Plattenspieler Test 2016

Die 7 besten Schallplattenspieler im Vergleich.

AbbildungTestsiegerTeac Audio Technica TN-300-B HiFi-PlattenspielerDual DTJ 301.1Preis-Leistungs-SiegerDual DT 210Roadstar HIF-1899TUMPKPhilips OTT2000BAuna TBA-298Sony PS-HX500 Plattenspieler
ModellTeac Audio Technica TN-300-B HiFi-PlattenspielerDual DTJ 301.1Dual DT 210Roadstar HIF-1899TUMPKPhilips OTT2000BAuna TBA-298Sony PS-HX500 Plattenspieler
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
09/2016
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Bewertung1,6gut
09/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,1gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,2gut
09/2016
Kundenbewertung
30 Bewertungen
336 Bewertungen
329 Bewertungen
143 Bewertungen
10 Bewertungen
171 Bewertungen
10 Bewertungen
Produkttypvollautomatisch
Platte auflegen und "Start" drücken
halbautomatisch
Nadel manuell aufsetzen
vollautomatisch
Platte auflegen und "Start" drücken
halbautomatisch
Nadel manuell aufsetzen
vollautomatisch
Platte auflegen und "Start" drücken
vollautomatisch
Platte auflegen und "Start" drücken
halbautomatisch
Nadel manuell aufsetzen
AntriebRiemenantrieb
für den Hausgebrauch ausreichend
Direktantrieb
besonders zum Scratchen geeignet
Riemenantrieb
für Hausgebrauch ausreichend
Riemenantrieb
für Hausgebrauch ausreichend
Riemenantrieb
für Hausgebrauch ausreichend
Riemenantrieb
für Hausgebrauch ausreichend
Riemenantrieb
für Hausgebrauch ausreichend
Material des PlattentellersAluminiumguss
hochwertig
Alumimium-Guss
hochwertig
Aluminium
robust
Metallplatte
normal
Acryl
normal
Metallplatte
normal
Gummi
rutschfest
GeschwindigkeitEs gibt drei Geschwindigkeiten:
33 U/min für LPs und Maxisingles
45 U/min für Singles und
78 U/min für Schellakplatten
33 und 45 U/min33 und 45 U/Min33 und 45 U/Min33, 45 und 78 U/Min33 und 45 U/Min33, 45 und 78 U/Min33 und 45 U/min
Klangqualität
AbdeckhaubeJaJaJaJaJaJaJa
integrierte BoxenNeinJaNeinJaJaJaNein
Phono-VorverstärkerWenn Ihr Receiver nur einen Phono-Eingang besitzt, benötigen Sie einen Phono-Vorverstärker.JaJaJaNeinJaJaJa
Anschlüsse
  • USB-Anschluss
  • Phono/Line-Ausgang
  • Phono
  • Line-Out
  • USB-Anschluss
  • Phono
  • Line-Out
  • USB-Anschluss
  • Line-Out
  • USB-Anschluss
  • Phono
  • Line-Out
  • USB-Anschluss
  • Phono
  • Line-Out
  • Phono
  • USB-Anschluss
  • Line-Out
Vorteile
  • sehr guter Klang
  • vergoldete Anschlussbuchsen für längere Haltbarkeit
  • Kopurs in edler MDF-Optik
  • hochwertiger VM-Tonabnehmer AT95E
  • guter Klang
  • schneller Start dank Direktantrieb
  • Platten können digitalisiert werden
  • guter Klang
  • einfache Einrichtung
  • Platten können digitalisiert werden
  • Adapter für Single-Platten
  • guter Klang bei CDs, Kassetten und Platten
  • gute Verarbeitung
  • Platten können digitalisiert werden
  • inkl. CD- & Kasettendeck
  • akzeptabler Klang
  • gute Verarbeitung
  • eingebauter CD-Player
  • Bluetooth
  • guter Klang
  • gute Verarbeitung
  • inkl. Boxen
  • sehr guter Klang (auch über PC)
  • leichte Verbindung zum PC
  • gute Qualität der aufgezeichneten Dateien
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4.7/5 aus 31 Bewertungen

