Das Wichtigste in Kürze
  • Wärmepumpentrockner haben eine sehr gute Energieeffizienzklasse und verbrauchen meist unter 200 kWh.
  • Zusatzfunktionen wie eine Restlaufanzeige und eine Zeitvorwahl lassen das Trocknen der Wäsche zur Nebensache werden.
  • Die abgegebene Wärme des Trockners können Sie gut nutzen, um im selben Raum Wäsche aufzuhängen und zu trocknen.

Wäschetrockner French Bulldog

Schonend, schnell, platzsparend, modern und in beinahe jedem Haushalt vertreten: Wäschetrockner. Die innovative Alternative zum Wäscheständer ist die perfekte Ergänzung zur Waschmaschine und kann das Leben zuweilen ganz schön erleichtern, denn der Wäschetrockner hilft nicht nur dabei, möglichst viel Zeit zu sparen. Er nimmt Ihnen viel Arbeit ab und ist für Allergiker bisweilen eine echte Bereicherung. Denn obwohl Sie keinen Weichspüler mehr einsetzen müssen, können Sie sich über weiche Wäsche freuen. Tendenziell genießen die Geräte einen relativ guten Ruf, doch noch immer werden sie ebenso oft als teure Stromfresser betitelt. Das ist aber nur bis zu einem gewissen Punkt richtig. Innovative Modelle verbrauchen gar nicht mehr so viel Strom und überzeugen außerdem durch viele Vorteile. Es gibt verschiedenste Bauarten, die unterschiedlichste Funktionen und Programme vorweisen, die sich mit den (alten) Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ sogar sehr energiesparend zeigen und deswegen durchaus einen Mehrwert in den Haushalt bringen. Unser Überblick über die Ergebnisse diverser Wäschetrockner-Tests 2022 verschafft einen Überblick. Geräte, die das Waschen und Trocknen der Wäsche kombinieren, finden Sie in unserem Waschtrockner-Vergleich.

Ein Wäschetrockner-Test beschäftigt sich nicht bloß mit Vorteilen und Nachteilen, sondern zeigt auch sehr präzise auf, worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich für die Anschaffung entscheiden. Sie erfahren des Weiteren, welche Hersteller momentan besonders interessant sind und was Sie grundsätzlich beachten sollten. Zudem zeigen wir auf, was Stiftung Warentest zu diesem Thema zu sagen hat und worauf Sie angesichts des Energieverbrauchs unbedingt zu achten haben. Wir erläutern obendrein, wie Sie sich die Ergebnisse in einem Wäschetrockner Test zunutze machen und somit eine Entscheidung treffen, die Sie nicht bereuen. Kurzum: Mit diesem Wäschetrockner Vergleich wollen wir Ihnen eine hilfreiche Entscheidungsgrundlage für den Kauf Ihres persönlichen Wäschetrockner Testsiegers präsentieren.

Interessantes am Rande: Der erste Wäschetrockner wurde schon im Jahre 1800 von M. Pochon in Frankreich erfunden. Es handelte sich damals jedoch um einen handbetriebenen Trockner. Das erste Modell mit Sichtfenster wurde vom Industriedesigner Brooks Stevens im Jahre 1940 konstruiert. Bis zum ersten elektronischen Modell dauerte es noch, das kam nämlich im 20. Jahrhundert auf den Markt. 1958 war es der Hersteller Miele, der den europäischen Wäschetrockner etablierte – an diesem Modell hat sich bis heute hinsichtlich des Grundprinzips auch rein gar nichts verändert, einzig Design und Funktionen unterscheiden sich.

Bedieneinheit Wäschetrockner Test

1. Wie wird der Wäschetrockner bedient?

Beispielhaft möchten wir Ihnen anhand eines beliebten Modells in diversen Wäschetrockner-Tests zeigen, wie moderne Trockner aussehen und wie Sie bedient werden. Das Bedienelement ist meist mit zahlreichen Programmen und Tasten ausgestattet, doch diese lassen sich intuitiv handhaben und sie erleichtern den Gebrauch durchaus. Dank dem Display ist sofort ersichtlich, welche Einstellung Sie vorgenommen haben und wie lange der Trockner das Programm noch ausführt. Moderne Geräte verfügen im Regelfall über ein Menü, bei dem Sie mehrere Funktionen miteinander kombinieren können, was wiederum für noch mehr Leistungsspielraum sorgt.

