Vorteile
- schneller Autofokus
- kompakt
Nachteile
- ohne Bildstabilisator

Auf diesem Bild sehen wir eines von unseres Wissens 20 Canon-Weitwinkelobjektiven – dieses hier mit 17 – 40 mm und einer 1:4-Blende.
Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut, sagte einmal der französische Fotograf und Schauspieler Henri Cartier-Bresson. Und er behält Recht, denn wer schaut schon lange ein Foto an, das einem nichts sagt, das langweilig oder überfrachtet wirkt? Mit einem Weitwinkelobjektiv können Sie besonders gut Landschaften fotografieren, aber auch Umgebungsportraits, wie Sie sie aus der Reportagefotografie kennen: eine Krankenschwester im OP-Saal, ein Feuerwehrmann vor einem Feuerwehrauto. Weitwinkelobjektive gelten vor allem bei Spiegelreflexkameras oftmals als Problem, da bei geringer Brennweite, die ja typisch für Weitwinkelobjektive ist, Abbildungsfehler im Randbereich des Fotos auftreten können. Insbesondere Unschärfe bereitet hier Probleme. In unserem Weitwinkelobjektiv-Vergleich 2025 möchten wir Ihre Kaufberatung sein und zeigen Ihnen interessante Objektive für den Weitwinkelbereich mit unterschiedlichen Einsatzbereichen und Eigenschaften.

Wir empfehlen, Objektive wie dieses Canon-Weitwinkelobjektiv immer mit Objektivdeckeln zu versehen, wenn sie in Gebrauch sind, um die Optik vor Kratzern und Verschmutzungen zu schützen.
Bei einem Weitwinkelobjektiv ist der Bildwinkel größer als der von Normalobjektiven. Wir Menschen haben in der natürlichen Wahrnehmung einen Bildwinkel von 40 bis 50 °, was einem Normalobjektiv in etwa entspricht. Ein Weitwinkelobjektiv hat demgegenüber eine kürzere Brennweite und einen größeren Bildwinkel. Das führt dazu, dass weit entfernte Gegenstände kleiner abgebildet werden. Ein Weitwinkelobjektiv verkleinert demnach bei gleicher Entfernung des Motivs den Bildmaßstab. In der Praxis ergibt sich bei Weitwinkelfotos eine besonders große Schärfentiefe. Ein Weitwinkelobjektiv ist sozusagen das Gegenteil eines Teleobjektivs, das ähnlich wie ein Fernglas funktioniert und weit entfernte Gegenstände näher heranholt.

Auf dieses Canon-Weitwinkelobjektiv passen, laut unseren Informationen, Filter mit einem Gewindedurchmesser von 77 mm.
Der Sinn von Weitwinkelobjektiven liegt nicht nur darin, bei gleichem Objektabstand mehr aufs Bild zu bringen, sondern vor allem ergibt sich eine besondere Darstellung von räumlicher Tiefe: Entferntes wird noch entfernter dargestellt, wodurch sich eine deutlich größere Tiefe auf dem Foto ergibt. Wenn Sie also ein Motiv in seinem Umfeld fotografieren, wird es deutlicher von seinem Hintergrund getrennt oder entfernter davon wirken.
Wichtige Hersteller und Marken von Objektiven:
Möchten Sie einen Weitwinkelobjektiv-Test machen, werden Sie womöglich schnell feststellen: Objektive mit Weitwinkel kann man normalerweise von außen kaum von Standardobjektiven unterscheiden, da diese ähnlich groß sind. Ihr Innenleben allerdings unterscheidet sich bei Weitwinkelobjektiven für Spiegelreflexkameras jedoch von Standardobjektiven.
| Weitwinkelobjektiv-Variante | Eigenschaften & Einsatzgebiet | Brennweite |
|---|---|---|
| herkömmlicher Weitwinkel (Reportageobjektiv) |
| zwischen 24 und 35 mm |
| Superweitwinkel oder Ultraweitwinkel (SWW / UWW) |
| zwischen 12 bis 24 mm |
| Fischauge (Fisheye) |
| unter 20 mm oder gar unter 10 mm |
In folgendem Video zeigt Benjamin Jaworskyi den Unterschied zwischen einem Objektiv mit Ultraweitwinkel und einem Fischaugenobjektiv:

Katze mit einem Weitwinkelobjektiv fotografiert. Dadurch erscheint der Hintergrund weiter entfernt als er in der Realität ist.
