1 7 von 8 der besten Skaterhelme im Vergleich:
Aktualisiert: 26.11.2017

Bewerten

5/5 aus 11 Bewertungen

Weiterempfehlen

Nutcase „Gen3“ Nutcase „Gen3“
TSG „Evolution Solid Colors“ TSG „Evolution Solid Colors“
K2 „Varsity Helmet“ K2 „Varsity Helmet“
TSG „Dawn Solid Colors“ TSG „Dawn Solid Colors“
Abus „Scraper“ Abus „Scraper“
Sport Direct „TM BMX-Skate“ Sport Direct „TM BMX-Skate“
Powerslide „Helm Allround“ Powerslide „Helm Allround“
Mach1 „Skaterhelm“ Mach1 „Skaterhelm“
Abbildung
Modell Nutcase „Gen3“ TSG „Evolution Solid Colors“ K2 „Varsity Helmet“ TSG „Dawn Solid Colors“ Abus „Scraper“ Sport Direct „TM BMX-Skate“ Powerslide „Helm Allround“ Mach1 „Skaterhelm“

Vergleichsergebnis

Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren
TÜV Siegel

TÜV-Süd zertifiziert nach ISO 9001

Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
09/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,4 gut
11/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,6 befriedigend
11/2017
Kundenwertung
bei Amazon
182 Bewertungen
56 Bewertungen
17 Bewertungen
3 Bewertungen
22 Bewertungen
65 Bewertungen
35 Bewertungen
7 Bewertungen
Stabilität
Helm-Typ Helme unterscheiden sich u.a. hinsichtlich ihrer Konstruktionsart. Es gibt In-Mold- und Hartschalenhelme.
Die In-Mold Technologie kommt bei leichteren Sport- und Allround-Helmen zum Einsatz.
Skaterhelme sind meist Hartschalenhelme – sie sind schwerer, aber auch stabiler und schützen besser beim harten Aufprall.
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Hart­scha­len­helm
Stan­dard
Gewicht 535 g 460 g 522 g 460 g 450 g 726 g 395 g 300 g
Größen Die Größe des Helms richtet sich nach Ihrem Kopfumfang, den Sie vor dem Kauf unbedingt messen sollten.
  • S (52-56 cm)
  • M (56-60 cm)
  • L (60-64 cm)
  • S/M (54-56 cm)
  • L/XL (57-59 cm)
  • XXL (59-61 cm)
  • S (48-54 cm)
  • M (55-58 cm)
  • L (59-61 cm)
  • S/M (54-56 cm)
  • L/XL (57-59 cm)
  • M (54-58 cm)
  • L (58-62 cm)
  • Uni­size (55-58 cm)
  • S/M (54-58 cm)
  • L/XL (58-62 cm)
  • S (51-54 cm)
  • M (54-56 cm)
  • L (56-58 cm)
Größenanpassung mit Drehrad Ja Nein Ja Nein Ja Ja Ja Nein
waschbare Innenpolster Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Belüftung
Vorteile
  • erfüllt DIN EN 1078
  • eignet sich auch fürs Fahr­rad­fahren
  • abnehm­bares Sonnen-/Regen­vi­sier
  • zusätz­li­ches Set Innen­polster ink­lu­sive
  • mag­ne­ti­scher Ver­schluss
  • in vielen Mus­tern erhält­lich
  • erfüllt DIN EN 1078
  • eignet sich auch fürs Fahr­rad­fahren
  • gute Pass­form
  • Zer­ti­fikat der "Con­sumer Pro­ducts Safety Com­mis­sion"
  • passt auch Kin­dern
  • sehr gute Pass­form
  • erfüllt DIN EN 1078
  • eignet sich auch fürs Fahr­rad­fahren
  • Ohrschutz
  • gute Pass­form
  • erfüllt DIN EN 1078
  • eignet sich auch fürs Fahr­rad­fahren
  • sehr gute Pass­form
  • erfüllt DIN EN 1078
  • inte­griertes Insekten-Sieb
  • ver­s­tell­bare Riemen mit Kinn­polster
  • gute Pass­form
  • erfüllt DIN EN 1078
  • sehr leicht
  • sehr gute Pass­form
  • zusätz­li­ches Set Innen­polster ink­lu­sive
  • erfüllt DIN EN 1078
  • sehr leicht
  • passt auch Kin­dern
Zum Angebot Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot » Zum Angebot »
Erhältlich bei*
Sie wünschen sich noch mehr Auswahl?
Jetzt Skaterhelm bei eBay entdecken!
Weiter »

Hat Ihnen dieser Vergleich gefallen?