  • Extratrocken: Das Programm, um Wäsche komplett zu trocknen.
  • Schranktrocken: Nach diesem Vorgang kann die Wäsche sofort in den Schrank.
  • Bügelfeucht: Perfekte Restfeuchte, um die Wäsche leichter bügeln zu können.
  • Mangelfeucht: Ideal um Wäsche anschließend zu mangeln.
  • Schonen plus: Empfindliche Textilien werden besonders sanft getrocknet.
  • Startvorwahl: Zur Kombination mehrerer Programme
  • Summer: Das Programm wird automatisch bestätigt.
  • Perfect Dry: Eignet sich für alle Trockenstufenprogramme
  • Filter reinigen: Taste leuchtet, sobald der Filter gereinigt werden muss.
  • Behälter leeren: Der Behälter mit Kondenswasser ist voll und muss geleert werden.
  • Baumwolle: Spezieller Trockenvorgang für hochwertige Textilien aus reiner Baumwolle.
  • Pflegeleicht: Manche Kleidung ist anspruchsvoll und braucht einen schonenden Trocknungsvorgang.
  • Wolle: Separates Programm für Wolle.
  • Imprägnieren: Mit diesem Programm kann Outdoor-Bekleidung mit dem entsprechenden Mittel imprägniert werden.
  • Express: Ein schneller und effektiver Programmdurchlauf, wenn es besonders schnell gehen soll.
  • Jeans: Keine Knitterfalten mehr in Jeans, wenn Sie dieses spezielle Programm nutzen.
  • Hygiene: Bakterien haben bei dem Hygiene-Programm keine Chance mehr – besonders effektiv bei Babykleidung.
  • Lüften warm: Kleidung kann mit dem Programm einmal gelüftet und aufgelockert werden.
  • Schonglätten: Faltige und zerknitterte Bekleidung kann mit dem Schönglätten-Programm aufgefrischt werden.
  • Tür: Mit dieser Taste lässt sich die Türe öffnen.

2. Welche Aufgaben hat ein Wäschetrockner?

waeschetrockner

Besonders für weiche Handtücher oder Bettwäsche sehr praktisch: Der beste Wäschetrockner.

Das Aufhängen und Abhängen von Wäsche ist lästig und mühsam. Doch mit einem Wäschetrockner sparen Sie sich diese Arbeiten. Direkt, nachdem die Wäsche in der Waschmaschine war, wandert sie in einen Trockner (evtl. aus gekauft nach Lektüre eines Wäschetrockner Tests), wo sie komplett getrocknet wird. Es gibt allerdings auch Programme, die Zwischenstufen ermöglichen – so kann die Wäsche „Bügeltrocken“ aus dem Wäschetrockner entnommen werden, damit das Bügeln nicht mehr ganz so anstrengend ist. Das Ziel ist vornehmlich eine deutliche Zeitersparnis, die mehrere Stunden beträgt – pro Waschgang selbstverständlich. Ohne Wäschetrockner ist wesentlich mehr Handarbeit nötig, denn die Wäsche müsste auf einem Wäscheständer aufgehängt werden, wo sie dann wiederum mindestens einen Tag bräuchte, um vollständig zu trocknen. Im Anschluss daran muss die Wäsche abgehängt, zusammengelegt und aufgeräumt werden. All diese Arbeitsschritte sind durch einen Trockner hinfällig.

Das Funktionsprinzip eines Wäschetrockners

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei Trocknern, wie sie in den einschlägigen Wäschetrockner-Tests aufgeführt sind, um Geräte, die dazu imstande sind, feuchte Kleidung mithilfe von Luft zu trocknen. Das Funktionsprinzip unterscheidet sich je nach Trocknerart, wobei die Haushaltsgeräte immer Luft benötigen und Bewegung nötig ist. Die Trommel des Wäschetrockners bewegt sich dafür kontinuierlich – so wie bei der Waschmaschine. Anhand der Funktionsweise lässt sich bereits ein Rückschluss auf den Energieverbrauch schließen. Umso aufwendiger die Geräte arbeiten, desto mehr Energie verbrauchen sie – das schlägt sich wiederum negativ auf die Rechnung am Ende des Jahres aus. Doch natürlich sind weitere Aspekte zu beleuchten, bevor Sie sich für oder gegen einen Trockner entscheiden.

