Römertopf Test 2017

Die 7 besten Bräter im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell WMF Spezial Extrabräter Römertopf Bräter Klassiker Elo Rechteckbräter WMF Vitalis Aroma Dampfgarer Karcher Aluguss-Bräter 2in1 Römertopf 2 Bräter Klassiker Römertopf 2 129 05 Rustico
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
01/2017
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Bewertung1,4sehr gut
02/2017
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Bewertung1,5gut
02/2017
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Bewertung1,6gut
01/2017
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01/2017
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Bewertung2,0gut
12/2016
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Bewertung2,1gut
12/2016
Kundenwertung
179 Bewertungen
61 Bewertungen
248 Bewertungen
60 Bewertungen
284 Bewertungen
10 Bewertungen
56 Bewertungen
Material Edelstahl Ton Aluguss Edelstahl Aluguss Ton Ton
backofenfest
mit Deckel

bis 250 Grad

bis 220 Grad

bis 180 Grad

bis 180 Grad

bis 260 Grad

bis 220 Grad

bis ... Grad
Länge x Breite 38 x 28 cm 35 x 23 cm 40 x 25 cm 27 x 28 cm 35 x 25 cm 35 x 23 cm 39 x 27 cm
Gewicht 4,2 kg 3 kg 3,2 kg 6 kg 3,7 kg 4 kg 5 kg
Fassungsvermögen 8,5 l 3 l 8 l 6,5 l 8,7 l 2.5 l 6 l
spülmaschinengeeignet Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
induktionsgeeignet Ja Nein Nein Ja Nein Nein Nein
Ausstattung ink­lu­sive WMF Bra­ten­ther­mo­meter Skala, Deckel als Bräter benutzbar Brat­steg, Mate­rial ver­hin­dert Aus­trock­nung des Brat­guts, inkl. Koch­bro­schüre Anti­haft­be­schich­tung inte­griertes Ther­mo­meter, Aroma Dampf­garer Deckel kann als Pfanne ver­wendet werden, 1 Paar rote Bac­k­o­fen­hand­schuhe gratis poröser Innen­raum ver­hin­dert Aus­trocknen des Brat­guts, kom­for­table Hand­ha­bung durch Griffe aus Naturton
Vorteile
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • gute Ergeb­nisse auf Induk­tion
  • gleich­mä­ßige Hit­ze­ver­tei­lung
  • Deckel funk­tio­niert als Ser­vier­platte
  • sehr robust
  • kein Ver­dampfen
  • mit schönen Ver­zie­rungen
  • gla­siert, ver­hin­dert anb­rennen
  • für große Mengen gut geeignet
  • inkl. Topf­hand­schuhe
  • ein­fache Hand­ha­bung
  • sch­lichtes Design
  • ein­fache Hand­ha­bung
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • gute Beschich­tung
  • gleich­mä­ßige Hit­ze­ver­tei­lung
  • sehr robust
  • Küchen­klas­siker
  • Unter­seite gla­siert
  • mikro­wel­len­ge­eignet
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Erhältlich bei

Römertöpfe-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Römertöpfe (auch: Bräter) werden immer dann in der Küche eingesetzt, wenn es darum geht, Fleisch besonders zart und saftig zuzubereiten. Charakteristisches Merkmal sind insbesondere die beiden Henkel an den Seiten des Bräters. Römertöpfe werden sowohl in Profiküchen als auch in Privathaushalten verwendet.
  • Ein echter Römertopf besteht aus porösem Ton, der vor der Nutzung gewässert werden muss. Als Synonym für „Bräter“ verwendet, gibt es Römertöpfe in verschiedenen Materialien, die zu unterschiedlichen Nutzungszwecken verwendet werden: Edelstahlbräter eignen sich für Einsteiger, für Keramikbräter braucht man schon ein wenig Erfahrung und gusseiserne Modelle eignen sich für Profis.
  • Bekannte Gerichte aus dem Bräter sind der klassische Gänsebraten, Schweinebraten, Rouladen, Kohlrouladen und leckerer Roastbeef-Braten.

Keramikbräter
Ob Keramik oder Aluguss – Römertöpfe sind je nach Material mit spezifischen Eigenschaften ausgestattet. So bleiben am Keramikbräter keinerlei Essensreste haften. Auf diese Weise sorgt das Material des Bräters zuverlässig für ein optimales Bratergebnis. Zu den beliebtesten Römertöpfen zählen eindeutig die gusseisernen Modelle, denn diese garantieren eine schonende Zubereitung. Die gesamte Hitze eines gusseisernen Bräters sammelt sich an dessen Boden.

Tonbräter können mit der schonenden Zubereitung der Gusseisenbräter mithalten, denn sie nehmen die überschüssige Flüssigkeit auf und geben diese wieder an das Fleisch ab. Verwenden Sie den Bräter sachgemäß, erhalten Sie ein saftiges Stück Fleisch, das keines seiner Mineralstoffe und Vitamine verloren hat.

Was ist ein Römertopf? Wie benutze ich einen Römertopf? Welche Kaufkriterien gilt es zu beachten? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sowie hilfreiche Tipps rund um die Nutzung von Brätern erhalten Sie in unserem umfangreichen Römertopf Vergleich 2017.

1. Kochen, Braten, Garen und Dämpfen: Bräter und Kochtopf in der Gegenüberstellung

Profi-Köche wie Stephan Henze haben ihre eigenen preisgekrönten Topfkollektionen entwickelt, um ihre persönlichen Vorstellungen umzusetzen. So z.B. spezifische U-förmige Stützgriffe und eine Mulde, in der sich überflüssiges Kondenswasser sammelt. Der Profi empfiehlt im Rahmen einer allgemeinen Grundausstattung einen fünf-Liter-Pasta-Topf, zwei drei Liter Töpfe, in denen Gemüse und Beilagen köcheln und garen, wie auch einen Stieltopf für gehaltvolle Soßen.

