Das Wichtigste in Kürze
  • Der Plattenteller eines handelsüblichen Schallplattenspielers hat einen Durchmesser von 12 Zoll, also 30,5 Zentimetern. In unserem Vergleich Plattentellerauflage geben wir die Größen jedoch in Millimetern an, denn die Unterschiede sowohl im Durchmesser als auch in der Dicke sind minimal. Wie empfehlen Ihnen eine Plattentellerauflage zu kaufen, die der Größe Ihres Plattentellers entspricht. Grundsätzlich sollte die Einlaufrille, also der Anfang der Schallplatte, nicht aufliegen. Einige Hersteller wie beispielsweise Technics, Pro-Ject oder Thorens bieten Plattentellerauflagen zu ihren Hi-Fi-Geräten gleich passend mit an.

1. Welche Unterschiede gibt es in den Materialien?

Die beste Plattenspielerauflage ist die, die sowohl den Staub von der Platte fern hält als auch den Klang der Schallplatte optimal unterstützt.

Eine antistatische Plattenspielerauflage verhindert, dass sich die Schallplatte durch Reibung auflädt. Sie zieht dann weniger Staub an. Haben Sie in Ihren Räumen eine sehr trockene Luft und legt sich schnell viel Staub auf Gegenständen ab, empfehlen wir Ihnen eine Plattentellerauflage aus Gummi oder Leder, da diese besonders antistatisch wirken. Plattentellerauflagen aus Acryl und Kork sind weniger antistatisch, was durch eine Oberflächenbehandlung ausgeglichen wird. Wenn Sie sich für eine Plattentellerauflage aus Filz entscheiden, dann achten Sie bitte darauf, dass es sich um Wollfilz und nicht um Polyesterfilz handelt.

Die Auswahl des Materials wirkt sich auch auf den Klang der Schallplatte aus. Plattentellerauflagen aus Leder oder Gummi beeinflussen die Klangqualität, indem sie den Sound der Bässe verstärken. Matten aus Kork werden in zahlreichen Online-Tests als verstärkend im Gesamtklang beschrieben. Wollen Sie den Klang möglichst wenig beeinflussen, raten wir Ihnen zu einer Filz-Auflage. Selten findet man eine Plattentellerauflage aus Acryl. Dieses feste Material unterstreicht einen sehr klaren Klang.

2. Wie ausschlaggebend ist die Dicke der Plattentellerauflage?

Die Dicke der Plattentellerauflage hat Auswirkungen auf die Dämpfung und die Reduzierung der Nebengeräusche. Je dicker, desto besser. Aber nicht uneingeschränkt. Ist die Plattentellerauflage zu dick, sollte die Höhe des Tonarms eventuell neu eingestellt werden, weil sonst der Auflagedruck der Nadel zu hoch wird. Wenn das nicht möglich ist, dann ist eine etwas dünnere Matte trotz eines eventuellen Klangverlustes trotzdem zu bevorzugen. Wer einen Plattenspieler mit höhenverstellbarem Tonarm hat, dem schlagen wir eine Plattentellerauflage mit 3 mm Dicke vor.

Besonders hochwertige Modelle warten mit einer Aussparung für die Plattenetikette in der Mitte der Schallplatte auf. Die Papierdicke des Labels wird durch die Vertiefung ausgeglichen und die Schallplatte kann ganz gerade aufliegen – es geht um Millimeter.

3. Welches Kriterium ist für DJs maßgeblich?

Für DJs ist wichtig, dass sich die Plattentellerauflage zum Scratchen eignet. Am leichtesten gleitet eine Schallplatte auf Filz.

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