Skaterhelm Vergleich 2026

Die besten Skateboard-Helme im Vergleich.

Henriette Ast
Redakteurin
schreibt über: Skaten
Als Linguistin bei Vergleich.org kombiniere ich mein sprachwissenschaftliches Fachwissen mit einem ausgeprägten Sinn für klare Kommunikation. Ich analysiere, strukturiere und überarbeite Inhalte so, dass sie sprachlich präzise, leicht verständlich und für unsere Leser:innen informierend sind. Mein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf Freizeit-Themen. Auch privat beschäftige ich mich gerne mit verschiedenen Hobbys und Freizeitaktivitäten. Dieses Interesse spiegelt sich in meinen Beiträgen wider, die sich mit Freizeitideen, Reiseempfehlungen, Hobbytipps und Anregungen für die Freizeitgestaltung befassen.

Skateboard, Longboard, Inline-Skates: Skaten ist cool und allgegenwärtig. Doch gerade wenn Sie im Skatepark Tricks in der Halfpipe üben, können Stürze sehr gefährlich werden. Achte Sie also auf Ihre Gesundheit und tragen Sie einen Skaterhelm.

Das wichtigste ist der passende Sitz auf dem Kopf und eine angenehme Passform des Helms. Wenn Sie vor dem Kauf keinen Test machen können, sollten Sie zumindest Ihren Kopfumfang messen. Wählen Sie anhand dessen dann einen passenden Helm in unserer Vergleichstabelle aus. Insider-Tipp: Besonders sicher sind Helme, die die DIN-Norm EN 1078 erfüllen. Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Abus Scraper 3.0*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
72
Recherchierte
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Produkte
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Aktualisiert: 06.10.2026

1 - 8 von 10: Beste Skaterhelme im Vergleich

Preis in EUR
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Skaterhelm Vergleich
Abus Scraper 3.0Abus Scraper 3.0
Vergleichssieger
Uvex Kid 3 ccUvex Kid 3 cc
Preis-Leistungs-Sieger
Uvex Kid 3Uvex Kid 3
Tsg EvolutionTsg Evolution
Apollo Skate-Helm/FahrradhelmApollo Skate-Helm/Fahrradhelm
Stamp ‎Skate Helm AvengersStamp ‎Skate Helm Avengers
Abbildung*
Highlight
Vergleichssieger
Abus Scraper 3.0
Preis-Leistungs-Sieger
Uvex Kid 3 cc
Uvex Kid 3
Highlight
Tsg Evolution
Apollo Skate-Helm/Fahrradhelm
Stamp ‎Skate Helm Avengers
Modell*