5 /5 aus 11 Bewertungen

Skaterhelme-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Skaterhelme schützen den Kopf vor Verletzungen, die durch Stürze, Zusammenstöße oder Steinschläge verursacht werden können.
  • Welcher Skaterhelm der Beste für Sie ist, hängt davon ab, welche Art des Skatens sie ausüben. Zum Skaten im Park tragen Sie am besten einen Halbschalenhelm mit Hardshell-Technologie (auch Hartschalenhelm genannt), der vor allem Ihren Hinterkopf schützt.
  • Das Wichtigste beim Helmkauf ist die richtige Passform. Bei der Anprobe sollte der Helm bequem auf der Mitte der Stirn sitzen, ohne dass Sie ihn nach vorne oder hinten schieben können.

Skaterhelm Test

Skaten liegt voll im Trend! Ob Skateboard, Longboard, BMX oder Inline-Skates, bei schönem Wetter strömen die Liebhaber der rollenden Fortbewegung nach draußen und füllen Parks, Innenstädte und Feldwege mit Leben. In Deutschland gibt es derzeit rund eine Million Skateboardfahrer, ein Fünftel davon skatet fast täglich. Damit das Skaten Spaß macht und nicht im Unglück endet, sollten Sie Ihren Kopf schützen und einen Skateboard-Helm tragen. Ein Helm verhindert zwar keine Unfälle – er kann seinen Träger aber sehr wohl vor leichteren und schwereren Verletzungen schützen. Mit Sicherheit eine Investition, die sich lohnt!

Was einen Skaterhelm von anderen Helmen unterscheidet, worauf Sie beim Kauf eines Skaterhelms achten sollten und was den besten Skaterhelm auszeichnet, erfahren Sie in unserem Skaterhelm-Vergleich 2017.

1. Wofür braucht man einen Skaterhelm?

1.1. „Uncool“ war gestern - Skaterhelme schützen und können ein echter Hingucker sein

Skaterhelm Damen

Ihr persönlicher Skaterhelm-Vergleichssieger muss nicht immer langweilig aussehen: Es geht auch auffallend.

Bei vielen Sportarten schützen Helme vor Kopfverletzungen. Diese können nicht nur durch Stürze verursacht werden, sondern auch Folge von schwereren Zusammenstößen oder Steinschlägen sein. Weil die schützende Funktion von Sporthelmen etwas so Grundlegendes ist, gilt bei vielen offiziellen Wettbewerben und Turnieren heute eine Helmpflicht.

Was ist aber, wenn der Sport nur ab und zu in der Freizeit ausgeübt wird? Dann liegt die Verantwortung generell beim Sportler selbst. Eine Helmpflicht gibt es in den meisten Fällen nicht. Das gilt auch fürs Skaten. Gerade Kinder und Jugendliche streiten oft mit ihren Eltern und weigern sich, beim BMX- oder Skateboardfahren einen Helm zu tragen. Helme werden dann als "hässlich und uncool" bezeichnet. Und außerdem: "Die anderen Kinder tragen sowas doch auch nicht!".

Wer sein Kind schützen will, der lässt sich auf solch eine Diskussion gar nicht erst ein – und geht außerdem mit gutem Beispiel voran. Hat man sich dann dazu entschieden, einen Skaterhelm zu kaufen, so wird man schnell merken, dass die Modelle von heute mit "hässlich" und „uncool“ nicht mehr viel zu tun haben. Unser Skaterhelm-Vergleich zeigt: Ob ein Skaterhelm für Damen oder ein Skaterhelm fürs Kind - es gibt mittlerweile Modelle in den verschiedensten Farben und den ausgeflipptesten Mustern. Skaterhelme schützen also nicht nur, sondern können auch ein echter Hingucker sein.

