SSD-Festplatte Vergleich 2026

Die besten internen SSD-Festplatten im Vergleich.

Jacob Lange
Redakteur
schreibt über: Festplatten & Speicherkarten
Seit 2018 erstelle ich regelmäßig Vergleiche zu den unterschiedlichsten Themen. Spezialist bin ich aber vor allem für Vergleiche im Bereich Elektronik. Mit einem fundierten Hintergrundwissen und meiner Leidenschaft für technische Innovationen biete ich so umfassende wie präzise Informationen zu elektronischen Geräten, Gadgets sowie Technologien. Meine Beiträge beinhalten detaillierte Produktvergleiche, Kaufberatungen und technische Analysen, um Verbrauchern dabei zu helfen, sowohl informierte Entscheidungen zu treffen als auch die besten elektronischen Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden.

Besonders für Betriebssystem und Programme ist eine SSD in der Regel die beste Festplatte. Kein Wunder, sie ist kleiner und schneller als ihr Kollege, die HDD-Festplatte. Dadurch hat sie sich besonders in mobilen Geräten wie Notebooks durchgesetzt.

Da der Preis pro GB im Vergleich zur HDD-Festplatte höher ist, ist eine Kombination aus SSD mit mehreren 100 GB sowie HDD für große Datenarchive noch immer relevant. Allerdings setzen moderne Geräte mittlerweile oft völlig auf eine ausreichend große SSD mit 1 bis 2 TB als internen Hauptspeicher. Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Sandisk SSD Plus Sata III*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
94
Recherchierte
Produkte
13
Überprüfte
Produkte
79
Investierte
Stunden
67.501
Überzeugte
Leser
Vergleichssieger
Sandisk SSD Plus Sata III
Aktualisiert: 11.10.2026

1 - 8 von 13: Beste SSD-Festplatten im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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SSD-Festplatte Vergleich
Sandisk SSD Plus Sata IIISandisk SSD Plus Sata III
Vergleichssieger
Samsung 870 QVO MZ-77Q1T0BWSamsung 870 QVO MZ-77Q1T0BW
Preis-Leistungs-Sieger
Samsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EUSamsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EU
Samsung 990 ProSamsung 990 Pro
Bestseller
Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8
Crucial P310 M.2 2280Crucial P310 M.2 2280
Intenso High Performance 3813440Intenso High Performance 3813440
Western Digital WD Blue SA510Western Digital WD Blue SA510
Abbildung*
Vergleichssieger
Sandisk SSD Plus Sata III
Preis-Leistungs-Sieger
Samsung 870 QVO MZ-77Q1T0BW
Samsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EU
Bestseller
Samsung 990 Pro
Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8
Crucial P310 M.2 2280
Intenso High Performance 3813440
Western Digital WD Blue SA510Amazon Logo
Modell*

