Das Wichtigste in Kürze
  • Mehr Funktionen: Im Gegensatz zum klassischen Online-Banking, bei sich die Kontenbewegungen maximal 90 oder 120 Tage zurückverfolgen lassen, gibt es bei einer Online-Banking-Software kein Limit. Daher erlauben die Programme aussagekräftigere Informationen zu eigenen Finanzen und bringen in vielen Fällen entsprechende Auswertungs-Tools, inklusive Budgetplanung und grafischer Darstellung der Einnahmen und Ausgaben mit.
  • Komfortabler: Wer eine Online-Banking-Software wie „Starmoney 11 Deluxe“, „WISO Mein Geld Professional“ oder „Lexware Finanzmanager 2018“ zum ersten Mal verwendet, dürfte angenehm überrascht sein. Diese Programme erkennen automatisch, welche Buchung auf dem Girokonto zu welcher Kategorie passt und sorgen so für mehr Übersicht und Sicherheit. Über die integrierte Suchfunktion und die Finanzanalyse lassen sich Kostentreiber sehr schnell identifizieren.
  • Problemlose Verständigung: Die Online-Banking-Tools unterstützen FinTS, eine für den Datenaustausch mit Bankinstituten standardisierte Schnittstelle. Gute Programme erkennen bereits bei der Eingabe der Bankleitzahl das jeweilige Kreditinstitut und stellen dann die passenden Zugangsarten zur Verfügung. Dazu gehören neben dem klassischen PIN-/TAN-Verfahren auch fortgeschrittene Authentifizierungsmethoden wie mTAN, pushTAN, ChipTAN oder PhotoTAN.
Online-Banking-Software

Egal ob Kleidung, Spiele, Blumen, PC-Hardware oder Lebensmittel: Über das Internet kann man inzwischen fast jedes beliebige Produkt bestellen.

Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) kauften 2016 in Deutschland schon fast drei Viertel (74 %) der Internetnutzer online ein, während sich der EU-weite Anteil auf 55 Prozent belief.

Online-Banking-Software Statistik Bitkom

Übersichtlich, intuitiv und sicher: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie setzen 73 Prozent der Internetnutzer auf Online-Banking, und die große Mehrheit zeigt sich damit zufrieden.

Um einem Online-Shop Geld zu überweisen, lässt sich das Geld ganz bequem von zu Hause aus über den heimischen Rechner losschicken. Der Trend geht zum Bezahlen über mobile Geräte.

Verwandte Themen:

1. Welche Online-Banking-Software ist empfehlenswert?

„Starmoney 11 Deluxe“: Fit in allen Finanzangelegenheiten
Im Vergleich der Online-Banking-Softwares sichert sich „Starmoney 11 Deluxe“ knapp, aber verdient vor „WISO Mein Geld Professional“ und „Lexware Finanzmanager 2018“ ersten Platz.

Die Software schlägt die Konkurrenz in sämtlichen Testkategorien (Bedienung und Support, Online-Banking und Finanzverwaltung) und empfiehlt sich insgesamt als einfach zu bedienende und sehr gut ausgestattete Finanz-Software.

Online-Banking-Software

Vergleichssieger: „Starmoney 11 Deluxe“.

Wie seine Kollegen unterstützt „Starmoney 11 Deluxe“ alle gängigen Online-Banking-Anmeldeverfahren und hat ihnen aber ein paar Komfort-Merkmale voraus.

Dazu gehören einmal die sehr detaillierten Reports, die noch eine Spur umfangreicher ausfallen als bei „WISO Mein Geld Professional“ und „Lexware Finanzmanager 2018“.

Zum anderen bringt „Starmoney 11 Deluxe“ als einziges Programm einen integrierten Schutz vor Cyberangriffen mit und erlaubt es außerdem, Zahlungsdaten aus digitalen Belegen in seine Finanzbuchhaltung zu übernehmen – damit entfällt auch das lästige und fehlerträchtige Abtippen von Kontonummern.

Seine Dienste lässt sich der Testsieger der Online-Banking-Softwares allerdings teuer bezahlen, denn mit 74,90 Euro für die unbegrenzt lauffähige Programmversion gehört er zu den teuersten Teilnehmern im Test der Online-Banking-Softwares.

Alternativ muss man zur Abo-Variante greifen, die mit 3,79 Euro pro Monat nicht gerade preiswert ist.

Wer Apps für Android oder iOS haben möchte, bekommt diese nur bei der „Starmoney Flat“-Version, die monatlich dann mit 5,49 Euro zu Buche schlägt.