Ferner bieten Markenhersteller ein Erweiterungsprogramm, das sich durch Modelle mit spezifischen Deckeln und Bodenformen ergänzen lässt. In einer kleinen Küche sollten sich die Töpfe aufeinander stapeln lassen, um kostbaren Platz zu sparen. Bedenken Sie, dass sich die Küchengeräte und Utensilien für den Hausgebrauch vom Profi-Gastro- und Großküchen-Equipment unterscheiden. Die Töpfe sind in der Profiküche vor allem größer und schlagen mit einem enormen Gewicht zu Buche.

Werfen wir einen Blick auf den Paella Bräter. Es handelt sich hierbei um ein Küchengerät für den Gastrobereich, das mit Gasschlauch und Druckregler geliefert wird. Dennoch fand die Stiftung Warentest heraus, dass nicht immer der Preis den Qualitätsunterschied macht, auch günstige Artikel haben im Vergleich überzeugen können.

Die Bezeichnung „Reine“ in Österreich

In Österreich bezieht sich die Reine vor allem auf die Kasserolle – einen flachen Topf mit länglichem Stiel. Übrigens: Der Römertopf eignet sich auch als Brotkasten zum Brot-Aufbewahren.

1.1. Folgende Arten von Töpfen lassen sich unterscheiden:

  • Fleischtopf, Bratentopf
  • Wok
  • Schnellkochtopf (Dampfkochtopf)
  • Stielkochtopf, Stielkasserolle
  • Fischkochtopf
  • Pasta-Topf
  • Spargeltopf
  • Fleischtopf

Geht die Zubereitung über einfache Rezepte hinaus und möchten Sie den klassischen Braten schmackhaft und saftig servieren, empfiehlt sich die Anschaffung eines Bräters wie die Modelle aus den diversen Römertopf-Tests. Im Vergleich zum Kochtopf weist der Bräter eine charakteristische Form auf. Zwei Henkel fassen seitlich jeweils die Form, die oval anmutet, eine länglich rechteckige oder eine runde schwere Topfform. Je nach Größe lassen sich die gängigen Standards von den Mini-Brätern unterscheiden. Neben dem klassischen Schweinsbraten fühlen sich Ente und Gans, aber auch Apfelstrudel und Rohrnudeln in den Modellen aus den einschlägigen Bräter-Tests pudelwohl.

1.2. Bräter werden aus folgenden Materialien gefertigt:

Wok von Silit

Wok-Pfanne 28 cm Wuhan von Silit.

Bräter mit einem Edelstahl-Deckel punkten mit einem guten Bratergebnis und einer enorm hohen Lebensdauer. Besteht der Deckel aus Glas, bleibt die gesamte Hitze im Bräter und der Bratvorgang wird verkürzt. Der Nachteil des Materials: Es besteht erhöhte Bruchgefahr.

Die Preisspannen der Hersteller erreichen zum Teil dreistellige Summen. So bilden die Hauptcharakteristiken und Unterschiede zwischen den Herstellern zum einen das verwendete Material, das Design und innovative Technologien, die in direkter Verbindung zum Anschaffungspreis stehen. Dieser steht wiederum in direkter Verbindung zum Material. So sind bereits gusseiserne Bräter ohne Deckel für knapp unter 20 Euro verfügbar. Mit dem Kupferbräter kommen wir auf der höchsten Preisstufe an. Hersteller verlangen im Vergleich zum gusseisernen Bräter einen vier Mal so hohen Anschaffungspreis.

1.3. Folgende Empfehlung lässt sich vornehmen:
Aus verschiedenen Tests lassen sich verschiedene Empfehlungen extrahieren, damit Sie Ihren persönlichen Römertopf Vergleichssieger ganz einfach finden:

  • Einsteiger: Edelstahl, Aluguss
  • Mittelklasse: Keramik, Stein und Ton
  • Profi: Gusseisen und Kupfer

Im Bräter Vergleich haben vor allem die Gusseisernen Modelle, die ab einem Preis von 40 Euro erhältlich sind, die Nase vorn. Zum einen mag dies an dem besonderen Geschmack liegen, zum anderen an einer enorm hohen Robustheit und Lebensdauer dieser Alleskönner. Wir setzen uns mit den verschiedenen Materialien anerkannter Markenhersteller in diesem Römertopf Vergleich kritisch auseinander und stellen die elementaren Kriterien heraus, die es bei der Wahl und dem Kauf eines Bräters zu beachten gilt.

2. Ursprung und Entwicklung des Bräters

Stielkasserolle von Fissler

Stielkasserolle von Fissler.

Zur Basis der Küchenausstattung gehören Töpfe schon seit vielen Jahrhunderten, wenn auch in unebener Form. Mit der Herstellung der Bräter im 17. Jahrhundert gelang es erstmals unter Zuhilfenahme von feinem Sand glattere Oberflächen herzustellen. Einzig und allein die Engländer zogen über eine lange Zeit eine andere Herstellungsvariante für ihre Bräter vor. Der Grund liegt bis zum heutigen Tag im Verborgenen. Es war Abraham Darby, der 1704 in die Niederlande reiste, um sich die europäische Produktionsweise der Bräter genauer anzusehen.

Es dauerte noch einmal vier Jahre, dann brachte Darby ein ähnliches Herstellungsverfahren auf den Markt, ließ es patentieren und eroberte die englische und die gesamte amerikanische Branche. In Amerika und vor allem in den amerikanischen Kolonien kochte man zu dieser Zeit auf Kohle. Der Umgang mit den Halterungen war mehr als umständlich. Praktische Standbeine gaben den Brätern Stabilität und vereinfachten deren Handhabbarkeit um ein Vielfaches. Schon bald sprachen sich die Vorzüge der robusten Römertöpfe weltweit herum, denn sie ließen sich auch zum Garen, Kochen und Rösten verwenden und sind bis zum heutigen Tage aus privaten Kleinküchen und gewerblichen Großküchen nicht mehr wegzudenken.