Abus Scraper 3.0

Uvex Kid 3 cc

Uvex Kid 3

Tsg Evolution

Apollo Skate-Helm/Fahrradhelm

Stamp ‎Skate Helm Avengers

Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Abus Scraper 3.0
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Uvex Kid 3 cc
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Uvex Kid 3
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Tsg Evolution
10/2026
Unsere Bewertung
gut
Apollo Skate-Helm/Fahrradhelm
10/2026
Unsere Bewertung
gut
Stamp ‎Skate Helm Avengers
10/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
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Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Helm-Typ
Hartschalenhelm
Standard
Hartschalenhelm
Standard
Hartschalenhelm
Standard
Hartschalenhelm
Standard
Hartschalenhelm
Standard
Hartschalenhelm
Standard
Gewicht
450 g
410 g
370 g
460 g
600 g
‎370 g
Größen
  • •M (54-58 cm)
  • •L (57-61 cm)
  • •M (51 - 55 cm)
  • •L (55 - 58 cm)
  • •M (51 - 55 cm)
  • •L (55 - 58 cm)
  • •S/M (54-56 cm)
  • •L/XL (57-59 cm)
  • •XXL (59-61 cm)
  • •S / M (48-55 cm)
  • •L / XL (56-61 cm)
  • •M (ca. 54-60 cm)
Größenanpassung mit Drehrad
waschbare Innenpolster
keine Herstellerangabe
Vorteile
  • sehr einfache Größeneinstellung
  • sichere ABS-Hartschale
  • gute Belüftung
  • gute Belüftung
  • waschbare Innenpolster
  • einfache Größenanpassung durch Drehrad
  • waschbare Innenpolster
  • geringes Eigengewicht
  • stufenlose Größenanpassung
  • erfüllt DIN EN 1078
  • eignet sich auch fürs Fahrradfahren
  • gute Passform
  • in zahlreichen farben erhältlich
  • extrem stoßfest
  • innen durch weiche Polsterung stoßdämpfend
  • hoher Tragekomfort
  • gute Belüftung
  • sehr gute Passform
  • einfach zu justieren
Weitere Produktinfos
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Herstellergarantie*
keine Angabe2 Jahre2 Jahre
keine Angabekeine Angabekeine Angabe
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Skaterhelme-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Skaterhelme Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Skaterhelme schützen den Kopf vor Verletzungen, die durch Stürze, Zusammenstöße oder Steinschläge verursacht werden können.
  • Welcher Skaterhelm der Beste für Sie ist, hängt davon ab, welche Art des Skatens sie ausüben. Zum Skaten im Park tragen Sie am besten einen Halbschalenhelm mit Hardshell-Technologie (auch Hartschalenhelm genannt), der vor allem Ihren Hinterkopf schützt.
  • Das Wichtigste beim Helmkauf ist die richtige Passform. Bei der Anprobe sollte der Helm bequem auf der Mitte der Stirn sitzen, ohne dass Sie ihn nach vorne oder hinten schieben können.

Skaterhelm Test

Skaten liegt voll im Trend! Ob Skateboard, Longboard, BMX oder Inline-Skates, bei schönem Wetter strömen die Liebhaber der rollenden Fortbewegung nach draußen und füllen Parks, Innenstädte und Feldwege mit Leben. Aus Deutschland sind die vielen Fahrer mittlerweile kaum noch wegzudenken. Damit das Skaten Spaß macht und nicht im Unglück endet, sollten Sie Ihren Kopf schützen und einen Skateboard-Helm tragen. Ein Helm verhindert zwar keine Unfälle – er kann seinen Träger aber sehr wohl vor leichteren und schwereren Verletzungen schützen. Mit Sicherheit eine Investition, die sich lohnt!

Was einen Skaterhelm von anderen Helmen unterscheidet, worauf Sie beim Kauf eines Skaterhelms achten sollten und was den besten Skaterhelm auszeichnet, erfahren Sie in unserem Skaterhelm-Vergleich 2026.

1. Wofür braucht man einen Skaterhelm?

Skaterhelm im Test: schwarzer Skaterhelm liegt auf einem Boden.

Gute Skaterhelme wie von VERVE besitzen eine solide Belüftung für hohen Tragekomfort.

1.1. „Uncool“ war gestern – Skaterhelme schützen und können ein echter Hingucker sein

Skaterhelm Damen

Ihr persönlicher Skaterhelm-Testsieger muss nicht immer langweilig aussehen: Es geht auch auffallend.

Bei vielen Sportarten schützen Helme vor Kopfverletzungen. Diese können nicht nur durch Stürze verursacht werden, sondern auch Folge von schwereren Zusammenstößen oder Steinschlägen sein. Weil die schützende Funktion von Sporthelmen etwas so Grundlegendes ist, gilt bei vielen offiziellen Wettbewerben und Turnieren heute eine Helmpflicht.

Was ist aber, wenn der Sport nur ab und zu in der Freizeit ausgeübt wird? Dann liegt die Verantwortung generell beim Sportler selbst. Eine Helmpflicht gibt es in den meisten Fällen nicht. Das gilt auch fürs Skaten. Gerade Kinder und Jugendliche streiten oft mit ihren Eltern und weigern sich, beim BMX- oder Skateboardfahren einen Helm zu tragen. Helme werden dann als „hässlich und uncool“ bezeichnet. Und außerdem: „Die anderen Kinder tragen sowas doch auch nicht!“.

