Das Wichtigste in Kürze
  • Qualitativ stehen viele spiegellose Systemkameras Spiegelreflexkameras in nichts mehr nach – Sony hat mit deren Alpha-Serie die Nase ganz weit vorne.
  • Unterschieden wird für gewöhnlich zwischen Vollformat-Systemkameras für eine höhere Lichtempfindlichkeit und eine geringere Tiefenschärfe sowie in vergleichsweise günstige Sony-Systemkameras mit Crop-Sensor, die sich insbesondere für Sport- und Makrofotografie eignen.
  • Auch die beste Sony-Systemkamera aus unserem Vergleich ist nicht perfekt. Achten Sie beim Kauf daher zunächst darauf, was Sie mit Ihrer Kamera vorhaben: Die 4K-Modelle von Sony eignen sich bspw. fantastisch für exzellente Videoaufnahmen.

sony-systemkamera test

So genannte kompakte Systemkameras bzw. DSLMs (das steht für Digital Single Lens Mirrorless) werden mit 80.000 verkauften Exemplaren in 2010 über 200.000 in 2012 zu über 270.000 in 2015 auch in Deutschland immer beliebter (mit einem leichten Rückgang im Jahr 2016, Quelle: GfK). Was ist also der Vorteil dieses vergleichsweise neuen Kamera-Typs?

Eine Systemkamera ohne Spiegel bietet Ihnen einen die perfekte Mischung aus einer kompakten Digitalkamera und einer hochauflösenden, funktionsreichen Spiegelreflexkamera. Auch hier können Sie Objektive je nach Bedarf und Situation wechseln und dabei auch sehr hohen Ansprüchen Genüge tun. In unserem Sony-Systemkamera-Vergleich 2020 haben wir uns ausschließlich dieser besonders bekannten Marke gewidmet und erklären Ihnen im folgenden Ratgeber, warum eine Systemkamera von Sony nicht nur für Vlogger hochinteressant ist, sondern auch warum sie bspw. in Punkto Rauschärme Spiegelfreflexkameras in nichts nachsteht.

1. Sind Systemkameras von Sony vor allem unter Vloggern beliebt?

Was ist denn Vlogging?

Unter dem Begriff Vlogging versteht man das regelmäßige, teilweise gar tägliche Aufnehmen, Bearbeiten und Verbreiten bzw. Veröffentlichen eines Videomitschnitts auf entsprechenden Plattformen (etwa auf YouTube), von der Art her einem visuellen Tagebuch-Eintrag ähnelnd.

Der Begriff ähnelt dem bekannteren Blogging (ein Neologismus aus „Web“ und „Log“, also Logbuch), nur werden hier geäußerte Gedanken mit einer Videokamera aufgezeichnet: „Video-Logging“ oder (eingedeutscht) „Vloggen“.

Sony-Systemkameras zählen zu den beliebtesten Vlogging-Kameras, so bspw. auch zu denen des weltweit bekannten Vloggers Casey Neistat aus New York City. Wichtiger Grund hierfür ist insbesondere die hochauflösende Videoqualität der aktuellen Systemkameras von Sony.

Während die ähnlich beliebten Mittelklasse-Spiegelreflexkameras von Canon noch allesamt auf das mittlerweile fast schon veraltete Format Full HD (mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln) setzen, glänzen die aktuellen Sony-Modelle mit Ultra HD, auch 4K genannt – diese kommen auf eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln.

Das folgende Video von Casey Neistat verdeutlicht die Bedeutung einer Systemkamera von Sony für die Anwendung als Vlogging-Kamera, insbesondere im direkten Vergleich zu ähnlich beliebten Spiegelreflexkamera-Modellen von Canon:

Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile im Anwendungsbereich Vlogging bei Sony-Systemkameras im Vergleich zu modernen Spiegelreflexkameras noch einmal für Sie zusammengestellt:

    Vorteile
  • geringeres Gewicht
  • hohe Auflösung (Ultra HD/4K)
    Nachteile
  • zumeist kein dreh- bzw. schwenkbares Display
  • teilweise fehlender Touchscreen

