Bridgekamera Test 2016

Die 7 besten Digitalkameras mit festem Objektiv im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellSony Cyber-shot DSC-HX400Panasonic Lumix DMC-FZ1000Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGKSony DSC-RX10Nikon COOLPIX L840Canon PowerShot SX540 HSOlympus SP-820
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,6gut
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Kundenwertung
242 Bewertungen
190 Bewertungen
68 Bewertungen
103 Bewertungen
124 Bewertungen
10 Bewertungen
27 Bewertungen
AuflösungDie Auflösung gibt an, wie viele Pixel (Bildpunkte) sich auf dem Bildsensor der Kamera befinden.

Der Sensor ist jener Bereich, auf den das Licht beim Fotografieren fällt und wo das Bild entsteht - analog zum Negativ.

Je höher die Auflösung, desto besser kann die Kamera Details abbilden.

Aber: Je mehr Pixel sich auf einem kleinen Sensor befinden, desto weniger Platz steht für jeden Bildpunkt zur Verfügung. Dadurch kann es zu einem verstärkten Bildrauschen kommen, wodurch die Bilder körnig wirken.
20,4 Megapixel20,1 Megapixel12,1 Megapixel20,2 Megapixel16 Megapixel20 Megapixel14 Megapixel
optischer ZoomDer optische Zoom gibt an, wie weit ein Objekt mit Hilfe des Objektivs herangeholt werden kann.

Je größer der optische Zoo, desto besser lassen sich weiter entfernte Objekte detailreich abbilden.

Aber nicht verwechseln mit dem digitalen Zoom: Dabei handelt es sich um eine Funktion der Kamera, die das Bild lediglich größer rechnet, wobei Bilddetails verloren gehen können.
50-fach16-fach24-fach8,3-Fach38-fach50-fach40-fach
Bildqualität
DisplayEin schwenkbares oder neigbares Display ist praktisch, wenn man aus ungewohnten Perspektiven fotografieren will - z.B. über Kopf oder in Bodennähe. Auch kann es bei besonders hellen Lichtverhältnissen hilfreich sein, bei denen sonst auf dem Display nur wenig zu erkennen ist.3 Zoll
neigbar
3 Zoll
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3 Zoll
nicht neigbar
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nicht neigbar
SucherDer Sucher erleichtert das genaue Anvisieren des Bildes und arbeitet auch bei hellem Licht zuverlässig. Dabei blickt man mit einem Auge durch ein Okular.

Bei Bridgekameras kommen elektronische Sucher zum Einsatz, d.h. das Bild wird vom Sensor aus in das Okular projiziert.
JaJaJaJaNeinNeinJa
VideoqualitätWährend Kameras mit Full HD in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel aufzeichnen können, bietet Quad Full HD eine etwa viermal so hohe Pixelzahl von 3.840 x 2.160 Pixel. Oft ist dabei auch von einer ultrahohen Auflösung die Rede (Ultra-HD).Full HDQuad Full HDFull HDFull HDFull HDFull HDFull HD
KonnektivitätMit WLAN können Sie Bilder direkt von der Kamera auf Facebook, Twitter, Flickr und Co. hochladen.

