Das Wichtigste in Kürze
  • Tests zu Intel-CPUs finden sich im Internet auf vielen Webseiten. Hierbei lassen sich vor allem die Benchmarks gut miteinander vergleichen. Wenn Sie eine Intel-CPU kaufen, lohnt sich in jedem Fall ein Blick darauf. Da es dabei jedoch auf ganz unterschiedliche Faktoren von der weiteren Hardware bis zur Software-Version oder dem konkreten Betriebssystem ankommt, sollten Sie in jedem Fall mehrere solche Vergleiche von Intel-CPUs betrachten. Generell gilt, dass die beste Intel-CPU auch den höchsten Wert bei den Benchmarks erreicht. Gleichzeitig kann aber nur eine geringe Steigerung schnell zur Verdopplung des Preises führen, sodass oftmals ein etwas schlechteres Modell empfehlenswerter ist.

Hinweis: In den Intel-CPU-Tests im Internet finden sich die drei typischen Gattungen der Prozessoren. Der Intel Xeon ist für Server und Workstations gedacht, kann aber wegen der starken Leistung auch zum Gaming verwendet werden. Der Intel Pentium oder Celeron ist vor allem für Office-Aufgaben konzipiert. Ein Intel Core i5 oder andere i-Prozessoren lassen sich besonders vielseitig verwenden. i3 oder i5 sind meist in Multimedia-PCs und Einsteiger-Gaming-PCs zu finden. Deutlich mehr Leistung liefern Intel Core i7 und Intel Core i9.

1. Auf welche Eckdaten muss beim Kauf geachtet werden?

Entscheidend für das Gelingen des Einbaus ist der korrekte Sockel des Intel-Prozessors. Das ist die Schnittstelle auf dem Mainboard, über die der Prozessor mit der weiteren Hardware kommuniziert. Von der 6. bis zu 9. Generation der i-Prozessoren war das für Intel-CPUs Sockel 1151. Ab der 10. Generation, die 2020 auf den Markt kam, nutzen die Intel-CPUs Sockel 1200. Nur mit dem korrekten Sockel im Desktop-PC kann der Prozessor betrieben werden. Weitere Merkmale wie der Chipsatz des Mainboards oder der Typ des Arbeitsspeichers spielen für den Einbau nur eine untergeordnete Rolle und hängen ebenfalls von der verwendeten Schnittstelle der CPU ab.

2. Was sagen Tests zu Intel-CPUs im Internet über die Taktfrequenz aus?

Die Geschwindigkeit der Prozessoren ist deutlich weniger von der Taktfrequenz in MHz oder GHz abhängig, als es zu früheren Zeiten der Fall war. Lediglich bei identisch aufgebauten Prozessoren erlaubt dieser Wert Rückschlüsse auf die Rechenleistung. Es ist eher auf die Kombination aus hoher Taktfrequenz und einer großen Anzahl an einzelnen Prozessorkernen zu achten. So werden acht Kerne mit je 3 GHz in der Regel schneller sein als zwei Kerne mit je 4 GHz.

3. Wie gut ist der beiliegende Kühler?

Viele Modelle von Intel-CPUs werden „boxed“ angeboten. Hier liegt der Kühler der Intel-CPU direkt bei. Dieser passt von seiner Kühlleistung exakt zum Prozessor und erlaubt einen problemlosen Einbau. Insbesondere bei den starken Modellen, die noch dazu übertaktet werden können, wird jedoch meist darauf verzichtet. Intel-CPUs mit einem „K“ im Namen sind frei übertaktbar, sodass ein spezieller und besonders leistungsstarker Kühler nötig wird. Je stärker die Übertaktung ist, desto mehr Wärme muss abtransportiert werden. Auch für eine besonders geräuscharme Konstruktion sind die beiliegenden Kühler nicht geeignet. Hierfür gibt es besondere Modelle von Kühlkörpern, die sehr groß ausfallen und mit langsam drehenden Lüftern ausgestattet sind.

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Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Intel-CPU Tests: