Soundkarten Test 2017

Die 7 besten Soundkarten im Vergleich.

Asus Essence STX II Soundkarte Asus Essence STX II Soundkarte
Creative Sound Blaster Z Creative Sound Blaster Z
Creative Sound Blaster Z Creative Sound Blaster Z
Asus Xonar DGX 5.1 Asus Xonar DGX 5.1
Creative Sound Blaster Play! 2 SB1620 Creative Sound Blaster Play! 2 SB1620
CSL USB 7.1 Soundkarte CSL USB 7.1 Soundkarte
Creative Sound Blaster Audigy FX Creative Sound Blaster Audigy FX
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Asus Essence STX II Soundkarte Creative Sound Blaster Z Creative Sound Blaster Z Asus Xonar DGX 5.1 Creative Sound Blaster Play! 2 SB1620 CSL USB 7.1 Soundkarte Creative Sound Blaster Audigy FX
Vergleichsergebnis ¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
04/2017
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Bewertung1,7gut
04/2017
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Bewertung1,9gut
04/2017
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Bewertung2,2gut
04/2017
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Bewertung2,3gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung2,4gut
04/2017
Kundenbewertung
63 Bewertungen
359 Bewertungen
123 Bewertungen
563 Bewertungen
75 Bewertungen
953 Bewertungen
27 Bewertungen
Bauart intern intern intern intern extern extern intern
max. Abtast-RateDie Abtastrate (auch Samplingrate) gibt an, wie häufig ein Signal pro Sekunde umgewandelt wird. Je höher der Wert, desto sauberer ist die Übertragung von hohen Frequenzen. 192 kHz 96 kHz 96 KHz 96 KHz 48 kHz 44,1 kHz 192 kHz
RauschabstandDer Rauschabstand sorgt für weniger Rauschen, indem die Audioaufnahmen verstärkt und Störgeräusche damit übertönt werden. Je höher der Rauschabstand, desto größer die Distanz zwischen Ton und Rauschen. 124 dB 116 dB 116 dB 105 dB 90 dB k.A. 106 dB
Gaming
Heimkino
Kopfhörer-Verstärker
Eingänge Front-Panel-Header, 6,3 mm Klinke 3,5 mm Klinke (2x, einmal ver­stärkt), S/PDIF 3,5 mm Klinke (2x, einmal ver­stärkt), S/PDIF 3,5 mm Klinke 3,5 mm Klinke 3,4 mm Klinke 3,5 mm Klinke (2x)
Ausgänge Cinch (8x), S/PDIF (2x), 6,3 mm Klinke 3,5 mm Klinke (3x), TOS­LINK 3,5 mm Klinke (3x), TOS­LINK 3,5 mm Klinke (3x), S/PDIF 3,5 mm Klinke 3,4 mm Klinke 3,5 mm Klinke (3x)
Vorteile
  • sehr gute Abschir­mung
  • viel Zubehör (Adapter)
  • Klang indi­vi­dua­li­sierbar
  • 7.1 Toch­ter­pla­tine
  • Adapter inkl.
  • Kopf­hörer & Laut­sp­re­cher seperat ansch­ließbar
  • her­vor­ra­gende Umge­bungs­ge­räu­sche
  • keine unnö­tige Abschir­mung
  • variable Modi für Gaming und Musik
  • sehr gute Klang­qua­lität
  • variable Modi für Gaming und Musik
  • sehr gute Klang­qua­lität
  • ver­bes­serte Spiele-Umge­bungs­ge­räu­sche
  • auch für Rasp­berry Pi
  • Funk­ti­on­s­tasten für sch­nelle Audio­ver­wal­tung
  • Treiber auto­ma­tisch instal­liert
  • klarer Sound
  • 2 Slot­b­leche (fle­xi­bler Einbau)
  • gute EAX für Spiele-Umge­bungs­ge­räu­sche
  • gute Auf­zeich­nungen
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Soundkarten-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Soundkarten sind eingebaute Tonkarten in PCs, Laptops und Tablets, die analoge und digitale Audiosignale verwalten. Diese Onboard Soundkarten, ohne die es keine Töne vom PC gäbe, können mit neuen Soundkarten zum Einbau oder externen Soundkarten ausgetauscht werden, wenn sie nicht mehr funktionieren oder man mit der Leistung unzufrieden ist.
  • Eine günstige Soundkarte ist fast immer schon besser als eine gute Onboard Karte, die bereits im PC oder Laptop integriert ist. Das gilt auch für Gaming Headsets, deren Kopfhörer-Verstärker nicht so gut sind wie bei der Soundkarte – daher unsere Soundkarten Empfehlung für Gamer: Einfaches Headset plus Soundkarte.
  • Die Soundkarte kann analoge Signale umwandeln, sodass z.B. alte Schallplatten oder Kassetten digitalisiert werden können. Notwendig ist dafür nur ein Lautsprecher Eingang.