NFC (Near Field Communication) ist eine Funkverbindung, mit deren Hilfe Sie Kamera und Smartphone verbinden können. Dadurch kann das Smartphone beispielsweise als Fernbedienung genutzt und Bilder direkt gespeichert werden, ohne die Kamera an den PC anschließen zu müssen.
WLAN, NFCWLAN, NFCWLANWLAN, NFCWLAN, NFCWLAN, NFC
Gewicht660 g780 g640 g753 g538 g417 g599 g
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • handlich
  • viele manuelle Einstellungen möglich
  • besonders gute Videoqualität
  • schneller Autofokus
  • viele manuelle Einstellungen möglich
  • guter elektronischer Sucher
  • gute Verarbeitung
  • Touchscreen-LCD
  • schneller Autofokus
  • sehr gute Bildqualität
  • guter Bildstabilisator
  • einfache Bedienung
  • gute Verarbeitung
  • ausreichend manuelle Einstellungen möglich
  • einfache Bedienung
  • sehr gute Szenen-Modi
  • sehr einfache Bedienung
  • sehr leicht
  • schneller Autofokus
  • einfache Bedienung
  • handlich
  • sehr guter Autofokus
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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Bridgekamera-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bridgekameras „überbrücken“ die Lücke zwischen kleinen, digitalen Kompaktkameras und den großen, flexiblen Spiegelreflexkameras und Systemkameras. Mit ihrem fest verbauten Objektiv erreichen sie einen enormen Zoom und bieten eine bessere Bildqualität als die klassischen Digitalkameras. Da aber das Objektiv nicht wechselbar ist, sind sie nicht so flexibel in der Bildgestaltung.
  • Mehr ist nicht immer mehr: Eine hohe Auflösung drückt sich in der Anzahl der Megapixel aus. Je höher, desto mehr Bilddetails können Sie erwarten. Allerdings steigt aufgrund der begrenzten Sensorgröße mit steigender Auflösung auch das sogenannte Bildrauschen. Dadurch wirken Bilder körnig und weniger detailreich. Daher empfehlen wir, lieber eine etwas geringere Auflösung zu wählen – dies kommt der Bildqualität zugute.
  • Alle Bridgekameras haben ein Display, auf dem Sie das Bild per Live-View sehen können. Zur Komfort-Ausstattung trägt allerdings das Vorhandensein eines elektronischen Suchers bei. Dieser ermöglicht ein einfacheres Anvisieren von Objekten, unabhängig vom Umgebungslicht. Allerdings kosten Bridgekameras mit Sucher meist etwas mehr.

Bridgekamera Test
Die Qualität von Smartphone-Fotos ist Ihnen zu gering? Die kleine Digitalkamera reicht für Ihre Ansprüche nicht mehr aus? Wechselobjektive für die Spiegelreflex oder Systemkamera sind Ihnen zu teuer und auf Reisen unnötiger Ballast? Dann ist die Bridgekamera genau die richtige Kamera für Sie! Eine Bridge Kamera punktet mit einem enormen optischen Zoom, der auch weit entfernte Objekte gestochen scharf abbildet. Sie sind immer noch leicht, aber etwas weniger Kompakt als die Kameras im Hosentaschenformat. Dafür deckt das fest verbaute Objektiv ein breites Spektrum von Weitwinkel- bis Tele-Aufnahmen ab, ohne dass Sie dafür zusätzliches Equipment und Gepäck benötigen. Neben dem klassischen Foto macht die beste Bridgekamera auch tolle Videos in Full HD und ersetzt so auch eine separate Videokamera. Im Bridgekamera Test 2016 haben wir uns für Sie auf die Suche nach dem Bridgekamera Testsieger gemacht. Was Sie wissen müssen, wenn Sie eine Bridgekamera kaufen möchten, erfahren Sie im Ratgeber zum Bridgekamera Vergleich.

1. Was ist eine Bridgekamera?

Bridgekamera von Sony mit besonders hoher Bildqualität.

Bridgekamera von Sony mit besonders hoher Bildqualität.

Der Name Bridgekamera leitet sich vom englischen Wort „Bridge“ für Brücke ab. Der Sinn dahinter ist der, dass die Modelle aus unserem Bridgekamera Test eine Brücke schlagen sollen zwischen den kleinen und handlichen Digitalkameras, die auch in die Hosentasche passen, und den großen Spiegelreflex- und Systemkameras (DSLR bzw. DSLM), die durch verschiedene Objektive besonders flexibel sind und mithilfe großer Bildsensoren eine besonders hohe Qualität von Fotos liefern.

Diese Kategorie der Kamera verfügt über ein fest verbautes Objektiv. Dieses zeichnet sich durch einen großen Zoom (Vergrößerungsmöglichkeit) aus. Damit erreicht das Objektiv sowohl den Weitwinkel- als auch den Tele-Brennweiten-Bereich. Für gestochen scharfe Bilder besitzen sie einen sehr guten Bildstabilisator. In Sachen Auflösung kommen die Fotokameras aus dem Bridgekamera Vergleich 2016 nah an die großen Schwestern Spiegelreflexkamera und Systemkamera heran. 20 Megapixel sind auch hier keine Seltenheit mehr. Allerdings erreichen die Kameras selten die gleiche Bildqualität, da der verbaute Sensor – also jener Bereich, auf dem das Bild „entsteht“, analog zum Negativ – deutlich kleiner ist.

