Zelt Test 2016

Die 7 besten Zelte im Vergleich.

AbbildungTestsiegerSkandika MontanaColeman CoastlineSkandika Gotland10T Glenhill 4 – 4-Personen Kuppel-ZeltPreis-Leistungs-SiegerHigh Peak Zelt NevadaCampFeuer – Großes TunnelzeltGrand Canyon PARKS
ModellSkandika MontanaColeman CoastlineSkandika Gotland10T Glenhill 4 – 4-Personen Kuppel-ZeltHigh Peak Zelt NevadaCampFeuer – Großes TunnelzeltGrand Canyon PARKS
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
08/2016
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Bewertung1,5gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,1gut
08/2016
Kundenwertung
55 Bewertungen
44 Bewertungen
92 Bewertungen
43 Bewertungen
482 Bewertungen
102 Bewertungen
18 Bewertungen
ZelttypTunnelzelt
sehr lang und mit guter Stehhöhe
Tunnelzelt
sehr lang und mit guter Stehhöhe
Tunnelzelt
sehr lang und mit guter Stehhöhe
Kuppelzelt
selbststehend ohne Heringe
Kuppelzelt
selbststehend ohne Heringe
Tunnelzelt
sehr lang und mit guter Stehhöhe
Tunnelzelt
sehr lang und mit guter Stehhöhe
geeignet für
Anzahl Schlafkammern
8 Personen
4
3 Personen
1
6 Personen
2
4 Personen
1
3 Personen
1
5 Personen
2
5 Personen
2
Wassersäule AußenzeltDie Wassersäule gibt bei Camping- und Familienzelten an, wie wasserdicht das Modell ist. Ab einem Wert von 1.500 mm gelten Zelte als wasserdicht.5.000 mm3.000 mm5.000 mm5.000 mm3.000 mm3.000 mm3.000 mm
Gestänge aus Fiberglas?
besonders elastisch
NeinJaJaJaJaJaJa
Material der Zelthaut
reißfest
Polyester
Polyester
Polyester
Polyester
Polyester
Polyester
Polyester
Belüftung
Maße (Länge x Breite)7 x 3,1 m4,30 x 2 m5,4 x 4,5 m4 x 2,7 m2,9 x 1,8 m4,75 x 3,05 m4,75 x 3,05 m
Stehhöhe2,0 m1,55 m2,0 m1,65 m1,2 m2,0 m2,05 m
Gewicht25,8 kg7,0 kg21,7 kg7,8 kg3,4 kg15,0 kg17,0 kg
BesonderheitOrganizertaschen im Zeltmit VorraumReparatur-Set inklusive2 Zelteingängewettergeschützter Eingangabtrennbare SchlafkabineSonnendach
Vorteile
  • wasser- und winddicht auch bei Sturm
  • gute Verarbeitung
  • schneller und einfacher Aufbau
  • wasser- und winddicht auch bei Sturm
  • einfacher Aufbau
  • ausreichend für 3 Personen mit Gepäck
  • wasser- und winddicht auch bei Sturm
  • sehr viel Platz
  • gute Belüftung
  • gute Verarbeitung
  • einfacher Aufbau
  • trocknet schnell nach Regen
  • mit Moskitonetz
  • wasserdicht bei Sturm
  • einfacher Aufbau
  • leicht zu säubern
  • wasserdicht bei Sturm
  • sehr viel Platz
  • gute Belüftung
  • wasser- und winddicht auch bei Sturm
  • sehr viel Platz
  • gute Belüftung
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Zelt-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Auch wenn die Zelte verschiedene Bezeichnungen haben, beim Kauf werden trotzdem die gleichen Kriterien angewendet. Kein Zelttyp ist wirklich perfekt, daher sollten Sie beim Kauf nach persönlichen Vorlieben entscheiden.
  • Tunnelzelte bieten viel Platz, daher sind sie ideale Familienzelte, allerdings dauert der Aufbau etwas länger.
  • Wurfzelte sind sehr schnell von selbst aufgebaut, aber die Verarbeitung und Standfestigkeit lässt zu wünschen übrig. Für einen richtigen Campingausflug sind sie nicht empfehlenswert.
  • Für 1-2 Personen sind die Kuppelzelte am besten geeignet. Sie lassen sich schnell und einfach aufbauen.

zelt test

Für den richtigen Wanderurlaub braucht man neben den geeigneten Wanderschuhen auch ein richtiges Zelt. Da der Campingurlaub durch die verschiedenen Unternehmungen schon relativ anstregend ist, sollte ein gutes Zelt Sie bei Wind und Wetter trocken halten. Wenn der Schlafplatz nicht trocken ist, kann der Campingausflug schnell zum Desaster werden.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, sollten Sie sich über die gängigsten Modelle auf dem Markt informieren. Wir haben nicht nur 1-Personen-Zelte sondern auch Familienzelte getestet. Der Ratgeber zum großen Zelt Test 2016 soll Ihnen alle wesentlichen Kaufkriterien für ein Zelt näher bringen und Ihnen helfen, das beste Zelt für Ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Geschichte des Zeltes.

1. Was ist ein Zelt?

tipi zelt

Ein Zelt im Tipi-Style.

Ein Zelt ist ein temporärer Bau, der hauptsächlich zum Übernachten auf Reisen oder Expeditionen dient. Natürlich gibt es auch Festzelte, in denen Partys oder Aufführungen (Zirkus) veranstaltet wird. Außerdem gibt es in einigen asiatischen Ländern auch Nomadenvölker, deren normale Behausung ein Zelt darstellt.

Allen Zelten gemein ist, dass sie leicht zerlegbar und relativ einfach zu transportieren sind. Der Aufbau ähnelt sich auch im Grundprinzip, da er im Wesentlichen darin besteht, eine Zelthaut und eine Unterkonstruktion zusammenzufügen. Dennoch ist der Aufwand beim Aufbau abhängig von der Größe des Zelts und dessen Bauweise.

1.1. Die Geschichte des Zeltes

In der Menschheitsgeschichte taucht das Zelt als temporäre Behausung bereits recht früh auf. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die Geschichte des Zelts.

Epoche Verwendung Beschreibung
Steinzeit Behausung Im Jungpaläolithikum (ca. 40.000 – 9.700 v. Chr.) war das Zelt bereits bekannt. Die einfachste Form, das Firstzelt war weit verbreitet. Die Menschen nutzten eine einfache Holzkonstruktion, auf der sich Tierhäute als Zeltdach befanden. Einige Rekonstruktionen gehen von bis zu 40 Tierhäuten und einem Gewicht von 230 kg aus. In der Mittelsteinzeit (zwischen 9.600 und 4.300 v. Chr.) verlor das Zelt mit der zunehmenden Nutzung von Urwäldern an Bedeutung, da meist Holzhütten gebaut wurden.
Griechische Klassik Militärzelt Die Menschen im klassischen Griechenland (750 – 400 v. Chr.) kannten die Zelte vor allem vom militärischen Einsatz. Der Einsatz von Zelten ist nur durch die Vasenbilder überliefert. Inwieweit sie auch im täglichen Gebrauch eine Rolle gespielt haben, lässt sich heute nur sehr schwer sagen. Von den Persern waren die großen Festzelte der Könige bekannt. In der Steinarchitektur lassen sich auch einige Parallelen ziehen, die persische Vorbilder gehabt haben, allerdings konnten sich temporäre Zeltbauten nicht durchsetzen.
Antikes Rom Militärzelt In Rom (750 v. Chr. – 400 n. Chr.) kamen Zelte vor allem in der Gründungszeit zum Einsatz. Laut Vitruv sollen die Häuser der Vorväter auf dem Aventin einfache Zelte gewesen sein. Später war der Gebrauch ebenfalls nur auf das Militär beschränkt. Die Verwendung als Übernachtungsmöglichkeit, aber auch als Sanitätszelt war dort normal.
21. Jahrhundert Festzelte, Campingzelte In der heutigen Zeit werden Zelte vor allem zum Camping (z.B. 4-Mann-Zelt) genutzt. Die Verwendung von Partyzelten ist in Laubenkolonie ebenfalls möglich. Als Behausung kommen die Zelte nur noch bei einigen Naturvölkern und Nomaden in Nordamerika, Afrika oder Ostasien vor.

