Das Wichtigste in Kürze
  • Nikon-Spiegelreflexkameras gibt es für jeden Nutzer-Typen: Einsteiger, ambitionierte Amateure, semi-professionelle Hobbyfotografen und langjährige Profis.
  • Sie haben die Wahl zwischen Modellen der Einstiegsklasse mit einer Bildauflösung von 24 Megapixeln sowie High-End-Vollformat-Kameras mit über 45 Millionen Bildpunkten.
  • Die meisten Nikon-Spiegelreflexkameras setzen bei der Videoauflösung noch immer auf Full HD (also 1.920 x 1.080 Pixel), immer mehr Modelle allerdings gibt es bereits mit der zukunftsweisenden 4K-Auflösung (3.840 x 2.160).

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Hochgerechnet etwa 26 Millionen Menschen in der Bundesrepublik empfinden die Kamera-Marke Nikon nicht nur als sympathisch, sondern deren Produkte insbesondere als qualitativ hochwertig – diese Zahl ist dabei seit Jahren auf einem solide hohen Wert (Quelle: IfD Allensbach). Und die Experten gehen mit dieser Einschätzung der Befragten konform – auf der Suche nach einer neuen Spiegelreflexkamera kommt man an dem großen Namen Nikon nicht vorbei.

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Die Nikon-DSLR D800 (mit Objektiv und SD-Speicherkarte) ist eine Vollformat-Kamera, die sich vor allem an ambitionierte Hobby-Fotografen richtet.

In unserem großen Nikon-Spiegelreflexkamera-Vergleich 2020 haben wir uns die besten derzeit verfügbaren Modelle genau angesehen und verraten Ihnen in diesem Ratgebertext nicht nur, auf welche Extras Sie beim Kauf genau achten sollten und was Sie derzeit bei Nikon erwarten können – wir erklären Ihnen auch, was es mit der mysteriösen Modell-Nummerierung auf sich hat!

1. Wofür steht bei Nikon die DSLR-Nummerierung?

Was bedeutet DSLR?

Unter DSLR (bzw. SLR) versteht man schlicht die international anerkannte Abkürzung für digitale Spiegelreflexkameras (markenunabhängig) – das englische Kürzel steht für digital single-lens reflex (camera).

Damit zielt es auf Digitalkameras mit verbautem Spiegel – diese unterscheiden sich von analogen Spiegelreflexkameras (SLR-Kameras) dadurch, dass sie anstatt auf den altbekannten Film zu setzen über einen Bildsensor das Foto augenblicklich digitalisieren.

Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras von Canon ist Nikon die Nummerierung ihrer DSLRs etwas weniger geglückt – bei Canon-Spiegelreflexkameras wird es mit abnehmender Zahl konsequent professioneller: Einsteiger-Modelle sind 4-stellig, Mittelklasse 3- und 2-stellig, High-End-Kameras 1-stellig. Bei Nikon wird es hingegen etwas abstrakter:

  • 4-stellige Nummern: Einsteigermodelle
    (bspw. Nikon D3300, Nikon D5300, Nikon D7500)
  • 3-stellige Nummern: Kameras für Semi-Professionelle
    (bspw. Nikon D500, Nikon D750)
  • 2-stellige Nummern: bessere Einsteigermodelle
    (bspw. Nikon D50, Nikon D70, Nikon D90)
  • 1-stellige Nummern: Profi-Modelle
    (bspw. Nikon D4, Nikon D5 XQD)
nikon-spiegelreflexkamera-mit-stativ

Neben der Kamera an sich ebenfalls wichtig: das richtige Stativ!

Aber warum ist das eigentlich so? Konsequent logisch war Nikons Modell-Nummerierung auch vor einem wichtigen Schritt nur nach genauem Hinschauen: Im Jahr 2009 führte Nikon 4-stellige Kamera-Modelle ein (die D500 sowie die D3000), welche die bisherigen Einstiegsmodelle Nikon D40 und D50 ablösten) – damit war die Verwirrung für den Nikon-Einsteiger komplett.

