Das Wichtigste in Kürze
  • In Tests im Internet überzeugen Mini-Powerbanks durch eine sehr kompakte Bauweise, sodass sie auch problemlos in der Jacken- oder Hosentasche transportiert werden können. Die hinsichtlich Kompaktheit besten Mini-Powerbanks sind kaum größer als eine Kreditkarte.

1. Welche Akkukapazität benötigt eine kleine Powerbank?

Grundsätzlich gilt: je höher die Akkukapazität, desto größer und schwerer die Powerbank. Ist eine möglichst platzsparende Bauweise das oberste Gütekriterium, muss man bezüglich Akkukapazität gegebenenfalls einen Kompromiss eingehen. Im Gegensatz zu größeren Modellen kommen Mini-Powerbanks nicht an 20.000 mAh Akkukapazität oder vergleichbare Werte heran.

Besonders handliche Mini-Powerbanks aus dem Vergleich verfügen über ca. 5000 mAh (Milliamperestunden) und können alle gängigen Smartphone-Modelle mindestens einmal voll aufladen – genug, um auch bei intensiver Nutzung einen Tag ohne Stromquelle auszukommen. Wer mindestens zwei volle Akkuladungen benötigt oder mehr als ein Gerät voll aufladen möchte, ist mit einer Mini-Powerbank mit 10.000 mAh gut beraten. Derartige Powerbanks sind zwar etwas voluminöser, aber immer noch äußerst leicht zu transportieren.

Hinweis: Powerbank-Hersteller geben die Akkukapazität in Bezug auf den internen Akku an. Dieser hat eine andere Spannung als aufzuladende Geräte – die dadurch benötigte Spannungsumwandlung resultiert in einer geringeren Kapazität als vom Hersteller angegeben.

2. Welche Geräte können mit einer Mini-Powerbank geladen werden?

Es ist unerheblich, ob Micro-USB, USB-C- oder Lightning-Anschluss, Mini-Powerbanks eignen sich für die Energieversorgung aller gängigen Smartphones. Über die USB-Schnittstelle kann die Powerbank mit dem Smartphone-Ladekabel verbunden werden, verfügt die Powerbank dann noch über denselben Anschluss wie Ihr Smartphone, z. B. Mircro-USB, kann die Powerbank auch mit dem Smartphone-Kabel aufgeladen werden.

Benötigt man die Powerbank jedoch nicht nur für das Smartphone, sondern auch für Kamera oder Tablet, sollte man sich an größere Modelle mit ca. 20.000 mAh (oder mehr) halten. Sie finden diese in unseren separaten Vergleichen:

3. Nach welcher Ladedauer ist eine Mini-Powerbank bereit für einen Test-Einsatz?

Um Auskunft über den Ladezustand geben zu können, verfügen die meisten Mini-Powerbanks entweder über LED-Leuchten oder Prozent-Anzeigen. Möchte man bereits vor dem Kaufen einer Mini-Powerbank deren ungefähre Ladezeit ermitteln, kann man die Akkukapazität der Powerbank durch den Ampere-Output des Ladegerätes teilen. Bei einer angenommenen Kapazität von 5.000 mAh und einem Output von 1 Ah (entspricht 1.000 mAh) ergibt das eine Ladedauer von ca. 5 Stunden (5.000/1.000).

Mini-Powerbank-Test