Rennradhelm Test 2017

Die 7 besten Rennradhelme im Vergleich.

Casco Speedairo Casco Speedairo
Uvex Boss Race Uvex Boss Race
Giro Savant Giro Savant
Bontrager Circuit Bontrager Circuit
Alpina Cybric Alpina Cybric
Abus Aduro Abus Aduro
Uvex i-vo Uvex i-vo
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Casco Speedairo Uvex Boss Race Giro Savant Bontrager Circuit Alpina Cybric Abus Aduro Uvex i-vo
Vergleichsergebnis ¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
02/2017
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
03/2017
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Bewertung1,5gut
03/2017
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Bewertung1,6gut
02/2017
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
02/2017
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Bewertung2,1gut
02/2017
Kundenwertung
bei Amazon
65 Bewertungen
43 Bewertungen
18 Bewertungen
1 Bewertungen
5 Bewertungen
383 Bewertungen
71 Bewertungen
BauformDas In-Mould-Verfahren wird insbesondere für Helme verwendet, die leicht und sehr sicher sein sollen. Beim Double In-Mould-Verfahren erhöht eine weitere Schale die Sicherheit und die Lebensdauer des Radhelms. Double In-Mould
leicht und sehr sicher
Double In-Mould
leicht und sehr sicher
In-Mould
leicht und sicher
In-Mould
leicht und sicher
In-Mould
leicht und sicher
In-Mould
leicht und sicher
In-Mould
leicht und sicher
Tragekomfort 100% 80% 90% 80% 90% 80% 80%
atmungsaktiv 90% 100% 90% 80% 80% 80% 60%
aerodynamischIst ein Fahrradhelm aerodynamisch, wird der Luftwiderstand minimiert. Der Fahrer kommt schneller vorwärts und kann ein höheres Tempo erreichen. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
inkl. VisierDas Visier schützt den Fahrer vor direkter Sonneneinstrahlung. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Insektennetz Ja Ja Nein Nein Ja Ja Nein
Beleuchtung oder Reflektoren
für höhere Sicherheit

ref­lek­tie­render Auf­k­leber

LED-Rück­licht
Gurt zum Befestigen
ver­s­tellbar

ver­s­tellbar

ver­s­tellbar

ver­s­tellbar

ver­s­tellbar

ver­s­tellbar

ver­s­tellbar
Größen 54 - 63 52 - 60 51 - 63 51 - 63 53 - 63 54 - 62 52 - 60
Gewicht 332 g 215 g 244 g 261 g 227 g 275 g 227 g
Farbe Schwarz Blau-Schwarz Weiß-Schwarz Rot-Weiß-Schwarz Weiß-Schwarz Schwarz Schwarz
in weiteren Farben erhältlich Weiß-Rot, Weiß Blau-Schwarz, Weiß-Schwarz, Dun­kel­grau-Gelb, Schwarz, Rot-Weiß, Weiß, Weiß-Blau Schwarz-Weiß, Schwarz-Rot, Grau-Weiß Weiß-Silber, Gelb, Schwarz-Grün, Grau-Schwarz, Schwarz-Blau, Weiß Rot-Weiß, Weiß-Dun­kel­grau-Cyan Schwarz-Rot, Schwarz-Orange, Weiß-Rot-Blau, Schwarz-Weiß Weiß, Blau­grau
Vorteile
  • sehr hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • hoher Tra­ge­kom­fort
  • sitzt gänz­lich ohne Druck
  • leicht­gän­giger Gurt
  • Design-Visier mit Netz
  • inkl. Trans­portbox
  • sehr hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • ergo­no­mi­scher Sitz
  • leicht­gän­giger Gurt
  • Innen­aus­stat­tung antiall­er­gisch
  • sehr hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • hoher Tra­ge­kom­fort
  • ergo­no­mi­scher Sitz
  • leicht­gän­giger Gurt
  • weiche Pols­te­rung
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • ergo­no­mi­scher Sitz
  • leicht­gän­giger Gurt
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • hoher Tra­ge­kom­fort
  • ergo­no­mi­scher Sitz
  • leicht­gän­giger Gurt
  • ver­stärkte Seiten
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • leicht­gän­giger Gurt
  • mit LED-Rück­licht
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • ergo­no­mi­scher SItz
  • leicht­gän­giger Gurt
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Rennradhelm-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Rennradhelm ist leichter, windschnittiger und atmungsaktiver als gewöhnliche Fahrradhelme oder Mountainbike-Helme. Damit sind diese Helme ideal, um weite Strecken mit hohem Tempo zu fahren, ohne sich der Gefahr eines Hitzschlags auszusetzen.
  • Trotz des sportlichen Designs und der ergonomischen Passform bietet ein Rennradhelm optimalen Schutz: Ihr Kopf übersteht einen Sturz oder einen Aufprall unbeschadet, selbst wenn Sie mit hoher Geschwindigkeit einen Unfall bauen sollten.
  • Achten Sie beim Kauf auf Details wie ein Insektennetz, einen verstellbaren Gurt und etwaige Beleuchtung. Das Insektennetz hält Wespen und Fliegen davon ab, sich zwischen Helm und Kopf zu verfangen; der Gurt sollte leichtgängig sein und den Helm auf Ihrem Kopf fixieren und die Beleuchtung bietet zusätzlichen Schutz bei einer Fahrt in der Nacht.

