Werkzeugkoffer Test 2016

Die 7 besten Werkzeugkisten im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellFamex 729-89Meister WerkzeugkofferMannesmann M29085Mannesmann M29166Bosch X-Line Titanium-SetMakita P 44046Mannesmann M29066
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
10/2016
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Bewertung1,7gut
07/2016
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Bewertung1,9gut
09/2016
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,3gut
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Bewertung2,4gut
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Kundenwertung
20 Bewertungen
45 Bewertungen
261 Bewertungen
344 Bewertungen
88 Bewertungen
196 Bewertungen
208 Bewertungen
Material des KoffersAluminium
hochwertig und leicht
Kunststoff mit Aluminiumrahmen
hochwertig und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal
Stahlblech
normal
Anzahl der Teile5312989130103216130
Wichtige Bestandteile
  • Schraubendreher-Set
  • Inbusschlüsselsatz
  • Gliedermaßstab
  • Schlüsselset
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Feilenset
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • Schlüsselset
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Steckschlüssel
  • Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • verstelbarer Rollgabelschlüssel
  • Zangenset
  • Hammer
  • Lochsägen-Set
  • Schraubendreher mit Bits
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Bohrer für Metall, Holz, Stein
  • Lochsägen
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Stabakkuschrauber mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • verstelbarer Rollgabelschlüssel
  • Zangenset
  • Hammer
Gewicht9 kg12 kg6 kg1.5 kg3.3 kg4.6 kg9 kg
Vorteile
  • sehr gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gute Verarbeitung der Werkzeuge
  • gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gute Verarbeitung der Werkzeuge
  • gute Auswahl an Grundwerkzeugen
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Erweiterungswerkzeug
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Erweiterungswerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Bits
  • gute Auswahl an Bohrern
  • gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung der Koffer Außenseite
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Erhältlich bei
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Werkzeugkoffer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Werkzeugkoffer haben oft viele Teile, doch nicht alle davon werden unbedingt benötigt. Für den Hausgebrauch kann auch ein eher knapp bemessenes Werkzeug-Set vollkommen ausreichen. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, welche Werkzeuge unbedingt dabei sein müssen.
  • Meist wird beim Werkzeugkoffer Kunststoff eingesetzt, was für ein geringes Gewicht sorgt. Hochwertige Metall-Werkzeugkoffer aus Aluminium oder Edelstahl sind selten und nicht gerade preiswert, dafür aber sehr stabil.
  • Es gibt auch einige Alternativen, wie etwa den Werkzeug-Wagen, Werkzeug-Rucksack oder Werkzeug-Trolley. Zudem muss ein Werkzeugkoffer nicht gefüllt gekauft werden: Es gibt eigens leere Modelle, sie sich mit bereits vorhandenen Gegenständen bestücken lassen. Im Werkzeugkoffer Vergleich stellen wir Ihnen auch solche Produkte vor.

Werkzeugkoffer Test

Wo ist eigentlich mein … ? Die meisten Heimwerker kennen diese Frage zur Genüge. Die Suche nach dem richtigen Werkzeug kann so mache Stunde vergeuden. Die meisten Werkzeuge werden relativ günstig im Baumarkt erstanden, haben keinen Koffer und auch keinen wirklich Stammplatz im Schrank. Um die Werkstatt richtig zu organisieren, kann ein Werkzeugkoffer mehr als hilfreich sein. Im besten Falle lassen sich in ihm alle Werkzeuge einsortieren. Doch welcher Koffer hält wirklich, was er verspricht? Ist Aluminium besser als Kunststoff?

Neben leeren Werkzeugkoffern, die man selbst bestückt, gibt es auch Modelle, die bereits viele wichtigen Werkzeuge enthalten. Sie versprechen ein ausgereiftes Werkzeugsortiment zum kleinen Preis. Sie sind meist recht günstig und relativ umfangreich. Damit Sie gut in Ihren Heimwerker-Einsatz starten können, haben wir in unserem Werkzeugkoffer Test 2016 den Markt nach den besten Werkzeugkoffern durchsucht.