2. Typen im Vergleich: Nähert sich APS-C nähert dem Vollformat in Riesenschritten?

Falls Sie weniger an der Videofunktion von Sony-Systemkameras interessiert sind und sich entsprechend ganz auf reine Fotografie eingeschossen haben, aber noch nicht genau wissen, auf welches Sensorformat Sie setzen sollten, wird die folgende Gegenüberstellung von Kleinbild- bzw. Vollformat vs. APS-C-Format Abhilfe schaffen:

Sensorformat Beschreibung
Vollformat
bzw. Kleinbildformatsony-alpha-7-ii Alpha 7 II
(Beispiel)
Vollformat-Kameras, das haben Sie sicherlich in dem einen oder anderen Kontext bereits gehört, gelten als die Königsklasse unter den Fotoapparaten und auch Vollformat-Systemkameras von Sony bilden da keine Ausnahme.

Aber was bringt eine Systemkamera mit einem Vollformat-Sensor überhaupt? Knapp beantwortet: Falls Sie professionell bzw. beruflich als Fotograf tätig sind oder tätig werden wollen oder sich selbst als besonders ambitionierten Hobbyfotografen bezeichnen, kommen Sie an einer Vollformatkamera nicht vorbei – beste Bildqualität erhalten Sie nur mit einem solchen Sensor.

Die größten Unterschiede zu einem APS-C-Sensor finden sich üblicherweise bei der Lichtempfindlichkeit Ihrer Fotos. Bei einer Vollformat-Kamera können Sie die ISO-Zahl dementsprechend sehr hoch schrauben (etwa bis 6.400 und teilweise sogar 12.800) und müssen qualitativ dennoch keine Einbußen befürchten. Diesen und weitere Punkte haben wir Ihnen stichpunktartig zusammengetragen:

höhere Lichtempfindlichkeit/geringeres Bildrauschen
größerer Bildwinkel
kräftigere und natürlichere Farben
geringere Schärfentiefe
mehr Detailreichtum durch besonders hohe Auflösung
keine Umrechnung mehr notwendig (30 mm am Objektiv bedeuten auch real 30 mm)

Natürlich gibt es aber auch eine Kehrseite zum Profi-Sensor:

x sehr preisintensiv (für den Body und insbesondere auch für spezielle Objektive)
x Verlust der Brennweite im Tele-Bereich
x Vollformat-Objektive sehr viel schwerer

APS-C

sony-nex-6ybNEX-6YB
(Beispiel)

APS-C ist die gebräuchliche Bezeichnung für das Crop-Format in der Fotografie – bei Sony liegt der Formatfaktor hier bei etwa 1,5. Das bedeutet, dass der Bildausschnitt und zugleich der Bildwinkel im Vergleich zum Vollformat verkleinert dargestellt wird. Wichtig: Die Brennweite bleibt von der Größe des Sensors stets unberührt.

Von den geringeren Kosten einmal abgesehen: Lohnt sich der Kauf einer Kamera mit so genanntem Crop-Sensor überhaupt? Die knappe Antwortet: Ja! Die Bildqualität von Kameras der Kategorie Crop-Format liegt bei vielen Geräten mittlerweile nur noch knapp unter den Kleinbild- bzw. Vollformat-Kameras.

Die wichtigsten Vorteile von Systemkameras mit APS-C-Sensor noch einmal im Überblick:

wegen geringerer Anschaffungskosten v.a. für Anfänger und Hobby-Fotografen geeignet
klare Vorteile bei Aufnahmen im Telebereich
besonders für Sport- und Makrofotografie geeignet (hohe Tiefenschärfe)

x geringere Lichtempfindlichkeit/mehr Bildrauschen
x kleinerer Bildwinkel
x weniger Detailreichtum

Das Besondere an einer Systemkamera von Sony

  1. Der Bildstabilisator sitzt nicht in den Objektiven, sondern in der Kamera selbst – dementsprechend sind sämtliche Sony-Systemkamera-Objektive automatisch bildstabilsiert.
  2. Die Vollformat-Modelle mit einer 7 oder einer 9 im Namen symbolisieren die Königsklasse der Systemkamera-Reihe von Sony – dies gilt insbesondere für die rauscharme Sony-Systemkamera Alpha 7 II sowie die Sony-Systemkamera Alpha 7KB. Beide Exemplare können im direkten Vergleich mit Spiegelreflexkameras (DSLRs) durchaus mithalten.
  3. Sony nutzt die so genannte BSI-Technik für dessen Systemkameras – so können deutlich mehr Leitungen auf dem Sensor verteilt werden, was dazu führt, dass sie schneller gelesen werden können. Das Serienbildtempo wird dadurch deutlich erhöht.

