Das Wichtigste in Kürze
  • Werkzeugrucksäcke eignen sich sehr gut zur mobilen Aufbewahrung von Werkzeug. Dabei lassen sich diese rückenschonend tragen und Sie haben beide Hände frei.
  • Möchten Sie Ihren Werkzeugrucksack sehr schwer beladen, dann ist ein Modell mit Rädern und einer ausziehbaren Stange empfehlenswert, denn Sie können den Rucksack wie ein Art Trolley hinter sich herziehen.
  • Werkzeugrucksäcke mit verstärktem Boden fallen nicht nach vorne oder hinten um und haben einen sicheren Stand. So können Sie, ohne den Rucksack festhalten zu müssen, das passende Werkzeug heraussuchen.

Werkzeugrucksack-Test

Heimwerken und kleine Renovierungsarbeiten selbst durchzuführen steht bei den deutschen Herren hoch im Kurs. Laut heimwerker-aktuell.de finden Frauen dieses Hobby an Männern sehr attraktiv, denn immerhin liegt es auf Platz vier nach Kochen, Theater und Fitness.

Um Ihr Werkzeug auch immer gut aufgeräumt zu wissen und leicht transportieren zu können, bieten sich Werkzeugrucksäcke als idealer Aufbewahrungsort an. Diese haben genug Platz für die nötige Grundausstattung – von Schraubenzieher über Hammer bis hin zur Wasserwaage – und können wegen ihres kompakten Maßes selbst in kleinen Wohnungen leicht verstaut werden.

In unserer Kaufberatung zum Werkzeugrucksack-Vergleich von 2020 stellen wir Ihnen die Merkmale dieser Taschen vor und erläutern Ihnen, auf welche Kriterien Sie beim Kauf eines solchen Produktes besonders achten sollten.

Werkzeugrucksäcke mit verstärktem Boden sorgen dafür, dass dieser sicher steht und nicht aufgrund des Gewichtes nach vorne oder hinten umfällt. Außerdem besteht dieser meist aus Gummi oder festem Kunststoff, sodass kein Wasser von unten in den Rucksack eindringt und Sie diesen ohne Bedenken auf feuchtem Untergrund abstellen können.

1. Ist das Tragen eines Werkzeugrucksacks schonend für den Rücken?

Werkzeugrucksäcke mit Laptopfach sehen aus wie herkömmliche Rucksäcke.

Werkzeugrucksäcke sind von außen kaum von herkömmlichen Rucksäcken zu unterscheiden.

Werkzeugrucksäcke fallen in die Kategorie der mobilen Werkzeugaufbewahrung. Sie können Ihr Werkzeug sicher darin verstauen und es einfach von einem zum anderen Ort mitnehmen.

Optisch ist von außen kaum erkennbar, dass es sich bei den Rucksäcken um Taschen für Zange, Schraubendreher und Ähnliches handelt. Erst im Inneren wird deutlich, dass hier Werkzeug sicher transportiert und verstaut werden kann.

Dort sind zahlreiche Schlaufen, Laschen sowie kleine Taschen angebracht, in denen Sie Ihre Arbeitsutensilien unterbringen können. Dabei sind Hammer und Co gut fixiert, sodass sie nicht durcheinander geraten.

Oft lässt sich das große Reißverschlussfach der Werkzeugrucksäcke bis zum Boden öffnen und nach vorne aufklappen. So haben Sie beste Übersicht und kommen auch leicht an alle Geräte ran.

Hinten, an der Rückwand der Tasche, befindet sich häufig noch ein separat abgetrenntes Laptopfach. Dieses ist gut gepolstert, sodass Sie keine Angst haben müssen, dass das Werkzeug Ihren Computer beschädigt. Werkzeugrucksäcke mit Laptopfach gibt es zum Beispiel von Marken wie Rugged Tools, WORKPRO, Klein Tools, Facom, Plano und Stanley.

Bestückte Werkzeugrucksäcken enthalten eine Grundausstattung an Werkzeug.

Günstige Werkzeugrucksäcke sind in der Regel nicht mit Werkzeug bestückt.

