Das Wichtigste in Kürze
  • Weißweine sind durch ihren höheren Säuregehalt besonders spritzig und Sie können diese besonders im Sommer gut genießen.
  • Cuvée-Weißweine sind qualitativ hochwertige Produkte, die durch komplexere Aromen einen tollen Geschmack liefern.
  • Einer der bekanntesten deutschen Weißweine ist der Müller-Thurgau. Durch seine milde Säure können Sie diesen gut als Alltagswein genießen.

Weißwein-Test

Laut dem Deutschen Weininstitut wurde im Jahr 2018 mehr Weißwein als Rotwein von der deutschen Bevölkerung gekauft. Mit einem Anteil von 46 % liegt der Weißweinkonsum damit 2 % über dem von Rotwein.

Weißwein wird etwas kühler als Rotwein – meist zwischen 8 und 12 °C serviert – und ist deshalb besonders im Frühjahr und Sommer sehr beliebt.

In unserer Kaufberatung zum Weißwein-Vergleich von 2020 stellen wir Ihnen die Unterschiede zwischen sortenreinem und Cuvée-Wein vor. Außerdem erläutern wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf dieses Getränks noch achten sollten.

Weiße Weine mit geringerem Alkoholgehalt eignen sich zum Beispiel auch sehr gut als Aperitif-Weine.

1. Weißwein-Typen: Bedeutet Cuvée gleich schlechtere Qualität?

Generell werden im Bereich der Weißweine sortenreine und Cuvée-Produkte unterschieden. Die Merkmale der beiden Weißwein-Arten stellen wir Ihnen in der nachfolgenden Tabelle vor.

sortenreiner Weißwein

sortenreiner Weißwein

Weißwein-Cuvée

Weißwein-Cuvée

  • nur aus einer Rebsorte hergestellt (mindestens zu 85 %)
  • in Deutschland werden hauptsächlich sortenreine Weine produziert
  • klarer im Aroma
  • gibt es zum Beispiel von den Marken Peter & Peter, ABTEI HIMMEROD, Bio mit Gesicht, Bree, Rotkäppchen, Feinkost Käfer, Lamberti
  • aus unterschiedlichen Rebsorten, Lagen oder Jahrgängen hergestellt
  • auch als Verschnitt bezeichnet
  • komplexer im Aroma
  • gibt es zum Beispiel von den Marken Sommerzeit, Domaine Horgelus, Tenuta Sant Antonio, Weingut Ritterhof
+ konstanter Geschmack

- keine Variationsmöglichkeit für den Winzer den Geschmack zu verändern

- meist teurer als Cuvée-Weine

+ Variationsmöglichkeit für den Winzer, den Geschmack zu verändern

+ meist günstiger als sortenreine Weine

- kein konstanter Geschmack nach einer Rebsorte

Cuvée-Weißwein steht dem sortenreinen Produkt in der Qualität in nichts nach. Wollen Sie den Geschmack einer bestimmten Rebsorte haben, dann empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen, einen sortenreinen Weißwein zu kaufen. Sind Sie auf der Suche nach etwas Neuem, dann eignen sich Cuvée-Weine sehr gut, um die Kombination verschiedener Rebsorten oder Trauben verschiedener Reifegrade und einen neuen Geschmack zu erfahren.

Weißweine der Kategorie Cuvée gelten häufig als „billiger“ Wein oder gepanschter Wein. Der Grund dafür ist die deutsche Übersetzung des Wortes Cuvée, das so viel heißt wie Verschnitt. In den Köpfen der Bevölkerung wird also davon ausgegangen, dass in die Weine Abfall oder schlechte Reste gemischt werden.

Allerdings ist genau das Gegenteil der Fall. Cuvées sind vor allem in südlicheren Ländern sehr populäre und beliebte Weine und haben die gleichen Qualitätsansprüche wie die sortenreinen Produkte.

In gängigen Weißwein-Tests werden sowohl sortenreine als auch Cuvée-Weine berücksichtigt.