1.2. Der Unterschied zu anderen Helmen

Kinder Skaterhelm

Beim Tricksen mit den Inline Skates sollte man nicht nur den richtigen Helm, sondern auch Protektoren tragen.

Um eine Antwort auf die Frage zu finden, was einen Skaterhelm von anderen Helmen – sagen wir von einem Fahrradhelm – unterscheidet, müssen wir die beiden Sportarten genauer unter die Lupe nehmen.

Fahrradfahrer sind meist bei hoher Geschwindigkeit unterwegs. Wenn sie fallen, dann fallen sie hart und in Fahrtrichtung nach vorne. Insbesondere für Rennradsportler ist es zusätzlich wichtig, dass ihr Helm möglichst gut belüftet, leicht und gleichzeitig aerodynamisch ist. Sie tragen deswegen spezielle Rennradhelme.

Für Speedskater gelten die gleichen Voraussetzungen. Auch sie erreichen hohe Geschwindigkeiten und nehmen eine nach vorne gebeugte Haltung ein. Beim Speedskating werden also meistens Rennradhelme getragen, da die Anforderungen an den Kopfschutz identisch sind.

Anders beim Freizeit-Skaten: Hobby-Inlineskater oder Skateboarder sind langsamer unterwegs, je nachdem geht es ihnen auch nur darum, Tricks im Park einzustudieren. Wenn sie fallen, dann meist als Folge von Gleichgewichtsverlust oder Drehungen. Ein Skaterhelm muss folglich etwas anders konstruiert sein:

  • Weil bei einem Sturz der Hinterkopf meist zuerst aufschlägt, ist die Helmschale weiter über den Hinterkopf gezogen. So sorgt der Skaterhelm für maximale Sicherheit.
  • Die Belüftung des Helms muss auch bei geringerem Tempo gewährleistet sein – das geschieht meist durch weiter auseinanderstehende Helm-Verstrebungen.
  • Weil es beim Hobby-Skaten meist nicht so sehr um Leichtigkeit und Aerodynamik geht, sind die meisten Skaterhelme Hardshell-Helme. Diese sind deutlich schwerer, aber auch stabiler und bieten mehr Schutz beim harten Aufprall.

2. Kaufkriterien für Skaterhelme: Darauf müssen Sie achten

2.1. Anwendungsbereich

Bevor Sie einen Skateboardhelm kaufen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, in welchem Bereich er Anwendung finden soll. Brauchen Sie ihn, um sich beim Tricksen im Park zu schützen? Möchten Sie Ihren Skaterhelm vielleicht auch beim Fahrradfahren tragen? Oder sind Sie eher der Typ, der in vollem Tempo Berge hinab düst?

In unserer Kaufberatung zum Skaterhelm-Vergleich 2017 erfahren Sie, welche Kategorie von Helm zu Ihnen passt:

Anwendung Erklärung
Skaten im Park

Skaterhelm abus

  • Unfälle geschehen zwar häufiger, sind dank niedrigerer Geschwindigkeit aber meistens weniger heftig
  • Sie brauchen also einen Helm, der Sie vor vielen, aber weniger starken Stößen schützt
  • die besten Skaterhelme für diesen Bereich verfügen über eine harte Außenschale und eine weiche Schaumstoffpolsterung im Inneren (sind also Hartschalenhelme)
  • es reicht meist ein regulärer Halbschalen-Helm, der den Kopf von oben, von den Seiten und von hinten schützt
Skaten & Fahrradfahren