Im Lauf der Zeit haben sich verschiedene dialektische Varianten für einen Bräter entwickelt – so bezeichnen die Holländer ihren Bräter als Dutch Oven und Bewohner aus Süddeutschland kennen das Küchenutensil unter dem Namen Reindl. Wobei der Reindl auf den rechteckigen Bräter aus Metall Bezug nimmt und nicht auf ein das oval geformte Modell. Werfen wir einen Blick auf den altdeutschen Sprachgebrauch, treffen wir auf Begriffe wie Reinel, Reine oder Rindel.

Im folgenden YouTube-Video sehen Sie einige Bräter im Vergleich:

3. Die verschiedenen Arten von Brätern

An dieser Stelle im Überblick zu Bräter-Tests 2017 stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Arten von Brätern vor. Zu den erfolgreichen Markenherstellern im Römertopf Vergleich gehören: WMF, Creuset, Silit, Fissler und Krüger.

3.1 Die spezifischen Eigenschaften der Gusseisen-Römertöpfe

3.1.1 Ursprung und Beschaffenheit von Gusseisen-Brätern
Karcher 121749 Aluguss-Bräter 2in1

Karcher 121749 Aluguss-Bräter 2in1 kann auch als Bratpfanne verwendet werden.

Die Herstellung robuster Gusseisenteile geht auf eine Gießerei zurück und verweist auf das Verfahren des Gießens. Als Gusseisen lassen sich Eisenlegierungen bezeichnen, die einen hohen Kohlenstoffanteil aufweisen. Hinzu kommen Anteile von Mangan, Silicium, Nickel und Chrom. In Bezug auf die Dichte erreicht Gusseisen mit 7,2 Gramm je Kubikzentimeter geringere Werte im Vergleich zu Eisen und Stahl. Gusseisen lässt sich hinsichtlich seiner Farbe in die Kategorien Grauguss und weißes Gusseisen einteilen.

Das klassische Material für Bräter findet vor allem in den Küchen erfahrener Köche seine Verwendung, denn das Bedienen einer gusseisernen Pfanne oder eines gusseisernen Römertopfs erfordert ein wenig Übung. Doch winkt am Ende ein einmalig saftiges und aromatisches Ergebnis. Hersteller wie Le Creuset stellen nicht nur runde und ovale Bräter aus Gusseisen her, sondern auch Pfannen, Grillpfannen, Spezialbräter sowie exotische Spezialprodukte wie Pastetenformen, Fondue, Wok und Tagine (Tajine). Le Creuset ist eine Tochtergesellschaft französischer Kochgeschirr-Hersteller. Das Unternehmen stellt seit 1928 Bratpfannen und Bräter her und bezeichnet sich selbst als der Marktführer in der Gusseisen-Branche.

Gusseiserne Gegenstände punkten mit ihren korrosionsbeständigen und robusten Eigenschaften. Entscheiden Sie sich erst einmal für das passenden gusseiserne Modell in unterschiedlichen Bräter-Tests, werden Sie über viele Jahre Freude an diesen Küchenutensil haben.

3.1.2 Der charakteristische Geschmack des Gusseisens begeistert Profi und Hobbyköche

Hören wir die Profiköche von dem besonderen Geschmack der Pfannen sprechen, so werden gerade alte Gusseisen-Bräter und -Pfannen wie ein behüteter Schatz aufbewahrt. Haben Sie einmal ein Steak oder einen Braten aus einem der gusseisernen, potenziellen Bräter-Vergleichssieger gegessen, werden Sie diese Worte des Lobes ebenso nachvollziehen können. Zum einen bleibt das Fleisch, das in Verbindung mit Gusseisen zubereitet wird sanft und weich, zum anderen wird es mit Eisen angereichert.

Die Stiftung Warentest bestätigt: Gusseisen eignet sich optimal für das Braten bei sehr hohen Temperaturen und erreicht über seine ideale Wärmeleitfähigkeit eine perfekte Röstung und eine unvergleichliche Kruste – kein anderes Material würde vergleichbare Ergebnisse liefern. Warum empfehlen wir nun nicht uneingeschränkt gusseiserne Bräter im Bräter Test? Weil die Handhabung dieser Küchengeräte ein gewisses Know-how abverlangt.

3.1.4  Der korrekte Umgang mit Gusseisen Brätern

Gerade weil Sie bei einem Bräter vor allen Dingen Fleisch anrösten und zum Teil mit sehr hohen Temperaturen arbeiten, sollten Sie die Pfanne und den Bräter aus Gusseisen im Blick behalten. Im Vergleich zu den Brätern aus Stahl besitzt Gusseisen eine natürliche Antihaftbeschichtung – vor allem wenn Sie den Bräter schon über einen langen Zeitraum hinweg verwenden. Diese Antihaftbeschichtung ist ausschlaggebend für einen vollen und intensiven Geschmack.

Die natürliche Schicht trägt den Namen Patina. Dieser lässt sich auf seinen italienischen Ursprung zurückführen und mit „dünne Schicht“ übersetzen. Ursprünglich verweist die Patina auf eine Ablagerung von Verwitterungsprodukten auf der Oberfläche und nimmt Bezug auf äußere Schwebteile im Bereich von Öl- und Wandmalereien sowie auf antiken Skulpturen. Durch die Zubereitung der Speisen gelangen Bratensäfte und Öle in den Bräter und erzeugen im Zuge der Zeit diese innovative Patina, vorausgesetzt Sie lassen Ihrem Bräter die korrekte Pflege zukommen. Zum Vergleich: Auch beim Aufbrühen von Tee im Inneren der Kanne entsteht mit der Zeit dieser bräunliche Überzug. In diesem Zusammenhang ist von der Teepatina die Rede. Um fremde oder andersartige Geschmacksstoffe zu vermeiden, säubern Sie die Kanne nicht mit einem chemischen Reiniger. Tun Sie dies auch nicht bei den Modellen aus den diversen Römertopf-Tests.

