- Datenrettungssoftware kann gelöschte oder verlorene Dateien oft wiederherstellen, solange die betroffenen Speicherbereiche nicht überschrieben werden.
- Neben kostenlosen Programmen gibt es Einzellizenzen und Abo-Modelle mit jeweils unterschiedlichem Funktionsumfang.
- Wichtige Kriterien sind unterstützte Speichermedien und Dateisysteme, die Verfügbarkeit für Ihr Betriebssystem sowie Datenschutz.

Ob versehentlich gelöschte Fotos, eine formatierte Festplatte oder ein Systemabsturz: Datenverlust trifft viele Nutzer unerwartet. Eine gute Datenrettungssoftware hilft Ihnen dabei, verlorene Dateien in vielen Fällen wieder nutzbar zu machen.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Funktionen eine gute Datenrettungssoftware bieten sollte, welche Speichermedien und Dateisysteme unterstützt werden, wann kostenlose Programme ausreichen und in welchen Fällen sich kostenpflichtige Lösungen lohnen.
1. Was ist eine Datenrettungssoftware und wie funktioniert sie?
Eine Datenrettungssoftware durchsucht einen Datenträger gezielt nach noch nicht überschriebenen Dateien und stellt diese wieder her – leistungsfähiger als die integrierten Lösungen von Windows oder macOS. Datenverlust kann durch versehentliches Löschen, Hardwarefehler, Virenbefall oder beschädigte Dateisysteme entstehen.
Erfahren Sie, was Sie von einer solchen Software realistisch erwarten können und wann sich eine spezialisierte Lösung lohnt.
1.1. Was können Sie von einer Datenrettungssoftware erwarten?
Eine Datenrettungssoftware durchsucht den Datenträger nach Resten gelöschter Dateien, die das Betriebssystem zwar als frei markiert, aber noch nicht überschrieben hat. Gute Programme bieten dafür einen schnellen Scan sowie einen gründlichen Tiefenscan und zeigen gefundene Dateien vor der Wiederherstellung in einer Vorschau an.
Der Schnellscan wertet meist den Dateisystem-Index aus und liefert schnelle Ergebnisse. Der Tiefenscan durchsucht den Datenträger dagegen Sektor für Sektor und kann dadurch auch Dateien finden, deren Verzeichniseintrag bereits verloren gegangen ist. Dafür benötigt er entsprechend mehr Zeit.
Eine Garantie auf vollständige Wiederherstellung gibt es nicht. Die Erfolgschancen sinken, je länger der Datenverlust zurückliegt und je mehr in der Zwischenzeit auf dem Datenträger gespeichert wurde. Mögliche Szenarien, bei denen Ihnen ein Datenrettungsprogramm aus unserem Vergleich helfen kann:
- versehentlich gelöschte Dateien oder geleerte Papierkörbe
- formatierte Festplatten, SSDs, USB-Sticks oder Speicherkarten
- Datenverlust nach einem Systemabsturz oder Stromausfall während eines Schreibvorgangs
- verlorene Partitionen oder fehlerhafte Partitionstabellen
- Datenverlust durch Softwarefehler oder Schadsoftware, sofern die Daten nicht überschrieben wurden
1.2. Wann ist eine Software besser geeignet als interne Lösungen des Betriebssystems?
Windows und macOS bringen mit dem Papierkorb, dem Dateiversionsverlauf oder „Time Machine“ bereits einfache Wiederherstellungsfunktionen mit. Diese helfen allerdings nur, wenn die entsprechende Funktion vorher aktiviert war und die Datei nicht endgültig gelöscht oder der Datenträger formatiert wurde. Für solche Fälle lohnt sich eine spezialisierte Datenrettungssoftware.
Hinweis: Liegt dagegen ein physischer Defekt vor, etwa durch einen Sturz, Wasserschaden oder Elektronikschaden, hilft eine Datenrettungssoftware meist nicht weiter. In solchen Fällen sollten Sie den Datenträger nicht weiter verwenden und ein spezialisiertes Datenrettungslabor kontaktieren.

Tipp: Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen eine spezielle Software zur Erstellung regelmäßiger Backups. Dies verringert die Gefahr von Datenverlusten und ermöglicht Ihnen die einfache Wiederherstellung Ihrer Daten.
2. Welche Speichermedien, Dateisysteme und -formate sollte die Software unterstützen?
Eine gute Datenrettungssoftware liest Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Speicherkarten zuverlässig aus und unterstützt gängige Dateisysteme wie NTFS, FAT32, exFAT und APFS. In diesem Kapitel erfahren Sie, worauf Sie bei Speichermedien, Dateisystemen und -arten konkret achten sollten.