Rennradhelm Test

Eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel weltweit ist und bleibt das Fahrrad. Besonders viel gehört nicht dazu: ein paar Fahrradgriffe am Lenker, Fahrradpedale am Tretlager, ein Sattel am Rahmen, Fahrradreifen auf den Felgen und natürlich eine Fahrradkette, die für den Antrieb sorgt. Doch gerade diese leichte Bauweise, die hohe Kraftübertragung sowie die umweltfreundliche Art der Bewegung verleihen dem Fahrrad seinen Charme.

Leider steigt die Anzahl an Verkehrsunfällen an denen Radfahrer beteiligt sind. Nur etwa 42 Prozent aller Radler sind überhaupt dazu bereit, einen Fahrradhelm auf dem Kopf zu tragen. Das mag bei einer kleinen Runde im Park noch gehen. Wenn Sie mit Ihrem Bike jedoch mit über 45 km/h einen Berg herunterfahren und die gummierten Bremsbeläge zu heiß werden, könnten Sie ungebremst auf den Asphalt fallen – ein Fahrradhelm rettet in dieser Situation nicht nur sprichwörtlich Leben.

1. Wozu braucht man einen Rennradhelm?

Von der Sturzkappe zum Rennradhelm

Seit 1869 in Deutschland der erste Fahrrad-Club seine Türen geöffnet hat, wird das Fahrrad – damals noch nach dem Erfinder Karl Drais als Draisine bezeichnet – auch für sportliche Zwecke genutzt. Mit steigendem Tempo der Fahrer haben sich auch die Helme zum Schutz selbiger weiterentwickelt. Die ersten Typen wurden noch als Sturzkappe bezeichnet, hatten eine Schale aus Leder und wurden mit Schläuchen gefüllt, die als Polsterung dienten.

Ob mit dem Mountainbike zur Arbeit oder mit dem Rennrad auf großer Tour: ein bequemer und stabiler Helm ist Pflicht! Gerade wenn Sie gerne schnell auf Ihrem Bike fahren, gelten für Sie ähnliche Bedingungen wie für Motorradfahrer. Denn stellen Sie sich vor: Ein Unfall schleudert Sie von Ihrem Rad und gerade Ihr Kopf schlägt mit der größten Wucht auf, da er sich am höchsten Punkt des Körpers befindet. Während Prellungen oder Schürfwunden an Armen oder Beinen recht schnell verheilen, können Verletzungen am Kopf irreparable Schäden nach sich ziehen.

