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FunTomia Totenkopf FunTomia Totenkopf
Hansson Sports Hansson Sports
Hudora 12171 Hudora 12171
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Element Seal FunTomia Globe Bantam Globe Tracer FunTomia Totenkopf Hansson Sports Hudora 12171
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
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geeignet für Ein­s­teiger und Profis Ein­s­teiger und Kinder Fort­ge­schrit­tene Fort­ge­schrit­tene Ein­s­teiger und Kinder Ein­s­teiger und Kinder Ein­s­teiger
Maße Deck 78 x 20 cm 78,5 x 20 cm 58,5 x 15 cm 76 x 20 cm 78,5 x 20 cm 79 x 20 cm 78,8 x 20,3 cm
Kugellager Je höher der ABEC-Index, desto hochwertiger das Kugellager. Das bedeutet, dass das Kugellager zwar mit höherer Präzision gefertigt wurde, aber über die eigentliche Qualität sagt der Index jedoch nichts aus. ABEC9 ABEC11 ABEC7 ABEC7 ABEC11 ABEC5 ABEC3
Rollenhärte Die Härte wird in A angegeben. Je höher die Zahl, desto härter die Rollen. Härtere Rollen sind haltbarer und eignen sich für hohe Geschwindigkeiten, weichere Rollen bieten mehr Grip für Slalom-Fahrten. 98A
super für Tricks
100A
super für Tricks
83A
für ruhiges Fahr­ver­halten
83A
für ruhiges Fahr­ver­halten
92A
super für Tricks
nicht bekannt nicht bekannt
Rollengröße Low Trucks
beson­ders wendig
Mid Trucks
wendig und gut für hohe Geschwin­dig­keiten
High Trucks
gut für hohe Geschwin­dig­keiten
High Trucks
gut für hohe Geschwin­dig­keiten
Low Trucks
beson­ders wendig
Low Trucks
beson­ders wendig
Low Trucks
beson­ders wendig
Vorteile
  • Ein­zel­teile des Her­s­tel­lers Ele­ment – beson­ders hohe Qua­lität
  • geeignet für die Straße, aber auch Tricks und Sprünge
  • sch­lichtes und sty­li­sches Design
  • belastbar bis 130 kg
  • hoch­wer­tige Kugel­lager
  • inkl. Tra­ge­ta­sche
  • sehr gut für das reine Fahr­vergnügen: große Rollen, weiche Len­kung, kleine Wöl­bung (Con­cave) im Deck
  • sehr hand­liche Maße
  • viele, sehr schöne Designs
  • sehr gut für das reine Fahr­vergnügen: große Rollen, weiche Len­kung, kleine Wöl­bung (Con­cave) im Deck
  • ver­liert nicht an Wen­dig­keit, trotz Aus­stat­tung und Maße
  • belastbar bis 100 kg
  • hoch­wer­tige Kugel­lager
  • erhält­lich in vier ver­schie­denen Designs
  • extra stoßd­ämp­fende Rollen – gut für Tricks und Sprünge
  • beson­ders geeignet für Tricks und das Fahren auf der Straße
  • Inkl. Tra­ge­ta­sche
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4,9 /5 aus 7 Bewertungen

Skateboards-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Auch wenn sich viele Skateboards auf den ersten Blick ähneln - Es gibt Boards für viele Anlässe und die Unterschiede liegen in den vielen Einzelteilen.
  • Skateboarden erforder viel Know-How und Übrung. Geben Sie daher nicht so schnell auf, wenn Sie als Einsteiger nicht sofort mit den ganz großen Tricks klappt!
  • Skateboarding entstand in den 60er Jahren aus der Disziplin des Wellenreitens. Surfer suchten damals nach einer Trainingsmethode, falls der Wellengang einmal nicht mitspielte.

Skateboard Schuhe draußen
Skateboarding ist auch im Jahr 2017 ein anhaltender Trend für Jung und Alt. Neben dem sportlichen Aspekt steht für Viele vor Allem der Spaß am Fahren und die Freude an den Tricks und Sprüngen im Vordergrund. Doch die Suche nach dem richtigen Board ist oft unübersichtlich und kompliziert. In unserem Skateboard Ratgeber 2017 erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn sie ein Skateboard kaufen, um das Beste für Ihre Bedürfnisse zu finden!