Viele Personen mit handwerklichen Berufen, wie zum Beispiel Elektriker, Klempner oder Installateure, die häufig von Kunde zu Kunde gehen müssen, benutzen gern Werkzeugrucksäcke, um ihre Hände frei zu haben und das schwere Werkzeug so angenehm wie möglich transportieren zu können.

Denn einer der größten Vorteile ist, dass das geschulterte Tragen des mit Werkzeug beladenen Rucksacks schonend für Wirbelsäule, Haltung und damit Ihren Rücken ist. Bei einem Werkzeugkoffer oder einer Werkzeugtasche ist die Belastung nur einseitig, weil das schwere Stück mit einer Hand oder auf einer Schulter getragen werden muss.

Gerade wenn Sie Ihr Werkzeug mit dem Fahrrad oder auch einmal weitere Strecken zu Fuß transportieren wollen, empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen, sich einen Werkzeugrucksack zu kaufen.

Tipp: Es gibt auch Werkzeugrucksäcke mit Rollen und einem ausziehbaren Griff, sodass Sie diese wie einen Trolley hinter sich herziehen können. Besonders wenn der Rucksack durch viel Werkzeug sehr schwer beladen ist, ist das eine optimale Möglichkeit ihn nicht tragen zu müssen.

Die Vor- und Nachteile eines Werkzeugrucksacks mit Rollen und ausziehbarer Stange im Vergleich zu einem Modell ohne stellen wir Ihnen nun noch einmal übersichtlich dar.

  • können auch hinterhergezogen werden
  • können auch sehr schwer beladen werden
  • haben einen sehr stabilen Boden
  • höheres Eigengewicht
  • Stange kann bei geschultertem Tragen unter Umständen am Rücken drücken
Um Werkzeugrucksack-Testsieger-Potenzial zu haben, sollte dieser über ein geringes Eigengewicht, viele Innentaschen und einen verstärkten Boden verfügen.

Neben Werkzeugrucksäcken gibt es auch Werkzeugtaschen. Diese sind meist mit einem Schultergurt ausgestattet.

2. Sind Größe, Gewicht, Innentaschen-Anzahl und verstärkter Boden laut Online-Tests für Werkzeugrucksäcke entscheidend?

2.1. Gängige Werkzeugrucksäcke haben ein Fassungsvermögen von 25 bis 30 Litern

Hersteller wie Würth, Sortimo und Stanley achten darauf, möglichst robuste und leichte Werkzeugrucksäcke aus Nylon herzustellen.

Werkzeugrucksäcke mit Fassungsvermögen von 25 bis 30 Litern sind in der Regel 45 cm hoch, 15 bis 20 cm tief und 32 bis 43 cm breit.

Ein Werkzeugrucksack ist für den einfachen Transport von Werkzeug gedacht. Dementsprechend sollte der Rucksack sowohl durch ein geringes Eigengewicht in leerem Zustand als auch durch eine ausreichende Größe überzeugen, um auch einiges an Werkzeug unterzubringen.

Sehr leichte Werkzeugrucksäcke wiegen lediglich 1,5 kg, sind dafür meist aber auch etwas kleiner als die schwereren Modelle. Diese können 4 kg und mehr auf die Waage bringen, sind aber meist auch mit Rollen und einem ausziehbaren Griff ausgestattet, sodass Sie den Rucksack einfach hinter sich herziehen können, wenn dieser komplett befüllt und sehr schwer ist.

Die gängigsten Modelle wiegen zwischen 2 und 3 kg und sind auch beladen noch gut zu tragen. Mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 25 bis 30 Litern haben Sie auch ausreichend Platz, um das wichtigste Werkzeug unterzubringen.

Je nachdem, wie viel Werkzeug Sie mitnehmen wollen, sollten Sie einen Rucksack mit viel oder wenig Fassungsvermögen wählen. Achten Sie dabei aber darauf, dass dessen Eigengewicht maximal 3 kg beträgt, sodass Sie ihn auch beladen noch gut tragen können.