Vielleicht befürchten Sie, unter dem Helm zu schwitzen oder dass er unbequem und eng sitzen könnte. Doch seien Sie beruhigt: selbst wenn Sie nicht unseren Rennradhelm-Vergleichssieger kaufen möchten, werden Sie in unserem Rennradhelm-Vergleich 2017 viele Helme mit hohem Tragekomfort und guter Belüftung finden, sodass auch Sie Ihren persönlichen Rennradhelm-Vergleichssieger finden.

2. Kategorien von Fahrradhelmen: eine Übersicht

Um die Unterschiede zwischen Helmen für Mountainbike-Fahrer, gewöhnlichen Fahrradhelmen für die Fahrt in der City (engl.: Stadt) und Rennradhelmen zu verstehen, möchten wir Ihnen in der folgenden Tabelle die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle näherbringen, die wir aus verschiedenen Rennradhelm-Tests zusammengetragen haben.

MTB-Helm Fahrradhelm Rennradhelm
 MTB Prevail Fahrradhelm Bike Specialized Rennradhelm
Das Mountainbike kommt zum Einsatz, wenn Sie abseits der Straße fahren. Ihr Helm muss sich diesen Anforderungen anpassen. MTB-Helme decken oft große Teile des Kopfes ab und sind besonders robust. Natürlich sinkt mit der steigenden Sicherheit der Tragekomfort, denn ein MTB-Helm kann schnell unbequem werden und am Kopf drücken. Ein Fahrradhelm für die Fahrt in der Stadt muss nicht nur den Kopf schützen, sondern sollte auch bequem sein. Niemand möchte bereits verschwitzt am Arbeitsplatz erscheinen. Deshalb sind City-Helme oft sehr leicht und mit Lüftungsschlitzen versehen. Darüber hinaus können sich die Designs der Helme inzwischen sehen lassen. Ein schmaler Rennradhelm mit Visier bietet die optimale Mischung aus Sicherheit und Komfort: schnittiges Design, atmungsaktive Bauform, robuste Schale. Rennradhelme besitzen zudem oft ein Insektennetz, damit sich keine Fliegen oder Wespen im Helm verfangen können. Einzig der Preis ist nachteilig: selbst ein günstiger Rennradhelm kostet im Vergleich etwas mehr.
erweiterter Nackenschutz
Visier zum Schutz vor Sonne
ideal für Downhill und Trekking
Schweißbildung und Druckstellen
leicht und bequem am Kopf
modische Designs und Farben
ideal für den Weg zur Arbeit
oft nur minimaler Schutz
atmungsaktiv und aerodynamisch
Visier zum Schutz vor Sonne
Gewicht ideal fürs Zeitfahrten
meist relativ teuer
Ein Helm für alle Fälle: In allen drei Kategorien finden sich erstklassige Helme, die Ihnen den unfreiwilligen Arztbesuch ersparen können. In unserem Rennradhelm Vergleich 2017 sind alle Produkte von hoher Qualität. Selbst das günstigste Modell bietet passablen Schutz – fahren Sie bitte nie ohne Helm!

3. Kaufberatung für Rennradhelme: Belüftung, Komfort und Insekten

3.1. Einen kühlen Kopf bewahren

Wer schon einmal bei 28° C auf einer Straße ohne Schatten unterwegs gewesen ist und dabei einen schlecht belüfteten Helm auf dem Kopf hatte, der weiß, wie schwitzig es auf dem Kopf werden kann. Gerade Sportler, die über lange Zeit ein hohes Tempo halten, sollten auf die Helm-Belüftung achten.

Gefährliche Hitze: Wenn Sie nicht für eine ausreichende Temperaturregulierung sorgen und Ihren Körper dahingehend nicht unterstützen, könnten Sie im schlimmsten Fall einen Hitzschlag erleiden. Sie sollten darum bspw. regelmäßig Trinken: ein Trinkrucksack kann dabei helfen.