„WISO Mein Geld Professional“: Mächtige Finanzverwaltung
Der Pokal für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich geht an „WISO Mein Geld Professional.“

Mit 34,95 Euro für das 1-Jahres-Abo ist die Software unter den Bezahl-Versionen die günstigste, lässt sich auf bis zu 3 Rechnern installieren und enthält bereits Apps für Android und iOS. Das meiste Geld im Vergleich müssen Sie dagegen ausgeben, wenn es die zeitlich unbegrenzt lauffähige Programmversion von „WISO Mein Geld Professional“ sein soll – die kostet happige 89,95 Euro.

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Preis-Leistungs-Sieger: „WISO Mein Geld Professional“.

Gleich nach „Starmoney 11 Deluxe“ ist „WISO Mein Geld Professional“ dafür der am besten ausgestattete Online-Banking-Manager, der von Split-Buchungen, Sammelüberweisungen und Umbuchungen alle wichtigen Konto-Handgriffe beherrscht.

Dazu kommt eine große Liste spezieller Kontotypen. Die haben andere Testkandidaten zwar auch in petto, doch bei der sehr gut bedienbaren WISO-Software sind sie am übersichtlichsten in Kategorien wie Geldanlage, Sachwerte oder Verbindlichkeiten verteilt, was den Einstieg sehr leicht macht.

Mit „WISO Mein Geld Professional“ können Sie unter anderem ein Haushaltsbuch führen, Sonderkonten wie PayPal einrichten, ein Wertpapierdepot anlegen, Bausparverträge und Hypotheken verwalten oder den Spritverbrauch Ihres Kfz protokollieren.

Kurzum, es gibt kaum eine Online- und Offline-Banking-Aufgabe, für die sich „WISO Mein Geld Professional“ nicht eignet.

„Lexware Finanzmanager 2018“: Guter Allrounder
Neben „Starmoney 11 Deluxe“ und „WISO Mein Geld Professional“ ist „Lexware Finanzmanager 2018“ aktuell eine der besten Online-Banking-Softwares.

Der patente Finanzmanager und offizielle Nachfolger der bekannten Finanzsoftware Quicken kann durch seinen integrierten Budgetplaner die Einnahmen- und Ausgabensituation anschaulich aufschlüsseln und erlaubt Ihnen eine schnelle Übersicht über Ihre Finanzen.

Online-Banking-Software

Ein Wertpapiermanagement gehört ebenfalls zu den Funktionen des „Lexware Finanzmanager 2018“.

In der Standard-Version lässt sich „Lexware Finanzmanager 2018“ nur auf einem Rechner installieren, ist mit 39,99 für das 1-Jahres-Abo dafür vergleichsweise günstig.

Eine Zusatzlizenz für einen weiteren Rechner gibt es nur in der knapp 60 Euro teuren Deluxe-Version.

Sie bringt neben der Möglichkeit, bis zu 10 Wertpapierkurse verfolgen zu können, auch die so genannte Inventarliste mit. Darin lassen sich Wertgegenstände erfassen und im Schadensfall gegenüber der Versicherung geltend machen.

„Moneyplex 16“: Solide Buchhaltungssoftware
An den Homebanking-Fähigkeiten von „Moneyplex 16“ gibt es genauso wenig etwas auszusetzen wie bei den übrigen Testkandidaten.

Die Software unterstützt alle wichtigen Home-Banking-Verfahren und Sicherheitstechniken und ergänzt das durch gute Analyse-Fähigkeiten.

Online-Banking-Software

„Moneyplex 16“ läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS und Linux und ist damit neben Hibiscus betriebssystemübergreifend am vielseitigsten einsetzbar.

Misst man „Moneyplex 16“ an der Leistung des Spitzentrios, fällt der Testkandidat dann aber doch an der einen oder anderen Stelle ab, was wiederum den veranschlagten Preis von 49,99 Euro etwas zu hoch erscheinen lässt.

So kann das Programm Buchungen zwar mit einer Kategorie versehen, doch das funktioniert anfangs nur mittels manueller Zuweisung. Auch Leistungen wie eine Erinnerungsfunktion, ein Budgetplaner und eine Dokumentenverwaltung fehlen „Moneyplex 16“, genauso wie die Unterstützung von Sammel-Lastschriften und -Überweisungen.

Letztere sind erst Bestandteil der Business-Version (knapp 140 Euro für Windows).

„Hibiscus“: Die Freeware-Alternative
Wer eine Banking-Software Freeware sucht, sollte sich „Hibiscus“ einmal näher anschauen. Die kostenlos zum Download angebotene Software basiert auf Java (genauer gesagt der HBCI-Implementierung HBCI4Jav) und läuft unter Windows, Mac OS und Linux.

