Das Wichtigste in Kürze
  • Groß wurde das Unternehmen Canon mit Kameras. Heute vertreibt die Firma aus Tokyo unter anderem auch Drucker – sowohl für den Business- als auch den privaten Bereich. Das Angebot an Druckern ist groß, daher haben wir in unserem Vergleich nur Geräte für den privaten Gebrauch und kleine Büros bewertet.
  • Für das klassische Dokumentendrucken zuhause und im Home-Office sind die Serien Canon Pixma und Canon Maxify konzipiert, während die Pixma-Pro-Serie speziell für Fotodrucke gemacht ist.
  • Um den passenden Canon-Drucker für Sie zu finden, sollte Ihnen vor dem Kauf klar sein, welche Funktionen und Aufgaben Ihr Drucker erfüllen soll, damit Sie gezielt eine erste Auswahl treffen können.

Canon-Drucker Test

Von Japan aus über die ganze Welt: Neben HP, Espon, Brother und Samsung ist Canon wohl einer der namhaftesten Drucker-Hersteller weltweit. Momentan hält der japanische Konzern die zweitmeisten Marktanteile der Branche. Die Kunden sind also zufrieden mit der Qualität der Geräte.

Alleinstellungsmerkmal sind die speziellen Fotodrucker, mit denen sich Canon von seinen Wettbewerbern abhebt. Nicht nur die Auflösung harmoniert mit dem Foto-Druck, auch die einfache Verknüpfung zu Kameras und mit dem WLAN scheint viele Nutzer zu überzeugen.

Neben den Druckern bietet Canon eine weite Palette an Multifunktionssystemen, Faxen und Scannern, die sowohl für den Business-Bereich konzipiert sind als auch für den Studenten zu Hause. In unserem Canon-Drucker-Vergleich 2020 haben wir uns nur die Drucker für den Bereich „zuhause“ und „kleine Büros“ angesehen, um hier ein möglichst übersichtliches Bild zu erhalten.

Canon DruckerIn der nun folgenden Kaufberatung zeigen wir Ihnen die die Unterschiede der Canon-Drucker-Serien und erklären, auf welche Funktionen und Features Sie beim Kauf besonders achten sollten.

1. Canon: 2003 der große Durchbruch

Ursprünglich wurde die Firma Canon bei ihrer Gründung in Tokyo 1935 mit dem Ziel ins Leben gerufen, ähnliche analoge Kleinbildkameras herzustellen, wie die, der damals führenden Unternehmen Leica und Contax. Doch dabei ist es nicht geblieben: Heute ist Canon nicht nur selbst einer der Marktführer im Bereich Kamera, sondern hat sein Sortiment stetig erweitert.

Sich selbst sieht Canon als „Anbieter von digitalen Imaging-Lösungen für den Consumer-und den Business-Bereich.“ Neben Foto-Equipment gibt es daher mittlerweile auch Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgeräte zu kaufen. Des Weiteren vertreibt Canon Camcorder, Ferngläser und 3D-Drucker. Das Angebot ist dabei sowohl auf die Bedürfnisse von Privatkunden als auch von Unternehmen abgestimmt.

CanonDen großen Erfolg hat Canon seit 2003: In diesem Jahr hielt die Firma in Japan 19% der Marktanteile und wurde somit Marktführer im Bereich der Digitalkameras. Gleichzeitig fuhr der Konzern den bis dahin größten operativen Gewinn ein: 3,4 Milliarden Euro.

Heute beschäftigt der Konzern mehr als 190.000 Mitarbeiter weltweit und setzt auf Forschung und Entwicklung: Rund neun Prozent des Umsatzes fließen in diesen Bereich zurück und es werden regelmäßig neue Patente angemeldet. Seit 1973 hat Canon auch einen festen Sitz in Deutschland, dessen Hauptsitz in Krefeld liegt.

2. Welche Canon-Drucker-Serien gibt es?

Zwar gelang Canon durch seine Kameras zu großer Markenbekanntheit, doch auch im Bereich Drucker und Multifunktionsdrucker hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht. Das lässt sich unter anderem am Absatz feststellen: Laut der International Data Corporation wurden im Jahr 2015 weltweit rund 103,23 Millionen Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte verkauft. Canon liegt mit 20,98 Millionen verkauften Geräten auf Platz zwei, nach dem Konkurrenten HP.