Sandisk SSD Plus Sata III

Samsung 870 QVO MZ-77Q1T0BW

Samsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EU

Samsung 990 Pro

Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8

Crucial P310 M.2 2280

Intenso High Performance 3813440

Western Digital WD Blue SA510

Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Sandisk SSD Plus Sata III
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Samsung 870 QVO MZ-77Q1T0BW
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Samsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EU
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Samsung 990 Pro
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8
10/2026
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sehr gut
Crucial P310 M.2 2280
10/2026
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sehr gut
Intenso High Performance 3813440
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Western Digital WD Blue SA510
10/2026
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RatenzahlungRatenzahlungRatenzahlung
Formfaktor
2,5 Zoll
2,5 Zoll
2,5 Zoll
M.2
2,5 Zoll
M.2
2,5 Zoll
2,5 Zoll
Kapazität
240 GB
ca. 0,35 € pro GB
1 TB
ca. 0,35 € pro GB
1 TB
ca. 0,26 € pro GB
1 TB
ca. 0,20 € pro GB
50 GB
ca. 0,38 € pro GB
1 TB
ca. 0,17 € pro GB
240 GB
ca. 0,16 € pro GB
4 TB
ca. 0,16 € pro GB
weitere Größen verfügbar
120 GB, 480 GB, 1 TB, 2 TB
2 TB, 4 TB, 8 TB
250 GB, 500 GB, 2 TB, 4 TB
250 GB, 1 TB, 2 TB
500 GB, 4 TB
120 GB, 480 GB, 960 GB
250 GB, 500 GB, 1 TB, 2 TB
Schreibgeschwindigkeit
bis zu 440 MB/s
bis zu 530 MB/s
bis zu 530 MB/s
bis zu 6.900 MB/s
bis zu 1.900 MB/s
bis zu 6.000 MB/s
bis zu 480 MB/s
bis zu 520 MB/s
Lesegeschwindigkeit
bis zu 560 MB/s
bis zu 560 MB/s
bis zu 560 MB/s
bis zu 7.450 MB/s
bis zu 4.700 MB/s
bis zu 7.100 MB/s
bis zu 520 MB/s
bis zu 560 MB/s
Anschluss
SATA
SATA
SATA
PCIe
PCIe
PCIe
SATA
SATA
verwendete Chips
TLC
QLC
TLC
TLC
TLC
QLC
MLC
keine Herstellerangabe
Lebensdauer
1.500.000 h
1.500.000 h
1.500.000 h
1.500.000 h
1.500.000 h
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
TRIM
keine Herstellerangabe
SMART
keine Herstellerangabe
Garbage Collection
keine Herstellerangabe
mit Einbaurahmen
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • vielseitig einsetzbar
  • bis zu 3,6 Mal schneller als eine HDD
  • kostenlose Samsung Datenmigrations-Software - Magician 7
  • gute Verarbeitung
  • praktische Zusatzsoftware
  • leistungsstark
  • extrem hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
  • sehr schnell
  • praktische Zusatzsoftware
  • unterstützt TRIM
  • unterstützt Garbage Collection
  • lange Lebensdauer
  • extrem hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
  • unterstützt TRIM
  • unterstützt Garbage Collection
  • geringer Stromverbrauch
  • geräuschloser Betrieb
  • weitere Größen verfügbar
  • geringer Stromverbrauch
  • praktische Zusatzsoftware
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Herstellergarantie*
keine Angabe3 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre2 Jahre2 Jahre
Lieferzeit*
Sofort lieferbarLieferzeit prüfenSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbar
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SSD-Festplatten-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen SSD-Festplatten Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Abkürzung SSD steht für Solid State Drive, was sich mit „Festkörper-“ oder „Halbleiterfestplatte“ übersetzen lässt. Diese Modelle verzichten auf mechanische Verfahrung zur Datenspeicherung, sind also im wörtlichen Sinne keine Laufwerke.
  • Der größte der SSD-Festplatte-Vorteile ist die höhere Datentransferrate im Vergleich zu herkömmlichen Magnetspeicher-Festplatten. Durch den Verzicht auf Mechanik verbrauchen die Festplatten zudem weniger Strom und sind leiser. Jedoch ist die Kapazität nicht in den Dimensionen von HDDs anzusiedeln.
  • Viele Notebooks mit SSD-Festplatten haben den Vorteil, dass der Akku geschont wird. Auch ein PC mit SSD-Festplatte verbraucht weniger Strom, zudem sinken die Zeiten, die für den Bootvorgang benötigt werden.
Eine SSD-Festplatte im Test liegt auf einem schwarzen Computer-Gehäuse.

Laut unseren Informationen weist diese CnMemory-SSD-Festplatte den Formfaktor 2,5 Zoll auf.

Seit einigen Jahren halten SSD-Festplatten Einzug in die Diskussionen um Computer-Hardware. Mit SSD (Solid State Disk oder Solid State Drives) werden Festplatten bezeichnet, die keine beweglichen Bauteile haben und somit weniger fehleranfällig durch Verschleiß der mechanischen Bestandteile. Die neuesten Laptops und Ultrabooks verwenden ausschließlich SSD-Festplatten, weil diese weniger Strom verbrauchen und zudem höhere Datentransferraten aufweisen. Als interne Festplatte in einem PC oder Laptop kann so das System schneller hochfahren.

In unserem SSD-Festplatten Vergleich 2026 klären wir Sie auf, welche Unterschiede zwischen regulären Festplatten und Solid-State-Disks bestehen und geben Ihnen Tipps, worauf Sie beim SSD-Festplatte-Kaufen achten sollten. Unser Ziel: Dass Sie die beste SSD-Festplatte für Ihre Ansprüche finden.

Detailansicht der USB 3.0 Schnittstelle einer SSD-Festplatte im Test.

Auf diesem Foto erkennen wir den USB-3.0-Anschluss bei der CnMemory-SSD-Festplatte.

Vielleicht vertrauen Sie aber auch einer Marke ganz besonders? Hier geht es zu unseren Vergleichen verschiedener SSD-Festplatten-Hersteller:

Im Test: Detailaufnahme USB-Stecker einer SSD-Festplatte.

Die SSD-HDD-Core-Festplatte von CnMemory hat einen USB-Anschluss. Damit lässt sich die Festplatte an einen PC per USB anschließen.

1. Was ist eine SSD-Festplatte?

ssd interne festplatte

Eine SSD-Festplatte wird in das Computer-System eingebaut.

Unter einer SSD-Festplatte versteht man ein elektronisches Speichermedium für die datenverarbeitende Technik. Es basiert auf Halbleitertechnologie und ist in die Kategorie nichtflüchtiges Speicherlaufwerk einzuordnen. Das bedeutet, dass auf dem Medium abgelegte Daten auch bei ausgesetzter Stromversorgung nicht verloren gehen, sondern bestehen bleiben. Ein Beispiel für flüchtigen Speicher ist Arbeitsspeicher, der nach jedem Abschalten des Computers geleert wird.