Es gibt verschiedene Kategorien, die Sie beachten sollten, bevor Sie ein Objektiv kaufen. Auch preislich gibt es große Unterschiede. Ein günstiges Weitwinkelobjektiv gibt es schon ab ca. 100 Euro, aber es gibt auch welche, die die 1.000-Euro-Marke bei Weitem überschreiten. Welches das beste Weitwinkelobjektiv für Ihre Zwecke ist, können Sie hier herausfinden.
Es gibt verschiedene Typen von Objektiven mit Weitwinkel. Ein Fisheye-Objektiv sorgt sicherlich für interessante Effekte, doch wenn man damit sämtliche Urlaubsfotos schießt oder eine komplette Familienfeier dokumentiert, verliert es seinen Reiz. Insbesondere extreme Fisheye-Objektive unter 10 mm werden meist nur sporadisch genutzt, um einen bestimmtes Effekt zu erzielen. Ein Reportageobjektiv oder ein Objektiv mit Superweitwinkel sind dagegen universeller einsetzbar, z.B. wenn Sie etwas dokumentieren möchten (Familienfeiern, Reisen etc.), künstlichere Fotos schießen oder es einmal mit der Naturfotografie versuchen wollen. Üblicherweise fallen Objektive zwischen 12 und 24 mm in diese Kategorie, oder realistischer eher Objektive zwischen 15 bis 30 mm. Mit einem 15 bis 30 mm Objektiv können hervorragend Landschaften, Innenräume und komplexe Szenen einfangen, ohne dass das Bild zu stark verzehrt. Viele Dokumentarfotografen wählen ein Weitwinkel-Objektiv mit einer Brennweite von 20, 24 oder 28 mm, da diese den Fotos zusätzliche Dynamik verleiht.

Eine Alternative – insbesondere für Nicht-Profis – stellen übrigens Zoomobjektive dar. Diese können sowohl als Weitwinkel- als auch als Tele- oder Makroobjektiv fungieren. Diese sind also noch vielseitiger einsetzbar. Wobei angemerkt werden muss, dass ein reines Weitwinkel-, Makro- oder Teleobjektiv sicherlich qualitativ höherwertige Bilder mit weniger Verzerrung erzeugen kann. Sony Alpha Kameras werden meist im Set mit einem Zoom-Objektiv ausgeliefert. Da bei setzt Sony bei Alpha-Modellen in der Regel auf Objektive mit Carl Zeiss Linsen, da Carl Zeiss für qualitativ hochwertige und besonders scharfe Bildergebnisse steht. Doch auch für die Kameras von Fujifilm oder Canon sind Objektive mit Weitwinkel erhältlich. Eine bei Fotografen beliebte Alternative sind auch Weitwinkel-Objektive von Sigma, wie das Sigma 10–20 mm f3.5 EX DC HSM oder das Sigma 10–18 mm f2.8 DC DN. Letzteres ist ein besonders kleines, entsprechend leichtes und vor allem lichtstarkes Zoom-Objektiv im Weitwinkelbereich. Noch Lichtstärker ist das Sigma 14 mm f1.8 DG HSM. Eine Blende von f1.8 ist für ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv extrem lichstark und entsprechend selten. Allerdings kann diese Lichtstärke nur erreicht werden, weil es sich beim Sigma DG HSM nicht um ein Zoom-Ojektiv handelt, sondern um eine Festbrennweite.