Plattenspieler-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt verschiedene Arten von Plattenspielern, die sich in ihrer Handhabung unterschieden: Vollautomatische Plattenspieler, halbautomatische Plattenspieler und manuelle Plattenspieler. Vollautomatische Plattenspieler können alle wesentlichen Funktionen alleine ausführen. Mann muss nur die Schallplatte auflegen und den Start-Knopf drücken.
  • Bei halbautomatischen Plattenspielern muss man die Nadel selbst auf den richtigen Anfangspunkt stellen. Am Ende stellen sich diese Geräte automatisch aus und heben den Arm an. Bei einem manuellen Plattenspieler muss am Anfang und Ende die Nadel von Hand auf- und abgesetzt werden.
  • Beim Kauf eines Plattenspielers sollten Sie besonders auf die Geschwindigkeitseinstellungen und die Anschlussmöglichkeiten achten.

Nahaufnahme einer Plattenspielernadel

Seit einigen Jahren steigt die Anzahl an verkauften Schallplatten wieder. Laut dem Bundesverband für Musikindustrie wurden 2014 insgesamt 1,8 Millionen Platten verkauft, soviel wie zuletzt 1992. LPs sind wieder angesagt. Neben den Nachpressungen von alten Künstlern wie Bob Dylan, The Doors, Frank Sinatra oder ZZ Top, gibt es derzeit Platten von modernen Künstlern wie Lady Gaga, Clueso oder die Ärzte.

Damit Sie ihre Lieblingsmusik auch in bester Klangqualität vom Plattenspieler hören können, soll Ihnen der Ratgebertext zum Plattenspieler Test 2016 alle wesentlichen Informationen zum Thema geben. Weiterhin stellen wir Ihnen die verschiedenen Plattenspielerarten mit den unterschiedlichen Antriebsarten vor. Am Ende sollen Sie bestens auf den Kauf eines Plattenspielers vorbereitet sein.

1. Was ist ein Plattenspieler?

Wer erfand die erste Schallplatte?

Die Erfindung der Schallplatte wird Emil Berliner zugeschrieben. Der deutsche Auswanderer erhielt 1887 das Patent für die Schallplatte und das Gramophon.

Ein Schallplattenspieler, kurz Plattenspieler genannt, ist ein elektrisches Gerät, das Schallplatten abspielen kann. Nach dem Ablesen der Musik von der Platte durch eine Nadel wird ein elektrisches Analogsignal bereitgestellt, das durch einen Verstärker und entsprechende Lautsprecher wiedergegeben werden kann. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts gehörten Plattenspieler zum normalen Umfang einer Stereoanlage. Mit der Einführung von Tonbändern, Kassetten und CDs verloren sie an Bedeutung. Heutzutage werden sie von Sammlern geschätzt und erlebten in den letzten Jahren eine kleine Renaissance.

1.1. Die Geschichte des Plattenspielers

Die Vorläufer des Schallplattenspielers waren die um 1880 erfundenen Phonographen und Grammophone.

Diese Geräte wurden rein mechanisch betrieben. Während des Ersten Weltkrieges setzte sich das Grammophon gegen den Phonographen durch. Erst ab 1926 gab es die ersten elektrischen Tonabnehmer von General Electric. Das Signal konnte man über die aufkommenden Radios weiter verbreiten. In der Folge nahm die Zahl der Grammophone mit elektrischem Antrieb deutlich zu. Nachdem der elektrische Betrieb üblich wurde, setzte sich der Name Schallplattenspieler durch.

Retrosystem auf den 1965

Ein Plattenspieler von Philips mit Bluetooth und im Retrolook.

Die ersten Geräte nutzten noch die großen Schellackplatten. Diese waren größer und zerbrechlicher als die heute bekannten Vinylschallplatten. Insgesamt wurden sie mehr als 60 Jahre lang produziert (1895 – 1957). Für sie wird ein Plattenspieler mit 78 Umdrehungen pro Minute benötigt. Vor allem in Archiven und privaten Sammlungen sind sie noch anzutreffen. Erst 1950 wurden sie langsam durch die Erfindung des Vinyls abgelöst. Der neue Kunststoff sorgte für leichtere und robustere Platten. Mit ihnen ging auch eine Verbesserung der Musikqualität einher. Das Stereo-Signal wurde zum neuen Standard. Aufgrund der feineren Struktur der Platten konnten wesentlich mehr Daten in die Rille „eingeschrieben“ werden. Zeitgleich wurden geringere Geschwindigkeiten (33 1/3 und 45 U/min) eingeführt, um ein fehlerfreies Ablesen zu ermöglichen.