Gusseisen lässt sich in Verbindung mit allen Herden verwenden. Bräter im Vergleich, die mit einem Stahlgriff ausgestattet sind, eignen sich für die Nutzung in jedem handelsüblichen Backofen und kommen zum Backen z.B. im Grillbereich über dem offenen Feuer zum Einsatz. Sie erkennen dies an der Auszeichnung der Römertopf-Anleitung unter dem Unterpunkt „backofengeeignet: ja/nein“. Denken wir wieder an unsere amerikanischen Siedler zurück. Diese nutzten ihre Bräter ausschließlich am offenen Feuer, ohne dass das robuste Material dabei einen Schaden davontrug.

Besitzt Gusseisen keine Antihaft-Beschichtung, stellt sich dessen Handhabung als etwas komplizierter heraus. Benutzen Sie eine Pfanne inkorrekt, kann dies zu Rost und einer unwiderruflichen Schädigung der Pfanne führen. Gusseisen ist ein lebendes natürliches Material, das in Benutzung die Farbe verändert. Wird Gusseisen Grau, haben Sie es mit Spülmittel oder ohne Speiseöl verwendet. Braten Sie auf Gusseisen sorgsam, stellt sich eine dunklere Färbung im Vergleich zur grauen Ausgangsfarbe ein.

Schulte-Ufer-Multi-Bräter mit energiesparender ecotherm Allherd-Aluminium-Kapselboden

Schulte-Ufer-Multi-Bräter mit energiesparender ecotherm Allherd-Aluminium-Kapselboden.

3.1.5  Verzogener Gusseisen-Boden, was tun?

Eigentlich ist es so gut wie ausgeschlossen, dass sich der Gusseisen Boden eines Bräters oder einer Pfanne einmal verzieht. Dafür ist das Material zu robust und schwer. Stellen Sie fest, dass Öl nach außen in Richtung Rand des Bräters läuft, so haben wir es nicht mit einem verzogenen Boden zu tun. Viele Pfannen zeigen diese Eigenschaften. Dieser Zustand ist als positiv zu bewerten, denn ein Stück Fleisch soll zu keinem Zeitpunkt im Fett schwimmen. Pinseln Sie einen Bräter zunächst mit etwas Öl leicht aus und sorgen auf diese Weise für eine gleichmäßige Verteilung.

Bei Le Creuset gilt alles unter einem Millimeter als akzeptable Toleranz, die sich nicht weiter auf das Bratergebnis auswirkt. Der Hersteller Skeppshult schließt ein Verziehen der Pfannen ebenfalls aus: Auch wenn Sie einen Bräter günstig kaufen, besteht das Recht auf Umtausch, wenn diese Toleranzgrenze überschritten wird.

Skeppshult produziert seit 1906 sein Kochgeschirr in Småland in Schweden. Bevor die Bräter, Töpfe und Pfannen in den Handel kommen, durchlaufen diese 10 Mal einen Test und werden auf sorgfältige Verarbeitung und Qualität überprüft. Die praktischen Skeppshult Küchenhelfer halten problemlos den alltäglichen Herausforderungen in der Küche stand. Die Gusseisen Produkte sind mit einer Garantie von 25 Jahren ausgestattet.

3.1.6  Reinigung und Pflege von Gusseisen

Wir haben im vorhergehenden Ratgeber zu Römertopf-Tests bereits auf den Vorteil der Patina in bei den potenziellen Vergleichssiegern hingewiesen und möchte Ihnen nun die korrekte Pflege der Bräter nahelegen, um die unverzichtbare Patina zu erhalten. Wer glaubt, die Pflege oder Reinigung nehme viel Zeit in Anspruch, der irrt gewaltig. Sie spülen die Pfannen lediglich mit heißem Wasser aus. Grobe Bürsten haben ebenso wenig etwas auf dem Boden des Gusseisenbräters zu suchen wie chemische Reinigungsmittel – diese würden die Patina unwiderruflich zerstören. Lassen Sie auch Spülmittel oder andere Arten von Reinigungsmitteln weg und spülen den Bräter einfach ordentlich aus.

Im Anschluss trocknet der Bräter. Ab und an reiben Sie das Gusseisen mit etwas Öl ein, dies verhindert Rostspuren, die zu einem der größten Feinde des Gusseisen gehören. Einige Hersteller aus dem Bräter Vergleich statten ihre Bräter bei Tests mit einer Emaille-Schicht aus und vereinfachen auf diese Weise die Handhabung und Pflege der Spezialtöpfe. Le Creuset ist ein Hersteller, der sich auf gusseiserne Bräter spezialisiert hat – schon auf den ersten Blick sehen wir den Modellen aus dem Hause Le Creuset ihr Traditionsbewusstsein an – jedoch sind diese Bräter im Vergleich erst ab circa 90,00 Euro zu haben. Le Creuset hat diese Töpfe mit einer enorm hohen Robustheit ausgestattet, so können diese Bräter problemlos auch im Geschirrspüler gereinigt werden.

