Outdoor-Kamera Test 2016

Die 7 besten Outdoor-Kameras im Vergleich.

AbbildungTestsiegerOlympus TG-4GoPro HERO4Nikon Coolpix AW130Preis-Leistungs-SiegerPanasonic DMC-FT5EG9-D LumixCanon PowerShot D30Nikon Coolpix S33Ricoh WG-30
ModellOlympus TG-4GoPro HERO4Nikon Coolpix AW130Panasonic DMC-FT5EG9-D LumixCanon PowerShot D30Nikon Coolpix S33Ricoh WG-30
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
06/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
63 Bewertungen
196 Bewertungen
66 Bewertungen
207 Bewertungen
49 Bewertungen
272 Bewertungen
10 Bewertungen
max. Auflösung16 Megapixel12 Megapixel16 Megapixel16,1 Megapixel12,1 Megapixel13,2 Megapixel12 Megapixel
DisplayMit dem Display können Funktionen gesteuert und aufgenommene Bilder oder Videos angeschaut werden.3 Zoll2 Zoll7,6 Zoll3 Zoll3 Zoll2,7 Zoll2,7 Zoll
optischer ZoomJe größer der Wert des Zooms ist, desto näher kann das Motiv abgebildet werden. Die Brennweite wird verändert und das Bild bleibt trotz Zoom gestochen scharf.

Da die Outdoor Kamera durch das Schutzgehäuse den Zoom nicht ausfahren kann, ist er im Vergleich zu normalen Digitalkameras klein.
4-fach5-fach4,6-fach5-fach3-fach5-fach
stoßfest
max. Falltiefe

bis 2 m

k. A.

bis 2,1 m

bis 2 m

bis 2 m

bis 1,5 m

bis 1,5 m
wasserdicht
max. Wassertiefe

bis 15 m

bis 40 m

bis 30 m

bis 13 m

bis 25 m

bis 10 m

bis 12 m
staubdicht
kältebeständig
Blitz
WLAN / WiFiDie WLAN-Funktion (auch WiFi-Funktion genannt) ermöglicht der Kamera ein eigenes Netzwerk aufzubauen. In dieses kann man sich über Geräte mit Internetempfang und per Passwort einwählen. So lassen sich Daten, wie Bilder und Videos, einfach übertragen – beispielsweise auf das Smartphone.

Das ist ebenfalls nützlich, wenn Sie die Daten schnell auf eine Internet-Cloud oder ein soziales Netzwerk hochladen möchten.
Farbe
weitere Farben
schwarz
rot
silberarmeegrün
blau, schwarz, gelb
orange
blau, weiß, armeegrün
blaugelb
blau, weiß, pink
schwarz
orange
Vorteile
  • hält -10 °C aus und ist bis zu 100 kg bruchsicher
  • kratzfestes Display
  • lichtstarke Blende für die tiefe See
  • Makro- und Mikroskopmodus ermöglichen vielfältige Motive
  • intuitive Bedienung
  • mit Zeitraffer-Aufnahme (für z.B. Pflanzen-Wachstum)
  • mit Bluetooth für schnelle Datenübertragung
  • bietet viele Format-Einstellungen
  • hält -10 °C aus
  • schnelle Auslösezeit
  • empfängt Geo-Daten für Routenplanung
  • viele Funktionen für unterwegs (z.B. GPS, Kompass)
  • mit Zeitraffer-Aufnahme (für z.B. Pflanzen-Wachstum)
  • optischer Bild-Stabilisator gleicht Wackler aus
  • schnelle Auslösezeit
  • hält -10 °C aus
  • schnelle Auslösezeit
  • optischer Bild-Stabilisator gleicht Wackler aus
  • Makro- und Mikroskopmodus ermöglichen vielfältige Motive
  • intuitive Bedienung
  • schnelle Auslösezeit
  • grelle Farben, um sie bei Verlust im Wasser zu finden
  • hält -10 °C aus
  • viele Halterungen (Saugnapf, Lenker-Halterung)
  • auch ohne WiFi/WLAN erhältlich (rot, schwarz)
  • Makromodus ermöglicht vielfältige Motive
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Outdoor-Kamera-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Outdoorkamera ist für den Einsatz außerhalb der eigenen vier Wände am besten geeignet, da sie kompakt gebaut ist und sich gut und sicher transportieren lässt. Mit ihr können Bilder und Videos aufgenommen werden, die durch ihr robustes Gehäuse eine mittlere Bildqualität aufweisen.
  • Das Markenzeichen der Outdoor Kamera ist ihre Stabilität: Sie ist wasserfest, staubsicher, stoßfest und kälteresistent. Somit kann sie im Winter- und im Sommerurlaub mitgenommen werden, ohne durch Sand, Schnee oder Wasser kaputt zu gehen.
  • Am beliebtesten ist ihre Funktion als Unterwasser-Digitalkamera. Die Bilder können sich sehen lassen und machen im Fotoalbum die beste Figur. Die Belichtung der Outdoor Kamera hält sich unter Wasser jedoch in Grenzen und sie sollte hauptsächlich in der Nähe der Wasseroberfläche genutzt werden.