1.2. Technische Entwicklung

Mittlerweile besteht die Zelthaut nicht mehr aus mehreren Tierhäuten. Heute werden imprägnierte Stoffbahnen, die meist aus Nylon oder Polyester bestehen, verwendet – so ist auch das Outdoor-Zelt wasserdicht. Als Unterkonstruktion dient Metall, Kunststoff oder Holz. In den letzten Jahren geht der Trend zu immer leichteren Konstruktionen. Außerdem sollen die Zelte möglichst einfach aufgebaut werden können.

Neben dem Iglu-Zelt kommen auch die sogenannten Wurfzelte zum Einsatz. Sie können sehr schnell und ohne große Probleme aufgebaut werden, da sie sich von selbst aufklappen. Durch den schnelleren und einfacheren Aufbau sind sie längst nicht so stabil und trotzen einem Unwetter tendenziell wesentlich schlechter.

2. Welche Zelt Arten gibt es?

2.1. Firstzelt

einfaches Zelt von High Peak

Ein klassisches Firstzelt ist wie ein Haus aufgebaut.

Das Firstzelt ist der Klassiker der Zelte. Der Aufbau ist schnell erklärt. Zwei senkrechte Stangen und eine Plane darüber, dann ist der provisorische Unterstand schon fertig. Die Firststange erhöht die Stabilität des Zeltes. Zum Aufstellen werden jedoch Seile und Heringe benötigt.

Gerade im Vergleich zu Kuppelzelten bietet das Firstzelt weniger Platz. Außerdem ist am Eingang immer eine Stange im Weg. Doch vor allem Nostalgiker schwören auf die Form.

Einbogenzelte können als Sonderform des Firstzelts gesehen werden. Sie sind ähnlich im Aufbau. Ein Firstzelt eignet sich ideal als Outdoor-Zelt. Angelzelte finden hier zwar keine Erwähnung, sind aber in der Regel ähnlich aufgebaut. Die Vor- und Nachteile von Firstzelten im Überblick:

  • einfache Konstruktion
  • stabiles Zelt
  • wenig Platz

2.2. Kuppelzelt

zelt quechua

Kuppelzelte sind die gängigsten Modelle.

Das Kuppelzelt oder Iglu-Zelt ist mittlerweile zum Standard geworden. Seine elastische Stangen sorgen für die besondere Form. Sie kreuzen sich im Scheitelpunkt und geben dem Zelt seine Stabilität. Die 4 Stangen geben dem Boden ebenfalls Halt, so dass ein Iglu-Zelt zur Not selbsttragend sein kann.

Auf die Verwendung von Heringen oder Seilen kann also verzichtet werden. Im Interesse der besseren Stabilität sollten sie dennoch benutzt werden, insbesondere bei unbeständigem Wetter. So wird es zu einem idealen Trekking-Zelt.

  • einfacher und schneller Aufbau
  • hohe Stabilität
  • auf den Einsatz von Heringen kann zur Not verzichtet werden
  • meist nur eine Schlafkabine

2.3. Tunnelzelt

Tunnelzelte sind sehr groß und perfekt für Familien geeignet.

Tunnelzelte sind sehr groß und perfekt für Familien geeignet.

Tunnelzelte sind in der Form eines Tunnels konstruiert. Elastische Stangen, die parallel im Bogen gespannt werden, sorgen für den nötigen Halt. Bei der Aufstellung ist es von Vorteil, wenn man weiß, woher der Wind weht. Großes Problem bei den Tunnelzelten ist, dass diese ziemlich schnell instabil werden können, wenn der Wind auf die Breitseiten weht. Da die Zelte meist über mehrere Schlafkabinen verfügen, sind sie als Familienzelte besonders geeignet.

Je größer die Zelte sind, desto länger dauert die Aufstellung. Auch sollte man die Aufstellung vor der ersten Nutzung noch einmal üben, damit man beim Camping selbst weniger Probleme hat. Es erfreut sich als normales Festival-Zelt bei Rock am Ring oder Wacken großer Beliebtheit.