Die Lumix-Reihe von Panasonic gehört zu den bekanntesten in der Kategorie Bridgekamera.

Die Lumix-Reihe von Panasonic gehört zu den bekanntesten in der Kategorie Bridge Kamera.

Technisch gesehen gehören Bridgekameras daher eher zu den Kompaktkameras, punkten aber mit einer besonderen Ausstattung. Sie machen nicht nur Fotos, sondern auch Videos. Die Qualität reicht bis Full HD und so ersetzen sie auch die herkömmliche Videokamera. Mit Hilfe von WLAN lassen sich Bilder direkt auf Facebook, Twitter, Flickr und Co. posten und NFC (Near Field Communication) erlaubt die Verwendung des Smartphones als Fernbedienung für die Kamera.

Hinsichtlich der Bedienung kommen Bridgekameras mit zahlreichen Automatik-Modi und Szenen-Einstellungen daher, die eine einfache Anpassung an das Motiv und die herrschenden Lichtbedingungen ermöglichen. Dadurch wird die Bedienung für den Fotografen vereinfacht. Meist gibt es trotzdem die Möglichkeit, auch manuelle Einstellungen vorzunehmen.

Die meisten Bridgekameras aus unserem Bridgekamera Test verfügen nur über ein Display, auf dem Sie das Bild vorab sehen. Die beste Bridgekamera bringt darüber hinaus auch einen elektronischen Sucher mit, durch den die Fotografen beim Fotografieren blicken können. Mit Hilfe des Suchers ist man unabhängiger vom Umgebungslicht. Gerade bei hellem Sonnenlicht kann es nämlich vorkommen, dass man auf dem Display nichts mehr erkennt. Bridgekameras mit Sucher sind allerdings auch teurer als solche ohne.

  • Zoomobjektive mit großem Spielraum bei der Brennweite
  • gezielteres und feineres Zoomen als bei gewöhnlichen Kompaktkameras
  • leichter und handlicher als DSLR-/DSLM-Kameras
  • viele automatische Motivprogramme, aber auch manuelle Einstellungen möglich
  • keine Sensorverschmutzung durch Objektivwechsel möglich
  • starke Bildstabilisation für Fotografie ohne Stativ
  • trotz Spielraum Brennweite beschränkt
  • weniger geeignet für Makro-Fotografie
  • kleinere Bildsensoren als bei DSLR/DSLM, dadurch stärkeres Bildrauschen
  • weniger Blendenstufen möglich, dadurch weniger Einfluss auf Tiefenschärfe
  • durch Display stärkerer Akku-Verbrauch
  • bei hellem Licht Display schwer erkennbar

2. Welche anderen Kamera-Typen gibt es?

An dieser Stelle möchten wir Ihnen in unserem Bridgekamera Test die verschiedenen anderen Kamera-Typen vorstellen, damit Sie wissen, welche fotografischen Möglichkeiten es sonst noch gibt.

Kamera-Typ Kurzerklärung
Kompaktkamera, Digitalkamera
  • klein und handlich
  • fest verbautes Objektiv
  • meist ohne Sucher
  • eher kleiner Bildsensor
  • für Urlaubsfotografie und unterwegs
Unterwasserkamera, Outdoorkamera
  • klein und handlich
  • Ausstattung meist wie bei normalen Digitalkameras
  • robust und widerstandsfähig
  • mind. wasserbeständig, häufig wasserdicht
  • für Untwerwasserfotografie und Outdoor-Aktivitäten
Spiegelreflexkamera (DSLR)
  • groß und relativ schwer
  • durch Wechselobjektive sehr flexibel
  • sehr hohe Anzahl an Megapixeln
  • große Bildsensoren für hohe Qualität der Fotos
  • namensgebender Rückschwing-Spiegel klappt beim Auslösen um und lässt das Licht auf den Sensor / den Film fallen
  • für hochwertige und professionelle Fotos und Videos geeignet
Systemkamera (DSLM)
  • wie Spiegelreflexkamera, aber ohne Spiegel
  • meist ohne Sucher, nur mit Display
  • meist auch für Videos optimiert (ersetzt Videokamera)