Online-Banking-Software

Obwohl es „Hibiscus“ zum Nulltarif gibt, ähnelt sein Funktionsumfang ziemlich stark dem von Moneyplex 16.

Im Gegensatz zu „Starmoney 11 Deluxe“, „WISO Mein Geld Professional“ und „Lexware Finanzmanager 2018“ hat „Hibiscus“ nicht den Anspruch, ein Finanzmanager zu sein, der eine möglichst breite Palette an Anwendungsfällen abdeckt.

Stattdessen konzentriert sich das Programm auf das „Kerngeschäft“, nämlich das Online-Banking, und leistet dort gute Arbeit.

2. Was ist Online-Banking?

Online-Banking, auch als Direct Banking oder Net Banking bezeichnet, funktioniert auf zweierlei Arten: über den Browser oder mit einer Online-Banking-Software.

Verwendet man ganz klassisch den Browser, tippt man dort die Adresszeile der jeweiligen Bank ein und meldet sich dort dann mit seinem Benutzernamen und Kennwort an.

Diese Art des Online-Bankings bringt einige Vorteile mit sich: Es ist einfach, funktioniert auf jedem PC und erfordert keine Installation einer zusätzlichen Software.

Online-Banking-Software Postbank Demo

Einfach: Online-Banking funktioniert mit jedem Browser und gehört zum Standard-Serviceangebot einer Bank (hier das Demokonto der Postbank).

Methode Nummer zwei: die Online-Banking-Software. Sie funktioniert im Prinzip genauso wie die Browser-Methode, allerdings mit dem Unterschied, dass Sie keine ständige Online-Verbindung zum Bankinstitut benötigen, sondern nur dann, wenn die aktuellen Kontodaten übertragen werden.

Genauso einfach geht es per Smartphone und Tablet mit Banking-Apps, die bei einigen der Online-Banking-Programme ebenfalls zum Funktionsumfang zählen.

Einige Banken bieten mit dem Telefon-Banking darüber hinaus noch eine weitere Methode an, die Bankgeschäfte von zu Hause aus zu erledigen.

Spartanisches Online-Banking

Beim herkömmlichen Online-Banking über den Browser können Anwender im Prinzip nur ihren aktuellen Kontostand einsehen, Online-Überweisungen durchführen und Kontoauszüge herunterladen – mehr ist meistens nicht drin.

3. Welche Vorteile bringt eine Online-Banking-Software?

Warum soll ich eine Homebanking-Software verwenden, wenn es über den Browser doch genauso einfach geht? Die Antwort:

Eine Finanz-Software kann wesentlich mehr.

Besonders gute Programme, darunter der Testsieger „Starmoney 11 Deluxe“, das zweitplatzierte „WISO Mein Geld Professional“ sowie der „Lexware Finanzmanager 2018“ auf Platz 3, machen sogar professionellen Finanzverwaltungs-Tools Konkurrenz, ordnen alle Buchungen automatisch der passenden Kategorie zu und bringen Schnittstellen zur Steuererklärungs-Software mit.

Gleich 7x im Vorteil: Das macht eine Online-Banking-Software besser

3.1. Garantiert sicheres Online-Banking

Die Online-Banking-Programme im Test unterstützen alle gängigen Sicherheitsstandards und kommunizieren über eine verschlüsselte Verbindung direkt mit der Bank, benötigen also keinen Browser, der Angriffen durch Dritte ausgesetzt sein kann.

Online-Banking-Software Phishing PayPay

Vorsicht Phishing: Mit der abgebildeten PayPal-Anmeldeseite scheint auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein. Doch loggt man sich hier ein, landen die Zugangsdaten direkt bei den Cyberkriminellen. (Quelle: Kaspersky Lab)

Im Gegensatz zu einer Online-Banking-Software ist das Online-Banking über den Browser weniger sicher, weil sich Hackern und anderen Cyberkriminellen hier mehr Möglichkeiten bieten, an die Finanzdaten des Anwenders zu kommen.

Ist der Rechner nicht ausreichend geschützt, können sie beispielsweise einen Trojaner auf einen Rechner einschleusen, der dann die Tastaturanschläge und damit die Online-Banking-Zugangsdaten ausspioniert.

Oder sie leiten den Browser des Online-Banking-Users auf eine speziell präparierte Webseiten um, die der offiziellen Webseite der Bank täuschend echt nachempfunden ist. Die dort eingegeben Daten landen dann natürlich ebenfalls bei den Online-Gangstern.

Sicherheit beim Online-Banking via Browser
Beim Online-Banking über den Browser ist vom Anwender mehr Vorsicht gefordert als bei einem Online-Banking-Programm. Dennoch genügen schon einige wenige Vorsichtsmaßnahmen, um Datendiebe auszusperren oder ihnen zumindest das Leben gehörig zu erschweren.