SSD-Festplatten sind nicht so anfällig für mechanische Störungen wie ihre magnetischen Kollegen, zudem sind die Zugriffszeiten kürzer und die Geräuschentwicklung niedriger. Die SSD-Preise sind jedoch im Vergleich zu den konventionellen Speicherlösungen eher hoch– ca. fünf- bis zehnmal mehr zahlen Nutzer für ein Gigabyte SSD-Speicher.

SSD Festplatte im Test: Eine Festplatte und ihr Kabel auf einer Holzoberfläche

Diese SSD Festplatte CnMemory 2.5 Core USB 3.0 bietet laut unseren Recherchen Platz für 250 GB Daten.

1.1. Entwicklungsgeschichte vom SSD-Laufwerk

Die Solid-State-Speichertechnologie wurzelt in der Entwicklung von Speichertechnologien insgesamt. Bereits in den 1950er-Jahren gab es Magnetkernspeicher, die in vielen Magnetkernen ihre Informationen gespeichert hatten (die Polarität des Magnetkerns war gleichbedeutend mit der gespeicherten Information). Da nur Strom fließen musste, um die Daten zu schreiben und zu lesen, können die Magnetkernspeicher als Vorgänger von SSDs gelten.

Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren wurden SSD-Halbleiterspeicher in Computern verbaut. Ende der 1970er wurde eine Speichermethode veröffentlicht, die sich EAROM nannte. Dies stand für Electrically Alternatable Read-Only Memory. Von der Prozessstruktur war die Architektur dieser Speicher den späteren Technologien schon sehr ähnlich. SSD-Festplatten verwenden heute so genannte NAND-Flash-Speicher.

Auch im weiteren Verlauf der technischen Entwicklung wurde immer wieder mit Solid-State-Laufwerken experimentiert. Jedoch wurden viele Versuche in der Folge wieder abgebrochen, da die Technologie sehr preisintensiv war. Erst in den 2000er-Jahren wurde die Technologie auch für Privatanwender erschwinglich, da die Produktionskosten gefallen waren: Im Jahr 2007 kam die erste Samsung-SSD-Festplatte auf den Markt für Endkunden, womit dieses Segment eröffnet wurde.

1.2. Wie speichert eine SSD-Festplatte Daten?

Um die Arbeitsweise von SSD-Festplatten zu verstehen, ist ein Grundverständnis von Boolescher Algebra notwendig. Diese ist – stark vereinfacht – eine auf den britischen Mathematiker Charles Boole zurückgehende Form der mathematischen Logiktheorie. Sie basiert auf den logischen Operatoren UND, ODER und NICHT. Die grundständige Boolesche Algebrafunktion hat nur zwei Elemente, 0 und 1.

Daher bildet die Boolesche Algebra die Grundlage für elektrotechnische Schaltungen, bei denen die beiden Elemente mit Stromfluss bzw. Nicht-Stromfluss assoziiert werden. Auf der Grundlage dieser logischen Architektur werden elektronische Bauteile aufgebaut.

tablet nand flash

NAND-Flash ist in vielen Geräten verbaut, z.B. auch in Tablets.

Eines der wichtigsten Bauteile, das nach logischen Operatoren aufgebaut ist, heißt NAND-Gatter. Der Begriff ist eine Abkürzung von Not AND. Ein NAND-Gatter ist ein Standardbaustein in der Elektrotechnik, da sich alle logischen Operationen mit ihm realisieren lassen. So kann bspw. ein Prozessor komplett aus NAND-Gattern bestehen.

Ein NAND-Gitter ist sich eine Struktur, bei der zwei (oder mehr) Eingänge an einen Ausgang angeschlossen sind. Dabei gibt der Ausgang immer dann 0 aus, wenn beide Eingänge 1 sind. Sobald mindestens ein Eingang 0 ist, lautet der Ausgang 1. Eine Übersicht über die möglichen Signale in einem NAND-Gatter mit zwei Eingängen in einer Y-Schaltung finden Sie in der nachstehenden Tabelle:

Input Output
0 0 1
1 0 1
0 1 1
1 1 0
Eine getestete SSD-Festplatte seitlich mit Anschluss und Kabel.

An der SSD-HDD-Core-Festplatte von CnMemory befindet sich ein kleiner USB-Anschluss. Mit der 3.0-Technologie ist die Übertragungsrate sehr schnell.

Auch die Speichertechnik von SSD-Festplatten verwendet NAND-Gatter als Grundlage für die Organisation von Daten. Diese werden in so genannten Pages und Blöcken zusammengefasst. Eine Page ist eine Zusammenfassung von 512 Bytes oder mehr, die beschrieben werden können. Multiple Pages sind in einem Block zusammengefasst. Zu Anfang der SSD-Festplatten waren die Blöcke ca. 16 kB groß. Im Laufe der Zeit sind die Blöcke jedoch zwischen 512 kB und 2 MB groß. Der Grund liegt in der immer weiteren Verkleinerung der Transistoren – je kleiner sie sind, umso mehr können auf zusammengefasst werden.

