Elektrische-Zahnbürste Test 2016

Die 7 besten elektrischen Zahnbürsten im Vergleich.

AbbildungTestsiegerOral-B PRO 6500Philips Sonicare Diamond CleanPhilips Sonicare EasyCleanPreis-Leistungs-SiegerOral-B Vitality CrossActionBraun Oral-B Pulsonic SlimRemington SFT-100Braun Oral-B PRO 3000
ModellOral-B PRO 6500Philips Sonicare Diamond CleanPhilips Sonicare EasyCleanOral-B Vitality CrossActionBraun Oral-B Pulsonic SlimRemington SFT-100Braun Oral-B PRO 3000
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,1sehr gut
08/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung2,1gut
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Kundenwertung
554 Bewertungen
1.581 Bewertungen
229 Bewertungen
1.962 Bewertungen
1.927 Bewertungen
30 Bewertungen
166 Bewertungen
PutzsystemKein Putzsystem ist an sich überlegen: Rotierende Elektro-zahnbürsten haben nur die Umdrehungen des Bürstenkopfes zur Reinigung. Der runde Kopf muss auf jeden Zahn einzeln geführt werden.

Die Schallzahnbürsten erzeugen mit dem Bürstenkopf Schwingungen. Der Kopf ist länger und bedeckt mehrere Zähne gleichzeitig. Das Putzen kann mit ihnen schneller erfolgen.
rotierende ElektrozahnbürsteSchallzahnbürsteSchallzahnbürsterotierende ElektrozahnbürsteSchallzahnbürsteSchallzahnbürsterotierende Elektrozahnbürste
Umdrehungen/ Schwingungen pro Min.ca. 8.800 Umdrehungenca. 31.000 Schwingungenca. 31.000 Schwingungenca. 7.600 Umdrehungenca. 27.000 Schwingungenca. 31.000 Schwingungenca. 8.800 Umdrehungen
Anzahl der ReinigungsprogrammeEs gibt verschiedene Arten der Reinigung für besonders weiße Zähne, die Zahnfleischmassage oder eine Intensivreinigung.5511233
Reinigungswirkung
TimerJaJaJaJaNeinJaJa
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bei 2 x Putzen (2 Minuten) am Tag
7 Tage

21 Tage

21 Tage

7 Tage

7 Tage

14 Tage

7 Tage
Handhabung
Reise-EtuiNeinJaNeinNeinNeinJaNein
BesonderheitAnbindung an das Smartphone via BluetoothEasy-Start Programm
für eine sanfte Umstellung auf die Schallzahnbürste
Easy-Start Programm
für eine sanfte Umstellung auf die Schallzahnbürste
2 BürstenköpfeTestsieger Stiftung Warentest (Note 1,8)
test 12/2013
Akku-Indikatorlicht
Es zeigt an, wann der Akku geladen werden sollte.
visuelle Andruckkontrolle
Vorteile
  • sehr gute Reinigungsergebnisse
  • erhöhter Putzspaß durch Braun-App und SmartGuide
  • Reise-Etui inkl.
  • zahnfleisch-schonendes Putzen
  • kurze Akkuladezeit
  • schlichtes Design
  • geneigter Bürstenkopf erreicht Backenzähne
  • Standardbürstenkopf erreicht Zahnzwischenräume
  • leise im Betrieb
  • liegt gut in der Hand
  • schnelle Putzbewegungen
  • guter Timer nach 2 Minuten
  • handliches Gerät
  • gute Akkulaufzeit
  • platzsparend für Reisen
  • handliches Gerät
  • platzsparend für Reisen
  • gute Ladestandsanzeige
  • sehr gute Qualität
  • sehr gute Reinigungsergebnisse
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Elektrische-Zahnbürste-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine elektrische Zahnbürste kann auf zwei Weisen funktionieren: Eine Rotationszahnbürste bewegt den Kopf von links nach rechts und arbeitet über Druckpulsationen. Die Schall- und Ultraschallzahnbürste verfügen über einen Schwingkopf, der die einzelnen Borsten in Bewegung hält und ohne Druck auskommt.
  • Elektrozahnbürsten für Kinder bieten für jede Altersstufe unterschiedliche Putzprogramme sowie einen eingebauten Timer an. Auch für Erwachsene gibt es verschiedene Reinigungspogramme zur sensitiven oder intensiven Reinigung, zum Aufhellen der Zähne oder für den Zahnfleischschutz.
  • Die Marktführer Oral-B, Braun und Philipps geben an, dass elektrische Zahnbürsten ein besseres Ergebnis erzielen kann als die manuelle Bürste. Wichtig ist dabei, dass die Zahnbürste über einen Drucksensor verfügt, damit nicht zu viel Druck ausgeübt wird. Praktisch ist auch eine lange Akkulaufzeit, besonderes Extra ist eine Zahnputz-App.