Fotos

3. Kaufkriterien für Bridgekameras: Darauf müssen Sie achten

3.1. Von Auflösung bis Zoom: Kleines Foto-Lexikon der wichtigsten Begriffe

Begriff Erklärung
Auflösung Die Auflösung in Megapixel gibt an, wie viele Pixel sich auf dem Sensor befinden. Jedes Pixel ist ein Bildpunkt, der eine Bildinformation enthält. Je mehr Pixel vorhanden sind, desto mehr Bildinformationen können auch gespeichert werden. Dies ist allerdings davon abhängig, wie viel Platz jeder Pixel auf dem Sensor hat. Je mehr Pixel sich auf einer Fläche drängen, desto weniger Licht steht jedem dieser Bildpunkte zur Verfügung. Daher kommt es bei schlechteren Lichtverhältnissen häufig zu Bildrauschen.
Belichtungszeit Gibt an, wie lange der Verschluss des Objektivs offen steht und Licht auf den Sensor bzw. den Film fällt. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht kann vom Bildsensor aufgenommen werden. Dabei steigt allerdings auch die Gefahr von Verwacklern. Für Sport-Aufnahmen und Schnappschüsse ist eine kurze Verschlusszeit meist die richtige Wahl.
Bildrauschen Ist ein Effekt der auftritt, wenn wenig Licht zur Verfügung steht. Dabei wirkt das Bild „körnig“ und teils unscharf, sodass Details verloren gehen. Wird u.a. durch den ISO-Wert, die Temperatur des Sensors und die Pixeldichte beeinflusst.
Bildstabilisator Dient dazu, Verwacklern entgegen zu wirken. Es gibt elektronische Bildstabilisatoren und optische Stabilisatoren. Sie sind wichtig, um bei Schnappschüssen ein scharfes Bild zu erhalten und helfen auch bei hohem Zoom. Ermöglichen dem Fotografen den Verzicht auf ein Stativ und das Fotografieren „aus der Hand“.
Blende Bezieht sich auf die Größe der Öffnung des Objektivs und beeinflusst damit, wie viel Licht auf den Sensor oder Film gelangt. Je kleiner die Blendenstufe, desto weiter ist die Blende geöffnet und mehr Licht gelangt auf den Sensor. Gleichzeitig wird dadurch der Schärfebereich (sogenannte Tiefenschärfe) reguliert. Bei weit geöffneter Blende ist der Schärfebereich sehr klein, die Tiefenschärfe insgesamt also gering. So kann man ein Objekt im Vordergrund stark vom Hintergrund absetzen – beispielsweise bei Portraits oder Makro-Aufnahmen.
Brennweite Bezeichnet den Abstand der Linse des Objektivs zum Sensor. Hohe Brennweiten holen weit entfernte Objekte näher heran. Man spricht von Tele-Objektiv oder Tele-Brennweite. Eine niedrige Brennweite erlaubt es, einen breiteren (bzw. weiten) Bildausschnitt auf das Foto zu bekommen. In diesem Fall handelt es sich um ein Weitwinkel-Objektiv bzw. eine Weitwinkel-Brennweite.
Display Dient dazu, dass Bild vorab zu betrachten und nach der Aufnahme auf Bildfehler zu untersuchen. Die Größe wird durch die Bilddiagonale in Zoll angegeben. Ist das Display schwenkbar, kann man auch über Kopf oder aus Bodennähe sehr einfach fotografieren.
ISO Gibt an, wie lichtempfindlich der Film bzw. der Sensor sind. Je empfindlicher, desto weniger Licht wird benötigt, um ein Bild aufzunehmen. Bei ungünstigen Lichtbedingungen sollte daher ein höherer ISO-Wert gewählt werden. Allerdings nimmt dadurch auch das Bildrauschen zu und Bilder wirken weniger detailreich.
Lichtstärke Das Verhältnis zwischen dem Grad der Blendenöffnung und der Brennweite des Objektivs wird als Kehrwert angegeben. Das Objektiv der Sony Cyber-shot DSC-HX400 hat eine Lichtstärke von 2,8-6,3/4,3-215. Je höher der Wert, desto besser kann das Objektiv mit schlechten Lichtverhältnissen umgehen. Man spricht auch von lichtstark.
NFC NFC (Near Field Communication) ist ein Funkstandard, der eine Funkverbindung auf kurze Distanz erlaubt. Damit kann z.B. ein Smartphone mit der Kamera verbunden und als Fernbedienung genutzt werden.
Sensor Der Sensor ist jener Teil einer digitalen Kamera, der lichtempfindlich ist. Analog dazu gibt es den Film bzw. das Negativ. Die Größe des Sensors ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Bildqualität. Je Größer der Sensor, desto mehr Platz hat jeder einzelne Pixel und umso mehr Licht kann dieser aufnehmen. Dadurch erreicht man eine höhere Detailvielfalt. Bei Bridge Kameras kommen in der Regel eher kleine Sensoren zum Einsatz. Deshalb sollte man hier im Zweifelsfall auf eine niedrigere Auflösung zurückgreifen.
Sucher Ist jener Teil, durch den bei einer Spiegelreflexkamera das Motiv anvisiert wird. Dabei handelt es sich um einen optischen Sucher, das heißt, das einfallende Licht wird um den Rückschwingspiegel zunächst an den Sucher geleitet. Drückt man den Auslöser, schwingt der Spiegel zurück und lässt das Licht auf den Sensor fallen. Bei Kompaktkameras, Bridgekameras und Systemkameras gibt es diesen Spiegel nicht. Verfügen sie über einen Sucher, so handelt es sich um einen elektronischen. Dabei fällt das Licht direkt auf den Bildsensor, ein digitales Bild entsteht. Dieses wird dann im Sucher dargestellt.
Videoqualität Die meisten Bridgekameras nehmen Videos im Full HD auf. Full HD hat eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln. Daneben gibt es noch HD ready (1280 x 720 Pixel), welches jedoch immer seltener vorkommt.
Zoom Der Zoom gibt an, wie stark das Objektiv entfernte Objekte vergrößern kann. Dabei wird die Brennweite des Objektivs verändert. Man spricht in diesem Fall von optischem Zoom, da sich hier die Optik der Kamera tatsächlich bewegt. Beim digitalen Zoom handelt es sich dagegen um eine Art digitaler Bearbeitung des Bildes, ähnlich einer nachträglichen Vergrößerung am Computer.