Der Schreibvorgang ist bei einer SSD-Festplatte vor allem deshalb schneller, weil die Daten keiner physischen Begrenzung unterworfen sind. Während bei magnetischen Datenspeichern zunächst die richtige Stelle auf der entsprechenden rotierenden Magnetscheibe angesteuert werden muss, sind die Daten durch den Controller der SSD sofort zugänglich.

Ein Nachteil der Architektur von SSD-Festplatten ergibt sich aus dem Umstand, dass die Bits nicht in beide Richtungen geändert werden können. Eine Löschung von Teilen der Platte ist erforderlich, wenn Daten geändert werden müssen. Dafür arbeitet der Controller-Chip der Festplatte an jedem Vorgang, welchen der Nutzer auslöst.

Jeder der Pages ist in der Architektur einer Flash-Speicher-Festplatte eine Kontrollzeile zugewiesen. Darin werden Informationen über den Zustand der pages abgelegt. Bauartbedingt finden sich auf jeder SSD-Festplatte bereits so genannte Bad Blocks, also Segmente, deren Funktion beeinträchtigt ist. Diese Informationen finden sich in den Spare Pages, als welche die Kontrollzeilen bezeichnet werden.

SSD Festplatte im Test: Eine Hand hält eine Festplatte über eine Holzoberfläche

Insgesamt wirkt diese SSD Festplatte (CnMemory 2.5 Core USB 3.0) auf uns schlicht und funktional, mit einem einfachen USB-Anschluss und -Kabel.

Achtung: Formatieren Sie eine SSD nur, wenn Sie sie neu einrichten oder sicher löschen möchten. Sichern Sie vorher alle wichtigen Daten. Unter Windows reicht für eine normale Neueinrichtung in der Regel die Schnellformatierung, für endgültiges Löschen nutzen Sie besser sichere Lösch- oder Herstellerfunktionen.

Ein NAND-Flashspeicher besteht aus verschiedenen Zellen, auf denen die Informationen ablegt werden. Bei NAND-Flash werden heute vor allem SLC, MLC, TLC und QLC unterschieden. SLC speichert 1 Bit pro Zelle, MLC 2 Bit, TLC 3 Bit und QLC 4 Bit. Je mehr Bits pro Zelle gespeichert werden, desto höher ist die Speicherdichte.

Der Vorteil von MLC-Speicherzellen ist, dass sie in der Produktion günstiger sind als SLC-Zellen und auf einer Chipfläche die doppelte Menge an Daten abgelegt werden kann. Jedoch wird mit verschiedenen Spannungsleveln bei der Ansteuerung der Zellen gearbeitet, was dazu führt, dass eine genauere Steuerung notwendig wird. Zudem haben MLC-Zellen eine kürzere Lebensdauer, überstehen also weniger Lese-Schreibzyklen als SLC-Zellen. Letztere werden daher meist in professionellen Zusammenhängen wie z.B. Servern verwendet, wo viele Überschreibungen notwendig sind. Das folgende Video beschreibt die Zellvarianten aus Usersicht:

» Mehr Informationen

1.3. Vor- und Nachteile von SSDs (Solid State Drives) gegenüber magnetischen Festplatten

    Vorteile
  • schnellere Zugriffszeiten, dadurch schnelleres Arbeiten und Booten
  • weniger temperatur- und stoßempfindlich
  • weniger Stromverbrauch und Wärmeentwicklung
  • unabhängig von physischen Abmessungen
    Nachteile
  • im Festplatten-Vergleich mit magnetischen Festplatten eher teuer
Im Test: eine getestete SSD-Festplatte Core by OnMemory vor einem schwarzen Tower-Computer.

Wir können recherchieren, dass die CnMemory-SSD-Festplatte mit verschiedenen Speichergrößen erhältlich ist.

2. SATA, PCIexpress, SSHD, extern – diese Typen von SSD-Festplatten gibt es

2.1. SATA

sata kabel

Eine SSD-Festplatte (2,5 Zoll intern) verwendet in den meisten Fällen ein solches SATA-Kabel.

Der Standard-Anschluss für die interne Festplatte, egal ob magnetisch-rotierende oder elektronisch angesteuerte Lösung, ist der SATA-Port. Diese Technologie wurde Anfang der 2000er entwickelt und löste die vorher gängige PATA-Spezifikation ab. Diese hatte breite, 40- oder 80-polige Kabel. Im Vergleich dazu ist die SATA-Spezifikation recht sparsam: Sie verfügt über sieben Pole. Die Abkürzung steht für Serial ATA, was sich in der Datenübertragung begründet: Diese wird mit dem Standard seriell, d.h. Bit für Bit durchgeführt. Beim älteren Standard waren die Daten noch in so genannte Bit-Wörter zusammengefasst.