1. Was ist ein Skateboard und wie ist es aufgebaut?

Bei Skateboards handelt es sich um Sportgeräte in der Form eines Bretts, an dessen Unterseite Rollen angebracht. Das Besondere an Skateboards ist, dass jedes Bestandteil Einfluss auf das Fahrverhalten des Skaters haben kann. Daher ist es wichtig, sich mit den einzelnen Bauteilen auszukennen, um sie an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen zu können. Auch wenn man sich für ein fertig montiertes Skateboard entscheidet, kann man einzelne Teile immer noch im Nachhinein austauschen und personalisieren, um das beste Skateboard für Ihre Bedürfnisse zu erhalten. Ersatzteile sind online und in vielen Skateboard Shops erhältlich. Auf Nachfrage kann Ihnen in der Regel auch bei der Montage geholfen werden. Wir haben für Sie im Skateboard-Vergleich eine Liste mit allem Wissenswerten zu den einzelnen Teilen zusammengestellt.

1.1 Skateboard-Slang

Viele Bestandteile von Skateboards haben englische Slang-Namen. Der Grund dafür ist, dass die Disziplin des Skateboardfahrens an der US-amerikanischen Westküste entstand und es sich bei den ersten Skateboardern um Teenager handelte. Hier haben wir die wichtigsten Ausdrücke für Sie zusammengefasst:

Ausdruck Erklärung
Axle Nut Mutter, die Wheels, Bearings und Achse verbindet
Baseplate Grundplatte der Achse
Bearing Kugellager in den Rollen
Bolt / Shortie Montageschrauben, die Achsen und Deck verbinden
Bushing / DohDoh / Rubber Lenkgummi, welches zwischen Hanger und Baseplate sitzt
Deck Das Brett des Skateboards, auf dem die Füße des Fahrers stehen
Griptape Rutschfeste Oberfläche an der Trittfläche des Skateboards
Hanger Beweglicher Teil der Achse, an dem die Rollen angebracht werden
Kingpin Schraube, welche die Einzelteile der Achse zusammenhält
Nose Nach oben gerichtetes Vorderteil des Decks
Nut Mutter der Montageschraube
Shock Pad Platte aus Gummi oder Kunststoff, die zur Dämpfung zwischen Baseplate und Deck angebracht werden kann
Spacer Distanzhülse, die sich zwischen den beiden Lagern der Achse befindet
Tail Nach oben gerichtetes Ende des Decks
Truck Gesamte Achse – je nach Höhe Unterscheidung in High-, Mid- oder Low Truck
Wheel Rolle des Skateboards

1.2 Rollen

Die Rollen, auch Wheels genannt, bestehen in fast jedem Fall aus Polyurethankunststoff. Es gibt sie in unterschiedlichen Designs, Härten und Durchmessern. Sollten die Rollen Ihres Skateboards abgenutzt sein, können Sie in Skate Shops oder im Internet problemlos Ersatz-Rollen erstehen und diese austauschen.

1.2.1 Rollenhärte

Wenn es um die Frage der Rollen geht, ist die Rollenhärte eines der wichtigsten Kriterien. Sie sollte zwischen 80A und 100A liegen (A = Rollenhärte). Je höher die Zahl, desto härter die Rolle! Harte Rollen sind besser für das Fahren von Tricks und zum Sliden geeignet. Weiche Rollen hingegen sorgen für eine besser Bodenhaftung und ein angenehmeres Fahrgefühl, zum Beispiel beim Fahren von längeren Strecken.

1.2.2. Rollengröße

Weiterhin ausschlaggebend ist der Durchmesser der Rollen. Dieser liegt in der Regel zwischen 45 und 60 Millimetern. Der Durchmesser bestimmt über das Einsatzgebiet des Skateboards und hat Einfluss auf das Fahrverhalten. Es empfiehlt sich darauf zu achten, dass die Rollen zu den übrigen Bestandteilen des Boards passen, wie zum Beispiel den Achsen und dem Deck.