  • sehr viel Platz
  • mehr Ordnung beim Camping durch mehrere Räume
  • Standort muss gut gewählt werden, da die Stabilität geringer ist

2.4. Wurfzelt

Wurfzelte werden auch Pop-up -Zelte genannt, da sie einfach "aufpoppen" und fertig aufgebaut sind.

Wurfzelte werden auch Pop-up-Zelte genannt, da sie einfach „aufpoppen“ und fertig aufgebaut sind.

Werden sicher für Menschen, die nicht lange aufbauen wollen, zum Zelt Testsieger. Sie sind ähnlich aufgebaut wie Tunnelzelte und können durch das Ringsystem relativ einfach verstaut werden. Die flexiblen und stabilen Fiberglasstangen geben dem Zelt ausreichend Stabilität. Für den Aufbau müssen nur wenige Sekunden eingeplant werden. Man öffnet nur das Paket und wirft es auf den Boden. Bei der Verwendung kann auf Heringe verzichtet werden, so dass ein Aufstellen an jedem Ort möglich ist.

Um eine möglichst einfache Handhabung zu gewährleisten, werden für ein selbstaufbauendes Zelt bei der Stabilität einige Abstriche gemacht. Als Trekkingzelt ist es daher nur bedingt geeignet.

  • sehr einfacher und schneller Aufbau
  • an jedem Ort aufstellbar
  • geringe Stabilität
  • wenig Platz

2.5. Partyzelt

Das klassische Partyzelt. Es ist vor allem für Gartenfeste beliebt.

Das klassische Partyzelt. Es ist vor allem für Gartenfeste beliebt.

Partyzelte erfreuen sich in heimischen Gärten und Laubenkolonien großer Beliebtheit. Um einen leichten Sommerregen abzuhalten oder Schatten zu spenden sind sie ideal. Die Modelle bestehen meist nur aus 4 senkrechten Streben, auf die ein kurzes Dach aufgesetzt wird. Partyzelte können relativ leicht (meist in einer halben Stunde von 3 Personen) aufgebaut werden. Sie werden auch manchmal als Hauszelt bezeichnet, obwohl sie nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sind.

Mesit bestehen sie aus weitaus einfacheren Materialien als normale Zelte und sind nicht so wetterfest wie richtige Camping-Zelte. Da sie meist nur für eine Veranstaltung gebraucht werden, empfiehlt es sich, einen Zeltverleih zu kontaktieren.

Festzelte eignen sich auch hervorragend für Festivals und Campingausflüge.

  • schneller Aufbau
  • viel Platz
  • kein Boden
  • halten nur leichten Regen ab

schöne location

3. Kaufberatung für Zelte: Darauf sollten Sie achten

Ein Zelt für mehrere Personen sollte gut belüftet sein und über zwei Eingänge verfügen.

Ein Zelt für mehrere Personen sollte gut belüftet sein und über zwei Eingänge verfügen.

Da es mittlerweile mehrere Arten von Zelten gibt, sollten Sie unbedingt einige wichtige Kaufkriterien beachten. Dabei ist es egal, ob Sie ihr Zelt im Camping- oder Outdoorfachgeschäft oder im Internet kaufen. Der Kauf in einem Fachgeschäft vor Ort hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich das Zelt genau ansehen können. Da Sie allerdings auch dort keinen Regen simulieren dürfen, werden Sie nie erfahren, ob es wirklich dicht ist. Daher unterscheidet sich der vor-Ort-Kauf nur bedingt vom Online-Kauf. Die Auswahl ist im Internet deutlich größer und die Preise können etwas geringer sein.

Neben eher kleinen Kriterien wie einem Mückennetz, das Ihnen die elektrische Fliegenklatsche erspart, haben wir in unserem Zelt Test vor allem auf das verwendete Material, die Maße, das Gewicht und die Wasserdichtigkeit der Zelte geachtet. Die verschiedenen Kriterien sollen Ihnen im Folgenden vorgestellt werden. Für alle drei Kategorien, die wir verglichen haben, haben wir die gleichen Kriterien festgelegt.