Bei einer SATA-Festplatte kommt es zu erhöhten Datenmengen für die Steuerung. So werden ca. 25 % mehr Daten für die Steuerung der Festplatte benötigt. Zur Zeit gibt es drei Standards:

  • SATA I: offizielle Bezeichnung „Serial ATA 1,5 Gbit/s“
  • SATA II: offizielle Bezeichnung „SATA Revision 2.x“, 3,0 Gbit/s
  • SATA III: für SSD verwendet, 6 Gbit/s

Hinweis: Um von Bitraten auf (eher nutzernahe) Byte-Raten zu kommen, müssen Sie jediglich durch 8 teilen, da ein Byte aus acht Bit besteht. Eine Datenraten von 6 Gbit pro Sekunde entspricht dann 750 MB pro Sekunde. Da neben dem Datentransfer auch Steuerungsinformationen übertragen werden müssen, sind ca. 80% des Stromflusses tatsächlich für den Datenaustausch in Verwendung (Netto-Datenrate).

Darüber hinaus gibt es neuere Spezifikationen, welche den PCIe-Slot als Basis verwenden. Damit ist die SATA-Schnittstelle nicht auf eine Bauweise begrenzt, sondern kann anderweitig verbaut werden. Der SATA-Standard ist die übliche Schnittstelle für Laufwerke in Computern, also Festplatten ebenso wie Wechselmedienträger. In der Architektur von PC-Systemen ist die SATA-Schnittstelle meist wichtig, um den Bootvorgang auszulösen.

Zwar ist es auch möglich, von PCIe-SDD-Festplatten ein System zu booten, jedoch ist es meist sehr umständlich, den Computer dafür einzurichten. Wenn Sie Ihren SSD-Festplatte-Testsieger als Systemlaufwerk nutzen möchten, prüfen Sie vor allem die Schnittstellen Ihres Mainboards oder Notebooks. Moderne Systeme booten in der Regel problemlos von SATA-SSDs und von M.2-/NVMe-SSDs, bei älteren PCs können UEFI-, BIOS- und Steckplatz-Kompatibilität entscheidend sein.

SSD Festplatte im Test: Eine Hand hält eine angesteckte Festplatte hoch im Hintergrund ein Computer

Wir erkennen hier bei dieser SSD Festplatte CnMemory 2.5 Core USB 3.0 eine CE-Kennzeichnung, was wir vertrauenerweckend finden.

2.2. PCIe

Diese Schnittstelle hat sich aus dem PCI-Standard entwickelt und war ursprünglich für Zusatzgeräte der Peripherie, wie etwa USB-Karten, Videoschnitt- und Soundkarten verwendet worden. Eine Nutzung von war in den ersten Spezifikationen von PCI nicht üblich. Mittlerweile verwenden auch die neuesten Versionen von SATA PCIe-Steckplätze.

Über PCIe-Steckplätze kann eine schnelle SSD-Festplatte mit dem Computer verbunden werden. Im Gegensatz zur SATA-Schnittstelle sind PCIe-Steckplätze nicht als Bootquelle voreingestellt. Wenn Sie also eine Boot-Festplatte an einem PCIe-Slot haben möchten, sind zusätzlichen Einstellungen im BIOS ihres Computers notwendig, um die Platte als Bootlaufwerk festzulegen.

ssd festplatte 500 gb preis hoch

M.2-SSDs erinnern an Arbeitsspeicher-Module, sind jedoch anhand der Kontakte an der Stirnseite von diesen zu unterscheiden.

Eine häufig benutzte Bauform wird M.2 genannt. Diese ist jedoch nicht auf Festplatten beschränkt, sondern kann auch für andere Komponenten eines Datenverarbeitungssystems wie bspw. einem WLAN-Modul verwendet werden. Der Formfaktor wurde entwickelt, um auch für Laptops Komponenten austauschbar zu machen. So lassen sich die gängigen Modelle der SSD-Festplatte für Notebook und PC verwenden.

Der Vorteil an SSD-Festplatten mit PCIe-Steckverbindungen liegt in der so genannten HotPlug-Fähigkeit. Damit wird die Möglichkeit bezeichnet, Komponenten im laufenden Betrieb anzuschließen. Während dieses für den durchschnittlichen Computernutzer kein unbedingtes Kaufkriterium ist, sind professionelle Anwender, wie etwa Systemadministratoren, darauf angewiesen, im Zweifel schnell ein Laufwerk austauschen zu können. Eine Lösung mit PCIe-Schnittstelle ist daher am ehesten etwas für Anwender, die auf Wechselbarkeit Wert legen.

2.3. SSHD

Die SSD-Technik wird an verschiedener Stelle als die Zukunft der Speichertechnik in der Datenverarbeitung vorgestellt. Gerade im Bereich der Privatanwendung sind die herkömmlichen Magnetfestplatten noch die überwiegende Speicherlösung. Solange die Preise für SSD-Speicher um ein Vielfaches höher liegen, werden die mechanischen Festplatten auch noch etwas bleiben.

Der Markt bietet jedoch auch Zwischenlösungen an: SSHDs oder Solid State Hybrid Drives (Festkörper-Hybridlaufwerke) verbinden eine herkömmliche HDD mit einem kleinen Flash-Speicher als Zwischenspeicher. Beim Neukauf spielen sie heute nur noch eine Nebenrolle, weil reine SSDs deutlich verbreiteter und für System sowie Programme meist sinnvoller sind. Wer viel Speicherplatz benötigt, kombiniert besser eine SSD für Betriebssystem und Programme mit einer HDD oder externen Festplatte für große Archive.