Grundsätzlich besitzt jeder Rennradhelm Lüftungsschlitze, durch die – auf der Fahrt – Luft eindringen kann. Leider können auf diese Weise auch unliebsame Insekten zwischen Helm und Kopf gelangen. Schutz bietet hier ein integriertes Insektennetz, das die vorderen Lüftungsschlitze bedeckt. Dank dieses Netzes kann zwar die Luft unter dem Helm zirkulieren, eine Wespe wird an den Schlitzen jedoch abgefangen – gerade für Allergiker ist dieses Feature besonders wichtig.

3.2. Wie eine zweite Haut

Den besten Rennradhelm bemerken Sie nicht, während Sie z.B. auf den vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) empfohlenen Radwegen fahren. Sie können entspannt die Aussicht genießen und sind dank dem Visier sogar vor der Sonne geschützt. So bequem wie Ihre Fahrradschuhe  auf den Klickpedalen ruhen, sollte auch Ihr Rennradhelm sitzen. Dabei kommt es nicht nur auf die weiche Polsterung im Inneren des Helmes an, sondern auch auf den Gurt zum Fixieren. Grundsätzlich sollten Sie den Helm nie als störend empfinden: Wenn es irgendwo drückt, kann oft mit separaten Pads nachgeholfen werden.

Im folgenden Video erfahren Sie unter anderem, wie ein Rennradhelm auf Ihrem Kopf sitzen sollte:

3.3. Aerodynamisch

Specialized Zeitfahrhelm

Ein Zeitfahrhelm ist besonders aerodynamisch: die Luft fließt ungehindert am Kopf des Fahrers vorbei.

Während es auf dem Weg zur Arbeit oft gemütlich zugeht, zählt für einen Rennradfahrer jede Sekunde. Der Fahrradrucksack darf nur mit dem Nötigsten befüllt werden, das Fahrradwerkzeug muss möglichst leicht sein und der Rennradhelm sollte idealerweise windschnittig sein. Doch was hat es mit dem Begriff Aerodynamik überhaupt auf sich?

  • Das Wort Aerodynamik setzt sich den altgriechischen Begriffen für Luft und Kraft zusammen.
  • Als Teilgebiet der Strömungslehre geht es im Wesentlichen um das Verhalten eines Körpers, der von Luft umströmt wird.
  • Um möglichst wenig Widerstand durch die Luft zu erfahren, sollte sich ein Radfahrer also aerodynamisch kleiden.

Weder BMX-Helme noch Fahrradhelme für die Stadt werden für gewöhnlich nach speziellen Maßstäben für geringen Luftwiderstand gefertigt. Zwar ist die Bauart oft schnittig, doch längst nicht für effektives Zeitfahren ausgelegt.

Auf dem rechten Bild sehen Sie einen professionellen Zeitfahrhelm und Ihnen wird wahrscheinlich auffallen, dass der Helm ohne Belüftungsschlitze auskommen muss. Die zur Kühlung eindringende Luft würde den Fahrer wertvolle Sekunden kosten, was z.B. bei der Tour de France über das Erlangen des Grünen Trikots entscheiden kann.

Einen solchen Helm empfehlen Ihnen viele Rennradhelm-Tests grundsätzlich allerdings trotzdem nicht, da die Hitzeentwicklung zu hoch ist und Sie im schlimmsten Fall das Bewusstsein verlieren könnten.

Wenn dieses Thema Ihr Interesse geweckt hat, erhalten Sie hier weitere Informationen dazu.

4. Pflege und Reinigungstipps

Wenn Sie sich ein neues Rennrad kaufen und damit erstmals einigen Kilometer fahren, werden Sie wohl oder übel mit Sand und Staub in Kontakt kommen. Ihre gesamte Fahrradausrüstung kann davon in Mitleidenschaft gezogen werden, was eine regelmäßige Reinigung unabdingbar macht.

