3.1. Art des Druckers / Funktionsumfang

Mit einem Canon-Drucker der Serie Pixma können Sie drucken, scannen und kopieren. Daher sind die Geräte ideal für das Home-Office und Büro.
Um den passenden Canon-Drucker zu kaufen, ist der erste Schritt: Überlegen Sie sich genau, welche Funktionen Ihr persönlicher Canon-Drucker Testsieger erfüllen muss. Beantworten Sie sich dafür beispielsweise folgende Fragen, um alle Kategorien abzudecken:
- Benötige ich einen Dokumenten- oder Fotodrucker? Oder soll er beides können?
- Ist ein Scanner nötig? Brauche ich ein Fax?
- Wie möchte ich meinen Drucker anschließen? Per WLAN oder LAN?
- Wie viel drucke ich im Monat ungefähr?
- Möchte ich gerne per WLAN auf meinen Drucker zugreifen können?
- Soll mein Canon-Drucker im A2-Format oder A3-Format drucken können?
- Möchte ich CDs und Blu-rays bedrucken können?
- Wie viel Platz darf mein Drucker einnehmen?
Haben Sie das Profil des Druckers definiert, wird Ihre Suche leichter, da Sie ihre Auswahl nach den bestimmten Faktoren filtern können.
Suchen Sie z.B. einen Drucker, um hauptsächlich Ihre Lieblingsbilder vom Handy schnell auszudrucken, ist vielleicht ein Drucker aus der Canon Selphy-Reihe der Richtige. Wünschen Sie sich einen Allrounder für Ihr Home-Office, ist ein Multifunktionssystem aus der Canon Maxify Serie passend. Bei Canons Pixma Druckern erhalten Sie in verschiedenen Preisklassen ein große Auswahl: Egal ob Student oder Selbstständiger, in der Serie finden Sie das ideale Modell. Achten Sie dabei auf die in Abschnitt 2.1. genannten Typen-Bezeichnungen!

Die Farbpartonen für die Canon-Drucker sollten unseres Erachtens am besten Original sein, da bei No-Name-Produkten nicht sicher ist, ob die Eigenschaften auch zum Gerät bzw. Druckkopf passen.
3.2. Auflösung: Höher ist besser – aber nicht immer
Druckauflösung
Um zu erkennen, wie scharf ein Foto oder Text ausgedruckt wird, hilft ein Blick auf die Auflösung des Geräts.
Die Auflösung eines Druckers oder Scanners wird in dpi angegeben: dots per inch. Also: Punkte pro Zoll. 1 dpi ist dementsprechend 1 Punkt pro Zoll (25,4 mm).
Dieser Logik folgend, müsste man annehmen, dass das Druckbild umso besser wird, je höher die Auflösung ausfällt. Doch so ist es nicht immer, denn die Druckqualität ist heutzutage auch von anderen Aspekten abhängig. Beispielsweise können technische Einstellungen am Drucker selbst dafür sorgen, dass ein Canon-Drucker mit 1.200 dpi besser druckt, als einer mit 2.400 dpi. Somit lässt sich auch erklären, warum manche professionellen Fotodrucker eine geringere Auflösung besitzen als Dokumentendrucker von Canon.
Grundsätzlich lässt sich daher sagen, dass nicht so sehr auf die Druckauflösung geachtet werden muss, denn die Drucker lassen sich oft noch im Nachhinein gut justieren, sodass das Druckergebnis zufriedenstellend ist.
Scanauflösung
Sehr aufschlussreich hingegen kann die Auflösung des eingebauten Scanners sein. Hier gilt noch getrost die Regel: Je höher der dpi-Wert, desto detaillierter das eingescannte Bild oder Dokument. Scannen Sie oft, oder legen besonderen Wert auf scharfe, saubere Scans, beziehen Sie die Scanauflösung in Ihre Kaufentscheidung ein.

