Roséwein Test 2016

Die 7 besten Roséweine im Vergleich.

AbbildungTestsiegerBree Pinot Noir RoséPreis-Leistungs-SiegerJosé Maria de Fonseca – Lancers RoséTurmfalke Dornfelder RoséMiguel Torres Santa DignaSirius Bordeaux RoséEagle Creek Zinfandel RoséSchloss Sommerau alkoholfreier Rosé
ModellBree Pinot Noir RoséJosé Maria de Fonseca – Lancers RoséTurmfalke Dornfelder RoséMiguel Torres Santa DignaSirius Bordeaux RoséEagle Creek Zinfandel RoséSchloss Sommerau alkoholfreier Rosé
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
04/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,9gut
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Kundenwertungen
30 Bewertungen
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10 Bewertungen
6 Bewertungen
Menge6 x 0,75 l
ca. 5,18 € pro l
0,75 l
ca. 5,47 € pro l
6 x 0,75 l
ca. 3,99 € pro l
6 x 0,75 l
ca. 10,29 € pro l
2 x 0,75l
ca. 13,33 € pro l
6 x 0,75 l
ca. 4,44 € pro l
0,75l
ca. 6,53 € pro l
HerkunftslandZur Herstellung von deutschen Roséweinen dürfen laut Weingesetz nur rote oder blaue Traubensorten verwendet werden. In anderen EU-Ländern sind die Weingesetze ähnlich. In manchen Fällen wird aber dennoch Rot- und Weißwein zu Rosé vermischt. In Deutschland ist das verboten.
Deutschland

Portugal

Deutschland

Chile

Frankreich

Vereinigte Staaten von Amerika

Deutschland
GeschmackDer Geschmacksgrad von Wein reicht von süß über lieblich über halbtrocken bis zu trocken. Der Grad ergibt sich aus der Reife sowie dem Säure- und Restzuckergehalt. Zudem spielt das persönliche Geschmacksempfinden eine wichtige Rolle.halbtrockenlieblichlieblichhalbtrockenhalbtrockenlieblich bis süßlieblich
AromaRoséweine sind fruchtig. Ihr Aromaspektrum kann von roten Früchten über Beeren bis hin zu Zitrusfrüchten und süßen Früchten wie Melonen oder Pfirsichen reichen.fruchtig
Kirsche, Waldbeeren
fruchtig
Kirsche, Beeren, Zitrusfrüchte
fruchtig
Erdbeere, Kirsche, Wassermelone
fruchtig
Pflaume, Erdbeere, Grapefruit
fruchtig
Erdbeere, rote Beeren, Cassis
fruchtig
Grapefruit, Mandarine, Himbeere
fruchtig
Erdbeere, Lychee, Melone
RebsortePinot NoirAlfrocheiro Preto, CastelaoDornfelderCabernet SauvignonCabernet Sauvignon, MerlotZinfandelCuvée
gut zu Steak und GrillgerichtenNeinNeinNeinJaNeinNeinNein
gut zu GeflügelJaJaNeinNeinJaJaNein
gut zu GemüseJaJaJaNeinJaJaNein
gut zu DessertsJaJaJaNeinNeinJaJa
Alkoholgehalt11 %10 %10,5 %13,5 %12,5 %11 %0,5 %
empfohlene Trinktemperatur10-12 °C10 °C8-10 °C6-8 °C6-8 °C6-8 °C6-8 °C
VerschlussSchraubverschlussKorkenSchraubverschlussSchraubverschlussKorkenSchraubverschlussSchraubverschluss
Vorteile
  • nicht zu süß
  • prickelt leicht
  • wenig Säure im Abgang
  • Designerflasche
  • leicht, nicht zu süß
  • prickelt leicht
  • wenig Säure im Abgang
  • passt auch gut zu asiatischen Gerichten
  • wenig Säure im Abgang
  • besonders lecker als Schorle
  • passt auch gut zu Ragout fin
  • guter Säuregrad
  • würzig, tiefer Geschmack
  • passt auch gut zu Meeresfrüchten und orientalischen Gerichten
  • guter Säuregrad
  • angenehmer Geruch
  • passt auch gut zu Fisch
  • nicht zu süß
  • besonders lecker auf Eis
  • prickelt leicht
  • passt auch gut zu Käse
  • leicht
  • erfrischend
  • kalorienreduziert
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Roséwein-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Roséwein ist ein hellroter Wein aus roten oder blauen Trauben, der wie ein Weißwein hergestellt wird. Er besitzt die fruchtigen Eigenschaften eines Rotweins und die Leichtigkeit und Frische eines Weißweins.
  • Rosé wird gekühlt bei 6 – 8°Celsius getrunken. Er changiert wie alle Weine zwischen den Geschmäckern trocken und lieblich-süß.
  • Roséwein darf nicht aus Rot- und Weißwein gemischt werden. Er muss eigenständig aus den Trauben gekeltert werden.