Ist Gusseisen mit einer zusätzlichen Emaillierung ausgestattet, eröffnet sich ein weiteres Problem, denn in diesem Fall neigen diese Bräter zum Wackeln. Über den Vorgang der Emaillierung kommt es zu einer Veränderung der jeweiligen Schichtdicke und der Aufbau erfährt eine Neuformung. Auch wenn Le Creuset wacklige Teile aus dem Handel nimmt und jeden in einem Bräter-Test überprüfen sollte, landen dennoch leicht wacklige Bräter in unseren Küchen – vorausgesetzt die Abweichungen bewegen sich noch in einem akzeptablen Rahmen. Darüber hinaus beeinträchtigt das leichte Wackeln nicht die enorm positive Wärmeleistung. Ist die Patina einmal zu dick, lässt sich diese Schicht mit Salz leicht abtragen.

gussbräter von pyrex

Der Bräter Pyrex Gussbräter ist für alle Herdarten geeignet, auch für Glaskeramik und Induktion.

4. Die enorme Leistungsfähigkeit der Induktionsbräter

Induktionsbräter sind ab 40,00 Euro erhältlich. Durch das schnelle Erhitzen spart die Induktionstechnik kostbare Energie. In Bezug auf die Größe des Bräters im Vergleich greift eine einfache Faustregel: Je kleiner ein Bräter ist, desto schneller erhitzt sich dieser. Speisen werden von jeder Seite gleichmäßig erwärmt und auf diese Weise optimal zubereitet. Im Vergleich zum Bräter für Induktion wird beim Gasherd nur der Boden des Bräters erwärmt.

Sie kochen via Induktion mit Turbo-Effekt. Nach einer extrem kurzen Ankochzeit, lässt sich Wärme direkt im Boden des Bräters erzeugen. Im Boden befinden sich Elektrospulen. Setzen Sie den Bräter nun auf einen Herd, entstehen durch die Elektrospulen elektromagnetische Wirbelströme. Diese erzeugen wiederum Hitze, die unmittelbar in diesem Augenblick auf den Braten übertragen wird. Möchten Sie diese Energiezufuhr unterbrechen, setzen Sie den Bräter einfach vom Herd. Achtung: Das jeweilige Kochfeld kühlt äußerst schnell ab und ermöglicht auf diese Weise das Kochen auf den Punkt.

5. Bräter aus verschiedenen Materialien: Vor- und Nachteile

5.1. Edelstahlbräter

Markenhersteller wie Schulte-Ufer, Silit, Woll und WMF, stellen benutzerfreundliche und langlebige Bräter aus robustem Edelstahl und Eisenemaille her. Diese stellen gerade für Einsteiger und Hobbyköche die besten Bräter dar, denn sie sind schon unter 100,00 Euro zu haben und bilden eine Brücke zwischen den hochpreisigen Luxusmodellen und einem einfachen Topf.

  • gute Leitfähigkeit
  • sehr stabil und robust
  • erschwinglich
  • ungleichmäßige Wärmeverteilung

5.2. Tonbräter (Römertopf)

Besteht der Bratentopf aus Ton, wird dieser traditionell als Römertopf bezeichnet. Schon vor Jahrhunderten hüllten Jäger ihre Beute in einen Mantel aus Ton, um das Fleisch über dem offenen Feuer zu garen. Warum heißt der Römertopf „Römertopf“? Die Kunst des Dunstgarens haben die Römer weiter perfektioniert und dem Römertopf schlussendlich seinen Namen gegeben. Eine besondere Art der Zubereitung stellt noch heute die nordafrikanische Tajine dar, in der Fleischeintöpfe und Gemüse schonend und gehaltvoll zubereitet werden. Vor der Römertopf-Anwendung muss dieser gewässert werden.

Zwei Fragen werden aufgeworfen: Römertopf – wie lange Wässern? Und: Wie den Römertopf wässern? Vor jedem Gebrauch sollte der Tonbräter im kalten Wasser gebadet und gewässert werden, damit sich der Ton mit Wasser vollsaugt. Das gespeicherte Wasser genügt dann für eine etwa dreistündige Garzeit bei Ofentemperaturen von 180 bis 200 Grad Celsius. Ein brandneuer Römertopf sollte vor seiner Anwendung mindestens 15 Minuten gewässert werden. Wie viel Flüssigkeit Sie verwendenSteht dieser bereits länger in Verwendung, ist ein Wässern nicht mehr notwendig.

  • verstärkt Aromen und Geschmack
  • fettarmes Garen möglich
  • kein Anbrennen möglich
  • sehr schwer im Gewicht
  • gegebenenfalls Vorwässern nötig

Tipp: Vermeiden Sie es, einen Bräter mit zu starken Temperaturunterschieden wie einem heißen Ofen oder kaltem Wasser, in Verbindung zu bringen. Keramik neigt zum Zerspringen und sollte nach dem Herausnehmen aus dem Ofen auf keinen Fall auf eine nasse Arbeitsfläche gestellt werden. Setzen Sie ihn auf ein Holz- oder Korkbrett. Stellen Sie einen Bräter aus Ton und Stein niemals auf eine heiße Herdplatte.

5.3. Kupferbräter

Lassen Sie uns einen Blick auf die Königsklasse des Bräter Vergleichs werfen. Diese bestehen aus hochwertigem Kupfer. Das Material punktet in Konkurrenz zu seinen Mitbewerbern mit einer bis zu 30 Mal besseren Leitfähigkeit bei einer geringen Wandstärke. Setzen Sie dem Bräter Hitze zu, verteilen sich die Temperaturströme augenblicklich auf das gesamte Gargut. Gerade in den professionellen Großküchen muss es schnell gehen, so haben sich Kupferbräter in diesem Zusammenhang zu einem wertvollen Küchenutensil entwickelt.