Kein Hochdruck: Einen Hochdruckreiniger sollten Sie zum Säubern Ihres Rennrades nicht verwenden. Zwar geht die Arbeit damit leicht von der Hand, doch Sie werden Staub und Erde nur weiter in die feinen Gewinde Ihres Rades drücken.

Um Ihr Rennrad zu reinigen, sollten Sie sich vor allem etwas Zeit und die folgenden Reinigungsmittel zur Hand nehmen:

  • Putzlappen oder ein altes T-Shirt, um die Oberflächen abzuwischen.
  • Putzmittel fürs Rad, mit dem sich auch hartnäckiger Schmutz löst.
  • Radwachs, um im Anschluss die Oberflächen zu versiegeln.
  • Zahnbürsten, die nicht mehr gebraucht werden, um Gewinde und Ketten zu putzen.
  • Kettenöl, damit die Kette keinen Rost ansetzt.
  • Wasser, das sie am besten aus einem Eimer schöpfen können.

Sind alle Putzmittel bereit, kann es losgehen. Nutzen Sie zunächst Lappen und Wasser, um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Wer damit beginnt, wird bereits nach kurzer Zeit Erfolge verzeichnen können: der Rahmen glänzt, die Felgen strahlen. Was Sie auf diese Weise nicht von Ihrem Bike entfernen können, muss mit dem Putzmittel bearbeitet werden.

Sind die Oberflächen sauber, können Sie das Radwachs einsetzen, damit Ihr Rennrad wieder der Witterung trotzen kann. Sollten hartnäckige Rostflecken ein Problem sein, können Sie dafür spezielle Rostlöser kaufen – leider ist Rost für ein Fahrrad nie gut. Sorgen Sie darum immer dafür, dass Ihr Rennrad sicher und trocken steht. Zur Sicherung Ihres Fahrrades sollten Sie sich ein Fahrradschloss kaufen, damit Sie Ihr Bike auch unbeaufsichtigt zurücklassen können.

Rennrad Outdoor

Wichtiges Fahrradwerkzeug
  • Inbusschlüssel bzw. Innensechskant
  • Ring- bzw. Maulschlüssel
  • Kreuz- bzw. Schlitzschraubenzieher
  • Torxschlüssel

Was bleibt, sind Gewinde, Ritzel und die Kette: Hier reicht es meist, wenn Sie vorsichtig mit dem Lappen und der alten Zahnbürste arbeiten. Die Kette reinigt sich am leichtesten, wenn Sie das Fahrrad an einem Montageständer befestigen und die Pedale mit der rechten Hand im Uhrzeigersinn drehen. Die linke Hand hält den Putzlappen an die Kette und kann so den Dreck entfernen bzw. neues Öl auftragen.

Wenn Sie Ihr Bike noch gründlicher säubern wollen, müssen Sie die Räder abmontieren und die Gangschaltung lösen. Dazu werden Sie einige Fahrradwerkzeuge benötigen. Wie Sie bei einem Herren-Rennrad am besten vorgehen, können Sie dem folgenden Video entnehmen:

5. Rennradhelme bei der Stiftung Warentest

Renn Rad Helm

Ein Helm fürs Rennrad: der Savant von Giro.

Die Stiftung Warentest hat am 18.03.2016 einen umfassenden Ratgeber für alle Fahrradfahrer veröffentlicht. Sie erfahren unter anderem, mit welchem Fahrradschloss Sie ihr Rennrad schützen, es pflegen und sicher im Straßenverkehr bewegen können. Wer noch kein Rad-Profi ist, sollte sich hier unbedingt informieren, bevor er in die Pedale tritt.