Roséwein Test

Fruchtig wie ein Rotwein, frisch und leicht wie ein Weißwein und dann prickelt er auch noch leicht auf der Zunge – der Roséwein. Gut gekühlt im Sommer bei einer Dachparty – ach wie schön! Aber genug geträumt. Ursprüng­lich als „Mädchengetränk“ geschmäht, wird Roséwein inzwischen auch von Kennern und Weinexperten geschätzt. Sein Markt­anteil steigt in Deutsch­land immer weiter an. Doch wie den besten Roséwein finden und den Traum wahrmachen, wenn man kein Sommelier ist? Unser großer Roséwein Test 2016 zeigt Ihnen den besten sowie günstigen Roséwein und gibt Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie beim Roséwein-Kaufen achten sollten. Zudem zeigen wir wie Sie ihren persönlichen Roséwein Testsieger erkennen und wie Sie ganz schnell selber zum Roséwein-Experten werden können.

1. Was ist Roséwein?

Roséwein ist ein farben­froher Wein, der so heißt, wie er aussieht. Sein Farbspektrum kann von hell-lachsfarben bis tiefrosa und kirschrot reichen. Ebenso vielfältig ist sein Geschmack: Roséwein kann lieblich mit Beerenaromen sein, Roséwein kann trocken mit Erdbeernoten sein. Anders als oft angenommen wird er nicht gemischt, sondern aus roten oder blauen Traubensorten wie Weißwein gekeltert. Roséwein ist daher fruchtig bzw. hat ein fruchtiges Aroma und eine ausgeglichene Säure.

Weitere Vorteile von Roséwein gegenüber Weiß- und Rotwein:

  • leichter als Rotwein
  • fruchtiger als Weißwein
  • prickelt leicht
  • kann sehr süß sein
  • weniger lagerfähig

Da der Marktanteil von Roséwein in Deutschland gestiegen ist und eine immer größere Auswahl an guten Rosés erhältlich ist, kann beim Wein Kaufen bedenkenlos auf einen online Weinversand vertraut werden. Sie können also bequem Ihren Wein online kaufen. Sowohl Roséwein aus Deutschland, aber auch italienischer Roséwein oder französischer Roséwein sind sicher und in guter Qualität erhältlich. Deutsche Roséweine bzw. in Deutschland weit verbreitete Rosés kommen oft von den Marken/Herstellern Käfer Feinkost, BREE, Gallo oder Blanchet. Selbstverständlich gibt es aber weltweit viele hervorragende Winzer und Weingüter, die nach Deutschland exportieren und deren Roséweine online erhältlich sind.

2. Die Herstellung von Roséwein

Die Herstellung von Roséwein ist streng geregelt. Es gibt insgesamt fünf Herstellungsverfahren für Roséwein. Jedoch sind laut Weinrecht nur vier für echten Roséwein zugelassen. Roséweine werden aus roten und blauen Rebsorten gewonnen und nicht, wie manche denken, durch Mischen von fertigen Rot- und Weißweinen. Nur bei Roséchampagner und Rosésekt darf gemischt werden (5. Methode). Deutsche Roséweine werden in der Regel mit den ersten beiden Methoden gekeltert.

Merlot

Die Merlot-Traube wird gerne für französischen Roséwein genommen.

