Kühlschrank Test 2016

Die 7 besten Kühlschränke im Vergleich.

AbbildungTestsiegerSamsung RS7528THCSLSiemens KI18RV60AEG SDS61400S0Preis-Leistungs-SiegerBomann KG 320Bomann VS 228.1Bomann VS 198Bosch KGE39AI40
ModellSamsung RS7528THCSLSiemens KI18RV60AEG SDS61400S0Bomann KG 320Bomann VS 228.1Bomann VS 198Bosch KGE39AI40
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
08/2016
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Bewertung1,5gut
08/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung1,9gut
08/2016
Kundenwertung
55 Bewertungen
20 Bewertungen
20 Bewertungen
464 Bewertungen
52 Bewertungen
31 Bewertungen
495 Bewertungen
Art des KühlschranksSide-by-SideEinbaukühlschrankEinbau Kühl-Gefrier-KombiKühlschrank mit GefrierfachEinbaukühlschrankStandkühlschrankKühlschrank mit Gefrierfach
EnergieeffizienzklasseA++A++A++A++A+A++A+++
Energiejahresverbrauch372 kW96 kW181 kW163 kW120 kW92 kW156 kW
Stromkosten pro JahrBeispielhafte Rechnung mit einem Strompreis von 0,28 € pro kWh106,76 €27,55 €57,11 €46,78 €34,60 €26,40 €45,06 €
Volumen Kühlschrank361 l154 l184 l112 l149 l130 l247 l
mit Gefrierfach
Volumen | min. Temperatur

209 l | -18° C

40 l | -18° C

48 l | -18° C

89 l | -18° C
No Frost-TechnikDie NoFrost-Technik reduziert die Luftfeuchtigkeit im Gefrierfach. Dadurch legt sich keine Frostschicht auf die Lebensmittel im Fach und ein Abtauen entfällt.JaNeinJaNeinNeinNeinNein
Anti BacteriaAnti Bacteria-Kühlschränke verfügen zumeist über eine Beschichtung, die das Wachstum von Bakterien hemmt. Häufig besteht die Beschichtung aus Silber.JaJaNeinNeinNeinNeinNein
Tür beidseitig montierbarNeinJaJaJaNeinNeinNein
Alarm bei offener TürJaNeinNeinNeinNeinNeinJa
Maße H x B x T ca.179 x 91 x 75 cm87 x 54 x 54 cm144 x 54 x 55 cm144 x 50 x 57 cm88 x 54 x 55 cm85 x 55 x 57 cm201 x 60 x 65 cm
Vorteile
  • sehr leise
  • digitale Temperaturanzeige
  • übersichtliche Aufteilung
  • sehr leise
  • großes Gemüsefach
  • Glasablagen leicht zu pflegen
  • sehr leise
  • Flaschenkippschutz
  • Glasablagen leicht zu pflegen
  • übersichtliche Aufteilung
  • Türablagen mit hohem Rand (kippsicher)
  • großes Gemüsefach
  • übersichtliche Aufteilung
  • Schlepptürerlauben es, den Kühlschrank in eine Küchenzeile einzubinden und die Tür des Geräts mit einer Verblendung im Küchendesign zu versehen.
  • platzsparend
  • leise
  • platzsparend
  • kaum Eisbildung an Rückwand
  • Schnellkühl- u. Schnell-gefrierfunktion
  • Gemüse hält sich sehr gut in Spezialfächern
  • pflegeleichtes Edelstahl mit Beschichtung
  • Urlaubsschaltung
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Kühlschrank-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Kauf eines Kühlschranks sollten Sie zunächst auf die Größe des Stauraums achten. Für Single-Haushalte reicht ein kleiner Kühlschrank mit 100 Litern Fassungvermögen. Familien benötigen 200 – 300 Litern Fassungsvermögen, um ihre Lebensmittel unterzubringen.
  • Der Stromverbrauch spielt bei den Kühlschränken eine sehr große Rolle, da die Geräte rund um die Uhr laufen. Sie sollten eine möglichst gute Energieeffizienzklasse wählen, da die höheren Anschaffungskosten sich in wenigen Jahren rentieren können.

Die besten Kühlschränke im Vergleich.
Sie sind in jedem Haushalt vorhanden und unverzichtbar: Kühlschränke, Kühl-Gefrier-Kombis, Gefrierschränke und Side-by-Side-Kühlschränke. Die neuen Geräte kühlen nicht nur, sondern bieten intelligente zusätzliche Funktionen wie Eiswürfelbereiter oder Wasserspender. In unserem Kühlschrank Ratgeber erfahren Sie, welches Gerät für Sie persönlich am besten geeignet ist, wie Sie am besten Ihre Lebensmittel kühlen und wie viel Strom der Kühlschrank Ihrer Wahl verbraucht. So finden auch Sie Ihren persönlichen Favoriten!

1. Die verschiedenen Kühlschranktypen

Weitere Vergleiche zu den Themen Kühlen und Gefrieren:

Mittlerweile gibt es Kühlschränke in den unterschiedlichsten Größen und Bauarten. Die wohl wichtigste Kauf-Entscheidung ist die Klärung, ob es ein Einbaukühlschrank oder ein Standkühlschrank sein soll. Ein Modell zum Einbau verschwindet hinter einer Möbelfront, während der Standkühlschrank oftmals als Designstück dient.

1.1. Einbaukühlschränke – in Küchenmöbel integriert

Der Einbaukühlschrank wird in der Regel in die Küchenmöbel integriert. Er spart in der Küche Platz und ist von außen kaum zu erkennen. Er ist am weitesten verbreitet und ihn gibt es wahlweise mit oder ohne Eis- oder Gefrierfach. Einbaukühlschränke sind auf bestimmte Größen genormt und zwischen 90 und 180 Zentimeter groß. Der Nutzinhalt beträgt zwischen 130 und 350 Litern.

Tipp: Single- und Zwei-Personen-Haushalte sollten einen Kühlschrank mit mindestens 100 Liter Nutzinhalt wählen. Pro zusätzlicher Person kommen 50 Liter hinzu. Ein Familien-Haushalt mit vier oder mehr Personen benötigt 200 bis 280 Liter.

1.2. Standgeräte

Derzeit sind Standkühlschränke in Mode. Besonders mit einer edlen Einbaufront aus Edelstahl werten sie die Küche optisch auf. Aber auch Nostalgie-Kühlschränke oder Retro Kühlschränke aus den 50-er Jahren erfreuen sich großer Beliebtheit.

Ein Standkühlschrank ist effektiver als Kühlschränke zum Einbau, da hier aufgrund der dickeren Isolierung der Stromverbrauch niedriger ausfällt. Beide Gerätearten werden mit der No-Frost-Technolgie angeboten.