FotodruckerEine Erklärung für den großen Absatz könnte die Vielfalt an Produkten sein, die Canon seinen Kunden bietet. Es gibt nicht nur einfache Drucker und Multifunktionssysteme (auch als All-in-One Canon-Drucker bekannt) für den Nutzer zuhause und professionelle Drucker für Fotografen. Canon vertreibt auch im Business-Bereich professionelle Drucker, die beispielsweise den hohen Leistungsanforderungen eines Großraumbüros gewachsen sind. Und mit dem Verkauf von 3D-Druckern, neben der großen Anzahl an Tintenstrahl- und Laserdruckern, baute Canon sein Sortiment weiter aus.

Da der Konzern aus Japan im Heimgebrauch vorzugsweise Tintenstrahldrucker setzt, finden sich in unserem Vergleich keine Canon-Laserdrucker.

2.1. Drucker für Office-Anwendungen zuhause

In den folgenden Tabellen haben wir die verschiedenen Drucker-Serien für Sie aufgelistet, die den privaten Bereich bedienen und zeigen Ihnen worin ihre Stärken liegen:

Pixma
Die Pixma-Canon-Drucker sind Foto- & Multifunktionssysteme, die dem Nutzer zuhause gute Dienste leisten sollen. Zur Unterscheidung der jeweiligen Canon-Drucker Multifunktionsgeräte dienen die ersten beiden Buchstaben vor der jeweiligen Modellnummer. Was diese aussagen, sehen Sie hier:

  • Pixma-Canon-DruckerTS: normaler Tintenstrahldrucker ohne Zusatzfunktionen
  • MG: 3 in 1 Drucker: Drucken, Kopieren, Scannen
  • MX: 4 in 1 Drucker: Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen
  • iP: kleiner Foto- & Dokumentendrucker bis DIN A4 ohne Zusatzfunktionen
  • iX: kleiner Foto- & Dokumentendrucker bis DIN A4 ohne Zusatzfunktionen

Preislich liegen die Pixma-Canon-Drucker zwischen 60 und 150 Euro.

für jeden Anwender das passende Modell erhältlich
in verschiedenen Farben erhältlich
x Original-Canon-Drucker-Patronen recht teuer (25 – 30 Euro für ein Multipack 4-farbig)

Maxify
Maxify-Canon-DruckerDie Maxify-Canon-Drucker sind Multifunktionssysteme, die schon für größere Druckaufgaben geschaffen sind und gut für das Home Office oder kleine Büros geeignet sind. Zur Unterscheidung der jeweiligen Drucker dienen auch hier die ersten beiden Buchstaben vor der jeweiligen Modellnummer:

  • MB: Home-Office-Aufgaben
  • iB: geeignet für kleine Büros

Drucker aus dieser Serie kosten zwischen 150 und 250 Euro.

für mittelhohe Druckanforderungen geeignet (250 – 1.500 Seiten pro Monat)
in verschiedenen Größen (z.B. bzgl. Papierfach) erhältlich
x Original-Canon-Drucker-Patronen recht teuer

2.2. Canon-Fotodrucker

Da Canon große Erfahrungen in Sachen Kameras mitbringt, hat das Unternehmen den Bedarf an speziellen Fotodruckern sowie CD-Druckern für Laien wie auch Profis schnell erkannt. In drei verschiedenen Serien finden sich Drucker, die Fotoqualität wie aus dem Labor versprechen.

Selphy
Canon Drucker SelphyMit diesen kompakten Druckern verspricht Canon Sofort-Foto-Ausdrucke in bester Qualität und mit besonders hoher Farbstabilität: Die Fotos sollen ihre Leuchtkraft 100 Jahre lang beibehalten.

Des Weiteren punkten die Geräte mit der Möglichkeit zum komfortablen WLAN-Druck per Smartphone oder Tablet.