Soundkarten Test

Mit einem guten Song ist nur die halbe Miete gewonnen, das wissen alle Audiophile, die sich schon mal in der Nähe von billigem Stereo-Sound befunden haben. Manchmal muss man für einen besseren Klang nicht gleich neue Boxen oder Headsets kaufen, da eine gute Soundkarte das Beste aus der Audio-Peripherie herausholen kann. Neben verbessertem Skypen können auch Gamer von einem ausdifferenzierteren Klang profitieren, wenn sie ihre Gegner schon hören, bevor sie auf dem Bildschirm erscheinen.

Wenn Sie wissen möchten, welches die beste Soundkarte für Ihre Ansprüche ist, finden Sie die nötige Kaufberatung in unserem Ratgeber zum Soundkarten-Vergleich 2017.

1. Was ist eine Soundkarte?

Soundkarten sind Einsteckkarten für den PC, die sich um die gesamte Audioverwaltung kümmern. Sie sind zuständig für die Digitalisierung analoger Audiosignale, deren Verarbeitung, Komprimierung und Speicherung und die Rückwandlung des digitalen Audiosignals in ein analoges – was dann als Soundsignal ausgegeben wird. Alle PCs, Laptops und Tablets haben solch eine Tonkarte mit Soundchip bereits integriert – die sogenannte Onboard Soundkarte.

Neue oder externe Soundkarten sind der vorhandenen Audiolösung jedoch aufgrund der großen Klangunterschiede vorzuziehen. Jeder, der viel und gerne zockt, braucht eine gute Soundkarte, um das volle Klangausmaß der Spielemacher zu erleben. Neben dem Gaming eignet sich die Soundkarte auch für Freunde des Heimkinos und diejenigen, die Musik selber machen wollen (auch mit einer E-Gitarre), DJ’s und für den Ersatz kaputter oder unvollständiger Sound Hardware.

Vor- und Nachteile einer Soundkarte
  • besserer Sound (Dolby, 3D)
  • deutliche Hintergrundgeräusche bei Filmen
  • realistischere, feinere Spielgeräusche (Gegner früher ortbar)
  • alte, analoge Songs ohne Störgeräusche (Rauschen) digitalisieren
  • holt ungenutztes Potenzial aus Headsets
  • digitale Audiodateien an AV-Receiver
  • verbraucht Platz im PC (Soundkarte intern)
  • verbraucht USB-Steckplatz (USB Soundkarte extern)

2. Welche Soundkarten-Typen gibt es?

Wer den Soundkarten-Test macht, stellt schnell fest, dass es mehrere Arten von Audiolösungen für PC, Laptop und Co. gibt. In unserem Soundkarten Vergleich zeigen wir Ihnen die gängigsten Kategorien und Typen, damit Sie die für Ihre Bedürfnisse beste Soundkarte finden.