  • 1. Methode: Die Trauben werden im Ganzen gekeltert, gepresst und dann wie bei der Weißweinherstellung vergoren. Dieses Verfahren ergibt eher helle Roséweine.
  • 2. Methode: Die Trauben werden auf der Maische liegen gelassen und nach ein paar Tagen gepresst. So entstehen dunklere Roséweine.
  • 3. Methode: Französischer Roséwein wird oft mit der sogenannten „Saignée“-Methode gekeltert – zu deutsch: „bluten“. Hier wird bei der Rotweinherstellung nach ca. 12- 48 Stunden aus dem Gärbottich 10 – 15 % des Mostes abgelassen, ohne ihn zu pressen. Er ist ein Nebenprodukt der Rotwein-Herstellung.
  • 4. Methode: Fertiger Wein wird mittels Aktivkohle geklärt, also heller gemacht und von sogenannten Tanninen befreit. Er wird dadurch süßer.

Wie die Herstellung im Einzelnen aussieht, zeigt dieses Video:

3. Welche Roséwein-Typen gibt es?

Trocken, halbtrocken, lieblich – Wenn Sie Wein online kaufen wollen, oder auch im Weinhandel bzw. Weinversand, hilft es, sich mit diesen Begriffen etwas auszukennen. In der Fachsprache wird dies der Geschmacks- oder Süßegrad genannt. Wenn ein Roséwein trocken ist, hat er z.B. mehr Säure und einen geringeren Restzuckergehalt. Ist der Roséwein lieblich ist es umgekehrt. Zum besseren Verständnis wollen wir Ihnen die verschiedenen Roséwein-Kategorien kurz zusammenfassen. In unserem Roséwein Test 2016 kommen sie alle vor.

Geschmack Anmerkungen
 süß Zuckergehalt mindestens 45 g/l und mehr
 lieblich Restzucker bis zu 45 g/l
 halbtrocken Restzucker bis zu 18 g/l, der Restzuckergehalt darf den Gesamtsäuregehalt nicht mehr als 10 g/l übersteigen
 trocken Restzucker unter 9 g/l, der Gesamtsäuregehalt darf nicht mehr als 2 g/l niedriger als der Restzuckergehalt sein

Ob ein Roséwein als lieblich oder trocken wahrgenommen wird, ist allerdings nicht nur von der Säure und vom Zuckergehalt abhängig. Das Alter und die Lagerung des Weines können deren Sensorik ebenfalls beeinflussen. Denn die Stoffe, die für den Geschmack verantwortlich sind, können sich im Laufe der weiteren Reifung des Weines verändern und dadurch anders schmecken.

4. Kaufberatung für Roséwein: Darauf müssen Sie achten

Sammlung

Wer sich nicht sicher ist, kann verschiedene Roséweine im Set kaufen und ausprobieren.

Auch wenn Sie kein Weinexperte sind, können Sie mit Hilfe unserer Infos Ihren besten Roséwein finden. Beachten Sie einfach nur Folgendes:

4.1. Aroma und Rebsorte

Laut EU-Verordnung dürfen für die Roséwein Herstellung nur rote und blaue Rebsorten verwendet werden. Das ist sowohl bei deutschen Roséweinen, italienischem Roséwein sowie französischem und österreichischem Rosé Wein so. Eine simple Mischung aus Rotwein und Weißwein ist nicht erlaubt. (Außer bei Rosésekt) Wir wollen Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die gängigsten Rebsorten für Rosé Wein und deren Aromen geben. So können Sie noch leichter den besten Roséwein für sich finden. Diese Sorten werden Sie auch in unserem Roséwein Test wiederfinden.