Online-Banking-Software Browser

Qualitätsmerkmale: Die Adresse einer Bank-Webseite beginnt immer mit „https://“ und zeigt damit an, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt.

So geht’s: Sicheres Online-Banking über den Browser

  • Banking Apps
    Installieren Sie die von der jeweiligen Bank für das Mobile Banking angebotene App nur aus offiziellen Quellen. Finger weg heißt es, wenn die Anwendung im App Store oder auf einer Webseite eines Drittanbieters zum Download bereitgestellt wird. Hier besteht die Gefahr, dass die Mobile-Banking-App „vermint“ wurde, also mit Malware präpariert daherkommt und so zur Spionage-App mutiert
  • Speichern Sie persönliche Zugangsdaten wie die PIN-Nummer oder TAN-Liste keinesfalls auf dem Computer, damit diese im Fall eines Datenlecks oder Hackerangriffs nicht versehentlich in die falschen Hände geraten
  • Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, die Ihnen scheinbar von Ihrer Bank zugeschickt wurden.
    Zum einen, weil Cyberkriminelle auf diese Weise häufig Links zu schädlichen Webseiten verbreiten, die auf Ihrem Computer Schadsoftware installieren. Darunter kann sich auch eine befinden, die Ihre Online-Banking-Geschäfte ausspioniert
  • Geben Sie aus Sicherheitsgründen die Adresse Ihrer Bank-Webseite immer selbst ein, um auszuschließen, dass Ihr Browser auf eine andere Webseite umgeleitet wird
  • Sichere und verschlüsselte Verbindung: Die Adresse (URL) der Bank-Webseite beginnt immer mit einem „https://“ und zeigt damit an, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt.
    Ein weiteres Merkmal dafür ist das Schloss-Symbol links neben der URL. Um im Zweifelsfall ganz sicherzugehen, klicken Sie auf Schloss-Symbol und lassen Sie sich das zugrunde liegende Zertifikat anzeigen. Dort muss der Name des Inhabers exakt mit dem der Bank übereinstimmen

3.2. Mehr als nur ein einziges Konto verwalten

Im Gegensatz zum Online-Banking per Browser ist ein Online-Banking-Programm nicht auf ein einziges Girokonto beziehungsweise Kreditkartenkonto beschränkt.

Genauso wie die Software mit beliebig vielen Banken und Sparkassen kommunizieren kann, lassen sich theoretisch auch beliebig viele Konten führen, egal ob es dabei um ein Sparbuch, ein Girokonto oder ein Depot geht.

Besitzen Sie zum Beispiel Girokonten bei zwei Banken, können Sie beide zentral mit einem Bankprogramm verwalten.

Online-Banking-Software Starmoney 11 Deluxe

Multitasking: Jedes der getesteten Online-Banking-Programme (im Bild: „Starmoney 11 Deluxe“) unterstützt die Einrichtung mehrerer Konten.

3.3. Finanzmanager statt simpler Kontostands-Anzeiger

Neben dem Girokonto und dem Kreditkartenkonto können Online-Banking-Programme noch eine Vielzahl weiterer Kontentypen verwalten.

Hier tun sich „Starmoney 11 Deluxe“ sowie „Lexware Finanzmanager 2018“ und „WISO Mein Geld Professional“ besonders hervor.

Weil Sie mit diesen drei Programmen praktisch alle denkbaren Typen von Einnahmen und Ausgaben erfassen können, wäre die Bezeichnung „Finanzmanager“ eigentlich wesentlich besser angebracht als „Online-Banking-Software“.

Damit sind sie auch für Unternehmen interessant.

Zwar verstehen sich alle 5 Testkandidaten auf Online-Konten wie auf Offline-Konten, können also auch Geldbewegungen verwalten und analysieren, wenn die Bank kein Online-Banking dafür anbietet.

Beispiele dafür sind ein Kredit, ein Darlehen oder eine Baufinanzierung, Einnahmen aus Kapitalvermögen, aber auch der Restaurantbesuch oder der Online-Einkauf.

Online-Banking-Software WISO Mein Geld Professional

Auswahl: „WISO Mein Geld Professional“ kommt genauso wie „Starmoney 11 Deluxe“ und „Lexware Finanzmanager 2018“ mit einer großen Anzahl an vordefinierten Kontotypen und kann damit praktisch jede Art von Geldbewegung verwalten.

„Starmoney 11 Deluxe“, „Lexware Finanzmanager 2018“ und „WISO Mein Geld Professional“ haben insgesamt aber trotzdem die Nase vorn, denn neben dem Offline-Konto bieten sie zahlreiche weitere vordefinierte Kontotypen an und machen damit die Einrichtung und Verwaltung besonders einfach.