Weitere Eigenschaften:

  • mobiler Drucker mit kleinen Maßen: ca. 18 x 13 x 6 cm
  • Direkt-Druck von der Kamera und Speicherkarte möglich
  • verschiedene Druckformate, Layouts und Oberflächenbeschaffenheiten wählbar

Die Selphy-Drucker erhalten Sie für ungefähr 100 Euro.

klein und mobil
kabelloser Sofort-Druck möglich
x Tinte nur zusammen mit Spezial-Papier erhältlich

Pixma Pro
Die Drucker der Pixma Pro-Serie sind für Fotografen und professionelle Anwender gedacht, die auch hochauflösende Fotos in besonders feinen Farbnuancen drucken möchten. Folgende Eigenschaften zeichnen die Pixma-Pro-Drucker noch aus:

  • Canon Drucker Prixma Probesonders hochwertige A3 und A3+ Drucke
  • meistert Produktivität für die kommerzielle Verwendung
  • besonders geeignet für den Druck von feinen Graustufen

Pixma Pro Drucker erhalten Sie ab 500 Euro aufwärts.

geeignet für Fotografen und Galeristen
besonders feine Farbabstufungen druckbar
x wackelige Plastikteile verarbeitet

imageProGraf
Die imageProGraf-Serie ist vor allem für Profis gedacht, die Fotografien für den kommerziellen Gebrauch drucken möchten.

Eigenschaften der Drucker:

  • Canon imagegrafbesonders hohe Qualität sowohl bei Postkarten als auch bei DIN A2
  • 12-Tintensystem gibt besonders langlebige Pigmente auf das Fotopapier
  • leiser Druck

Diese Profi-Drucker erhalten Sie online ab rund 1.100 Euro aufwärts.

besonders Schwarz-Weiß-Drucke gelingen
kann auch mit schwerem Papier gut arbeiten
Direkt-Druck von der Kamera möglich
x auf Canons Glossy-Papieren leichter Rot-Stich

3. Kaufkriterien: Mit 8 Fragen zum perfekten Drucker

3.1. Art des Druckers / Funktionsumfang

Um den passenden Canon-Drucker zu kaufen, ist der erste Schritt: Überlegen Sie sich genau, welche Funktionen Ihr persönlicher Canon-Drucker Testsieger erfüllen muss. Beantworten Sie sich dafür beispielsweise folgende Fragen, um alle Kategorien abzudecken:

  • Benötige ich einen Dokumenten- oder Fotodrucker? Oder soll er beides können?
  • Ist ein Scanner nötig? Brauche ich ein Fax?
  • Wie möchte ich meinen Drucker anschließen? Per WLAN oder LAN?
  • Wie viel drucke ich im Monat ungefähr?
  • Möchte ich gerne per WLAN auf meinen Drucker zugreifen können?
  • Soll mein Canon-Drucker im A2-Format oder A3-Format drucken können?
  • Möchte ich CDs und Blu-rays bedrucken können?
  • Wie viel Platz darf mein Drucker einnehmen?

Haben Sie das Profil des Druckers definiert, wird Ihre Suche leichter, da Sie ihre Auswahl nach den bestimmten Faktoren filtern können.

Drucker CanonSuchen Sie z.B. einen Drucker, um hauptsächlich Ihre Lieblingsbilder vom Handy schnell auszudrucken, ist vielleicht ein Drucker aus der Canon Selphy-Reihe der Richtige. Wünschen Sie sich einen Allrounder für Ihr Home-Office, ist ein Multifunktionssystem aus der Canon Maxify Serie passend. Bei Canons Pixma Druckern erhalten Sie in verschiedenen Preisklassen ein große Auswahl: Egal ob Student oder Selbstständiger, in der Serie finden Sie das ideale Modell. Achten Sie dabei auf die in Abschnitt 2.1. genannten Typen-Bezeichnungen!

3.2. Auflösung: Höher ist besser – aber nicht immer

Druckauflösung

Um zu erkennen, wie scharf ein Foto oder Text ausgedruckt wird, hilft ein Blick auf die Auflösung des Geräts.

Die Auflösung eines Druckers oder Scanners wird in dpi angegeben: dots per inch. Also: Punkte pro Zoll. 1 dpi ist dementsprechend 1 Punkt pro Zoll (25,4 mm).

Über die Auflösung eines Canon-DruckersDieser Logik folgend, müsste man annehmen, dass das Druckbild umso besser wird, je höher die Auflösung ausfällt. Doch so ist es nicht immer, denn die Druckqualität ist heutzutage auch von anderen Aspekten abhängig. Beispielsweise können technische Einstellungen am Drucker selbst dafür sorgen, dass ein Canon-Drucker mit 1.200 dpi besser druckt, als einer mit 2.400 dpi. Somit lässt sich auch erklären, warum manche professionellen Fotodrucker eine geringere Auflösung besitzen als Dokumentendrucker von Canon.

