Isomatten Test 2017

Die 7 besten Thermomatten im Vergleich.

10T Outdoor Equipment Tom 1000 10T Outdoor Equipment Tom 1000
10T Profoma 200 10T Profoma 200
Black Canyon BC4193 Black Canyon BC4193
Normani Alu-Isomatte Normani Alu-Isomatte
High Colorado Standard 0.8 High Colorado Standard 0.8
Grand Canyon selbstaufblasende Isomatte Grand Canyon selbstaufblasende Isomatte
10T Aluma Double 10T Aluma Double
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell 10T Outdoor Equipment Tom 1000 10T Profoma 200 Black Canyon BC4193 Normani Alu-Isomatte High Colorado Standard 0.8 Grand Canyon selbstaufblasende Isomatte 10T Aluma Double
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
05/2017
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Bewertung1,6gut
05/2017
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,4gut
05/2017
Kundenwertung
bei Amazon
16 Bewertungen
8 Bewertungen
659 Bewertungen
45 Bewertungen
44 Bewertungen
314 Bewertungen
41 Bewertungen
Breite x Länge 63 x 193 cm 55 x 200 cm 66 x 200 cm 50 x 200 cm 50 x 180 cm 76 x 196 cm 120 x 190 cm
Höhe 10 cm 1,2 cm 3,0 cm 1,0 cm 0,8 cm 7,5 cm 0,2 cm
Gewicht 3,7 kg 0,48 kg 1,4 kg 0,22 kg 0,23 kg 2,7 kg 0,3 kg
wärmereflektierend ++ + ++ ++ + ++ ++
selbstaufblasendAufblasbare Isomatten verfügen über ein Ventil, durch das Luft in die Matte gepumpt werden kann. Es gibt auch selbstaufblasende Isomatten, bei denen die Luft automatisch ins Innere gesaugt wird. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Luftmatratzen verfügen aufblasbare Isomatten nicht nur über eine Hülle, die mit Luft gefüllt wird, sondern auch über eine stabile und isolierende Füllung.
Befestigungsgurte inkl.
Vorteile
  • sehr gute Iso­lie­rung
  • inkl. Pack­sack zum opti­malen Ver­stauen und Trans­por­tieren
  • Kälte- und UV-beständig
  • gute Iso­lie­rung
  • sehr leicht
  • robust
  • sehr gute Iso­lie­rung
  • sehr bequem
  • inkl. Pack­sack zum opti­malen Ver­stauen und Trans­por­tieren
  • sehr gute Iso­lie­rung
  • bequem
  • leicht
  • gute Iso­lie­rung
  • leicht
  • sehr gute Iso­lie­rung
  • leicht abwaschbar
  • sehr geringes Packmaß
  • gute Iso­lie­rung
  • genug Platz für zwei Per­sonen
  • sehr leicht
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4,5/5 aus 90 Bewertungen

Isomatte-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Isomatten schützen vor einem übermäßigen Wärmeverlust beim Schlafen in der freien Natur. Dabei gilt: Je dicker die Matte, desto besser die Wärmeisolierung. Aus diesem Grund werden die Matten oft auch als Thermomatten bezeichnet.
  • Es gibt unterschiedliche Typen von Isomatten. Die Klassiker bestehen aus einem einfachen Kunststoffschaum, sind sehr dünn und leicht. Dafür haben diese Isomatten ein recht großes Packmaß. Wer es bequemer haben möchte und nicht so sehr auf das Gewicht des Gepäcks achten muss, kann zu aufblasbaren oder selbstaufblasenden Isomatten greifen. Diese polstern besser, sind aber etwas schwerer.
  • Eine Alternative zu Isomatten sind moderne High-End Luftmatratzen, beispielsweise von Exped. Diese sind leicht, halten warm und lassen sich sehr klein zusammenfalten. Dafür sind sie im Handling umständlicher, da das Aufpumpen lange dauert.

Isomatten Test Zelt Camping Sonnenuntergang
Outdoor-Fans wissen längst, wie man es sich unter dem freien Himmel bequem macht: Isomatten polstern nicht nur ab, sodass man Steine, Stöcke und unebenen Untergrund nicht mehr spürt – sie dienen in erster Linie dazu, den Wärmeverlust beim Schlafen auf dem Boden möglichst gering zu halten. Daher auch der Name, denn „ISO“-matten isolieren. Sie haben damit einen großen Anteil an der Schlafqualität beim Camping und bei Übernachtungen in der Natur und gehören standardmäßig zur Camping Ausrüstung. Forschungen der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (EMPA) haben gezeigt, dass über die Unterlage beim Schlafen etwa 4-mal soviel Wärme verloren geht wie über den Schlafsack. Wenn Sie also Ihren nächsten Camping-Ausflug planen, sollten Sie etwas Zeit in die Auswahl der besten Isomatten investieren. In unserem Isomatten-Vergleich 2017 verraten wir Ihnen, was Sie beim Kauf beachten müssen und wie Sie Ihren persönlichen Isomatten-Vergleichssieger finden können.

1. Was ist der Unterschied zwischen Isomatte und Luftmatratze?

Ausrüstung für Camper bei Vergleich.org:

Isomatten bzw. Thermomatten bestehen aus verschiedenen Materialien. Sie dienen dazu, den Körper beim Schlafen gegen einen Wärmeverlust durch die Nähe zum Boden zu schützen. Daher auch der Name. Die Füllung des Schlafsacks – egal ob Daunen oder Synthetik-Fasern – wird beim Liegen durch das Gewicht des Schlafenden zusammengepresst. Dadurch wird die Luft aus dem Material verdrängt und die Isolation geht verloren. Isomatten wirken dem entgegen. Einfache Outdoor Matten aus dem Isomatten Vergleich bestehen aus geschäumten Kunststoffen, z.B. Polyethylen.

Das Prinzip von Isomatten ähnelt dem von Schlafsäcken oder Daunenjacken. Das Material ist feinporig und verfügt über Luftkammern. Die darin befindliche Luft erwärmt sich durch die Körperwärme und bildet eine isolierende Schicht zum Untergrund. Im Gegensatz zu Luftmatratzen bestehen Isomatten entweder aus einem Feststoff oder haben eine Füllung. Luftmatratzen haben dagegen nur eine luftdichte Hülle, die aufgepumpt wird. Da die Luft darin in der Regel zirkuliert, kommt es allerdings zu einem stärkeren Wärmeaustausch. Daher isolieren günstige Luftmatratzen nicht so gut wie Isomatten.

Eine einfache Schaumstoff-Isomatte von High Colorado.

Eine einfache Schaumstoff-Isomatte von High Colorado.

Eine Ausnahme bilden Luftmatratzen wie jene von Exped. Diese sind mit Dau­nen (Downmat) oder Kunstfasern (Synmat) gefüllt und haben daher sehr gute Isolationseigenschaften. Preislich liegen die Luftmatratzen von Exped allerdings deutlich im gehobenen Bereich. Exped bietet auch sehr gute Isomatten an – z.B. als Doppelbetten.

2. Welche Isomatten-Typen gibt es?

Man kann grob zwei Arten von Isomatten unterscheiden: Schaumstoff-Isomatten und aufblasbare bzw. selbstaufblasende Isomatten. Im folgenden möchten wir Ihnen im Thermomatten-Vergleich 2017 beide Kategorien mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen kurz vorstellen.

2.1. Schaumstoff-Isomatten

Schaumstoff-Isomatten aus einem feinporigen Kunststoff sind vor allem eines, nämlich sehr leicht. Sie lassen sich ohne große Anstrengung aufrollen, können aber nicht gefaltet und platzsparend verstaut werden. Stattdessen werden in der Regel Gummi-Gurte verwendet, um die gerollten Outdoor Matten zu transportieren. Der Schaumstoff bietet eine gute Wärmeisolierung, wobei gilt, je dicker, desto wärmer. Eine Alubeschichtung isoliert zusätzlich.

Die Dicke der Matten beträgt in der Regel zwischen 2 und 12 mm – wobei die dünneren Exemplare eigentlich nicht als alleinige Schlafunterlage gedacht sind. Da der Schaum insgesamt nicht sehr dick ist, schläft es sich auf diesen Modellen nicht ganz so bequem. Dennoch: Wer darauf aus ist, Gewicht zu sparen, ist mit diesen Isomatten gut beraten.

  • geringes Gewicht
  • gute Wärmeisolation
  • groß und eher umständlich zu verstauen
  • kaum Polsterung, daher geringer Komfort

2.2. Selbstaufblasende Isomatten

Selbstaufblasende Isomatte vom Erfinder und Marktführer Therm-a-Rest.