» Mehr InformationenWelches Objektiv passt auf meine Kamera? Vor dem Kauf ist zu prüfen, ob man eine Kamera mit APS-C-Sensor (z.B. Canon EOS-700D), eine Vollformat- (z.B. Canon EOS 6D) oder Mittelformat-Kamera hat.
Das Objektivbajonett ist ein verbreitetes System für einen Objektivanschluss für Wechselobjektive (Interessiert an Details? Genormte Objektivanschlüsse sind C-Mount und CS-Mount – damit ist die Gewindegröße gemeint: 12,5 und 17,526 mm.). Je nach Hersteller ist es unterschiedlich ausgeführt. Mit einer Drehung kann man das Objektiv mit der Kamera koppeln, bis es einrastet. Neuere Bajonette für Digitalkameras übertragen zahlreiche Informationen zwischen der Elektronik der Kamera und dem Objektiv, wie z.B. die eingestellte Brennweite. Wir haben Ihnen die wichtigsten Objektiv-Bajonette aufgelistet:

Typischerweise hat auch dieses Canon-Weitwinkelobjektiv einen sogenannten Bajonettverschluss.
Wie erkenne ich, welches Objektiv auf welche Kamera passt? Die meisten Canon Objektive passen auch auf die Kameragehäuse von Canon usw. Bei vielen Objektiven ist der Name des Herstellers ins Bajonett eingraviert oder auf dem Schutzdeckel für die Rückseite des Objektivs steht, für welche Kamera es passt (z.B. für Sigma, for Nikon oder C/AF, was für Canon Autofokus steht). Aber keine Sorge, wenn Sie ein Weitwinkelobjektiv kaufen möchten, steht in der Regel dabei, auf welche Kamera es passt und ob es geeignet ist für Sensor-Typ APS-C (Canon), DX (Nikon) oder MFT (Panasonic, Olympus)! Oft gibt es von einem Objektiv mehrere Versionen mit unterschiedlichen Bajonetten.
Sigma 10-20mm F3,5 EX DC HSM-Objektiv für Nikon-Objektivbajonett: Dieses Zoomobjektiv mit Superweitwinkel von Sigma mit der Brennweite 10 – 20 mm und der Lichtstärke 3,5 und dem Nikon-Objektivbajonett passt auf Nikon-Kameras. DC gibt an, dass es APS-C-Sensor-geeignet ist, also auch an Canon-Kameras mit APS-C-Sensor passt. Das Sigma 10–18 f2.8 DC DN ist ebenso kompatibel mit APS-C Kameras mit L-Mount, Fujifilm X Mount oder E-Mount der Sony Alpha.
Hinweis: Wollen Sie sich erst noch eine Kamera kaufen, machen Sie mit einer APS-C-DSLR oder einer DSLM nichts falsch, denn aus Kostengründen wird dieser Standard auch in den nächsten Jahren dominieren. Mit MFT setzen Sie ebenso auf ein zukunftssicheres System. Neuerungen in Bajonett-Standards sind nicht zu erwarten.
Die Brennweite wird in Millimetern (mm) angegeben und meint die Entfernung zwischen Aufnahme-Ebene und Objektiv-Ebene. Je größer die Brennweite, desto kleiner wird der Bildausschnitt bzw. desto größer wird das, was ich auf meinem Bild sehe. In beinahe jedem Weitwinkelobjektiv-Test wird zwischen Objektiven mit einer Festbrennweite und Zoomobjektiven unterschieden – so auch in unserem Vergleich. Handelt es sich um ein Objektiv ohne feste Brennweite wird der Wert z.B. folgendermaßen angegeben: 10 – 20 mm (min. Brennweite – max. Brennweite); eine Festbrennweite sieht etwa so aus: 35 mm. Es gibt sehr weitegefasste Zoom-Objekte, wie das Canon RF 24–240 mm, die vom Weitwinkel- bis in den Telebereich reichen. Aber auch reine Weitwinkel-Zoom-Objektive im Bereich von 15 bis 30 mm sind erhältlich.