Rebsorte Anmerkungen Aromen
Spätburgunder/Pinot Noir fruchtige bis würzige Weine, hier­zulande wichtigste Rotweinsorte, bedeutend auch in Frank­reich rote Beeren, Cassis (schwarze Johannisbeere), Kirschen, Gewürze, Veilchen
Dorn­felder frühreifende Neuzüchtung, tiefdunkle, fruchtige Weine mit leichter Säure Kirschen, Pflaume, Brombeere
Cabernet Sauvignon spätreifende Traube, dunkle, säure- und tannin­reiche sowie lagerungs­fähige Weine rote Beeren, Cassis (schwarze Johannisbeere), Pflaume, Paprika, Blaubeere, Pfeffer, Lakritz, Vanille, Zimt, Schokolade
Zinfandel in Kalifornien angebaut, süße und würzige Weine, werden auch gerne als Tafeltrauben genossen Cassis (schwarze Johannisbeere), Brombeere, Pflaume, Pfeffer, Karamell, Gewürze
Blauer Zweigelt wichtigste österreichische Rotwein-Rebsorte, robuste Traube, fruchtige und weiche Weine Pflaume, Kirsche
Merlot frühreifende Traube, fruchtige, weiche und vollmundige Weine, schon nach kurzer Lagerzeit von einigen Jahren genießbar Kirschen, Pflaume, Cassis (schwarze Johannisbeere), Blaubeere, Karamell
Die Rebsorte eines Weins ist auch für dessen Farbe verantwortlich. So hat kann die Roséwein-Farbe von sehr hellrot, beinahe orange, bis dunkelrosa reichen.

Es kann auch vorkommen, dass Ihnen beim Roséwein-Kaufen die Bezeichnung „Cuvée“ begegnet. Ein Cuvée ist ein sogenannter Verschnitt von zumeist zwei Rebsorten. In den meisten Rosé- oder Rotweinen werden Merlot und Cabernet Sauvignon miteinander verschnitten. Diese Weine sind qualitativ nicht minderwertiger als sortenreine Weine.

4.2. Alkoholgehalt

Rose in a box

Für große Feiern gibt es Roséwein auch in einer fünf Liter Box zum Zapfen.

Je höher der Alkoholgehalt im Wein, desto besser ist er. Denn der Alkohol hat im Wein eine wichtige Funktion: Er trägt die Aromen und macht den Wein vielfältig. Der Alkoholgehalt ist also ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Außerdem mildert Alkohol die Säure. Achten Sie also beim Roséwein Kaufen auf einen Mindestalkoholgehalt von 10 %. So kommen die verschiedenen Aromen im Geruch und Geschmack besser heraus. Wir empfehlen Ihnen allerdings von Rosé Weinen mit mehr als 14 % Abstand zu nehmen, denn Wein kann bei natürlicher Gärung nicht mehr als 14 % Alkohol enthalten. Liegt die Zahl höher, wurde Alkohol künstlich zugesetzt. Solche Weine sind zwar nicht schlecht, aber es sind eher sehr süße Dessertweine oder Weine wie Sherry und Portwein. Sie eignen sich nicht als leichte Begleitung zum Essen oder für warme Sommernächte, da sie schnell in den Kopf gehen. Sie enthalten meist auch mehr Zucker. Mittlerweile ist auch alkoholfreier Roséwein erhältlich. Er erinnert im Geschmack eher an Saftschorle, ist aber als Alternative durchaus genießbar.

4.3. Anlass und dazu passende Speisen

Roséwein ist der ideale Sommerwein – sowohl für ein romantisches Date zu zweit in einer lauen Nacht oder für eine Grillparty outdoor. Er wird gut gekühlt, gerne auch auf Eis getrunken. Da er leicht prickelt, in der Fachsprache heißt das dann „moussiert“, ist er auch ein toller Sekt-Ersatz. (Für Fans vom Original gibt es bei uns aber auch Sekt und Champagner.) Rosé Wein ist in seinem Geschmack und seiner Säure dem leichten Weißwein näher als dem schweren Rotwein. Daher kann Rosé Wein hervorragend als Begleiter zum Essen oder als Aperitif genossen werden. Je nachdem welche Speisen Sie auftischen wollen, sollten Sie die Rebsorte Ihres Roséweines auswählen.

Brad Pitt macht in Frankreich seinen eigenen Roséwein.

Brad Pitt macht in Frankreich seinen eigenen Roséwein.