outdoor kamera test
Wenn der Urlaub naht und Sie Ihre Kinder beim Toben am Strang fotografieren wollen, kann der Sand schnell das Aus für Ihre Digitalkamera darstellen. Und nicht nur auf diesen muss aufgepasst werden, auch Wasser stellt eine Bedrohung dar. Wenn Ihre Tochter nach einer Schwimmtour im Meer die nassen Haare ausschüttelt, können schon kleinste Tropfen in das Gehäuse gelangen und die Kamera ist kaputt.

Wenn auch Sie, wie die meisten Deutschen (Statistik 2016), den Strandurlaub lieben, ist die Outdoor Kamera genau das richtige für Ihre Familie. Wir informieren in unserem Outdoor Kamera Vergleich über die besten Outdoor Kameras und darüber, was einen Outdoor Kamera Testsieger ausmacht.

1. Was ist eine Outdoor Kamera und wo kommt sie zum Einsatz?

sdsc

Die Nikon Coolpix AW120 schnitt Mitte 2014 bei der Stiftung Warentest als Outdoorkamera Testsieger am besten ab. Mittlerweile hat Nikon neuere Modelle, wie die Nikon Coolpix AW130 auf dem Markt.

Die Outdoor Kamera zeichnet sich durch ihre robuste Statur aus. Sie trotzt:

  • Wasser, bis zu 40 Meter Tiefe
  • Stößen, bis zu 2 Meter Fallhöhe
  • Staub und Körnern

Zudem sind sie der Kompaktkamera in ihrer Statur ähnlich: klein und handlich.

Über Sonnenmilch, Sand, Wasserspritzer und Stürze kann die Outdoor Kamera nur schmunzeln. Mit ihr kann problemlos die Sandburg in Nahaufnahme geknipst werden, auch Schlachten im Meer oder mit Wasserpistolen sind keine Hürde. Wenn sie vor hemmungslosem Urlaubsspaß am Ende des Tages im Sand landet, können Sie sie aufheben, den Staub abpusten und weiter fotografieren – sogar unter Wasser!

Unter dem dicken Gehäuse und der komprimierten Form stellen Sie sich wahrscheinlich die Frage:Und wie ist das Ergebnis der Bilder?

Die Stiftung Warentest beurteilte in ihrem Outdoorkamera Test (06/2014) zehn Outdoor Kameras und kam zu dem Ergebnis: Ihre robuste Statur beeinträchtigt das Objektiv, da es recht klein sein muss und dadurch nicht so lichtstark ist. Die teureren Modelle sind jedoch in der Lage, dieses Manko durch hochwertige Technik auszugleichen.

Fazit: Alle Outdoor Kameras sind wasserdicht, stoßfest und staubsicher. Die Bildqualität der Outdoorkamera ist mittelmäßig, außer Sie erwerben eine 250 € teure Outdoot Kamera für besser eingebaute Technik. Mit vielen neuen Funktionen wird die Bedienung aber meist komplizierter.