1.3. Kühlschränke mit integriertem Gefrierfach

Standkühlschränke wie auch Einbaukühlschränke sind wahlweise mit und ohne Gefrierfach erhältlich. In der Regel ist solch ein Gefrier- oder Eiswürfelfach nicht größer als 30 Liter, manchmal hat es sogar ein Volumen von unter 20 Litern – das reicht nur für eine geringe Menge an Gefriergut: Mit einer Packung Eis, zwei Tiefkühlpizzen und einem Paket Tiefkühl-Gemüse ist dieses Fach meistens schon voll.

Wer mehr einfrieren möchte, muss zu einer Gefrierkombination oder zu einem Gefrierschrank greifen. Ein weiterer Nachteil von Kühlschränken mit Eisfach: Sie sind nicht so energieeffizient, da die Isolation des Gefrierfachs unzureichend ist und Kälte in den Kühlschrank entweicht. Dies sorgt für eine Vereisung der Rückwand und somit zu steigenden Energiekosten. Bei hochpreisigen Geräten steckt das Gefrierfach daher in einer festen Kühlbox mit eigener Kühlung.

1.4. Kühl-Gefrier-Kombinationen – Zwei-in-Eins Geräte

Wenn Sie Bedarf an einem größeren Gefrierbereich haben, aber nicht den Platz für einen weiteren Tiefkühlschrank, sollten Sie zu einer Kühl-Gefrier-Kombi greifen, die Kühlschrank und Gefrierschrank miteinander verbindet.

Bei Kühl-Gefrier-Kombinationen besitzt das Gefrierfach eine separate Tür. Zusätzlich zum Kühlschrankvolumen ist das Gefrierfach gewöhnlich zwischen 70 bis 120 Litern groß und verfügt bei größeren Modellen über Schubladen.

Moderne Geräte sind mit Teleskopschienen ausgestattet. Dieser Gerätetyp sollte unbedingt mit der No-Frost-Technologie ausgestattet sein, da sonst die Energieeffizienz negativ beeinflusst wird und das manuelle Abtauen eine zeitraubende Angelegenheit ist. Kühl-Gefrier-Kombis gibt es wahlweise als Stand- und Einbaugeräte.

1.5. Side-by-Side-Kühlschränke und French-Door-Kühlschränke

Side-by-Side-Kühlschrank von Siemens.

Side-by-Side-Kühlschrank von Siemens.

Wenn Sie einen besonders großen Kühlschrank benötigen und in der Küche genügend Platz für solch einen amerikanischen Kühlschrank besitzen, können Sie einen Side-by-Side Kühlschrank oder French-Door-Kühlschrank kaufen. Diese wahren Riesen unter den Kühlschränken verfügen oft über 500 Liter Nutzvolumen, wovon bei den Side-by-Side-Kühlschränken rund die Hälfte auf den Gefrierbereich entfällt.

French-Door-Modelle unterscheiden sich von Sidebyside-Kühlschränken in der Anordnung der Türen. Hier befindet sich in der Regel der Gefrierbereich unten, während der Kühlbereich oben mit zwei Flügeltüren ausgestattet ist. Bei Side by Side Kühlschränken befinden sich Kühlraum und Gefrierraum hingegen nebeneinander angeordnet.

Verfügen Side-by-Side-Geräte auch noch über einen Eis- oder Wasserspender, sind sie oftmals richtige Energiefresser. Hinzu kommt, dass beides unnötig Platz vom Nutzinhalt wegnimmt. Teure Topgeräte arbeiten aber auch energieeffizient und schaffen die Klasse A++. Bei den meisten Geräten kommt hinzu, dass sie über Umluftkühlung mehr Luft wälzen müssen als kleinere Varianten und dadurch ein recht hoher Geräuschpegel entsteht.

Die Vor- und Nachteile von Side by Side Kühlschränken auf einem Blick:

  • großes Volumen
  • große Farbauswahl
  • einfache Eiswürfel-Ausgabe
  • erfordern viel Platz
  • verbrauchen viel Strom
  • Reinigung der Eiswürfel-Ausgabe erfordert Wasseranschluss

1.6. Flaschenkühlschränke – so bleiben Getränke optimal gekühlt

Kleiner Flaschenkühlschrank mit Glastür - ideal für Getränke

Kleiner Flaschenkühlschrank mit Glastür – ideal für Getränke. Erhältlich ab ca. 200 Euro.

Normalerweise dienen gewöhnliche Kühlschränke dazu, um Lebensmittel wie Getränke gleichermaßen unterzubringen. Wenn Sie jedoch gerne Gäste bewirten oder sogar über eine eigene Bar im Keller verfügen, sind Getränkekühlschränke oder Weinkühlschränke eine gute Idee. Wein muss beispielsweise bei besonderen Temperaturen gelagert werden und mit einer Glastür ist solch ein Weinkühlschrank auch noch ein Hingucker.

2. So sparen Sie Strom – die Energieeffizienzklassen

Wenn Sie einen neuen Kühlschrank kaufen möchten, sollten Sie einen Blick auf den Energieverbrauch werfen, denn anders als andere Haushaltsgeräte laufen Kühlschränke permanent. Mittlerweile ist jeder europäischer Kühlschrank-Hersteller per Gesetz dazu verpflichtet, an seine Elektrogroßgeräte ein gut sichtbares Energie-Label oder Energieverbrauchs-Etikett anzubringen.

Zu den kennzeichnungspflichtigen Küchengeräten gehören:

Spärlich befüllte Kühlschränke verbrauchen übrigens mehr Energie.

Spärlich befüllte Kühlschränke verbrauchen übrigens mehr Energie.

  • Elektrobacköfen
  • Waschmaschinen
  • Geschirrspüler
  • Kühlschränke und Gefrierschränke
  • Wäschetrockner

Die gesetzlich erforderliche Angaben auf dem Energie-Label sind:

  • Stromverbrauch in kWh im Jahr
  • Trockenwirkung
  • Wasserverbrauch
  • Geräuschentwicklung
  • Fassungsvermögen

2.1. Die Skala der Energieeffizienz

Kühlschrank Test

Die Skala des Energieverbrauchs: A++ und A+++ Kühlschränke verbrauchen am wenigsten Energie.

Um Verbrauchern eine einfache Einschätzung des Energieverbrauchs des jeweiligen Haushaltsgeräts zu ermöglichen, wurde eine einheitliche Skala der Energieeffizienzklassen eingeführt. Die Klassifizierung beginnt bei A+++ und endet bei D. Dabei ist A+++ der beste Wert und D der schlechteste. Die einzigen Ausnahmen hiervon sind Wäschetrockner und Elektrobacköfen. Bei diesen beiden Geräten gibt es nur den Bereich A bis G. Seit 2011 gilt A+++ bei Kühl- und Gefriergeräten als beste Energieeffizienzklasse – solche Modelle verbrauchen im Vergleich zu einem Kühlschrank der Klasse A rund 70 Prozent weniger Strom.

