Werkzeugkoffer Test 2016

Die 7 besten Werkzeugkisten im Vergleich.

AbbildungTestsiegerFamex 729-89Meister WerkzeugkofferPreis-Leistungs-SiegerMannesmann M29085Mannesmann M29166Bosch X-Line Titanium-SetMakita P 44046Mannesmann M29066
ModellFamex 729-89Meister WerkzeugkofferMannesmann M29085Mannesmann M29166Bosch X-Line Titanium-SetMakita P 44046Mannesmann M29066
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
09/2016
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,3gut
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Bewertung2,4gut
09/2016
Kundenwertung
17 Bewertungen
36 Bewertungen
235 Bewertungen
322 Bewertungen
85 Bewertungen
181 Bewertungen
201 Bewertungen
Material des KoffersAluminium
hochwertig und leicht
Kunststoff mit Aluminiumrahmen
hochwertig und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal und leicht
Kunststoff
normal
Stahlblech
normal
Anzahl der Teile5312989130103216130
Wichtige Bestandteile
  • Schraubendreherset
  • Inbusschlüsselsatz
  • Gliedermaßstab
  • Schlüsselset
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Feilenset
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • Schlüsselset
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • Zangenset
  • Hammer
  • Eisensäge
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Schraubendreher mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Steckschlüssel
  • Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • verstelbarer Rollgabelschlüssel
  • Zangenset
  • Hammer
  • Lochsägenset
  • Schraubendreher mit Bits
  • Wasserwaage
  • Maßband
  • Bohrer für Metall, Holz, Stein
  • Lochsägen
  • Umschaltknarre mit Steckschlüsselsatz
  • Stabakkuschrauber mit Bits
  • Inbusschlüsselsatz
  • Maßband
  • verstelbarer Rollgabelschlüssel
  • Zangenset
  • Hammer
Gewicht9 kg12 kg6 kg1.5 kg3.3 kg4.6 kg9 kg
Vorteile
  • sehr gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gute Verarbeitung der Werkzeuge
  • gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gute Verarbeitung der Werkzeuge
  • gute Auswahl an Grundwerkzeugen
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Erweiterungswerkzeug
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Erweiterungswerkzeug
  • gute Verarbeitung des Koffers
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Auswahl an Bits
  • gute Auswahl an Bohrern
  • gute Auswahl an Grundwerkzeug
  • gute Verarbeitung der Koffer Außenseite
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Werkzeugkoffer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei den Werkzeugkoffern mit Inhalt gibt es sehr preiswerte Modelle mit vielen Teilen, allerdings wird dann häufig am Material der Werkzeuge gespart. Für kleinere Arbeiten in der eigenen Wohnung können Sie ausreichend sein.
  • Bei den Materialien der Koffer dominiert Kunststoff. Hochwertige Produkte aus Aluminium oder Edelstahl sind selten und nicht gerade preiswert, dafür aber sehr stabil. Vor allem für Besitzer eines Hauses oder zum Schrauben am Auto sind die hochwertigeren Modelle geeignet.
  • Bei Werkzeugkoffern ohne Inhalt spielt die Aufteilung eine große Rolle. Sie müssen sich entscheiden, ob Sie ein Modell zum Verstauen von Schraubenziehern und dazugehörenden Kleinteilen benötigen, oder ob ein größeres Behältnis zum Verstauen eines Werkzeugs (Handkreissäge, Winkelschleifer oder Bohrhammer) benötigt wird.

die besten Werkzeugkoffer im Vergleich.

Wo ist eigentlich mein … ? Die meisten Heimwerker kennen diese Frage zur Genüge. Die Suche nach dem richtigen Werkzeug kann so mache Stunde vergeuden. Die meisten Werkzeuge werden relativ günstig im Baumarkt erstanden, haben keinen Koffer und auch keinen wirklich Stammplatz im Schrank. Um die Werkstatt richtig zu organisieren, kann ein Werkzeugkoffer mehr als hilfreich sein. Im besten Falle lassen sich in ihm alle Werkzeuge einsortieren. Doch welcher Koffer hält wirklich, was er verspricht? Ist Aluminium besser als Kunststoff?