In unserem SSD-Festplatte Vergleich kommen diese Hybridlösungen nicht vor, wir haben ihnen jedoch einen eigenen SSHD-Festplatten-Vergleich gewidmet.

Laptops: Die modernen Ultrabooks haben oft nur SSD-Speicher verbaut. Meist wird ein größerer Laptop mit SSD und HDD ausgestattet, um mehr Speicherplatz bieten zu können.

SSD-Festplatte getestet: Nahaufnahme LED Licht.

Die SSD-HDD-Core-Festplatte von CnMemory besitzt ein kleines LED-Licht. Dieses gibt einen Hinweis auf den aktuellen Betriebsstatus.

2.4. Externe SSD-Festplatten

Neben den SSD-Festplatten für Computer, die direkt in das Gehäuse eingebaut werden, existieren auch Lösungen für externe Speicherlösungen. So können häufige Defektursachen von externen Festplatten, die sich auf Stöße zurückführen lassen, minimiert werden. Externe SSD werden meist USB, seltener über Thunderbolt an den Computer angeschlossen. Bei einem Rechner, der per USB bootfähig ist, kann so auch eine Backup-Festplatte aufgesetzt werden. Eine genauere Beschreibung finden sie in unserem externe SSD-Festplatte Vergleich.

3. Kaufberatung für SSD-Festplatten: Darauf müssen Sie achten

3.1. Kapazität

SSD Intern

Eine SATA-SSD-Festplatte ist in vielen Systemen bereits verbaut. Ob Ihre SSD-Festplatte 500 GB umfasst oder Ihnen bei der SSD-Festplatte 250 GB ausreichen, hängt von der Menge an Programmen ab, die Sie täglich benutzen.

Die Zeiten, in denen nur das Betriebssystem auf einer SSD abgelegt werden konnte, sind vorbei: Heute beginnt das Kapazitätenspektrum bei 128 GB, üblich sind für viele PCs und Notebooks sogar SSDs mit 500 GB, 1 TB oder 2 TB. Damit lassen sich einige Daten auf einer SSD ablegen. Wenn es Ihnen bei unserem SSD-Festplatte Vergleich auf Zukunftssicherheit ankommt, können Sie gleich in eine 2TB-SSD-Festplatte investieren. Damit finden Sie genug Speicherplatz, um viele, auch große Dateien auf dem schnellen Laufwerk abzulegen. Der Nachteil liegt laut vieler SSD-Festplatte-Test im Netz nach wie vor im Preis.

Sie sollten daher im besten Fall eine SSD-Festplatte für Ihr Betriebssystem und die Programme, welche Sie häufig nutzen, verwenden. Diejenigen Daten, die Ihnen lieb und kostbar sind, welche viel Speicherplatz in Anspruch nehmen, aber nicht unbedingt eine schnelle Festplatte benötigen, können Sie auf einer zweiten HDD oder einer externen Festplatte ablegen. Das sind u.a. Musikdateien, Fotos und Videos.

So gelingt Ihnen ein Datenmanagement, das die Geschwindigkeit Ihres PCs heraufsetzt, aber keinen Speicherplatz auf der SSD einnimmt, der anderweitig besser ausgelastet wäre.

Faustregel: Das Betriebssystem sowie Programme, welche Sie zum Arbeiten benötigen (Browser, Office-Anwendungen, E-Mail-Programm, Bildbearbeitungs- und Videoschnittanwendungen etc.) sollten Sie auf der SSD-Festplatte ablegen. Andere Daten sind auch gut auf einem magnetischen Speicher aufgehoben.

3.2. Schnittstelle

Wie wir Ihnen bereits im Abschnitt über die verschiedenen Typen vorgestellt haben, ist für die interne SSD-Festplatte keine Riesenauswahl an Schnittstellen verfügbar. Die wichtigsten sind laut SSD-Festplatte-Tests der Fachpresse SATA und PCIe, wobei SATA für den Hausgebrauch einfachste Lösung ist. Unter Nutzung einer SATA-Schnittstelle ist das Festlegen als Bootplatte kein Problem. PCIe-Lösungen benötigen etwas Erfahrung in der Einrichtung, um sie als Hauptfestplatte ins System zu integrieren. Diese Modelle sind daher vor allem für Systemadministratoren und professionelle Anwender interessant. Das verwendete Übertragungsprotokoll hat zudem Einfluss auf die Lese- und Schreibgeschwindigkeit.