2.1. Welche Speichermedien können wiederhergestellt werden?
Die meisten Programme lesen klassische Festplatten ebenso aus wie SSDs, USB-Sticks, Speicherkarten und externe Laufwerke. Auch beschädigte SD-Karten aus Digitalkameras, Actioncams oder Drohnen lassen sich häufig noch auslesen, sofern kein physischer Defekt vorliegt.
» Mehr InformationenGut zu wissen: Bei modernen SSDs sollten Sie allerdings beachten, dass häufig der sogenannte TRIM-Befehl aktiv ist. Dabei werden gelöschte Speicherblöcke für die Wiederverwendung vorbereitet, wodurch sich die Erfolgschancen einer Datenrettung deutlich verringern. Bei klassischen Festplatten sind die Chancen oft besser, solange keine neuen Daten auf den betroffenen Speicherbereich geschrieben wurden.
2.2. Welche Dateisysteme und virtuellen Datenträger werden unterstützt?
Je nach Gerät und Betriebssystem kommen unterschiedliche Dateisysteme zum Einsatz: Windows nutzt überwiegend NTFS, USB-Sticks und Speicherkarten häufig FAT32 oder exFAT, Mac-Laufwerke dagegen APFS oder das ältere HFS+.
Die meisten Datenrettungsprogramme im Vergleich unterstützen die genannten Dateisysteme. Bei älterer oder kostenloser Software kann der Funktionsumfang jedoch eingeschränkt sein. Einige Tools erkennen zusätzlich Linux-Dateisysteme wie ext4.
Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über gängige Dateisysteme und deren Eigenschaften:
| Dateisystem / Format | Wichtige Eigenschaften |
|---|---|
| NTFS |
|
| FAT32 |
|
| exFAT |
|
| APFS |
|
| HFS+ |
|
| ext4 |
|
| VMDK |
|
2.3. Für welche Dateiarten eignen sich die einzelnen Datenrettungstools?
Die meisten Programme können eine Vielzahl gängiger Dateitypen wiederherstellen. Unterschiede bestehen vor allem bei der Unterstützung spezieller Dateiformate sowie bei der Anzahl der Dateisignaturen, die eine Software erkennt.
Zum Standardumfang gehören in der Regel Office-Dokumente wie Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien sowie PDFs und Textdateien. Ebenso lassen sich häufig Fotos in Formaten wie JPEG, PNG oder TIFF wiederherstellen. Wer mit einer digitalen Spiegelreflex-, System- oder Drohnenkamera arbeitet, sollte darauf achten, dass die Software auch RAW-Formate wie CR2, CR3, NEF, ARW oder DNG unterstützt.
Darüber hinaus werden Videos und Audiodateien von den meisten Programmen erkannt. Dazu zählen unter anderem MP4, MOV, AVI oder MKV sowie Audioformate wie MP3, WAV, AAC oder FLAC. Einige Tools unterstützen außerdem Archive wie ZIP oder RAR sowie E-Mail-Datenbanken, beispielsweise PST-Dateien von Microsoft Outlook oder MBOX-Dateien verschiedener E-Mail-Programme.

Bei Systemupdates können immer wieder Fehler auftreten und Daten verloren gehen. Haben Sie vorab kein Backup erstellt, ist ein Datenrettungsprogramm eine gute Möglichkeit, um Ihre Daten wiederherzustellen.
3. Welche Funktionen sollte eine gute Datenrettungssoftware bieten?
Der nötige Funktionsumfang hängt davon ab, welchen Anspruch Sie an die Software haben. Für viele Anwender reichen ein einfacher Scan und eine unkomplizierte Wiederherstellung gelöschter Dateien aus. Wer häufiger Daten rettet oder mit beschädigten Datenträgern arbeitet, profitiert dagegen von erweiterten Funktionen wie der Erstellung eines Festplatten-Images oder der Wiederherstellung von Netzwerkspeichern.
In diesem Kapitel erfahren Sie, welche Funktionen für unterschiedliche Anwendungsfälle wichtig sind und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
3.1. Welche Funktionen sind für Einsteiger ausreichend?
Für die meisten Anwender genügt eine Datenrettungssoftware mit den grundlegenden Funktionen. Dazu gehören ein Schnellscan für kürzlich gelöschte Dateien, ein Tiefenscan für umfangreichere Suchvorgänge sowie eine Vorschaufunktion.