Spitzengeräte verbrauchen etwa 132 kWh Strom im Jahr. Somit zahlen Verbraucher bei einem Strompreis von 24 Cent pro kWh für einen Kühlschrank der Kategorie A+++ rund 32 Euro jährlich. Im Vergleich hierfür kommt ein etwa zehn Jahre altes Modell der Energieeffizienzklasse B auf 359 kWh pro Jahr – immerhin 54 Euro, die Sie Jahr für Jahr sparen könnten, um sich einen Kühlschrank mit hoher Energieeffizienz zu kaufen!

2.2 No Frost-Funktion– sinnvoll, aber teuer


No Frost ist eine wertvolle Zusatzfunktion moderner Kühlgeräte. Diese garantiert, dass im Eis- oder Gefrierfach kein Eis entsteht, welches später mühsam manuell entfernt werden muss. Wird nicht regelmäßig enteist, steigt wiederum der Stromverbrauch aufgrund der isolierenden Wirkung von Eis. So braucht der Kühlschrank mehr Energie, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Die No Frost-Technologie benötigt allerdings selbst Energie, da ein Ventilatorensystem betrieben wird. Daher sind No Frost-Kühlschränke in der Regel nur in der Energieklasse A++ zu finden. No Frost Geräte mit A++ und A+++ sind dagegen sehr teuer. Wer nun sparen möchte, muss entweder ein günstiges Modell der Klasse A+++ ohne No Frost kaufen oder ein Modell mit A++ und No Frost wählen. Dies betrifft allerdings ausschließlich Kühlschränke mit Gefrierfach, denn Vollraum Kühlschränke der Klasse A+++ Geräte verfügen heute regulär über eine Umluftkühlung.

2.3 Alternative: Kühlschränke mit Low Frost

Eine weitere Alternative sind Kühlschränke mit Low Frost. Hierbei handel es sich nicht um ein aufwändiges Umluftsystem, sondern um eine verbesserte Isolierung. Die Geräte arbeiten effektiv und sind dabei preiswert. Die Hersteller empfehlen einen Abtauzyklus von einmal innerhalb von fünf Jahren.

Kühlschränke der höchsten Energieeffizienzklasse sind zudem auch die leisesten. Dies kommt daher, dass eine gute Isolierung auch automatisch eine Geräuschreduzierung mit sich bringt. Ein Modell mit geringen Kosten und niedrigem Energieverbrauch sollte unterhalb 38 dB(A) liegen, da bereits Geräusche ab 40 dB(A) vom menschlichen Gehör als störend empfunden werden – gute Modelle liegen bei 34 dB (Energieklasse A).

3. Einbaukühlschrank oder Standgerät?

Kühlschränke gibt es in einer Vielzahl unterschiedlicher Bauarten und Größen:

Siemens KI18RV60 Einbau

Einbaukühlschrank des Herstellers Siemens (Modell KI18RV60).

  • Kühlschrank mit Gefrierfach
  • Unterbau Kühlschrank
  • Einbaukühlschrank
  • Kühlschrank freistehend
  • schmaler Kühlschrank
  • Flaschenkühlschrank
  • Kühlschrank aus Edelstahl
  • Nostalgiekühlschrank
  • Mini Kühlschrank
  • kleiner Kühlschrank
  • Getränkekühlschrank
  • Single Kühlschrank

Dieses breite Angebot spricht unterschiedliche Nutzer an und die jeweiligen Modelle sind in der Regel als Stand- oder Einbaugerät erhältlich.

3.1. Standgeräte sind effizienter

In letzter Zeit sind besonders amerikanische Kühlschränke mit Edelstahlfront und Kühlschränke mit Doppeltür in Mode gekommen. Aber auch Sondermodelle im Retrostil im Look der 50er Jahre erfreuen sich einer wachsenden Fangemeinde. Da hier der Platz für eine dickere Isolierung vorhanden ist, sind solche Kühlgeräte auch in der Regel sparsamer im Stromverbrauch.

3.2. Einbaugeräte – auf die Maße kommt es an

Während Sie bei der Wahl eines Standgeräts relativ frei zwischen verschiedene Größen wählen können, muss ein Einbaukühlschrank aus dem Kühlschrank Vergleich jedoch Ihren Möbeln angepasst werden und daher bestimmte Maße besitzen.

Innerhalb der EU gibt es unterschiedliche Größen, die sich jedoch ausschließlich in ihrer Höhe unterscheiden, da alle Einbaumöbel etwa 55 cm tief und breit sind, um in eine Standard-Front mit einer Breite von 60 cm zu passen.

Die Höhe variiert unter folgenden Abmessungen:

  • 82 bis 87 cm
  • 122 bis 123 cm
  • 144 bis 145 cm
  • 177 cm

Tipp: Messen Sie die Nische Ihres Einbauschranks bei geöffneter Tür genau aus und notieren Sie sich die Höhe, Breite und Tiefe, bevor Sie daran gehen, die Kühlschrank Angebote zu durchforsten!

4. So räumen Sie Lebensmittel richtig ein

Jedes Lebensmittel benötigt in Ihrem Favoriten aus dem Kühlschrank Test 2016 den perfekten Standort, denn einige lieben es schön kalt, andere hingegen lagern lieber etwas wärmer – nur so bleiben sie recht lange frisch und behalten Geschmack und Vitamine.

So lagern Sie im Kühlschrank Ihre Lebensmittel richtig

So lagern Sie im Kühlschrank Ihre Lebensmittel richtig.

4.1. Die verschiedenen Kühlzonen im Kühlschrank

Die kältesten Zonen befinden sich an der Rückwand und auf der untersten Ablage über dem Gemüsefach. Hier herrschen etwa null bis fünf Grad Celsius. Am besten lagern hier alle leicht verderblichen Waren wie:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Wurst

4.2 Je höher, desto wärmer

Je höher das Fach, umso weniger kühl ist es. In der Kühlschrankmitte finden folgende Produkte mit vier bis fünf Grad Celsius beste Bedingungen vor:

  • Milch
  • Käse
  • Joghurt

Im oberen Teil bei etwa acht Grad Celsius sind offene Speisen am besten aufgehoben:

  • Konserven
  • Eingemachtes
  • Gläser

Ganz unten befinden sich bei modernen Kühlschränken spezielle Gemüsefächer mit sechs bis acht Grad Celsius – ideal für alle Obst- und Gemüsesorten.