Neben leeren Werkzeugkoffern, die man selbst bestückt, gibt es auch Modelle, die bereits viele wichtigen Werkzeuge enthalten. Sie versprechen ein ausgereiftes Werkzeugsortiment zum kleinen Preis. Sie sind meist recht günstig und relativ umfangreich. Damit Sie gut in Ihren Heimwerker-Einsatz starten können, haben wir in unserem Werkzeugkoffer Test 2016 den Markt nach den besten Werkzeugkoffern durchsucht.

1. Wozu macht braucht man einen Werkzeugkoffer?

Ein Werkzeugkoffer – manchmal auch als Werkzeugkasten, Werkzeugbox oder Werkzeugkiste bezeichnet – dient zur Organisation und Aufbewahrung von Werkzeugen aller Art. Durch den relativ leichten Koffer mit Griff können die Hilfsmittel einfach transportiert werden. In einem guten Werkzeugkoffer sollten Schraubendreher, Ringschlüssel oder Steckschlüssel, Inbusschlüssel, Hämmer und Zangen ihren Platz finden. Das Angebot ist groß und für jeden Nutzer ein passender Koffer vorhanden. Vor allem für Einsteiger gibt es Werkzeugkoffer, die alle wichtigen Grundwerkzeuge beinhalten. Für erfahrene Heimwerker gibt es auch Erweiterungssets, die nur Bohrer oder Bits enthalten. Man kann auch leere Werkzeugkoffer erwerben, in denen die bereits vorhandene Handkreissäge oder der Bohrhammer verstaut werden kann. Im Folgenden erläutern wir Ihnen kurz die verschiedenen Typen.

1.1. Werkzeugkoffer mit Inhalt

Diese Produkte richten sich vor allem an Einsteiger und Anfänger. Die Hersteller versprechen eine große Vielfalt an Arbeitsmitteln zu einem sehr geringen Preis. Dieses Produkt empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie noch nicht allzu viel Werkzeug zu Hause angesammelt haben und ein Komplettset haben möchten. Es eignet sich auch bei Haushaltsgründungen, also beispielsweise wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter in die erste Wohnung umzieht.

Zu den wichtigsten Grundbausteinen eines solchen Koffers gehören eine Ratsche, ein Steckschlüsselsatz, verschiedene Schraubendreher, ein Hammer, ein Inbusschlüsselsatz und verschiedene Zangen. Die Werkzeuge haben hier alle einen eigenen Platz und spezielle Halterungen, damit sie beim Tragen nicht durcheinander fallen.

  • umfangreiche Grundausstattung an Arbeitsmitteln
  • alle Geräte haben speziellen Platz
  • Preis geringer als beim Einzelkauf
  • Festlegung auf spezielle Werkzeuge (verkompliziert den Nachkauf)

1.2. Leere Werkzeugkoffer

unser Preis-Leistungs-Sieger

Ein leerer Alukoffer , der sehnlichst auf seine Befüllung wartet.

Ein leerer Werkzeugkoffer lohnt sich vor allem für Personen, die schon viele Arbeitsgeräte besitzen und diese angemessen verstauen wollen. Wenn die System stapelbar sind, sparen sie besonders viel Platz. So lassen sich alle Geräte in einer Werkstatt platzsparend verstauen.

Auch ein Transport im Auto, beispielsweise zwischen Umzugskartons, stellt kaum ein Problem mehr dar, da die Werkzeugkoffer einfach am Griff genommen und zum neuen Einsatzort befördert werden können. Die Einteilung der Koffer ist zwar flexibel, doch bedarf es ein wenig Geschick des Heimwerkers, damit alle Sachen gut und platzsparend verstaut sind. Ein besonderes Highlight ist natürlich, dass Schrauben und Nägel meist in einer kleinen Schublade oder in einem integrierten Fach im Deckel untergebracht werden und das lästige Suchen nach der richtigen Schraubenpackung entfällt. Die Bezeichnung Organizer hat sich für solche Fächer eingebürgert.