2.2. Werkzeugrucksäcke haben viele Innentaschen, um das Werkzeug darin zu fixieren

Der Tragekomfort am Rücken ist ein wichtiges Kriterium gängiger Werkzeugrucksack-Tests im Internet.

Die besten Werkzeugrucksäcke haben über 40 Innentaschen.

Das wohl Wichtigste eines Werkzeugrucksacks und das, was ihn von einem herkömmlichen Rucksack unterscheidet, ist die Innenausstattung.

Meist haben die Rucksäcke ein großes Reißverschlussfach, in dem viele kleine Taschen oder Schlaufen zu finden sind. Diese dienen dazu, dass das Werkzeug sorgfältig einsortiert werden kann und sich nicht lose im Rucksack befindet.

Je mehr dieser kleinen Taschen vorhanden sind, desto besser ist es, denn so können Sie wirklich alle Gegenstände fixieren. Laut gängigen Werkzeugrucksack-Tests im Internet haben die meisten Modelle zwischen 20 und 30 dieser Innentaschen und Schlaufen.

Oft ist das große Fach durch eine Trennwand – auch an dieser sind Schlaufen und Taschen angebracht – mittig noch einmal unterteilt.

Sie kann bei manchen Modellen sogar an einem Griff herausgenommen werden und Sie können lediglich den sogenannten Werkzeugorganizer dort mit hinnehmen, wo Sie ihn brauchen und zum Beispiel auch an einer Leiter aufhängen. So haben Sie das wichtigste Werkzeug, das Sie brauchen, bei sich und müssen nicht immer wieder von der Leiter heruntersteigen und zum Rucksack laufen.

Aber auch wenn Sie den Rucksack anderweitig nutzen wollen, ist es praktisch diese Trennwand herausnehmen und den gesamten Stauraum des großen Faches nutzen zu können.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen, einen Rucksack für Werkzeug mit 20 bis 30 Innentaschen und herausnehmbarer Trennwand zu wählen. So haben Sie genug Möglichkeiten, Ihr gesamtes Werkzeug zu fixieren und können die Tasche außerdem auch anderweitig nutzen.

2.3. Werkzeugrucksäcke mit verstärktem Boden kippen nicht um

In gängigen Werkzeugrucksack-Tests im Internet wird auch darauf geachtet, ob dieser einen verstärkten Boden hat.

Bei Aktionswochen von Discountern wie Lidl oder Aldi gibt es häufig auch Werkzeug und entsprechende Aufbewahrungstaschen.

Das Hauptmaterial der Werkzeugrucksäcke ist meist Nylon oder Polyester. Diese robusten Materialien sorgen dafür, dass der Rucksack nicht zu schnell einen Riss oder Ähnliches bekommt, wenn Sie auf einer Baustelle irgendwo damit hängen bleiben sollten. Auch Spritzwasser halten die Taschen aus und Ihr Werkzeug und weiteres Equipment darin wird nicht gleich nass.

Besonderes Augenmerk wird aber auf den Boden der Rucksäcke gelegt. Dieser ist in der Regel verstärkt, sodass sie gut stehen können und nicht wie normale Rucksäcke nach vorne oder hinten umkippen. Außerdem ist die verstärkte Schicht meist aus einem absolut wasserdichten Material wie Gummi oder Kunststoff gefertigt.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen, einen Werkzeugrucksack mit verstärktem Boden zu kaufen, sodass Sie diesen überall abstellen können, ohne dass er umfällt. Das erleichtert Ihnen auch, das passende Werkzeug im Inneren zu suchen und herauszuholen.

Werkzeugrucksack-Trolleys sind Werkzeugrucksäcke mit Rollen und ausziehbarer Stange zum hinterher ziehen.

3. Fragen und Antworten rund um das Thema Werkzeugrucksack

3.1. Welche Grundausstattung gehört in einen Werkzeugrucksack für Heimwerker?

Zu den wichtigsten Werkzeugen, die in einer Grundausstattung von Werkzeugrucksäcken zum Heimwerken nicht fehlen sollten, gehören diese Utensilien:

Unfälle beim Heimwerken

Es gibt bestückte Werkzeugrucksäcke mit Zubehör von Marken wie Makita oder Fatmax für Heimwerker.Laut Stiftung Warentest passieren in Deutschland pro Tag circa 830 Unfälle beim Heimwerken. Darunter fallen kleine sowie schwere Verletzungen, deren Ursache Unachtsamkeit, Überanstrengung und mangelnde Konzentration ist. Meist sind Männer im Alter von 35 bis 44 Jahren die Unfallopfer.