3. Für wen eignet sich ein Trockner?

Ein Trockner aus den Wäschetrockner-Tests der verschiedenen Stellen eignet sich im Grunde für alle Haushalte, ist aber immer dann unverzichtbar, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, Wäsche zu trocknen oder aber ein überdurchschnittlich hohes Wäscheaufkommen herrscht. Ohne Garten, Waschküche oder Trockenraum ist es sicherlich eine Herausforderung, die Wäsche ordentlich und zugleich möglichst fachgerecht trocken zu bekommen. Es gäbe zwar sicher die Option, in Schlafzimmer oder Wohnzimmer einen Wäscheständer aufzustellen, doch weder sieht das schön aus, noch ist es gesund. Schlimmstenfalls würden Sie die Schimmelbildung fördern. Gerade Großfamilien oder aber frischgebackene Eltern kennen diese Problematik, dass täglich mehrere Maschinen Wäsche anfallen – ohne Trockner würde es schnell kritisch werden, denn so schnell könnte ein Wäscheständer die Wäsche wohl kaum trocknen. Niemand hat heutzutage die Zeit, tägliche mehrere Ladungen Wäsche zu waschen, aufzuhängen, abzuhängen, zu falten und in Schränke zu räumen. Gerade dann braucht es Hilfe, die in Form eines Wäschetrockners auftritt. Ältere und kranke Menschen sind meist ebenfalls nicht mehr in der Lage, das Leben ohne dieses Haushaltsgerät zu meistern, denn letzten Endes spart man sich damit so manchen Arbeitsschritt, der viel Kraft kostet.

Wäscheleine

3.1 Wäschespinne oder Wäscheleine als Alternative?

Wäschespinne und Wäscheleine sind längst keine Alternative mehr, denn in den meisten Wohnungen ist dafür einfach kein Platz. Gehören Sie zu den glücklichen Menschen, die sich über Garten, Balkon oder Terrasse freuen dürfen, gestaltet sich die Sachlage etwas anders. Nutzen Sie die Sommermonate und lassen Sie die Wäsche an der frischen Luft trocknen. Das ist zum einen besonders energiesparend und schont obendrein die Umwelt. Speziell Bettwäsche lässt sich perfekt auf der Wäscheleine aufhängen und ist bereits nach ein paar Stunden trocken. In der Wohnung lässt sich das so kaum realisieren. Zumal da noch immer die Gefahr von Schimmel besteht. Zwar sollte es in den wärmeren Monaten kein Problem sein, wenn Sie dann alternativ auf den Wäscheständer zurückgreifen, im Winter sollten Sie davon aber Abstand nehmen. In den kalten Monaten ist Feuchtigkeit ein echter Feind. In vielen Wohnungen ist es sowieso ein echter Kampf und käme dann die feuchte Wäsche dazu, dann würde sich schlimmstenfalls Schimmel bilden. Das Problem: Selbst verschuldet. Vollkommen zu Recht kann der Vermieter die Schuld auf Sie abwälzen und die Kosten für die Beseitigung ebenfalls.

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3.2 Die Vorteile eines Wäschetrockners

AEG Lavatherm TÖKO Energieeffizienzklasse

Keine Furcht vor der kommenden Stromrechnung: Mit der richtigen Energie-Effizienzklasse.