Rollengröße Vor- und Nachteile Geeignet für
Kleine Rollen (Low Trucks)
Durchmesser zwischen 48mm und 51mm
  • sehr gute Wendigkeit
  • sehr schnelles Beschleunigen
  • schnelle Abnutzung
Streetskaten, Tricks (Flips, Grinds, Street-Tricks)
Mittlere Rollen (Mid Trucks)
Durchmesser zwischen 52mm und 56mm
  • gute Wendigkeit
  • hohe Endgeschwindigkeit
  • durchschnittliche Abnutzung
  • etwas größerer Kraftaufwand beim Beschleunigen
Skate-Parks und Pipes
Große Rollen (High Trucks)
Durchmesser zwischen 57mm und 60mm
  • sehr hohe Endgeschwindigkeit
  • langsamere Abnutzung
  • großer Kraftaufwand bei Beschleunigen
Reines Fahren und Carven, sowie für Rampen und Halfpipes
Carven

Unter dem Begriff „Carven“ versteht man das Fahren auf abschüssigen Strecken. Der Skater versucht hierbei, die Geschwindigkeit durch das Fahren kleiner Kurven unter Kontrolle zu behalten. Hierfür benötigt man große, griffige Rollen und extra dafür ausgelegte Achsen.

1.3 Achse

Die Achsen eines Skateboards sind komplexe Vorrichtungen, die im Regelfall aus folgenden Bauteilen bestehen:

  • Grundplatte
  • Hanger (bewegliches Teil, welches auf der Grundplatte befestigt ist und aus welchem die Achsstifte herausragen)
  • Achsstifte (aus dem Hanger hervorstehende Aufhängung für die Rollen)
  • Speedrings (Unterlegscheiben an den Achsstiften)
  • Kingpin und Kingpin-Mutter (Verbindungsstück zwischen Hanger und Grundplatte)
  • Lenkgummis (Bushings)
  • Washer (Unterlegscheiben)

1.3.1 Achsenbreite

Auch bei den Achsen müssen Sie darauf achten, dass sie auf das restliche Board abgestimmt sind. Da es Decks in unterschiedlichen Breiten gibt, variiert auch die Achsenbreite. In der nachstehenden Tabelle erfahren Sie, welche Achsenbreite zu welcher Deckbreite passt:

Achsenbreite (innere Breite) Deckbreite
5.0'' 7.375'' bis 7.75''
5.25'' 7.75'' bis 8.25''
5.39'' und aufwärts 8'' und aufwärts

1.3.2 Achsenlenkung

Set Achsen Skateboard Test

Einzelteile, wie dieses Set aus Achsen, Rollen, Kugellagern und Schrauben, lassen sich bequem per Mausklick bestellen!

Um das Lenkverhalten der Achsen zu variieren, können Sie den Kingpin fester anziehen oder lockern. Des Weiteren lassen sich die Lenkgummies austauschen, um die Lenkfreudigkeit zu beeinflussen. Es gibt sie in verschiedenen Härtegraden.1.3.3 AchsenhöheAuch in der Höhe der Achsen gibt es Unterschiede, die sich auf Ihr Fahrverhalten auswirken. Mit der Achsenhöhe steigt auch der Abstand des Decks zum Boden. Für Tricks, wie zum Beispiel Sprünge oder Ollies, ist ein höherer Abstand zum Boden von Vorteil, da sich das Board so steiler aufrichtet. Flache Achsen bieten eine bessere Kontrolle über das Skateboard. Allerdings kann es auch schneller passieren, dass sich Board und Rollen beim Fahren berühren (auch Wheelbite genannt).

1.4 Deck

Üblicherweise wird der Großteil der Skateboard-Decks aus Ahornholz gefertigt (darunter auch unser Skateboard-Vergleichssieger und ähnlich gut bewertete Modelle). Ahornholz ist besonders belastungsfähig, da es sehr langsam und dicht wächst. Ein Deck besteht aus bis zu Sieben Schichten dieses Holzes, die untereinander verklebt werden.Einige Hersteller, besonders solche, die in Brasilien und China ansässig sind, verwenden auch andere Holzarten, wie zum Beispiel Bambus, für die Decks. Boards aus anderen Materialien sind allerdings die Ausnahme.

Skateboard

1 Inch = 1 Zoll = 2,45 Zentimeter:

Viele Skateboard-Maße, darunter auch die Maße der Decks, werden in der amerikanischen Längeneinheit Inch (“) gemessen. In unserem Skateboard-Vergleich haben wir die Maße der Boards jedoch der Einfachheit halber in Zentimetern angegeben.