1. Wozu macht braucht man einen Werkzeugkoffer?

Korrosion

Achten Sie darauf, Ihren Werkzeugkoffer stets trocken aufzubewahren. Gerade in einem feuchten Keller kann es sonst schnell rosten.

Ein Werkzeugkoffer – manchmal auch als Werkzeugkasten, Werkzeugbox oder Werkzeugkiste bezeichnet – dient zur Organisation und Aufbewahrung von Werkzeugen aller Art. Durch den relativ leichten Koffer mit Griff können die Hilfsmittel einfach transportiert werden. In einem guten Werkzeugkoffer sollten Schraubendreher, Ringschlüssel oder Steckschlüssel, Inbusschlüssel, Hämmer und Zangen ihren Platz finden.

Das Angebot ist groß und für jeden Nutzer ein passender Koffer vorhanden. Für Einsteiger gibt es Werkzeugkoffer, die alle wichtigen Grundwerkzeuge beinhalten. Für erfahrene Heimwerker gibt es auch Erweiterungssets, die nur einen Bohrer- oder Bitsatz enthalten. Man kann auch leere Werkzeugkoffer erwerben, in denen die bereits vorhandene Handkreissäge oder der Bohrhammer verstaut werden kann. Im Folgenden erläutern wir Ihnen kurz die verschiedenen Typen.

1.1. Werkzeugkoffer mit Inhalt

Diese Produkte richten sich an Einsteiger und Anfänger. Die Hersteller versprechen eine große Vielfalt an Arbeitsmitteln zu einem sehr geringen Preis. Ein befüllter Werkzeugkoffer empfiehlt sich, wenn Sie noch nicht allzu viel Werkzeug zu Hause angesammelt haben und ein Komplettset haben möchten. Er eignet sich auch bei Haushaltsgründungen, wenn beispielsweise Ihr Sohn oder Ihre Tochter in die erste eigene Wohnung umziehen.

Zu den wichtigsten Grundbausteinen eines solchen Koffers gehören eine Ratsche, ein Steckschlüsselsatz, verschiedene Schraubendreher, ein Hammer, ein Inbusschlüsselsatz und verschiedene Zangen. Die Werkzeuge haben hier alle einen eigenen Platz und spezielle Halterungen, damit sie beim Tragen nicht durcheinander fallen.

  • umfangreiche Grundausstattung an Arbeitsmitteln
  • alle Geräte haben speziellen Platz
  • Preis geringer als beim Einzelkauf
  • Festlegung auf spezielle Werkzeuge (verkompliziert den Nachkauf)

1.2. Leere Werkzeugkoffer

unser Preis-Leistungs-Sieger

Ein leerer Alu-Werkzeugkoffer , der sehnlichst auf seine Befüllung wartet.

Ein leerer Werkzeugkoffer lohnt sich vor allem für Personen, die schon viele Arbeitsgeräte besitzen und dieses Werkzeug-Set angemessen verstauen wollen. Wenn die System stapelbar sind, sparen sie besonders viel Platz. So lassen sich alle Geräte in einer Werkstatt platzsparend verstauen.

Die Einteilung der Koffer ist zwar (anders als beim gefüllten Werkzeugkoffer) flexibel, doch bedarf es ein wenig Geschick des Heimwerkers, damit alle Sachen nicht nur platzsparend, sondern auch sinnvoll angeordnet sind. Ein besonderes Highlight ist natürlich, dass Schrauben und Nägel meist in einer kleinen Schublade oder in einem integrierten Fach im Deckel untergebracht werden und das lästige Suchen nach der richtigen Schraubenpackung entfällt. Die Bezeichnung Organizer hat sich für solche Fächer eingebürgert.

  • gut zum Aufbewahren bereits vorhandener Werkzeuge
  • zur Aufbewahrung von Kleinteilen gut geeignet
  • fehlendes Werkzeug muss extra hinzugekauft werden
  • keine festen installierten Halterungen

1.3. Leerer Werkzeugwagen

guter Werkzeugkoffer für 600 €

Ein Werkzeugwagen mi Werkzeug in ausgefahrenen Schubladen.