Grundsätzlich lässt sich daher sagen, dass nicht so sehr auf die Druckauflösung geachtet werden muss, denn die Drucker lassen sich oft noch im Nachhinein gut justieren, sodass das Druckergebnis zufriedenstellend ist.

Scanauflösung

Sehr aufschlussreich hingegen kann die Auflösung des eingebauten Scanners sein. Hier gilt noch getrost die Regel: Je höher der dpi-Wert, desto detaillierter das eingescannte Bild oder Dokument. Scannen Sie oft, oder legen besonderen Wert auf scharfe, saubere Scans, beziehen Sie die Scanauflösung in Ihre Kaufentscheidung ein.

3.3. Datenübertragung und Netzwerkfunktionen

Heutzutage kann längst nicht mehr nur eine Person auf einen Drucker zugreifen. Auch der Zwang, seinen PC per Kabel mit dem Canon-Drucker zu verbinden, ist vorbei. Dem Nutzer werden viele Möglichkeiten geboten, kabellos Bilder, CDs und Papier zu bedrucken.

Welche Optionen Ihnen ein Drucker von Canon unter Umständen bieten kann und was dahinter steckt, sehen Sie hier:

WLAN

wlanDas „Wireless Local Area Network“, kurz WLAN, ist ein drahtloses lokales Funk-Netzwerk. Umgangssprachlich wird es gerne als das kabellose Internet bezeichnet.

Mit dieser Schnittstelle zwischen PC und Drucker können Sie ganz ohne Kabel und innerhalb einer bestimmten Reichweite Ihre Druckaufträge abschicken. Des Weiteren können mehrere Menschen auf den Drucker zugreifen. Spezielle WLAN-Drucker lassen sich ausschließlich per WLAN einrichten und ansteuern.

Folgende Vor- und Nachteile bringt das WLAN beim Canon-Drucker mit sich:

  • mehrere Computer können auf einen Drucker zugreifen
  • erhöhte Flexibilität: kabelloses Drucken möglich
  • Drucker kann auch in einem anderen Raum stehen
  • Netzwerk ist günstiger einzurichten, als mehrere Kabel zu kaufen und installieren zu müssen
  • auch vom Tablet oder Smartphone kann sofort gedruckt werden
  • bei defektem Router oder schlechter Verbindung des WLANs reagiert der Canon-Drucker nicht
  • sensible Daten sollten nur mit Vorsicht gedruckt werden, da das WLAN geknackt werden kann

Grundsätzlich gilt: Der WLAN-Anschluss bietet mehr Freiräume und macht die Handhabung spontaner und einfacher. Zwingend notwendig ist er allerdings nicht.

Entscheiden Sie sich für einen Canon-Drucker ohne WLAN, könnten Sie dieses immer noch nachrüsten. Auf Chip.de finden Sie eine detaillierte Anleitung.

PictBridge

pictbridge-logo-druckerDiese Art der Datenübertragung ermöglicht das Drucken von Bildern von einer Digitalkamera oder einem Handy ohne die Verwendung eines Computers. Meistens werden dazu die Kameras via USB-Kabel mit dem Drucker von Canon verbunden. Doch PictBridge ist nicht zwangsläufig auf eine USB-Verbindung festgelegt. Auch via Bluetooth kann z.B. von einer Canon-EOS-Kamera das gewünschte Bild vom Canon-Drucker ausgespuckt werden.

USB- & SD-Slot

USB-SlotEine herkömmliche Art, seine Daten vom PC oder der Kamera an den Drucker zu übergeben, ist via USB-Kabel oder SD-Karte. Das USB-Kabel wird in beide zu verbindenden Geräte gesteckt und übermittelt dann ganz klassisch den Druckauftrag.

Hat der Canon-Farbdrucker einen SD-Slot, können Sie die SD-Karte Ihrer Kamera einfach in den Drucker stecken und auf diesem Wege Ihre Fotos als Print-Exemplare ausdrucken lassen.

Google-CloudPrint / AirPrint

cloudprint von googleBeim Drucken über Google Cloud Print werden Ihre PDFs und Dokumente über das Web an den heimischen Drucker übermittelt. So können Sie selbst unterwegs ganz einfach, z.B. von Ihrem Handy oder einem PC aus, zuhause etwas ausdrucken. Wichtige E-Mails, die Sie im Bus lesen, können Sie direkt in Ihrem Wohnzimmer ausdrucken, um sie später zu archivieren.