Wer sein Kind schützen will, der lässt sich auf solch eine Diskussion gar nicht erst ein – und geht außerdem mit gutem Beispiel voran. Hat man sich dann dazu entschieden, einen Skaterhelm zu kaufen, so wird man schnell merken, dass die Modelle von heute mit „hässlich“ und „uncool“ nicht mehr viel zu tun haben. Unser Skaterhelm-Vergleich zeigt: Ob ein Skaterhelm für Damen oder ein Skaterhelm fürs Kind – es gibt mittlerweile Modelle in den verschiedensten Farben und den ausgeflipptesten Mustern. Skaterhelme schützen also nicht nur, sondern können auch ein echter Hingucker sein.

1.2. Der Unterschied zu anderen Helmen

Kinder Skaterhelm

Beim Tricksen mit den Inline Skates sollte man nicht nur den richtigen Helm, sondern auch Protektoren tragen.

Um eine Antwort auf die Frage zu finden, was einen Skaterhelm von anderen Helmen – sagen wir von einem Fahrradhelm – unterscheidet, müssen wir die beiden Sportarten genauer unter die Lupe nehmen.

Fahrradfahrer sind meist bei hoher Geschwindigkeit unterwegs. Wenn sie fallen, dann fallen sie hart und in Fahrtrichtung nach vorne. Insbesondere für Rennradsportler ist es zusätzlich wichtig, dass ihr Helm möglichst gut belüftet, leicht und gleichzeitig aerodynamisch ist. Sie tragen deswegen spezielle Rennradhelme.

Für Speedskater gelten die gleichen Voraussetzungen. Auch sie erreichen hohe Geschwindigkeiten und nehmen eine nach vorne gebeugte Haltung ein. Beim Speedskating werden also meistens Rennradhelme getragen, da die Anforderungen an den Kopfschutz identisch sind.

Anders beim Freizeit-Skaten: Hobby-Inlineskater oder Skateboarder sind langsamer unterwegs, je nachdem geht es ihnen auch nur darum, Tricks im Park einzustudieren. Wenn sie fallen, dann meist als Folge von Gleichgewichtsverlust oder Drehungen. Ein Skaterhelm muss folglich etwas anders konstruiert sein:

  • Weil bei einem Sturz der Hinterkopf meist zuerst aufschlägt, ist die Helmschale weiter über den Hinterkopf gezogen. So sorgt der Skaterhelm für maximale Sicherheit.
  • Die Belüftung des Helms muss auch bei geringerem Tempo gewährleistet sein – das geschieht meist durch weiter auseinanderstehende Helm-Verstrebungen.
  • Weil es beim Hobby-Skaten meist nicht so sehr um Leichtigkeit und Aerodynamik geht, sind die meisten Skaterhelme Hardshell-Helme. Diese sind deutlich schwerer, aber auch stabiler und bieten mehr Schutz beim harten Aufprall.

2. Kaufkriterien für Skaterhelme: Worauf ist zu achten?

Skaterhelm-Test: schwarzer Skaterhelm mit orangen Bändern wird in der Hand gehalten.

Für einen optimalen Sitz müssen sich die Riemen vom Skaterhelm, wie von VERVE beispielsweise, einstellen lassen.

2.1. Anwendungsbereich

Bevor Sie einen Skateboardhelm kaufen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, in welchem Bereich er Anwendung finden soll. Brauchen Sie ihn, um sich beim Tricksen im Park zu schützen? Möchten Sie Ihren Skaterhelm vielleicht auch beim Fahrradfahren tragen? Oder sind Sie eher der Typ, der in vollem Tempo Berge hinab düst?

In unserer Kaufberatung zum Skaterhelm-Vergleich 2026 erfahren Sie, welche Kategorie von Helm zu Ihnen passt:

Anwendung Erklärung
Skaten im Park

Skaterhelm abus

  • Unfälle geschehen zwar häufiger, sind dank niedrigerer Geschwindigkeit aber meistens weniger heftig
  • Sie brauchen also einen Helm, der Sie vor vielen, aber weniger starken Stößen schützt
  • die besten Skaterhelme für diesen Bereich verfügen über eine harte Außenschale und eine weiche Schaumstoffpolsterung im Inneren (sind also Hartschalenhelme)
  • es reicht meist ein regulärer Halbschalen-Helm, der den Kopf von oben, von den Seiten und von hinten schützt
Skaten & Fahrradfahren