1.4.1 Aufbau und Länge

Skateboard-Decks sind generell unterteilbar in drei Abschnitte. Zwischen den Achsen befindet sich ein flacher Bereich, dieser wird als Wheelbase bezeichnet. Die Wheelbase ist ca. 12 bis 15“ lang. An den beiden Enden sind zwei nach oben gewölbte Teile. Die vordere Wölbung nennt sich Nose, die hintere Tail. Zwischen Nose und Tail zu unterscheiden, ist nicht immer ganz einfach – der einzige Unterschied besteht darin, dass die Nose ein bisschen größer als der Tail ist. Eine Orientierungshilfe zur Unterscheidung kann das Design an der Unterseite des Decks sein. Die Nose befindet sich meist links, bzw. oben. Je stärker die beiden Enden nach oben gebogen sind, desto höher ist die Hebelwirkung bei Tricks und Sprüngen. Boards mit flacher Nose und flachem Tail sind besser zu kontrollieren und ruhiger zu fahren.Alle drei Teile zusammen sind in der Regel zwischen 28 und 33“ lang. Längere Boards sind angenehmer und ruhiger im der Fahrverhalten, während kurze Decks wendiger sind.

1.4.2 Wölbung (Concave)

Auch die Ränder der Boards sind gewölbt. Diese Wölbung der Längsseiten wird Concave (engl. Höhlung, konkav) genannt. Skateboards mit hoher Concave lassen sich besser und empfindlicher lenken. Weniger starke Wölbungen hingegen ermöglichen eine bessere Kontrolle über das Board.

1.4.3 Griptape

Als Griptape wird die raue Oberfläche auf der Oberseite des Decks bezeichnet. Es ist selbstklebend und sorgt für einen sicheren Stand auf dem Board, da sich die Reibung zwischen Fuß und Board durch das Griptape erhöht. Das Griptape lässt sich einfach austauschen, beispielsweise wenn es sehr abgenutzt ist. Es wird in unterschiedlichen Farben und Körnungsgraden angeboten und ist in jedem Skateboard Shop oder online erhältlich.

Wofür steht ABEC?

ABEC ist die Norm, der Kugellager entsprechen müssen, und reicht von ABEC 01 bis ABEC 11. Sie sagt aus, wie fein die Wälzkörper im Inneren des Kugellagers gearbeitet sind. Je höher der Index, desto besser die Qualität der Lager. Für Skateboards sind Kugellager mit einem ABEC-Index zwischen drei und sieben am besten geeignet. Denn: je höher der Index, desto feiner, aber auch anfälliger sind die Lager.

1.5 Shock Pad

Shock Pads sind Zusatzteile, die sich zwischen Baseplate und Deck anbringen lassen. Sie bestehen aus Plastik oder Gummi und wirken federnd und erhöhen den Abstand zwischen Deck und Wheels.

1.6 Kugellager

Ein Skateboard hat pro Rolle zwei Kugellager (Bearings). Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Lager von guter Qualität sind, da sie sich so weniger schnell abnutzen. Generell haben Kugellager einen großen Einfluss auf die maximal erreichbare Geschwindigkeiten des Skateboards. Viele fertig montierte Skateboards kommen standardmäßig Kugellagern auch Chrom. Sie sind vergleichsweise schnell und eignen sich gut für Einsteiger. Relativ neu sind Keramik Kugellager, die jedoch weniger stoßsicher sein sollen. Egal für welche Art von Kugellager Sie sich entscheiden - wichtig ist, dass sie gut gepflegt werden. Dazu gehört neben der Reinigung auch das regelmäßige Nachfetten. Den Raum zwischen den zwei Kugellagern kann man mit einem sogenannten Spacer füllen. So wird besonders bei weichen Rollen verhindert, dass die Lager durch das Nachziehen der Achsenmutter aneinanderstoßen.

2. Größen

In Sachen Skateboards sind sowohl die Breite als auch die Länge des Decks zu beachten. Die Breite wird durch die Schuhgröße des Fahrers und das gewünschte Einsatzgebiet beeinflusst. Schmale Decks (bis zu einer Größe von 7.75“) sind besonders für Tricks und Skate-Parks geeignet. Sie sind leichter zu lenken und lassen sich besser flippen. Breite Decks (ab einer Größe von 7.75“) bieten einen sichereren Stand und fahren im Allgemeinen stabiler. Kinder sollten eine Deckbreite zwischen 6.5 und 7.5“ wählen. Der Skateboard-Vergleich ergab, dass lange Boards sich angenehmer und ruhiger fahren lassen, kurze Decks dafür wendiger sind. In unserem Skateboard-Vergleich finden Sie Produkte unterschiedlicher Maße!