Neben dem Format der Schnittstelle sollte auch der Formfaktor des Steckplatzes der Solid State Drives berücksichtigt werden. Sie finden diesbezüglich besonders häufig die Begriffe M.2-SSD, M.2-SATA oder Mini-Sata-SSD. Während die Mini-Sata-SSD in modernen Computern heute kaum noch eine Rolle spielt, bezeichnen die M.2-SATA oder M.2-SSD eine Festplatte im M.2-Format. Der M.2-Formfaktor ist ein schlanker, kompakter Steckplatz, der in vielen modernen Laptops und Desktop-Computern zu finden ist. Je nach Gerät und SSD können über M.2 SATA-Signale oder PCIe/NVMe genutzt werden. Die Festplatte im Format M.2-SSD oder M.2-SATA ist nicht nur klein, sondern auch entsprechend leicht.

3.3. Lese-Schreibgeschwindigkeit

Das aktuelle Protokoll, welches im Volksmund SATA III heißt, jedoch auf die offizielle Bezeichnung „SATA Revision 3.x“ hört, erlaubt eine Brutto-Datenrate von 6 Gbit/s, das sind 750 MB/s. Da einiges der Bandbreite jedoch für interne Prozesse, die Kommunikation zwischen dem Festplatten-Controller und dem Betriebssystem, verwendet wird, liegt die tatsächliche Datenrate bei max. 600 MB/s. In der Kategorie der Enterprise-Lösungen werden auch teilweise noch höhere Übertragungsraten versprochen. Die meisten Produkte in SSD-Festplatten Tests erreichen um die 550 MB/s, womit sich angenehm schnell arbeiten lässt. Der SSD-Vergleich zeigt jedoch auch, dass moderne Geräte sich in der Geschwindigkeit nur marginal unterscheiden: Die schnellste SSD ist ca. 20 MB/s schneller als der Durchschnitt. Das macht sich nur bemerkbar, wenn man ständig mehrere Terrabyte an Daten bewegen möchte.

Hinweis: SSD-Festplatten Tests zeigen: Viele Hersteller geben einen IOPS-Wert für ihre Produkte an. IOPS steht für Input/Output operations per second und ist ein Benchmark-Wert, d.h. er soll die Leistungsfähigkeit beschreiben. Da er jedoch keine Angaben über die durchgeführten Operationen macht (wie groß, zusammenhängend oder nicht etc.), sind die Herstellerwerte nicht miteinander vergleichbar. Der IOPS-Wert ist nur aussagekräftig, wenn er in einer gleichbleibenden Testumgebung ermittelt wird.

3.4. Lebenszyklus

Die SSD-Festplatte-Lebensdauer ist abhängig von den verbauten Chips. SLC-Chips sind längerlebig als MLC-Chips. Die Lebensdauer ist auch abhängig davon, wie häufig neue Daten auf die Festplatte geschrieben werden. Auch deshalb sollte man darauf verzichten, ständig größere Datenmengen auf dem Rechner mit SSD-Festplatte zu verschieben.

3.5. Zusatzfeatures

Viele Hersteller und SSD-Festplatte-Tests im Internet werfen mit Fachbegriffen um sich. Wir erklären Ihnen die häufigsten, im Zusammenhang mit dieser Produkt-Kategorie auftretenden Begriffe:

  • TRIM: Mit dem Begriff, der sich direkt vom englischen Verb für kürzen herleitet, wird eine Optimierung des Betriebsablaufes bezeichnet. Da SSD-Festplatten nicht einfach gelöscht werden können, sondern dies nur blockweise geschieht, sorgt die TRIM-Funktion dafür, dass alle in den Kommandozeilen als gelöscht markierten Abschnitte der Festplatte im Leerlauf bereits gelöscht werden. Im Normalfall würde dies erst unmittelbar vor dem Neubeschreiben geschehen. TRIM hilft somit, Zeit zu sparen, was gerade dann hilfreich ist, wenn Ihr SSD-Festplatte Testsieger nicht mehr viel freie Kapazitäten aufweist.
  • SMART: Das Akronym steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology und bezeichnet eine Selbstüberwachung der Hardware, um eventuelle Ausfälle vorhersagen zu können. Dabei werden laufend die Aktivitäten des Datenspeichers überwacht und die Ergebnisse auf selbigem abgelegt. Eine Studie aus dem Jahr 2006, welche sich auf Magnetfestplatten bezog, ergab, dass ca. zwei Drittel aller Ausfälle korrekt vorhergesagt wurden.
  • Garbage Collection: Zu Deutsch Müllabfuhr, ist ein eigentlich aus dem Bereich der Programmentwicklung herrührender Begriff. Er bezeichnet die automatische Speicheroptimierung, indem nicht benötigter Speicherplatz freigegeben wird. Diese Operation wird bei SSDs von der Firmware, also dem Steuerungsprogramm der Festplatte, durchgeführt. Er dient der Erhöhung der Schreibgeschwindigkeit.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema SSD-Festplatte

  • 1. Wie baue ich eine SSD-Festplatte ein?