Süßer, fruchtiger Weißwein wird gern zu säurehaltigen Speisen getrunken.

Durch die Herstellung von Cuvées hat der Winzer die Möglichkeit eine Raffinesse in den Wein zu bringen und den Geschmack zu verändern. Es werden verschiedene Rebsorten, Trauben unterschiedlicher Reifegrade oder Produkte mehrerer Jahrgänge kombiniert. Das macht die Weine häufig vollmundiger und intensiver im Geschmack. Einer der bekanntesten Cuvées – der Bordeaux – stammt übrigens aus Frankreich.

Das heißt nun nicht, dass sortenreine Weine demgegenüber die schlechteren sind. Diese Produkte liefern einen konstanten Geschmack und sind klarer in ihrem Aroma der entsprechenden Rebsorte.

In Deutschland werden hauptsächlich sortenreine weiße Weine produziert, da die unterschiedlichen Witterungsbedingungen in der kühleren Region beim Reifen der Trauben viel Einfluss auf deren Geschmack nehmen und den Wein dadurch interessant machen. In südlicheren Regionen, wo das Klima konstanter und wärmer ist, haben die Trauben durch die gleichbleibende Reifung kaum geschmackliche Varianz. Deshalb wird dort häufig die Raffinesse über die Mischung verschiedener Komponenten in die weißen Weine gebracht.

Ob Sie einen Cuvée oder einen sortenreinen Weißwein kaufen sollten, liegt ganz in Ihrem Ermessen, denn das ist einfach nur Geschmackssache. Die beiden Kategorien stehen sich in der Qualität in nichts nach.

2. Kaufkriterien für Weißwein: Hängt der Geschmack von Säure und Restsüße ab?

2.1. Säure- und Restsüße sollten in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen

Laut Weißwein-Tests sind diese im Sommer besonders angenehm zu genießen und auch Aldi oder Lidl hat hochwertige Produkte im Sortiment.

Günstige Weißweine finden Sie auch im Sortiment von Aldi oder Lidl.

Generell haben Weißweine im Vergleich zu Rotwein einen höheren Säuregehalt. Das macht sie aber besonders leicht und spritzig und ideal zum Genießen an warmen Sommertagen.

Weiße Weine werden – wie jeder andere Wein auch – in die Geschmacksrichtungen trocken, halbtrocken, lieblich und süß unterteilt.

Trockene Weißweine sind fast oder ganz durchgegoren und haben die geringste Restsüße. Der Restzuckergehalt beträgt maximal 9 g/l, wobei der Säuregehalt lediglich 2 g/l niedriger sein darf als dieser Wert oder eben höher.

Bei trockenen Weißweinen schmecken Sie also eher die Säure heraus als bei den anderen Sorten, was aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass jeder trockene Wein sauer ist.

Halbtrockene Weißweine können einen Restzuckergehalt von bis zu 18 g/l enthalten. Der Säuregehalt darf die Restsüße dabei aber um nicht mehr als 10 g/l übersteigen.

Liebliche Weißweine haben einen maximalen Restzuckergehalt von 45 g/l und süße Weine einen über 45 g/l. In Bezug auf den Säuregehalt gibt es bei diesen beiden Geschmacksrichtungen keine Anforderungen.

Sind Sie auf der Suche nach einem eher süßen Wein, dann empfehlen wir Ihnen einen lieblichen Weißwein zu kaufen. Wollen Sie hingegen eher einen säurehaltigen Wein, sind trockene Produkte die beste Wahl. Mit einem halbtrockenen Weißwein liegen Sie genau in der Mitte der beiden extreme und können je nach Säuregehalt und Restsüße eher in die eine oder andere Richtung tendieren, alles aber in einem ausgewogenen Maß.

Generell stellt die Säure das geschmackliche Gerüst weißer Weine dar, denn ist zu wenig Säure enthalten, schmecken diese häufig fad.