Aber keine Panik! In unserer Produkttabelle haben wir für Sie genau herausgestellt, welche Nikon-DSLR-Kamera für welchen Nutzer-Typen das richtige Modell darstellt. Relevanter als die Nummerierung und die später folgende Frage nach der richtigen Kamera-Ausrüstung ist zuvor aber eine andere grundlegende Frage (siehe folgendes Kapitel).

nikon-spiegelreflexkamera-1

2. Vollformat oder Crop? Die Vor- und Nachteile beider Sensor-Typen

nikon-spiegelreflexkamera-d850

Die Nikon D850 gilt als eine der besten Nikon-Spiegelreflexkameras mit Vollformat.

Wie bei anderen Kamera-Herstellern auch stellt sich stets die Frage nach dem Bildsensor, bevor Sie sich eine neue Nikon-Spiegelreflexkamera kaufen: Falls Sie bereits Erfahrung mit APS-C-Sensoren-Kameras gemacht haben, wird es jetzt vielleicht Zeit, zum Vollformat zu wechseln.

Wenn dies allerdings Ihre erste Spiegelreflexkamera ist und Sie sich damit noch als blutiger Anfänger begreifen, empfehlen wir Ihnen, mit einer Cropformat-Kamera zu beginnen.

Um Ihre Verwirrung an dieser Stelle zu lüften, erklären wir Ihnen die Unterschiede beider Kamera-Arten in folgender Übersicht:

Sensorformat Beschreibung
Vollformat
(Kleinbildformat)
nikon-spiegelreflexkamera-d850Nikon D850
(Beispiel)
Das Vollformat gilt als Königsklasse (nicht nur) unter den digitalen Spiegelreflexkameras: Die besten Nikon-Spiegelreflexkameras sind jene mit diesem Sensorformat. Aber warum ist das eigentlich so? Es folgen die Vor- und Nachteile des Voll- bzw. Kleinbildformat-Sensors:

+ größerer Bildwinkel
+ sehr hohe Lichtempfindlichkeit und damit geringeres Bildrauschen
+ niedrigere Tiefenschärfe
+ Farben werden natürlicher dargestellt

- vergleichsweise teuer (Kamera-Gehäuse und spezielle Vollformat-Objektive)
- Brennweite im Tiefenbereich geht verloren
- Kleinbildformat-Objektive sind tendenziell schwerer

APS-C
(Crop-Format)nikon-spiegelreflexkamera-d5300 Nikon D5300
(Beispiel)
Nikon-Spiegelreflexkameras mit einem APS-C-Sensor bilden den Bildausschnitt und auch den Blickwinkel im Kontrast zu Vollformat-DSLRs deutlich kleiner ab – bei gleich bleibender Brennweite.

In den letzten Jahren hat sich qualitativ allerdings einiges getan, was dazu führte, dass insbesondere in den Systemkameras einige Corpformat-Kameras der Vollformat-Konkurrenz durchaus den Rang ablaufen – Ähnliches ist auch bei Nikon-Kameras zu beobachten.

Es folgen die relevanten Vor- und Nachteile von DSLR-Kameras mit Cropformat-Sensor:

+ besonders für Einsteiger in die Spiegelreflex-Fotografie geeignet
+ wegen hoher Tiefenschärfe bestens geeignet für Sportfotografie
+ besser geeignet bei Makroaufnahmen

- Bildwinkel ist deutlich kleiner
- tendenziell weniger Bild-Details
- Bildrauschen ist stärker, die Lichtempfindlichkeit geringer

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3. Kaufkriterien für Ihre neue Nikon-Spiegelreflexkamera: Worauf sollte man achten?

Neben Spiegelreflexkameras stellt Nikon auch andere Typen von Digitalkameras her – bei der Kaufberatung in diesem Ratgeber konzentrieren wir uns allerdings ausschließlich auf die für Spiegelreflexkameras relevanten Kriterien.

3.1. Bild-Auflösung: 20 Megapixel sollten es schon sein

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Je höher Sie die Auflösung Ihrer Fotos auswählen, desto mehr Platz benötigen Sie auch auf Ihren Speicherkarten – gerade bei Videoaufnahmen stoßen Sie da sehr schnell an Ihre Grenzen (bzw. jene Ihrer XQD-Karten).