Je nach Programm gibt es zum Beispiel

  • ein Haushaltsbuch
  • ein Bargeldkonto
  • ein Sparplan
  • ein Kfz-Konto
  • ein Musterdepot
  • Bonusprogramme wie Miles & More und Deutschlandkarte.

Beim Testsieger „Starmoney 11 Deluxe“ gibt es darüber hinaus Konten für

  • Amazon
  • PayPal
  • eBay
  • IKEA

„Moneyplex 16“ und „Hibiscus“ leisten ebenfalls sehr solide Arbeit, schauen im Gegensatz zum Spitzentrio jedoch nicht über den „Tellerrand“ hinaus – ihr Schwerpunkt liegt klar auf der Finanzverwaltung rund um das Online-Banking.

3.4. Umsätze detailliert auswerten

Während beim Online-Banking über den Browser je nach Geldinstitut nur die Kontenbewegungen der letzten 90 oder 120 Tage zur Verfügung stehen, gibt es bei einer Online-Banking-Software kein solches Limit.

Und genau hier zeigt sich eine weitere Stärke der Testkandidaten.

Indem sie die Umsätze theoretisch über einen unbegrenzt langen Zeitraum erfassen, erlauben die Online-Banking-Programme auch wesentlich aussagekräftigere Aussagen über die eigenen Finanzen.

Online-Banking-Software WISO Mein Geld Professional

Wohin fließt das Geld? Gute Online-Banking-Programme wie „WISO Mein Geld Professional“ kennen die Antwort. Sie schlüsseln sämtliche Zahlungsein- und -ausgänge über einen beliebigen Zeitpunkt hinweg detailliert auf und erlauben damit eine zuverlässige Budgetplanung.

Wofür gebe ich das meiste Geld aus? Wo kann ich gegebenenfalls sparen?

Die passenden Antworten liefern die Online-Banking-Programme, etwa mit einer grafischen Aufschlüsselung der monatlichen Zahlungseingänge oder einem Vergleich der Eingaben und Ausgaben über einen bestimmten Zeitraum hinweg.

Einige Auswertungen nehmen die Tools in der Standardkonfiguration bereits automatisch vor.

So zeigt Ihnen beispielsweise „WISO Mein Geld Professional“ direkt auf der Startseite die Ausgaben nach Lebensbereichen an, übersichtlich aufgeschlüsselt in Form eines Balkendiagramms. Zusätzlich liefert Ihnen das Programm ebenfalls mit einem Balkendiagramm die Antwort auf die Frage „Was bleibt am Monatsende übrig?“.

3.5. Einnahmen und Ausgaben sortiert nach Kategorien

Gute Online-Banking-Programme ordnen die einzelnen Buchungen automatisch einer Kategorie zu. Damit sorgen sie nicht nur für mehr Übersicht, sondern helfen Ihnen auch dabei, mögliche Kostentreiber schneller zu identifizieren.

Online-Banking-Software Starmoney 11 Deluxe

Geordnet: Durch die automatische Kategorisierung kann jeder Testkandidat Buchungen selbsttätig einer bestimmten Kategorie wie Miete, Strom oder Supermarkt zuweisen und sorgt damit für viel Übersicht.

Beim Testsieger „Starmoney 11 Deluxe“ funktioniert die automatische Kategorien-Zuweisung genauso wie bei „Lexware Finanzmanager 2018“ und „WISO Mein Geld Professional“ beim allerersten Einsatz erstaunlich treffsicher.

Beispielsweise weiß „Starmoney 11 Deluxe“, dass es sich beim Empfänger „Netto“ um eine Supermarktkette handelt und ordnet die Zahlungen dann selbsttätig der Kategorie „Haus/Wohnung“ zu.

Dabei erlaubt es der Vergleichssieger auch, eigene Kategorien zu definieren oder einer Buchung eine beliebige andere Kategorie zuzuweisen, von denen bereits einige Dutzend vordefiniert sind.

„Moneyplex 16“ und „Hibiscus“ bieten ebenfalls Kategorien an, erfordern aber mehr Eigenleistung vom Anwender.

Hier gelingt die automatische Zuordnung erst dann, wenn man die Kategorien zuvor manuell zugeordnet hat.

3.6. Komfortablere Online-Überweisungen

Genauso leichtgängig wie das Einlesen des Kontostandes und der aktuellen Buchungen funktioniert mit einem guten Online-Banking-Programm auch der umgekehrte Weg.

Bei Überweisungen merkt sich die Software automatisch die Inhalte der einzelnen Formularfelder und legt diese Informationen in seiner internen Datenbank ab.