skate helm

  • wenn Sie auf der Suche nach einem Skaterhelm sind, den Sie auch zum Fahrradfahren verwenden können, sollten Sie sich auf jeden Fall für ein Modell mit DIN EN 1078- oder CPSC-Zertifizierung entscheiden
  • der Unterschied zu regulären Skaterhelmen: CPSC-Helme verfügen meist über eine spezielle EPS-Schutzschicht, die höheren Schutz bei heftigeren Zusammenstößen bietet
  • beim Radfahren kommt es zwar seltener zu Unfällen – wenn diese aber passieren, dann meist mit größerer Wucht als die kleinen Zwischenfälle beim Tricksen mit dem Skateboard
Speedskaten

skaterhelm alpina

  • beim Speedskaten zählt die Schnelligkeit, Ihr Helm sollte also möglichst wenig Windwiderstand bieten
  • außerdem wichtig: gute Belüftung und wenig Gewicht
  • Speedskater greifen deswegen meist zu Helmen, die auch von Rennradfahrern getragen werden
  • diese Helme verfügen über eine sogenannte In-Mold-Technologie (keine Hardshell-Konstruktion, denn die wäre zu schwer)
Downhill Skaten

skateboard helm downhill

  • sobald Sie schneller unterwegs sind und mit hoher Geschwindigkeit steile Straßen hinab düsen (z.B. mit dem Longboard), sollten Sie über einen Vollvisier-Helm (auch „Fullface-Helm“ oder „Integralhelm“ genannt) nachdenken
  • Vollvisier-Helme sind so konstruiert, dass sie auch das Kinn, den Kiefer und die Wangen schützen
  • sie haben außerdem ein Visier, das die Augen vor Sonne und kleinem Geäst schützt
  • auch hier ist wichtig: Ihr Helm sollte eine EPS-Schutzschicht aufweisen

2.2. Passform

Skaterhelm Größe

Vorm Helmkauf sollten Sie auf jeden Fall erstmal Ihren Kopfumfang messen.

Das Allerwichtigste bei der Wahl des richtigen Skaterhelms: Er muss sitzen! Das heißt, dass er weder zu locker hängen, noch unangenehm drücken darf. Optimalen Schutz bietet ein Helm nur dann, wenn er die perfekte Passform hat.

Konkret heißt das:

  • messen Sie Ihren Kopfumfang, bevor Sie einen Skaterhelm kaufen. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie das Maßband etwa einen Zentimeter über Ihren Augenbrauen anlegen. Wählen Sie dann die richtige Skaterhelm-Größe.
  • bei der Anprobe sollte sich der Helm bequem auf die Mitte der Stirn platzieren lassen, ohne dass Sie ihn vorne oder hinten runterziehen können.
  • stellen Sie sicher, dass der Helm eine für Sie angemessene Verschlusstechnik hat. Zwischen Kiefer und Riemen sollte maximal ein Zentimeter Platz sein.
  • der Helm sitzt richtig, wenn er weder wackelt noch rutscht. Um dies zu überprüfen, setzen Sie den Helm auf, lassen Sie den Verschluss offen und schütteln Sie Ihren Kopf. Hält der Helm, ohne dabei zu drücken? Dann hat er die richtige Passform.

Viele Modelle sitzen nicht direkt perfekt, lassen sich aber mit ein paar Einstellungen im Inneren anpassen. Achten Sie also auch darauf, ob Ihr Skaterhelm verstellbar ist. Es gibt übrigens auch Skaterhelme speziell für Kinder. In unserem Skaterhelm-Vergleich haben wir uns aber in erster Linie mit Skaterhelmen für Erwachsene befasst.

Achtung: Vor allem Eltern tendieren dazu, Ihren Kids einen Skaterhelm zu kaufen, in den sie noch „reinwachsen“ sollen. Aber auch für Kinderhelme gilt, dass sie nur dann optimal schützen können, wenn Sie perfekt am Kopf sitzen!