  • hochpreisig

6. Welche Bedeutung hat die Antihaft-Versieglung für das Garen mit dem Bräter?

Auf dem Markt haben sich mittlerweile unzählige Küchenutensilien mit einer Antihaft-Versieglung etablieren können. Im Prinzip lassen sich die klassische von der mineralischen Keramikversieglung unterscheiden. Dabei nimmt der Großteil der Versieglungen der PTFE-basierte Klassiker ein. Als Qualitätsmaßgabe gilt die jeweilige Widerstandskraft. Marken, wie DuPont oder Teflon, gelten heute als Synonym für Versieglungen in der Küchenbranche – ähnlich wie Tempo für Taschentücher kombinieren die Hersteller für Bräter in den diversen Tests innovative Versieglungen mit ihren Küchengeräten. Fissler – einer unserer deutschen Traditionshersteller – kombiniert die Secural-Versieglung mit seinen Kochutensilien und punktet mit einer Standard-Beschichtung. Unter der Markenbezeichnung Protectal zieht Fissler mit dem Marktführer Teflon gleich und fügt der Versieglung widerstandsfähige Partikel bei, um zum einen deren Haltbarkeit erheblich zu verlängern und zum anderen vor Kratzern zu schützen.

Elo gehört zu einem der Küchengeräte-Hersteller, der hochwertige Premium Töpfe, Dampfgarer und Bräter mit einer innovativen Antihaft-Beschichtung vertreibt. Karl Grünewald hat Elo einst vor 75 Jahren im Hunsrück gegründet und alle umliegenden Ortschaften mit Kochgeschirr versorgt. Die Grundlage seines Erfolgs war das geschmackvolle Design und die hochwertige Qualität für anspruchsvolle Köche und Einsteiger. „Das Auge ist mit“ – dieses Motto hat sich für Elo bewahrheitet, so spielen auch die Bräter im Vergleich ganz oben mit. Elo Rechteck- und Universalbräter sind mit einer praktischen Versiegelung schon ab 50,00 Euro zu haben.

Für alle Konsumenten, die allergisch auf PTFE – Polytetrafluorethylen – reagieren und gesundheitsgefährdende Konsequenzen fürchten, gewinnt die Keramikbeschichtung an Bedeutung. Wobei die Sorge vor folgenschweren Konsequenzen in der privaten Anwendung unberechtigt ist. Ferner bringen die Keramikbeschichtungen eine hohe Temperatur-Toleranz gegen ihre Konkurrenz hervor.

Vor allem wenn Sie einen Stahl Bräter auf dem Herd verwenden, spielt seine Beschichtung eine ausschlagende Rolle für das Gelingen des Gerichts. PTFE Beschichtungen sollten keiner zu extremen Hitze ausgesetzt werden – ab einer Temperatur von 230 Grad Celsius beginnt die Beschichtung abzublättern. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass kein Bräter ohne Inhalt auf einem Induktionsherd erhitzt werden sollte. Ab einer Temperatur von 360 Grad Celsius können giftige Dämpfe auftreten. Ferner gilt es, spitze Gegenstände in Verbindung mit der PTFE Beschichtung zu meiden – diese würde die Antihaft-Beschichtung dauerhaft zerstören. Im Vergleich dazu sind die Keramikbeschichtungen um ein Vielfaches widerstandsfähiger und benutzerfreundlicher.

7. Das Fassungsvermögen der Bräter im Überblick

Je nach Rezept und Zubereitung empfehlen Bräter in Verbindung mit einem bestimmten Fassungsvermögen. Zu den beliebtesten Modellen im Vergleich zählen die Bräter mit einem Fassungsvermögen von maximal 9 Litern. Die Größe bzw. das Durchmesser stellt bei dem Großteil der Konsumenten ein entscheidendes Kaufkriterium dar. Was nützt der beste Gansbräter, wenn darin die Gans keinen Platz findet? Es stellt sich in diesem Zusammenhang wohl vermehrt die Frage, welche Größe sich für welches Tier empfiehlt. Kommt der Braten auf ein Gewicht von 4 Kilogramm oder 5 Kilogramm, empfiehlt sich ein Bräter mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und dies stellt zudem eine allgemeine Obergrenze dar.

Tipp: Prüfen Sie den Innenraum Ihres Ofens vor der Anschaffung. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn einer der großen Bräter aus dem Vergleich am Ende gar nicht in Ihren Ofen passt.

Fassungsvermögen Hersteller-Modelle
9 Liter Schulte-Ufer 6789-38
8 Liter Krüger Delta, Krüger 23040, Silit Multibräter Vision, Elo 82661 Pure Trend
8,5 Liter WMF 0788009990
WMF 0571364290
7,3 Liter Elo 99838
6,0 Liter Relaxdays XXL Bräter, Schulte-Ufer 67061-36
6,3 Liter Le Creuset Tradition
6,5 Liter WMF Vitalis
5,7 Liter Silit Multibräter
4 Liter Fisko Profi
3,3 Liter Karcher 121749

Der Großteil aller Modelle pegelt sich in den Bereich von 8 Litern Fassungsvermögen ein und bieten genügend Raum für eine handelsübliche Gans, Hähnchen, Ente oder den klassischen Sonntagsbraten. Dabei steht das Volumen in Liter meist in direktem Verhältnis zum jeweiligen Durchmesser eines Bräters, wobei hier das Fassungsvermögen gerade bei ausgeformten Innenflächen, zusätzlicher Beschichtung und einem aufwendig gearbeiteten Deckel abnimmt.

8. Die passende Form und Größe der Bräter auswählen

Mit der Entscheidung für die passende Größe ist unwiderruflich die Wahl einer bestimmten Form verbunden. Die Hersteller von Kochutensilien mit einem einfachen Aufbau haben vielfältige Modelle, Formen und Varianten entwickelt, um sich gegen eine immer stärker werdende Konkurrenz durchzusetzen.

Le Creuset Herzbraeter

Romantisch: Der Le Creuset Herzbräter in Kirschrot.