Hohe Megapixel-Zahlen machen sich in Vergleichstabellen auf den ersten Blick immer gut – insbesondere, wenn Sie noch keine (oder nur wenig) Erfahrung mit Spiegelreflexkameras gemacht haben. Größe ist aber definitiv nicht alles!

Der große Vorteil bei einer Nikon-DSLR mit hoher Auflösung ist, dass Sie im Anschluss auch einen wesentlich kleineren Bildausschnitt auswählen und ggf. bearbeiten können. Der Nachteil wiederum ist, dass Sie umso mehr Speicherplatz benötigen, je höher Sie die Auflösung in den Einstellungen schrauben.

Wir empfehlen: Wählen Sie eine Nikon-Kamera mit einer Auflösung von ca. 20 Millionen Pixeln – Sie können die Größe im Fall der Fälle immer noch anpassen und ggf. nach oben korrigieren (und mit einer etwas geringeren Bildauflösung noch immer ausreichend große Fotos schießen).

3.2. Bildsensor: Hohe ISO-Werte wichtig bei Nachtaufnahmen

Für die Qualität sehr viel entscheidender als eine Riesen-Auflösung ist der Bildsensor Ihres persönlichen Nikon-Spiegelreflexkamera-Testsiegers – eine kleinere Nikon-Digitalkamera mag mit 25 Millionen Bildpunkten winken, aber qualitativ machen die 18 Megapixel einer Nikon-Spiegelreflexkamera mit großem Bildsensor dennoch mehr her.

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Für Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen (wie bei einem Sonnenuntergang) lohnt sich eine Spiegelreflexkamera mit hoher ISO-Zahl.

Insbesondere die Vollformat-Kameras trumpfen hier auf, denn auf einem größeren Sensor ist auch mehr Platz für die Bildpunkte und die Fotos sind am Ende schärfer, vor allem bei ungünstigem Licht.

Besonders hohe ISO-Werte sind in der Regel aber ein guter Indikator für eine hohe Lichtempfindlichkeit des Bild-Sensors der Spiegelreflexkamera und hier gilt tatsächlich: Je mehr, desto besser. Vergessen Sie allerdings nicht: Auch das Bildrauschen steigt stark an, wenn Sie die ISO-Zahl hoch schrauben.

Wir empfehlen: Halten Sie die ISO-Zahl bei besten Wetterverhältnissen so gering wie möglich, um das meiste aus Schönwetter-Fotos herauszuholen – oft vergisst man (gerade im manuellen Modus), die ISO-Zahl am Morgen nach einer Foto-Session in der vorherigen Nacht wieder entsprechend anzupassen.

3.3. Videoqualität: Ultra HD (4K) oder doch ’nur‘ Full HD?

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Bei der Nikon D500 handelt es sich um eine exzellente Cropformat-Kamera mit Ultra-HD-Videoqualität – bei einem großen 3,2-Zoll-Display mit Touchdisplay.

Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras von Canon sind jene von Nikon bereits sehr viel länger mit der hochauflösenden Videoqualität Ultra HD bzw. 4K ausgestattet – wenn auch nur bei den Spiegelreflexkamera-Modellen der oberen Preisklasse (bspw. bei der Nikon D5, der Nikon D850 oder der D500).

Aber warum das Ganze eigentlich – lohnt sich der Aufpreis für eine solch gigantisch große Auflösung? 4K ist gleich achtmal so detailreich wie so genanntes Full HD:

  • Ultra HD/4K: 3.840 x 2.160 Bildpunkte
  • Full HD: 1.920 x 1.080 Pixel Bildpunkte

Neben der höheren Farbauflösung bekommt man bei Ultra HD/4K auch einen deutlich besseren Kontrast geliefert – und was vielen gar nicht bewusst ist: Selbst ohne einen echten 4K-Monitor verbessert sich die Qualität des mit Full HD aufgenommenen Bildes – Details dazu erfahren Sie aus dem folgenden Video:

Die Vor- und Nachteile der 4K-Funktion im Überblick:

  • Kino-Atmosphäre durch ultrarealistische Auflösung
  • mehr Optionen im Videoschnitt (freie Auswahl von Bildausschnitt-Details)
  • 4K-Bildmaterial nimmt deutlich mehr Speicherplatz ein
  • 4K-Bildschirme noch relativ teuer und selten

3.4. Ausstattung: Warum der Touchscreen kein Standard ist

Prinzipiell gilt: Je mehr Geld Sie für Ihre neue Nikon-DSLR auszugeben bereit sind, desto mehr wird Ihnen geboten – das gilt neben der Bildauflösung und der Sensorgröße auch für die grundsätzliche Ausstattung. Aber ist das wirklich so?

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Auf der Rückseite dieser Profi-Spiegelreflex von Nikon erkennt man das Rad, mit welchem man sehr viel besser durch die aufgenommenen Fotos (sowie das Einstellungsmenü) navigieren kann als bei einem Einstiegsmodell.

Wer einen genauen Blick auf unsere Produkttabelle wirft, wird erkennen, dass bspw. ein Touchscreen nicht nur bei den Einstiegsmodellen (wie der Nikon D3400) fehlt, sondern auch bei manchen Mittelklasse- und High-End-Modellen.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein weiteres Verwirrspiel seitens Nikon (Konkurrent Canon handhabt es genauso): Der Touchscreen ist scheinbar nicht nur zu pragmatisch für die Einstiegsmodelle, sondern zugleich auch zu laienhaft für die Profi-Variationen – viele professionelle Fotografen stören sich bspw. an schmierigen Fingerabdrücken auf dem Display.

Hierbei ist anzumerken, dass die analoge Navigation bei den High-End-Kamera-Modellen von Nikon (wie auch bei Canon) um ein Vielfaches einfacher gelingt als bei jenen der Einstiegsklasse – etwa durch ein effizientes Drehrad, mit dem man sehr viel schneller durch die aufgenommenen Fotos streifen kann als mit einem klassischen Swipe.

nikon-spiegelreflexkamera test

4. Fragen und Antworten rund um Spiegelreflexkameras von Canon

4.1. Was sind die beliebtesten Nikon-Objektive für deren Spiegelreflexkameras?

Eine Nikon-Spiegelreflexkamera benötigt immer auch das dazu passende Objektiv – und Sie haben hier sprichwörtlich die Qual der Wahl, weswegen wir Ihnen in der folgenden Tabelle einige besonders interessante Nikon-Objektive ausgewählt haben, die wir Ihnen bedenkenlos empfehlen können.

Das Objektiv-System bei Nikon nennt sich Nikkor – und genau wie bei Canon wird hier in Vollformat- und Cropformat-Objektive unterschieden. Aber aufgepasst: Bei einer APS-C/Cropformat-Kamera können Sie zwar problemlos Vollformat-Objektive verwenden, andersherum sind Bildprobleme allerdings vorprogrammiert.

Abbildung Nikkor-Objektiv Bildsensor Verwendung
nikon-spiegelreflexkamera-vollformat-objektiv-fisheye-1-2 Nikon AF
16 mm
1:2,8
Vollformat Fisheye-Objektiv
nikon-spiegelreflexkamera-vollformat-objektiv-14-24 Nikon AF-S
14 – 24 mm
1:2,8
Vollformat Weitwinkel-Objektiv
nikon-spiegelreflexkamera-vollformat-objektiv-standard-24-85 Nikon AF-S
24 – 85 mm
1:3,5 – 4,5
Vollformat Standard-Objektiv
nikon-spiegelreflexkamera-aps-c-objektiv-festbrennweite-35 Nikon AF-S
35 mm
1:1,8
APS-C-Format Festbrennweiten-Objektiv
nikon-spiegelreflexkamera-aps-c-objektiv-standard-18-200 Nikon AF-S
18 – 200 mm
1:3,5 – 5,6
APS-C-Format Standard-Objektiv
nikon-spiegelreflexkamera-aps-c-objektiv-weitwinkel-10-20 Nikon AF-P
10 – 20 mm
1:4.5 – 5.6
APS-C-Format Weitwinkel-Objektiv