Der Restzuckergehalt im Wein ist das Resultat des Gärprozesses, denn nur Fructose und Glucose vergären zu Alkohol. Je nachdem, wann der Gärprozess eingestellt wird, enthält der Wein mehr oder weniger Restsüße. Bei lieblichen Weinen wird der Gärprozess demnach am frühesten abgebrochen. Aber nicht nur der Zucker im Wein verleiht diesem einen süßen Geschmack, sondern auch die Aromen tragen dazu bei.

Der Alkoholgehalt von Weißwein liegt zwischen 9 und 13 %.

2.2. Weißwein gibt es mit verschiedenem Alkoholgehalt

Sulfit im Weißwein

In Weißwein-Tests wird darauf hingewiesen, dass Weißwein Sulfit enthält.Sulfit ist das Salz von Schwefelsäure. Es wird bei der Herstellung von Wein als Konservierungsmittel eingesetzt und schützt diesen vor dem Oxidieren. Reagieren Sie empfindlich auf schwefelhaltige Getränke, dann kann das Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen. Laut Stiftung Warentest enthält roter Wein weniger Sulfit als weißer und trockener weniger als lieblicher.

Der Alkohol in Weinen wird im sogenannten Volumenprozent angegeben und stellt den Anteil an Alkohol – Ethanol – an der Gesamtmenge des Weines dar.

Auf den Flaschenetiketten finden Sie den Alkoholgehalt als Zahl mit dem Zusatz % Vol. oder Vol.-% dahinter aufgedruckt.

Die Konzentration des Alkohols wird bei einer Temperatur von 20 °C bestimmt und um auch als Wein zu gelten, muss diese zwischen 9 und 13 % liegen.

Es gibt leichte Weißweine mit einem geringen Alkoholgehalt von 10 oder unter 10 % Vol. und kräftigere Weine mit bis zu 13 % Vol. Bei den meisten Weißweinen liegt der Alkoholgehalt aber zwischen 11,5 und 12 %.

Suchen Sie nach einem leichten Weißwein, den Sie im Sommer auch Nachmittags gut genießen können, dann empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen ein Produkt mit geringem Alkoholgehalt von bis zu 10 % Vol.

Zu einem schönen Abendessen können Sie ruhig auch einen Wein mit höherem Alkoholgehalt servieren. Durch das Zusammenspiel mit dem Essen wirkt der Alkohol nicht so intensiv.

2.3. Weißwein-Rebsorten: Der Geschmack variiert je nach Traubensorte

Weißweinsorten gibt es unzählig verschiedene. Die bekanntesten und beliebtesten stellen wir Ihnen in diesem Absatz vor.

In Weißwein-Tests werden Weine der unterschiedlichen Rebsorten bewertet.

Der Riesling ist einer der beliebtesten deutschen Weißweinen.

Der Riesling und der Chardonnay zählen zu den bekanntesten Weißwein-Rebsorten überhaupt.

Der Riesling wird aus einer anspruchsvollen, spätreifenden Traubensorte hergestellt, die besonders in kühleren Regionen schmackhafte Weine ergibt. Eines der Hauptanbaugebiete ist deshalb auch Deutschland, vor allem in der Pfalz und an der Mosel.

Weißweine des Typs Riesling haben einen hohen Säuregehalt und die typischen Fruchtaromen sind: Apfel, Zitrone, Aprikose, Limette, Pfirsich und Birne. Aber auch zarte Spuren von Muskat, Minze und Wiesenblumen können Sie bei manchen Produkten wahrnehmen.

Chardonnay ist die verbreitetste Rebsorte und weltweit gesehen ist ihre Anbaufläche dreimal so groß wie die vom Riesling. Im Geschmack wird Chardonnay häufig als harmonisch und mild bezeichnet und damit wesentlich neutraler als der Riesling. Er enthält meist Aromen von Zitrone, Apfel, Melone und minimal auch von Walnuss, Haselnuss oder Vanille.

Weißwein kann trocken, halbtrocken oder lieblich sein.

Die Farbe von Weißwein kann von fast durchsichtig bis hin zu einem satten Gelb gehen.