Zoomobjektiv oder Festbrennweite-Objektiv – was ist besser? Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile eines Objektivs mit fester Brennweite zusammengetragen:
Systemkamera (DSLM): Kompakte, spiegellose Digitalkamera.
Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR): Digitalkamera mit Spiegel.
Die meisten DSLR und DSLM besitzen APS-C, Micro-Four-Thirds (MFT) oder Vollformat, d.h. unterschiedliche Bildformate.
Vollformat: Vollformatsensor mit Bildformat ca. 24 x 36 mm
Mittelformat: doppelt so großer Sensor wie Vollformat: 70 x 56 mm
APS-C: von Canon entwickelter APS-C-Sensor mit einer Größe von ca. 22,5 x 15 mm
Bei der Lichtstärke handelt es sich um die größte Blendenöffnung, die bei einem Objektiv zur Verfügung steht. Je größer diese Öffnung ist, desto höher ist auch die Lichtstärke des Objektivs. In der Regel wird die Lichtstärke bei allen Objektiven so angegeben: f/2,8 oder aber 1:2,8 (auch 1/2,8) oder lediglich 2,8. Je kleiner der Nenner unterhalb des Bruchstrichs (hier: 2,8), desto größer ist die Lichtstärke. Bei vielen Zoomobjektiven werden zwei Werte angegeben; z.B. 1:2,8-3,5. Der erste Wert bezeichnet die maximale Blendenöffnung für die kürzeste Brennweite des Objektivs, der zweite Wert die Lichtstärke für die längste Brennweite.
Sie fragen sich nun bestimmt, welche Lichtstärke nun gut oder schlecht ist, oder? Als hohe Lichtstärken gelten Werte von 1:0,9 bis 1:2,8. Blende 22 würde eine kleine Blendenöffnung, Blende 1,4 dagegen eine sehr große Blendenöffnung bezeichnen. In der Regel haben Objektive mit normalen Brennweiten zwischen 35 und 80 mm die höchsten Lichtstärken (etwa zwischen 1:1,2 und 1:2). Wie unser Weitwinkelobjektiv-Vergleich zeigt, haben gängige Weitwinkelobjektive Lichtstärken zwischen 1,4 und 5,6. Weitwinkelobjektive haben im Allgemeinen eine hohe Lichtstärke, sodass Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen gute Ergebnisse erzielen können.
Für Sie als Fotograf ist wichtig: Die Schärfe auf einem Foto muss dort liegen, wo der Betrachter als erstes hinschauen soll. Diesen Schärfebereich können Sie mit der Autofokusfunktion einstellen oder aber manuell. Autofokus meint die Funktion einer Kamera oder eines Objektivs, automatisch auf ein Motiv scharfzustellen. Nur Kameras, die digital sind, verfügen über Autofokus als Hilfsmittel.

Einerseits erleichtert Autofokus das Scharfstellen, denn über unterschiedliche AF-Felder können Sie den Bereich festlegen, der scharf gestellt werden soll. Dies funktioniert über Sensoren, die das einfallende Licht messen und so einen Bereich mit großem Kontrast auf dem Foto suchen und diesen dann scharfstellen (die AF-Messfelder verändern Sie im Kreativprogramm der Kamera). Wenn Sie Tiere, Kinder oder Sportereignisse fotografieren möchten, ist der Autofokus die perfekte Lösung, da Sie den manuellen Fokus so schnell gar nicht einstellen können.
Allerdings hat der Autofokus nicht nur Vorteile, denn Sie wissen, haben Sie jemals mit Autofokus versucht, zu fotografieren, dass dieser manchmal ruckelt und sich auf keinen Punkt scharfstellen lässt. In solchen Situationen sollten Sie lieber auf den manuellen Fokus umschalten. Hierfür müssen Sie den kleinen Schalter am Objektiv auf MF (manueller Fokus) umschalten, bevor Sie am Objektiv drehen.