3. Skateboards für Anfänger und Kinder

So stellen Sie Ihr Skateboard richtig ein

Wenn Sie noch in der Lernphase sind, sollten die Achsen Ihres Boards nicht zu weich eingestellt und die Wölbung des Decks (sog. Concave) nicht zu hoch sein. Empfindliche Lenkung und eine starke Concave machen es für Einsteiger besonders schwierig, beim Fahren auf dem Skateboard zu bleiben!

Die Wahl des allerersten Skateboards ist nicht ganz einfach - die Auswahl an Decks, Einzelteilen und Designs kann schnell überfordern. Fast alle Modelle in unserem Skateboard-Vergleich sind für Anfänger und Kinder geeignet! Da Skateboarding ein sehr facettenreicher Sport ist und es für jede Disziplin Skateboards in anderen Ausführungen gibt, ist die Wahl eines Boards im guten Mittelmaß für Einsteiger am ratsamsten:

  • Deckbreite zwischen 7 und 7.5“
  • Decklänge zwischen 28“ und 30“
  • Mittlere Rollen (Mid Trucks mit einem Durchmesser zwischen 52 und 56mm)

Viele Hersteller deklarieren Boards für Anfänger und Kinder auch speziell als solche! Generell lässt sich insbesondere bei Kinder-Skateboards anmerken, dass auch günstige Modelle für den Anfang ausreichen. So kann das Kind sein Interesse am Skateboarding austesten, ohne dass Sie gleich ein Vermögen losgeworden sind. Sollte das Interesse wachsen, lassen sich auch günstige Boards mit hochwertigeren Einzelteilen aus dem Skate Shop aufrüsten.Da man besonders beim Einstieg ab und zu mal zu Stürzen kommt, sollten Sie oder Ihr Kind grade am Anfang nicht auf Schutzkleidung verzichten!

4. Skateboard Helme und Schützer

Besonders am Anfang Ihrer Skateboard-Karriere ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie beim Skateboarding oft fallen werden. Sorgen Sie daher für Ihre Sicherheit und tragen Sie einen Helm. Andere Schutzkleidung, wie Arm-, Knie- und Handgelenkschoner gehören beim Skateboard Fahren zur Standardausrüstung.

Man braucht sich nur ein Beispiel an den Profis zu nehmen – von Tony Hawk bis Bastien Salabanzi tragen sie bei Wettkämpfen und auch ganz privat Helme und andere Schützer. Lassen Sie sich nicht einreden, „echte Skater“ würden keine Schützer tragen! Wenn sich dadurch eine Fahrt in die Notausnahme vermeiden lässt, ist es den zusätzlichen Aufwand auf jeden Fall wert.

Auch wenn in Deutschland weder für Skateboarder, noch Fahrradfahrer oder Inline-Skater eine Helmpflicht besteht, können Helme im Ernstfall Leben retten.Skateboard Helme finden Sie beispielsweise hier in unserem Helm-Vergleich!

Skateboarder im Sprung

5. Welches Skateboard passt zu mir?

  • Auf der Straße: Schmale Decks (maximal 8“) sind wendig und leicht zu flippen. Für eine gute Bodenhaftung auf hartem Asphalt sorgen weiche Rollen (ca. 95A)!
  • Tricks und Pipes: Für Sprünge und das Fahren in der Halfpipe oder Quaterpipe sind Skateboards mit harter Federung (einstellbar an der Achse) vorteilhaft, da das Board so weniger wackelt. Breite Boards (mindestens 8“) sorgen für den benötigten festen Stand.
  • Lange Boards: Lange Skateboards und Longboards eignen sich perfekt, um einfach draufzuspringen und loszufahren! Mit einer Länge von 35 bis 60“ eignen sie sich für sehr hohe Geschwindigkeiten und extrem tiefe Kurven. Selbst Skateboard-Profi Tony Hawk gibt zu, sie seien super für das Cruisen in Innenstädten oder entlang der Strandpromenade!

6. Skateboard fahren lernen

Element Skateboard Vergleichssieger Skateboard Test

Das Modell Seal von Element eignet sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen.

So sehr die Wahrheit auch schmerzt – um das Skateboardfahren zu lernen, gibt es leider kein Patentrezept! Wie bei allen anderen Sportarten gehören Ausdauer und Leidenschaft dazu. Bevor Sie sich auf das Brett stellen können, gibt es noch einige Maßnahmen und Hinweise, die es zu beachten gilt!