Möchten Sie vermehrt Fisch und Geflügel mit einem Bräter aus einem einschlägigen Test zubereiten, geht der Griff zur länglich ovalen Form. Alle anderen Speisen platzieren Sie in einem runden Bräter – je nach Größe lässt sich dieser auch prima auf Reisen und im Outdoorbereich einsetzen. Verwenden Sie einen Bräter auf dem Herd, stehen bei der ovalen Form die Enden über und wertvolle Energie geht verloren. Das kann Ihnen beim runden Bräter nicht passieren. Markenhersteller wie Le Creuset haben Spezialformen entwickelt, um deren Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Viele dieser Geräte, wie der Gourmet-Profitopf, Doufeu Rund oder der Herzbräter, eignen sich wunderbar für das Servieren direkt am Tisch und werden durch ihre fahrblichen Akzente zum Hingucker an der festlichen Tafel.

Fissler stellt diese runden Profi-Bräter her und hat die Töpfe mit einem äußerst schwerem und sicher verschließbarem Deckel versehen. Auf allen Herdarten schmoren Sie mit Fissler Gemüse und Fleisch. Fissler vertritt über Jahrzehnte das Zertifikat „Made in Germany“; eine hohe Innovationsbereitschaft gepaart mit einem präzisen und durchdachten Design.

WMF bietet zudem viereckige ProfiSelect Bräter (Rechteckbräter) und konnte schon in Bezug auf das Fassungsvermögen dieser Römertöpfe in verschiedenen Tests mit einer vielfältigen Bandbreite punkten. Die Deckel der Stahlbräter sind aus hitzebeständigem Güteglas oder rostfreiem Edelstahl gearbeitet. Hinzu kommen Extras, die den täglichen Küchenalltag erleichtern, wie zum Beispiel ein Schüttrand, über den Sie zielsicher und in genauen Dosierungen den Inhalt des Bräters ausgießen. Auch wenn sich gerade die gusseisernen Bräter aus dem Hause WMF erst über eine bestimmte Zeit einspielen müssen, lässt sich danach ohne Zugabe von zusätzlichem Fett saftig und lecker braten und garen.

9. Sterne-Köche empfehlen diese Top-5-Gerichte für den Bräter

koch

Auch viele Profi-Köche setzen bei der Zubereitung von Fleisch auf einen Bräter.

Wollten Sie schon immer einmal so kochen wie die Sterneköche und einen köstlich-saftigen Braten zaubern? Dann lernen Sie vom Know-how der erfahrenen Profis, die zum Teil in einigen Kniffen ein einfaches Gericht zum unvergleichlichen Gaumenerlebnis werden lassen.

Platz 1 – der klassische Gänsebraten für Festtage

Beschäftigen wir uns mit der Zubereitung eines typischen Brätergerichts, kommen wir am Klassiker wohl nicht vorbei. Gerade in den Dezemberwochen und zu Weihnachten ist es wieder soweit und überall duften die Küchen, Glühweinkocher und Gaststuben: Es ist Gänsebraten-Zeit. Chefkoch Christoph Zangerl entscheidet sich dafür, eine frische Gans zum Bräter-Geschenk zu kaufen, das Fett der Bauchhaut zu entfernen und beides im Bräter mit Wasser kurz anzubraten. Herr Zangerl hat sich mit dem Interalpen Hotel Tyrol erst 17 Punkte erkocht und betreibt sein Handwerk in Perfektion.

Platz 2: Rouladen

Johann Lafer bereitet seine Rouladen im Bräter zu und empfiehlt jedem Koch diese traditionelle Art der Zubereitung. Zu Beginn rollen Sie das frische Rindfleisch auf Folie aus und klopfen es nochmals mit einem Plattiereisen. Zur Füllung gehören Senf, Speck, Gemüse, Zwiebeln und Cornichons in Scheiben. Bevor die Rouladen mit Rotwein abgelöscht werden, sollen diese im Bräter mit Butterschmalz und dem Gemüse kräftig anbraten. Dabei kann das Gemüse ruhig etwas Farbe bekommen. Die berühmten Röstaromen verleihen dem Ganzen eine schmackhafte Note.

Tipp: Wann sind die Rouladen im Bräter gar und servierbereit? Stechen Sie einfach mit einer Fleischnadel in die Roulade. Gleitet das Fleisch leicht davon ab, sind die Rouladen fertig.

Platz 3: Dicke Rippe

Auf dem dritten Platz unserer Top-Liste hat es eines der nahezu vergessenen Römertopf-Gerichte geschafft, das uns Sternekoch Jürgen Richter wieder zurück ins Gedächtnis holt. Es ist die Rede von der dicken Rippe. Kochen und schmoren Sie das Fleisch, das sich an der Rippe befindet mitsamt Knochen. Soll das Fleisch besonders zart werden – marinieren Sie es vorab und lassen die Marinade bestenfalls über Nacht einziehen. Wählen Sie je nach Geschmack eine gepökelte dicke Rippe oder eine frische Rippe. Das Highlight dieses Klassikers: Sie können die Rippe im Bräter mit Gemüse und anderen Zutaten kombinieren und auf diese Weise einen deftigen Eintopf zaubern, der gerade in der kalten Jahreszeit köstlich schmeckt.

Tajine von Emile Henry

2,5 Liter Tajine von Emile Henry.

Platz 4: Kohlrouladen

Ein gesundes Gericht aus dem Bereich der Hausmannskost kommt ebenfalls aus der ideenreichen Küche des Johann Lafer – Rouladen mit Rot-Spitzkohl oder Wirsingkohl rufen wohl in uns allen Heimatgefühle hervor und lassen sich wunderbar in einem Bräter zubereiten. Vor der Verarbeitung der Kohlblätter sollten diese in einem Topf blanchieren, um sich einfacher verformen zu lassen. Der Sternekoch rät dazu, Butterschmalz in den Bräter zu geben und die Rouladen darin kräftig zu erhitzen, um diese im Anschluss wieder herauszuheben. Arbeiten Sie mit Gewürzen wie Thymian, Lorbeer und Wacholderbeeren, um diesem Gericht sein typisches Aroma zu verleihen. Weißwein und Rinderfonds runden das Ganze ab. Im Anschluss setzen Sie Ihre Rouladen wieder zurück in die Sauce und schmoren das Ganze bei mittlerer Hitze.