Ein Werkzeug- oder Werkstattwagen ist ebenfalls ein Gerät zur Aufbewahrung und Organisation von Arbeitsmitteln. Da sie allerdings die Größe eines Schrankes einnehmen und deutlich mehr Inhalt als ein Werkzeugkoffer fassen können, sollen sie hier nur am Rande vorgestellt werden. Obwohl Rollen vorhanden sind, ist der Transport oft schwieriger als der von Werkzeugkoffern.

Der erster Werkstattwagen wurde von Hazet produziert und als „Assistent“ auf den Markt gebracht. Auch wenn sie nicht in jeder Hobbywerkstatt vorhanden sind, erfreuen sie sich bei professionellen Handwerkern großer Beliebtheit. Wir kommen in Kapitel 4 noch einmal kurz auf sie zurück.

  • enormes Stauraumvolumen
  • Organisation in kugelgelagerten Schubladen
  • einfacher Transport dank Rollen
  • hohes Gewicht
  • großer Platzbedarf

2. Was sollte man beim Kauf beachten?

Werkzeugkoffer

Ein guter Alukoffer von Meister

Da es mittlerweile zahlreiche Hersteller von Werkzeugkoffern gibt und die Preise immer weiter fallen, stellt sich unweigerlich die Frage, woran man einen guten Werkzeugkoffer erkennt.

2.1. Material des Koffers

In unserem Werkzeugkoffer Test dominierten eindeutig Kunststoff und Aluminium. Beide Materialien sind vor allem eines: leicht. Damit sich nicht nur Ihr Physiotherapeut, sondern auch Sie selbst über Ihren Werkzeugkoffer freuen, können Sie beherzt zu diesen Materialien greifen. Alu-Werkzeugkoffer sind allerdings eine Stufe hochwertiger und daher in der Regel auch etwas teurer. Besonders solide ist Edelstahl, allerdings macht sich das auch am Gewicht deutlich bemerkbar.

Zum Gesamtgewicht des Koffers trägt natürlich auch das Gewicht des Werkzeug-Sets bei. Ein kleiner Koffer mit Basisausrüstung ist leichter als ein Profi-Werkzeugkoffer mit vierzehn verschiedenen Zangen und dreihundert Bits.

2.2. Anzahl der Teile

Knarrenkasten

Oft ist ein kleiner Knarrenkasten als Komplett-Set im Werkzeugkoffer enthalten.

Beim Blick auf die Menge der Teile kann man schnell große Unterschiede feststellen. Die meisten Hersteller wollen sich in dieser Kategorie gegenseitig überbieten. Natürlich klingt es reizvoll, dass ein Werkzeugkoffer komplett ist. Doch mehr Teile sind nicht zwangsläufig besser.

Verwenden werden Sie hauptsächlich ein paar wenige. Natürlich klingt es reizend, auch den seltensten Torx-Bit noch zur Hand zu haben. Möglicherweise kommt auch der eine Moment, in dem Sie genau dieses winzige Teil benötigen und jubelnd aus Ihrem Koffer hervorzaubern können. Doch bis dahin schleppen Sie es nur mit sich herum. Und möglicherweise brauchen Sie es niemals.

2.4. Die Sache mit dem Stahl

Ein guter Koffer aus dem Vergleich

Ein preiswerter Werkzeugkoffer von Bosch

Die Qualität der Koffer-Werkzeuge ist durchaus unterschiedlich. Die Hersteller werben gern mit Chrom-Molybdän-Stahl oder Chrom-Vanadium-Stahl, da sie geringe Mengen an chemischen Übergangsmetallen enthalten. Allerdings sagt das noch nicht viel über die Haltbarkeit dieser Metalle aus. Wichtiger ist die Verarbeitung, die Härtung des Stahls. Lassen Sie sich also von „Marketing-Metallen“ erstmal nicht beeindrucken.