3.1. Zelttyp

Bei den Zelttypen lassen sich zumindest bei den Camping-Zelten mehrere Arten unterscheiden. Die Kuppel- oder Igluzelte sind als normale Festival Zelte sehr zu empfehlen. Sie können fast überall schnell und leicht aufgebaut werden und zur Not brauchen sie nicht einmal Heringe. Die Wurfzelte sollten nur bei leichten Camping-Einsätzen benutzt werden. Da Sie besonders schnell aufgebaut werden können, wurden einige Kompromisse hinsichtlich der Stabilität getätigt. Tunnelzelte sind besonders groß und eignen sich als Familienzelte. Beim Aufbau muss man unbedingt auf den Wind achten. Dieser sollte nicht auf die Seitenwand des Tunnels drücken, da sonst das Zelt sehr instabil wird.

Personenanzahl geeigneter Zelttyp
1-Personen-Zelt kleines Kuppelzelt, einfaches Firstzelt, größere Wurfzelte
2-Personen-Zelt normales Kuppelzelt, einfaches Firstzelt, größere Wurfzelte
3-Personen-Zelt großes Kuppel- oder Firstzelt
4-Personen-Zelt Tunnelzelt mit einer Schlafkabine
5-Personen-Zelt Tunnelzelt mit mehreren Schlafkabinen
6-Personen-Zelt Tunnelzelt mit mehreren Schlafkabinen
8-Personen-Zelt Tunnelzelt mit mehreren Schlafkabinen

3.2. Anzahl der Schlafkabinen

Hier findet eine 4-köpfige Familie mühelos und komfortabel Platz.

Hier findet eine 4-köpfige Familie mühelos und komfortabel Platz.

Die Anzahl der Schlafkabinen ist eng verbunden mit der Anzahl der Personen. Viele normale Campingzelte verfügen nur über eine Schlafkabine. Sie können von 1 – 4 Personen genutzt werden.  Einige Hersteller tricksen etwas mit den Angaben zum Platz: Das Kuppelzelt von High Peak z.B. soll zwar 4 Personen beherbergen können, allerdings wird es bei voller Auslastung doch ziemlich eng.

Bei den Familienzelten ist die Situation etwas anders. Hier gibt es sehr große Zelte, die für 8 Personen mit 4 Schlafkammern ausgestattet sind.

Es gibt aber auch Skandika Modelle mit nur zwei Schlafkabinen. Preiswertere Modelle wie von CampFeuer besitzen nur 1 Schlafkabine. Für 2 Erwachsene und 2 Kinder ist das Zelt dennoch ausreichend.

Bei den Festzelten zeichnet sich ein etwas anderes Bild ab. Eine Schlafkabine gibt es hier nicht, da sie nicht zum Schlafen gedacht sind. Man unterschiedet hier in größere Zelte, die 56 Personen Platz bieten und kleine Gartenpartyzelte, die nur für 12-20 Personen gedacht sind.

3.3. Wasserdichtheit

Die Zelt-Wassersäule spielt eine besondere Rolle. Sie gibt an, wie viel Wasser das Zelt abhalten kann. Alle namhaften Marken, wie Jack Wolfskin, Coleman, High Peak, Grand Canyon, Ultrasport, CampFeuer und Skandika werben mit der Wasserdichtigkeit. Ein Zelt gilt ab einer Wassersäule von 1500 mm als wasserdicht. Alle Zelte im Test haben diesen Wert erreicht. Die Modelle von Skandika hatten hier den höchsten Wert mit 5000 mm. Die Hersteller Coleman und CampFeuer kamen im Zelt Test nur auf 3000 mm.

Tipp: Der Wert der Wassersäule gibt an, wie viel Druck auf das Material ausgeübt werden kann, bevor Wasser durchdringt. Je höher der Wert, umso mehr Regen verträgt das Zelt.

3.4. Gestänge

Bei dem Material des Gestänges gab es im Zelt Test nur wenige Unterschiede. Sowohl bei den Camping- als auch bei den Familienzelten war Fiberglas das vorherrschende Material. Ein Vorteil von Fiberglas ist, dass es leicht und flexibel ist. Aus diesem Grund wird es bei Einbogen- und Kuppelzelten häufig verwendet. Stahl ist schwerer und nicht so biegsam. In der Kategorie der Festzelte ist Stahl ein normales Gestänge, da hier eine größere Stabilität herrschen soll.