Ein weiterer vor allem in Deutschland sehr beliebter Weißwein ist der Müller-Thurgau. Er wird häufig auch Rivaner – weil die Traube eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner ist – genannt und gehört zu einer der klassischen deutschen Rebsorten. Deshalb ist er auch in 7 von 13 deutschen Weinanbaugebieten zu finden.

Die Traube stellt keine großen Ansprüche an den Standort und liefert sichere Erträge. Müller-Thurgau-Weißweine gelten als unkomplizierte Alltagsweine. Sie haben eine milde Säure und enthalten Aromen von Aprikose, Birne, Zitrone, grünem Apfel und einen Hauch von Muskat.

Der Pinot Grigio – in Deutschland auch Grauburgunder genannt – ist ebenso ein sehr bekannter Weißwein. Die Traube liefert säurearme und meist sehr alkoholhaltige Weine. Im Anbau ist diese Rebsorte etwas anspruchsvoller, da sie stark auf Klimaschwankungen reagiert und eine sehr dünne Haut hat.

Mit den Aromen von Zitrone, Ananas, Aprikose, Pfirsich, Apfel, Birne, Melone und einer Nuance von Honig, Nüssen und Blumen eignet sich die Rebsorte des Pinot Grigio auch zur Herstellung von sehr süßen Weinen.

Sind Sie auf der Suche nach einem alltagstauglichen Wein, der zu nahezu jedem Essen passt, dann empfehlen wir Ihnen, einen Chardonnay oder Müller-Thurgau zu kaufen. Möchten Sie einen säurehaltigen Wein, dann ist der Riesling die beste Wahl. Sind Sie eher für weißen Wein zu haben, bei dem die Restsüße mehr im Vordergrund steht, dann empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen einen Pinot Grigio.

3. Lässt sich der perfekte Geschmack von Weißwein mit dem passenden Weinglas genießen?

Weißwein Korkenzieher

Sind die Weinflaschen mit Korken verschlossen, empfehlen wir Ihnen einen Korkenzieher zum Öffnen zu benutzen.

Damit ein Wein auch seinen vollen Geschmack entfalten kann, ist es ratsam, das passende Weinglas zu benutzen. Dabei muss nicht für jede Rebsorte ein anderes Glas benutzt werden, aber für roten und weißen Wein verschiedene Gläser zu haben ist durchaus sinnvoll.

Je nach Glasform wird der Wein über unterschiedliche Bereiche Ihrer Zunge geleitet und beeinflusst damit die Geschmackswahrnehmung. Weingläser verjüngen sich nach oben – das bedeutet ihr Querschnitt verringert sich – und das sorgt dafür, dass Sie beim Trinken einen spitzeren Mund machen müssen. Der Wein kann so besser über die verschiedenen Geschmacksknospen Ihrer Zunge fließen.

Die Geschmacksregionen Ihrer Zunge sind in süß – an der Zungenspitze –, sauer – an den seitlichen Zungenarealen – und bitter – am hinteren Zungenbereich – unterteilt.

Weißweingläser sind im Vergleich zu Rotweingläsern eher kleinvolumig und haben auch eine kleinere Öffnung, denn weiße Weine müssen nicht wie Rotweine atmen, um ihr volles Aroma zu entfalten.

Haben Weißweine zu viel Sauerstoffkontakt, dann verlieren sie eher ihr Aroma, als dass es sich verstärkt, wie es bei roten Weinen der Fall ist.

Trinken Sie nun Weißwein aus einem dafür vorgesehenen Glas, dann läuft die Flüssigkeit zunächst auf den vorderen Bereich Ihrer Zunge. Da dies die süße Geschmacksregion ist, wird die enthaltene Säure abgemildert und der bestmögliche Geschmack kann sich entfalten.

In gängigen Weißwein-Tests wird empfohlen den Wein auch aus einem entsprechenden Weinglas zu trinken.

Die besten Weißweine entfalten Ihren vollen Geschmack im entsprechenden Weinglas.