Bei intensivem Gebrauch verbiegen sich oft die Metallteile der billigen Marken. Die Bits können zerbrechen und die Bohrer eiern irgendwann, so dass ein wirklich sauberes Bohren sehr schwierig wird. Gelegenheits-Nutzern wird das unter Umständen gar nicht auffallen, da sie die Geräte nur selten verwenden und somit keiner Dauerbelastung unterziehen, aber bei häufiger Anwendung kann schlechtes Werkzeug Nerven kosten.

2.5. Nicht zu schwer und nicht zu leicht

Nur zu gern möchte man jedes wichtige Teil und noch ein paar darüber hinaus im Koffer vereint wissen. Die Rechnung dafür kommt später, wenn der Werkzeugkoffer für Arbeiten in der Wohnung erst aus der Garage durch den Garten herbeigeschleppt oder aus dem oberen Regalfach gewuchtet werden muss. Selbst bei kurzen Strecken kann ein zu hohes Gewicht schnell in die Arme gehen. Je länger die Transportwege, desto sinnvoller ist ein kompakter, eher knapp bestückter Werkzeugkoffer.

Wer auf der Suche nach wertvollen Tipps fürs Heimwerken ist, kann auf die Ratgeber von Stiftung Warentest zurückgreifen. Sie decken verschiedene Themengebiete ab.

3. Die Basis-Ausstattung im Überblick

Hier gilt es tatsächlich, Vernunft walten zu lassen und sich zunächst auf diejenigen Werkzeuge zu beschränken, welche erfahrungsgemäß oft Verwendung finden. Erfahrene Heimwerker haben natürlich bestimmte Vorstellungen, auf welches Werkzeug Sie auf keinen Fall verzichten möchten und abhängig von der Art Ihrer Projekte kann dieses auch etwas ausgefallener sein. Damit auch Einsteiger wissen, zu welchem Koffer Sie greifen sollten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle einige der am meisten verwendeten Werkzeuge vor:

Werkzeug Stückzahl Beschreibung
Drehmomentschlüssel 1 Ein Schraubwerkzeug, auf welches sogenannte Stecknüsse aufgesetzt werden. Oft werden sie in einem Knarrenkasten als Werkzeug-Set geliefert. Mit ihm lassen sich z. B. Muttern besser lösen als mit einem Maulschlüssel, da das Werkzeug bei der Rückbewegung nicht abgesetzt werden muss.
Hammer 1 Ein Schlosserhammer sollte für die wichtigsten Arbeiten dabei liegen.
Inbusschlüssel 6 Damit alle Möbel aufgebaut werden können, sollten mindestens 6 Inbusschlüssel vorhanden sein.
Maulschlüssel 11 Maulschlüssel sind auch als Gabelschlüssel bekannt. Die Größen 8 – 22 sollten vorhanden sein, wobei 18 oft nicht mitgeliefert wird. Besonders praktisch: Ein Verstellschlüssel (z. B. Rollgabelschlüssel oder Engländer), dessen verstellbares Maul auf viele Muttern sauber passt.
Schraubendreher/Bits 7 Es werden mindesten 3 Schlitzschraubendreher (SL 1, SL 2, SL 3) und 4 Kreuzschlitzschaubenzieher (PH 1, PH 2, PZ1, PZ2) benötigt, damit die für den Hausgebrauch gängigsten Schrauben-Profile abgedeckt werden.
Spannungsprüfer 1 Auch Phasenprüfer genannt. Ein kleiner Schlitzschraubendreher mit Leuchtdiode, der anzeigen kann, ob auf einer Leitung Strom liegt. Beliebt nicht nur bei Elektrikern.
Wasserwaage 1 Eine Wasserwaage wird beim Aufbau von Schränken benötigt und sollte in keinem Heimwerker-Koffer fehlen. Sie besitzt eine kleine Libelle, ein mit Wasser gefüllter Glasbehälter. Die Luftblase darin schwimmt zur Seite, wenn die Wasserwaage nicht genau horizontal bzw vertikal aufgelegt wird.
Zangen 4 Eine Kneif-, und Flachzange sollte vorhanden sein. Für den Einsatz im Elektro-Bereich sind ein Seitenschneider und eine Abisolierzange ebenfalls notwendig.
Zollstock / Bandmaß 1 Dieses Messinstrument wird bei sehr vielen allen Arbeiten benötigt. In der Regel ist es egal, ob ein Gliedermaßstab (also Zollstock) oder ein Bandmaß vorhanden ist.
Natürlich müssen Sie nicht um jeden Preis einen Koffer finden, der jedes einzelne dieser Teile beinhaltet. Nachträglich lässt sich immer noch das ein oder andere hinzukaufen. Lediglich die Aufbewahrung kann trickreich sein, wenn der Werkzeugkoffer kein Extra-Fach für zusätzliches Material bietet.