skate helm

  • wenn Sie auf der Suche nach einem Skaterhelm sind, den Sie auch zum Fahrradfahren verwenden können, sollten Sie sich auf jeden Fall für ein Modell mit DIN EN 1078- oder CPSC-Zertifizierung entscheiden
  • der Unterschied zu regulären Skaterhelmen: CPSC-Helme verfügen meist über eine spezielle EPS-Schutzschicht, die höheren Schutz bei heftigeren Zusammenstößen bietet
  • beim Radfahren kommt es zwar seltener zu Unfällen – wenn diese aber passieren, dann meist mit größerer Wucht als die kleinen Zwischenfälle beim Tricksen mit dem Skateboard
Speedskaten

skaterhelm alpina

  • beim Speedskaten zählt die Schnelligkeit, Ihr Helm sollte also möglichst wenig Windwiderstand bieten
  • außerdem wichtig: gute Belüftung und wenig Gewicht
  • Speedskater greifen deswegen meist zu Helmen, die auch von Rennradfahrern getragen werden
  • diese Helme verfügen über eine sogenannte In-Mold-Technologie (keine Hardshell-Konstruktion, denn die wäre zu schwer)
Downhill Skaten

skateboard helm downhill

  • sobald Sie schneller unterwegs sind und mit hoher Geschwindigkeit steile Straßen hinab düsen (z.B. mit dem Longboard), sollten Sie über einen Vollvisier-Helm (auch „Fullface-Helm“ oder „Integralhelm“ genannt) nachdenken
  • Vollvisier-Helme sind so konstruiert, dass sie auch das Kinn, den Kiefer und die Wangen schützen
  • sie haben außerdem ein Visier, das die Augen vor Sonne und kleinem Geäst schützt
  • auch hier ist wichtig: Ihr Helm sollte eine EPS-Schutzschicht aufweisen

2.2. Passform

Skaterhelm Größe

Vorm Helmkauf sollten Sie auf jeden Fall erstmal Ihren Kopfumfang messen.

Das Allerwichtigste bei der Wahl des richtigen Skaterhelms: Er muss sitzen! Das heißt, dass er weder zu locker hängen, noch unangenehm drücken darf. Optimalen Schutz bietet ein Helm nur dann, wenn er die perfekte Passform hat.

Konkret heißt das:

  • messen Sie Ihren Kopfumfang, bevor Sie einen Skaterhelm kaufen. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie das Maßband etwa einen Zentimeter über Ihren Augenbrauen anlegen. Wählen Sie dann die richtige Skaterhelm-Größe.
  • bei der Anprobe sollte sich der Helm bequem auf die Mitte der Stirn platzieren lassen, ohne dass Sie ihn vorne oder hinten runterziehen können.
  • stellen Sie sicher, dass der Helm eine für Sie angemessene Verschlusstechnik hat. Zwischen Kiefer und Riemen sollte maximal ein Zentimeter Platz sein.
  • der Helm sitzt richtig, wenn er weder wackelt noch rutscht. Um dies zu überprüfen, setzen Sie den Helm auf, lassen Sie den Verschluss offen und schütteln Sie Ihren Kopf. Hält der Helm, ohne dabei zu drücken? Dann hat er die richtige Passform.

Viele Modelle sitzen nicht direkt perfekt, lassen sich aber mit ein paar Einstellungen im Inneren anpassen. Achten Sie also auch darauf, ob Ihr Skaterhelm verstellbar ist. Es gibt übrigens auch Skaterhelme speziell für Kinder. In unserem Skaterhelm-Vergleich haben wir uns aber in erster Linie mit Skaterhelmen für Erwachsene befasst.

Achtung: Vor allem Eltern tendieren dazu, Ihren Kids einen Skaterhelm zu kaufen, in den sie noch „reinwachsen“ sollen. Aber auch für Kinderhelme gilt, dass sie nur dann optimal schützen können, wenn Sie perfekt am Kopf sitzen!

2.3. Be- und Entlüftung

Wer ausgiebig skatet, der weiß, dass es manchmal ganz schön anstrengend und warm werden kann. Vor allem unter dem Helm baut sich schnell heiße Luft auf – und man schwitzt. Möchten Sie also einen kühlen Kopf bewahren, so sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Skaterhelm ausreichend Belüftungsmöglichkeiten aufweist.