 

Elektrische Zahnbürste Test

Das Zähneputzen ist ein Ritual, das jeder morgens und abends ausführt. Noch vor einigen Jahren musste man manuell mühsam schrubben, um die Zähne wirklich zu säubern. Heute gibt es elektrische Zahnbürsten. sowie Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten. Auch die Produktpalette an elektrischen Zahnbürsten für Kinder ist sehr groß. Wir haben die besten elektrischen Zahnbürsten getestet. In diesem Ratgeber finden Sie alle wesentlichen Informationen zur Zahnbürste selbst, zu den verschiedenen Typen und Modellen sowie den wichtigsten Pflegehinweisen für Ihre Zähne.

1. Was ist eine elektrische Zahnbürste?

Eine elektrische Zahnbürste stellt heutzutage keine Neuheit mehr dar. Sie ist eine Weiterentwicklungen der Handzahnbürste, die für ein besseres Putzergebnis durch mechanische Bewegungen sorgen sollen.

1.1 Die Geschichte der Zahnbürste

Was ist Fluorid?

Fluoride sind Salze der Fluorwasserstoffsäure. Sie sind vor allem in Speisesalz und der Milch vorhanden. In der Zahnpasta dienen sie auch heute noch zur Prophylaxe von Karies.

Die Reinigung der Zähne beschäftigt die Menschheit schon seit 5.000 Jahren. Die frühesten archäologischen Funde von „Zahnbürsten“ stammen aus Ägypten. Um 3.000 v. Chr. benutzte man kleine Stöcke zum Kauen, die an einem Ende zerfasert waren. Solche Kaustöckchen sind bei einigen Naturvölkern noch heute in Verwendung. In der arabischen Welt werden die Zweige des Zahnbürstenbaums noch heute zur Herstellung von Kaustöcken (Miswak) genutzt. Aufgrund des hohen Fluoridgehaltes von 8 bis 22 parts per million kann er die Eigenschaften von Zahnbürste und Zahnpasta vereinigen.

Die ersten richtigen Zahnbürsten stammen aus China. Dort wurden sie um 1500 als Stock mit Borsten eines Hausschweins entwickelt. Im Aussehen erinnerten diese Geräte vor allem an Pinsel. In Deutschland gibt es ebenfalls Funde von Reinigungsutensilien. Aus Lübeck stammt der Fund einer Zahnbürste mit Ohrlöffel und Zahnstocher.

Im 18. Jahrhundert bevorzugten die Europäer Pferdehaar für die Zahnreinigung. Der französische Arzt Pierre Fauchard, heute als „Vater der Zahnheilkunde“ bekannt, macht sich über die zu weichen und wirkungslosen Zahnbürsten lustig. Er präferierte Schwämme und Lappen für eine wirklich gute Reinigung. Ein Engländer gründete 1780 die erste Firma zur Herstellung von Bürsten aus Kuhknochen und Kuhhaaren. In dieser Zeit war die Zahnbürste ein absolutes Luxusgut und konnte nur von Wohlhabenden benutzt werden.

Zum Massenphänomen wurde die Zahnbürste erst mit der Erfindung des Nylons 1938. Im selben Jahr stellte die amerikanische Firma DuPont die ersten Nylonzahnbürsten her. Leider waren die Nylonborsten sehr hart und verletzten das Zahnfleisch. Erst 1950 gab es weicheres Nylon, das für die Reinigung der Zähne zu empfehlen war.