2. Die Outdoorkamera vereint verschiedene Kamera-Typen in sich

Kamera-Typ Merkmale zur Outdoorkamera
klassische Digitalkameradigitalkamera Funktion: Licht wird durch eine Blende und einen Verschluss so gesteuert, dass es durch ein Objektiv, auch Linse genannt, auf einen elektrischen Sensor, den Bildwandler, gelangt. Der innere Bildprozessor berechnet die Daten und macht aus dem digitalen Signal das fertige Foto.
Kompaktkamerakompaktkamera Format: Das kleine Format eignet sich für unterwegs und passt in die Hosentasche. Um die Bildqualität trotz geringer Größe zu halten, werden große Sensoren verbaut. Außerdem erledigt die Software einen großen Teil der Arbeit und bearbeitet die Bilder per Automatikfunktion.
Unterwasserkamerawasserdichte Kamera Stabilität: Die wasserdichte Digitalkamera kann unter Wasser genutzt werden. Ihr Gehäuse lässt kein Wasser eindringen und ist allgemein sehr robust gebaut. Der Fokus liegt auf einer guten Belichtung der Unterwasser-Verhältnisse, die sich sehr von der normalen Landaufnahme unterscheiden (Reflexionen).
Action CamAction Cam Schnelligkeit: Schnelle und scharfe Aufnahmen bilden eine vereinte Funktion. Action-Aufnahmen sollen unterwegs spontan gelingen und selbst Ruckler müssen dabei verziehen werden. Spezielle Systeme werden eingebaut, wie optische Bild-Stabilisatoren, die dieses Konzept ermöglichen.
Die Outdoor Kamera vereint vier Kamera-Typen in sich: die Mechanik der klassischen Digitalkamera, die Form der Kompaktkamera, die Stabilität der Unterwasserkamera und die Schnelligkeit der Action Kamera.

3. Kaufberatung für die Outdoor Kamera

3.1. Die wichtigsten Eigenschaften

Historischer Beginn

Die wasserdichte Kamera wird durch Nikon berühmt. Das Unternehmen erhält 1963 die Lizenz der 1957 entwickelten Kleinbild-Unterwasserkamera und vermarktet sie bis 2001 mit verschiedenen Spiegelreflextechniken. Die weltweit ersten Unterwasser-Fotografien entstanden 1856, als Begründer der Unterwasserfotografie gilt jedoch der Franzose Loius Boutan mit seinen Unterwasser-Fotos von 1893.

Eine Outdoorkamera erkennen Sie nicht unbedingt auf dem ersten Blick und fragen sich vielleicht, welche Eigenschaften eine Digitalkamera zur Outdoorkamera machen. Wie bieten Ihnen in unserem Outdoor Kamera Test 2016 eine Übersicht über die wichtigsten Attribute:

Wasserdicht

Eine Outdoor Kamera ist nicht nur wasserfest und verträgt Spritzwasser, sondern sie ist wasserdicht und somit zum Tauchen geeignet. Das Gehäuse ummantelt empfindliche Teile und lässt selbst bei steigendem Wasserdruck kein Wasser eindringen. Das Objektiv und sämtliche Elektronik werden abgedichtet. Auch der Sichtbereich wird mit einer Glasscheibe versiegelt, die unter Wasser für klare Sicht sorgt.

Auf der Rückseite Ihrer Outdoor Kamera können Sie ablesen, wie viele Meter Sie das Gerät mit in die Tiefe des Meeres nehmen können. Tauchen Sie tiefer als vorgesehen, lässt der Druck unter Wasser Lücken entstehen und das Innere Ihre Kamera wird nass – sie geht kaputt.

Stoßfest

Mit dem speziellen Gehäuse für die Wasserdichte geht automatisch eine gewisse Robustheit einher. Zudem umgeben manche Outdoorkamera-Gehäuse zusätzliche Kunststoffkanten. Die Stiftung Warentest bestätigt: Einen ein-Meter Sturz auf Beton überstehen sie alle, sogar in dreifacher Ausführung (06/2014). Einige Hersteller von Outdoor Kameras geben sogar eine Fallhöhe über 2 Meter an. Probieren sollten Sie dies jedoch nicht, da Sie nicht wissen, wie dieser Wert zustande gekommen ist. Am Ende sind Sie der Leidtragende mit einer zerbröckelten Outdoor Kamera.