Einzige Bedingung: Sie müssen auf allen Geräten mit Ihrem Google-Konto angemeldet sein. Auch Freunde oder Verwandte können Ihren Drucken von unterwegs nutzen, wenn Sie diesen für andere Google-Accounts freigegeben haben.

AirPrintAirPrint funktioniert nach demselben Prinzip und bezeichnet speziell die Software-Schnittstelle der Firma Apple. Dementsprechend können durch AirPrint iPhones, iMacs, iPads oder ein iPod touch schnell auf den Wifi-Drucker zugreifen und per WLAN Druckaufträge starten. Auch hier wird keine extra Software oder ein Kabel zwischen den Geräten benötigt.

Ein Canon-Drucker mit AirPrint bietet sich also vor allem dann an, wenn Sie schon ein Produkt der Apple-Familie besitzen.

NFC

nfc„NFC“ steht für Nahfeldkommunikation und ist ein Standard für die kontaktlose Übertragung von Daten per elektromagnetischer Induktion. Sie halten Ihr Smartphone einfach vor den Drucker und die zu druckenden Dateien werden weitergegeben.

Bisher wird dieses Verfahren schon zu Bezahlung kleinerer Beträge bis zu 20 Euro bei Tankstellen oder in Universitäts-Mensen eingesetzt. Auch die Sparkasse nutzt NFC-Chips, um bargeldloses Zahlen von kleinen Beträgen an Supermarktkassen zu ermöglichen.

4. Dürfen Tintenstrahldrucker vom Strom getrennt werden?

Tipp: Druckerpatronen mit der Post entsorgen

Mit dem Recycling-Service der Deutschen Post können Sie Elektrokleingeräte kostenlos und umweltbewusst entsorgen. Einfach die leeren Canon-Druckerpatronen in einen Maxibrief packen, unter dieser Adresse die Briefmarke ausdrucken und in den Briefkasten werfen!
Auch Reiseföhne oder Rasierer können so verschickt werden.

Bei Tintenstrahldruckern möchten viele Verbraucher Strom sparen und trennen daher diese nach dem Drucken wieder vom Netz, um nicht den Standby-Modus-Strom zahlen zu müssen. Das ist allerdings bei vielen Druckern – besonders bei günstigen Canon-Druckern – der falsche Ansatz, da der Großteil von ihnen jedes Mal aufs Neue beim Starten einen Reinigungsdurchgang für den Druckkopf durchführt und somit einen Haufen Tinte verbraucht. Diese unnötige Verschwendung der Tinte belastet Ihren Geldbeutel mehr als der Standby-Stromverbrauch.

Daraus lässt sich schließen, dass ein Canon-Tintenstrahldrucker eher ein Gerät für Vieldrucker ist. Auch Canon-Drucker Tests bestätigen, dass Gelegenheitsdrucker mit einem Laserdrucker besser beraten sind. Denn zum einen trocknen Toner nicht so schnell aus wie Patronen und zum anderen rentiert sich der hohe Tintenverbrauch beim Starten des Druckers bei wenigen Druckaufträgen erst recht nicht.

canon drucker test

5. Gibt es einen Canon-Drucker Test bei der Stiftung Warentest?

Einen konkreten Canon-Drucker Test werden sie nicht finden. Die Stiftung Warentest begutachtet regelmäßig neue Drucker, die auf den Markt kommen. Bisher umfasst der Drucker-Test über 140 Geräte und keine speziellen Canon-Drucker Test. Mit dabei sind auch einige Canon-Drucker. Im Bereich der Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker schnitten die meisten getesteten Canon-Drucker mit dem Qualitätsurteil „gut“ ab.

Der beste Canon-Drucker in dem Bereich entstammt der Maxify-Serie: der Canon Maxify MB5350. Weiterhin konnten auch der Canon Maxify MB2350 und der Canon Maxify MG5750 überzeugen.