Platz 5: Roastbeef-Braten

Einer der Klassiker unter den Bratengerichten ist eindeutig das Roastbeef. So lässt sich dieses Gericht auch in zahlreichen Sterne-Menüs wiederfinden. Belassen Sie das Fett am Roastbeef und schneiden es lediglich leicht ein. Bevor es im Bräter scharf angebraten wird, sollten Sie das Fleisch pfeffern und salzen. Es sollte nach dem Anbraten aus dem Bräter genommen werden. Mit den Röstaromen arbeiten Sie im Anschluss, um eine schmackhafte und gehaltvolle Sauce zu kreieren – Thymian, Zwiebeln, Möhren, Rosmarin und Bratenfett ergeben eine Sauce, der kaum jemand widerstehen kann. Das Roastbeef wandert im Anschluss ohne seinen Deckel zum Schmoren in den Ofen.

Tipp: Umwickeln Sie den Braten kurz nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Alufolie. Auf diese Weise kann sich der Bratensaft im Fleisch gleichmäßig verteilen.

bräter test steak

10. Profis verraten ihr gusseisernes Geheimnis eines saftigen Steaks

Ein Steak lässt sich auf mehrere verschiedene Garstufen hin braten – es kann English (blutig im Inneren, fast roh), Medium (rot im Inneren mit brauner Kruste) und Well done (gut durch) gebraten werden. Bereiten Sie für Ihre Gäste ein Steak zu, gilt es, die gewünschte Stufe vorher abzufragen. Neben der korrekten Zubereitung spielt vor allem die Auswahl des Fleischs eine ausschlaggebende Rolle, der beste Bräter kann auch eine schlechte Qualität nicht verschleiern. Ein Steak verlangt Ihnen eine zielgerichtete Vorbereitung ab: Gehen Sie zum Fleischer und bestellen ein gutes Stück.

Ein Steak wiegt im Rohschnitt zwischen 200 und 400 Gramm – unterschreitet es die magische 200 Gramm Grenze, ist es zu dünn und gelingt niemals zart und weich. In der Regel schmeckt ein Steak am besten aus einer gusseisernen Pfanne. Sie geben etwas Butterschmalz hinein und lassen die Pfanne heiß werden. Im Anschluss wird das Steak scharf angebraten und wieder aus der Pfanne herausgehoben.

Tipp: Zeigen sich die ersten Blutstropfen auf der Oberseite des Steaks, wenden Sie das Fleisch, denn die Hitze drückt das Blut nach aussen. Wiederholen Sie diesen Schritt auf der anderen Seite – dann ist das Steak perfekt medium gebraten. Stechen Sie niemals mit einer Gabel in das Fleisch, denn auf diese Weise tritt der Saft aus und das Fleisch wird trocken.

Das Geheimnis folgt nun: Jedes Steak wandert anschließend in den vorgeheizten Ofen. Je nach Garstufe variieren die Temperaturen. Diese lassen sich präzise mit einem Ofenthermometer einstellen. Geben Sie Ihr Steak mit weiteren Aromaten in den Bräter.

Rindersteak und seine Kerntemperaturen:

  • English bei 52 bis 55 Grad Celsius,
  • Medium bei 60 bis 65 Grad Celsius
  • Well done (gut durch): ab 71 Grad Celsius.

Je nach Dicke des Fleisches genügen fünf Minuten bis hin zu einer Stunde im Backofen. Lassen Sie das Fleisch und das Ofen-Thermometer nicht aus den Augen und kontrollieren immer wieder die richtige Zeit. In diesem Fall steht dem Gelingen des Rindersteaks nichts mehr im Wege.

11. Römertopf reinigen: Tipps und Hinweise zur Reinigung des Bräters

Wie reinigt man einen Römertopf? Unter dem Unterpunkt zum Gusseisen haben wir Sie bereits über die schonende Reinigung des Bräters aus Gusseisen aufgeklärt und von scharfen Reinigungsmitteln sowie von der Säuberung mit Drahtbürsten oder anderen Utensilien abgeraten. Im Prinzip sollte es Sie nicht weiter stören, wenn der Boden des Bräters mit der Zeit etwas Farbe bekommt. Zum einen tritt die Patina auf und zum anderen handelt es sich um unbedenkliche Bratenrückstände. Hartnäckige Rückstände lassen sich mit Salz oder dem Auskochen mit Sauerkraut zuverlässig und schonend für den Bräter entfernen. Es gilt, den Bräter schon beim Kochen im Blick zu behalten. Ein Anbrennen ist unter allen Umständen zu vermeiden, da es, wie auch bei Pfannen und Kochtöpfen, im schlimmsten Fall den kompletten Boden zerstört.

Tipp: Bereiten Sie in schmiedeeisernen Römertöpfen oder in Römertöpfen aus Gusseisen keinerlei säurehaltige Speisen zu. Diese greifen das Material an und können eine Ursache für später auftretenden Rost sein.

In den meisten Fällen empfiehlt es sich, direkt nach dem Schmoren und Garen den Bräter mit heißem Wasser auszuspülen und abtropfen zu lassen. Die Reste entfernen Sie im Anschluss mit Küchenkrepp. Meistens klären die Hersteller selbst über die verschiedenen Arten der Reinigung auf: So können alle Bräter aus dem Hause WMF bedenkenlos in die Spülmaschine wandern, da diese eine zusätzliche Schutzschicht aufweisen.

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