Folgende Situationen eignen sich vor allem für den manuellen Fokus: glatte, mit wenig Strukturen versehene Oberflächen (Hausfassaden, Holzmaserung etc.). Bei Schneefall oder Regen ist auch der manuelle Fokus vorteilhaft, denn der Autofokus wäre so sehr von den Regentropfen und Schneeflocken abgelenkt, dass er versuchen würde, diese scharfzustellen, statt dem eigentlichen Motiv. Auch bei Dämmerlicht lieber den manuellen Fokus vorziehen.
Wie Sie am Objektiv-Namen erkennen, ob es über Autofokus verfügt (die Namensgebung erfolgt meist nach dem AF-Motor):
Ob Ihr Weitwinkelobjektiv-Testsieger letztendlich ein Objektiv mit oder ohne Autofokus ist, bleibt Ihnen überlassen. Sicherlich ist die Möglichkeit, auf Autofokus zurückgreifen zu können, nie verkehrt, sodass Sie auch immer die Option haben, den Autofokus auszuschalten und mit manuellem Fokus zu fotografieren.
Versucht man, bei wenig Licht ohne Blitz zu fotografieren, zu zoomen oder bewegte Motive aufzunehmen, erhält man nicht selten unscharfe Aufnahmen. Abhilfe kann ein Stativ oder ein Bildstabilisator schaffen. Je größer die Brennweite ist bzw. je mehr ich zoomen kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich unscharfe Aufnahmen mache. Als Fotograf benötigt man also eine ruhige Hand, will man ein scharfes Foto schießen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist der Einsatz eines Stativs unumgänglich. Hat man jedoch keines zur Hand, kann man auf sogenannte Bildstabilisatoren hoffen, die einer wackligen Hand oder suboptimalen Lichtverhältnissen entgegenwirken sollen.
Insbesondere für Zoomobjektive ist ein Bildstabilisator empfehlenswert, bei Festbrennweite-Objektiven mit kurzen Brennweiten ist der Bildstabilisator vernachlässigbar. Der Bildstabilisator kann entweder im Objektiv (optischer Bildstabilisator) oder in der Kamera (mechanischer Bildstabilisator) untergebracht sein. Besitzt man eine Kamera mit Bildstabilisator, kann man problemlos Objektive ohne Bildstabilisator einsetzen.
Folgende Bezeichnungen weisen auf das Vorhandensein eines Bildstabilisators hin:
Übrigens: Olympus verbaut an allen Systemkameras (DSLMs) einen Bildstabilisator, sodass Sie bei Objektiven von Olympus vergebens nach einem integrierten Verwacklungsschutz suchen. Haben Sie also eine Kamera mit integriertem mechanischem Bildstabilisator, können Sie getrost auf einen im Objektiv eingebauten optischen Bildstabilisator verzichten. Ansonsten ist ein solcher Verwacklungsschutz eine gute Sache, um bessere Fotos zu schießen.
Weitwinkelobjektive lassen Motive kleiner erscheinen, als diese tatsächlich sind. Dies kann sich auf Landschaftsaufnahmen nachteilig auswirken. Des Weiteren sind Verzerrungen und Vignettierungen (Abschattung zum Bildrand hin) insbesondere im extremen Weitwinkelbereich häufig anzutreffen.
Wenn man beginnt, mit einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren, kann es passieren, dass es einem schwer fällt, sich auf wesentliche Bildelemente zu konzentrieren und eine gute Bildkomposition zu finden. Sicherlich schießt man das eine oder andere völlig überfüllte, mit Details vollgepackte Foto.
Tipp für einen Test mit Weitwinkelobjektiv: Wenn Sie die Kamera mit Weitwinkelobjektiv bei Ihrer nächsten Fotosession auf den Boden positionieren, können Sie interessante Bilder aus der Froschperspektive schießen. Dadurch ergibt sich ein völlig neuer Blickwinkel. Kurze Brennweiten, wie wir sie Weitwinkelobjektiven haben, sind für ungewöhnliche Perspektiven eine spannende Sache.