Aktivieren Sie zum Beispiel bei „Starmoney 11 Deluxe“ die Option „Auftrag automatisch vervollständigen“, ergänzt das Programm nach Eingabe des Empfängers alle bereits zu diesem bekannte Angaben wie die IBAN (Bankkontonummer) oder BIC (Business Identifier Code beziehungsweise Geschäftskennzeichen) automatisch im Formular.

Überweisungen laufen dadurch nicht nur schneller und bequemer ab, sondern auch fehlerfreier.

Bei der ohnehin schwer zu merkenden IBAN kann ein Vertippen damit praktisch nicht mehr vorkommen.

Online-Banking-Software Lexware Finanzmanager 2018

Ausfüllhilfe: Bei Überweisungsformularen spielen die Online-Banking-Programme (hier: „Lexware Finanzmanager 2018“) eine weitere Stärke aus. Bei bereits bekannten Empfänger werden Felder wie Empfänger und IBAN automatisch vervollständigt.

Eine weitere Besonderheit:

Beim klassischen Online-Banking wird eine Internetverbindung zwischen einem Endgerät, in der Regel einem PC, und einem Server der Bank hergestellt. Anschließend tauschen beide Seiten Daten untereinander aus.

Mit einer Banksoftware müssen Sie nicht zwangsläufig mit dem Internet verbunden sein, um eine Überweisung oder einen Dauerauftrag vorzubereiten, was sehr viel sicherer ist.

Stattdessen füllen Sie in aller Ruhe das entsprechende Formular aus, gehen erst dann online und lassen dann die Daten an die Bank übertragen.

3.7. Mehr Schnittstellen

Für die Online-Banking-Programme und gegen das klassische Online-Banking via Webseite spricht auch die Möglichkeit, Daten in das Programm einzulesen und zu exportieren.

Eine Importfunktion macht sich dann bezahlt, wenn Sie eine bereits mit einem anderen Programm angelegte Konto-Datenbank mit einer neuen Online-Banking-Software weiterverwenden.

Beispielsweise stellt „WISO Mein Geld Professional“ zahlreiche Importmodule bereit, darunter für CSV-Dateien (Excel-Format), SEPA-XML-Dateien sowie für andere Programme wie Quicken/Lexware-Finanzmanager und WISO Börse.

Ähnlich umfangreich ist auch „Lexware Finanzmanager 2018“ ausgestattet, während „Starmoney 11 Deluxe“ sogar noch mehr Importmodule mitbringt.

Online-Banking-Software WISO Mein Geld Professional

Kommunikationskanal: Mit einer Importfunktion wie sie zum Beispiel „WISO Mein Geld Professional“ anbietet, lassen sich Finanzdaten aus anderen Quellen einlesen und in der Banking-Software weiterverwenden.

Gute Online-Banking-Programme haben auch beim Datenexport einiges zu bieten.

Auf Wunsch stellen sie Kontodaten bereit, die Sie für andere Anwendungen benötigen, und bringen dafür je nach Programm eine mehr oder weniger umfangreiche Liste an Exportmodulen mit.

Darüber hinaus können einige Testkandidaten wie „Starmoney 11 Deluxe“ und „Moneyplex 16“ (allerdings nur in der Business-Version) auch Buchungen im DATEV-Format exportieren, die sich dann zum Beispiel in einer Steuererklärungs-Software weiterverwenden lässt.

4. Wie funktioniert eine Online-Banking-Software?

Die Verbindung zur Bank aufzubauen ist mit einer Online-Banking-Software viel leichter, als man vielleicht vermuten könnte.

Das Vorgehen ist immer das gleiche, und auch immer gleich einfach:

Alle Programme im Test der Online-Banking-Softwares führen Anwender assistentengesteuert Schritt für Schritt durch die Kontoeinrichtung. Dabei brauchen Sie im Prinzip nur zweierlei einzugeben:

einmal die Bankleitzahl (BLZ), damit das Programm die Bank identifizieren kann und die Anmeldeinformationen beziehungsweise die Online-Kennung und die Online-PIN für Ihre Bank.

Alternativ können Sie bei einigen Programmen auch den Namen der Bank eintragen und die Software ergänzt dann automatisch die Bankleitzahl.

Online-Banking-Software

Gesucht und gefunden: „Starmoney 11 Deluxe“ vervollständigt bei der Kontoeinrichtung automatisch die eingegebene Bankleitzahl.

Nach der ersten Kontaktaufnahme mit der Bank holt sich die Online-Banking-Software Informationen über die angebotenen Zugangsarten ab.

