Das Wichtigste in Kürze
  • Auch wenn die Bedeutung des Desktop-PCs immer geringer wird, ist er weiterhin ein gern und viel genutztes Gerät, das vor allem durch seine Vielseitigkeit überzeugt. Mithilfe verschiedener Erweiterungen kann ein Computer z.B. auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Diese Möglichkeit besteht bei Smartphone, Tablet und Co. nur in begrenztem Maß.
  • Eine der vielen Möglichkeiten ist, den Computer TV-tauglich zu machen. Dazu wird eine zusätzliche Komponente benötigt. Aufgrund der flachen Bauweise wird dabei häufig von Karten gesprochen.
  • Die TV-Karten werden auf das Mainboard gesteckt und ermöglichen so den TV-Empfang in der gewohnten Windows- oder Linux-Arbeitsumgebung.

tv-karte test

Sie sind so etwas wie die letzten Mohikaner der digitalen Gesellschaft: Nutzer von Desktop-PCs. Seit Jahren gehen die Absatzzahlen dieser Geräte zugunsten von Tablets und Laptops zurück (eine Statistik belegt diese Zahlen für Deutschland). Die Nutzer von Desktop-PCs sind jedoch häufig sehr versiert im Umgang mit technischen Geräten, sodass diese Gruppe oftmals spezielle Bedürfnisse an den Tag legt.

Mithilfe von Grafikkarten können TV-Signale aus den üblichen Quellen (Satellit, Kabel und terrestrisch) am Rechner dargestellt werden: Fernsehen am PC wird Realität. Wenn Sie sich für alternativen Empfangsarten für das Fernsehprogramm interessieren und auf der Suche nach der besten TV-Karte für Ihre Bedürfnisse sind, sind Sie in unserem TV-Karten-Vergleich 2020 goldrichtig.

1. Wie funktioniert eine TV-Karte?

dvb-c-karte

Eine DVB-C-PCIe-Karte.

Im Großen und Ganzen funktionieren die TV-Karten für den Computer ähnlich wie ein Tuner, der in den Fernseher oder Receiver eingebaut ist: Das eingehende Signal wird dekodiert, um auf dem Endgerät ausgegeben werden zu können. Dabei erledigen Chipsätze die Arbeit der Entschlüsselung. Die verarbeiteten TV-Signale werden dann, je nach Art der TV-Karte, direkt auf dem Chipsatz in ein Video-Signal umgewandelt oder von einer Software gerendert.

TV- und Videoschnittkarten stammen noch aus einer Zeit, in welcher die Rechenleistung von Desktop-Computern nicht groß genug war, um viele Rechenoperationen parallel auszuführen. Somit wurden verschiedene Operationen in andere Bauteile ausgelagert. Mit der Einführung von Mehrkernprozessoren wurden die Hauptplatinen immer leistungsfähiger, sodass heute viele Aufgaben wieder von der CPU übernommen werden können, ohne ein eigenes Peripheriegerät dafür zu haben.

Dennoch sind TV-Karten weiterhin wichtig, wenn Sie Ihr Fernsehsignal nicht über das Internet, sondern tatsächlich aus den klassischen Quellen beziehen wollen. Die meisten Desktop-PCs verfügen nicht über einen eingebauten Tuner für DVB-Signale, weshalb sich die Anschaffung einer TV-Karte immer noch lohnt.

Die meisten Module verfügen über einen Single-Tuner, der ein Signal aus einer Quelle interpretieren kann. Es sind jedoch auch Modelle verfügbar, die über einen Twin-Tuner (häufig auch Dual-Tuner genannt) verfügen. Mit diesem Zweifach-Tuner haben Nutzer die Möglichkeit, eine Sendung aufzuzeichnen, während eine zweite geschaut wird.

pcie-mainboard

Dieses Mainboard verfügt über sieben PCIe-Steckplätze, die eine Fernsehkarte für PC aufnehmen können.