Von 1920 bis 1960 waren Schallplatten die einzigen Tonträger. Das Monopol wurde zunächst von der Compact Cassette und später von der Compact Disc erschüttert.

Seit den 1990er Jahren ist der Marktanteil von analogen Plattenspielern sehr gering, allerdings verschwinden sie nicht völlig. So wurden 2005 in Deutschland immerhin noch 100.000 Modelle verkauft. Jedoch ist dies nichts im Vergleich zu den mehr als 8 Millionen verkauften MP3-Playern.

1.2. Der Aufbau von Plattenspielern

Die Rillen der Schallplatte werden durch den Plattenspieler über eine Metall-, Saphir- oder Diamantnadel abgetastet. Ein mechanischer Tonabnehmer wandelt die Schwingungen der Nadel in elektrische Ströme um. Diese müssen danach noch entzerrt oder verstärkt werden. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es auch Laserplattenspieler, die die Rille durch einen Laserstrahl ablesen. Die weitere Verarbeitung des Signals erfolgt jedoch ebenfalls nur über analogem Weg.

guter Dual Plattenspieler

Das sind die wichtigsten Bestandteile eines Plattenspielers.

Der Tonabnehmer selbst befindet sich an einem Tonarm, der auf unterschiedliche Weisen ausbalanciert werden kann. Standard ist ein Gegengewicht, das zum Ausbalancieren dient. Aufwendige Konstruktionen nutzen hierfür eine einstellbare Feder. Am Ende ist jedoch nur wichtig, dass der Tonabnehmer auf die Platte gedrückt wird. Dies sollte mit ausreichendem Druck geschehen, aber zu viel Kraft sollte nicht aufgewendet werden, da sonst die Platte beschädigt wird.

1.3. Antriebsarten

Antriebsart Einsatzgebiet Charakterisierung
Direktantrieb DJ-Bereich Die Achse des Antriebmotors ist gleichzeitig die Achse des Plattentellers. Durch diese Konstruktionsweise wirken die Elektromagnete des Motors direkt auf die Achse. Die Energie wird schneller übertragen, dadurch startet der Plattenspieler deutlich schneller. Die Änderung der Drehzahl des Motors führt zu einer direkten Veränderung der Geschwindigkeit des Plattenspielers. Falls die Übertragung über ein Zahnrad auf die Achse des Plattentellers erfolgt, wird ebenfalls von einem Direktantrieb gesprochen.

Großer Nachteil bei den Plattenspielern ist der hohe Produktionsaufwand des Motors, der für einen guten Antrieb möglichst genau gearbeitet sein muss. Allerdings können hochwertige Direktantriebe Riemenantriebe in allen Messdisziplinen übertreffen. Aus diesem Grund werden sie vor allem von Plattenliebhabern geschätzt. Der Hersteller Pioneer hat einige solcher Antriebe im Angebot.

Riemenantrieb privater Hausgebrauch Die Drehung der Motorachse wird hier mit einem Gummiriemen auf den Plattenteller übertragen. Die Bauart ist am weitesten verbreitet, da eine mechanische Entkopplung zwischen Motor und Plattenteller zugelassen wird und Vibrationen des Plattentellers vermieden werden können.

Für den Wechsel der Geschwindigkeiten ist ein Umbau der Riemen auf verschiedene Laufscheiben nötig. Bei Dual-Plattenspielern mit Vario Pulley kann dieser Wechsel mittlerweile automatisch erfolgen. In unserem Plattenspieler Test hat sich gezeigt, dass diese Bauart immer noch keinen Standard darstellt.

Große Nachteile sind natürlich die Gleichlaufschwankungen, der Geschwindigkeitsdrift durch Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen und Vibrationen durch den Schlupf des Riemens. Durch besondere Konstruktionsmethoden werden diese Nachteile auf ein sehr geringes Maß geregelt. Auch hier kann man gute Modelle von Pioneer finden.