    Bevor Sie selbst eine SSD-Festplatte einbauen, sollten Sie sich vergewissern, ob Ihr PC-System oder Notebook noch in der Herstellergarantie liegt. Diese verfällt nämlich, sobald Sie eigene Änderungen an Ihrem System vornehmen. Wenn Sie die Garantie nicht mehr in Anspruch nehmen wollen oder sie bereits verfallen ist, können Sie das Gehäuse Ihres Laptops oder PCs öffnen. Vorsicht: Wenn Sie keine Erfahrung mit Computer-Hardware haben, sollten Sie den Einbau lieber von einer Fachwerkstatt vornehmen lassen.
    Wo Sie Ihre SSD-Festplatte einbauen, hängt vom Formfaktor des Bauteils ab. Am weitesten verbreitet ist bei SSD-Festplatten 2,5 Zoll. Diese Abmessung ist sehr kompakt, damit auch Notebooks mit SSD-Festplatten kompakte Maße einhalten können. Wenn Sie die SSD-Festplatte für einen Computer (also einen so genannten Tower) vorgesehen haben, müssen Sie einen Einbaurahmen erwerben. Der Grund: In den handelsüblichen Gehäusen sind Schächte für 3,5-Zoll-Festplatten (nach wie vor das gängige Format) vorhanden, nicht jedoch für die kleineren 2,5-Zoll-Geräte. Damit Ihre SSD-Festplatte nicht lose im Gehäuse liegt, sollte sie also fest mit dem Wechselrahmen, der wiederum mit dem Einschubschacht verschraubt ist, verbunden sein. Eine SSD im 3,5-Zoll-Format existiert am Markt nicht.
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  • 2. Was bedeutet die Abkürzung SSD-Festplatte?

    Entgegen der Nutzung in anderen Zusammenhängen steht das doppelte S nicht für Super Speed, obwohl auch dieser Umstand für die modernen Festplatten zutrifft. SSD steht für Solid State Drive, was auf den Umstand hindeutet, dass auf bewegliche Bauteile verzichtet wird.
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  • 3. Was ist bei einer SSD-Festplatte zu beachten?

    In der Nutzung eines solchen Laufwerks sollten Sie darauf achten, dass vor Allem Anwendungen darauf abgelegt werden, die Sie häufig verwenden. Daten, welche Sie speichern möchten, die aber nicht ständig in Verwendung sind (etwa Fotos, Videos und Musikdateien), können auch auf einer herkömmlichen Festplatte gespeichert werden. Einen Computer mit SSD-Festplatte zu kaufen, ist heute ratsam, z.B. Sundisk oder Samsung EVO 850.
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  • 4. Hat die Stiftung Warentest einen SSD-Festplatte Test gemacht?

    Ja, allerdings nicht die für diesen SSD-Festplatten-Vergleich entscheidenden internen SSDs. Die Stiftung Warentest hat bisher lediglich externe SSD-Laufwerke getestet. Der Test der Ausgabe 02/2024 umfasst 40 Modelle.
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Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist eine SSD-Festplatte?
  2. SATA, PCIexpress, SSHD, extern – diese Typen von SSD-Festplatten gibt es
  3. Kaufberatung für SSD-Festplatten: Darauf müssen Sie achten
  4. Fragen und Antworten rund um das Thema SSD-Festplatte
Jacob Lange
Jacob LangeRedakteur für Festplatten & Speicherkarten

Zusammenfassung: Die besten SSD-Festplatten in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
weitere Größen verfügbar
Schreibgeschwindigkeit
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Sandisk SSD Plus Sata III
120 GB, 480 GB, 1 TB, 2 TB
bis zu 440 MB/s
Sofort lieferbar
Platz 2
Samsung 870 QVO MZ-77Q1T0BW
2 TB, 4 TB, 8 TB
bis zu 530 MB/s
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Platz 3
Samsung SSD 870 EVO MZ-77E1T0B/EU
250 GB, 500 GB, 2 TB, 4 TB
bis zu 530 MB/s
Sofort lieferbar
Platz 4
Samsung 990 Pro
250 GB, 1 TB, 2 TB
bis zu 6.900 MB/s
Sofort lieferbar
Platz 5
Crucial P3 Plus CT500P3PSSD8
bis zu 1.900 MB/s
Sofort lieferbar
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Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.

Neutral und unabhängig:

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Kommentare (2) zum SSD-Festplatte Vergleich 2026
  • EinGast

    Ein NAND Gatter ist ein Not AND und kein Negative AND. Zudem arbeitet es wie folgt:
    I1 I2 O
    0 0 1
    1 0 1
    0 1 1
    1 1 0

  • FritzW

    Der Artikel ist ja gut verständlich geschrieben. Aber das Thema Lebensdauer ist zu oberflächlich beschrieben. Kein Wort davon, dass SSD nur einen Bruchteil der Zugriffe von klassisch drehenden Platten erlauben. Ich baue gerade die 3.Platte in 5 Jahren ein. Ausserdem verabschieden sich die SSD-Platten sehr viel plötzlicher und geben nach den ersten Plattenfehlern nur wenig Zeit zum reagieren und meist werden die Systemabstürze gar nicht der Platte zugeordnet bis plötzlich nichts mehr geht. Also schön Sicherungen fahren und am besten ein Dual-Boot einrichten!

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