Ein Objektiv ist eine teure Anschaffung, weshalb Sie sicherlich auch möchten, dass es lange seinen Dienst tut. Wie Sie ein Objektiv schonend reinigen, erfahren Sie hier. Damit Sie gute Fotos machen können, lohnt es sich, Ihr Objektiv ab und zu zu reinigen. Schmutz kann die Bildqualität negativ beeinflussen. Wenn Schmutz auf der Linse ist, kann es zu Geisterbildern oder Lichtreflexen kommen. Bei starker Verschmutzung wird sogar weniger Licht bis zum Sensor durchgelassen, wodurch die Bilder unschärfer werden können oder der Kontrast nicht mehr so stark ist. Auch das Bokeh kann negativ beeinträchtigt werden. Noch besser ist es natürlich, wenn es gar nicht erst soweit kommt, dass eine Reinigung notwendig ist. Wir empfehlen daher, Objektive und Zubehör stets in Taschen aufzubewahren. Dies können reine Objektiv-Taschen oder Taschen sein, in denen Sie Kamera, Objektive, Adapter und anderes Zubehör unterbringen.

Die Messingteile, die wir hier erkennen, sind für die elektronische Verbindung zwischen dem Body und dem Objektiv (hier Canon-Weitwinkelobjektiv) zuständig.
Wie das Objektiv reinigen am besten funktioniert:
Hinweis: Wahrscheinlich denken Sie bei der Reinigung Ihres Objektivs zunächst an die vordere, größere Frontlinse, aber wichtiger ist es, dass das Rückteil des Objektivs sauber ist, da besonders die Linsen in der Nähe des Sensors die Bildqualität beeinflussen. Die vordere Linse kann vor allem Schärfe und Helligkeit des Bildes beeinflussen.
Ganz einfach gesagt: Das Teleobjektiv vergrößert das zu fotografierende Motiv und der Bildausschnitt verkleinert sich. Teleobjektive haben immer große Brennweiten. Ein Objektiv mit Weitwinkel ist sozusagen das Gegenteil vom Teleobjektiv; es hat kleine Brennweiten und die Bildausschnitte werden kleiner. Dann gibt es noch Makroobjektive, die Motive stark vergrößern können. Das ist sehr beliebt, wenn z.B. Insekten fotografiert werden. Objektive mit einer größeren Brennweite (z.B. 50 mm) und kleinerem Bildwinkel als Weitwinkelobjektive werden oft auch als Normalobjektiv bezeichnet. Weiterhin gibt es noch Objektive mit Drehzoom, was einfach meint, dass man dort die Brennweite variieren kann, indem man den Ring am Objektiv dreht. Mehr zu den Objektivarten können Sie hier nachlesen.
» Mehr InformationenEin Kit-Objektiv ist ein Objektiv, das, wenn Sie eine Kamera für Wechselobjektive kaufen, in der Grundausstattung (Kit) beim Kauf bereits mitgeliefert wird. Es gehört also zum Set, das Sie kaufen. Solche Kit-Objektive sind in der Regel dabei, wenn Sie eine Spiegelreflex- oder Systemkamera kaufen, da Sie ohne Objektiv mit diesen Kameras nichts anfangen können.
» Mehr InformationenEin Pancake (engl. Pfannkuchen)-Objektiv besitzt eine sehr kurze Gehäusefassung, das verglichen mit anderen Optiken so flach ist wie ein Pfannkuchen. Das geht nur bei eher kürzeren Brennweiten. Man kann sagen, dass die Länge des Objektivs kleiner ist als sein Durchmesser. Das macht diese kleinen Objektive besonders für die Reisefotografie attraktiv, da sie sehr wenig wiegen und in jede Kameratasche passen. Wenn Sie sich ein Pancake mit einer Brennweite von 10 bis 25 mm zulegen, haben Sie quasi ein klassisches Weitwinkelobjektiv und Sie können damit Landschaftsaufnahmen machen. Das Besondere an Pancakes ist auch, dass ihre Naheinstellgrenze sehr gering ist – wenn Sie also etwa Blumen aus der Nähe mit Weitwinkel fotografieren wollen, dann sollten Sie das mit einem Pancake-Objektiv versuchen.