1.2 Die Entwicklung der elektrischen Zahnbürste

Relativ schnell versuchte man, auch elektrische Zahnbürsten auf dem Markt zu etablieren. Das erste Modell stammt aus dem Jahr 1954 von der schweizerischen Firma Broxodent. Dieses Unternehmen existiert heute noch und stellt diverse Modelle zur Zahnreinigung her. Die ersten Elektrozahnbürsten sollten vor allem die Bewegung des Menschen nachahmen. Aufgrund der elliptischen Bahnen, die die Geräte erzeugen sollten, waren die mechanischen Bauteile konstruktionsbedingt sehr anfällig für Defekte.

Ultraschall Zahnbürste

Broxodent – moderne elektrische Zahnbürste

In der weiteren Entwicklung wurden rotierende Rundkopfbürsten erfunden. Sie waren bis 1992 der gängige Standard. In diesem Jahr brachte die Firma Sonicare die erste Schallzahnbürste auf den Markt. Die Zähne sollen hier durch Luftschwingungen gereinigt werden. Seit einigen Jahren gibt es auch die ersten Ultraschallzahnbürsten, die ganz ohne mechanische Reinigung auskommen.

Immer wieder kommt die Frage auf, ob eine elektrische Zahnbürste wirklich eine bessere Reinigungswirkung hat. Im Eigenversuch ist es schwierig zu klären, ob eine Zahnbürste besser putzt oder nicht. Daher muss man sich hier vor allem auf medizinische Studien verlassen. Die meisten dieser Untersuchungen wurden von der Industrie (Firma Braun oder Philips) in Auftrag gegeben. Die Hersteller werben regelmäßig damit, dass die Ergebnisse deutlich besser sind als mit der Handzahnbürste. Es gibt nur wenige industrieunabhängige Studien. Sie zeigen jedoch, dass die Putzleistungen von Handzahnbürsten nicht überstiegen werden.

2. Welche Arten von elektrischen Zahnbürsten gibt es?

2.1 Die Rotationszahnbürsten oder rotierende Elektrozahnbürste

Was ist Plaque?

Plaque oder Zahnbelag besteht aus verschiedenen Stoffen. Eiweiße, Kohlenhydrate, Phosphate und Mikroorganismen können auf den Zähnen vorhanden sein. Nach der Konsistenz wird zwischen harten (Zahnstein) und weichen Zahnbelägen unterschieden. Plaque kann zu Zahnkaries führen und sollte durch die tägliche Reinigung entfernt werden.

Die Rotationszahnbürste wird auch Rundkopfzahnbürste genannt. Die Putzwirkung kommt durch eine abwechselnde Links-Rechts-Bewegung des Bürstenkopfes zustande. Ein elektrischer Motor, der durch Akkus oder Batterien angetrieben wird, erzeugt diese Bewegung. Diese oszillierende-rotierende Bewegung sorgt für eine effektive Plaque-Reduktion. Die Geräte haben in der Regel zwischen 4000 und 8800 Umdrehungen pro Minute. Einige Modelle benutzen auch noch zusätzliche Pulsationen für bessere Reinigungsergebnisse. Die Putzwirkung der Modelle geht vor allem auf den aufgewendeten Druck zurück. Um die Zähne vor zu viel Druck zu bewahren, gibt es elektrische Zahnbürsten mit Drucksensor, der sich automatisch dem Nutzer anpasst. Mittlerweile gibt es bei diesen Geräten eine große Auswahl an Modellen. Nachteil ist, dass vor allem der Hersteller Braun mit der Oral-B Serie diese Produkte vertreibt. Philips stellt sie gar nicht her und als einzige verbleibende Konkurrenz kann die Firma Elmex benannt werden.

  • bessere Ergebnisse als mit einer Handzahnbürste
  • auch hartnäckige Beläge werden entfernt
  • bewährte Technologie
  • sehr viele preisgünstige Modelle
  • hoher Bürstenverschleiß gegenüber Schallsystem
  • Risiko des zu hohen Putzdruckes (z. B. Zahnfleischverletzungen)

2.2 Die Schallzahnbürste

Bei der Schallzahnbürste bedarf es keines Motors zur Erzeugung von mechanischen Bewegungen. Hier kommt ein elektrischer Schallwandler zum Einsatz. Das Putzprinzip basiert auf der piezoelektrisch erzeugten Borstenvibration. Der Druck spielt hier keine große Rolle, da die Wirkung durch die Schwingungen des Bürstenkopfes erreicht wird. Die Bezeichnung „Schall“ ist daher irreführend und unkorrekt, da für die Putzleistung Vibrationen verantwortlich sind. Am Ende handelt es sich auch hier um mechanische Bewegungen des Bürstenkopfes mit einer sehr hohen Frequenz. Der Bürstenkopf ist im Gegensatz zu Rundkopfzahnbürsten länglich und bewegt sich mit ungefähr 30.000 Schwingungen pro Minute.