2.1. Onboard Soundkarten

Höhere Klangreinheit

Das Austauschen der Onboard Soundkarte lohnt sich. Die Sound Blaster Z von Creative Labs (ca. 80 Euro) hat mit 116 dB eine 99,9 prozentige Klangreinheit. Das ist 35 Mal mehr als bei einer Onboard PC Card.

Alle gängigen PCs, MacBooks, Lapotps und Tablets haben einen Soundchip auf dem Mainboard, der sogenannten Onboard Soundkarte. Für einfache Bedürfnisse reicht deren Kapazität völlig aus. Insbesondere moderne Onboard Soundkarten sind qualitativ hochwertiger als noch vor 10 Jahren. Wer jedoch häufig Filme über den Rechner guckt und viel spielt, der profitiert vom wesentlichen besseren Klang einer nachträglich eingebauten Soundkarte. Eine neue Soundkarte, z.B. die Asus Xonar oder der Creative Sound Blaster, ist bereits im mittleren Preissegment der Onboard Soundkarte um Längen voraus.

2.2. Soundkarte für den Einbau intern

Eine interne Soundkarte Onboard kann durch eine bessere Soundkarte ersetzt werden, auf welcher die Relays und der Soundchip größer sind. Eine sogenannte dedizidierte Soundkarte entlastet zwar das System bzw. den Prozessor (CPU), da es einen eigenen A-D Wandler (DSP) hat, bei den heutigen PCs fällt das aber kaum ins Gewicht – ebenso wie die Tatsache, dass die neue Soundkarte relativ viel Platz braucht. Das wichtigste Feature von Soundkarten ist, dass die Tonwiedergabe einer guten Soundkarte besser ist als bei jeder Onboard Audiolösung. Das gilt für Frequenzbereiche, das Rauschen und die hinzukommenden Audioanschlüsse.

Im folgenden Video sehen Sie, welche Klangunterschiede eine Soundkarte aus dem mittleren Preissegment im Gegensatz zur Onboard Soundkarte hervorbringt (wir empfehlen Kopfhörer aufzusetzen):

2.3. USB-Soundkarte

Während interne Soundkarten eingebaut werden müssen (meist über eine PCI oder PCIe Schnittstelle), gibt es auch externe Soundkarten, die sich via USB anschließen lassen. Das verbraucht zwar einen USB Slot, ist aber leichter zu erreichen als die hinteren Steckplätze für gewöhnliche Soundkarten. USB-Soundkarten können für den Desktop-PC genutzt werden, was den Vorteil hat, dass man sie nicht extra einbauen muss. Für den mobilen Einsatz gibt es zudem USB-Stick Soundkarten, die einen integrierten Audio Chip haben.

Externe Soundkarten empfehlen sich insbesondere für Laptops, bei denen die interne Soundkarte onboard nicht gewechselt werden kann oder wenn sich der Gesprächspartner bei der Internettelefonie mit Headset nicht gut anhört.

3. Kaufkriterien für Soundkarten: Darauf müssen Sie achten

Wenn Sie eine Soundkarte kaufen möchten, sollten Sie zum einen auf technische Details achten als auch zum anderen auf den Verwendungszweck. Ob die Soundkarte günstig sein soll, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Für unter 10 Euro gibt es bereits externe Sticks. Ab ca. 35 Euro gibt es bereits klangrunde Audiokarten, wobei Musiker noch etwas mehr, bis zu 200 Euro, investieren müssen.

3.1. Maximale Sampling-Rate

Asus Soundkarte

Maximale Performance: Asus Essence STX II Soundkarte für Computer.

Die Abtastrate, Samplerate bzw. Samplingrate (engl. sampling rate) gibt an, wie häufig ein eingehendes Signal vom A-D Wandler abgetastet und umgewandelt wird. Je höher der Wert (in kHz) ist, desto sauberer ist die Übertragung von hohen Frequenzen. Bei Onboard Lösungen und günstigen Audiokarten wird mit 44,1 kHz abgetastet (gesampled), was einer Abtastung von 44100 mal pro Sekunde entspricht. Das ist eine unausgesprochene Mindestanforderung und Standard für CDs. Für die Umwandlung von Schallplatten und Kassetten ist auch nicht mehr notwendig.