3. Wichtige Hersteller

Im Werkzeugkoffer Test 2016 haben Sie bereits einige Modelle kennen gelernt. Auch der Discounter (z. B. Aldi), Baumarkt (z. B. Bauhaus) oder Ebay haben noch das ein oder andere Gerät auf Lager. Aber nur hier erhalten Sie den umfassendsten Vergleich.

  • Bosch
  • Carolus
  • Cimco
  • Connex
  • Draper
  • Famex
  • Gedore
  • Hazet
  • Jolta
  • Knipex
  • KS Tools
  • Lux
  • Makita
  • Mannesmann
  • Meister
  • Projahn
  • Stanley
  • Vintec
  • Weidmüller
  • Westfalia

Stecknüsse

4. Alternativen zum Koffer

Natürlich ist ein Koffer praktisch, aber trotzdem nicht zwingend das beste Aufbewahrungsmittel, welches zur Wahl steht. Manchmal genügt auch eine kleinere Tasche, um die wichtigsten Helferlein dabei zu haben. Auf der anderen Seite benötigt etwa eine KFZ-Werkstatt ein wenig mehr Stauraum, um ihre zahlreichen Spezialwerkzeuge unterzubringen und greift auf einen Werkstattwagen zurück.

4.1. Kleinere Werkzeugbehälter

Wem ein Koffer zu hart und kantig ist, der kann auf eine Werkzeugtasche zurückgreifen. Sie ist ebenfalls in gefüllt oder ungefüllt verkäuflich. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben, was sie für Individualisten attraktiv macht. Allerdings trägt sie nicht ganz so viel Gewicht wie der wesentlich stabilere Werkzeugkoffer. Wer eine Anzahl großer Zangen zu transportieren hat, wird hier nicht glücklich werden. Besteht der benötigte Werkzeugsatz hingegen aus kleineren Schraubendrehern und zwei kleinen Kästchen mit Nägeln, kann eine Werkzeugtasche genau das richtige sein.

Werkzeugrucksack

Mit einem Werkzeugrucksack haben Sie immer die Hände frei.

Sollte sogar noch weniger Stauraum benötigt werden, darf der Werkzeugrucksack in Betracht gezogen werden. Sein größter Vorteil ist die hohe Mobilität: Mit dem Werkzeug auf dem Rücken kommt man am bequemsten davon. Das gilt natürlich nur, solange Sie den Rucksack nicht überladen – mit mehreren Hämmern und dem zwölfteiligen Maulschlüssel-Set im Rucksack wird der Gang zum nächsten Arbeitsort zur Qual und Sie selbst zum Quasimodo.

Soll hohe Beweglichkeit gewährleistet und dennoch relativ viel Werkzeug transportiert werden, ist ein Werkzeugtrolley nicht uninteressant. Dabei handelt es sich um einen Werkzeugkoffer mit Rollen und ausfahrbarem Griff. Er ähnelt insofern einem Koffer-Trolley sehr stark, wie Sie ihm an Flughäfen zu Hunderten begegnen, hat allerdings oft ausziehbare Schubladen. Ein Werkzeugtrolley ist praktisch so stabil wie eine Werkzeugkiste und bietet entsprechend viel Platz für Material, lässt sich aber dennoch sehr leicht von A nach B bringen. Nur bei unebenem oder steinigem Untergrund muss er getragen werden und wehe dem, der ihn dann zu voll gepackt hat!