  • Meeresfrüchte und Garnelen: Pinot Noir/Spätburgunder, Blauer Zweigelt, Cabernet Sauvignon
  • gegrillter und gebratener Fisch: Pinot Noir/Spätburgunder
  • Steak und gegrilltes rotes Fleisch: Cabernet Sauvignon, Zinfandel, Dornfelder
  • gebratenes dunkles Fleisch: Pinot Noir/Spätburgunder, Cabernet Sauvignon
  • helles Geflügel und Schweinefleisch: Cabernet Sauvignon, Pinot Noir/Spätburgunder, Alfrocheiro Preto, Castelao
  • Pastagerichte: Zinfandel, Blauer Zweigelt
  • Ente, Gans und Wild: Zinfandel, Pinot Noir/Spätburgunder, Cabernet Sauvignon
  • asiatische Gerichte: Alfrocheiro Preto, Castelao
  • gegrilltes Gemüse: Dornfelder, Pinot Noir/Spätburgunder, Alfrocheiro Preto, Castelao
  • Desserts: Dornfelder, Pinot Noir/Spätburgunder, Alfrocheiro Preto, Castelao

Ein echter Alleskönner ist die Rebsorte Merlot. Roséweine mit Merlot-Anteil (alleine wird diese Sorte in Roseweinen kaum verwendet) haben ein weiches Aroma und können nahezu zu allen Speisen gereicht werden. Je nach Land kann Merlot allerdings unterschiedlich schmecken. So passt der kalifornische Merlot vor allem zu würzigem Fleisch oder scharfen Meeresfrüchten. Der französische Merlot ist dagegen etwas feiner und eignet sich zu Geflügel wie Gans und Ente. Ein italienischer Merlot-Rosé kann zu Salsiccia (italienische, scharfe Wurst) oder Nudelgerichten gereicht werden. Ein besonders hochklassiger Merlot kommt aus dem südamerikanischen Chile. Roséweine mit diesem Merlot eignen sich insbesondere zu Truthahn, Schwein oder Thunfisch.

Tipp: Ob Roséwein trocken oder lieblich sein soll, ist Geschmackssache. Stellen Sie eine Auswahl an beiden Geschmacksgraden zur Verfügung.

4.4. Rosato und Co.

Roséwein ist in Deutschland auch unter anderen Bezeichnungen erhältlich. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Namen und Herkunftsländer:

Roséwein-Romatik: Weinanbau in Frankreich.

Roséwein-Romatik: Weinanbau in Frankreich.

  • Rosato – Italien
  • Rosado – Spanien/Portugal
  • Chiaretto – Italien
  • Weißherbst Rosé – Deutschland, darf nur aus der Rebsorte „Spätburgunder“ gekeltert werden
  • Kretzer – Südtirol/Italien
  • Süßdruck – deutschsprachige Schweiz
  • Œil de Perdrix (Weißherbst) – französischsprachige Schweiz
  • Gleichgepresster – Österreich
  • Saignée – Frankreich
  • Blush – USA

4.5. Herkunftsland

Die besten Roséweine kommen aus diesen Ländern:

  • Deutschland
  • Frankreich
  • Portugal
  • Chile
  • Spanien
  • Italien
  • USA
  • Südafrika
  • Österreich

rosewein-test-SteveCukrov

5. Roséwein bei der Stiftung Warentest

Tannin

Tannine kommen aus der Schale der Trauben. Sie fügen dem fruchtigen Aroma von Rotwein den herben Geschmack zu. Zudem verhindern sie eine Oxidation des Weins. Weine, mit vielen Tanninen, können daher lange reifen und gelagert werden. Aber nicht alle Trauben haben gleich viel Tannin in der Schale. Daher sind Tannine auch für den unterschiedlichen Geschmack von Weinen verantwortlich. Auch die Weinfässer geben Tannin an den Wein ab. Das ist gut, denn die Holz-Tannine sind weich-süßlich und verleihen dem Wein ein elegantes Aroma. In Weißwein kommt Tannin kaum vor.

Die Stiftung Warentest hat sich bisher nur mit Rotwein befasst. Einen Roséwein Test bleibt sie schuldig. Da für Rosé Wein aber zum Teil die gleichen Rebsorten verwendet werden, kann der Rotwein Test auch für unseren Roséwein Vergleich grundsätzliche Ergebnisse liefern: Die Stiftung Warentest empfiehlt in erster Linie nicht die günstigsten Weine zu kaufen, da sie oft in der sensorischen Qualität abfallen, also nicht so gut schmecken. Gleichzeitig rät sie, Wein beim Weinversand, also Wein online zu kaufen oder im Weinhandel. Dort kann auch schon für kleineres Geld guter Wein vom guten Winzer erworben werden. Weine vom Supermarkt oder Roséwein von Aldi, Lidl und Co. sind zwar genießbar, aber geschmacklich kein großer Wurf. Bis auf einige Ausreißer sind die Weine schadstofffrei und von chemisch guter Qualität.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Roséwein