3. Kaufkriterien für Sony-Systemkameras: Worauf sollte man achten?

Da Sie sich mit Sony offensichtlich bereits für eine spezielle Marke entschieden haben, haben wir die besonderen Elemente der Systemkameras von Sony in unsere Kaufberatung bereits miteinbezogen. Auf die folgenden Kriterien sollten Sie beim Kauf einer neuen Systemkamera Ihrer bevorzugten Kamera-Marke bzw. Ihres Lieblings-Herstellers ganz besonders achten.

3.1. Die Auflösung: Riesen-Werte machen noch keine besseren Fotos

sony-nex-6lb-16mp

Auch mit einer Sony-Systemkamera mit einer vergleichsweise geringen Bild-Auflösung von 16 Millionen Pixeln (hier die Sony NEX-6YB) können Sie exzellente Fotos schießen – relevant ist die Größe des Bildsensors.

Gerade Fotografie-Einsteiger lassen sich von besonders hohen Bildauflösungs-Zahlen beeindrucken und das ist kaum verwunderlich: Sigma, Panasonic und Co. haben sich lange Zeit immer wieder gegenseitig überboten mit dem Anpreisen von Digitalkameras mit immer höherer Bildauflösung.

Für die Bildqualität ist die Anzahl an Megapixeln allerdings nicht entscheidend – viel wichtiger ist hier die Größe des Bildsensors. Ein Beispiel: Eine kleine Digitalkamera mit einer Auflösung von bspw. 24 Megapixeln hat normalerweise einen sehr viel kleineren Sensor als eine Systemkamera mit einer niedrigeren Auflösung (bspw. 16 Megapixel). Bei der Systemkamera haben die einzelnen Bildpunkte allerdings mehr Platz auf dem größeren Sensor, was v.a. bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Bilder zur Folge hat.

Unsere Kaufempfehlung: Lassen Sie sich von einer hohen Auflösung bzw. einer großen Anzahl an Megapixeln nicht voreilig zum Kaufen verleiten. Wichtiger noch ist die Sensorgröße – der darf gerne sehr groß sein!

3.2. Der Sensor: Hohe ISO-Werte sind nur bedingt sinnvoll

sony-systemkamera-hoher-iso-wert

Bei schlechten Lichtverhältnissen (etwa in der Abenddämmerung) lohnt sich grundlegend eine Systemkamera mit einer besonders hohen ISO-Zahl (die Sony-Systemkamera Alpha 6300, hier im Bild, kommt auf einen Wert von 51.200).

Der in unserer Produkttabelle angegebene maximale ISO-Wert zur Lichtempfindlichkeit des Sensors verrät Ihnen im Prinzip, wie gut Sie Ihre Kamera auch bei wirklich schlechten Lichtverhältnissen noch nutzen können. Mit einfachen Worten: Je höher der ISO-Wert, desto weniger Licht benötigen Sie für Ihre Aufnahmen.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit – Ihre Fotos werden so zwar künstlich aufgehellt, aber das hat Konsequenzen: Je höher Sie den ISO-Wert wählen, desto stärker wird auch das Rauschen des Bildes. Ihre Fotos wirken bei einer hohen ISO-Zahl schnell grobkörnig und verlieren schnell an Details. Für künstlerisch motivierte Fotos eignen sich hohe ISO-Zahlen aber durchaus.

sony-systemkamera-alpha7-display

Die meisten Modelle aus Sony-Systemkamera-Tests verfügen mittlerweile über neigbare Displays, was das Fotografieren und Filmen auch aus schwierigen Blickwinkeln ermöglicht.

3.3. Elektronische Sucher sind im Vorteil: Zum Display

Auch bei Systemkameras von Sony haben Sie die Wahl zwischen optischen und elektronischen Suchern – letztere bringen den großen Vorteil des so genannten Live-View mit sich. Dies bedeutet, dass Sie nicht erst durch ein Okular blicken müssen, um das Motiv zu sehen, dass sie festhalten wollen, sondern auf einen elektronischen Bildschirm – inklusive Histogramm und Hilfslinien (etwa für einen möglichst geraden Horizont).