Tipp: Hierbei zählt nicht nur die Anzahl der Löcher im Helm – auch die Verarbeitung des Innenlebens kann eine Rolle spielen. Und: Wenn Sie als Speedskater unterwegs sind, muss Ihnen natürlich bewusst sein, dass Belüftung immer auch Kompromisse bei der Windschnittigkeit bedeutet.

2.4. Prüfsiegel und Normen

Es gibt verschiedene Prüfsiegel und Normen, die bei der Auswahl des richtigen Helms helfen können. Für Skaterhelme sind vor allem folgende Zertifizierungen von Bedeutung:

DIN EN 1078 TÜV
  • Die DIN Norm EN 1078 ist eine europaweite Sicherheitsnorm für Fahrrad- und Skaterhelme.
  • Die Anforderungen und die entsprechenden Prüfverfahren betreffen vor allem die Konstruktion, die stoßdämpfenden Eigenschaften, die Trageeinrichtung (einschließlich Kinnriemen) und die Befestigungsvorrichtungen.
  • Nach bestandener Prüfung erhalten die Helme eine Baumusterbescheinigung.
  • Der TÜV führt in sämtlichen Bereichen unabhängige Produkttests und Sicherheitskontrollen durch und prüft unter anderem auch Sporthelme.
  • Außerdem bietet der TÜV eine Zertifizierung an, die dem Produktsicherheitsgesetz sowie der europäischen Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung entspricht.
  • Achten Sie auf das CE-Prüfzeichen!

Das amerikanische Gegenstück zur DIN EN 1078 ist die Prüfnorm der „Consumer Products Safety Commission“ (CPSC). Vor allem bei amerikanischen Herstellern können Sie also darauf achten, ob der Helm ein CPSC-Zertifikat hat. Eine weitere wichtige Prüfnorm: Die "ASTM F1492" der "American Society for Testing and Materials".

Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach einem Stoßschutzhelm für Kleinkinder sind, sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass dieser der Norm DIN EN 1080 entspricht. Diese Norm berücksichtigt, dass ein Fahrrad- oder Skaterhelm fürs Kind über einen Selbstöffnungsmechanismus verfügen sollte, weil Kinder dem Risiko ausgesetzt sind, beim Spielen mit dem Helm hängenzubleiben.

3. Helmpflicht in Deutschland?

Wussten Sie…?

69% der Kinder zwischen 6 und 10 Jahren trugen 2014 einen Helm. Bei Erwachsenen sieht man ihn leider nicht so häufig. Nur 13% der Erwachsenen waren 2014 bereit, einen Kopfschutz aufzusetzen. Dabei sollten doch gerade die ein gutes Vorbild sein, oder?

Wie in Skaterhelm-Tests geschrieben wird, ist das Tragen eines Helms in Deutschland keine Pflicht – weder für Skater, noch für Radfahrer. Wer ohne Helm unterwegs ist, verstößt also nicht gegen das Gesetz. Zwar entschied ein Oberlandesgericht in Schleswig-Holstein im Jahre 2013, dass einem Radfahrer im Falle eines Unfalls eine Mitschuld gegeben werden könne, wenn dieser keinen Helm trägt, der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil aber ein Jahr später wieder auf.

Viele Veranstalter von Skateboarding- und Rollerblade-Events weisen trotzdem darauf hin, dass Teilnehmer zum eigenen Schutz einen Helm tragen sollen – manchmal müssen sie es sogar. Zum sogenannten "Safer Skating" zählt außerdem das Tragen von Schonern (Protektoren). Bei Dunkelheit wird zudem empfohlen, dass man sogenannte "Blinkis" anbringt und helle oder reflektierende Kleidung trägt.