  • Das richtige Skateboard: Für Anfänger eignen sich besonders Boards mit einer etwas härteren Achsen-Lenkung und einer wenig ausgeprägten Wölbung des Decks. Hier bietet sich zum Beispiel unser Skateboard-Vergleichssieger von Element an.
  • Der richtige Schutz: Nicht verzweifeln, wenn Sie am Anfang öfter einmal stürzen – sorgen Sie lieber mit einem entsprechendem Helm und Schützern vor!
  • Der richtige Ort: Glatte Asphalt- oder Betonböden ohne viele Unebenheiten sind ideal zum lernen! Skateparks, Parkplätze und Gehwege bieten sich an. Passen Sie darauf auf, dass der Ort Ihrer Wahl nicht zu stark befahren ist, um schlimmere Unfälle zu vermeiden.

Sind alle Vorkehrungen getroffen, kann es mit dem Üben auch schon losgehen. Um den Einstieg ein bisschen zu erleichtern, gibt es hier in unserem Skateboard-Vergleich einige Tipps der Redaktion:

  • Auf dem Board stehen: Es gibt keine 100% richtige Art und Weise, auf einem Skateboard zu stehen. Legen Sie Ihr Board daher zuerst auf einen Untergrund, auf dem es nicht so schnell wegrollen kann, um herauszufinden, was sich für Sie richtig anfühlt. Die Nose des Boards sollte jedoch nach Vorne, der Tail nach hinten zeigen. Viele Skater stehen so, dass sich jeweils ein Fuß über einer der Achsen befindet. Je nach dem, welcher Fuß bei Ihnen vorne steht, wird unterschieden zwischen zwei Standpositionen:
    • Regular (Regulärer Fuß): Bei dieser Position steht der linke Fuß vor dem rechten. Der hintere Fuß (also der rechte) dient zum Anstoßen.
    • Goofy: Bei dem Goofy Fuß verhält es sich andersherum - der rechte Fuß ist vorne, der linke steht hinten und wird zum Anstoßen benutzt.
  • Ebener Untergrund: Wenn Sie herausgefunden haben, welcher Stand für Sie am geeignetsten ist, können Sie den Schritt 1 auf einem ebenen Untergrund probieren.
  • Anstoßen: Stellen Sie Ihren vorderen Fuß (je nach dem, welchen Sie bevorzugen) auf das Deck. Machen Sie mit dem anderen Fuß einen großen, ausholenden Schritt nach Vorne und stoßen Sie sich kräftig ab.
  • Fahr-Position: Sind Sie so richtig in Schwung, wird es Zeit in die fahrende Position zu wechseln. Stellen Sie dazu auch den anderen Fuß seitwärts auf das Skateboard und beugen Sie leicht die Knie. Jetzt gilt es, die Balance zu halten!
  • Lenken: Um das Board in die gewünschte Richtung zu bringen, müssen Sie das Gewicht Ihres Körpers nach entsprechend nach links oder nach rechts verlagern. Dieser Schritt bedarf etwas Übung!
  • Erst Grundlagen, dann Tricks: Bevor es an Tricks auf der Halfpipe und Ollies geht, müssen Sie diese Grundlagen beherrschen. Haben Sie die erst einmal im Griff, kommt die nächste Stufe. In diesem Video wird erklärt, wie Sie einen der simpelsten Tricks, den Ollie, lernen können.

7. Skateboard selber bauen oder zusammenstellen

Action Cams

Um Erfolge, Tricks und Jumps festzuhalten, werden von Profis und Amateuren gerne sogenannte Action Cams benutzt. Erfahren Sie mehr darüber hier in unserem Vergleich!