Bei diesen Geräten ist der Markt etwas stärker umkämpft. Neben der großen Marke Braun Oral-B gibt es auch gute Produkte von Philips. Die Auswahl an Geräten ist erheblich größer und auch deren Funktionen um einiges besser. Die Zahnbürsten sind den Handzahnbürsten in Bezug auf die Reinigungswirkung überlegen, jedoch gibt es keine klaren Ergebnisse im Vergleich mit Rundkopfzahnbürsten.

  • bessere Ergebnisse als mit einer Handzahnbürste
  • geringer Putzdruck
  • hohe Anschaffungskosten
  • Geräusche der Vibrationen können unangenehm sein
  • geringe Putzwirkung bei starken Plaque-Belägen

2.3 Die Ultraschallzahnbürste

Seit ungefähr 2010 gibt es die ersten Ultraschallzahnbürsten auf dem Markt. Vom Aussehen und Aufbau ähneln sie den Schallzahnbürsten. Der Unterschied besteht bei diesen Geräten in einer höheren Schallfrequenz. Diese liegt bei Ultraschallzahnbürsten bei 20.000 Hz oder 2,4 Millionen Schwingungen pro Minute. Auf dem Markt gibt es derzeit Geräte mit einer Frequenz von 1,6 MHz. Das entspricht 192 Millionen Schwingungen pro Minute. Auch hier geht die Bewegung von einem Piezo-Keramik-Schwinger aus. Für Ultraschallbürsten wird eine völlig druckfreie Putztechnik empfohlen. Der Bürstenkopf wird einfach für 10 Sekunden an die zu reinigende Stelle gesetzt und danach verschoben. Die Reinigung kann in der Praxis bis zu 10 Minuten dauern. Für die Benutzung wird eine besondere Zahncreme benötigt.

Bisher gibt es noch keine Vergleiche zwischen den verschiedenen Zahnbürstenarten in Bezug auf die Putzwirkung. Eine nachweislich bessere Reinigungswirkung ist nicht belegt, obwohl es von den Herstellern behauptet wird.

  • gute Reinigungsergebnisse
  • geeignet für Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnfleischbluten
  • hohe Anschaffungskosten
  • spezielle Zahncreme wird benötigt
  • längere Putzzeiten

3. Was haben wir im elektrische Zahnbürste Test verglichen?

Im elektrische Zahnbürste Test 2016 haben wir die Modelle in zwei Kategorien unterteilt, um elektrische Zahnbürsten für Kinder und für Erwachsene getrennt voneinander zu betrachten. Einige Besonderheiten der einzelnen Zahnbürstenarten seien hier kurz erwähnt. Bei den oszillierenden-rotierenden Modellen stellt der Hersteller Braun fast alle Produkte im Test, da sie von der Wirkung zu den besten Zahnbürsten gehören. Bei den Schallzahnbürsten gab es eine größere Auswahl; vor allem Philips macht mit der Sonicare der Braun Oral-B-Serie starke Konkurrenz.

3.1 Die Kategorie elektrische Zahnbürsten für Kinder

Die Frage, ab welchem Alter Kinder elektrische Zahnbürsten benutzen sollten, ist schwer zu klären. Die Hersteller geben für alle Kinderzahnbürsten Altersempfehlung ab. Am Alter orientiert sich die Leistung der Geräte. Je älter ein Kind ist, umso kräftiger sollte auch geputzt werden. Zu den Altersangaben bleibt zu sagen, dass viele Hersteller mit mehreren Programmen überzeugen wollen. Eine Leistungsstufe soll für Kinder ab drei Jahren geeignet sein und eine weitere für Kinder ab fünf. Die Putzergebnisse können bei dem einen Modell für eine bestimmte Altersstufe gut sein und für eine andere Altersstufe lediglich akzeptabel. Bei den jeweiligen elektrischen Kinderzahnbürsten Tests müssen Sie unbedingt beachten, für welches Alter die Geräte geprüft wurde.