Besonderes Augenmerk gilt natürlich dem Fahrradhelm. Insbesondere die Rennradhelme der Hersteller Giro, Uvex, Scott, Bell, Bontrager und Abus finden Erwähnung. Grundsätzlich sind die Ergebnisse der Stiftung durchweg positiv, wobei der Rennradhelm von Giro als Rennradhelm-Vergleichssieger die Nase vorn hat. Einen separaten Rennradhelm-Test hat die Stiftung Warentest bisher aber nicht durchgeführt.

6. Muss ich unbedingt einen Rennradhelm tragen?

Zunächst die Antwort aus sich des Gesetzgebers: Nein, müssen Sie nicht. Es gibt in Deutschland keine Helmpflicht – weder für Damen und Herren noch für Kinder! Sie können also auf eigene Gefahr mit Höchstgeschwindigkeit einen Berg herunterfahren, ohne dabei einen Fahrradhelm zu tragen. In diesem Fall sollten Sie jedoch eine gute Krankenversicherung abschließen, da ein Unfall ohne Helm schwere Folgen haben kann.

Schon gewusst? Selbst ein Unfall ohne Helm muss Ihnen vor Gericht nicht als Fahrlässigkeit ausgelegt werden, wie dieses Urteil des BGH beweist. Lassen Sie es aber bitte nicht darauf ankommen.

Nun die Antwort, die Experten Ihnen geben würden: Ja, Sie müssen einen Rennradhelm tragen! Die Gefahr mit einem Rennrad zu stürzen, ist vergleichsweise hoch: das Tempo ist bedenklich, die Reifen sind dünn und die Bremsen können mitunter versagen. Ihr einziger Schutz bei einem Sturz vom Rennrad ist der Helm, weshalb Sie auf diesen nie verzichten sollten – egal aus welcher Preiskategorie Sie sich einen Rennradhelm kaufen.

„Das Rad hat keine Knautschzone, keinen Airbag, keinen Gurt. Im Falle eine Falles kann ein Helm Leben retten.“

Die Stiftung Warentest am 18.03.2016

Rennrad specialized

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Rennradhelm

7.1. Welche Hersteller von Rennradhelmen gibt es?

Tatsächlich gibt es viele gute Marken, die Sie ohne Bedenken kaufen können, wie z.B. von Uvex, Abus, Giro oder Bell. Während Rennradhelme für etwa 60 Euro von Uvex (z.B. Boss Race) oder ein Rennradhelm von Giro (z.B. Savant) bereits guten Schutz bietet, können sie auch  In der folgenden Gesamtübersicht finden Sie auch weitere Hersteller, die in unserem Rennradhelm-Vergleich 2017 vertreten sind und bereits viel Erfahrung im Bereich des Radsports haben.

  • Uvex
  • Abus
  • Giro
  • Bell
  • Bontrager
  • Met
  • Alpina
  • Prevail
  • Scott

7.2. Sind die Rennradhelme auch für Damen geeignet?

Brille Bike Helm Specialized

Wenn das Visier als Sonnenschutz nicht reicht: Mit einer Design-Sonnenbrille machen Sie eine sportliche Figur auf dem Rennrad.

Hersteller von Sportbekleidung achten für gewöhnlich darauf, dass ihre Artikel im Unisex-Design (sowohl für Damen als auch Herren) produziert werden. Schließlich möchten Sie auf der Radtour im Wald oder auf der Landstraße niemanden mit Ihrem Outfit beeindrucken, sondern atmungsaktive und komfortable Kleidung tragen. Herren und Damen können also die Modelle aus unserem Rennradhelm-Vergleich 2017 gleichermaßen auswählen.

Wer trotzdem Wert auf sein Erscheinungsbild legt, der kann meist zwischen verschiedenen Farben wählen. Rennradhelme werden oftmals mit auffälligen Farben und Designs versehen und sehen sehr sportlich aus. Natürlich gibt es auch klassische Modelle in Schwarz, wenn Sie es lieber unauffällig mögen.