Selbstaufblasende Isomatte vom Erfinder und Marktführer Therm-a-Rest.

Deutlich bequemer schläft es sich auf aufblasbaren Isomatten. Diese haben eine luftdichte Hülle mit einem drehbaren Ventil.

Im Inneren der Hülle befindet sich in der Regel offenzelliger Polyurethan-Schaum (PU). Wird das Ventil geöffnet, dehnt sich der Schaum auf seine ursprüngliche Größe aus. Dadurch wird Luft ins Innere der Thermomatte gesaugt – man bezeichnet diese Isomatten auch als selbstaufblasend. Ist die Matte vollständig aufgepumpt, wird das Ventil wieder geschlossen. Zum Verstauen muss das Ventil geöffnet und die Luft aus der Isomatte gepresst werden. Anschließend kann man sie einfach aufrollen und das Ventil wieder verschließen.

Selbstaufblasende Isomatten schützen genauso gut gegen Wärmeverlust wie die Klassiker aus Schaumstoff. Insgesamt sind die Matten aber etwas schwerer als die Schaumstoff-Modelle. Wer nicht so sehr auf das Gewicht seiner Ausrüstung achten muss, sollte hier zugreifen.

Tipp: Tatsächlich strömt nur solange Luft in die Thermomatte, bis der Druckausgleich erfolgt ist. In diesem Zustand ist das Polster eher weich. Bevorzugt man eine festere Schlafunterlage, kann manuell „nachgeblasen“ werden. Dadurch entsteht ein leichter Überdruck und das Polster gibt weniger nach.

  • größerer Komfort durch Polsterung
  • gute Wärmeisolation
  • groß und eher umständlich zu verstauen
  • höheres Gewicht

3. Kaufkriterien für Isomatten: Darauf müssen Sie achten

Um Ihren persönlichen Thermomatten-Vergleichssieger zu küren, gibt es eine Reihe von Kriterien, die Sie beachten sollten. Wir haben sie an dieser Stelle in unserem Isomatten Vergleich für Sie zusammengestellt, so dass es leicht sein sollte aus den besten Isomatten Ihren Favoriten zu wählen.

3.1. Maße der Isomatte

Die Isomatte muss breit und lang genug sein, damit Sie beim Schlafen nicht von der Matte rutschen. Dabei gilt: Wenn Sie Rücken- oder Bauchschläfer sind, empfiehlt sich eine breitere Isomatte. Liegen Sie stattdessen auf der Seite, reicht gegebenenfalls auch ein schmaleres Modell aus.

3.2. Dicke der Isomatte

Je dicker die Isomatte, desto bequemer schläft es sich in der Regel auch. Schließlich spürt man so weniger Unebenheiten des Untergrundes. Zahlreiche Isomatten-Tests belegen: Schaumstoff-Isomatten sind grundsätzlich dünner als die aufblasbaren Modelle. 1,2 cm sind hier das Maximum. Selbstaufblasende Isomatten haben dagegen eine Dicke von 2,5 cm aufwärts – auch 10 cm sind möglich. Bedenken Sie allerdings, dass das Aufpumpen immer auch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

3.3. Gewicht und Packmaß der Isomatte

Gerade Backpacker achten beim Outdoor Urlaub auf leichtes Gepäck. Das gilt auch, wenn Sie als Pilger unterwegs sind oder eine Reise mit dem Flugzeug planen. In diesem Fall muss man abwägen zwischen Gewicht und Komfort – weniger Gewicht heißt in der Regel auch weniger gemütlich. Das Packmaß von Schaumstoff-Isomatten und selbstaufblasenden Outdoor Matten unterscheidet sich kaum. Beide werden zusammengerollt. Wer sehr wenig Platz hat, für den kann eine Luftmatratze eine bessere Alternative sein.

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3.4. Wärmeisolierung der Isomatte

Um den Grad der Wärmeisolierung zu bestimmen, gibt es den sogenannten R-Wert. Diese kennzeichnet den Wärmedurchgangswiderstand eines Materials. Je höher der R-Wert, desto besser isoliert die Isomatte. Dementsprechend wird der Wärmeverlust über den Schlafsack minimiert. Je dicker die Isomatte, desto höher ist auch der R-Wert – legt man zwei Matten übereinander, kann man den R-Wert einfach addieren.