TV-Karten werden auf das Motherboard gesteckt. Moderne TV-Karten sind mit PCI-Express-Steckern versehen. Dieser Standard ermöglicht schnelle Datenraten zwischen dem Mainboard und den Peripheriegeräten. Zudem ist er Hot-Plug-fähig; das bedeutet, dass die Verbindung zwischen Gerät und Motherboard im laufenden Betrieb getrennt bzw. hergestellt werden kann. Was für Heimanwender nicht relevant ist, stellt sich für Serverbetreiber, die SSD-Festplatten mit PCIe-Steckern einsetzen, als essenziell heraus.

PCIe hat zudem eine Spezifikation in der Breite. Je nach Anzahl der Kontakte, die auf der Karte liegen, kalkuliert sich die Breite des Slots. Dabei ist darauf zu achten, dass die Breite des Anschlusses auf der Karte mit derjenigen auf dem Slot übereinstimmt. Zwar kann eine PCIe x 1 Karte in einen breiteren Slot gesteckt werden, jedoch funktioniert eine PCIe x 16 Karte nicht in einem schmaleren Slot.

Erleichterung: Die meisten Karten in unserem TV-Karten Vergleich sind PCIe x 1 Modelle und können daher an jedem freien PCI-Express-Steckplatz betrieben werden.

technisat-fernbedienung

Die Technisat-Fernbedienung orientiert sich an den Receiver-Modellen. Die Verbindung zum PC geschieht über einen USB-Stick.

In den meisten Fällen werden die Bild-Ton-Signale aus der Fernsehquelle mithilfe einer Software gerendert. Das bedeutet, dass die TV-Karte (bspw. von Terreatec) nicht mehr selbst die Umwandlung der Signale übernimmt, sondern sie lediglich an die Grafikkarte weitergibt. Daher spielt die Art der Software, welche verwendet wird, eine entscheidende Rolle in der Nutzererfahrung. Viele Hersteller legen ihren TV-Karten eine Software bei, die auf den jeweiligen Typ abgestimmt ist. In einigen Fällen ist es möglich, dass die Benutzung einer anderen Software zu besseren Ergebnissen führt.

Viele Modelle in unserem TV-Karten-Vergleich werden mit einer Fernbedienung ausgeliefert. Diese funktioniert meist mit Infrarot-Technologie. Um die Signale der Fernbedienung zu empfangen, ist ein IR-Kabel beigelegt, welches an die TV-Karte angeschlossen wird.

Wichtig: Die IR-Fernbedienung arbeitet nur bei Sichtkontakt zum Empfänger störungsfrei. Um sicher zu gehen, dass die Fernbedienung einwandfrei funktioniert, platzieren Sie den Empfänger so, dass Sichtkontakt besteht.

Übrigens: Eine TV-Karte fürs Laptop gibt es nicht. Die Modelle haben einen PCIe-Anschluss, welcher auf einem Laptop-Mainboard nicht existiert. Um dennoch über den Laptop fernzusehen, können Sie eine TV-Karte als USB-Stick als externen TV-Tuner verwenden.

Die Vor- und Nachteile von TV-Karten im Überblick:

    Vorteile
  • alle Empfangsarten verfügbar
  • einfach in bestehendes System zu integrieren
  • leichte Installation und Inbetriebnahme
  • Handhabung ähnlich wie Fernseher
  • mit Recording-Funktion
    Nachteile
  • Kenntnisse mit PC-Hardware notwendig
  • Software nicht immer ausgereift

2. Welche Empfangsarten kann eine TV-Karte abdecken?

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen die Kategorien der Empfangswege, welche die gängigen Modelle im TV-Karten-Vergleich abdecken, aufgelistet.