  • gut zum Aufbewahren bereits vorhandener Werkzeuge
  • zur Aufbewahrung von Kleinteilen gut geeignet
  • fehlendes Werkzeug muss extra hinzugekauft werden
  • keine festen installierten Halterungen

1.3. Leerer Werkzeugwagen

guter Werkzeugkoffer für 600 €

Ein grüner Werkzeugwagen des Herstellers Mannesmann

Ein Werkzeug- oder Werkstattwagen ist ebenfalls ein Gerät zur Aufbewahrung und Organisation von Arbeitsmitteln. Da sie allerdings die Größe eines Schrankes einnehmen und deutlich mehr Inhalt als ein Werkzeugkoffer fassen können, sollen sie hier nur am Rande vorgestellt werden. Obwohl Rollen vorhanden sind, ist der Transport oft schwieriger als der von Werkzeugkoffern.

Der erster Werkstattwagen wurde von Hazet produziert und als „Assistent“ auf den Markt gebracht. Auch wenn sie nicht in jeder Hobbywerkstatt vorhanden sind, erfreuen sie sich bei professionellen Handwerkern großer Beliebtheit. Wir kommen in Kapitel 4 noch einmal kurz auf sie zurück.

  • enormes Stauraumvolumen
  • Organisation in kugelgelagerten Schubladen
  • einfacher Transport dank Rollen
  • hohes Gewicht
  • großer Platzbedarf

2. Was sollte man beim Kauf beachten?

Ein guter Werkzeugkoffer

Ein guter Alukoffer von Meister

Da es mittlerweile zahlreiche Hersteller von Werkzeugkoffern gibt und die Preise immer weiter fallen, stellt sich unweigerlich die Frage, woran man einen guten Werkzeugkoffer erkennt.

2.1. Material des Koffers

In unserem Werkzeugkoffer Test dominierten eindeutig Kunststoff und Aluminium. Beide Materialien sind vor allem eines: leicht. Damit sich nicht nur Ihr Physiotherapeut, sondern auch Sie selbst sich über Ihren Werkzeugkoffer freuen, können Sie beherzt zu diesen Materialien greifen. Aluminium ist allerdings eine Stufe hochwertiger und daher in der Regel auch etwas teurer. Besonders solide ist Edelstahl, allerdings macht sich das auch am Gewicht deutlich bemerkbar.

Zum Gesamtgewicht des Koffers trägt natürlich auch das Gewicht des Werkzeugs bei. Ein kleiner Koffer mit Basisausrüstung ist natürlich leichter als ein Profi-Koffer mit vierzehn verschiedenen Zangen und dreihundert Bits.

2.2. Anzahl der Teile

gute Werkzeugkoffer

Eine wahre

Beim Blick auf die Menge der Teile kann man schnell große Unterschiede feststellen. Die meisten Hersteller wollen sich in dieser Kategorie gegenseitig überbieten. Am Anfang sei gleich gesagt, dass mehr Teile nicht zwangsläufig besser sind.

Verwenden werden Sie hauptsächlich ein paar wenige. Natürlich klingt es reizend, auch den seltensten Torx-Bit noch zur Hand zu haben. Möglicherweise kommt auch der eine Moment, in dem Sie genau dieses winzige Teil benötigen und jubelnd aus Ihrem Koffer hervorzaubern können. Doch bis dahin schleppen Sie es nur mit sich herum. Und möglicherweise brauchen Sie es niemals.