Je nachdem, in welchen Temperaturbereichen Ihre Outdoor-Aktivitäten stattfinden, sollten Sie eine dafür geeignete Isomatte wählen. Die Klassifizierung können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Ist der R-Wert bei einer Isomatte nicht angegeben, können Sie davon ausgehen, dass die Matte nur für warme Nächte geeignet ist.

R-Wert Einsatzbereich min. Temperatur
1 warme Nächte, Frühling bis Herbst 7° C
2 kühlere Nächte, Frühling bis Herbst 2° C
3 kühlere Nächte, ganzjährig -5° C
4 wintertauglich, ganzjährig -11° C
5 Winterbiwaks im hochalpinen Bereich -17° C
6 Extrem-Wintertouren -24° C

3.5. Bekannte Hersteller und Marken

  • 10T Outdoor Equipment
  • High Peak
  • Husky
  • Jack Wolfskin
  • Therm-a-Rest
  • Nordisk
  • Vaude
  • Exped
  • Trangoworld
  • Outwell
  • LESTRA
  • Mammut
  • Kaikialla
  • McKinley

4. Tipps für eine geruhsame Nacht im Zelt

  • Legen Sie Kleidungsstücke und Packsäcke unter Ihre Isomatte – dadurch isoliert sie besser.
  • Für kalte Nächte gibt es sogenannte Dampfsperren, die man als Inlet in den Schlafsack legen kann. Dadurch steigt die Temperatur um etwa 5° C.
  • Legen Sie eine Daunenjacke über das Fußende des Schlafsacks und fixieren Sie diese unter der Isomatte – so bleiben die Füße schön warm.
  • Auch ein mit heißem Wasser gefüllter Wassersack kann helfen – er fungiert als Wärmflasche.
  • Wenn Ihnen kalt ist, sollten Sie sich auch im Schlafsack warm anziehen, allerdings nur, wenn dieser auch ausreichend Platz für Ihre Kleidung bietet. Ist das nicht der Fall, pressen Sie stattdessen die Luft aus dem Schlafsack – dadurch isoliert er deutlich schlechter.

5. Isomatten-Test bei der Stiftung Warentest

Isomatten Test Grand Canyon

Eine Alu-Beschichtung wie bei diesem Modell von Grand Canyon isoliert zusätzlich und hält somit warm.

Zuletzt hat die Stiftung Warentest im Jahr 06/2000 einen Isomatten-Test durchgeführt. Allerdings wurden keine Gesamturteile vergeben. Getestet wurde in den Kategorien Wärmeisolation, Liegekomfort, Rutschfestigkeit und Handhabung der Outdoor Matten. Die damaligen Produkte sind heute selbstverständlich nicht mehr erhältlich. Besonders bewährt haben sich allerdings die Marken Therm-a-Rest, McKinley und Artiach.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Isomatten

6.1. Welche Isomatte eignet sich für den Winter?

Eine Iso-Matte für den Winter sollte mindestens den R-Wert 4 haben – dann hält sie auch Temperaturen von -11° C stand.

6.2. Was ist besser: Isomatte oder Luftmatratze?

So pauschal lässt sich das nicht sagen. Moderne Luftmatratzen mit Füllung isolieren gut, sind leicht und haben ein geringes Packmaß, allerdings muss man sie vor der Benutzung umständlich aufpumpen. Eine Iso-Matte sind die einfachere Alternative – und meist auch um einiges günstiger.

6.3. Wie bläst sich eine Isomatte auf?

Selbstaufblasende Isomatten sind mit einem offenporigen Polyurethan-Schaum gefüllt. Dieser wird komprimiert, sodass die darin befindliche Luft herausgepresst wird. Öffnet man das Ventil der Iso-Matte, so herrscht im Inneren ein Unterdruck – Luft wird automatisch eingesaugt, bis der Druckausgleich erfolgt ist. Durch „Nachblasen“ kann der Druck im Inneren erhöht werden, wodurch die Matte fester wird.

Das folgende Video demonstriert den Prozess:

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Vergleichssieger
10T Outdoor Equipment Tom 1000
sehr gut (1,4) 10T Outdoor Equipment Tom 1000
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Preis-Leistungs-Sieger
Normani Alu-Isomatte
gut (1,9) Normani Alu-Isomatte
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14,95 € Zum Angebot

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