Digitalfernsehen
Satellit Kabel terrestrisch
DVB-S
  • digitaler Übertragungsweg, seit 1997 für die öffentlich-rechtlichen Sender
  • ersetzt seit 30. April 2012 komplett das analoge Satellitenfernsehen

DVB-S2

  • Weiterentwicklung des Digital-Satellitenstandards, ermöglicht höhere Übertragungsraten
  • wird bis auf weiteres parallel zum älteren Standard gesendet
DVB-C
  • Digitalstandard für das Kabelfernsehen, noch nicht flächendeckend eingeführt

DVB-C2

  • Folgestandard für digitales Kabelfernsehen, findet in der Praxis noch keine Verwendung
DVB-T
  • Verbreitung über terrestrische Sendernetze
  • seit 30. Juni 2009 flächendeckend in Deutschland

DVB-T2

  • Nachfolgestandard des terrestrischen Fernsehbetriebes
  • wird im März 2017 in vielen Regionen Deutschlands eingeführt

Das Kabelfernsehen ist die letzte Übertragungsart, welche noch analog funktioniert. Alle anderen, gängigen Übertragungswege funktionieren ausschließlich digital. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, eine analoge TV-Karte zu kaufen, stellen Sie sicher, dass bei Ihnen überhaupt noch analoges Kabelfernsehen anliegt.

Hinweis: Mögen die verfügbaren Modelle auch günstig sein, ist die Investition in eine analoge TV-Karte nicht sehr zukunftsträchtig. Das analoge Kabelfernsehen wird Ende 2018 abgeschaltet.

3. Kaufberatung für TV-Karten im Test: Worauf ist zu achten?

3.1. Steckplatz

Heißer Stecker

Der PCIe-Steckplatz verfügt über eine Hotplug-Funktion, d.h. dass Geräte im laufenden Betrieb angeschlossen und entfernt werden können. Für Heim-PC-Anwender ist diese Funktion jedoch eher uninteressant.

Der gängige Standard bei PC-Peripheriegeräten ist der PCI-Steckplatz. PCI steht für Periphal Component Interconnect und ist seit 1991 die gängige Schnittstelle für zusätzliche Komponenten in Computersystemen. Der mittlerweile gängige PCI-Express-Bus ist eine Erweiterung des Standards, der unter anderem schnellere Datenraten und verschiedene Bauarten ermöglicht. In vielen aktuellen Mainboards existieren keine PCI- sondern nur noch PCI-Express-Steckplätze.

Wenn Sie sich für den Kauf einer TV-Karte entscheiden, stellen Sie sicher, dass in Ihrem Gehäuse noch ausreichend Platz für ein solches Gerät ist und Ihr Motherboard über einen freien PCIe-Steckplatz verfügt. Wie ein Einbau vor sich geht, sehen Sie im folgenden Video:

3.2. Kompatibilität

windows-media-center

Das Media Center von Windows ordnet gemachte Aufzeichnungen übersichtlich an.

Grundsätzlich lassen sich die Modelle in unserem TV-Karten-Vergleich in jegliches Computersystem einbauen, das über einen freien PCI-Express-Steckplatz verfügt. Die meisten Betriebssysteme können die gängigen TV-Karten-Chipsätze ansprechen (die PC-Karten werden unter Windows 10 fast ausnahmslos erkannt). Viele Modelle sind zudem unter Linux funktionstüchtig. Die Installation der Treiber ist in diesen Fällen jedoch etwas aufwändiger und erfordert einige Sachkenntnis.

Für Windows-Nutzer ist die Installation der Karten recht einfach: Nach dem Herstellen des Kontakts per Einstecken in den PCI-Steckplatz erkennt das BIOS (Firmware des Mainboards) die Karte und hat in den meisten Fällen bereits eine Möglichkeit, das Gerät anzusprechen. Über Windows müssen dann noch Treiber sowie eine Software zur Interpretation der Signale installiert werden. Bei vielen Geräten in unserem TV-Karten-Vergleich sind diese Installationsvorgänge sehr benutzerfreundlich gehalten und in wenigen Schritten abgeschlossen.

Hinweis: Apples hermetische Hardware-Architektur lässt die Installation einer TV-Karte nicht zu. Auch werden keine Treiber für MacOS angeboten. Für Apple-Nutzer bietet sich daher womöglich ein DVB-T-Stick an, um PC-Fernsehen zu genießen.

3.3. Art des Tuners

satellitenschuesseln

Neben SAT- können Sie mit der richtigen TV-Karte auch Kabel- und terrestrisches Fernsehen schauen.