Unter Wasser stoßfest? Da die Unterwasserkamera in größeren Tiefen einem entsprechenden Druck ausgesetzt ist, kann die Stoßfestigkeit, zum Beispiel an einem Felsen, darunter leiden. Vermeiden Sie unter Wasser den Kontakt der Kamera mit härteren Gegenständen!

Staubsicher
powershot

Kompakt in allen Ehren, aber ist Ihre Kamera zu klein, kann sie nicht länger effektiv bedient werden. Der Hersteller DizauL bezeichnet seine Spiegelreflexkamera als die kleinste der Welt.

Die Glasscheibe vor dem Sichtbereich und das robuste Gehäuse helfen nicht nur gegen Wasser und Stürze, sondern schützen auch vor Staub und Sandkörnern.

Achten Sie also auf diese drei Attribute beim Kauf einer Outdoor Kamera. So sind Sie während eines Strandurlaubs für alle Gegebenheiten gesichert: vor Sand vom Sandstrand, Wasser vom Meer und Schäden durch den tiefen Fall.

3.2. Winter- statt Sommerurlaub

Wenn Sie lieber Urlaub im Schnee machen und Snowboarden Ihre Leidenschaft ist, können wir Ihnen ebenfalls eine Outdoor Kamera ans Herz legen.

Schnee ist nicht viel anders als Wasser und viele Unterwasserkameras vertragen nicht nur die Kälte im tiefen Meer. Bis zu – 10 °C verkraften die robustesten Outdoor Kameras und können durch ihre drei wichtigen Eigenschaften auch den Sturz in einen Haufen Schnee überstehen. Selbst Fotos während einer Schneeballschlacht sind nicht Tabu.

Ob Sommer, Winter, Strand oder Berge, die Outdoor Kamera ist für Outdoor geeignet, egal wo Sie außerhalb Ihrer vier Wände sind. Nur in Feuer sollte sie nicht fallen!

infrarot kamera

3.3. Bedienungs-Elemente

Heutzutage haben alle Fotoapparate, also auch die wasserdichte Kamera, eine Software zur aktiven Bildbearbeitung integriert. Sie können verschiedene Filter über Ihr Bild legen und aus Ihrem Stubentiger eine Comic-Figur werden lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im Outdoor Kamera Test verraten wir Ihnen, welche Bedien-Elemente wichtig oder eher unwichtig sind:

Zoom
action kamera

Die Fotos einer Outdoor Kamera eignen sich perfekt für ein Fotoalbum. So können Sie Urlaubsbilder am besten in Erinnerung behalten.

Die Stiftung Warentest hat die Effektivität vom Zoom einer Outdoorkamera wie folgt beschrieben: „Ferne Motive bleiben fern“ (im Artikel vom 06/2014) und das trifft es auch sehr gut. Rein technisch ist es unmöglich, dass der wasserdichte Mantel einen Zoom zulässt. Denn dafür müsste das Objektiv aus dem Gehäuse herausfahren und das kann es nicht. Die Möglichkeiten sind also begrenzt und der Zoom fällt gering aus. Ganz unwichtig ist er zwar nicht, aber die Spezialität der Outdoorkamera wird diese Funktion nicht.

eher unwichtig

Routenplanung-Extras

Viele Outdoorkameras im höheren Preissegment (ab 250 €) haben ein Repertoire an Extras zu bieten, die besonders für Reiselustige interessant sein dürften. GPS, Kompass und Höhenmesser lassen Abenteurer auch ohne Karte durch den Wald finden und bringen ein Gefühl von Freiheit mit sich. Wer die Outdoor Kamera nicht nur als Unterwasser-Digitalkamera sieht, sondern zu Fuß oder mit Rad auf Reisen geht, kann die oldschool-Messgeräte daheim lassen und mit der Kamera arbeiten.

wichtig für Abenteurer an Land

Videoaufnahmen: die Film-Funktion

Die Bildqualität von Videos und die Tonqualität sind bei den meisten Outdoorkameras unzureichend. Auch die Stiftung Warentest kann unter ihren zehn getesteten Outdoorkameras lediglich eine als „filmreif“ vorstellen. Farben und Ton, sowie allgemeines Bildrauschen machen diese Film-Funktion bei vielen Modellen eher unbrauchbar.

unwichtig

WiFi/WLAN
digitalkamera wasserdicht

Eine Unterwasser-Videokamera kann auch eine Einwegkamera sein. Diese ist jedoch analog und der Film muss wie früher kostenpflichtig entwickelt werden.