Neben 44,1 kHz gibt es auch 48 kHz bei Audiokarten für z.B. die Nachvertonung von Filmen. 96 kHz aus unserem Audiokarten-Vergleich haben schon Studioqualität, was man z.T. aber nur mit Dateiformaten wie .wav hört, nicht aber mit Mp3. Die Soundkarten Bedeutung der Samplerate entspricht in etwa der Bildfrequenzrate bei Fernsehern. Wenn man die Samplerate ändern möchte, kann man in den entsprechenden Treiber- bzw. Softwareeinstellungen ein Up- oder Downsampling vornehmen. Die aktuell höchste Samplingrate kommt von Asus und liegt bei 192 kHz. Tipp: In den Software-Einstellungen lässt sich die Samplerate ändern.

3.2. Auflösung

Die Auflösung wird auch als Samplingtiefe bezeichnet und meint in der Digitaltechnik wie fein die digital gewandelten Werte dargestellt werden können. Je höher die Auflösung in Bit oder Bitrate, desto deutlicher können auch geringe Lautstärke-Unterschiede ausgegeben werden. 16 Bit sind bereits CD-Qualität. Obwohl das bereits über 65.000 Klangabstufungen sind, findet man bei den meisten Soundkarten zum Einbau 24 Bit, was sehr fein ist. 32 Bit werden dagegen nur in professionellen Studios angewandt. Die Bittiefe ist vergleichbar mit der Pixelangabe von Bildern.

3.3. Rauschabstand

Das Kaufkriterium Rauschabstand kann man wortwörtlich nehmen: Es beschreibt den Abstand zwischen Nutzersignal und Rauschen. Auch Signal- oder Rauschspannungsabstand genannt, wird die Kennzahl in Dezibel (dB) angegeben. Ein Signal Rauschabstand von 100 dB ist bereits gut und reicht für einfaches Musik-Bearbeiten, Heimkino und Spiele – für Internettelefonie mit dem Headset allemal. Der branchenführende Signal-Rauschabstand kommt von Asus. Die 124 dB der Essence STX II Soundkarte sind einzigartig und lassen das Rauschen vollends in den Hintergrund rücken.

3.4. Soundkarten Anschlüsse

Neben einer Verbesserung der musikalischen Qualitäten Ihres technischen Begleiters, soll die Soundkarte PC, Laptop und Tablet mit mehr Anschlüssen versorgen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Farben für welche Anschlüsse im Soundkarten Aufbau stehen und was Sie von den Analogeingängen erwarten können.