» Mehr InformationenDie Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 03/2013 einen Weitwinkelobjektiv-Test durchgeführt. Getestet wurden Wechselobjektive von Canon, Nikon und Sony mit APS-C- bzw. DX-Sensoren. Der Test zeigt, dass es sich meistens lohnt, mehr Geld für ein Objektiv auszugeben. Je höher der Preis, desto besser die Qualität der Fotos. Im März 2016 widmete sich die Stiftung Warentest den Reisezooms. Reisezoom-Objektive heißen so, weil sie ideal für eine Reise sind, denn aufgrund des großen Zoombereichs von Weitwinkel- bis Telezoom und keiner festen Brennweite bieten sie viele Gestaltungsmöglichkeiten.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video wird das Canon EF-S 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM Objektiv vorgestellt und ausführlich getestet. Der Sprecher erklärt die wichtigsten technischen Merkmale des Ultraweitwinkel-Objektivs und gibt praktische Tipps zur Anwendung. Zusätzlich werden Beispielbilder und Videosequenzen gezeigt, um die Leistungsfähigkeit und Bildqualität des Objektivs zu demonstrieren.
In diesem fesselnden Video nehmen wir dich mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Fotografie und zeigen dir die drei unverzichtbaren Weitwinkelobjektive, die jeder Fotograf besitzen sollte. Diese hochwertigen Objektive ermöglichen es dir, atemberaubende Landschaften in ihrer vollen Pracht einzufangen und beeindruckende Architekturdetailaufnahmen zu machen. Tauche ein in die faszinierende Welt der Weitwinkelobjektive und entdecke, wie sie deine fotografischen Fähigkeiten auf ein ganz neues Level heben können!
In diesem spannenden YouTube-Video dreht sich alles um Weitwinkelobjektive für die Smartphone-Kamera. Erfahre in diesem Review, Erfahrungsbericht und Test, welche Vorteile und Möglichkeiten diese Objektive mit sich bringen und wie sie deine Fotografie auf ein ganz neues Level heben können. Lass dich von den beeindruckenden Aufnahmen inspirieren und finde heraus, ob ein Weitwinkelobjektiv auch für dich die richtige Wahl ist!

Seit 2018 erstelle ich regelmäßig Vergleiche zu den unterschiedlichsten Themen. Spezialist bin ich aber vor allem für Vergleiche im Bereich Elektronik. Mit einem fundierten Hintergrundwissen und meiner Leidenschaft für technische Innovationen biete ich so umfassende wie präzise Informationen zu elektronischen Geräten, Gadgets sowie Technologien. Meine Beiträge beinhalten detaillierte Produktvergleiche, Kaufberatungen und technische Analysen, um Verbrauchern dabei zu helfen, sowohl informierte Entscheidungen zu treffen als auch die besten elektronischen Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden.
Der Weitwinkelobjektiv-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Fotografen und Filmer.

Ich bin seit 2022 im Team und lektoriere alle möglichen Vergleiche. Außerdem beschäftige ich mich sehr gerne mit Sport- und Bewegungsthemen aller Art. Als erfahrenere Lektorin bringe ich nicht nur ein ausgeprägtes Sprachgefühl und eine sorgfältige Arbeitsweise mit, sondern auch mein Interesse an sportlichen Aktivitäten. Durch meine Tätigkeit als Lektorin kann ich dazu beitragen, Texte inhaltlich präzise, gut strukturiert und sprachlich einwandfrei zu gestalten. Mein Ziel ist es, unsere Inhalte auf ihre inhaltliche Kohärenz, logische Schlüssigkeit und stilistische Qualität zu überprüfen sowie gegebenenfalls zu verbessern. Mit meinem Hintergrund im Bereich Sport und meiner Liebe zur geschriebenen Sprache trage ich dazu bei, dass unsere Vergleiche ansprechend, verständlich sowie fehlerfrei sind.