Originalpatronen im Vergleich zu Fremdpatronen

Viele Verbraucher setzen gerne firmenfremde Patronen in die Drucker ein, um Kosten für Tinte zu sparen. Doch ob die Druckergebnisse dabei genauso überzeugen und der Drucker hinterher den Garantie-Anspruch verliert, ist unsicher. Stiftung Warentest überprüfte diesen Sachverhalt mit einem Canon Pixma MG5450.

Das Ergebnis: Echte Canon-Drucker-Patronen liefern die besten Ausdrucke. Doch auch zwei Fremdpatronen können überzeugen. Die XL-Patronen von Peach liefern einen guten Druck und obendrein 60 % Preisersparnis bei schwarzer und 70% Preisersparnis bei bunter Tinte. Tintenpatronen der Firma Pelikan bringen immerhin jeweils 50% Preisersparnis.

„Manche Nutzer befürchten, die Garantie für ihren Drucker würde erlöschen, wenn sie Fremdtinten nutzen. Diese Sorge ist unbegründet: Weder die gesetzliche Gewährleistung des Händlers noch die freiwillige Garantie des Druckeranbieters hängt von der verwendeten Tinte ab.

Nur wenn ein Schaden nachweislich durch eine Fremdtinte verursacht wurde, kann der Druckeranbieter eine Garantiereparatur ablehnen. Dann haftet stattdessen der Tintenanbieter.“

Stiftung Warentest im Heft 06/2015

6. Fragen und Antworten rund um Canon-Drucker

6.1. Wer repariert Canon-Drucker?

reparieren eines druckersCanon hat in Deutschland einige Partnerwerkstätten, die Ihnen im Reparaturfall zur Verfügung stehen. Den passenden Reparaturservice für Ihr Produkt können Sie mit Hilfe des Service Centers für Canon-Drucker finden. Dorthin können Sie Ihr Gerät dann schicken. Dazu sollten Sie das ausgefüllte Formular für Reparaturen mitschicken sowie eine Kopie des Kaufbelegs, wenn es ein Garantie-Fall ist.

Falls Sie ein Anrecht auf einen Vor-Ort-Service haben, können Sie Canon direkt hier kontaktieren, um einen Termin auszumachen.

6.2. Wie kann ich den Canon-Drucker auf Werkseinstellungen zurücksetzen?

Eine allgemein gültige Antwort lässt sich zu dieser Frage schwer geben, da die Drucker unterschiedlich aufgebaut sind. Daher sollten Sie sich einfach im Benutzerhandbuch nachschauen. Haben Sie dieses nicht mehr, können Sie es auf dieser Homepage von Canon als PDF downloaden.

6.3. Was ist die WPS-Taste an einem Canon-Drucker?

Die Abkürzung WPS bedeutet „WiFi Protected Setup“ und beschreibt ein Verfahren zum einfacheren Aufbau von Verbindungen zwischen Geräten in Ihrem Heimnetzwerk. So kann sich Ihr WLAN-fähiger Canon-Drucker beispielsweise schneller mit Ihrem Router verknüpfen.

wps-tasteDes Weiteren wird der WLAN-Sicherheitsschlüssel per WPS automatisch übermittelt und muss nicht umständlich von Ihnen per Hand eingegeben werden. Um eine Verbindung aufzubauen, muss entweder ein PIN eingegeben werden oder es gibt eine WPS-Taste, die Sie drücken können.

Das bedeutet, nicht jeder Canon-Drucker hat eine WPS-Taste. Hat Ihr Drucker eine, entnehmen Sie am besten dem Benutzerhandbuch, wo sich diese befindet.

Ist keine WPS-Taste zu finden, müssen Sie sich durch das Menü Ihres Druckers klicken: In den WLAN-Einstellungen sollten Sie nun die Verbindung aktivieren. Daraufhin sucht der Drucker nach WPS-fähigen Geräten, wie z.B. den Router. Daraufhin werden Sie gebeten, den WPS-Knopf des Zugriffspunkts ungefähr fünf Sekunden lang zu drücken. Das war’s!

6.4. Was bedeutet der Begriff „Passphrase“ im Zusammenhang mit Canon-Druckern?

Um Ihren Drucker im heimischen WLAN-Netzwerk einbinden zu können, fragt der Drucker bei der Installation den „Passphrase“ ab. Damit ist der Netzwerkschlüssel Ihres WLANs gemeint. Geben Sie diesen ein, ist der letzte Schritt zu einer erfolgreichen Verbindung zwischen Drucker und Router getan.