3.2. Besonderheiten von Bridgekameras

Seit wann gibt es Bridgekameras?

Bereits vor der Digital-Fotografie gab es Fotoapparate, die man als Bridgekameras bezeichnete. Es handelte sich dabei um Spiegelreflexkameras mit festem Objektiv. Diese gab es bereits seit den 1950er Jahren, etabliert hat sich der Begriff aber erst mit der Yashica Samurai von 1988.

Die größte Besonderheit von Bridgekameras besteht natürlich in dem fest verbauten Zoomobjektiv, mit dessen Hilfe man sehr gute Bilder von weit entfernten Objekten aufnehmen kann. Darüber hinaus punkten sie mit Ihrer Ausstattung: WLAN und NFC erlauben es, jedes Foto direkt in soziale Netzwerken hochzuladen. Durch die gute Videoqualität lassen sich die Modelle aus dem Bridgekamera Test auch problemlos an den Fernseher anschließen und die Videos dort abspielen. Eine extra Videokamera wird damit obsolet.

Mit ihren voreingestellten Motiv-Modi richten sich diese Art von Kompaktkameras vor allem an Einsteiger und unerfahrene Fotografen. Dennoch erlauben die Fotokameras auch eine manuelle Bedienung, wenn auch in geringerem Maße als bei Spiegelreflexkameras.

3.3. Bekannte Hersteller und Marken von Bridgekameras

  • Panasonic
  • Sony
  • Canon
  • Olympus
  • Nikon
  • Fujifilm
  • Pentax
  • Rollei
  • Samsung

4. Bridgekameras bei der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat bisher keinen gezielten Bridgekamera Test durchgeführt und daher auch keinen dezidierten Bridgekamera Testsieger gekürt. Allerdings führt die Stiftung Warentest eine Datenbank mit Test zu den unterschiedlichsten Kameras. Darunter sind auch einige Systemkameras. Diese können im Vergleich aber nicht zu 100% überzeugen. Meist reicht es daher nur zu einem „Befriedigend“ mit Tendend zum „Gut“.