Ebenso hilfreich sind Filter- und Suchoptionen. So können Sie die Ergebnisse beispielsweise nach Dateityp, Dateigröße oder Änderungsdatum eingrenzen und relevante Fotos, Dokumente oder Videos schneller finden. Das spart Zeit und erleichtert die Auswahl, insbesondere wenn der Scan mehrere Hundert oder Tausend Treffer liefert.
» Mehr InformationenTipp: Eine Vorschaufunktion ist besonders nützlich, wenn Dateinamen fehlen oder beschädigt sind. Anhand der Vorschau können Sie prüfen, ob es sich tatsächlich um die gewünschte Datei handelt, bevor Sie die Wiederherstellung starten.
3.2. Welche zusätzlichen Funktionen benötigen fortgeschrittene Nutzer?

Datenrettungsprogramme im Test: Gute Software kann Daten wiederherstellen – ob verschlüsselt oder unverschlüsselt. Als Zusatzfunktion können Sie mit einigen Tools auch Datenträger nachhaltig löschen.
Fortgeschrittene Nutzer profitieren von Funktionen, die über die reine Wiederherstellung gelöschter Dateien hinausgehen. Dazu gehört insbesondere die Möglichkeit, vor der eigentlichen Datenrettung ein vollständiges Festplatten-Image zu erstellen.
Anschließend kann die Wiederherstellung auf der Kopie erfolgen, ohne den Originaldatenträger durch weitere Lesezugriffe zu belasten. Darüber hinaus können viele Programme einen bootfähigen USB-Stick erstellen, für den Fall, dass Windows nicht mehr startet.
Wer regelmäßig mit RAID-Systemen oder Netzwerkspeichern arbeitet, sollte darauf achten, dass die Software auch diese Speicherumgebungen unterstützt. Dafür muss die Software unter anderem RAID-Konfigurationen und die verwendeten Dateisysteme korrekt erkennen und auswerten. Solche Funktionen gehören meist zum erweiterten Leistungsumfang.
Mit einer Kommandozeilen- oder Skript-Unterstützung lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren oder mehrere Datenträger effizient nacheinander analysieren – Funktionen, die vor allem in Unternehmen, IT-Abteilungen oder der digitalen Forensik genutzt werden.
» Mehr Informationen3.3. Können auch verschlüsselte Datenträger wiederhergestellt werden?
Viele moderne Computer verschlüsseln ihre Datenträger standardmäßig oder bieten entsprechende Funktionen wie BitLocker unter Windows oder FileVault unter macOS. Grundsätzlich können auch von solchen Datenträgern Daten wiederhergestellt werden – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Entscheidend ist, dass der Datenträger mit dem richtigen Passwort, Wiederherstellungsschlüssel oder Benutzerkonto entschlüsselt werden kann. Erst danach kann die Software auf die gespeicherten Daten zugreifen und gelöschte oder verlorene Dateien wiederherstellen. Ohne die erforderlichen Zugangsdaten sind die Daten in der Regel nicht lesbar und können auch von der besten Datenrettungssoftware nicht entschlüsselt werden.
» Mehr InformationenAchten Sie darauf, ob die Programme die von Ihnen verwendete Verschlüsselung unterstützen. Einige können verschlüsselte Datenträger direkt einbinden oder mit bereits entschlüsselten Laufwerken arbeiten. Insbesondere in Unternehmen oder bei sensiblen Daten kann diese Funktion ein wichtiges Auswahlkriterium sein.
4. Was kostet eine Datenrettungssoftware und welches Lizenzmodell lohnt sich?
Datenrettungssoftware gibt es kostenlos, als Kauflizenz oder im Abo – mit jeweils unterschiedlichem Funktionsumfang und Kosten. In diesem Kapitel erfahren Sie, worin sich Kauflizenz und Abo unterscheiden, welche Vor- und Nachteile beide Modelle haben und mit welchen Kosten Sie realistisch rechnen sollten.
4.1. Was ist der Unterschied zwischen Kauflizenz und Abo?
Bei einer Kauflizenz zahlen Sie einmalig einen festen Betrag und nutzen die Software danach dauerhaft, meist jedoch nur für die gekaufte Programmversion – die Update-Unterstützung läuft möglicherweise irgendwann aus. Abo-Modelle berechnen dagegen einen monatlichen oder jährlichen Betrag, die Nutzung ist entsprechend zeitlich befristet.