Tipp: Nicht ins Gemüsefach gehören exotische Früchte und Tomaten (sie verlieren ihr Aroma), aber auch keine Kartoffeln, da sich deren Geschmack im Kühlschrank verändert.

4.2. Milde Temperaturen in der Kühlschranktür

Lagerung

Der perfekte Aufbewahrungsort für Obst und Gemüse: ganz unten.

Zehn bis 15 Grad Celsius beträgt die Temperatur in der Tür. Gut aufgehoben in den dort vorhandenen Extrafächern sind:

  • Eier
  • Butter
  • Konfitüren
  • Ketchup
  • Dosen
  • Dressings
  • Tuben
  • Getränke

5. Kühlschrankgeruch – die besten Hausmittel

Einige im Kühlschrank aufbewahrte Lebensmittel setzen Gerüche frei. Um diese zu bekämpfen, gibt es ein paar Hausmittel, die wir nachfolgend in diesem Kühlschrank Vergleich erläutern:

  1. Kühlschrankinneres mit Essigwasser auswischen, denn Essig beseitigt unangenehme Gerüche.
  2. Eine kleine Schale mit Essig offen in den Kühlschrank stellen.
  3. Auch durch ein Schälchen Kaffeepulver verschwinden unangenehme Gerüche oft.
  4. Ein ähnlicher Tipp ist eine Schale mit etwas Zitronensaft, die Gerüche bekämpft.
  5. Ein halbierter in den Kühlschrank gelegter Apfel ist eines der ältesten Hausmittel, ebenso wie Kartoffelscheiben oder eine Vanillestange.

6. Abtauautomatik – das müssen Sie beachten

Eine Abtauautomatik ist eine tolle Erfindung. Doch sobald sich die Automatik einschaltet, wird zusätzlicher Strom verbraucht. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die Bildung von Eis bereits im Vorfeld vermeiden:

  1. Stellen Sie den Kühlschrank nie zu kalt ein, denn je kälter er ist, desto schneller bilden sich Eiskristalle.
  2. Vermeiden Sie Feuchtigkeit im Kühlschrank und legen Sie Lebensmittel unverzüglich nach dem Einkauf hinein.
  3. Trocknen Sie Tauwasser von den Lebensmitteln ab.
  4. Leeren Sie regelmäßig das Fach mit der Abtauflüssigkeit.

7. Kühlschrank richtig reinigen und abtauen

Der Kühlschrank ist das wohl wichtigste Elektrogerät in den meisten Küchen. Doch richtig unappetitlich wird es, wenn uns beim Öffnen der Türen unangenehme Gerüche entgegentreten. Viele Lebensmittel sind leicht verderblich und durch sie können im Kühlschrankinneren Bakterien, Keime und Schimmel entstehen. Daher ist eine gründliche und regelmäßige Reinigung empfehlenswert. Als Anleitung können Sie neben diesem Ratgeber auch das folgende Video verwenden.

7.1 Das benötigen Sie für eine Reinigung

Um Ihren Kühlschrank zu reinigen, benötigen Sie nicht viele Mittel und noch nicht einmal Chemie. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: eine Reinigung mit Essig oder mit Natronlösung. Nehmen Sie wahlweise zwei Esslöffel Natron oder Essig auf einen Liter lauwarmem Wasser. Weitere Hilfsmittel sind:

  • ein kleiner Eimer
  • ein Wischtuch
  • ein Schwamm
  • ein Tuch zum Trocknen

7.2 Die Vorbereitung

Ziehen Sie zunächst aus Sicherheitsgründen den Netzstecker und schalten Sie das Gerät aus. Am besten führen Sie eine Reinigung zu einem Zeitpunkt durch, in dem der Kühlschrank nicht zu stark befüllt ist. Denn die enthaltenen Lebensmittel müssen Sie entweder in einem kühlen Keller oder in einer Kühlbox zwischenlagern. Im Winter eignet sich hierfür der Balkon ideal.

Tipp: Besonders bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie beispielsweise rohem Fisch und Fleisch darf die Kühlkette niemals unterbrochen werden!

7.3 Einzelteile des Kühlschranks reinigen

Kühlschrank mit Hausmitteln reinigen

Hausmittel reinigen und erfrischen Ihren Kühlschrank.

Entfernen Sie alle Schubfächer und Ablagen und weichen Sie sie am besten in lauwarmem Wasser ein. Reinigen Sie diese mit dem Schwamm und Essig- oder Natronlauge. Anschließend trocknen Sie die Teile sorgfältig mit dem Trockentuch und stellen Sie zum Nachtrocknen zur Seite.

7.4. Kühlschrank-Inneres mit geruchsneutralisierendem Putzmittel reinigen

Nun sind die Innenwänden an der Reihe. Essig und Natron sind geruchsneutralisierend. Sprühen Sie die Lösung entweder mit einer Sprühflasche auf die Oberflächen auf oder nutzen Sie den Schwamm. Danach reinigen Sie ein zweites Mal mit dem Wischtuch, bevor Sie final alles mit einem Tuch abtrocknen. Ein besonderes Desinfektionsmittel ist nicht notwendig. Nach erfolgter Reinigung können Sie alle Schubfächer und Einzelteile sowie die Lebensmittel wieder einräumen.

7.5 Abtauen des Kühlschranks nicht vergessen

Ein regelmäßiges Abtauen des Kühlschranks steigert dessen Effizienz deutlich. Ist zum Beispiel das Gefrierfach vereist, muss der Kühlschrank aus dem Kühlschrank Test viel zusätzliche Energie aufwenden, um die Lebensmittel zu kühlen und zu gefrieren. Um diese Mehrkosten zu vermeiden, sollten Sie mindestens ein bis zwei mal jährlich den Kühlschrank bzw. das Eisfach abtauen. Stellen Sie hierfür das Gerät ab und ziehen Sie den Netzstecker. Räumen Sie die Lebensmittel aus – am besten verbinden Sie das Abtauen mit einer Reinigung des Kühlschranks.

Tipp: Schneller geht das Abtauen, wenn Sie in das Kühlfach einen Topf mit heißem Wasser stellen. Das Tauwasser fangen Sie am besten mit einem Handtuch oder Wischlappen auf.

8. Kühlschrank Test der Stiftung Warentest

Im August 2014 testete die Stiftung Warentest 22 Kühl-Gefriergeräte, darunter 16 frei stehende Modelle und sechs Einbaugeräte.