Tipp:Vor allem wenn man eher mit leichtem Gepäck reisen möchte, sind Modelle aus Fiberglas zu empfehlen.

3.5. Material der Zelthaut

blaue Dose von Explorer

Mit Zeltspray können Sie Ihr Zelt von außen imprägnieren.

Die Zeltplane besteht bei Campingzelten vorrangig aus Polyester. Das T steht für Threadcount und gibt die Fadendichte an. Je größer die Fadendichte, desto reißfester ist der Stoff. Normalerweise reicht ein Außenzelt mit 180 – 190T Polyester vollkommen aus. Alle Modelle im Zelt Test hatten auch diese Stärke.

Als Außenhaut kann man in seltenen Fällen auch noch Baumwolle finden. Sie ist deutlich atmungsaktiver, dehnt sich jedoch bei Nässe aus und bedarf auch mehr Pflege. Manchmal wird auch noch Nylon verwendet. Der Vorteil ist natürlich, dass der Stoff deutlich leichter ist. Allerdings dehnt sich Nylon bei Nässe aus, das Zelt muss also häufig nachgespannt werden. Wir empfehlen aus diesem Grund Zelte aus Polyester.

Bei den Festzelten wird hauptsächlich Polyethylen verwendet. Es ist deutlich schwerer, kann aber leichter in großen Mengen produziert werden. Außerdem ist der Stoff für den Verwendungszweck vollkommen ausreichend, da es auch Regen abhalten kann. Die dünneren Polyesterstoffe, welche bei Festzelten Verwendung finden, können hier nicht mithalten.

3.6. Maße und Gewicht

Bei den Maßen gibt es die größten Unterschiede. Bei den Campingzelten richten sich die Maße natürlich nach der Anzahl der Schlafkabinen. Wenn Sie ein Campingzelt kaufen möchten, spielt das Gewicht eine wichtige Rolle.

Für ein einfaches Einbogenzelt für eine Person sollten 2,6 x 1,5 m vollkommen ausreichen. Das Gewicht steigt mit der Größe deutlich an. In unserem Zelt Vergleich hat sich gezeigt, dass für 3 Personen ein Zelt mindestens 4,3 x 2 m groß sein muss, damit auch die Ausrüstung und das Zeltzubehör genügend Platz findet.

Hinweis: Bei den Festzelten sollte man mit 1,75 Quadratmetern Fläche pro Person rechnen.

3.7. Belüftung

Die Belüftung bei den Zelten ist unterschiedlich. Es gibt Decken- und Seitenbelüftungen. Es gibt nur wenige Unterschiede bei den Belüftungsergebnissen. Am Ende ist wichtig, das die Belüftung gut ist und dennoch die Belüftungsschlitze und Belüftungsflächen dicht halten und kein Wasser eindringen lassen.

4. Wichtige Hersteller & Marken

  • Coleman
  • High Peak
  • Jako’o
  • Nordisk
  • Qeedo
  • Quechua
  • Tatonka
  • Vango
  • Xbase

5. Fragen rund um das Thema Zelt

Zelt-Camping

Bei den Deutschen ist der Urlaub auf dem Campingplatz sehr beliebt. Von den 29,2 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen entfielen 85 % auf inländische Gäste (Quelle: Statista). Camping-Zelte kaufen deswegen noch lange nicht alle, auch das Camping mit dem Wohnwagen ist sehr beliebt.

5.1. Ab wann darf man alleine zelten?

Im Normalfall dürfen Jugendliche ab einem Alter von 16 Jahren alleine auf einem Camping- oder Zeltplatz übernachten. Bei Campingplätzen richtet sich das Zelten ganz nach dem Betreiber. Manche wollen von dem Erziehungsberechtigten einen Vertrag haben, dass sie bei Nicht-Zahlung des Jugendlichen haftbar sind. Allerdings kommt dies nur in wenigen Fällen vor.

Das Campen im eigenen Garten ist dagegen auch für jüngere Kinder kein Problem. Allerdings dürfen 13- oder 14-Jährige nicht ohne einen Erwachsenen zelten gehen. Es hängt mit den Jugendschutzgesetzen zusammen. In einem Zeltlager, wo verschiedene erwachsene Aufsichtspersonen sind, ist dies natürlich kein Problem.