Wir empfehlen die Anwendung des Histogramms – auf diese Weise fallen Ihnen mögliche Über- wie Unterbelichtungsfehler sprichwörtlich direkt ins Auge. Korrigieren Sie diese nicht erst im Nachhinein, sondern bestenfalls noch vor dem Auslösen. Bei einem ausschließlichen optischen Sucher müssen Sie auf diese Information verzichten.

3.4. Klassische Filmkameras werden überflüssig: Zur Videofunktion

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Die Sony Alpha 6500 nimmt Videos bereits mit Ultra High Definition (4K) auf – auch deswegen gilt sie als eine der beliebtesten Vlogging-Kameras.

Möglicherweise erinnern Sie sich noch an die großen, sperrigen Videokameras und Camcorder, die in den 1990er Jahren Urlaubsreisen begleiteten – deren Tage sind zwar schon eine ganze Weile gezählt, aber die neue Generation von Systemkameras, und ganz vorneweg die Modelle von Sony, begeistern mit völlig neuen technischen Möglichkeiten. Das Zauberwort lautet: 4K-Format.

Obwohl Full HD noch immer als Standard gilt – und mittlerweile kommt kein Film auf der Videoplattform YouTube mehr mit niedrigerer Qualität aus – setzt sich das so genannte 4K (auch Ultra High Definition genannt) immer weiter durch. Dank der wirklich riesigen Auflösung können Sie ohne bemerkenswerte Qualitätsverluste auch nach der Aufnahme einen Bildausschnitt wählen, um bspw. auf ein gefilmtes Detail hinzuweisen (wie bspw. im folgenden Video dargestellt).

Achtung: Bei Systemkameras wird zwar oft eine vergleichsweise schlechtere Audio-Qualität bemängelt, aber da können Sie mit einem externen Mikrofon Abhilfe schaffen. Falls Sie sich eine neue Sony-Systemkamera kaufen wollen, um bspw. ernsthaftes Vlogging zu betreiben, legen wir Ihnen dieses Add-on ohnehin sehr ans Herz.

3.5. Ihr Smartphone wird integriert: Zur Konnektivität

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Mit Hilfe der Near Field Communication (NFC) können Sie Ihre Sony-Systemkamera mit Ihrem Smartphone verbinden und so u.a. Selfie-Aufnahmen aus der Entfernung machen.

Neben den Standard-Verbindungen Bluetooth und WiFi bzw. WLAN steht Ihnen mittlerweile auch das so genannte NFC zur Verfügung, auf das immer mehr Systemkameras setzen. NFC steht dabei für Near Field Communication. Mit dieser Verbindungsmethode können Sie kontaktlos Daten mithilfe von Induktion in Windeseile auch auf Ihr Smartphone übertragen und mit einer entsprechenden App bearbeiten und in sozialen Netzwerken verbreiten.

3.6. Der Systemkamera-Body ist nicht alles: Zu Zubehör und Anschlüssen

Dem ambitionierten Hobbyfilmer ist schon länger bewusst: Auch der beste Systemkamera-Body nutzt nicht viel ohne sinnvoll gewählte Objektive – eine Liste der wichtigsten Objektive für unterschiedliche Zwecke haben wir für Sie in Kapitel 4.3 zusammengestellt.

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Die Anzahl an verfügbaren Wechselobjekten von Sony für die Systemkamera Ihrer Wahl wächst stetig.

Während viele Nutzer von leistungsstarken Spiegelreflexkameras gerne auf ihn verzichten, kommen Sie in manchen Situationen (bspw. bei der Event-Fotografie) dennoch nicht dran vorbei: Gemeint ist die Nutzung des integrierten Blitzes. Die meisten Sony-Systemkameras verfügen über einen Blitzschuh, mit dem Sie zusätzlich einen externen Blitz installieren können – achten Sie im Zweifel darauf, ob Ihre Wunschkamera über diesen verfügt.

Zwar kommen sämtliche von uns verglichene Modelle mit einem USB- sowie einem HDMI-Anschluss aus, anders sieht es aber bspw. mit einem Kopfhörer-Anschluss aus. Dieser kann bspw. nützlich sein, wenn Sie mit Ihrer neuen Sony-Systemkamera während einer gefilmten Theatervorstellung den Ton überprüfen wollen.