Farbe / Bezeichnung Beschreibung
 Rosa Mit der Farbe Rosa wird der Mikrofon Eingang bzw. das Mic-In oder Mikrofon-In für dynamische Mikrofone gekennzeichnet. Manchmal gibt es auch Mikrofon Vorverstärker, die für weniger Störgeräusche sorgen sollen.
Blau Der Line-In Eingang ist ein analoger Eingang (meist in 3,5 mm Klinke) für stereophone Audiosignale. Hier werden Audio-Signale an Verstärker oder Equalizer weitergeleitet. Der AUX-Eingang für Mikrofone mit zwei Kanälen (stereo) dient auch der Aufnahme, wenn man einen Song oder gesprochenen Text mit der Soundkarte aufnehmen möchte sowie der Digitalisierung von Kassetten und Schallplatten – wenn der Plattenspieler nicht über USB angeschlossen werden kann.
Schwarz Wenn Sie mit der Soundkarte PCs aufpeppen möchten, ist fast immer der schwarze 3,5 mm Klinkenstecker für Rücklautsprecher, auch Rear Lautsprecher genannt, vorhanden. Dieser ist z.B. bei einem 5.1 Soundsystem notwendig.
 Grün Ohne Grün kein Audio. Die Farbe steht für Kopfhörer und normale Lautsprecher. Der Line-Out Audio Ausgang ist für Aktiv-Lautsprecher und kann bei Sound Cards mehrfach vorkommen. Im 5.1 Surround Sound-System sind grüne Lautsprecher vorn.
 Silber Silber gibt es bei Mehrkanal-Audiosystemen ab 5.1 Surround und steht für die Seitenlautsprecher, wovon es z.B. beim 5.1 Soundsystem vier gibt.
 Orange Orangefarbene Anschlüsse für Cinch und Klinke sind für den Tiefbass (Subwoofer). Ob ein Anschluss benötigt wird, sagt die zweite Zahl eines Surroundsystems: z.B. 7.1 oder 5.1 Soundsystem.
 S/PDIF Das Sony/Philips Digital Interface S/PDIF ist weder bei Onbard Soundchips noch beim Soundkarten Aufbau Standard. Der Ausgang für die optische Signalübertragung ist auch als TOSLINK von Toshiba bekannt.
MIDI Die Schnittstellennorm des Musical Instrument Digital Interface dient dem Anschluss und der Steuerung von digital steuerbaren Musikinstrumenten. Es ist quasi eine Anweisung, wann welcher Ton von welchem Instrument erzeugt werden soll und daher eher für Musiker geeignet.

3.5. Komponenten

3.5.1. A-D Wandler

Der A-D Wandler (Audio-Digital-Wandler) verarbeitet analoge Audiosignale und digitalisiert sie, weshalb er eine große Soundkarten Bedeutung hat. Je größer die Datenmenge ist, die vom A-D Wandler in der Soundkarte verarbeitet wird, desto stärker und runder ist der Sound am Ende. Wie groß diese Datenmenge ist, hängt von der Geschwindigkeit (Zeiteinheit) der Eingangs-Datenübertragung in Bit und der Abtastrate der analogen Eingangssignale in kHz ab.

3.5.2. DSP
Audiokarte für Computer: Der Creative Sound Blaster.

Soundkarte für Computer: Der Creative Sound Blaster.

Die aufgenommenen analogen Audiodaten werden im Digitalen Signalprozessor (DSP) in Echtzeit bearbeitet und komprimiert, also kleiner gemacht, bevor sie als MP3, WAV oder einem ähnlichen Digitalformat gespeichert werden. Um Audiosignale umzuwandeln, arbeitet der DSP mit dem A-D Wandler (Eingang) und dem D-A Wandler (Ausgang). Der DSP einer externen Soundkarte entlastet den Prozessor (CPU), welcher von einem Onboard Soundchip mitbenutzt wird.

Das DSP berechnet den Klang wie z.B. EAX mittels komplizierter Raum-Klang-Effekt-Berechnungen. EAX basiert auf DirectSound 3D und wurde von Creative Labs entwickelt. In Computerspielen lässt das Environmental Audio Extension System Umgebungsgeräusche sehr real erscheinen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit wird von seriellen Schnittstellen wie USB und PCI oder PCIe (PCI Express) beeinflusst.

3.5.3. D-A Wandler

Der D-A Wandler macht genau das Gegenteil vom A-D Wandler. Die Modelle mit einem D-A Wandler können digitale Signale von der PC Card in analoge umwandeln, damit sie vom Verstärker oder Headset gelesen werden können.

3.5.4. Verstärker

Selten auch Kopfhörerverstärker für sehr gute Kopfhörer mit hohen Widerständen. Abschirmung und Verstärker können aber auch bei einigen Mainboards verbaut sein.