2.3. Be- und Entlüftung

Wer ausgiebig skatet, der weiß, dass es manchmal ganz schön anstrengend und warm werden kann. Vor allem unter dem Helm baut sich schnell heiße Luft auf – und man schwitzt. Möchten Sie also einen kühlen Kopf bewahren, so sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Skaterhelm ausreichend Belüftungsmöglichkeiten aufweist.

Tipp: Hierbei zählt nicht nur die Anzahl der Löcher im Helm – auch die Verarbeitung des Innenlebens kann eine Rolle spielen. Und: Wenn Sie als Speedskater unterwegs sind, muss Ihnen natürlich bewusst sein, dass Belüftung immer auch Kompromisse bei der Windschnittigkeit bedeutet.

2.4. Prüfsiegel und Normen

Es gibt verschiedene Prüfsiegel und Normen, die bei der Auswahl des richtigen Helms helfen können. Für Skaterhelme sind vor allem folgende Zertifizierungen von Bedeutung:

DIN EN 1078 TÜV
  • Die DIN Norm EN 1078 ist eine europaweite Sicherheitsnorm für Fahrrad- und Skaterhelme.
  • Die Anforderungen und die entsprechenden Prüfverfahren betreffen vor allem die Konstruktion, die stoßdämpfenden Eigenschaften, die Trageeinrichtung (einschließlich Kinnriemen) und die Befestigungsvorrichtungen.
  • Nach bestandener Prüfung erhalten die Helme eine Baumusterbescheinigung.
  • Der TÜV führt in sämtlichen Bereichen unabhängige Produkttests und Sicherheitskontrollen durch und prüft unter anderem auch Sporthelme.
  • Außerdem bietet der TÜV eine Zertifizierung an, die dem Produktsicherheitsgesetz sowie der europäischen Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung entspricht.
  • Achten Sie auf das CE-Prüfzeichen!

Das amerikanische Gegenstück zur DIN EN 1078 ist die Prüfnorm der „Consumer Products Safety Commission“ (CPSC). Vor allem bei amerikanischen Herstellern können Sie also darauf achten, ob der Helm ein CPSC-Zertifikat hat. Eine weitere wichtige Prüfnorm: Die „ASTM F1492“ der „American Society for Testing and Materials“.

Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach einem Stoßschutzhelm für Kleinkinder sind, sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass dieser der Norm DIN EN 1080 entspricht. Diese Norm berücksichtigt, dass ein Fahrrad- oder Skaterhelm fürs Kind über einen Selbstöffnungsmechanismus verfügen sollte, weil Kinder dem Risiko ausgesetzt sind, beim Spielen mit dem Helm hängenzubleiben.

3. Helmpflicht in Deutschland?

Skaterhelm getestet: schwarzer Skaterhelm von oben fotografiert liegt auf einem Boden.

Skaterhelme von VERVE müssen gut verarbeitet, aber auch leicht sein, sodass der Tragekomfort hoch ist.

Wussten Sie…?

69% der Kinder zwischen 6 und 10 Jahren trugen 2014 einen Helm. Bei Erwachsenen sieht man ihn leider nicht so häufig. Nur 13% der Erwachsenen waren 2014 bereit, einen Kopfschutz aufzusetzen. Dabei sollten doch gerade die ein gutes Vorbild sein, oder?

Wie in Skaterhelm-Tests geschrieben wird, ist das Tragen eines Helms in Deutschland keine Pflicht – weder für Skater, noch für Radfahrer. Wer ohne Helm unterwegs ist, verstößt also nicht gegen das Gesetz. Zwar entschied ein Oberlandesgericht in Schleswig-Holstein im Jahre 2013, dass einem Radfahrer im Falle eines Unfalls eine Mitschuld gegeben werden könne, wenn dieser keinen Helm trägt, der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil aber ein Jahr später wieder auf.

Viele Veranstalter von Skateboarding- und Rollerblade-Events weisen trotzdem darauf hin, dass Teilnehmer zum eigenen Schutz einen Helm tragen sollen – manchmal müssen sie es sogar. Zum sogenannten „Safer Skating“ zählt außerdem das Tragen von Schonern (Protektoren). Bei Dunkelheit wird zudem empfohlen, dass man sogenannte „Blinkis“ anbringt und helle oder reflektierende Kleidung trägt.