8.1. So arbeitete die Stiftung Warentest

Kühlen: 20 % – Warentest ermittelte die Zeit, die ein Kühlgerät benötigt, um eine Menge von 6 Kilogramm Lebensmitteln je 100 Liter Kühlschrankvolumen von 25 auf 7 Grad herunterzukühlen. Ebenfalls kontrolliert wurden das Einhalten der Temperatur und das Erreichen der Soll-Kühltemperatur bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen.

Gefrieren: 20 % – Ermittelt wurde die Zeit, die das Gefrierabteil benötigte, um eine weitere Menge von 7 Kilogramm Lebensmitteln je 100 Liter Gefrier-Nennvolumen von 25 auf Minus 18 Grad abzukühlen. Ebenfalls überprüft wurden das Einhalten der Lagertemperatur und das Erreichen von zuvor eingestellt Temperaturen bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen. Ein weiteres Kriterium war die Zeit zum Aufwärmen im Falle eines Störfalls.

Wie lange benötigt der Kühlschrank zum Kühlen?

Handhabung: 25 % – Hier wurde die Gebrauchsanleitung geprüft auf Übersichtlichkeit und Vollständigkeit. Weitere Prüfungskriterien waren das Einräumen und Lagern im Kühlteil, Öffnen der Tür, Beleuchtung, Verstellbarkeit der Ablagen, Unterbringen des Kühlguts in der Tür, Einräumen und Lagern im Gefrierteil und auch hier das Türöffnen, Herausziehen und Herausnehmen der Einschübe, Einstellen der Temperatur, Bedienung des Temperaturreglers, der Kühl- und Einfrierfunktionen, Warn- und Infohinweise und die Reinigungsfreundlichkeit.

Stromverbrauch: 30 % – Bewertet wurde der Energieverbrauch bei Umgebungstemperaturen von 25, 10 und 32 Grad Celsius bei einer vorherigen Einstellung im Kühlfach auf 3 Grad, bei Kaltlagerfächern auf 2 Grad und dem übrigen Kühlbereich auf 5 Grad. Der Energieverbrauch wurde anschließend korrigiert auf das Gebrauchsvolumen. Zusätzlich bewertet wurde auch der Energieverbrauch bei einer Beladung bei 25 Grad Außentemperatur.

Geräusche und Vibrationen: 5 % – Hier ermittelten drei Experten die vom Kühlschrank verursachten Geräusche und Vibrationen während des Betriebs sowie beim An- und Abstellen.

Liebherr-ICBP-3256-449x1024

Mit sehr gut in der Handhabung benotet – der Liebherr ICBP 3256.

8.2. Steuerungselektronik für volle Leistung auf Tastendruck

Lebensmittel halten länger und behalten ihre Qualität, wenn sie sehr schnell abgekühlt und eingefroren werden. Im Test schafften dies einige der 22 geprüften Kühlschränke vollkommen problemlos, während andere hierfür ″Nachhilfe″ von den Testern benötigten. Dazu bauten die Hersteller eine sogenannte ″Superfreezetaste″ ein, die auf Knopfdruck volle Leistung bei neu einzufrierendem Gefriergut erbringt. Dies beeinflusst natürlich auch den Stromverbrauch. Am Testende konnten 17 Kühlgefrier-Kombis mit gut abschneiden und nur fünf erlangten immerhin noch ein befriedigend.

Die getesteten Geräte benötigten für vier bis sechs Kilogramm Gefriergut von 25 auf -18 Grad Celsius zwischen 18 und 48 Stunden. Der Einbaukühlschrank von AEG war hiebei am langsamsten, der Grundig GKN 16820W war einer der schnellsten, ohne eine Spezialtaste drücken zu müssen. In einer zweiten Prüfung wurden dann – sofern vorhanden – die Geräte mit der Supertaste dran. Sie soll gemäß Beschreibung immer dann genutzt werden, wenn größere Mengen Lebensmittel neu im Gefrierschrank landen. Durch Drücken der Taste wird der Kompressor beschleunigt und es erfolgt eine sofortige Bereitstellung der vollen Leistung.

Ohne diesen Tastendruck dauert es je nach Gerät eine Weile, bis der im Gefrierbereich positionierte Temperaturfühler registiert, dass mehr Leistung benötigt wird. Im schlimmsten Fall ist das neue Gefriergut von tiefgefrorenen Lebensmitteln verdeckt und die Steuerungselektronik gaukelt dem Kompressor vor, es sei kalt genug. Amica, Bomann, Indesit, Gorenje und Exquisit frosten ohne Super-Frost-Taste, dafür aber mit nicht gewünschten Nebenwirkungen: Im Gemüsefach wurden im Test Minusgrade gemessen – schlecht für kälteempfindliches Obst und Gemüse. Und bis auf Exquisit zeigten die gleichen Testkandidaten noch eine weitere Schwäche: sie hielten die Temperatur im Gefrierfach nicht.

Tipp: Die Super-Frost-Taste ist eine nützliche Erfindung und sollte, sofern vorhanden, auch immer genutzt werden. So lässt sich beispielsweise beim Einbaukühlschrank von Liebherr die Einfrierdauer halbieren. Und sollten Sie einmal vergessen, die Super-Gefrierfunktion wieder abzuschalten, hält sich dennoch der Stromverbrauch im Rahmen – moderne Geräte kehren nach spätestens 72 Stunden wieder vollkommen automatisch zum Normalbetrieb zurück.

8.3. Manche Testkandidaten benötigen zwei Tage

Um zu ermitteln, wie lange es nun dauert, bis alle Lebensmittel im Kühlbereich kalt genug werden, maßen die Tester die Dauer der Abkühlungsphase. Gekühlt werden musste von 25 Grad auf 7 Grad. Auch hier differierten die Zeiten enorm: Zwischen sechs Stunden und zwei Tagen lagen die Werte.

Abhängig war die Zeit nicht nur vom Modell, sondern auch von der Stelle, an der das Kühlgut platziert wurde. Die Prüfer stellten für den Test einen Großeinkauf nach und sortierten pro 100 Liter Kühlvolumen sechs Kilogramm Kühlgut ein – selbstverständlich zusätzlich zur bereits vorhandenen Beladung. In dem Kühlgut steckten Temperatursensoren, die an einen Computer den Abkühlverlauf übermittelten.

8.4. Platz zwischen Kühlgut hilft kühlen

AEG SDS61400S0

Liegen die Lebensmittel nicht zu dicht beieinander, kühlen sie schneller ab.

Im ersten Testlauf orientierten sich die Prüfer an der größten möglichen Beladung und quetschten die Lebensmittel dicht in den Kühlraum, sodass sie teilweise die Innenwände berührten. Die war für die beiden Geräte Grundig GKN 16830 sowie für den Kandidaten von Samsung kein Problem – sie schnitten bei diesem Prüfpunkt als Testsieger ab.