Reibradantrieb privater Hausgebrauch Ein Gummirad sorgt hier für die Übertragung der Kraft von dem Motor auf die Achse des Drehtellers. Der Motor treibt demnach ein Reibrad an, das wiederum den Drehteller in Gang setzt. Die Übertragung des Drehmomentes ist deutlich besser als bei einem Riemenantrieb, dadurch können bessere Anlaufzeiten erreicht werden. Allerdings werden mehr Vibrationen auf den Teller übertragen.

Während der Antrieb in den 50er und 60er Jahren noch modern war, stellen heute nur noch wenigen Unternehmen diese Plattenspieler her. Da es sich dabei um billige Produktionen von minderer Qualität handelt, kommen sie in unserem Plattenspieler Vergleich nicht vor.

2. Welcher Arten von Plattenspielern gibt es?

guter manueller Plattenspieler von Pro Jet aus unserem Plattenspieler Test

Draufsicht eines manueller Plattenspielers von Pro Jet.

Es gibt verschiedene Arten von Plattenspielern, die sich alle in ihrer Handhabung unterscheiden. Größter Unterschied besteht darin, ob die Nadel alleine den Anfang findet und sich der Drehteller automatisch in Gang setzt.

2.1. Manuelle Plattenspieler

Bei manuellen Plattenspielern muss die Platte von Hand aufgelegt und der Tonarm eingelegt werden. Am Anfang ist die Nadel an den Anfangspunkt zu führen, ebenso am Ende einer Platte. Bei manuellen Playern muss der Tonarm von Hand abgehoben werden, wenn dies nicht der Fall ist, dreht der Plattenspieler endlos in der Endlosrille weiter. Obwohl es mittlerweile einige Automatiken gibt, die diese Funktionen übernehmen können, bevorzugen viele Menschen manuelle Geräte, da sie sich schneller bedienen lassen.

  • sehr schnelle Bedienung
  • wegen fehlender Elektronik nicht so fehleranfällig
  • Umgang bedarf einiger Übung

2.2. Halbautomatische Plattenspieler

Halbautomatische Plattenspieler erkennen das Ende einer Platte und führen den Tonarm automatisch zurück. Am Anfang muss die Nadel allerdings manuell in die Rille eingeführt werden. Sie sind etwas einfacher in der Handhabung, da man das Ende der Platte nicht abwarten muss.

  • sehr schnelle Bedienung
  • Ende der Platte muss nicht abgewartet werden
  • Umgang bedarf einiger Übung

2.3. Vollautomatische Plattenspieler

Beim vollautomatischen Plattenspieler übernimmt das Gerät alle wesentlichen Funktionen. Man muss nur die Platte auflegen und den Start-Knopf drücken. Dann setzt sich das Gerät eigenständig in Bewegung. Der Tonarm wird eigenständig heruntergefahren und der Anfang der Platte durch spezielle Sensoren erkannt. Es Bedarf keiner besonderen Übung zur Bedienung des Plattenspielers, allerdings dauert das Auflegen der Platten ein wenig länger. Außerdem beschreiben Kunden, dass diese automatische Funktion sehr störanfällig ist.

  • einfache Bedienung ohne Vorkenntnisse
  • Ende der Platte muss nicht abgewartet werden
  • lange Anlaufzeit

3. Worauf sollte man beim Kauf eines Plattenspielers achten?

Da es mittlerweile viele verschiedene Hersteller und Marken gibt und die Preise von 50 bis zu über 2000 Euro reichen, können Sie sich vor dem Kauf mit unserem Plattenspieler Test über verschiedene Modelle auf dem Markt informieren. Sie können Ihren Plattenspieler im Internet oder bei einem Elektronikgeschäft kaufen. Der Kauf vor Ort hat den Vorteil, dass Sie den Plattenspieler von allen Seiten genau betrachten und sich Rat beim Fachmann einholen können.

Das können Sie beim Online-Shopping zwar nicht, allerdings haben Sie hier Kundenbewertungen, die aufzeigen können, wie sich der Plattenspieler langfristig verhält. Beim Kauf von Ihrem persönlichen Plattenspieler Testsieger sollten Sie abgesehen von den Bewertungen noch folgende Kategorien aus unserer Kaufberatung beachten.

3.1. Produkttyp und Antrieb

Platten spieler von Technics

Plattenspieler mit Direktantrieb

In Kapitel 1 haben wir Sie bereits ausführlich über die verschiedenen Antriebsarten informiert. Der meist verbreitete Produkttyp für den normalen Hausgebrauch ist der Riemenantrieb.