Sollten Sie sich sehr dunkel Kleiden und einen schwarzen Rennrad-Helm tragen, müssen Sie dringend an Ihr Fahrradlicht denken. Sie können sich auch zusätzlich Reflektoren an Ihren Fahrradrucksack hängen – man kann nie genug leuchten! Immerhin werden die Sichtverhältnisse oft falsch eingeschätzt, was gerade in der Dämmerung oft zu Unfällen führt.

7.3. Wie setze ich den Rennradhelm richtig auf?

Sie sollten keine Kompromisse eingehen, wenn es um den Sitz Ihres Helms geht. Wenn Sie den Fahrradhelm als unangenehm empfinden, sollten Sie den Sitz noch einmal überprüfen.

  1. Setzen Sie den Helm waagerecht auf: er darf an keiner Stelle drücken oder kneifen.
  2. Führen Sie den Gurt unter Ihr Kinn und verschließen Sie ihn dort: die Ohren sollten nicht vom Gurt berührt werden.
  3. Der Helm muss fest sitzen, darf aber nicht abschnüren: zwischen Kinn und Gurt sollte noch ein Finger passen.

Hilft auch das korrekte Anlegen des Helms nicht weiter, können Sie das gleiche Modell in einer größeren Version bestellen. Kunden berichten mitunter, dass der von ihnen bestellte Helm etwas zu klein ausfällt. Die Gurte sind zum Glück meist leichtgängig und können individuell verstellt werden. Ist die Einstellung perfekt, können Sie den Helm in Zukunft schnell verschließen und müssen nichts an den Einstellungen ändern.

7.4. MTB-Helm oder Rennradhelm: Welcher ist besser?

Uvex Helm

Der Rennradhelm Uvex Boss Race ist nicht nur leicht und sicher, sondern sieht auch gut aus.

Eine oft gestellte Frage, denn beide Helme eigenen sich für Radfahrer, die mehr als nur ein paar Kilometer am Tag fahren. Es kommt hier – wie so oft – auf die Details an. Ein MTB-Helm ist grundsätzlich größer und schwerer als ein schmaler Rennradhelm. Wer schon einmal Profis bei einer Downhill-Abfahrt im Wald beobachtet hat, der wird verstehen, welchen Gefahren sich die Fahrer dabei aussetzen: Jeder Fehler kann zu einer Kollision mit einem Stein oder Baum führen.

Ein Rennrad-Helm bietet ebenfalls einen sehr guten Schutz, denn auf dem Rennrad werden sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Geübte Fahrer brausen mit über 35 km/h auf gerader Strecke – ein Sturz kann also auch hier sehr schmerzhaft sein. Aus diesem Grund bestehen Rennradhelme häufig aus Carbon. Das in der Leichtbauweise beliebte Material ist nicht nur sehr leicht, sondern auch robust. Zwar müssen Rennradfahrer etwas mehr für ihren Helm ausgeben, dafür ist das Produkt aber ideal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

In der folgenden Übersicht sehen Sie noch einmal die Vor- und Nachteile eines Rennradhelms:

  • aerodynamisch
  • sehr gut belüftet
  • erstaunlich leicht…
  • …und trotzdem robust
  • zumeist mit Visier
  • oft sehr teuer
Vergleichssieger
Casco Speedairo
sehr gut (1,2) Casco Speedairo
65 Bewertungen
197,93 € zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Uvex Boss Race
sehr gut (1,4) Uvex Boss Race
43 Bewertungen
58,79 € zum Angebot »
Kommentare (2)
  1. Walter K.:

    habt ihr ne empfehlung für so ein putzmittel, also eins für den rahmen?

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für den Kommentar zu unserem Rennradhelm Vergleich.

      Ein bewährtes Putzmittel für Fahrräder ist der F 100 Fahrradreiniger von Dr. Wack. Wenn Sie noch keine Reinigungsmittel haben, könnte solch ein komplettes Reinigungsset hilfreich sein.

      Wir hoffen, dass Ihr Rennrad bald wieder glänzt,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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