Im zweiten Versuch wurde die gleiche Menge in den Kühlraum gelagert, allerdings mit Luft zwischen den Lebensmitteln. Sofern vorhanden, wurde zudem die Super-Frost-Funktion eingeschaltet. Dadurch erzielten die Kühl-Gefrier-Kombination von Siemens, Bosch und Liebherr deutliche bessere Ergebnisse als im ersten Prüflauf.

Tipp: Lassen Sie Ihren Lebensmitteln Platz und lagern Sie sie nicht bis an die Innenwände. Insbesondere dann nicht, wenn dort auch der Temperatursensor sitzt! Dieser verbirgt sich oft hinter einem kleinen Gitter an einer der Wände oder hinter einem Loch. Nutzen Sie bei großen Mengen Kühlgut, zum Beispiel nach einem Wocheneinkauf, immer die Supertaste. Moderne Kühlschränke schalten sogar einen kleinen Ventilator ein, der dann kalte Luft an die Lebensmittel pustet.

8.5. Ventilator reguliert Temperaturzonen

Ein Abkühlen mithilfe eines Ventilators ist eine der schnellsten Möglichkeiten, um ohne viel Aufwand Kühlgut auf die richtige Temperatur zu bringen. Allerdings müssen sich Verbraucher dann auch von ihren alten Gewohnheiten verabschieden und andere Kältezonen beachten. Da, wo früher idealerweise die Butter lagerte, muss künftig mit harter Butter gerechnet werden. Denn durch das Gebläse stimmt die Regelung, unten kalt, oben warm, nicht mehr und durch den Ventilator wird es auch oben kälter als zuvor.

Tipp: Lesen Sie im Falle eines Kühlschrank-Neukaufs immer die Gebrauchsanleitung, die auch Hinweise bezüglich der richtigen Lagerung der Lebensmittel enthält. Ist die Gebrauchsanleitung nicht mehr vorhanden, können Sie einfach selber mit einem Thermometer nachmessen.

8.6. Spezielles Kaltlagerfach für leicht verderbliche Lebensmittel

Viele der modernen Kühlschränke besitzen mittlerweile im unteren Kühlabteil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders stark abkühlen. Sie nennen sich, abhängig vom Hersteller Chiller-Box, Hygiene-Fresh-Box, Biofresh oder My Zone. Hier werden Temperaturen zwischen 3 und -2 Grad Celsius erreicht.

Tipp: Nicht jedes Fach im unteren Bereich ist auch ein echtes Kaltlagerfach. Lesen Sie daher die Gebrauchsanleitung. Übrigens besitzt der Einbaukühlschrank von Liebherr mit 50 Litern den größten Kaltlagerraum.

8.7. Energielabel hilft beim Sparen

Immer häufiger finden sparsame Verbraucher Kühlgeräte mit der Bezeichnung A+++. Im Test waren zwölf solcher energiesparenden Geräte vertreten und fast alle konnten nicht nur beim Stromsparen punkten, sondern erzielten auch insgesamt sehr gute Testergebnisse. Diese Kombinationen arbeiten in der Regel mit zwei Kühlkreisen – einem für das Kühl- und einem für das Gefrierabteil. Diese Technik hilft beim besseren Temperieren und eröffnet dem Nutzer weitere Sparoptionen, zum Beispiel durch ein Abschalten des Kühlschranks bei längerer Abwesenheit, wie zum Beispiel im Urlaub, ohne dass das Gefriergut darunter leidet.

Moderne Energiespargeräte arbeiten mit Kompressoren, bei denen sich die Drehzahl steuern lässt und sich somit dem Kühlbedarf ganz flexibel anpasst. Sie laufen zwar im Vergleich zu alten Kühlkombis länger, dafür sind sie aber stromsparender.

Ebenfalls deutlich verbessert hat sich die Kälteisolierung moderner Geräte. Dies zeigt sich vor allem bei Geräten in der Energieeffizienzklasse A++. Gerade im Umgebungstemperaturbereich von 25 bis 32 Grad dringt viel Wärme in die Klimakammer und entsprechend steigen Kühlbedarf und Stromkosten.

Tipp: Wählen Sie für Ihren neuen Kühlschrank am besten einen kühlen Aufstellort, der nicht nahe an einer Heizung, dem Backofen, einem Geschirrspüler oder im prallen Sonnenlicht liegt.

8.8. Teure Geräte bieten mehr Bedienkomfort

Bosch KDE33AI40 Kühlrgefrierkombi Testsieger

Die Bosch Kühlgefrier-kombi KDE33AI40 siegte bei der Stiftung Warentest.

Der Liebherr ICBP3256-20 ist das bedienfreundlichste Kühlgerät im Kühschrank Test und der einzige Kühlschrank mit der Note sehr gut in der Handhabung. Er punktet mit besonders pfiffiger Elektronik und vielfältigen Möglichkeiten, die Lebensmittel optimal einzuordnen. Allerdings hat er auch einen stolzen Preis.

Der Test zeigt, dass preiswertere Geräte weniger Bedienkomfort aufweisen als teurere. Einige Anbieter sparen an der falschen Stelle, wie zum Beispiel einem Warnsignal, wenn die Tür des Gefrierers versehentlich länger offen steht. Gute Geräte warnen in solch einem Fall mit einem Signalton.

Achten Sie daher beim Kühlschrank-Kauf nicht ausschließlich auf den Preis; schließlich sollte das Gerät 15 Jahre lang funktionieren. Beachten Sie unbedingt die voraussichtlichen Stromkosten, denn ansonsten kann Sie ein vermeintliches Schnäppchen im Laufe der Jahre teuer zu stehen kommen. Geräte mit der Energieklasse A+ können im Laufe ihres Daseins ein Vielfaches des Anschaffungspreises an Stromkosten erzeugen.