Falls zusätzliches Interesse an weiteren herausragenden Nikon-Objektiven besteht, empfehlen wir einen Blick in das folgende Video:

nikon-spiegelreflexkamera-objektive

4.2. Was hat es mit der Tiefenschärfe auf sich?

Für den Laien nicht immer selbstverständlich, aber dennoch hoch relevant für das Verständnis von Fotografie und den Möglichkeiten, die eine gute Spiegelreflexkamera bietet: das Prinzip der Tiefenschärfe! Hierunter versteht man die Ausdehnung des scharfen Bereichs vor- sowie hinter dem Fokuspunkt (siehe Grafik).

Je größer Sie dabei die Blende des Objektivs öffnen, desto weniger groß gerät die Tiefenschärfe, was vor allem bei Portrait-Aufnahmen gewollt ist. Es gilt: Je größer der Bildsensor der Spiegelreflexkamera, desto größer ist die Tiefenschärfe (bei unveränderter Motivgröße und Blende).

sony-systemkamera-kamera-blendeneinstellung

Durch eine kleinere Blende vergrößert sich die Tiefenschärfe.

Nikon-Spiegelreflexkamera-Tests bei der Stiftung Warentest?

Bei der Stiftung Warentest mangelt es definitiv nicht an ausführlichen Kamera-Tests, allerdings werden hierbei alle möglichen Kamera-Kategorien durcheinander gewürfelt – einen reinen Nikon-Spiegelreflexkamera-Test hat es bisher nicht gegeben.

Interessanterweise landete bspw. das Einsteigermodell Nikon D7200 beim Digitalkamera-Test der Stiftung (2017) noch vor der neuen High-End-Kamera Nikon D850.

4.3. Lohnen sich auch spiegellose Digitalkameras?

Tatsächlich nimmt der Verkauf von DSLR-Kameras in der Bundesrepublik seit einigen Jahren rapide ab (Quelle: GfK) und das Ende der klassischen Spiegelreflexkamera wurde schon wiederholt eingeläutet.

In der Realität ist es so weit aber noch nicht: Seit etwa 2015 sind die Verkaufszahlen von spiegellosen Systemkameras in etwa stabil.

Was ist allerdings mit den rein technischen Unterschieden zwischen Systemkamera und Spiegelreflex? Wir haben die Differenzen aus Sicht der Spiegelreflexkameras für Sie zusammengetragen:

  • höhere Sensorqualität
  • angenehmere Haptik
  • mehr Objektive zur Auswahl
  • deutlich niedrigerer Stromverbrauch
  • optischer Sucher ist schonender für die Augen
  • keine sofort sichtbaren Korrekturen am Bild durch fehlende Live-Belichtungsanzeige
  • höheres Gewicht, weniger kompakt

4.4. Wann lohnt sich der Kauf eines Gehäuses einer Nikon-Spiegelreflexkamera?

nikon-spiegelreflexkamera-body

Der Body einer Nikon-Spiegelreflex – viele erfahrene Fotografen kaufen Kameragehäuse und Objektive separat.

Der Gehäuse-Kauf einer Spiegelreflex von Nikon kann sich insbesondere dann lohnen, wenn Sie bereits Besitzer einer Nikon-Kamera mit Objektiven sind und diese bei einem Neukauf behalten wollen (bspw. weil Ihre alte Kamera defekt ist und sich ein Verkauf nicht mehr lohnen sollte).

Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Nikon in jedem Fall auf das Sensorformat – hier entscheidet sich nämlich automatisch auch, ob Sie Ihre alten Nikon-Objektive weiter nutzen können oder nicht: Haben Sie bisher nämlich mit einer Crop-Format-Kamera Fotos geschossen und damit auch Crop-Objektive verwendet, werden diese für eine Nikon-Vollformat-Kamera nutzlos.

Achtung: Eine Vollformat-Spiegelreflex von Nikon benötigt andere Objektive als eine APS-C-Kamera (siehe Abschnitt 4.1)!