Das Design der Canon-Drucker ist in unseren Augen sehr gradlinig und funktional.
3.3. Datenübertragung und Netzwerkfunktionen
Heutzutage kann längst nicht mehr nur eine Person auf einen Drucker zugreifen. Auch der Zwang, seinen PC per Kabel mit dem Canon-Drucker zu verbinden, ist vorbei. Dem Nutzer werden viele Möglichkeiten geboten, kabellos Bilder, CDs und Papier zu bedrucken.
Welche Optionen Ihnen ein Drucker von Canon unter Umständen bieten kann und was dahinter steckt, sehen Sie hier:
WLAN
Das „Wireless Local Area Network“, kurz WLAN, ist ein drahtloses lokales Funk-Netzwerk. Umgangssprachlich wird es gerne als das kabellose Internet bezeichnet.
Mit dieser Schnittstelle zwischen PC und Drucker können Sie ganz ohne Kabel und innerhalb einer bestimmten Reichweite Ihre Druckaufträge abschicken. Des Weiteren können mehrere Menschen auf den Drucker zugreifen. Spezielle WLAN-Drucker lassen sich ausschließlich per WLAN einrichten und ansteuern.
Folgende Vor- und Nachteile bringt das WLAN beim Canon-Drucker mit sich:
Vorteile- mehrere Computer können auf einen Drucker zugreifen
- erhöhte Flexibilität: kabelloses Drucken möglich
- Drucker kann auch in einem anderen Raum stehen
- Netzwerk ist günstiger einzurichten, als mehrere Kabel zu kaufen und installieren zu müssen
- auch vom Tablet oder Smartphone kann sofort gedruckt werden
Nachteile- bei defektem Router oder schlechter Verbindung des WLANs reagiert der Canon-Drucker nicht
- sensible Daten sollten nur mit Vorsicht gedruckt werden, da das WLAN geknackt werden kann
Grundsätzlich gilt: Der WLAN-Anschluss bietet mehr Freiräume und macht die Handhabung spontaner und einfacher. Zwingend notwendig ist er allerdings nicht.
Entscheiden Sie sich für einen Canon-Drucker ohne WLAN, könnten Sie dieses immer noch nachrüsten. Auf Chip.de finden Sie eine detaillierte Anleitung.
PictBridge
Diese Art der Datenübertragung ermöglicht das Drucken von Bildern von einer Digitalkamera oder einem Handy ohne die Verwendung eines Computers. Meistens werden dazu die Kameras via USB-Kabel mit dem Drucker von Canon verbunden. Doch PictBridge ist nicht zwangsläufig auf eine USB-Verbindung festgelegt. Auch via Bluetooth kann z.B. von einer Canon-EOS-Kamera das gewünschte Bild vom Canon-Drucker ausgespuckt werden.
USB- & SD-Slot
Eine herkömmliche Art, seine Daten vom PC oder der Kamera an den Drucker zu übergeben, ist via USB-Kabel oder SD-Karte. Das USB-Kabel wird in beide zu verbindenden Geräte gesteckt und übermittelt dann ganz klassisch den Druckauftrag.
Hat der Canon-Farbdrucker einen SD-Slot, können Sie die SD-Karte Ihrer Kamera einfach in den Drucker stecken und auf diesem Wege Ihre Fotos als Print-Exemplare ausdrucken lassen.
Google-CloudPrint / AirPrint
Beim Drucken über Google Cloud Print werden Ihre PDFs und Dokumente über das Web an den heimischen Drucker übermittelt. So können Sie selbst unterwegs ganz einfach, z.B. von Ihrem Handy oder einem PC aus, zuhause etwas ausdrucken. Wichtige E-Mails, die Sie im Bus lesen, können Sie direkt in Ihrem Wohnzimmer ausdrucken, um sie später zu archivieren.
Einzige Bedingung: Sie müssen auf allen Geräten mit Ihrem Google-Konto angemeldet sein. Auch Freunde oder Verwandte können Ihren Drucken von unterwegs nutzen, wenn Sie diesen für andere Google-Accounts freigegeben haben.
AirPrint funktioniert nach demselben Prinzip und bezeichnet speziell die Software-Schnittstelle der Firma Apple. Dementsprechend können durch AirPrint iPhones, iMacs, iPads oder ein iPod touch schnell auf den Wifi-Drucker zugreifen und per WLAN Druckaufträge starten. Auch hier wird keine extra Software oder ein Kabel zwischen den Geräten benötigt.
Ein Canon-Drucker mit AirPrint bietet sich also vor allem dann an, wenn Sie schon ein Produkt der Apple-Familie besitzen.
NFC
„NFC“ steht für Nahfeldkommunikation und ist ein Standard für die kontaktlose Übertragung von Daten per elektromagnetischer Induktion. Sie halten Ihr Smartphone einfach vor den Drucker und die zu druckenden Dateien werden weitergegeben.
Bisher wird dieses Verfahren schon zu Bezahlung kleinerer Beträge bis zu 20 Euro bei Tankstellen oder in Universitäts-Mensen eingesetzt. Auch die Sparkasse nutzt NFC-Chips, um bargeldloses Zahlen von kleinen Beträgen an Supermarktkassen zu ermöglichen.

Ein Vorteil der Canon-Drucker aus der Pixma-Serie besteht unserer Meinung nach auch was bedeudarin, dass sie viele verschiedene Medien (Papiere, Folien, Umschläge u. s. w.) bedrucken.
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