Plattenspieler mit Direktantrieb werden meistens von DJs und Liebhabern benutzt, die eine besondere Tonqualität erwarten. Hochwertige Modelle von Stanton, Reloop oder Technics fangen erst ab ca. 400 Euro an.

3.2. Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit richtet sich natürlich nach den Platten, die Sie abspielen wollen. Auf dem Markt können Vinylsingles und LPs erworben werden. Eine Single, die in der Regel einen Durchmesser von 7 oder 10 Zoll hat, wird mit 45 U/min abgespielt. Für normale Langspielplatten und Maxisingles, die einen Durchmesser von 12 Zoll haben, werden nur 33 1/3 U/min benötigt.

Schellackplatten haben 10 oder 12 Zoll und sollten mit einer Geschwindigkeit von 78 U/min gespielt werden. Da Schellackplatten auf dem Markt eine eher untergeordnete Rolle spielen, wird eine Geschwindigkeit von 78 U/min nur benötigt, wenn man selbst eine große Schellackplattensammlung hat oder diese erben wird.

In unserem Plattenspieler Test verfügen Modelle über alle drei Geschwindigkeitsstufen.

3.3. Material

Die verbauten Materialien sollten möglichst hochwertig sein. Als Plattenteller empfiehlt sich Metall oder noch besser Aluminium-Guss. Ein Korpus aus Holz sieht dazu sehr edel aus.

3.4. Anschlüsse

gute Cinchstecker schwarz und rot

Cinch-Stecker zum Anschließen des Plattenspielers an den Lautsprecher.

Die Anschlüsse sind wichtig, wenn man Boxen an den Plattenspieler anschließen möchte. Der beste Plattenspieler nutzt nicht viel, wenn die Lautsprecher schlecht sind, daher sollte man unbedingt auch über den Kauf der richtigen Ausgabegeräte nachdenken.

Um Ihre Lautsprecher mit dem Schallplattenspieler zu verbinden, benötigen sie einen Line-out Anschluss. Über diesen können Sie mit Cinch-Steckern den Verstärker mit dem Plattenspieler verbinden. Um einen Kopfhörer benutzen zu können, benötigen Sie einen Phono-Anschluss.

Für die Digitalisierung der Plattensammlung ist ein USB-Anschluss hilfreich und effektiv. Mit ihm können Sie den heimischen PC mit dem Schallplattenspieler verbinden.

3.5. Extras

Mittlerweile liefert jeder Hersteller eine Abdeckhaube zum Plattenspieler mit. Sie zerstört zwar das schöne Bild des Gerätes, allerdings bewahrt sie den Schallplattenspieler vor dem übermäßigen Einstauben. Daher sollte Sie unbedingt während der Ruhepausen eingesetzt werden.

Optional kann ein Phono-Vorverstärker verbaut sein. Er wird nur benötigt, wenn der Receiver keinen Cinch-Eingang hat. Ansonsten kann es nötig sein, dass man einen Phono-Vorverstärker erwerben muss, den man mit dem Verstärker und den Lautsprechern verbindet.

Manche Modelle besitzen eine Nadelbeleuchtung, die jedoch nur zur Dekoration dient und keine wichtige Funktion beinhaltet. Moderne Modelle können Bluetooth-fähig sein. Somit kann eine drahtlose Verbindung mit dem PC hergestellt werden.

3.6. Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der letzten Zeit keine Plattenspieler mehr untersucht. Doch ein australischer Partner des Prüfinstituts testete Anfang 2016 moderne Plattenspieler. Die zusammengefassten Ergebnisse finden Sie hier. Auf der stiftung-Warentest-Homepage sind weiterhin zwei historische Tests zu finden. In der Stiftung Warentest Ausgabe 12/1979 und 05/1967 wurden die Plattenspieler zuletzt getestet.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Plattenspieler

Weitere Tests von uns in der Rubrik Musik-Equipment

4.1. Wie setzt man bei einem Plattenspieler die Nadel auf?

  • Der Tonarm sollte am unteren Ende einen kleinen Aufsatz haben, der das Heben mit dem Finger erlaubt. Um die Nadel gezielt zu heben, sollte der Zeigefinger verwendet werden.
  • Sie müssen die dunkle schwarze Rinne am Rand finden. Sie beinhaltet keinen Ton, sondern ist nur zum „Einlaufen“ der Platte gedacht.
  • Die Nadel sollte vorsichtig und behutsam in die Rinne der Schallplatte eingeführt werden.