Weitere Vor- und Nachteile eines Abos gegenüber einer Kauflizenz haben wir Ihnen anschaulich gegenübergestellt:
- Vorteile
- automatische Updates sowie neue Funktionen während der gesamten Vertragslaufzeit
- zum Teil monatlich flexibel kündbar
- Nachteile
- auf lange Sicht meist teurer als ein Einzelkauf
4.2. Was bietet kostenlose Datenrettungssoftware?
Kostenlose Programme decken meist die Grundfunktionen ab: einen einfachen Scan sowie die Wiederherstellung einer begrenzten Datenmenge, oft zwischen 500 Megabyte und 2 Gigabyte. Für die Rettung einzelner, versehentlich gelöschter Dateien reicht das in der Regel aus.
Bei umfangreicherem Datenverlust stoßen kostenlose Versionen jedoch schnell an ihre Grenzen. Häufig fehlen außerdem technischer Support oder eine Installation ohne zusätzliche Softwareangebote.
» Mehr InformationenTipp: Fast alle Anbieter stellen eine kostenlose Testversion bereit. Damit können Sie vorab prüfen, ob die Software Ihre verlorenen Dateien überhaupt findet. Die eigentliche Wiederherstellung ist in der Testversion meist erst nach dem Kauf möglich.
4.3. Wie teuer sind kostenpflichtige Programme?
Kostenpflichtige Datenrettungssoftware kostet als Einzellizenz je nach Funktionsumfang häufig zwischen etwa 40 und 100 Euro. Abo-Modelle bewegen sich oft zwischen 5 und 15 Euro pro Monat.
Der Preis hängt vor allem davon ab, wie viele Geräte Sie lizenzieren möchten und ob erweiterte Funktionen enthalten sind. Für Unternehmen oder Nutzer mit mehreren Rechnern bieten viele Hersteller zudem Mehrplatz- oder Familienlizenzen an, die pro Gerät günstiger ausfallen können als der Einzelkauf mehrerer Lizenzen.
» Mehr Informationen4.4. Was kostet die Datenrettung im Labor?
Eine Laborrettung ist deutlich teurer als der Kauf einer Software. Je nach Schadensbild und Speicherkapazität müssen Sie mit mehreren hundert bis über tausend Euro rechnen. Dafür sind die Erfolgschancen bei physischen Defekten wie einem Sturz oder Wasserschaden deutlich höher als bei Datenrettungssoftware-Testsiegern.
Hinweis: Schalten Sie einen Datenträger mit ungewöhnlichen Geräuschen sofort aus und versuchen Sie keinen weiteren Software-Scan – das Risiko eines endgültigen Totalausfalls steigt mit jedem weiteren Zugriff.

Wird eine Festplatte mit Gewalt zerstört, nutzt in der Regel auch die beste Datenrettungssoftware nichts.
5. Die beste Datenrettungssoftware: Worauf sollten Sie zusätzlich achten?
Neben der reinen Wiederherstellungsleistung entscheiden auch Systemunterstützung und Bedienkomfort, ob eine Software zu Ihnen passt. Verfügen Sie etwa über eine große Anzahl an sensiblen Daten auf verschiedenen Betriebssystemen, sollten Sie auf eine breite Kompatibilität achten. Besonders für Anfänger sollte die Software anschaulich durch die Prozesse führen.
Darüber hinaus ist auch die datenschutzrechtliche Ausgestaltung von Bedeutung – im Idealfall werden keine sensiblen Daten an externe Server übermittelt.
5.1. Für welche Betriebssysteme ist die Software verfügbar?
Die meisten Programme sind für Windows verfügbar, wobei mehrere Anbieter auch eine Mac-Version bereitstellen. Einige unterstützen außerdem Linux. Für Android gibt es Datenrettungssoftware als spezialisierte Apps, die allerdings häufig Root-Rechte benötigen, um tief liegende Datenreste auszulesen.
Startet Ihr Computer nach dem Datenverlust gar nicht mehr, bieten einige Dienste zusätzlich eine bootfähige USB- oder DVD-Version an. Damit können Sie den Datenträger unabhängig vom eigentlichen Betriebssystem auslesen.
» Mehr Informationen5.2. Wie einfach ist die Bedienung von Datenrettungssoftware?
Gerade als Einsteiger sollten Sie auf eine übersichtliche, deutschsprachige Benutzeroberfläche mit klar geführtem Scan- und Wiederherstellungsprozess achten.
Die meisten Datenrettungsprogramme aus unserem Vergleich führen Sie über einen schrittweisen Assistenten durch den gesamten Vorgang. So werden Sie auch ohne technisches Vorwissen vom Anschließen des Datenträgers bis zur fertigen Wiederherstellung geleitet.
