2.1. Lesebrillen gibt es in vielen verschiedenen Sehstärken
Was bedeutet das + oder – vor der Dioptrienangabe?
Das + oder das – vor dem Dioptrienwert gibt an, ob es sich um eine Brille für kurz- oder weitsichtige Personen handelt. Lesebrillen sind für weitsichtige Personen geeignet und haben deshalb Sehstärken im positiven Bereich. Weitsichtigkeit bedeutet, dass Sie in der Ferne scharf und in der Nähe verschwommen sehen.
Lesebrillen als Damenbrillen und Herrenbrillen gibt es in Sehstärken von + 0,5 Dioptrien bis hin zu + 4,0 Dioptrien. Ein paar Hersteller bieten auch Modelle mit noch höherer Sehstärke an.
Lesebrillen sind vor allem als Lesehilfe für Personen mit einer Altersweitsichtigkeit geeignet. Im Alter verhärtet sich die Augenlinse und die Augenmuskulatur schafft es nicht mehr, das Auge an unterschiedliche Sehdistanzen anzupassen.

Auch in Bezug auf Farben und Design bietet die Marke nicht nur diese Jones-New-York-Lesebrillen an, sondern auch modische Alternativen.
Dieser Prozess beginnt in etwa ab dem 40. Lebensjahr und führt dazu, dass Sie Objekte in der Nähe nicht mehr scharf erkennen können.
Um festzustellen, welche Sehstärke Sie benötigen, sollten Sie einen Sehtest beim Optiker machen.

Ab dem 40. Lebensjahr benötigen die meisten Personen eine Lesebrille.
Zudem kann der Optiker ausschließen, dass bei Ihnen eine Hornhautverkrümmung besteht. Für Personen mit einer Hornhautverkrümmung eignen sich Lesebrillen nicht, da diese das Problem nicht beheben.
Die meisten Marken bieten Fertiglesebrillen in 0,5-Dioptrien-Abstufungen an. So ist auch für Sie garantiert die passende Lesebrillen-Stärke dabei.
Möchten Sie Ihre Brillenstärke exakt auf Ihre Augen anpassen lassen, dann ist es möglich, Ihre Altersweitsichtigkeit durch einen Optiker genau bestimmen zu lassen. Wie eine Brille oder Sonnenbrille mit Sehstärke wird dann Ihre Lesebrille extra für Ihre Sehstärke gefertigt. Beim Optiker können Sie dann eine moderne Lesebrille mit einem Brillengestell wählen, das genau zu Ihrem Stil passt, zum Beispiel von Ray Ban oder Tom Ford.
2.2. Federscharniere verhindern ein schnelles Abbrechen der Brillenbügel

Lesebrillen mit Testsieger-Potenzial sollten über Federscharniere verfügen.
Die meisten Lesebrillen sind mit Federscharnieren ausgestattet. Diese sind im Gegensatz zu Standardscharnieren flexibler und können auch über einen Winkel von 90° nach außen gebogen werden.
Sie federn einfach wieder in diesen Ausgangswinkel zurück, ohne dass die Brillenbügel abbrechen. Natürlich sollten Sie die Bügel nicht übermäßig weit auseinander biegen, sonst brechen auch die Federscharniere.
Diese bieten außerdem einen hohen Tragekomfort, selbst wenn die Brille nicht direkt an Ihren Kopf angepasst ist. Durch die flexiblen Federn im Scharnier halten die Bügel fest an Ihrem Kopf und die Brille rutscht nicht so leicht herunter.
Für einen hohen Tragekomfort und einen optimalen Sitz empfehlen wir Ihnen eine Lesebrille zu kaufen, die über Federscharniere verfügt.
2.3. Lesebrillen gibt es in verschiedenen Formen und Farben
In Sachen Design gibt es im Bereich der Lesebrillen eine große Auswahl. Von modernen Lesebrillen wie Brillen in knalligen Farben über gemusterte Brillengestelle bis hin zu relativ zurückhaltenden Modellen in Schwarz oder Braun finden Sie garantiert eine Lesebrille nach Ihrem Geschmack.

Vollbrillen haben große Gläser, die meist einen Vollrandrahmen als Brillenfassung haben.
Auch in der Form unterscheiden sich einige Brillen. Sie können zwischen runden und eckigen Gläsern, die schmal oder groß sind, wählen. Welche Lesebrillen gerade modern sind, ist auch von der jeweiligen Mode abhängig.
Halbbrillen sind sehr häufig als randlose Lesebrillen zu finden. Oft sind die Gläser auch nur im unteren Bereich in einen Rahmen gefasst. Wenn Sie beim Kauf einer Lesebrille weniger auf moderne Lesebrillen, sondern eher auf ein schlichtes Modell setzen, sind randlose Lesebrillen für Herren und randlose Damen-Lesebrillen für Sie eine gute Wahl.
Dies ist auch sinnvoll, da sie dazu geeignet sind, auch über die Brille hinweg in die Ferne zu sehen. Wäre hier noch ein breiter Rahmen um die Gläser herum, dann würde dieser Ihr Sichtfeld beeinträchtigen.
Die meisten Fertiglesebrillen sind unisex und eignen sich sowohl als Lesebrille für Damen als auch als Lesebrille für Herren. Sollten Sie jedoch eine bestimmte Brille speziell für Damen oder Herren suchen, dann werfen Sie doch einen Blick in unseren Damen-Brillen-Vergleich und in unseren Herren-Brillen-Vergleich.
Möchten Sie eher eine unauffällige Lesebrille kaufen, dann empfehlen wir Ihnen eine halbrunde Brille ohne Rahmen oder mit einem sehr dünnen Rahmen. Soll Ihre Fertiglesebrille aber gleichzeitig als Accessoire dienen, dann sind Modelle mit dickerem und dunklem Rand ein Hingucker.
Tipp: Es gibt auch faltbare Lesebrillen, zum Beispiel von Montana Eyewear, die sich besonders klein zusammenklappen lassen. Die Bügel werden jeweils einmal in der Mitte umgeknickt und die Brillengläser durch ein Scharnier am Nasensteg aufeinander geklappt.
Hallo,
ersetzt eine Gleitsichtbrille eine Lesebrille?
Hallo Regina,
eine Gleitsichtbrille ermöglicht Ihnen das scharfe Sehen in allen Entfernungen. Die Gläser sind speziell geschliffen, sodass Sie die Brille nicht auf- und absetzen müssen, wenn Sie von der Nahsicht in die Fernsicht wechseln.
Im oberen Teil des Glases ist der Bereich für die Fernsicht angesiedelt, im unteren der für die Nahsicht. Dazwischen gibt es noch einen Zwischenbereich, sodass Sie alle Entfernungen gut wahrnehmen.
Eine Gleitsichtbrille kann also die Lesebrille ersetzen. Wenn Sie die Brille nicht ständig auf- und absetzen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Gleitsichtbrille. Alle Informationen rund um diese Brillenart stellen wir Ihnen in unserem Gleitsichtbrillen-Vergleich vor.
Wir hoffen wir konnten Ihre Frage beantworten.
Freundliche Grüße
Ihr Vergleich.org-Team