3.5.5. Soundchip

Je neuer die Soundchipkarten-Generation, desto leistungsfähiger und stromsparender arbeiten sie. 2011 kam von Creativ der Sound Core3D-Audioprozessor heraus, der bei vielen hochwertigen Soundkarten verbaut ist. Der Soundchip ist bei Onboard-Varianten meist kleiner als bei externen oder USB-Soundkarten. Er sorgt für qualitativ hochwertige Audio-Aufnahmen und Wiedergaben.

3.6. Software Features

Wer eine Soundkarte kaufen möchte, der muss sich auch mit der mitgelieferten Software auseinandersetzen. Diese, z.B. Samplitude oder Cubase, zu verstehen ist wichtig, um alles aus Ihrem persönlichen Soundkarten-Vergleichssieger herauszuholen. Wer nicht der große Leser ist, muss sich bei einem Soundkarten-Test ein wenig ausprobieren oder wird bei Youtube fündig. Die Software-Treiber ermöglichen dem Computer die Kommunikation zwischen der Hardware und den Geräten. Neben den offiziellen Treibern wie z.B. von C Media oder Asio gibt es auch inoffizielle, wie z.B. Uni Xonar. Externe USB-Soundkarten arbeiten meist ohne aufwändige Treiber mit Plug &  Play. Sie sollten die Treiber aktualisieren, und zwar regelmäßig.

3.7. Abschirmung

Obgleich die Soundkarte extern oder intern ist: Eine Abdeckung sorgt für zusätzliche Abschirmung gegen Interferenzen, die durch nahegelegene Grafikkarten, Prozessoren oder Handys kommen. Elektromagnetische Wellen können zu einem unangenehmen Rauschen führen und die Soundkarte brummt.
Soundkarte Vergleich

4. Einsatzzweck

4.1. Das Beste aus den Boxen holen

Audiokarten wie aus unserem Soundkarte-Vergleich 2017 verstärken den Sound, können mehrere Umgebungsgeräusche oder Instrumentalklänge hinzufügen, simulieren und gleichzeitig abspielen. Das verstärkt insgesamt die Soundqualität – nicht nur für Gamer, auch für das Ansehen von DVDs und BluRays am Rechner oder Laptop. Home-Entertainment, Karaoke und Internet-Telefonie wie mit Skype oder Teamspeak werden besser ausgegeben. Daher raten wir explizit mit einer guten Soundkarte Computer, Laptops und Co. auszurüsten.

4.2. Gaming

Soundkarte PC

Mit der Soundkarte Computer ausstatten und taktische Gaming Vorteile sichern!

Spiele wie Battlefield 4 sind abgesehen vom Inhalt nicht nur optisch ein Erlebnis, sondern auch klanglich hörenswert. Ein gutes Gaming-Headset kann sehr teuer werden, weshalb viele Gamer sich ihr Equipment selber zusammenstellen. Sie können eine Soundkarte günstig kaufen und es mit einem durchschnittlichen Line-In oder USB-Headset verbinden und die Soundqualität entspricht der eines teuren, sehr hochwertigen Gaming-Headsets.

Neben dem Klangerlebnis bietet eine Soundkarte auch strategische Vorteile. Mit dem Scout Modus der Creative Sound Blaster Reihe hört man die Schritte  des Gegners viel deutlicher und früher als vorher, das ist fast cheaten.

4.3. Schallplatte und Co. digitalisieren

Analoge Audiodateien auf Schallplatten oder Kassetten können einfach via Line-In Kabel vom Abspieler mit der Soundkarte am oder im PC verbunden werden. So lassen sich mit der entsprechenden Treiber-Software (z.B. kostenlos Audacity) alte Musikstücke digitalisieren. Sie können auch mit einer externen Soundkarte PC und Laptop zum Digitalisieren benutzen, wenn der entsprechende Anschluss da ist.

5. Soundkarte anschließen

Sound Karte Test

Externe USB-Soundkarte anschließen für eine bessere Audioqualität bei der Internettelefonie.