Wer übrigens immer noch denkt, das Tragen eines Helms sei nicht cool genug, kann seinen Helm auch einfach aufpeppen - egal ob Skaterhelm für Mädchen oder Skaterhelm für Jungen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Skaterhelm mit Aufkleber? Oder einem Skaterhelm mit eigenem Graffiti? Wie das geht, wird in folgendem Video erklärt:

4. Skaterhelme bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat noch keinen eigenen Skaterhelm-Test durchgeführt und deswegen auch noch keinen Vergleichssieger gekürt. In einem Test im Jahr 2015 haben sich die Wissenschaftler aber genauer mit Fahrradhelmen beschäftigt. Generell betonen sie, dass Helme nur dann schützen, wenn sie richtig passen. Der beste Helm nützt nicht viel, wenn er nicht gut sitzt. Das gilt nicht nur für Fahrradhelme, sondern für jede Art von Helm – auch für unsere Skaterhelme.

5. Bekannte Marken und Hersteller

Zusätzlich zu den Herstellern, die in unserer Vergleichssieger-Liste Erwähnung finden, gibt es auch noch eine große Anzahl anderer Marken und Produkte. Hier eine Auswahl:

  • Uvex
  • K2
  • Nutcase
  • TSG
  • Bluebird
  • Pro tec
  • Bell
  • Melon
  • Giro
  • Powerslide
  • Ventura
  • POC
  • InSport
  • Mach1
  • Sport Direct

skate helm

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Skaterhelm

6.1. Was ist besser: Skaterhelm oder Fahrradhelm?

Das kommt ganz darauf an, in welchem Bereich der Helm genutzt werden soll. Generell gilt, dass man Skaterhelme auch gut zum Radfahren in der Freizeit nutzen kann – andersrum ist das aber nicht immer der Fall.

Skaterhelme schützen, im Vergleich zu regulären Fahrradhelmen, vor allem den Hinterkopf. Das ist beim Rollerblade- und Skateboardfahren besonders wichtig. Fahrradhelme hingegen laufen hinten häufig etwas "spitz" zu – trägt man beim Skaten einen solchen Helm und stürzt auf den Hinterkopf, könnte es zu einer schweren Belastung der Halswirbelsäule kommen. Also: Radfahren mit Skaterhelm? Ja. Skaten mit Fahrradhelm? Kommt auf den Helm an. Wenn er ausreichend Schutz für den Hinterkopf bietet, dann ja. Wenn er nach hinten spitz zuläuft, dann lieber nicht (es sei denn, man ist Speedskater)!

Was spricht für und gegen einen Skaterhelm als Fahrradhelm?

  • sitzt fest und ist sehr stabil
  • schützt auch den Hinterkopf
  • viele Skaterhelme erfüllen die Fahrradhelm-Norm DIN EN 1078
  • schwerer als viele Fahrradhelme
  • schlechtere Aerodynamik

6.2. Wie pflege ich meinen Skaterhelm?

Aus hygienischen Gründen sollte man seinen Helm ab und zu reinigen. Bei den meisten Modellen können die innenliegenden Polster herausgenommen und im Schongang (bei maximal 30°C) gewaschen werden. Die Helmschale lässt sich sehr gut mit Wasser und etwas Spülmittel abwischen. Verwenden Sie bloß keine aggressiven Lösungsmittel – diese könnten den Helm beschädigen. Achten Sie auch darauf, dass der Helm nicht zu lange in der Sonne liegt oder auf der Heizung trocknet, denn Hitze kann das Material verformen.

6.3. Wo sollte ich meinen Skaterhelm aufbewahren?

Wir empfehlen, den Helm grundsätzlich an einem trockenen und dunklen Ort aufzubewahren. UV-Licht kann auf Dauer der weichen Innenschale schaden, vor allem, wenn diese aus EPS-Schaumstoff besteht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Helm auch in einem Stoffbeutel aufbewahren.

6.4. Wie lange ist ein Skaterhelm „haltbar“?

Eine pauschale Aussage zur Lebensdauer von Skaterhelmen können wir nicht treffen. Achten Sie darauf, was in der Anleitung steht. Ist dort von einer maximalen Nutzdauer die Rede, sollten Sie sich unbedingt daran halten. Generell gilt: EPS ist nicht UV-stabil und versprödet mit der Zeit. Häufig ist es aber unmöglich zu erkennen, ob es bereits soweit ist. Deswegen empfehlen Experten, den Helm alle fünf Jahre auszutauschen.