5.2. Wann ist ein Zelt wasserdicht?

Pavillions sind besonders gut als Regenunterschlupf geeignet.

Pavillions sind besonders gut als Regenunterschlupf geeignet.

Ein Zelt gilt als wasserdicht, wenn es einer Wassersäule von 1200 mm standhält. Die meisten Modelle schaffen diesen Wert spielend. Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass sich bei den Nähten einzelne Tropfen bilden. Trotzdem werden die Zelte als wasserdicht verkauft.

An dieser Stelle sollte vielleicht gesagt werden, dass ein Zelt kein Haus ist. Es ist immer mehr Feuchtigkeit in einem Zelt vorhanden als in der normalen Wohnung. Auch Kondensationstropfen sind bei den meisten Zelten normal. Das gehört zum Camping dazu. Ein Zelt ist meistens erst undicht, wenn richtige Tropfen von der Decke regnen. Das war bei keinem der Modelle im Zelt Test der Fall.

5.3. Ab wann kann man mit Kindern zelten?

Normalerweise kommen Kinder mit Zelten und Camping relativ gut zurecht. Wenn man selbst gerne campt, sollte man seine Kinder möglichst früh daran gewöhnen. Allerdings gibt es gewisse Grenzen, die man dennoch einhalten sollte. Säuglinge, die noch nicht durchschlafen, sollten generell nicht mit zelten fahren. Die Vergleich.org-Redaktion empfiehlt, dass Sie nur Kinder ab 4, 5 oder 6 Jahre mit zum Campingausflug nehmen sollten. Für die Zwischenzeit lohnt sich ein Blick auf unseren Spielzelt Test.

5.4. Womit ein Zelt imprägnieren?

Damit die Zelte nicht undicht werden, sollten Sie sie regelmäßig imprägnieren. Zu diesem Zweck werden Imprägniersprays verkauft. Vor allem die Nähte sollten damit bearbeitet werden, da sie schnell undicht werden. Die Imprägniersprays können an einigen undichten Stellen zwar helfen, allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Wenn ein Zelt mehr als 20 Jahre alt ist und auch regelmäßig genutzt wurde, kommt häufig nur ein Neukauf in Betracht.

5.5. Was brauche ich alles für einen Zelturlaub oder das Camping?

Damit Sie nichts Wichtiges für Ihren Zelturlaub vergessen, haben wir hier eine kleine Checkliste mit den wichtigsten Dingen zusammengestellt, die Sie zum Camping benötigen. Die richtige Ausrüstung ist unbedingt notwendig

  • Zelt
  • Zeltheringe
  • Vorzelt
  • Schlafsack
  • Isomatte/Luftmatratze
  • Karpfenliege
  • Campingstuhl
  • Kissen
  • Rucksack oder Taschen
  • Werkzeug (Schraubenzieher und Hammer)
  • Fotoapparat
  • Bodenplane / Zeltunterlage (das Zelt wird dann von unten weniger nass)
  • Papiere (Ausweis, Impfpass, Krankenversicherungskarte)
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Nähzeug
  • Gaskocher mit Feuerzeug
  • Essgeschirr
  • Handtücher
  • Feldflasche
  • Kleidung für alle Wetterlagen
  • Wanderschuhe
  • Kulturbeutel (Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Waschlappen, Sonnencreme, Duschgel, Shampoo)
  • Arzneimitteltasche (Pflaster, Mückensalbe, Pinzette, Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Erbrechen und Durchfall)
  • eine bequemere Art des Camping ist die Reise mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil. In diesem Falle sollten sie noch Schraubenschlüssel, Öl und einen Benzinkanister bereit halten.

5.6. Wie baut man ein Zelt bei Sturm auf?

Ein Video soll die Lösung eines solchen Problems zeigen.

5.7. Welche Test gibt es von Ökotest im Bereich Camping und Outdoor?

Ökotest testet relativ häufig Outdoor-Artikel auf ihre Schadstoffbelastung. Neben Taschen und Rucksäcke werden Kinderzelte relativ häufig getestet. Ökotest hat bisher noch keine Campingzelte getestet.

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