Getestet wurden unter anderem die Canon PowerShot SX530 HS mit Note 2,7 (online veröffentlicht am 17.03.2015), die Sony Cyber-shot DSC-HX400V mit Note 2,6 (online veröffentlicht am 06.06.2014) und die Nikon Coolpix L840 ebenfalls mit Note 2,6 (online veröffentlicht am 22.05.2015).

Fotograf

5. Fotografie Tipps

Tolle Tipps zum Fotografieren im Regen finden Sie in dem folgenden Video:

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Bridgekamera

  • 1. Was ist besser: Bridgekamera oder Kompaktkamera?

    Genau genommen ist auch eine Bridge Kamera eine Art Kompaktkamera, allerdings mit einer besonders hochwertigen Ausstattung. Gegenüber einer kleinen Digitalkamera oder Kompaktkamera bietet sie mit ihrem Zoom und dem lichtstarken Objektiv eine deutlich bessere Qualität der Fotos und mehr Möglichkeiten bei der Bildgestaltung. Allerdings passt eine Bridgekamera definitiv nicht in die Hosentasche – ein Vorteil der kleineren Kompaktkameras.

  • 2. Was ist der Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Bridgekamera?

    Der größte Unterschied besteht sicherlich darin, dass man das Objektiv bei einer Bridgekamera nicht wechseln kann. Stattdessen ist ein besonders zoomstarkes Objektiv verbaut, dessen Brennweite aber in der Regel vom Weitwinkel- bis zum Tele-Objektiv reicht (sog. Superzoom). Bei einer Spiegelreflex (DSLR) ist außerdem ein beweglicher Spiegel verbaut, der das Bild zunächst in den Sucher projiziert und erst dann zurück schwingt, wenn der Auslöser betätigt wird. Bridgekameras haben dagegen keinen Spiegel, das Licht fällt also direkt auf den Bildsensor. Das Vorschaubild wird dann elektronisch auf das Display bzw. in den elektronischen Sucher übertragen.

  • 3. Welche Bridgekamera hat den größten Sensor?

    Die Größe des Sensors ist einer der wichtigsten Faktoren für die Bildqualität. Die Auflösung des Sensors wird in Megapixel angegeben. Sie besagt, wie viele Bildpunkte (Pixel) vorhanden sind. Die Sensorgröße und die Auflösung sind eng miteinander verknüpft. Bei gleicher Auflösung steht jedem Pixel bei einem größeren Sensor mehr Platz zur Verfügung. Somit kann auch jeder Pixel mehr Licht aufnehmen bzw. das Bild wird detailreicher und schärfer. Drängen sich dagegen mehr Pixel auf kleinerem Raum, kommt es verstärkt zu Bildrauschen, ein Effekt, durch den Bilder unsauberer und verwaschen wirken.

    Aus diesem Grund setzen die Hersteller bei Bridgekameras auch mehr und mehr auf größere Sensoren. Das zeigt sich allerdings auch deutlich am Preis: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 z.B. verfügt über einen 1 Zoll Bildsensor und schlägt mit ca. 700 € zu Buche. Bei Kameras mit größerem Sensor wird dafür häufig der Zoom reduziert. Die genannte Panasonic hat „nur“ 16-fach optischen Zoom.

  • 4. Welche Bridgekamera macht die besten Bilder?

    Welche Bilder am besten aussehen, ist häufig ein eher subjektives Kriterium. Nicht nur die Qualität der Kamera spielt eine Rolle, auch ein gewisses Können des Fotografen macht sich bemerkbar. Objektiv kann man allerdings messen, wie gut eine Kamera Details auflösen und ob es verstärkt Bildfehler gibt. Eine Bridge Kamera, die hier gut punkten kann, ist beispielsweise die Sony Cyber-shot DSC-HX400V. Sie schwächelt allerdings bei der Bildstabilisation, weshalb wir empfehlen, ein Stativ zu verwenden.

  • 5. Welche Speicherkarte braucht man für die Bridgekamera?

    In die meisten Bridgekameras gehört eine SD-Karte oder eine SDHC-Karte.

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