Wer übrigens immer noch denkt, das Tragen eines Helms sei nicht cool genug, kann seinen Helm auch einfach aufpeppen – egal ob Skaterhelm für Mädchen oder Skaterhelm für Jungen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Skaterhelm mit Aufkleber? Oder einem Skaterhelm mit eigenem Graffiti? Wie das geht, wird in folgendem Video erklärt:

4. Gibt es Skaterhelme bei der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat noch keinen eigenen Skaterhelm-Test durchgeführt und deswegen auch noch keinen Testsieger gekürt. In einem Test im Jahr 2015 haben sich die Wissenschaftler aber genauer mit Fahrradhelmen beschäftigt. Generell betonen sie, dass Helme nur dann schützen, wenn sie richtig passen. Der beste Helm nützt nicht viel, wenn er nicht gut sitzt. Das gilt nicht nur für Fahrradhelme, sondern für jede Art von Helm – auch für unsere Skaterhelme.

5. Welche Marken und Hersteller sind für Skaterhelme bekannt?

Eine Hand hält einen getesteten Skaterhelm.

Skaterhelme wie dieser von VERVE können an der Hinterseite mithilfe eines Rädchens enger und weiter gestellt werden. Es ist wichtig, dass der Helm gut sitzt, damit der Schutz bei einem Sturz auch gegeben ist.

Zusätzlich zu den Herstellern, die in unserer Testsieger-Liste Erwähnung finden, gibt es auch noch eine große Anzahl anderer Marken und Produkte. Hier eine Auswahl:

  • Uvex
  • K2
  • Nutcase
  • TSG
  • Bluebird
  • Pro tec
  • Bell
  • Melon
  • Giro
  • Powerslide
  • Ventura
  • POC
  • InSport
  • Mach1
  • Sport Direct

skate helm

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Skaterhelm

6.1. Was ist besser: Skaterhelm oder Fahrradhelm?

Das kommt ganz darauf an, in welchem Bereich der Helm genutzt werden soll. Generell gilt, dass man Skaterhelme auch gut zum Radfahren in der Freizeit nutzen kann – andersrum ist das aber nicht immer der Fall.

Skaterhelme schützen, im Vergleich zu regulären Fahrradhelmen, vor allem den Hinterkopf. Das ist beim Rollerblade- und Skateboardfahren besonders wichtig. Fahrradhelme hingegen laufen hinten häufig etwas „spitz“ zu – trägt man beim Skaten einen solchen Helm und stürzt auf den Hinterkopf, könnte es zu einer schweren Belastung der Halswirbelsäule kommen. Also: Radfahren mit Skaterhelm? Ja. Skaten mit Fahrradhelm? Kommt auf den Helm an. Wenn er ausreichend Schutz für den Hinterkopf bietet, dann ja. Wenn er nach hinten spitz zuläuft, dann lieber nicht (es sei denn, man ist Speedskater)!

Was spricht für und gegen einen Skaterhelm als Fahrradhelm?

    Vorteile
  • sitzt fest und ist sehr stabil
  • schützt auch den Hinterkopf
  • viele Skaterhelme erfüllen die Fahrradhelm-Norm DIN EN 1078
    Nachteile
  • schwerer als viele Fahrradhelme
  • schlechtere Aerodynamik
» Mehr Informationen

6.2. Wie pflege ich meinen Skaterhelm?

Aus hygienischen Gründen sollte man seinen Helm ab und zu reinigen. Bei den meisten Modellen können die innenliegenden Polster herausgenommen und im Schongang (bei maximal 30°C) gewaschen werden. Die Helmschale lässt sich sehr gut mit Wasser und etwas Spülmittel abwischen. Verwenden Sie bloß keine aggressiven Lösungsmittel – diese könnten den Helm beschädigen. Achten Sie auch darauf, dass der Helm nicht zu lange in der Sonne liegt oder auf der Heizung trocknet, denn Hitze kann das Material verformen.

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6.3. Wo sollte ich meinen Skaterhelm aufbewahren?

Wir empfehlen, den Helm grundsätzlich an einem trockenen und dunklen Ort aufzubewahren. UV-Licht kann auf Dauer der weichen Innenschale schaden, vor allem, wenn diese aus EPS-Schaumstoff besteht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Helm auch in einem Stoffbeutel aufbewahren.