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4. Fragen und Antworten rund um Systemkameras

4.1. Was versteht man eigentlich unter SLT?

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Die Sony A99V gehört zwar zur Kategorie Single Lens Translucent (Mirror), gilt aber auch als Vollformatkamera.

SLT ist die Abkürzung für Single Lens Translucent (Mirror). Es handelt sich hierbei um eine Variation von Sony-Digitalkameras, die eine Brückenfunktion zwischen den hier vorgestellten spiegellosen Systemkameras sowie gewöhnlichen (digitalen) Spiegelreflexkameras einnehmen (DSLRs).

Translucent ist dabei mit „teildurchlässig“ zu übersetzen – die Rede ist hier also von einem teildurchlässigen Spiegel, der für die Umlenkung des Lichtbildes auf den Kamerasensor verantwortlich ist. Hinsichtlich der Form und Größe des Sensors gibt es hier große Gemeinsamkeiten mit einer DSLR-Kamera, was die Verwendung von so genannten Wechselobjektiven ermöglicht.

Der wichtigste Unterschied zu den DSLRs: Das Sucherbild wird elektronisch generiert, was einen deutlich schnelleren Autofokus ermöglicht und insbesondere bei Videoaufnahmen nützlich ist. Auch Serienbilder gelingen mit einer außergewöhnlich hohen Geschwindigkeit.

4.2. Was hat es eigentlich mit der Tiefenschärfe auf sich?

Unter dem Begriff Tiefenschärfe versteht man die Ausdehnung des Schärfebereichs sowohl vor wie auch hinter dem Fokuspunkt (siehe Grafik). Abhängig ist die Tiefenschärfe einerseits von der jeweils gewählten Öffnung der Blende (Blendengröße) und andererseits vom Maßstab der Abbildung.

Je größer Sie die Öffnung der Blende in einem lichtstarken Objektiv gewählt haben, desto geringer wird die Tiefenschärfe, was bspw. bei Portrait-Aufnahmen gewollt ist. Bei Landschaftsaufnahmen hingegen wollen Sie möglicherweise einen bestimmten Bildabschnitt besonders scharf in den Fokus rücken; dann lohnt es sich, die Blendenöffnung besonders klein zu halten.

Der Abbildungsmaßstab ist von der Größe des Sensors bzw. Films, von der Brennweite wie auch vom Abstand zu Fotomotiv abhängig. Es gilt: Je größer der Sensor Ihrer Systemkamera ist, desto geringer ist die Tiefenschärfe – auch wenn Blende und Motivgröße gleich bleiben.

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Durch das Schließen der Blende wird die Tiefenschärfe vergrößert.

4.3. Welche Systemkamera-Objektive von Sony eignen sich für welche Zwecke am besten?

Für Systemkameras von Sony gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Wechselobjektiven (getrennt in in Kleinbild- bzw. Vollformat sowie APS-C-Format). Die wichtigsten haben wir für Sie in der folgenden Tabelle aufgelistet:

Sony-Objektiv Beschreibung
SEL 85mm F1.8

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SEL 35mm F2.8

sony-systemkamera-sel-35-f28z

  • Vollformat, E-Mount
  • Standard-Objektiv für Portrait-Aufnahmen
  • relativ niedrige Festbrennweite (35 mm)
SAL 16mm F2.8

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  • Vollformat, A-Mount
  • Fisheye-Konvertier-Linse
  • extremer Weitwinkel, für künstlerische Fotos
SEL 35mm F1.8

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  • APS-C, E-Mount
  • Standard-Objektiv, für Portrait-Aufnahmen
  • relativ niedrige Festbrennweite
SEL 10-18mm F4

sony-systemkamera-sel1018f4

  • APS-C, E-Mount
  • Weitwinkel-Zoomobjektiv
  • geeignet für Architektur- und Landschaftsaufnahmen
SEL 18-105mm F4

sony-systemkamera-sel18105f4

  • APS-C, E-Mount
  • Standard-Zoomobjektiv, ein so genanntes „Immerdrauf“-Objektiv
  • insbesondere für Videoaufnahmen geeignet
Systemkameras mit Sucher bei der Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest führte im Frühjahr 2017 einen Digitalkamera -Test durch, allerdings keinen exklusiven Sony-Systemkamera-Test. Neben der Alpha 99 II von Sony, die eigentlich als Vollformatkamera zählt, schnitten beim Kamera-Test der Stiftung vom März 2017 insbesondere Modelle von Fujfilm und Panasonic gut ab; einen Sony-Systemkamera-Testsieger gab es keinen.