Skateboards sind ideal zum Herumschrauben und Werkeln. Ein Teil Ihres Skateboards ist abgenutzt oder defekt? Tauschen Sie es mit etwas handwerklichem Geschick einfach aus! Sie können aber auch Komponenten Ihres Boards ersetzen, um das Fahrverhalten an Ihren bevorzugten Stil anzupassen. Oder besser noch: Sie bauen ein komplettes Skateboard ganz nach Ihren Wünschen selber zusammen! Grundsätzlich lassen sich viele der Einzelteile im Handel erwerben, denn passionierte Skater und Profis bauen sich ihre Skateboards in der Regel selber. Wichtig ist nur, dass Sie sich mit dem Aufbau des Boards vertraut machen, damit jedes Teil an seinem richtigen Platz landet. Lesen Sie hierfür unter Punkt 2. unseres Skateboard-Vergleichs alles über die einzelnen Bestandteile nach. Einige Skateboard-Shops bieten auch fertige Montagesätze zum Zusammenbauen an. Mehrere Anleitungen zum Skateboard Selberbauen finden Sie hier:

8. Geschichte des Skateboardens

Die Disziplin des Skateboardens entstammt der kalifornischen Surfer-Kultur der 1960er Jahre. Erste Modelle der Boards erinnern daher in ihrer Form auch stark an Surfbretter. Die Sportart wurde schnell beliebt und es fanden erste Meisterschaften statt. Technische Neuerungen, wie Rollen aus damals neuartigem Polyurethan, ließen das Skateboarding in den 70ern erneut aufleben und machten aus Skateboardfahren einen Trend, der sich bis heute hält. Mehr über die Geschichte des Skateboardens erfahren Sie hier.

9. FAQ

9.1 Ab welchem Alter kann mein Kind Skateboard fahren?

Eine Pauschal-Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Das generelle Einstiegsalter für Kinder liegt bei ca. fünf bis sieben Jahren und allen Altern darüber. Sollten Sie Ihrem Kind das Skateboarden zutrauen, sollten Sie es ruhig einmal ausprobieren. Wichtig ist jedoch, dass insbesondere Kinder mit den richtigen Schonern und einem Helm ausgestattet sind!

9.2 Skateboard / Longboard – was sind die Unterschiede?

Longboards unterscheiden sich in einigen Punkten von der Bauart eines herkömmlichen Skateboards. Im Wesentlichen sind Sie um bis zu 70 cm länger als übliche Skateboards. Auch ihre Achsen stehen weiter auseinander und die Wheels (Rollen) von Longboards sind vergleichsweise weicher. Bei vielen Modellen wird die Flex (Flexibilität) des Longboards auf das Gewicht des Fahrers abgestimmt. All diese Unterschiede führen dazu, dass Longboards im Vergleich zu Skateboards besser auf lange Strecken ausgelegt sind und dem Fahrer mehr Stabilität und Gleichgewicht verleihen. Allerdings gibt es auch Mini-Longboards, die etwas kürzer sind. In unserem Skateboard-Vergleich finden Sie auch Boards, die zwar keine Longboards sind, diesen aber trotzdem im Aufbau ähneln.

9.3 Warum fährt mein Skateboard schief?

Wenn Ihr Skateboard schief fährt, sind normalerweise Verschleiß und Schäden durch Sprünge und andere Tricks die Ursache. Genauer genommen können dafür mehrere Faktoren verantwortlich sein, die es zu überprüfen gilt:

  • Brüchige Lenkgummies
  • Verbogene Achse oder Kingpin
  • Verzogenes Holz des Decks
  • Falsch gesetzte Löcher für die Schrauben der Achse

9.4 Wo darf ich Skateboard fahren?

Laut der Straßenverkehrs-Ordnung sind Skateboards keine Fahrzeuge, sondern besondere Fortbewegungsmittel (gemäß § 24 Abs. 1 StVO). Rechtlich gesehen ist somit ist die Nutzung von Fahrradwegen und Straßen für Skateboards untersagt. Dem Bundesministerium für Verkehr zu Folge müssen Skater also Gehwege benutzen, so vorhanden.

9.5 Skateboard Test - Was sagt Stiftung Warentest?

Zu Redaktionsschluss gab es von Seiten der Stiftung Warentest noch keinen Skateboard-Test. Allerdings wurden in einem Schnelltest Skateboard-Werkzeuge von Titus (19.01.2012) auf Schadstoffe untersucht, mit unschönen Ergebnissen (Test.de).

10. Hersteller und Marken

Sehr beliebte Hersteller, die in fast jedem Skateboard Test auftauchen, sind:

  • Element
  • Hudora
  • Jart
  • Powell
  • DGK
  • Trap
  • Hansson
  • FunTomia
  • RipStik
  • Street Surfing
  • Powerslide
  • Titus
Vergleichssieger
Element Seal
gut (1,5) Element Seal
7 Bewertungen
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Preis-Leistungs-Sieger
FunTomia
gut (1,6) FunTomia
45 Bewertungen
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