Das Wichtigste in Kürze
  • Weißer Burgunder wird zu großen Teilen in Deutschland, nämlich in Baden, der Pfalz und in Rheinhessen, angebaut. Seine Pendants, der Pinot blanc und Pinot bianco werden zudem von französischen und italienischen Winzern produziert. Gemein ist den Weinen ein zarter, fruchtiger und mineralischer Geschmack, wobei die besten Weißburgunder zusätzlich durch leicht nussige Noten begeistern.

1. Was macht einen Weißburgunder im Vergleich zu anderen Weißweinen aus?

Ein Weißburgunder ist ein Wein, der durch milde Fruchtigkeit, frische Säurenoten und einen eleganten, leicht nussigen Geschmack überzeugt. Im Vordergrund stehen vor allem Anklänge von Apfel, Birne, Aprikose und Quitte. Auch Ananas und Zitrusfrüchte können häufig geschmeckt werden.

Mit seiner blass- bis strohgelben Färbung, einem mäßigen Körper und einem zarten Duft eignet sich Weißburgunder, Tests im Internet nach, hervorragend als Begleitwein zu leichten sommerlichen Menüs – insbesondere zu Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel und Kalbfleisch, aber auch zu frischen Salaten.

Hinweis: Selbstverständlich lässt sich ein standardmäßig trockener Weißer Burgunder auch pur genießen. Am besten schmeckt er bei Trinktemperaturen zwischen 8 und 12 Grad Celsius, idealerweise in einem entsprechend gekühlten Glas. Der perfekte Begleiter für laue Frühlings- und Sommerabende auf der Terrasse oder dem Balkon.

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2. Was ist der Unterschied zwischen Weißburgunder und Grauburgunder?

Die Unterschiede zwischen Weißem und Grauem Burgunder werden bereits deutlich, wenn man sich die Trauben einmal genauer ansieht, aus denen beide Weine gewonnen werden.

Während die beispielsweise für Lorch-, Maybach- oder Diehl-Weißburgunder genutzten Trauben von einer grünen Schale umgeben sind, präsentieren sich Grauburgunder-Trauben in einem gräulich-roten Mantel.

Der Grauburgunder entwickelte sich vermutlich aus der Burgunder-Urrebe, dem Blauen Burgunder (auch: Pinot Noir). Weißburgunder ist, Tests verschiedener Weinexperten zufolge, wiederum eine Mutation des Grauburgunders.

Geschmacklich sind trockene Weißburgunder oft deutlich dezenter als ihre grauen Verwandten. Die Aromen sind zurückhaltender und eleganter, die Säure hält sich dezent im Hintergrund. Grauburgunder ist deutlich opulenter. Er wirkt schwerer, etwas weniger elegant, dafür jedoch präsenter im Geschmack.

3. Sollten Sie Weißburgunder, diversen Online-Tests zufolge, eher in Flaschen oder im Getränkekarton kaufen?

Wenn Sie Weißburgunder kaufen, können Sie zwischen Flaschenabfüllungen und Wein in Getränkekartons wählen. Letztere fassen in der Regel deutlich größere Mengen, nämlich etwa drei Liter, und sind mit einem Ausgießer ausgestattet.

So können Sie das Weinpaket zum Beispiel auf einem Tisch abstellen, den Wein per einfachem Dreh des Verschlusses ausschenken und anschließend wieder sicher verschließen. Insbesondere für Partys kann diese Variante eine gute Lösung sein.

Hinweis: Die Qualität der Getränkekarton-Weine ist der von Flaschenweinen im Übrigen nicht unbedingt unterlegen. So bietet etwa Maybach seinen Weißen Burgunder sowohl in Flaschen als auch in Getränkekartons an, wobei Kundenrezensionen bestätigen, dass kein geschmacklicher Unterschied erkennbar ist.

Besonders hochqualitative Weißburgunder, etwa von Dreißigacker oder Markus Schneider, werden allerdings weiterhin vorrangig in Flaschen abgefüllt. Vor allem an gemütlichen Abenden zu zweit oder mit Freunden ist das Öffnen der Weinflasche beinahe schon ein kleines Ritual. Zudem wirkt das Einschenken aus der Flasche deutlich eleganter als die Verwendung des Ausgießers am Getränkekarton.

weissburgunder-test

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