Wenn Sie mit der USB-Soundkarte PCs, Laptops oder Tablets aufrüsten möchten, ist der Anschluss an den seriellen Bus denkbar einfach. Möchten Sie die interne Soundkarte anschließen, bedarf es hingegen technisches Grundwissen. Öffnen Sie das Gehäuse des PCs mit einem Kreuzschlitz-Schraubenzieher, nachdem Sie den Rechner vom Strom getrennt haben. Suchen Sie auf dem Motherboard längliche weiße Streifen, um den seriellen Bus PCI (Peripheral Component Interconnect) zu finden. In ihm wird die Soundkarte mit PCI oder PCIe Anschluss gesteckt und verschraubt. Eine PCI Express Soundkarte ist schneller als ein normaler PCI Anschluss, da die Signale nacheinander, nicht parallel, gesendet werden.

Nachdem Sie die Hardware-Hürde genommen haben, müssen Sie ins BIOS Ihres Rechners, um dort den bereits vorhandenen Soundchip abzuschalten bzw. die alte Soundlösung zu deaktivieren. Dann kann man die neue Soundkarte einstellen. Installieren Sie die mitgelieferte Soundkarten Treibersoftware und legen Sie die Soundcard als Standard Audiogerät fest.

6. Hersteller

Die ersten Soundkarten für IBM kompatible Computer kamen von AdLib und Creative Labs (Sound Blaster). Obwohl Creative und Asus den Markt beherrschen, gibt es insgesamt eine recht große Anzahl von Herstellern und Marken wie Steinberg (mit seinem Cubase), die Ihnen auch bei einem eigenen Soundkarten-Test sicherlich über den Weg laufen werden.

  • Auvisio
  • Asus
  • Beyerdynamic
  • Conrad
  • Creative
  • CSL
  • DeLock
  • Edirol
  • Enermax
  • ESI
  • Esys
  • InLine
  • LogiLink
  • StarTech
  • Steinberg
  • Speedlink
  • Terratec
  • Sweex
  • Ultron

7. Soundkarten bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 09/2004 einen Soundkarten-Test durchgeführt und sich auf die Digitalisierung alter Audiodateien konzentriert. In dem Bericht weist das Prüfunternehmen auf lästige Störgeräusche bei Onboard Soundkarten hin. Die Qualität der PC Card im Soundkarten Vergleich sei abhängig vom Signal-Rauschabstand. Für diesen gilt: Je höher, desto besser. Mit einem hohen Signal-Rauschabstand werden die Audiosignale (Stimme, Ton etc.) lauter und übertönen damit das Rauschen.

Die Qualität vom Soundkarten-Vergleichssieger bewertete die Stiftung Warentest via Ohrkurvenfilter A, Line-In, Line Ausgang, Frequenzgang und Ausgangsleistung. Beste Soundkarte wurde die Edirol UA5 für gehobene Ansprüche; für Einsteiger ohne Mikrofon-Ansprüche reicht jedoch auch die PC Soundkarte mit USB Anschluss von Edirol.

8. Fragen und Antworten zum Thema Soundkarten

8.1. Wie finde ich heraus, welche Soundkarte ich habe?

USB Sound Karte Vergleichssieger

USB Soundkarte für mobile Klangerlebnisse mit Tasten.

Wenn Sie mit dem Windows Betriebssystem arbeiten, müssen Sie in den Geräte-Manager. Dort kommen Sie hin, wenn Sie die Windows-Taste drücken, in der Suchleiste „Geräte-Manager“ eingeben und in der aufgezeigten Liste auf „Audio-, Video- und Gamecontroller“ gehen. Dort sehen Sie den entsprechenden Eintrag zur Sound Card – in welchem Sie sich zusätzlich die installierten Soundkarten Treiber anschauen können. Alternativ können Sie mit der Eingabe „dxdiag“ in das Suchfeld eine komplette Auflistung der vorhandenen PC Komponenten erhalten.