4.4. Was versteckt sich hinter den Abkürzungen NEX bzw. E-Mount?

Die meisten Kameras aus unserem Sony-Systemkamera-Vergleich 2020 stammen aus Sonys Alpha-Reihe – alle anderen tragen die Bezeichnung NEX. Was hat es aber damit auf sich? Zunächst: NEX steht für New E-Mount eXperience. Das „E“ in E-Mount wiederum bezieht sich auf den Anfangsbuchstaben von „Eighteen“ und das wiederum kommt von der Brennweite 18mm.

Der Bildsensor von Sony NEX-Systemkameras ist im Hinblick auf Aufbau und Bildqualität durchaus mit digitalen Spiegelreflexkameras vergleichbar, allerdings fehlt hier bei älteren Modellen der Spiegelreflexsucher. Die meisten der von uns verglichenen Modelle verfügen jedoch bereits über einen elektronischen Sucher.

Bildnachweise: r.classen/Shutterstock, alex makarenko/Shutterstock (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Gibt der Sony-Systemkameras-Vergleich auf Vergleich.org einen Überblick über das gesamte Spektrum an Herstellern im Bereich Sony-Systemkameras?

Unser Sony-Systemkameras-Vergleich stellt 11 Sony-Systemkameras von 1 verschiedenen Herstellern vor. Die Liste umfasst unter anderem Produkte von folgenden Herstellern: Sony. Mehr Informationen »

Welche Sony-Systemkameras aus dem Vergleich.org-Vergleich warten mit dem günstigsten Preis auf?

Das günstigstes Sony-Systemkamera in unserem Vergleich kostet nur 260,00 Euro und ist ideal für preisbewusste Kunden. Wer bereit ist, für bessere Qualität ein wenig mehr auszugeben, ist mir unserem Preis-Leistungs-Sieger Sony Alpha 7M2 gut beraten. Mehr Informationen »

Gibt es im Sony-Systemkameras-Vergleich auf Vergleich.org ein Sony-Systemkamera, welches besonders häufig von Kunden bewertet wurde?

Ein Sony-Systemkamera aus dem Vergleich.org-Vergleich sticht durch besonders viele Kundenrezensionen hervor: Das Sony Alpha 6000 wurde 1178-mal bewertet. Mehr Informationen »

Welches Sony-Systemkamera aus dem Vergleich.org-Vergleich wurde von anderen Kunden mit der besten Bewertung ausgezeichnet?

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Welches Sony-Systemkamera aus dem Vergleich hat das Team der VGL-Verlagsgesellschaft mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet?

Da sich gleich mehrere Sony-Systemkameras aus dem Vergleich positiv hervorgetan haben, hat die VGL-Redaktion die Bestnote "SEHR GUT" insgesamt 5-mal vergeben. Folgende Modelle wurden damit ausgezeichnet: Sony Alpha 7M3, Sony Alpha 7M2, Sony Alpha 7RM2, Sony Alpha 6500 und Sony Alpha 6600 Mehr Informationen »

Welche Sony-Systemkameras hat die VGL-Redaktion für den Sony-Systemkameras-Vergleich ausgewählt und bewertet?

Das Vergleich.org-Team hat insgesamt 11 Sony-Systemkameras für den Vergleich ausgewählt. Wir präsentieren Ihnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Herstellern und Modellen, z. B.: Sony Alpha 7M3, Sony Alpha 7M2, Sony Alpha 7RM2, Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6600, Sony Alpha 7s, Sony Alpha 7, Sony Alpha 6400, Sony Alpha 6100, Sony Alpha 5100 und Sony Alpha 6000 Mehr Informationen »

Welche weiteren Suchbegriffe sind für Kunden, die sich für Sony-Systemkameras interessieren, relevant?

Wenn Sie auf der Suche nach einem Sony-Systemkamera-Modell sind, können auch Suchbegriffe wie „Sony Alpha 6400“, „Sony Alpha 5100“ und „Sony Alpha 6100“ relevant für Sie sein. Mehr Informationen »

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