4.2. Größere Werkzeugbehälter

Natürlich ist der klassische Werkzeugkasten auch nicht zu verachten. Er ist zwar breiter als ein Werkzeugkoffer, was den Tragekomfort leicht beeinträchtigt. Dafür hat er mehrere Fächer und manchmal Schubladen, dank derer Sie alle Werkzeuge perfekt im Blick haben und immer auf Anhieb den richtigen Schraubendreher finden. Außerdem muss der Werkzeugkasten, anders als der Koffer, nicht auf die Seite gekippt werden, um ihn zu öffnen. Er steht immer aufrecht. So wird verhindert, dass Werkzeuge sich aus ihren Verankerungen lösen und in der Werkzeugkiste ein Chaos entsteht.

Werkstattwagen

Ein Werkstattwagen in seinem natürlichen Lebensraum.

Für sehr ambitionierte Heimwerker mit ausgesprochen viel Werkzeug reicht der Platz in Werkzeugkiste oder -koffer manchmal nicht aus. In diesem Fall lohnt sich – wie bereits weiter oben erwähnt – die Anschaffung eines großen Werkzeugwagens. Dieser hat unten vier Rollen und lässt sich ganz leicht durch die Garage schieben. Dank seiner vielen Schubladen bietet er großen Mengen an Werkzeug und weiteren Arbeitsmaterialien platz. Kleiner Wermutstropfen: Stufen mag der fahrbare Untersatz gar nicht gerne.

5. Häufige Fragen

Falls Sie noch Fragen zum Werkzeugkoffer-Testsieger oder den anderen Produkten haben, wollen wir versuchen, sie hier in einiger Kürze zu beantworten.

5.1. Was gehört in einen Werkzeugkoffer?

Ein typisches Werkzeugkoffer-Set kann zum Beispiel folgende Bestandteile enthalten:

  • Drehmomentschlüssel mit Stecknüssen
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maulschlüssel-Set
  • Schraubendreher-Set
  • Zangen-Set
  • Hammer
  • Säge
  • Wasserwaage

Welche Werkzeugkoffer die besten sind, hängt allerdings nicht davon ab, ob sie genau diese Geräte enthalten. Je nach persönlichem Bedarf ist es sinnvoll, beim Werkzeugkoffer mit Inhalt eine Flexibilität zu zeigen.

5.2. Welche Werkzeugkoffer sind für Elektriker geeignet?

Spezielles Elektriker-Werkzeug umfasst unter anderem abisolierte Schraubendreher, einen Phasenprüfer, einen Leitungssucher und verschiedene Zangen. Daher genügt ein gewöhnlicher Universal-Werkzeugkoffer nicht. Selbst unser Werkzeugkoffer-Testsieger passt nicht zwingend genau zu Ihrem speziellen Anwendungsbereich. Mit dem Elektriker-Werkzeugkoffer kann auch der Heimwerker an den Leitungen seines Lieblingsprojekts arbeiten.

5.3. Sind auch es KFZ-Werkzeugkoffer mit KFZ-Werkzeug?

Ja, es gibt Werkzeugkoffer speziell für Fahrzeug-Reparaturen. Diese enthalten oft eine große Bandbreite an Maul- und Ringschlüsseln,

5.4. Gibt es wasserdichte Werkzeugkoffer?

Ja es gibt wasserdichte Werkzeugkoffer für den Gebrauch im Außenbereich. Diese sind meistens leer und haben im Innenraum eine Gummiabdichtung. So sind sie vor Regen und Spritzwasser geschützt.

Und nicht nur das: Sogar schwimmende Werkzeugkoffer für Boots-Reparaturen gibt es zu kaufen.

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