Tipp: Eltern sollten immer am Ende eines Putzvorgangs selbst nachputzen. In der Regel gilt, dass ein Kind erst vollständig alleine putzen sollte, wenn es flüssig die Schreibschrift beherrscht. Erst ab diesem Zeitpunkt ist die Feinmotorik für das Putzen gut genug ausgebildet.

Einige Modelle im Test verfügen über Akkus als Stromquelle mit Laufzeiten von sieben bis 14 Tagen. Die Ergebnisse beziehen sich auf einen täglichen Einsatz von zwei Anwendungen zu je zwei Minuten. Wenn man länger putzt, muss man auch früher den Akku aufladen. Die anderen Modelle im elektrische Kinderzahnbürste Test wurden mit zwei AA-Batterien betrieben. Die meisten Geräte im Test verfügen über einen Timer. Einige Modelle spielen verschiedene Melodien während des Putzens ab. Andere geben ein akustisches Signal oder zeigen eine kleine Sanduhr an.

Tipp: Um einen Akku möglichst lange zu benutzen, muss er richtig geladen werden. Er sollte möglichst entladen sein, wenn er wieder aufgeladen wird. Ansonsten kommt es zu dem sogenannten Memory-Effekt und die Speicherkapazität nimmt stetig ab.

Im elektrische Kinderzahnbürste Test hat sich gezeigt, dass die Hersteller für Kinder ansprechende Designs entwickeln. Dazu zählen Motive von Disney und SpongeBob. Philips gibt Sticker zur individuellen Anpassung mit. Bei den Besonderheiten sind folgende Extras zu nennen: Der sogenannte Kid Timer ist ein Hilfsmittel zur Erreichung der Putzzeit von zwei Minuten innerhalb von 90 Tagen. Durch die langsame Anpassung der Zeit merkt das Kind nicht, dass es immer länger putzt. Ein anderes Prinzip sind Indikator-Borsten, die sich während der Benutzung entfärben und anzeigen, wann ein Wechsel des Bürstenkopfes sinnvoll ist.

Auch die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 03/2013 Kinderzahnbürsten getestet. Das Ergebnis war, dass nur vier Modelle ein „gut“ als Testurteil erhalten haben. Zu empfehlen sind deshalb die Modelle Advance Power Kids 950, Stages Power Kids 900TX und Philips Sonicare. Alle anderen Geräte reinigen den Mund nur ungenügend.

Zahnbürste Elektrisch Test

3.2 Die Kategorie elektrische Zahnbürsten für Erwachsene

Auch bei den Zahnbürsten für Erwachsene gibt es zwei verschiedene Arten – die oszillierenden-rotierenden elektrischen und die Schallzahnbürsten. Neben dem Putzsystem sind auch die Anzahl der Reinigungsprogramme, die Reinigungswirkung, die Handhabung und die Akkulaufzeit von großer Bedeutung.

Bei den oszillierenden-rotierenden elektrischen Zahnbürsten gab es nur wenige Hersteller zu vergleichen. Braun dominiert hier mit der Oral-B-Serie. Mittlerweile gibt es viele Geräte, die eine Rotationsbewegung mit der Schalltechnologie verbinden. Diese haben meist eine bessere Reinigungswirkung. Bei den Schallzahnbürsten im Test gibt es viele gute Hersteller. Neben Braun sind hier auch die Hersteller Philips und Remington zu nennen. Da das Putzen stark vom Nutzer abhängt, kann nicht gesagt werden, dass ein Putzssystem besser als das andere ist.

Tipp: Durch die längere Form der Schallzahnbürsten muss nicht jeder Zahn einzeln geputzt werden. Dies ist bei Rundkopfzahnbürsten der Fall.

Bei dem Vergleich der technischen Details gibt es bei den rotierenden Elektrozahnbürsten nur wenige Überraschungen. Alle hochwertigen modernen Modelle haben 7.600 bis 8.800 Umdrehungen pro Minute. Bei den Schallzahnbürsten gab es ebenfalls keine großen Unterschiede. Die getesteten Geräten haben 27.000 bis 31.000 Schallvibrationen pro Minute. Da alle recht gute Reinigungsergebnisse erzielen, sind diese Leistungen ausreichend.