8.9. Testergebnis 08/2014: Stand-Kühl-und Gefrierkombis

Modell Preis Qualität Kühlen Ge-frieren Hand-habung Strom-verbrauch Ge-räusche
Bosch KDE33AI40 735€ 1,6 2,3 1,0 2,0 1,2 1,4
Samsung RB29FEJNBSA 700€ 1,6 1,4 1,6 1,7 1,7 1,2
Siemens KD33EAI40 720€ 1,6 2,3 1,0 2,0 1,2 1,4

8.10 Testergebnis 08/2014: Einbau-Kühl- und Gefrierkombis

Modell Preis Qualität Kühlen Ge-frieren Hand-habung Strom-verbrauch Ge-räusche
Bosch KIS77AD40 935€ 1,6 1,4 1,8 1,8 1,8 0,8
Neff KI6773D40 910€ 1,6 1,4 1,8 1,8 1,6 0,8
Siemens KI77SAD40 945€ 1,6 1,4 1,8 1,8 1,6 0,8

9. Kaufratgeber – darauf sollten Sie achten

Sie möchten einen neuen Kühlschrank kaufen? Um ein passendes Gerät zu finden, sollten Sie unseren Kühlschrank Test lesen und die nachfolgenden Punkte beachten:

9.1. Energieeffizienzklassen – günstig kaufen und langfristig zahlen

Der Energieverbrauch übersteigt bei ineffizienten Geräten schnell den Anschaffungspreis nach nur ein paar Jahren Nutzungsdauer. Stiftung Warentest fand heraus, dass in fünfzehn Jahren die sparsamste Kühl-Gefrier-Kombination auf 530 Euro Stromkosten kommt, ein ähnliches Gerät mit höherem Stromverbrauch allerdings auf 920 Euro. Dies ist auch der Grund, warum es sich nicht lohnt, einen gebrauchten Kühlschrank zu kaufen, da ältere Geräte in der Regel auch eine schlechtere Energieeffizienzklasse besitzen. So verbraucht ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ 50 Prozent weniger als ein A-Gerät. Das zunächst günstige Angebot rentiert sich dann nicht.

9.2. Kühlschrank mit oder ohne Gefrierfach?

Abhängig davon, wie viel Sie einfrieren, steht die Entscheidung zwischen den beiden Kühlschranktypen an. Sind Sie kein Fan von Tiefkühlware, können Sie zwar getrost auf einen separaten Eisschrank verzichten, aber Ihr Kühlschrank sollte dann als Alternative ein Gefrierfach besitzen. Je nach Kühlleistung erfolgt eine Einstufung durch Sterne:

Sterne Grad Celsius Bemerkung
* (1 Stern) bis -6 Grad Celsius erlaubt ein kurzfristiges Lagern gefrorener Lebensmittel
** (2 Sterne) bis -12 Grad Celsius für eine Lagerung bis zu einem Monat
*** (3 Sterne) bis -18 Grad Celsius für eine Lagerung bis zu drei Monaten
**** (4 Sterne) -18 Grad Celsius und kälter für eine langfristige Lagerung von Gefriergut

Tipp: Bedenken Sie, dass Kühlschränke mit integriertem Kühlfach auch große Stromfresser sind. Wählen Sie daher lieber einen Kühlschrank mit getrennten Kühl- und Gefrierteilen, denn diese haben separate Kühlkreisläufe.

9.3. Die unterschiedlichen Klimaklassen

Die Klimaklasse gibt an, wo das Kühlgerät aufgestellt werden kann. Schließlich verfügt jede Wohnung über unterschiedliche Temperaturzonen, die von niedrigen Temperaturen im unbeheizten Kellerraum über das Wohnzimmer bis hin zu besonders warmen Stellplätzen in wärmeren Ländern gehen.

  • SN (Subnormal) – Umgebungstemperatur 10 bis 32 Grad Celsius
  • N (Normal) – Umgebungstemperatur 16 bis 32 Grad Celsius
  • ST (Subtropen) – Umgebungstemperatur 16 bis 38 Grad Celsius
  • T (Tropen) – Umgebungstemperatur 16 bis 43 Grad Celsius

Tipp: N ist ideal für Kühlgeräte in beheizten Wohnräumen, SN eignet sich perfekt für das Aufstellen in unbeheizten Kellerräumen.

9.4. Volumen – Nutzinhalt in Litern

Die richtige Größe des Kühlschranks ist von der Haushaltsgröße abhängig. Für einen Singlehaushalt reichen bereits 100 Liter Nutzinhalt, pro weiterer Person empfiehlt Stiftung Warentest, 50 Liter hinzuzuaddieren.

9.5. Bauart – frei stehend oder Einbau

Früher gab es fast nur in Einbauküchen verbaute Kühlschränke. Heute zählen hingegen frei stehende Kühlschränke schon fast zu modischen Küchenaccessoires. Es gibt sie in allen möglichen Farben von rot, schwarz, blau, grün, weiß oder bunt bis hin zu Fronten aus Edelstahl.

Tipp: Standgeräte sind sehr flexibel und können in der Küche an jedem beliebigen Platz aufgestellt werden.

9.6. Vorhandene Staumöglichkeiten

Achten Sie bei der Wahl Ihres zukünftigen Kühlschranks auf die Anzahl seiner Schubladen und auf genügend flexibel einsetzbare Kühlschrankböden aus Sicherheitsglas – so können Sie den Stauraum exakt Ihren Bedürfnissen anpassen.

9.7. Anzahl Klimazonen

Moderne Kühlschränke verfügen über verschiedene Klimazonen und in der Regel auch über eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit von trocken bis feucht:

Zone Feuchtigkeit Produkte
Null-Grad Zone trocken Fleisch, Wurst, Käse, Milchprodukte
Null-Grad Zone feucht kälteunempfindliches Obst und Gemüse, Salat, Kräuter
Kühlzone ./. Eier, Marmelade, Margarine, gegarte Speisen
Kellerzone ./. kälteempfindliches Obst und Gemüse
Gefrierfach ./. Tiefkühlkost

 9.8. Weitere Merkmale

Gut ausgestattete Kühlschränke besitzen noch etliche weitere Funktionen wie beispielsweise:

  • Eiswürfelspender oder Eiswürfelbereiter
  • Glasfront
  • Abtauautomatik
  • stufenlose Temperaturregelung
  • digitale Temperaturanzeige

9.9. Kauftipp Kühlschrankratgeber

Nutzen Sie diesen Kühlschrank Vergleich, um den günstigsten Kühlschrank zu finden. Der Kühlschrank Test gibt Hinweise, welche Kühlschränke sich qualitativ bereits bewährt haben. Zwar gibt es in den Discountern wie Saturn, Lidl, Media Markt und Aldi auch hin und wieder Angebote, doch dies sind in der Regel keine namhaften Hersteller oder sogar Kühlschrank Testsieger aus einem Test. Billige Kühlschränke belasten oftmals die Haushaltskasse und sind nicht gerade umweltfreundlich. So kommt beispielsweise gemäß Stiftung Warentest das Billig-Kühlschrank-Modell Studio des Discounters Aldi bei einem Kaufpreis von nur 139 Euro innerhalb von 15 Jahren auf einen stolzen Stromverbrauch von 700 Euro – mehr als das Fünffache des ursprünglichen Kaufpreises! Unterm Strich ist somit das Aldi Angebot teurer als der beste Kühlschrank.