2.3. Wichtigste Werkzeugte

Hier gilt es tatsächlich, Vernunft walten zu lassen und sich zunächst auf diejenigen Werkzeuge zu beschränken, welche erfahrungsgemäß oft Verwendung finden. Erfahrene Heimwerker haben natürlich bestimmte Vorstellungen, auf welches Werkzeug Sie auf keinen Fall verzichten möchten und abhängig von der Art Ihrer Projekte kann dieses auch etwas ausgefallener sein. Damit auch Einsteiger wissen, zu welchem Koffer Sie greifen sollten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle einige der am meisten verwendeten Werkzeuge vor:

Werkzeug Stückzahl Beschreibung
Drehmomentschlüssel 1 .
Hammer 1 Ein Schlosserhammer sollte für die wichtigsten Arbeiten dabei liegen.
Inbusschlüssel 6 Damit alle Möbel aufgebaut werden können, sollten mindestens 6 Inbusschlüssel vorhanden sein.
Maulschlüssel 11 Die Größen 8 – 22 sollten vorhanden sein, wobei 18 oft nicht mitgeliefert wird. Besonders praktisch: Ein Rollgabelschlüssel, dessen verstellbares Maul auf viele Muttern sauber passt..
Schraubendreher/Bits 7 Es werden mindesten 3 Schlitzschraubendreher (SL 1, SL 2, SL 3) und 4 Kreuzschlitzschaubenzieher (PH 1, PH 2, PZ1, PZ2) benötigt, damit die für den Hausgebrauch gängigsten Schrauben-Profile abgedeckt werden.
Spannungsprüfer 1 Auch Phasenprüfer genannt. Ein kleiner Schlitzschraubendreher mit Leuchtdiode, der anzeigen kann, ob auf einer Leitung Strom liegt. Beliebt nicht nur bei Elektrikern.
Wasserwaage 1 Eine Wasserwaage wird beim Aufbau von Schränken benötigt und sollte in keinem Heimwerker-Koffer fehlen. Sie besitzt eine kleine Libelle, ein mit Wasser gefüllter Glasbehälter. Die Luftblase darin schwimmt zur Seite, wenn die Wasserwaage nicht genau horizontal bzw vertikal aufgelegt wird.
Zangen 4 Eine Kneif-, und Flachzange sollte vorhanden sein. Für den Einsatz im Elektro-Bereich sind ein Seitenschneider und eine Abisolierzange ebenfalls notwendig.
Zollstock / Bandmaß 1 Dieses Messinstrument wird bei sehr vielen allen Arbeiten benötigt. In der Regel ist es egal, ob ein Gliedermaßstab (also Zollstock) oder ein Bandmaß vorhanden ist.
Natürlich müssen Sie nicht auf Teufel komm raus einen Koffer finden, der jedes einzelne dieser Teile beinhaltet. Nachträglich lässt sich immer noch das ein oder andere hinzukaufen. Lediglich die Aufbewahrung kann trickreich sein, wenn der Werkzeugkoffer kein Extra-Fach für zusätzliches Material bietet.

2.4. Die Sache mit dem Stahl

Ein guter Koffer aus dem Vergleich

Ein preiswerter Werkzeugkoffer von Bosch

Die Qualität der Koffer-Werkzeuge ist durchaus unterschiedlich. Die Hersteller werben gern mit Chrom-Molybdän-Stahl oder Chrom-Vanadium-Stahl, da sie geringe Mengen an chemischen Übergangsmetallen enthalten. Allerdings sagt das noch nicht viel über die Haltbarkeit dieser Metalle aus. Wichtig ist die Verarbeitung, die Härtung des Stahls. Lassen Sie sich also von „Marketing-Metallen“ erstmal nicht beeindrucken.

Vor allem bei billigen Marken hält der Stahl oft nicht lang. Bei intensivem Gebrauch verbiegen sich Metallteile.

Vor allem bei den preisgünstigen Koffern konnten die Einzelteile in einem Langzeittest nicht überzeugen. Die Bits sind schnell zerbrochen und die Bohrer eiern sehr, so dass ein wirklich sauberes Bohren sehr schwierig wird. Diese Werkzeuge sollten nur gelegentlich verwendet werden.