» Mehr InformationenGut zu wissen: Programme wie EaseUS Data Recovery Wizard, Stellar Data Recovery oder Disk Drill setzen dabei auf besonders anwenderfreundliche Oberflächen, während sich Werkzeuge wie TestDisk oder PhotoRec eher an erfahrene Nutzer richten und aufgrund ihrer technischen Bedienung eine längere Einarbeitung erfordern.
5.3. Worauf sollten Sie beim Datenschutz achten?
Da Datenrettungssoftware Zugriff auf teils sensible, gelöschte Dateien erhält, sollten Sie prüfen, ob das Programm Daten lokal verarbeitet oder Informationen an einen Server des Herstellers überträgt. Seriöse Anbieter legen offen, welche Daten zu welchem Zweck erhoben werden, und verzichten auf eine Übertragung Ihrer wiederhergestellten Dateien ohne Ihre Zustimmung.
Achten Sie auf eine transparente Datenschutzerklärung und eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung. Ein Unternehmens- oder Serverstandort innerhalb der EU kann dabei ein zusätzlicher Vorteil sein.
» Mehr InformationenHinweis: Speichern Sie wiederhergestellte Dateien nie auf demselben Laufwerk, von dem sie gelöscht wurden – sonst riskieren Sie, weitere wichtige Datenreste zu überschreiben.
6. Häufige Fragen von Lesern, die nach Datenrettungssoftware-Tests oder -Vergleichen suchen
6.1. Welche Datenrettungssoftware ist die beste?
Die beste Datenrettungssoftware hängt von Ihrem Anwendungsfall ab. Für einzelne, versehentlich gelöschte Dateien reicht oft schon ein Datenrettung als Freeware. In unserer Vergleichstabelle finden Sie aber mehrere professionelle Tools, die Sie zunächst einmal testen können.
Bei umfangreicherem Datenverlust, beschädigten Dateisystemen oder RAID-Systemen ist eher eine kostenpflichtige Lösung mit erweiterten Funktionen sinnvoll. Hierfür sind etwa höhere Tarife der Lösungen EaseUS Data Recovery oder Stellar Data Recovery geeignet.
Achten Sie in jedem Fall auf unterstützte Dateisysteme, eine verständliche Bedienung sowie darauf, ob Ihr Betriebssystem offiziell unterstützt wird.
» Mehr Informationen6.2. Ist kostenlose Datenrettungssoftware sicher?
Kostenlose Programme etablierter Anbieter sind in der Regel sicher, solange Sie sie ausschließlich von der offiziellen Herstellerseite herunterladen. Achten Sie beim Installationsprozess darauf, keine unnötige Zusatzsoftware zu aktivieren.
» Mehr Informationen6.3. Kann Datenrettungssoftware Cloud-Dateien wiederherstellen?
Datenrettungssoftware kann keine Dateien direkt aus Cloud-Speichern wie OneDrive, Google Drive oder iCloud wiederherstellen. Wurden Dateien jedoch lokal auf Ihrem Computer synchronisiert und anschließend gelöscht, kann eine Wiederherstellung unter Umständen möglich sein – sofern die entsprechenden Daten auf dem Datenträger noch nicht überschrieben wurden.
Prüfen Sie bei einem Datenverlust daher zunächst den Papierkorb oder die Versionsverwaltung des jeweiligen Cloud-Dienstes. Häufig lassen sich gelöschte Dateien dort innerhalb eines bestimmten Zeitraums unkompliziert wiederherstellen.
» Mehr Informationen




























Hallo,
sind Update im jeweiligen Tarif inklusive?
Hallo Herr Bügel,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Datenrettungsprogramm-Vergleich.
Bei vielen Tarifen sind Updates für 1 Jahr inklusive, vor allem wenn es sich um ein entsprechendes Abo handelt. Kaufen Sie eine Software direkt, fallen unter Umständen zusätzliche Kosten für Updates an.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org
wozu muss so eine daten-RETTUNGS-software eigentlich daten löschen können?
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Datenrettungsprogramm Vergleich.
Das Löschen von Daten auf dem PC haben wir in Kapitel 1 unseres Ratgebers erläutert:
Eine Datei kann logisch, aber auch physisch gelöscht werden.
Sollten Sie eine prekäre Datei oder ein unliebsames Dokument, wie etwa ein missglücktes Selfie, für immer verschwinden lassen wollen, müssen Sie es physisch löschen. Dazu benötigt man jedoch meist ein separates Programm – einige Datenrettungsprogramme können diese Aufgabe jedoch für Sie übernehmen.
Wir hoffen, Sie können all Ihre verlorenen Daten retten!
Ihr Vergleich.org Team