Wenn Sie preiswerte Kühlschränke kaufen möchten, egal ob Sie in Berlin oder Hamburg leben, sollten Sie in diesen Kühlschränke Preisvergleich schauen – die Lieferung erfolgt in der Regel frei Haus, an die Bordsteinkante oder sogar bis zum Aufstellort.

Tipp: Bei modernen Kühlschränken gilt die Regel, dass Geräte nach einem Transport mindesten 24 Stunden lang stehen müssen, bevor sie in Betrieb genommen werden, nicht mehr. Die Technik wurde so weit verbessert, dass – abhängig vom Modell – die Wartezeit zwischen zwei und 12 Stunden liegt. Lesen Sie daher die Bedienungsanleitung. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie mindestens 12 Stunden warten oder die vom Hersteller angegebene Wartezeit einhalten.

10. Die wichtigsten Kühlschrank-Hersteller aus dem Kühlschrank Test

10.1. AEG Kühlschränke – altbewährter deutscher Hersteller

Die AEG AG war bis 1982 einer der größten Elektrokonzerne weltweit und wurde 1883 in Berlin gegründet. Nach ihrer Insolvenz wurde sie 1985 von der Daimler-Benz AG übernommen und wurde nach Siemens zum zweitgrößten deutschen Elektrokonzern. Heute gehören die Markenrechte der schwedischen Electrolux und AEG ist immer noch berühmt für seine hohe Qualität.

10.2. Ariston Kühlschränke – jetzt Indesit AG

Ariston wurde im Jahr 1930 als Industrie Merloni mit Sitz in Fabriano, Italien, gegründet. Die Firma besitzt (Stand 2012) 16.331 Mitarbeiter. Bis 2005 firmierte sie unter dem Namen Merloni Elettrodomestici und ist inzwischen börsennotiert. Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro. Das Unternehmen stellt auch Trockner und Waschmaschinen her und machte sich einen Namen für besonders preiswerte Kühlschränke.

10.3. Beko Kühlschränke – Grundig Elektronik A.Ş

Beko war früher ein börsennotiertes Unternehmen, welches sich in der Unterhaltungselektronik einen guten Namen erworben hat. Beko war Teil der Koç Holding und wurde im Jahr 2009 mit der Schwestergesellschaft Arçelik verschmolzen, die Grundig weiterhin als einen ihrer Markennamen nutzt. Das junge Unternehmen Beko begann 1983 mit der Produktion von weißer Ware.

10.4. Bomann Kühlschränke – gute Qualität zum geringen Preis

Der Kühlschrank-Hersteller Bomann hat seinen Sitz im nordrhein-westfälischen Kempen. Bomann ist eine Tochter des namhaften Elektroherstellers Clatronic. Die Kühlschränke sind bei Verbrauchern bekannt für eine gute Qualität bei günstigen Preisen.

10.5. Bosch GmbH – Kühlschränke für jeden Einsatz

Bosch KGE AW 40

Die Bosch KGE39AW40 Kühlgefrierkombination.

Bereits im Jahr 1886 wurde die Robert Bosch GmbH gegründet. Das deutsche Unternehmen ist tätig als Automobilzulieferer, in der automatisierten Verpackungstechnik, in der Industrie- und Gebäudetechnik und als Hersteller von Gebrauchsgütern. Die 281.381 Mitarbeiter generierten zum 31. Dezember 2013 einen Umsatz von 46.068 Mrd. Euro. Bosch ist bekannt für seine riesige Produktpalette. Beliebte Kühlschrankmodelle sind der Bosch KGE39AI40 und zahlreiche Side By Side Modelle.

10.6. Exquisit Kühlschränke – bekannt für faire Preise

Exquisit Kühlschränke werden von der GGV Handelsgesellschaft mbH & Co. KG in Kaarst gefertigt. Bereits seit 1989 werden Kühlschränke unterschiedlicher Bauweisen und Größen zu fairen Preisen produziert.

10.7. Gorenje Kühlschränke – Haushaltsgeräte aus Slowenien

Dass auch Kühlschränke aus Osteuropa gut sein können, beweist Gorenje aus Slowenien. Bereits seit 1950 werden in Velenje auch Kühlschränke von Gorenje produziert, die sich mittlerweile unter deutschen Verbrauchern eines guten Rufs erfreuen. Gorenje Kühlschränke sind sehr weit oben auf der Amazon-Bestsellerliste.

10.8. Liebherr Kühlschränke – Hergestellt in der Schweiz

1949 wurde in Bulle in der Schweiz die Liebherr International AG gegründet. Sie hat 2013 mit 39.424 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 8,96 Milliarden Euro erwirtschaftet. Liebherr ist unter deutschen Verbrauchern besonders im Bereich der Kühlschränke für seine sehr hohe Qualität bekannt.

10.9. Severin – Haushaltsgeräte seit über 120 Jahren

Die Severin Elektrogeräte GmbH aus dem sauerländischen Sundern kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken und wurde bereits 1892 gegründet. Das Angebot an Kühlschränken ist breit gefächert und geht vom Gastronomiebedarf bis hin zum privaten Gebrauch.

10.10. Samsung – große Auswahl zu kleinen Preisen

Samsung RS7528THCSL

Der Samsung RS7528THCSL stellt Verbraucher in hohem Maße zufrieden.

Der Südkoreaner Samsung beweist, dass er auf hohem Qualitätsniveau neben Fernsehern und Handys auch Kühlschränke herstellen kann. Das Modell Samsung RB29HER2CSA hat sich hierbei zu einem Dauerbrenner entwickelt.

10.11. Siemens – Kühlschränke Made in Germany

Siemens gehört zu den bekanntesten deutschen Kühlschrank-Herstellern. Bereits im Jahre 1847 gegründet, sitzt das Dax-Unternehmen in den beiden Metropolen Berlin und München. Seine Kühlschränke sind in fast 200 Ländern im Handel zu beziehen.

10.12. Whirlpool – amerikanische Kühlschränke

Die Whirlpool Corporation mit Sitz in Michigan ist ein bekannter amerikanischer Kühlschrank-Hersteller und zählt mit einem Jahresumsatz von über 18 Milliarden US-Dollar und 71.000 Mitarbeitern in 67 Produktionszentren weltweit zu den bekanntesten. Die Produkte werden vertrieben unter den Markennamen Whirlpool, KitchenAid, Bauknecht, Privileg und noch vielen weiteren.

10.13. Weitere bekannte Kühlschrank Marken aus dem Kühlschrank Test

Neben den oben genannten Kühlschrank-Herstellern gibt es noch weitere. Sehr beliebt sind:

  • Pkm
  • Vestrost
  • Biofresh
  • Hanseatic
  • Constructa
  • Miele
  • SMEG

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