Bei der Anzahl der Reinigungsprogramme gibt es größere Unterschiede. Die Modelle Pro 6.500 und Philips Sonicare konnten hier mit fünf Programmen punkten. Eine Tabelle soll die wichtigsten Unterschiede der einzelnen Modelle verdeutlichen.

Braun-Oral-B Triumph 6500 Philips
Sonicare Diamond Clean
Philips Sonicare EasyClean OralB Vitality Cross Action Braun
Oral-B Pulsonic Slim
Remington
SFT-100
Reinigen Reinigen (Clean) Reinigen Reinigen Reinigen Reinigen (Clean)
Sensitiv Sensitiv (Sensitive) Sensitiv Sensitiv (Sensitive)
Zahnfleischschutz Zahnfleischschutz (GumCare) Zahnfleischschutz Zahnfleischschutz (Massage)
Aufhellen Aufhellen (Polish) Aufhellen
Tiefenreinigung Tiefenreinigung (White) Tiefenreinigung

Tipp: Je höher die Rotation und Pulsation, desto besser ist das Putzergebnis. Zu viel Druck kann den Zähnen jedoch auch schaden. Daher sollte man nicht immer eine Intensivreinigung durchführen.

Auch wenn sich mehr Programme immer besser anhören, so geben die meisten Käufer bei der Langzeitnutzung an, dass sie immer nur dasselbe Programm verwenden. Eine Programmvielfalt mag zwar für einige Menschen gut sein, jedoch wird das Programm „Reinigen“ am häufigsten benutzt. Bei der Reinigungswirkung erzielen alle Produkte ein gutes Ergebnis. Auch die Handhabung ist bei allen Modelle relativ einfach. Die Akkulaufzeit ist bei allen Geräten in Ordnung. Zwischen 5 und 10 Tage hält ein Akku. Die Messung basiert auf einer Nutzung von zwei mal zwei Minuten am Tag.

Die größten Unterschiede gibt es bei den Besonderheiten. Eine Neuheit ist Bluetooth 4.0 als zusätzliches Extra, mit dem man auf eine Zahnputz-App zugreifen kann. Laut den Herstellern kann die Mundhygiene mit einer Mundspülung weiter personalisiert und auf den Verbraucher besser abgestimmt werden. Durch die App werden persönliche Putzfortschritte aufgezeichnet und der Benutzer erhält Ratschläge zur Verbesserung seiner Putzgewohnheiten. Relevanter ist jedoch, dass wichtige Anzeigen (z. B. Akkuladestand) nur über die App angezeigt werden. Ohne die App kann man eine solche elektrische Zahnbürste also nur sehr eingeschränkt nutzen.

Wer keine Apps benutzen will, kann sich auf den SmartGuide von Oral-B verlassen. Er übernimmt die Funktion eines persönlichen Mundpflege-Assistenten. Er hat einen Kieferquadranten-Guide, der die empfohlene Putzdauer von zwei Minuten anzeigt und den Benutzer über alle Mundregionen führt. Ein lachendes Gesicht gibt Informationen zur derzeitigen Reinigungsleistung. Für gute Putzergebnisse sind diese Extras nicht unbedingt notwendig. Das Easy-Start-Programm bei der Philips Sonycare erleichtert die langsame Gewöhnung an das Schallsystem. In den ersten 14 Tagen wird die Intensität der Vibrationen langsam und gleichmäßig erhöht, damit sich Zähne und Zahnfleisch auf die neuen Putzgewohnheiten einstellen können. Für den Umstieg auf Schallzahnbürsten ist die Philips Sonicare sehr zu empfehlen.

4. Häufige Fragen

In der Kaufberatung zu Zahnbürsten gibt es immer wiederkehrende Fragen. Dieser Ratgeber beantwortet einige der wichtigsten davon.

4.1 Wie putzt man mit einer elektrischen Zahnbürste richtig?

Die elektrischen Zahnbürsten können zwar das Putzen vereinfachen, dennoch kommt es auf die richtige Handhabung an. Da es noch keine Studien zum richtigen Zähneputzen gibt, können hier nur sehr allgemeine Ratschläge zum richtigen Zähneputzen gegeben werden. Kurz vor dem Start der elektrischen Zahnbürste sollte man darauf achten, dass man die Zahnbürste mit der Zahnpasta erst an die Zähne führt. Erst am Zahn sollte man die Zahnbürste einschalten, damit es nicht zum Verspritzen von Zahnpasta kommt. Das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste ist relativ einfach, da das Gerät den größten Teil der Arbeit übernimmt. Sie müssen einfach nur die Bürste führen. Die Aufwendung von zusätzlichem Druck ist nicht notwendig. Die richtige Führung ist von Bedeutung. Man sollte jeden Zahn und die Zahnzwischenräume putzen.