  • Schraubendreher (Kreuz und Schlitz)
  • Inbusschlüssel (in Größen von 2 bis 10 mm)
  • Schraubenschlüssel (in Größen von 8 und 17 mm)
  • Fuchsschwanz (Allroundsäge mit Blattlänge von 35 bis 50 cm)
  • Seitenschneider
  • Hammer (Kopfgewicht von circa 300 g)
  • Stahlbandmaß oder Zollstock (Länge zwischen zwei und fünf Metern)
  • kleine Bügelsäge (Blattlänge von 15 cm)
  • Kombizange
  • Wasserwaage (Länge von 60 cm)
  • Cuttermesser

3.2. Welche Alternativen gibt es zu einem Werkzeugrucksack?

Neben dem Werkzeugrucksack gibt es noch weitere Möglichkeiten Ihr Werkzeug sortiert aufzubewahren. Die gängigsten Varianten stellen wir Ihnen in der folgenden Tabelle vor.

Werkzeugaufbewahrung Merkmale
Werkzeugtasche

Werkzeugtasche als Alternative zum Werkzeugrucksack.

  • aus softem Material (meist Polyester oder Nylon wie bei den Werkzeugrucksäcken)
  • mit Tragegriff
  • meist auch mit Schulterriemen, sodass die Tasche über eine Schulter gehängt werden kann
  • eignet sich, um Werkzeug zu transportieren
Werkzeugkoffer

Werkzeugkoffer als Alternative zum Werkzeugrucksack.

  • aus festem Material (meist Kunststoff mit Metallverstärkung)
  • mit Tragegriff
  • häufig relativ hohes Eigengewicht
  • eignet sich, um Werkzeug zu transportieren
Werkzeugwagen

Werkstatt- oder Werkzeugwagen

  • aus Metall mit vielen Schubfächern
  • bietet sehr viel Platz
  • eignet sich nicht, um Werkzeug zu transportieren
  • eignet sich zum sortierten Aufbewahren von viel Werkzeug in einem Heimwerker-Keller
Werkzeuggürtel

Werkzeuggürtel als Alternative zum Werkzeugrucksack.

  • aus softem Material (meist Polyester oder Nylon)
  • eignet sich nicht, um Werkzeug zu transportieren
  • eignet sich für die Aufbewahrung von Werkzeug beim aktiven Handwerken, um nicht immer zum großen Werkzeugkoffer laufen zu müssen

Als wirkliche Alternative zum Werkzeugrucksack bieten sich lediglich die Werkzeugtasche oder der Werkzeugkoffer an. Auch diese beiden Typen der mobilen Werkzeugaufbewahrung sind so konzipiert, dass sie leicht mitgenommen werden können und ausreichend Werkzeug darin verstaut werden kann.

Allerdings sind sie nicht so komfortabel zu tragen wie ein Werkzeugrucksack.

Ein Werkzeugwagen eignet sich nicht zur mobilen Werkzeugaufbewahrung. Dieser bietet Ihnen aber eine sehr gute Möglichkeit, in Ihrem Heimwerker-Keller oder -Raum all Ihr Werkzeug, Ihre Schrauben und Co gut sortiert aufzubewahren.

Ein Werkzeuggürtel wird um die Hüfte getragen und eignet sich nur um Werkzeug auf einer Baustelle von einem zum anderen Ort mitnehmen zu können, nicht aber für den grundsätzlichen Transport. Der Gürtel ist lediglich dazu gedacht, dass Sie nicht für jedes Werkzeug wieder zum Werkzeugkoffer laufen müssen, sondern an Ort und Stelle – wie zum Beispiel auf einer Leiter stehend – das Wichtigste dabei haben.