Die WiFi-Funktion in Kameras ist keine Seltenheit mehr. Trotzdem ist sie nicht standardmäßig in jeder Kamera verbaut. Eine Netzwerkkamera nennt sich IP-Kamera weshalb die Outdoor Kamera mit WLAN eine IP-Kamera für Outdoor ist.

Mit WLAN in der Digitalkamera können Sie:

  • schnell und einfach das Foto und/oder Video auf das Smartphone transferieren und z.B. bei Facebook hochladen
  • Ihre Digitalkamera aus der Ferne Steuern (z.B. IP-Kamera als Überwachungskamera für außen)

Sobald Sie die WiFI-Funktion in Ihrer Outdoor Kamera aktivieren, erstellt das Gerät sein eigenes WLAN-Netzwerk. Wie dieses heißt und wie Sie es mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop verbinden können, steht auf dem Display der Digitalkamera. Geben Sie die Daten im Zweitgerät ein und schon sind die mobilen Geräte miteinander verbunden.

wichtig für schnelle Übertragung und Kontrolle

Hier noch einmal alle Vor-und Nachteile der Outdoorkamera auf einen Blick:

  • robust: wasserdicht, staubsicher, stoßfest, kälteresistent
  • vereint die Vorteile von vier Kamera-Typen in sich (stabil, schnell und kompakt)
  • ideal für jeden Urlaub geeignet: Winter und Sommer, Schnee und Meer
  • geringer Zoom
  • schlechte Video-Qualität

Mini Kamera

4. Tipps für die Outdoor Kamera als Unterwasserkamera: Unterwasserfotos

  1. Augenschutz: Um unter Wasser ordentlich sehen zu können, benötigen Sie eine Schwimmbrille. Durch direkten Kontakt von Wasser auf die Kontaktlinse können Sie Ihre Umgebung nur verschwommen wahrnehmen. Die Schwimmbrille sorgt für eine klare Sicht.
  2. Sicherheit: Ihre Outdoorkamera ist zwar eine wasserdichte Digitalkamera, steht unter Wasser jedoch unter großem Druck. Ecken Sie mit ihr also lieber nicht an. Auch der Sprung ins kühle Nass kann unglücklich enden, da ein starker Aufprall auf Wasser manchmal schon ausreicht, um das Gehäuse zu schädigen.
  3. Lichtverhältnisse: Je tiefer Sie tauchen, umso dunkler wird Ihre Umgebung. So gehen selbst die kräftigen Farben der tropischen Fische in matschiges Grau über. Um die Bedingungen optimal zu halten, empfehlen wir Ihnen den Tauchgang während eines wolkenlosen Himmels und wenn die Sonne am höchsten steht vorzunehmen. Wenn Sie dann noch nah an der Wasseroberfläche bleiben, entstehen die besten Bilder und Filme.
  4. Motivnähe: Ein weiterer Aspekt unter der Kategorie „Lichtverhältnisse“ ist die Nähe zum Motiv. Je näher Sie ihrem Wunschobjekt, Wunschtier oder Wunschmenschen kommen, umso besser steht es um die Lichtverhältnisse. Verschrecken Sie aber keine Fische oder zerstören gar Korallen bei ihrem Versuch, sie in einer Makroaufnahme zu erwischen – nähern Sie sich langsam!
  5. Foto schießen: Um so wenig wie möglich zu wackeln, was unter Wasser schwimmend und bei Wellengang nicht ganz einfach ist, können Sie nur weniger gegen Verwackler versuchen: die Kamera mit beiden Händen fixieren, beim Auslösen die Luft anhalten und hoffen, dass der Bildstabilisator gut reagiert. Das gilt auch für Filme.
  6. Sauberkeit: Salzwasser zersetzt ganze Schiffe, also säubern Sie nach der Tour im Meer das Gehäuse mit Leitungswasser und trocknen Sie es gut ab.