Achtung: Nach einem schweren Sturz auf den Kopf muss unter allen Umständen der Helm ausgetauscht werden - auch, wenn oberflächlich keine Schäden erkennbar sind! Ein Helm, der einmal einen richtigen Aufprall abgefedert hat, verfügt nicht mehr über die notwendigen Sicherheitsstandards. Wir raten deswegen auch davon ab, einen Skaterhelm gebraucht zu kaufen.

Vergleichssieger
Nutcase „Gen3“
sehr gut (1,3) Nutcase „Gen3“
182 Bewertungen
69,95 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
TSG „Evolution Solid Colors“
gut (1,5) TSG „Evolution Solid Colors“
56 Bewertungen
49,90 € Zum Angebot »
Kommentare (1)
  1. Nazim :

    habe eins noch nicht ganz gecheckt: kann man einen skaterhelm auch als skihelm benutzen?

    Antworten
    1. Vergleich.org :

      Lieber Nazim,

      vielen Dank für die interessante Nachfrage!

      Es gibt tatsächlich Wintersportler, die auf der Piste einen Skaterhelm tragen. Prinzipiell handelt es sich aber um zwei verschiedene Arten von Helmen. Ski- und Snowboardhelme haben eine eigene Prüfnorm (EN 1077), die von Skaterhelmen nicht erfüllt wird. Außerdem geht es bei Skihelmen viel stärker um den Schutz des Nackens und darum, die Ohren warm zu halten. In unserem Skihelm-Vergleich erfahren Sie mehr zum Thema!

      Unsere Empfehlung: Skaterhelm fürs Skaten und Skihelm fürs Skifahren. Nur so können Sie sich richtig vor Verletzungen schützen.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen!

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
Neuen Kommentar verfassen

Antworten abbrechen

Ähnliche Tests und Vergleiche - Helme

Jetzt vergleichen
Herren-Fahrradhelm Test

Helme Herren-Fahrradhelm

Fahrradhelme für Herren sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Wählen Sie einen leichten City-Helm für den täglichen Weg zur Arbeit durch den …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Fahrradhelm Test

Helme Fahrradhelm

In Deutschland besteht keine Helmpflicht - weder im Allgemeinen, noch im Speziellen. D.h., niemand - ob Kleinkind, Jugendlicher oder Erwachsener - …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Kinderfahrradhelm Test

Helme Kinderfahrradhelm

Fahrradhelme für Kinder sind im Straßenverkehr unverzichtbar und schützen bei Stürzen und Unfällen besonders vor lebensgefährlichen Verletzungen am …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Kletterhelm Test

Helme Kletterhelm

Kletterhelme dienen Kletterern und Bergsteigern als Schutz vor Verletzungen. Zu den häufigsten Gefahren beim Kletter- oder Bergsport gehören: …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
MTB-Helm Test

Helme MTB-Helm

Ein MTB Helm, Abkürzung für Mountainbike Helm, ist ein Fahrradhelm, der speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbike Fahrern im Gelände konzipiert …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Rennradhelm Test

Helme Rennradhelm

Ein Rennradhelm ist leichter, windschnittiger und atmungsaktiver als gewöhnliche Fahrradhelme oder Mountainbike-Helme. Damit sind diese Helme ideal, …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Skihelm mit Visier Test

Helme Skihelm mit Visier

Auf deutschen Pisten besteht zwar keine Helmpflicht, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit raten wir Ihnen aber dazu, beim Skifahren oder Snowboarden …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Skihelm Test

Helme Skihelm

Es gibt verschiedene Arten von Skihelmen. Für den Pistenalltag sind Halbschalenhelme vollkommen ausreichend. Vollschalenhelme sind eher für die …

zum Vergleich
Jetzt vergleichen
Snowboardhelm Vergleich

Helme Snowboardhelm

Skihelme und Snowboardhelme sind funktionell gesehen gleich. Auch zwischen Snowboardhelmen für Frauen und solchen für Männer existieren kaum …

zum Vergleich
vg