Da die verschiedenen digitalen Videosignale nicht untereinander kompatibel sind, müssen Sie sichergehen, die richtige Karte mit dem für Sie gültigen Signal auszuwählen. Stellen Sie also sicher, dass Sie die DVB-Karte für Ihre Anlage auswählen. Hier noch einmal die Empfangsarten im Überblick:

  • DVB-C/C2: digitales Kabelfernsehen
  • DVB-S/S2: digitales Satellitenfernsehen
  • DVB-T/T2: digitales terrestrisches Fernsehen

Manche Modelle sind zudem mit einem Dual-Tuner ausgestattet (auch Twin-Tuner genannt). Diese können das Signal von zwei Quellen gleichzeitig aufnehmen und interpretieren. In den meisten Fällen haben die Twin-Tuner zwei verschiedene Empfangskanäle, sodass Sie z.B. gleichzeitig über DVB-T und DVB-S fernsehen.

3.4. Weiteres Zubehör

Neben dem Hauptaugenmerk, das beim Kaufen einer TV-Karte auf dem Tuner und der Mainboard- sowie OS-Kompatibilität liegen sollte, können Anwender auf weitere nützliche Features Acht geben. Diese betreffen weniger die Kernfunktionen des Geräts als vielmehr die zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten.

Die mitgelieferte Software bietet eine wichtige Komponente beim TV-Erlebnis am Computer, obwohl sie nicht zur Hardware gehört – sie spricht den Tuner an und nimmt damit einen wichtigen Platz ein. Wenn die Software nicht gut programmiert ist, kann sich das auf die Freude beim Fernsehen auswirken. So berichten einige Nutzer von langen Umschaltzeiten bei der Nutzung ihres TV-Karten-Testsiegers. Diese lassen sich mitunter aber auf die mangelhafte Codierung der TV-Karten-Software zurückführen.

Viele der Marken in unserem TV-Karten-Vergleich legen dem Lieferumfang ihres Produkts eine Abspielsoftware bei. Nicht in jedem Fall ist diese jedoch das Optimum in Sachen Nutzerfreundlichkeit und Performance. Es lässt sich jedoch mit verschiedenen Freeware-Programmen nachhelfen (siehe Punkt 4 unseres Ratgebers).

ir-empfänger

Ein Infrarotempfänger wird meist mit einem Klinkenanschluss an die TV-Karte gekoppelt.

Einige Modelle verfügen zudem über eine Fernbedienung. Diese haben ein klassisches Layout und können mithilfe der Software angepasst werden. Einige Modelle verfügen zudem über programmierbare Tasten, sodass sich die Fernbedienung der TV-Karte auch für die Steuerung des Computers, z.B. Hoch- und Herunterfahren, nutzen lässt.

Wichtig ist, dass die TV-Karte auch einen Anschluss für den Infrarot-Empfänger der Fernbedienung besitzt (vorausgesetzt es handelt sich nicht um eine Bluetooth-Fernbedienung). Dieser besteht aus einem Kabel, an dessen Ende der Signalempfänger sitzt. Dieser sollte gut sichtbar aufgestellt werden, sodass eine Sichtverbindung zur Fernbedienung möglich ist.

Wenn die TV-Karte über einen eigenen Hardwaredekoder verfügt, kann sie die Satellitensignale (respektive terrestrischen oder Kabelsignale) ohne die Hilfe der Grafikkarte in Bild-Ton-Signale umwandeln. Wenn die Karte diese Fähigkeit besitzt, können Sie direkt von der TV-Karte aus Bilder auf einen Monitor laden. In einem solchen Fall bräuchten Sie auch keine Software, die die Signale interpretiert. Da die meisten Modelle in unserem TV-Karten-Vergleich jedoch ohne einen Hardware-Dekoder auskommen, finden Sie kaum Modelle mit externen Schnittstellen. Eine TV-Karte mit HDMI-Eingang ist zumindest eine sehr exotische Vorstellung, auf dem Markt jedoch nicht verfügbar.

