrscheinlich geringfügig anders. Vielleicht kann man das mit einer Farbkorrektur ausgeglichen werden, so dass der Zuschauer den Übergang nicht bemerkt.
  • Sie haben die Kamera an einer Stelle nicht still gehalten? Eventuell kann eine Bildstabilisator-Funktion hier Abhilfe schaffen.
  • Nach dem ersten Versuch, ist das Mikrofon verrutscht. Nach dem Zusammensetzen der beiden Video-Teile klingt der Ton in der zweiten Hälfte nun anders, das Bild ist aber nach der Bearbeitung ganz gut. Vielleicht lässt sich die erste Tonspur mit dem Bild so synchronisieren, dass das bereits gedrehte Material verwendet werden kann?

Eine Vielzahl weiterer Probleme kann entstehen – für etliche davon kann man per Nachbearbeitung Lösungen finden. Mit ein wenig Übung beginnt man, bereits während des Drehs entscheiden zu können, ob man abbricht, oder kurz den Nachbearbeitungsaufwand einschätzt und weiterdreht.

Die Grundlagen des Filmschnittes werden in diesem Video am Beispiel der Software Adobe Premiere anschaulich erklärt:

5.2. Was sind „Spuren“?

Video schneiden mac, filme schneiden mac

Das Apple Final Cut Pro X – einfaches Video schneiden am Mac. Eine 30 Tage Testversion gibt es kostenlos zum Download.

Die Videodatei, die Sie von Ihrer Kamera auf Ihren Rechner kopiert haben, hat für gewöhnlich zwei Spuren: Die Bildspur und die Tonspur. Mit einem guten Videobearbeitungsprogramm können Sie beide Spuren getrennt voneinander bearbeiten und am Ende in einem geeigneten Videoformat zusammenfügen.

Bei ambitionierteren und umfangreicheren Projekten kommen schnell deutlich mehr Spuren zusammen: Für jedes in Ihr Projekt eingefügte Video benötigen Sie erst eine eigene Spur. Vielleicht möchten Sie zu Ihrer Original-Tonspur noch eine „Atmo“-Spur einfügen, also eine Tonspur mit Umgebungsgeräuschen, oder Teile des Videos mit Musik unterlegen. Dann kommen auch noch mehrere Tonspuren hinzu.

Je mehr Ton- und Bildspuren eine Software verarbeiten kann, desto umfangreichere Projekte können Sie also in Angriff nehmen und desto flexibler können Sie mit den Ton- und Bilddaten umgehen.

5.3. Welche Videobearbeitungsprogramme benutzen YouTuber?

Video-Programme, die von erfolgreichen YouTubern verwendet werden, sind meist um einiges hochwertiger als Einsteiger-Software für den Videoschnitt. Beliebt sind zum Beispiel Apples Final Cut X oder Adobe After Effects CC. Auch Magix Video Pro wird gelegentlich genutzt.

Bildnachweise: dollarphotoclub.com/Timo Darco, schutterstock.com/Stock image (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)