6.1. Wie trinkt man Roséwein?

Roséwein wird gekühlt getrunken. Seine ideale Trinktemperatur liegt zwischen 6 und 8°C. Bei manchen Rosés liegt sie etwas höher bei 10°C. Sie können den Roséwein dekantieren, ähnlich wie Rotwein, ihn also vor dem Trinken eine Zeit lang geöffnet in Ruhe lassen oder ihn in ein Karaffe umfüllen, um Schwebstoffe herauszufiltern. So verändert sich der Geschmack des Roséweines noch etwas. Inwieweit diese geschmackliche Veränderung wahrnehmbar ist, ist allerdings von Wein zu Wein unterschiedlich. Bei sehr jungen Weinen geschieht meist nicht viel. Probieren Sie es aber ruhig aus.

6.2  Welches Glas nimmt man für Roséwein?

Ein Roséwein-Glas sollte dünnwandig mit einem leicht nach außen geneigten Rand sein.

Ein Roséwein-Glas sollte dünnwandig mit einem leicht nach außen geneigten Rand sein.

Die Wahl vom richtigen Roséwein Glas ist entscheidend für den Genuss. Vor allem die Form sowie die Dicke des Glases müssen stimmen. Ein gutes Roséwein Glas sollte nicht zu dick sein und auf einem hohen Stiel sitzen, damit die Temperatur nicht durch die Wärme der Hände beeinträchtigt wird. Daher sollte es einen schmalen Durchmesser haben, jedoch bauchiger als ein Weißweinglas sein und der Glasrand sollte sich etwas nach außen wölben. So können sich die Aromen des Weines konzentrieren und von der Zunge besser wahrgenommen werden. Man kann auch ein Weißweinglas nehmen, wenn man kein extra Roséweinglas hat.

6.3. Wann trinkt man Roséwein?

Im Prinzip können Sie Roséwein zu jeder Jahreszeit und auch zum Essen trinken. Er macht sich als leichte Alternative zu Rotwein immer gut. Da Roséwein fruchtig ist, wird er auch gerne statt säuerlichem Weißwein genommen. Ideal ist Roséwein allerdings im Sommer als kühles Getränk zur Party und Aperitif.

6.4. Wie lange ist Roséwein haltbar?

Roséwein ist zumeist ein junger Wein, das heißt die Zeit von der Ernte bis zum Verkauf ist nicht sehr lang. Da Roséweine nicht allzu viele Tannine enthalten, sollte man ihn nicht länger als ein oder zwei Jahre lagern. Wenn Sie Ihren Roséwein lagern wollen, dann am besten in einem Weinregal liegend an einem kühlen Ort z.B. im Keller. Angebrochener Roséwein sollte innerhalb von zwei Tagen getrunken werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

6.5. Wie viele Kalorien hat Roséwein?

Je nachdem welchen Süßegrad ein Rosé hat, desto mehr Zucker, also Kalorien hat er. Im Durchschnitt liegt die Kalorienzahl von halbtrockenem Roséwein bei ca. 73 – 77 kcal pro 100 ml.

Kommentare (2)
  1. Eveline König sagt: 27. Mai 2016, 15:10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mir ist oft der Begriff „feinherb“ bei Roséwein untergekommen. Was bedeutet das?

    Mit freundlichen Grüßen,

    E. K.

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 27. Mai 2016, 15:22 Uhr

      Hallo Frau König,

      der Begriff „feinherb“ wird in Deutschland immer öfter als Bezeichnung für sensorisch lieblichen Wein verwendet, der aber den weinrechtlich vorgeschriebenen Restzuckergehalt von höchsten 45g/l so weit unterschreitet, dass er eine stärkere Säurenote hat. Er schmeckt süßlich-trocken. Die Bezeichnung „feinherb“ wird oft synonym zu „halbtrocken“ verwendet.

      Liebliche Grüße von Ihrem Vergleich.org Team

      Antworten
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