Natürlich können Sie auch, anstelle Bilder zu machen, einen Film aufnehmen. Dabei lassen sich beispielsweise Fische beim Schwimmen betrachten:

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Outdoor Kamera

5.1. Welche Hersteller für die Outdoor Kamera (z.B. Nikon) gibt es noch?

Es gibt keine Hersteller die sich lediglich auf die Outdoor Kamera spezialisieren. Alle Hersteller haben auch Produkte und Marken für andere Kamera-Typen. Besonders bekannt ist die Outdoor Kamera Nikon und Outdoor Kamera Panasonic. Aber auch Olympus, Sony oder Canon produzieren gute Digitalkameras. Wir geben ihnen in unserem Outdoor Kamera Test einen Überblick der bekanntesten Hersteller, von denen Sie meist bedenkenlos eine Outdoorkamera kaufen können:

  • Panasonic
  • Nikon
  • Canon
  • Fujifilm
  • Sony
  • Olympus
  • Lumix
  • GoPro
  • IceFox
  • Ricoh

5.2. Hat jede Outdoor Kamera WLAN?

wlan Kamera outdoor

Informationen zur Kamera finden Sie auf dem Gerät selbst. Meist auf der Rück-, manchmal auf der Frontseite.

Einige Outdoor Kameras haben WLAN, oder auch WiFi genannt und können ihr eigenes kleines Netzwerk aufbauen, über welches zu anderen mobilen Geräten oder Geräten mit Internet eine Verbindung hergestellt werden kann. Allerdings haben nicht alle Digitalkameras, Unterwasserkameras oder Outdoorkameras diese Funktion.

Interessieren Sie sich für eine Outdoor Kamera mit WLAN/WiFi, dann achten Sie auf die Angaben des Herstellers oder schauen Sie in unsere Produkttabelle nach entsprechenden Geräten.

5.3. Wie tief kann die wasserdichte Outdoor Kamera abtauchen?

Eines der wichtigsten Faktoren für eine Outdoor Kamera ist, dass sie in die Kategorie der wasserdichten Kameras gehört. Dies bedeutet nicht, dass jede Outdoorkamera gleich tief tauchen kann. Von 10 Metern bis 40 Metern ist alles möglich. Den Hinweis, wie tief Sie mit Ihrer Unterwasserkamera abtauchen können, finden Sie beim Hersteller oder auf der Rückseite Ihrer Outdoor Kamera. Sie können auch gern unseren Unterwasserkamera Test zu Rate ziehen.

Wollen Sie nur mit Schnorchel und Flossen im seichten Wasser paddeln, sind 10 Meter übrigens mehr als ausreichend. Auf diesen Wert müssen Sie nur achten, wenn Sie wirklich in die Tiefe wollen, beispielsweise mit einer Sauerstoffflasche.

5.4. Eignet sich die Outdoor Kamera als Überwachungskamera?

Über WLAN oder Wifi können Sie die Outdoor Kamera wie eine WLAN-Kamera aus der Ferne steuern. Durch ihr wasserdichtes Gehäuse kann sie zudem problemlos im Freien angebracht werden, ohne Schaden bei Regen zu nehmen. Als Überwachungskamera ist sie somit prinzipiell geeignet. Mit genügend Licht kann sie außerdem selbst in der Nacht noch gute Bilder erzeugen. Wird beispielsweise Ihr Garten sehr dunkel, kann die Outdoor Kamera nur noch schwarze Fotos zustande bringen.

Sie benötigen in solchen Fällen eine Infrarot-Kamera. Diese kann selbst ohne äußere Lichteinwirkung als Nachtsicht-Kamera herhalten und ist durch spezielle Verankerungen und Neigungswinkel für den Job als Überwachungskamera gut geeignet. Für private Aufnahmen, die Sie in Ihr Fotoalbum kleben wollen, sollten Sie lieber am Tag und bei guten Lichteinfall fotografieren.

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