
Auch in der Makrofotographie kommen Blitzgeräte zum Einsatz.
In den meisten Blitzgeräte-Tests lässt sich zwischen folgenden Kategorien unterscheiden: Systemblitzen und manuellen Blitzen. Beliebt bei professionellen Kameramännern und Fotografen sind außerdem Ringblitze – die besondere Bauform sorgt für eine schattenfreie Beleuchtung des Objektes. Sie können an der Kamera befestigt oder separat verwendet werden. Um den Blitz an der Kamera zu befestigen, muss diese über einen sogenannten Blitzschuh – auch Zubehörschuh oder Hot Shoe genannt – verfügen. Dies trifft auf den Großteil der modernen DSLRs und DSLMs zu. Online-Blitzgeräte-Tests machen darauf aufmerksam, dass ältere Modelle Blitzschuhe haben können, die mit den neuesten Blitzaufsätzen eventuell nicht kompatibel sind. Hier lohnt es sich, die Herstellerangaben zu prüfen, damit Sie Ihren persönlichen Blitzgeräte-Testsieger richtig auswählen können. Wenn Sie zum Beispiel ein Blitzgerät von Nikon kaufen, dann wird vom Hersteller ausgewiesen, mit welchen Nikon-Kameras das Blitzgerät kompatibel ist.
2.1. Systemblitz
Besonders verbreitet ist der Systemblitz für DSLR mit einer Auto-Blitzsteuerung, der direkt auf die jeweilige Kamera-Marke abgestimmt ist. So sind Nikon-Blitzgeräte allein mit Nikon DSLR kompatibel, Canon-Blitzgeräte mit Canon-Kameras und Sony-Blitzgeräte mit Sony Kameras. Die sogenannten Systemblitze heißen so nicht ohne Grund: sie agieren mit einer Auto-Blitzsteuerung als Zusatzfunktionen und werden direkt über die Kamera gesteuert. Über einen Blitzschuh werden sie so auf die Spiegelreflexkamera aufgesetzt, dass sie mit der Blitzklappe verbunden sind. So kann das Blitzgerät synchron mit dem Kamerablitz reagieren und das Blitzlicht verstärken – daher der Begriff Auto-Blitzsteuerung. Der Vorteil beim Systemblitz liegt in der Kommunikation mit den Messwerten der Kamera – so kann der Blitz automatisch auf Brennweite, Verschluss und ISO reagieren.
2.2. Manueller Blitz
Was ist der SLAVE-MODUS?
Die Großzahl der Geräte ist mit dem Slave Modus ausgestattet. Hier erfolgt die Steuerung über den internen Blitz der Kamera. Dieser blitzt vor, das Blitzgerät reagiert. Auch Geräte ohne TTL können so über die Kamera gesteuert werden.
Relativ beliebt auf dem Markt sind Produkte von Neewer und Yongnuo – sie sind mit allen führenden Herstellern kompatibel und vereinen somit den Nikon-Blitz, Canon-Blitz, Sony-Blitz, Blitzgeräte für Metz und Blitzgeräte für Panasonic. Möchten Sie ein günstiges Blitzgerät kaufen, das sie gelegentlich auf Familienfesten oder im Urlaub beim Sightseeing nutzen können, sind Sie hier gut beraten. Die Geräte überzeugen durch Ihre hochwertige Verarbeitung, trotz des vergleichsweise niedrigen Preises – dafür müssen Sie hier auf viele Luxusfunktionen der Sony- und Nikon-Blitzgeräte verzichten: 360°-Drehwinkel und automatische Steuerung. Diffuser sind nützliche Extras, die von vielen Herstellern beigefügt werden und mit zahlreichen Marken kompatibel sind, zum Beispiel mit einem Nikon-Blitzgerät. Sie helfen, den Härtegrad des Lichteinfalls zu regulieren. Manuelle oder auch externe Blitze überzeugen durch leichte Kontrolle und einfache, Display-unabhängige Bedienung.
Also ich kann jedem potentiellen Käufer von kompakten Blitzgeräten nur empfehlen sich entsprechende Youtube-Videos anzusehen. Dass man seitens Vergleich.org von der Materie nicht viel bis wenig versteht, zeigt sich bereits zu Beginn in der Auflistung (Yongnuo nur manuell – was für ein Unsinn) , wie es auch erstaunlich ist, dass die zwischenzeitlich sehr beliebten Godox-Geräte überhaupt nicht auftauchen.
Hallo Bernd,
vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar zu unserem Vergleich von Blitzgeräten.
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass manuell selbstverständlich nicht bedeutet, dass der Blitz manuell ausgelöst wird, sondern das diese Angabe sich darauf bezieht, dass die Einstellungen solcher Blitze sich in der Regel nicht über die Kamera steuern lassen, sondern von Hand am Blitzgerät vorgenommen werden müssen.
Dass Blitzgeräte von Godox nicht den Weg in die Vergleichstabelle gefunden haben, lässt sich damit erklären, dass die Tabelle aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eine marktrelevante Auswahl an Geräten zulässt, die keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Überdies wird die Produktauswahl regelmäßig überarbeitet, so dass auch andere Hersteller bei zukünftigen Aktualisierungen in die Tabelle aufgenommen werden können.
Viele Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Guten Tag ! Ich besitze seit wenigen Tagen den
Nissin i60A. Habe aber 12 Jahre lang den Sony HVL-F32X. Mit dem neuen Blitz bin ich jetzt ständig unterwegs und mache auch draußen sehr viele Fotos. Will damit nur sagen, dass sich auch ein teurer Blitz anzuschaffen lohnt.
Da fragt man sich ja wirklich, warum jemand so viel Geld für nen Blitz ausgiebt…
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Blitzgeräte Test. Natürlich müssen Sie kein Vermögen für ein gutes Blitzgerät ausgeben – besonders, wenn Sie es nur gelegentlich verwenden möchten. Hobby-Fotografen und Profis erhoffen sich jedoch meist erweiterte Funktionen, die das Fotografieren erleichtern. Hierfür lohnt sich die Investition in ein teureres Gerät durchaus.
Weiterhin viel Freude beim Fotografieren wünscht Ihnen
das Vergleich.org-Team