Position | Modell | Preis | Lichtstärke oder Blende | Brennweite | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Sony E 15 mm F1.4 G | ca. 639 € | 1 : 1,4 | 15 mm feste Brennweite (kein Zoom) | ||
Platz 2 | Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm | ca. 892 € | 1:6,7 | 14 - 24 mm Brennweite variierbar (Zoom) | ||
Platz 3 | Sony Distagon T FE | ca. 1.635 € | 1:1,4 | 35 mm feste Brennweite (kein Zoom) | ||
Platz 4 | Sony E PZ 10–20 mm F4 G | ca. 599 € | 1 :4 | 10 - 24 mm Brennweite variierbar (Zoom) | ||
Platz 5 | Sony E 11 mm | ca. 449 € | keine Herstellerangaben | 11 - 16 mm Brennweite variierbar (Zoom) |
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Guten Tag,
zunächst erst einmal vielen Dank für den sehr informativen Beitrag zum Thema Weitwinkelobjektive.
Ich habe nun eine Frage dazu:
Würden Sie mir zum Kauf des in Ihrem Test als sehr gut eingestuften Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM für meine Nikon D500 raten, wenn ich damit u.a. Polarlichter oder den nächtlichen Himmel fotografieren möchte ?
Eine noch höhere Lichtstärke schlägt ja leider auch mit einem erheblich höheren Preis zu Buche.
Viele Grüße und Danke im Voraus.
R. Krause
Lieber Herr Krause,
zunächst einmal vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Weitwinkelobjektiv-Vergleich. Prinzipiell spricht nichts gegen den Kauf Ihres auserwählten Weitwinkel-Objektivs, dem Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM, zur Anwendung an Ihrer Nikon D500; sensorformat-technisch sind beide kompatibel und in der Praxis erweist sich jenes Objektiv als außergewöhnlich lichtstark, trotz eines vergleichsweise geringen Brennweitenbereichs. Aufnahmen vom nächtlichen Sternenhimmel und selbst von Polarlichtern, sollten Ihnen bei der hier zur Verfügung gestellten Schärfe und Lichtstärke problemlos möglich sein. In der Preisklasse (von etwa 700 Euro) sucht dieses Modell in jedem Fall seinesgleichen.
Wir wünschen in jedem Fall viel Erfolg bei der Auswahl und alsbald frohes Festhalten der aurora borealis!
Ihr Vergleich.org-Team
ich habe eine frage,
ob das Weitwinkelobjektiv Canon 16-35,4,o
mit meiner Canon 600D kompatibel ist?
Hallo Herr Kulig,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Objektiv Canon EF 16-35mm f/4L IS USM ist mit Ihrer Canon EOS 600D kompatibel.
Wir wünschen viel Freude mit Ihrer Kamera & eine schöne Woche!
Mit freundl. Grüßen
Ihr Vergleich.org-Team
Ich habe eine Frage: Welchen UV-Filter soll ich mir für mein Weitwinkel Objektiv kaufen?
Grüsse
Franz Weinmeister
Lieber Herr Weinmeister,
eigentlich sind UV-Filter eher für Normal- oder Teleobjektive gedacht. Auf Weitwinkel- oder Makroobjektiven sind solche Filter nicht unbedingt notwendig. Generell sind Filter auf Weitwinkellinsen etwas problematisch, da sie leicht am Rand des Fotos sichtbar werden. Immerhin kann ein UV-Filter die Linse schützen, wenn er schon keinen Effekt auf die Bilder hat.
Sie können aber Ihr Objektiv mit Polfiltern versehen. Hier aber auf die Slim-Variante zurückgreifen, um Vignettierungen am Rand zu vermeiden.
Viel Spaß beim Fotografieren!
Ihr Vergleich.org Team