Dieses Video beleuchtet die wichtigsten Grundregeln bei der Bedienung eines Plattenspielers.

4.2. Was braucht man alles für einen Plattenspieler?

Für einen Plattenspieler können ein Phono-Vorverstärker, ein Receiver und Boxen notwendig sein. Plattenspieler gibt es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen. Bei richtigen HiFi- oder Stereoanlagen mit Plattenspieler und CD- und Kassettendeck sind meistens Boxen integriert. Das Audio-System ist nicht so ausgereift wie richtige HiFi-Anlagen. Für den normalen Hausgebrauch sind sie jedoch ausreichend. Bei diesen Modellen wird kein weiteres Gerät benötigt.

Bei den meisten Modellen aus dem Plattenspieler Test werden allerdings ein Receiver und entsprechende Boxen benötigt, um den Ton hören zu können.

4.3. Wo kommt das Massekabel beim Plattenspieler hinein?

Das Massekabel ist nötig, da sonst Potenzialunterschiede hörbar über die Signalkabel abgeleitet werden. Die Nutzer beschweren sich über ein Klicken, Brummen oder Rauschen. Bei heutigen DIN-Buchsen (Phono) ist dies kein Problem, da die Masse über ein Schirmungsgeflecht geleitet wird. Probleme bestehen immer noch bei normalen Cinch-Anschlüssen.

Der Anschluss für das Massekabel ist bei den meisten Plattenspielern fest als Cinch-Buchse verbaut. Für das Massekabel der Plattenspieler haben die Verstärker eine Schraubklemme oder Buchse, die mit GND oder dem bekannten Massebäumchensymbol gekennzeichnet ist. Zur Not kann die Masse auch an die Steckdose angeschlossen werden. Bei billigen Steckdosen besteht die Gefahr des Netzbrummens.

plattenspieler-test_03B89845

4.4. Warum leiert mein Plattenspieler?

Vor allem ältere Plattenspieler, die eine lange Zeit nicht gelaufen sind, können anfangen zu leiern. Zunächst sollten Sie kontrollieren, ob Staub auf der Platte ist. Wenn dies der Fall ist, sollte er entfernt werden, da sonst die Nadel abrutschen könnte und auch einen leiernden Ton wiedergibt.

Wenn es daran nicht liegt, kann ein ausgeleierter Riemenantrieb verantwortlich sein. In diesem Falle muss der Gummiriemen ausgetauscht werden.

4.5. Welcher Plattenspieler ist für Einsteiger geeignet? Welchen Plattenspieler soll ich kaufen?

Für Einsteiger, die erste Erfahrungen in der Welt des Vinyls sammeln wollen, empfehlen wir ein günstiges Modell mit Riemenantrieb. Am besten sollte es auch vollautomatisch sein.

Falls nach den ersten Schritten noch die Lust nach mehr Vinyl besteht, kann auch ein hochwertigeres Gerät angeschafft werden. In der Regel freuen sich richtige Kenner und Liebhaber über einen manuellen oder halbautomatischen Plattenspieler, da das Retrofeeling größer ist.

Kommentare (2)
  1. Frank sagt: 02. September 2016, 17:23 Uhr

    Hallo Vergleich.org,

    wissen sie, wo man Plattenspieler zur Reparatur hingeben kann? Habe noch einen alten auf dem Speicher gefunden. Nur leider geht der nicht mehr..

    LG
    Frank

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 02. September 2016, 17:30 Uhr

      Lieber Frank,

      Sie können sich beispielsweise an die Spezialwerkstätten der Markenhersteller wenden, sofern Sie wissen woher ihr Plattenspieler stammt.
      Eine weitere Möglichkeit wäre, bei den Elektrofachmärkten nachzufragen, ob diese mit Reparatur-Firmen zusammenarbeiten, die sich mit Plattenspielern auskennen. Zu guter Letzt können Sie noch im Internet recherchieren, ob es in Ihrer Stadt einen Reparatur-Service gibt. Andernfalls können Sie den Plattenspieler auch zu einer entfernten Werkstatt schicken.

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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