Das Wichtigste in Kürze
  • Es finden sich ganz unterschiedliche Gestaltungen der Lochung in den diversen Werkzeugwand-Tests im Internet. Sehr beliebt ist ein Lochabstand von 15 mm und die Kombination aus kleinen Rundlöchern und Schlüssellöchern. In die Rundlöcher können standardisierte Haken in die Lochwand eingehängt werden. Die Schlüssellöcher, die üblicherweise einen Abstand von 45 mm zueinander aufweisen, dienen dazu, größere und schwerere Gegenstände an der Werkstattwand aufzuhängen. Dieser Aufbau wird gelegentlich als Euro-Lochung bezeichnet, wobei das keinesfalls einheitlich geregelt ist. Gänzlich anders sehen im Vergleich die Werkzeugwände der Firma Bott aus. Hier werden Vierkantlöcher genutzt und die Abstände betragen jeweils 38,1 mm, was exakt 1,5 Zoll entspricht. Da diese sich gerade im professionellen Bereich großer Beliebtheit erfreuen, findet sich diese Lochung auch an anderen Werkzeugwände und es gibt zudem viel passendes Zubehör. Üblicherweise ist der Abstand von 15 mm im Privatbereich am häufigsten zu finden, auch weil eine solche Werkzeuglochwand zumeist etwas günstiger ist.

1. Welches Zubehör ist für die Werkzeugwand sinnvoll?

Wenn Sie eine Werkzeugwand kaufen, sind sowohl das beiliegende als auch zusätzliche verfügbare Zubehör wichtige Kaufkriterien. Entscheiden Sie sich für die üblichen Lochabstände 15 mm oder zum Beispiel 1,5 Zoll, werden Sie in der Regel ausreichend weitere Komponenten für Ihre Werkzeugwand finden. Liegen ein paar praktische Zubehörteile direkt bei, können Sie Ihre Werkzeugwand bereits so bauen, dass Vieles Platz findet, und im Nachhinein Ergänzungen vornehmen. Kleine Haken nehmen jedes Werkzeug mit Öse oder auch Rundschlüssel auf. Ein breiter Doppelhaken, auch als Hammerhalter bezeichnet wird, hält alle Werkzeug mit Stiel und großem Kopf, also zumeist Hämmer. Ein Schlüsselhalter erinnert ein wenig an einen Christbaum und erlaubt Ihnen, die unterschiedlich großen Schraubenschlüssel sorgfältig übereinander anzulegen. Ebenfalls sehr praktisch sind gelochte Fächer mit darunterliegender geschlossener Platte. Hier können Sie beispielsweise Bohrer übersichtlich senkrecht nebeneinander anordnen.

2. Aus welchem Material sollte die Werkzeugwand bestehen?

Allgemein wird für Werkzeugwände Metall verwendet. Das lässt sich sehr einfach mit einer regelmäßigen Lochung versehen und ist gleichzeitig stabil und fest. So hängt Ihr Werkzeug sicher an der Lochwand, die auch bei unachtsamem Umgang intakt bleibt. Eine Werkzeugwand aus Holz oder Kunststoff findet sich hingegen wesentlich seltener. Holz bietet sich vor allem dafür an, dass Sie ein Platte selbst individuell gestalten, indem Sie Schrauben eindrehen. Die Ausstattung mit einem regelmäßigen Lochmuster ist dagegen aufwendig und teuer. Hierin liegt der eine entscheidende Vorteil von Kunststoff. Dieser kann es bei der Stabilität nicht mit Metall oder auch Holz aufnehmen, lässt sich aber sehr preiswert in der passenden Form herstellen. Die beste Werkzeugwand bezüglich der Lebensdauer ist aber zweifellos ein Modell aus Metall.
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