laptop tv karte

4. Gibt es spezielle TV-Karten-Software?

Viele Hersteller haben ihren HD-Karten eine eigens entwickelte Software beigelegt. Um die TV-Signale zu empfangen und zu verarbeiten, müssen Sie jedoch nicht mit der mitgelieferten Software arbeiten. Seit Windows 7 liegt dem Betriebssystem das Programm „Windows Media Center“ bei, welches ebenfalls über viele Funktionen für das Fernsehen am PC verfügt. Die meisten TV-Karten sind mit dem Programm kompatibel.

5. Gibt es einen TV-Karten-Test bei der Stiftung Warentest?

Die altehrwürdige Stiftung im Berliner Tiergarten hat sich noch nicht intensiv mit dem Thema Fernsehkarte für PC auseinandergesetzt. Eine Meldung aus dem Jahr 2001 informiert jedoch darüber, dass Supermarkt-Modelle zurückgegeben werden können, weil der Stereo-Sound nicht vorhanden ist. Einen TV-Karten-Test unternahm die Stiftung hingegen noch nicht.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Fernsehen über PC

6.1. Wie funktioniert eine TV-Karte für PC?

externe-tv-karte

Eine USB-TV-Karte. Diese externe TV-Karte lässt sich auch für Laptops nutzen.

Die gängigen Modelle verfügen über einen Tuner, wie man ihn von HD-Sat-Receivern oder Smart-TVs kennt. Diese Tuner interpretieren die Signale vom Satelliten, Kabel oder einer terrestrischen Empfangsquelle. In den meisten Fällen werden diese Signale an die Grafikkarte weitergegeben, die aus den Informationen die Bildsignale erzeugt. Manchmal verfügt die TV-Karte selbst über einen Hardware-Dekoder, der die Bilder herstellt.

6.2. Was für eine TV-Karte brauche ich?

In den meisten Fällen muss Ihr TV-Karten-Testsieger über eine PCI-Express-Schnittstelle verfügen. Diese ist die gängigste Methode für den Anschluss an ein Mainboard. Die ältere PCI-Variante empfiehlt sich nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie einen entsprechenden Slot frei haben.

Zudem müssen Sie sicherstellen, dass die Empfangsart, welche die TV-Karte interpretieren kann, auch bei Ihnen anliegt: Wenn Sie Kabelfernsehen haben, nützt Ihnen eine Sat-Karte recht wenig – Sie brauchen in diesem Fall eine TV-Karte für DVB-C.

6.3. Wie erkenne ich, ob mein PC eine TV-Karte hat?

Die meisten Computersysteme werden nicht mit einer TV-Karte (PCI oder PCIe) ausgeliefert. Wenn Sie sich dennoch versichern möchten, ob Sie eine PC-TV-Karte haben, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. die optische Prüfung
  2. die digitale Prüfung

Die erste Prüfung führen Sie durch, indem Sie sich die Rückseite Ihres PC-Towers ansehen. Wenn Sie im unteren Bereich Anschlüsse für Koaxialkabel zum Fernsehempfang sehen, haben Sie eine TV-Karte. Die digitale Prüfung erfolgt, indem Sie in Ihrem Windows-System den Gerätemanager aufrufen (über Start – Systemsteuerung – Geräte-Manager). Unter dem Unterpunkt „Audio-, Video- und Gamecontroller“ sollte ein Gerät angezeigt werden, wenn Ihr Gerät über eine TV-Karte verfügt.

6.4. Was kostet eine HD-Karte für TV?

Die digitalen TV-Karten beginnen bei einem Preis von ca. 20 € (für Single Tuner) und können, je nach Art des Tuners und der Ausstattung, bis zu 200 € kosten. Pay-TV-Karten sind nicht sehr weit verbreitet: Viele Anbieter von Pay-TV liefern ihre Services über das Internet.

Bildnachweise: shutterstock.com/Rasulov, shutterstock.com/skimin0k, shutterstock.com/GaudiLab (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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