8.2. Wofür braucht man eine Soundkarte?

Die Frage ist nicht Warum eine extra Soundkarte, sondern warum nicht. Gamer schätzen den 3D Sound beim Zocken, realistische Umgebungsgeräusche (z.B. dank Creatives EAX) und dass vorher ungehörte Schritte von Gegnern viel früher wahrgenommen werden können. Außerdem kann man alte Musik von der Schallplatte digitalisieren; seine eigenen Songs mit der Soundkarte aufnehmen und das Heimkino ausbauen. Außerdem: Ist Ihre Soundkarte defekt, können Sie sie ganz einfach austauschen.

8.3. Woher weiß ich ob meine Soundkarte 5.1 unterstützt?

Um herauszufinden, ob Ihre Soundkarte 5.1 oder 7.1 unterstützt, können Sie entweder in das Handbuch Ihres Laptops schauen oder sich über die Leistung des Mainboards informieren. Der einfachste Weg ist jedoch ein Blick auf die Soundkarten Anschlüsse: Hat Ihre Soundkarte 5 Lautsprecheranschlüsse und einen für Tieftöne (Subwoofer), dann wird das Soundsystem 5.1 unterstützt. Plus zwei Lautsprecher, dann auch das 7.1. Allerdings brauchen Sie dafür auch die entsprechenden Rück- und Seitenlautsprecher. Wenn es nur drei 3,5 mm Klinke Anschlüsse gibt, ist es eine einfache Stereo Soundkarte.

8.4. Woran erkennt man eine defekte Soundkarte?

Ist die Soundkarte defekt, bekommen Sie das sehr schnell mit. Entweder hat sich der Ton massiv verschlechtert oder kommt gar nicht mehr. Prüfen Sie zunächst, ob die Karte bei Bios eingeschaltet ist, oder ob eventuelle neue, notwendige Soundkarten Treiber installiert sind – das gilt auch für VLC Player und Flash Player. Alternativ können Sie wie unter 8.1. beschrieben zum „Audio-, Video- und Gamecontroller“ gehen, die vorhandenen Treiber deinstallieren, den PC neustarten und die Soundtreiber wieder downloaden und installieren. Funktioniert das nicht: Soundkarte wechseln!

8.5. Bei Spotify Soundkarten Einstellungen ändern?

Wer über den Musikstreamingdienst Spotify Musik hört und Soundkarten Einstellungen ändern möchte, wird enttäuscht sein zu hören, dass das nur begrenzt möglich ist. Spotify nutzt automatisch die Voreinstellungen; es können keine bevorzugten Audio-Einstellungen gesetzt werden.

Vergleichssieger
Asus Essence STX II Soundkarte
sehr gut (1,3) Asus Essence STX II Soundkarte
63 Bewertungen
196,00 € zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Asus Xonar DGX 5.1
gut (1,9) Asus Xonar DGX 5.1
563 Bewertungen
34,39 € zum Angebot »
Kommentare (2)
  1. Stefan Schäfer:

    Ich wollte wissen, welche Soundkarte ich habe, kann aber außer was zu Treibern nichts finden. Heißt das, das ich keine Soundkarte habe?? Aber mein Rechner spielt ja Ton ab. Ich will mir zwar sowieso eine holen, weil meine Cds laut einfach nich gut klingen, aber es interessiert mich.

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Sehr geehrter Herr Schäfer,

      vielen Dank für Ihren Kommentar bei Vergleich.org.
      Eine große Anzahl der derzeit verkauften PCs hat keine Soundkarte im eigentlichen, wie hier beschriebenen Sinne, sondern eine Softwarelösung. D.h. praktisch via Software wird auf dem Chipset des integrierten Mainboards die Soundkarte simuliert. Die einzigen Hardware-Komponenten sind in diesem Fall der A-D Wandler und der D-A Wandler. Dies kann der Grund sein, warum Sie nur Informationen zu Treibern finden.

      Audiophile Grüße,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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