Üblich ist wie beim Online-Banking per Browser eine Authentifikation mittels PIN und TAN: Mit der PIN, der persönlichen Identifikationsnummer, weisen Sie sich gegenüber der Bank aus.

Wollen Sie dann eine Überweisung tätigen, werden Sie zusätzlich noch nach einer TAN (Transaktionsnummer gefragt).

Praktisch: Sind die Anmeldeinformationen erst einmal gespeichert, erledigt die Online-Banking-Software die Kommunikation mit der Bank dann automatisch im Hintergrund.

Im Gegensatz zum eBanking über eine Bank-Webseite müssen Sie die Zugangsdaten nicht bei jeder Sitzung von neuem eingeben, denn auf Wunsch werden die Login-Parameter vom Programm gespeichert.

Das ist Standard: Online-Banking per HBCI und FinTS
Ob Ihre Bank nun Postbank, Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank, Sparkasse, Volksbank, Raiffeisenbank oder Berliner Bank heißt, spielt für ein Online-Banking-Programm keine Rolle, denn es kann mit jedem Kreditinstitut kommunizieren.

Möglich macht das FinTS, eine für den Datenaustausch standardisierte Schnittstelle. Sie beinhaltet das von der deutschen Kreditwirtschaft in den Neunzigerjahren entwickelte HBCI-Verfahren (Homebanking Computer Interface), das zur Authentifizierung eine elektronische Signatur verwendet, die beispielsweise in einer Datei oder auf einer Chipkarte hinterlegt ist.

Das seit 2002 eingesetzte FinTS erweitert die Möglichkeiten von HBCI und macht das Online-Banking gleichzeitig bequemer und sicherer: So können Anwender ihre Bankgeschäfte genauso wie beim eBanking über den Browser über das PIN-/TAN-Verfahren erledigen, müssen sich also nicht extra von ihrer Bank für das HBCI-Verfahren freischalten lassen.

Zudem bietet FinTS eine höhere Sicherheit als HBCI, weil die chiffrierte Datenübertragung mit 2048 statt 2014 Bit langen Schlüsseln abläuft

5. Was ist das sicherste Verfahren beim Online-Banking?

Online-Banking funktioniert im Prinzip genauso wie die Offline-Version. Sie füllen ein Überweisungsformular aus und reichen es bei Ihrer Bank ein.

Weil das beim Online-Banking nicht persönlich geschieht, muss die Bank auf eine andere Weise sicherstellen, dass die Überweisung auch tatsächlich durch den Kontoinhaber und nicht von einem unbefugten Dritten vorgenommen wurde.

Diese Legitimation geschieht durch die so genannten Transaktionsnummern (TAN).

Sie ersetzen die Unterschrift unter das Überweisungsformular.

Online-Banking-Software Hibiscus

Benutzerkennung und Passwort: Mit einer Online-Banking-Software wie dem auf der Jameica-Plattform basierenden „Hibiscus“ melden Sie sich auf die gleiche Art und Weise am Online-Banking-Portal Ihrer Bank an wie über den Webbrowser.

Die PIN-/TAN-Sicherheitsverfahren im Überblick
Fast jede Bank bietet mehrere Verfahren für sicheres Online-Banking an, von denen mTAN, pushTAN, ChipTAN sowie PhotoTAN derzeit die gängigsten sind.

Sie unterscheiden sich in der Art und Weise, wie die TAN zugestellt wird und lassen sich in die drei folgenden Kategorien einteilen, die in aufsteigender Reihenfolge von weniger sicher bis sehr sicher rangieren:

Online-Banking per TAN-Liste, Online-Banking mit Bestätigungsnummer und Online-Banking per TAN-Nummern-Generator beziehungsweise Kartenleser.

Das Online-Banking per TAN-Liste gilt inzwischen als veraltet und wird von den meisten Banken daher auch nicht mehr angeboten.

5.1. TAN mit Bestätigungsnummer

mTAN (mobileTAN, auch smsTAN):

Bei diesem Verfahren sendet die Bank dem Anwender per SMS eine Bestätigungsnummer (TAN) zu, die dieser zum Abschluss der Transaktionen auf der Bank-Webseite eingeben muss.

Die zugesendete TAN-Nummer gilt nur für diesen einen Vorgang.

Der Vorteil gegenüber dem TAN- und den iTAN-Verfahren besteht darin, dass keine TAN-Liste mehr erforderlich ist.

Sicherheitsprobleme können allerdings auftreten, wenn die TAN-Nummer auf dasselbe Smartphone gesendet wird, von dem aus der Anwender eine Banktransaktion vornimmt. Nistet sich beispielsweise ein Trojaner auf dem Smartphone ein, kann er diese Daten abgreifen.