Eine veraltete Regel besagt, dass Kreisbewegungen beim Putzen wichtig seien. Besser ist die sogenannte „Fegetechnik“. Die Zahnbürste wird leicht schräg am Übergang von Zahnfleisch zum Zahn angesetzt. Mit einer Wischbewegung (von Zahnfleisch zum Zahn) sollen die Beläge „weggefegt“ werden. Bei elektrischen Zahnbürsten sind Bewegungen vollkommen fehl am Platz, da das Gerät für die richtige Bewegung sorgt. Wenn man diese Ratschläge befolgt, sollte eine deutliche Verbesserung der Mundhygiene erreicht werden. Beim Zähneputzen kann viel falsch gemacht werden und leider putzen viele Deutsche auf dem Niveau von Grundschülern.

4.2 Wie lange soll ich mit einer elektrischen Zahnbürste putzen?

Tabletten Zähne

Tabletten zur Plaque-Einfärbung

Die Zähne sollten mindestens zwei Minuten geputzt werden. Am besten wären drei Minuten. Es ist schwer, eine konkrete Antwort auf diese Frage zu geben, da bei jedem Menschen das Gebiss anders ist. Wenn sich die Zähne am Ende des Putzens glatt anfühlen, war das Putzen ausreichend. Wer dennoch Gewissheit über seine Putzergebnisse haben will, kann Zahnfärbetabletten benutzen. Diese machen die Beläge auf den Zähnen sichtbar.

4.3 Wann sollte man den Bürstenkopf wechseln?

Nach zwei bis drei Monaten sollte der Bürstenkopf spätestens erneuert werden, da die Borsten dann beginnen, sich zu spreizen. Ein effektives Putzen ist mit diesen Bürsten nicht mehr möglich. Ein Ersatzbürstenkopf muss also her. Im feuchten Milieu der Bürstenköpfe sammeln sich zudem Bakterien und Keime an. Daher ist eine regelmäßige Erneuerung der Bürstenköpfe unbedingt notwendig (alle 8 – 12 Wochen).

4.4 Was kosten die Bürstenköpfe?

An dieser Stelle sollen die Kosten für die Bürstenköpfe von Braun und Philips kurz beleuchtet werden. Diese sind die führenden Markenhersteller und verkaufen die meisten elektrischen Zahnbürsten. Die folgende Tabelle soll die Preisunterschiede verdeutlichen (Stand 2016).

Bürstenkopf Sonicare ProResults Bürstenkopf Sonicare DiamondClean Oral-B CrossAction Oral-B Precision Clean Sonicare Sensitive Standard
Anzahl 8 4 10 10 4
Preis pro Pack ca. 30 € ca. 21 € ca. 24 € ca. 23 € 22 €
Einzelpreis ca. 3,70 € ca. 5,20 € ca. 2,40 € ca. 2,30 € ca. 5,50 €

4.5 Für welche Zahnbürste macht Sylvie van der Vaart Werbung?

Auch wenn diese Frage sehr banal klingt, so wird sie doch relativ häufig gestellt. An dieser Stelle sei gesagt, dass sie Markenbotschafterin für die Philips Sonicare Airfloss Munddusche ist. Es ist kein schlechtes Produkt, was dort beworben wird. Im Mundduschen Test erhalten sie mehr Informationen. Hier die Werbung:

5. Fazit

Bei der Wahl der richtigen Zahnbürste kommt man an den beiden Marktführern nicht vorbei. Wer auf Schallzahnbürsten umsteigen will, sollte eine Philips Sonicare kaufen. Wer eine einfache elektrische Zahnbürste erwerben möchte, kann auf die Braun Oral-B Vitality Precision Clean setzen. Im Test hat sich gezeigt, dass auch einfache Modelle eine gute Reinigungswirkung haben. Ein SmartGuide und eine App sind nur in Ausnahmefällen nötig.

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