Bei Rotweingläsern gelangt der Wein durch die breitere Öffnung vor allem an die seitlichen Zungenareale, was dafür sorgt, dass Sie die Säure gut und die enthaltenen Gerbstoffe des Rotweins wesentlich milder wahrnehmen.

Würden Sie nun aber Weißwein aus einem Rotweinglas trinken, dann verstärkt das die Wahrnehmung der darin enthaltenen Säure stark und würde den Geschmack negativ beeinflussen.

Generell sollten Sie für Rotwein und Weißwein verschiedene Gläser haben, um den jeweiligen Geschmack bestmöglich genießen zu können.

Außerdem empfehlen wir Ihnen, darauf zu achten, dass die Gläser nicht gefärbt sind, denn das verändert Ihre Wahrnehmung – das Auge isst ja bekanntlich mit. Die Gläser sollten auch nicht zu dick sein, um die Weintemperatur möglichst wenig zu beeinflussen. Ebenso sollte ein ausreichend langer Stil vorhanden sein, sodass Sie das Glas dort halten können und den Wein in Ihren Händen nicht aufwärmen.

Tipp: Um den Weißwein immer perfekt temperiert servieren zu können, ist die Lagerung in einem Weinkühlschrank empfehlenswert, denn diesen können Sie auf die exakt richtige Temperatur zwischen 8 und 12 °C einstellen. Reichen Sie den Wein zum Essen, dann bietet sich ein Weinkühler auf dem Tisch an, damit dieser nicht zu warm wird.

Um Weißwein-Testsieger-Potenzial zu haben, sollte dieser eine angenehme Balance zwischen Säure- und Restzuckergehalt aufweisen.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Weißwein

4.1. Ist Weißwein genauso gesund wie Rotwein?

Rotwein gilt vor allem aufgrund seines hohen Gehaltes an Antioxidantien als gesund. Diese sollen Zellmutationen eindämmen und damit vor Krebs schützen. Dies wurde allerdings bislang nur in Laboren erforscht und nicht in einer Studie an Menschen bewiesen.

Beachten Sie, dass größere Mengen Wein das Risiko an Krebs in Mund oder Speiseröhre zu erkranken erhöhen.

In geringen Maßen soll Rotwein die Produktion des gefäßschützenden HDL-Cholesterin fördern und gleichzeitig das schädliche LDL-Cholesterin senken, was sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken kann. Trinken Sie allerdings zu viel Rotwein, dann kehrt sich dieser Effekt um.

Generell gilt ein Konsum von mehr als einem Glas Wein pro Tag als sehr gesundheitsschädlich.

Ob Weißwein nun in geringen Maßen genauso gesund ist wie Rotwein, ist unklar. Entsprechende Studien mit Weißwein wurden bislang noch nicht durchgeführt.

4.2. Welche Weißweine stammen aus Deutschland?

Wein-Hersteller werden Winzer oder Weinbauer genannt.

In Deutschland wird nahezu doppelt so viel Weißwein wie Rotwein produziert.

In Deutschland werden insgesamt nahezu 140 verschiedene Rebsorten angebaut. Große Bedeutung haben davon aber lediglich etwas mehr als 20.

Der bekannteste deutsche Weißwein ist der Müller-Thurgau, oder auch Rivaner genannt, dicht gefolgt vom Riesling. Diese beiden Weißweinsorten machen rund ein Drittel des deutschen Weinanbaus aus.

Zunehmend an Bedeutung gewinnen auch der Weiße und Graue Burgunder sowie der Chardonnay. Weitere bekannte Weißweine aus Deutschland sind außerdem der Silvaner, Kerner, Bacchus, Scheurebe, Gutedel, Traminer und Faberrebe.

Generell wird in Deutschland mehr Weiß- als Rotwein angebaut. Immerhin werden 66 % der Weinanbaugebiete für die weiße und lediglich 34 % für die roten Trauben genutzt. An der Mosel, Saar und Ruwer gibt es sogar reine Weißweingebiete.