Schaffen es die Cyberkriminellen dann auch noch, die Bestätigungs-mTAN abzufangen, können sie im schlimmsten Fall Überweisungen durchführen, ohne dass der Anwender etwas davon bemerkt.

Online-Banking-Software mobileTAN mTAN iPhone

Gängiges Verfahren: Beim mobileTAN-Verfahren schickt Ihnen die Bank die TAN-Nummer direkt auf das Smartphone-Display. Der abgebildete Code ist nur für diese Transaktion gültig.

pushTAN:

Die pushTAN ist eine sicherere Variante der mTAN, da sie für die Übermittlung der TAN-Nummer verschlüsselt eine spezielle Textmessaging-App verwendet und damit ein „Mithören“ durch Dritte erschwert.

Zudem wird bei der pushTAN ähnlich wie bei der iTANplus zur Kontrolle eine Übersicht der eingegangenen Überweisungsdaten mitgeschickt. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal:

Auf gerooteten Mobilgeräten verweigern pushTAN-Apps standardmäßig die Zusammenarbeit.

5.2. TAN mit Nummerngenerator

ChipTAN (auch Sm@rtTAN plus oder SmartTAN optic genannt): Bei diesem TAN-Verfahren werden die TANs mithilfe eines externen Gerätes elektronisch erzeugt, das Sie bei der Bank kaufen können (rund 10 Euro).

Anwender erhalten von der Bank einen kleinen Kartenleser für die Bankkarte – einen TAN-Generator, der neben einem Nummernfeld auch ein kleines Display besitzt.

Zum Abschließen einer Überweisung wird die Bankkarte in den Kartenleser gesteckt.

Dann muss der Anwender den TAN-Generator an eine Grafik halten, die auf dem Bildschirm erscheint und fünf in schneller Reihenfolge aufleuchtende Balken anzeigt. Durch die Übertragung der Lichtsignale erzeugt der TAN-Generator einen TAN-Code, der anschließend im Online-Banking-Formular eingegeben wird.

PhotoTAN: Sie funktioniert ähnlich wie die ChipTAN.

Aus den Überweisungsdaten wird eine farbige Grafik generiert, die Sie mit einem Lesegerät einscannen. Letzteres entschlüsselt die Daten und erzeugt daraus eine TAN. Einige Banken bieten auch eine PhotoTAN-App an. Das Lesegerät bekommen Sie gegen eine geringe Gebühr (etwa 15 Euro) von der Bank.

Online-Banking-Software photoTAN Deutsche Bank

Die photoTAN gilt neben der ChipTAN als besonders sicheres TAN-Verfahren und wird von der Deutschen Bank sowie von vielen anderen Kreditinstituten angeboten.

5.3. Online-Banking per TAN-Liste

TAN (Transaktionsnummer): das Online-Banking-Verfahren.

Der Anwender erhält von der Bank einen Block mit TAN-Nummern. Bei einem Buchungsvorgang wählt er eine beliebige TAN-Nummer aus. Jede Nummer ist nur einmal gültig und verfällt nach der Anwendung.

Das TAN-Verfahren gilt inzwischen als überholt und aufgrund der großen Anzahl von Phishing-Angriffen als unsicher, und wird von vielen Banken auch gar nicht mehr angeboten.

iTAN (indizierte Transaktionsnummer): Bei dieser weiterentwickelten Variante des TAN-Verfahrens erhält der Anwender ebenfalls eine Liste mit TAN-Nummern, die jeweils mit einer Positionsnummer gekennzeichnet sind.

Für einen Buchungsvorgang kann er jedoch nicht mehr eine beliebige Nummer wählen, sondern bekommt von der die Positionsnummer einer bestimmten TAN-Nummer genannt, die er eingeben muss.

Die TAN-Nummer muss dann innerhalb von wenigen Minuten eingegeben werden und gilt anschließend in jedem Fall als verbraucht, unabhängig davon, ob sie der Anwender auch tatsächlich verwendet hat.

Auch das iTAN-Verfahren wird inzwischen nicht mehr als sicher angesehen. Banken empfehlen ihren Kunden deshalb sicherere Verfahren, zum Beispiel iTANplus oder mTAN.

iTANplus: Bei diesem Verfahren wird dem Anwender vor der Online-Überweisung ein Kontrollbild angezeigt, in dem alle Transaktionsdaten noch einmal zusammengefasst sind.

Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal wird im Kontrollbild auch das Geburtsdatum des Anwenders angezeigt. Das dürfte Cyberkriminellen nicht bekannt sein, wenn sie versuchen, das Kontrollbild zu ihren unlauteren Zwecken zu manipulieren.

Nachteil: Das Kontrollbild ist schwieriger zu lesen als die iTAN.