Zugegeben, ein rotes Waveboard sieht schnittig aus, aber orientieren Sie sich beim Kauf nicht ausschließlich an der Optik. Wenn Sie das Gerät für Kinder kaufen, beachten Sie unbedingt die Altersempfehlung.

Das Razor-RipStik-Waveboard Air Pro ist laut Hersteller für Kinder ab 8 Jahren geeignet.
3.1. Torsionsstab
Viele im Internet getesteten Waveboards bestehen aus zwei Fußdecks, die in der Mitte mit dem Torsionsstab verbunden sind. Dadurch sind gegenläufig Bewegungen und coole Tricks möglich. Allerdings verursachen sie laut diverser Waveboard-Tests mehr Fahrtgeräusche als die Varianten ohne Stab.
Die neue Generation wie das Waveboard-Maxboard verzichtet auf diesen Stab und besitzt eine flexible Kunststoffverbindung. Das Maxboard-Waveboard besteht aus Fiberglas und ist sehr leicht. Da es sehr gut Stöße abfangen kann, schont es außerdem die Gelenke.
Tipp: Wenn Sie die passende Jacke zum Waveboard suchen, raten wir zu locker sitzender, wasserabweisender Bekleidung. Leuchtende Farben oder Reflektoren an Ihrer Waveboard-Jacke sorgen überdies für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
3.2. Maße und Material der Decks
Die Länge des Decks variiert in der Regel zwischen 75 und 86 cm. Ein kürzeres Board ist wendiger, ein längeres bietet ein ruhigeres Fahrverhalten. Es gibt sogar spezielle Longboard-Waveboards zum Beispiel von Schildkröt, die sich besonders gut für das Fahren von langen Strecken eignen. In der Breite sollten die Decks genügend Platz für die Füße aufweisen.
Holz-Waveboards sind sehr robust, allerdings nicht preisgünstig. Die meisten Modelle bestehen aus Kunststoffen, die flexibel mit der Fußbewegung mitschwingen. Greifen Sie aber lieber nicht zu den günstigsten Produkten, da diese laut Kundenrezensionen im Internet nicht sehr lange halten und leicht auseinanderbrechen.
3.3. Gewicht
Das Gewicht der Waveboards liegt in vielen Fällen zwischen 2,5 und 3,5 Kilogramm. Schwere Modelle erfordern mehr Kraftaufwand, um auf Geschwindigkeit zu kommen. Dafür liegen sie angenehmer und ruhiger auf der Straße. Leichte Waveboards lassen sich einfacher bewegen und besser für Tricks benutzen.

Dieses Razor-RipStik-Waveboard Air Pro wiegt 2,4 Kilogramm und kann mit bis zu 100 kg belastet werden.
3.4. Rollen und Kugellager (ABEC)
Bei Waveboards wird generell auf weiche Rollen gesetzt, da diese eine bessere Bodenhaftung aufweisen. Harte Rollen sind besser für das Fahren von Tricks und zum Sliden geeignet. Die Rollenhärte wird immer mit A angegeben. Je höher die darauf folgende Zahl, desto härter die Rolle. Es besteht auch bei den meisten Modellen die Möglichkeit, die Räder Ihres Waveboards auszutauschen. Achten Sie darauf, dass diese auch in die vorhandenen Caster (Räderaufhängung) passen!
Die ABEC- Norm gibt die Feinheit der Wälzkörper im Inneren des Kugellagers an. Ein höherer Index entspricht dabei einer besseren Qualität der Lager. Für Waveboards sind Kugellager mit einem ABEC-Index zwischen drei und sieben am besten geeignet. Hier finden Sie die Vor- und Nachteile eines hohen bzw. niedrigen ABEC-Index:
Vorteile- Je höher der ABEC-Index, desto feiner das Kugellager
- Je niedriger, desto robuster.
Nachteile- Je höher der ABEC-Index, desto anfälliger und empfindlicher das Kugellager.
- Je niedriger, desto weniger lange haltbar.

Für Anfänger ist eine gute Bodenhaftung vorteilhaft, um sich besser ausbalancieren zu können.
Tipp: Sehr praktisch zum Verstauen ist ein Waveboard mit Tasche, die zum Beispiel bei Speeron zum Lieferumfang gehört. Bei Fahrten in der Nacht sorgen LED-Leuchtrollen vor allem bei schwarzen Waveboards nicht nur für mehr Sicherheit, sondern sehen auch einfach cool aus.
Super Website!
Hat schon mal festgestellt daß man sich schon bei leichten Steigungen schwer tut?
Das wäre ein entscheidendes Kriterium im Vergleichstest!
Berg runter kann auch ein Fahrrad ohne Pedale und sogar ein Leiterwagen.