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6.4. Wie lange ist ein Skaterhelm „haltbar“?

Eine pauschale Aussage zur Lebensdauer von Skaterhelmen können wir nicht treffen. Achten Sie darauf, was in der Anleitung steht. Ist dort von einer maximalen Nutzdauer die Rede, sollten Sie sich unbedingt daran halten. Generell gilt: EPS ist nicht UV-stabil und versprödet mit der Zeit. Häufig ist es aber unmöglich zu erkennen, ob es bereits soweit ist. Deswegen empfehlen Experten, den Helm alle fünf Jahre auszutauschen.

Achtung: Nach einem schweren Sturz auf den Kopf muss unter allen Umständen der Helm ausgetauscht werden – auch, wenn oberflächlich keine Schäden erkennbar sind! Ein Helm, der einmal einen richtigen Aufprall abgefedert hat, verfügt nicht mehr über die notwendigen Sicherheitsstandards. Wir raten deswegen auch davon ab, einen Skaterhelm gebraucht zu kaufen.

» Mehr Informationen

Videos zum Thema Skaterhelm

In diesem aufschlussreichen YouTube-Video dreht sich alles um die Sicherheit von Skatern und BMX-Fahrern. Der ADAC hat verschiedene Helme für diese Sportarten getestet und ihre Ergebnisse sind beeindruckend. Erfahre, welcher Helm den höchsten Schutz bietet und welches Modell sich am besten an verschiedene Kopfformen anpasst. Sei gut vorbereitet und sicher unterwegs mit diesem informativen ADAC-Test!

Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Wofür braucht man einen Skaterhelm?
  2. Kaufkriterien für Skaterhelme: Worauf ist zu achten?
  3. Helmpflicht in Deutschland?
  4. Gibt es Skaterhelme bei der Stiftung Warentest?
  5. Welche Marken und Hersteller sind für Skaterhelme bekannt?
  6. Fragen und Antworten rund um das Thema Skaterhelm
Henriette Ast
Henriette AstRedakteurin für Skaten

Zusammenfassung: Die besten Skaterhelme in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
Größen
Größenanpassung mit Drehrad
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Abus Scraper 3.0
  • •M (54-58 cm)
  • •L (57-61 cm)
Sofort lieferbar
Platz 2
Uvex Kid 3 cc
  • •M (51 - 55 cm)
  • •L (55 - 58 cm)
Sofort lieferbar
Platz 3
Uvex Kid 3
  • •M (51 - 55 cm)
  • •L (55 - 58 cm)
Sofort lieferbar
 
 
 
 
 
 
 
Platz 4
Tsg Evolution
  • •S/M (54-56 cm)
  • •L/XL (57-59 cm)
  • •XXL (59-61 cm)
Lieferbar in wenigen Tagen
Platz 5
Apollo Skate-Helm/Fahrradhelm
  • •S / M (48-55 cm)
  • •L / XL (56-61 cm)
Sofort lieferbar
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In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.

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Kommentare (2) zum Skaterhelm Vergleich 2026
  • Nazim

    habe eins noch nicht ganz gecheckt: kann man einen skaterhelm auch als skihelm benutzen?

    • Henriette Ast - Vergleich.org

      Lieber Nazim,

      vielen Dank für die interessante Nachfrage!

      Es gibt tatsächlich Wintersportler, die auf der Piste einen Skaterhelm tragen. Prinzipiell handelt es sich aber um zwei verschiedene Arten von Helmen. Ski- und Snowboardhelme haben eine eigene Prüfnorm (EN 1077), die von Skaterhelmen nicht erfüllt wird. Außerdem geht es bei Skihelmen viel stärker um den Schutz des Nackens und darum, die Ohren warm zu halten. In unserem Skihelm-Vergleich erfahren Sie mehr zum Thema!

      Unsere Empfehlung: Skaterhelm fürs Skaten und Skihelm fürs Skifahren. Nur so können Sie sich richtig vor Verletzungen schützen.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen!

      Ihr Vergleich.org-Team

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