2.5. Nicht zu schwer und nicht zu leicht

Nur zu gern möchte man jedes wichtige Teil und dann noch ein paar darüber hinaus im Koffer vereint wissen. Die Rechnung dafür kommt später, wenn der Werkzeugkoffer für Arbeiten in der Wohnung erst aus der Garage hergeschleppt oder aus dem oberen Regalfach gewuchtet werden muss. Selbst bei kurzen Strecken kann ein zu hohes Gewicht schnell in die Arme gehen. Je länger die Transportwege, desto sinnvoller ist ein kompakter, eher knapp bestückter Werkzeugkoffer.

3. Wichtige Hersteller und Profiwerkzeug

Es gibt viele Möglichkeiten, um einen Werkzeugkoffer zu kaufen. Neben dem Kauf im Baumarkt, wo man einen Koffer mit Inhalt für 20 – 30 € bekommt, kann man auch im Discounter Glück haben. Bei den leeren Werkzeugkoffern kann man im Baumarkt Modelle für 20 – 30 € bekommen. Im Internet kann man die Werkzeugkoffer auch für 10 € bekommen. Die Auswahl des Discounters oder Baumarkts ist in der Regel deutlich geringer als beim Online-Kauf. Der große Vorteil eines vor-Ort-Kaufes ist jedoch, dass man sich den Koffer genau ansehen kann. Im Internet ist dies nicht möglich. Man hat nur eine kleine Chance über Bilder und Kundenrezensionen etwas über die jeweiligen Koffer zu erfahren. Manchmal können diese Erfahrungen weit mehr bringen, als ein einfacher Blick auf die Teile. Die Rezensionen bieten eine gute Möglichkeit, die Haltbarkeit von Koffer und Werkzeug einzuschätzen.

3.1. Wichtige Hersteller von Werkzeugkoffern

  • Bosch
  • Carolus
  • Cimco
  • Connex
  • Dema
  • Draper
  • Facom
  • Famex
  • Festool
  • Gedore
  • Hazet
  • Jolta
  • Lux
  • Knipex
  • Kraftwerk
  • KS Tools
  • Makita
  • Mannesmann
  • Meister
  • Parat
  • Piano
  • Pro Tool
  • Projahn
  • Prosperpalast
  • Stanley
  • Usag
  • Vintec
  • Weidmüller
  • Westfalia
  • Workzone
  • Zarges

4. Alternativen zum Koffer

Natürlich ist ein Koffer praktisch, aber trotzdem nicht zwingend das beste Aufbewahrungsmittel, welches zur Wahl steht. Manchmal genügt auch eine kleinere Tasche, um die wichtigsten Helferlein dabei zu haben. Auf der anderen Seite benötigt etwa eine KFZ-Werkstatt ein wenig mehr Stauraum, um ihre zahlreichen Spezialwerkzeuge unterzubringen und greift daher vielleicht auf einen Werkstattwagen zurück.

4.1. Kleinere Werkzeugbehälter

Wem ein Koffer zu hart und kantig ist, der kann auf eine Werkzeugtasche zurückgreifen. Sie ist ebenfalls in gefüllt oder ungefüllt verkäuflich. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben, was sie für Individualisten attraktiv macht. Allerdings trägt sie nicht ganz so viel Gewicht wie der wesentlich stabilere Werkzeugkoffer. Wer eine Anzahl großer Zangen zu transportieren hat, wird hier nicht glücklich werden. Besteht das benötigte Werkzeugset hingegen aus kleineren Schraubendrehern und zwei kleinen Kästchen mit Nägeln, kann eine Werkzeugtasche genau das richtige sein.

Werkzeugrucksack

Mit einem Werkzeugrucksack haben Sie immer die Hände frei.


Sollte sogar noch weniger Stauraum benötigt werden, darf der Werkzeugrucksack in Betracht gezogen werden. Sein größter Vorteil ist die hohe Mobilität: Mit dem Werkzeug auf dem Rücken kommt man am bequemsten davon. Das gilt natürlich nur, solange Sie den Rucksack nicht überladen – mit mehreren Hämmern und dem zwölfteiligen Maulschlüssel-Set im Rucksack wird der Gang zum nächsten Arbeitsort zur Qual und Sie selbst zum Quasimodo.

Soll hohe Beweglichkeit gewährleistet und dennoch relativ viel Werkzeug transportiert werden, ist ein Werkzeugtrolley nicht uninteressant. Dabei handelt es sich um eine Werkzeugbox mit Rollen und ausfahrbarem Griff. Er ähnelt insofern einem Koffer-Trolley sehr stark, wie Sie ihm an Flughäfen zu Hunderten begegnen, hat allerdings oft ausziehbare Schubladen. Ein Werkzeugtrolley ist praktisch so stabil wie eine Werkzeugkiste und bietet entsprechend viel Platz für Material, lässt sich aber dennoch sehr leicht von A nach B bringen. Nur bei unebenem oder steinigem Untergrund muss er getragen werden und wehe dem, der ihn dann zu voll gepackt hat!

4.2. Größere Werkzeugbehälter

Natürlich ist der klassische Werkzeugkasten auch nicht zu verachten. Er ist zwar breiter als ein Werkzeugkoffer, was den Tragekomfort leicht beeinträchtigt. Dafür hat er mehrere Fächer und manchmal Schubladen, dank derer Sie alle Werkzeuge perfekt im Blick haben und immer auf Anhieb den richtigen Schraubendreher finden. Außerdem muss der Werkzeugkasten, anders als der Koffer, nicht auf die Seite gekippt werden, um ihn zu öffnen. Er steht immer aufrecht. So wird verhindert, dass Werkzeuge sich aus ihren Verankerungen lösen und in der Werkzeugkiste ein Chaos entsteht.

Werkstattwagen

Ein Werkstattwagen in seinem natürlichen Lebensraum.


Für sehr ambitionierte Heimwerker mit ausgesprochen viel Werkzeug reicht der Platz in Werkzeugkiste oder -koffer manchmal nicht aus. In diesem Fall lohnt sich – wie bereits weiter oben erwähnt – die Anschaffung eines großen Werkzeugwagens. Dieser hat unten vier Rollen und lässt sich ganz leicht durch die Garage schieben. Dank seiner vielen Schubladen bietet er großen Mengen an Werkzeug und weiteren Arbeitsmaterialien platz. Kleiner Wermutstropfen: Stufen mag der fahrbare Untersatz gar nicht gerne.

5. Häufige Fragen

Da es immer wieder Fragen zum Thema Werkzeugkoffer gibt, wollen wir für eilige Leser versuchen, sie so kurz wie möglich zu beantworten.

5.1. Was gehört zur Grundausstattung eines Werkzeugkoffers?

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5.2. Welche Werkzeugkoffer sind für Elektriker gut?

Davon ausgehend, dass Elektriker abisolierte Schraubendreher, einen Phasenprüfer und verschiedene Zangen benötigen, können wir entweder den Werkzeugkoffer von Wisent empfehlen oder unseren Werkzeugkoffer von Jolta. In diesen Koffern sollte alles enthalten sein, was ein Elektriker braucht.

5.3. Gibt es wasserdichte Werkzeugkoffer?

Ja es gibt wasserdichte Werkzeugkoffer für den Gebrauch im Außenbereich. Diese sind meistens leer und haben im Innenraum eine Gummiabdichtung. So sind sie vor Regen und Spritzwasser geschützt.

5.4. Gibt es KFZ-Werkzeugkoffer mit KFZ-Werkzeug?

Ja es gibt Werkzeugkoffer speziell für Fahrzeuge. Ein solcher KFZ-Werkzeugkoffer kann von Proxxon erworben werden. Er beinhaltet Ringschlüssel, Ratsche mit Steckschlüsseln, Schraubendreher, Zangen und Hammer. Mit den 43 Teilen kann man zuverlässig am Auto schrauben.

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