Zumeist liegen die Vorteile klar auf der Hand. Es beginnt schon damit, dass es gar nicht nötig ist, eine umfangreiche Garderobe zu besitzen, der gesamte Waschvorgang nimmt nämlich deutlich weniger Zeit in Anspruch. Die frisch gewaschene Lieblingsbluse kann schon am nächsten Tag wieder getragen werden – mit etwas Planung sogar am gleichen. Manche Kleidungsstücke müssen sogar nicht einmal mehr gebügelt werden, sofern Sie diese direkt nach dem trocknen glatt streichen und zusammenlegen. Dazu zählen vor allen Dingen Jeanshosen, Shirts und Pullover. Manche Bluse spielt da auch mit, das müssen Sie einfach ausprobieren. Wäschetrockner sind platzsparender als Wäscheständer und die Zeitersparnis können Sie ebenfalls nicht von der Hand weisen. Das Gleiche trifft auf die Arbeitserleichterung zu. Das wiederum hat eine Verbesserung der Lebensqualität zur Folge, denn Sie müssen sich immerhin nicht mehr mehrere Stunden mit der Wäsche beschäftigen und die Abende, die Sie mühsam am Bügelbrett verbraucht haben, die gehören nun auch endlich der Vergangenheit an. Zusammengerechnet kann es sich hier schnell um mehrere Stunden in der Woche handeln, die Sie ganz beiläufig einsparen.

3.3 Die Nachteile eines Wäschetrockners

Die Nachteile eines Wäschetrockners fallen wohl relativ unterschiedlich aus, mitunter ist natürlich der Energieverbrauch negativ zu benennen. Selbst die energiesparenden Modelle aus dem Wäschetrockner Vergleich mit der Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ verbrauchen mehr Strom, als es Wäscheständer oder Wäschespinne tun würden. Zudem muss ganz genau hingeschaut werden – viele Kleidungsstücke haben im Trockner nichts zu suchen. Manche verlieren an Form, wieder andere sind sogar leicht entzündlich und könnten einen entsprechend großen Schaden anrichten. Trockner brauchen Platz, auch wenn sie noch so klein sind, muss zumindest eine kleine Nische vorhanden sein.

4. Welche unterschiedlichen Trockner-Arten gibt es?

Es gibt verschiedene Wäschetrockner, die sich ganz besonders angesichts der Technik unterscheiden. Energieverbrauch, Größe, Fassungsvermögen – es gibt einige Besonderheiten, welche die verschiedenen Trockner Typen auszeichnen. So können manche Trockner beispielsweise gar nicht überall eingesetzt werden, weil vielleicht der Platz fehlt oder gewisse Voraussetzungen nicht erfüllt werden können. Abgesehen davon sind zahlreiche Vorteile und Nachteile vorhanden. Neben den klassischen Wäschetrocknern gibt es auch Mini Kodenstrockner und Einbau Wäschetrockner. Letztere kommen vermehrt dann zum Einsatz, wenn der Trockner in der Küche stehen soll. Die Einbau Trockner können platzsparend und zugleich ansehnlich in der Küche untergebracht werden, allerdings gibt es auch weitere Möglichkeiten, wie Sie diesen Trockner in Ihrem Haushalt einsetzen. Die einzelnen Wäschetrockner Arten wollen wir in diesem Wäschetrockner Ratgeber nun einmal ausführlich behandeln, damit Sie sich auch diesbezüglich ein möglichst umfassendes Bild machen können.

4.1 Kondensationstrockner

Kondensationstrockner

Kondensationstrockner von Miele.

Der Kondenswäschetrockner ist noch immer extrem beliebt, was mehrere Gründe hat. Er erhitzt die Luft im Inneren und das hat zur Folge, dass sie die Feuchtigkeit der Wäscheaufnimmt. Mithilfe kalter Umgebungsluft wird die feuchte Luft anschließend abgekühlt. Auf diesem Wege kondensiert die Feuchtigkeit, die in einem Behälter aufgefangen wird. Meistens ist dieser nach jedem Trockenvorgang voll und muss geleert werden. Der Kondenswäschetrockner hat insofern den Vorteil, dass er in jedem Raum aufgestellt werden kann – er braucht bloß eine Steckdose. Sein Energieverbrauch bewegt sich in einem angenehmen Rahmen, ist allerdings um etwa 10 Prozent höher, als es bei einem gängigen Ablufttrockner der Fall ist. Nicht in jedem Haushalt kann der Ablufttrockner genutzt werden, denn jener braucht ein Fenster, aus dem der Abluftschlauch ins Freie geleitet werden kann. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllen kann, greift deswegen zum Kondensationstrockner, was dessen Beliebtheit erklärt. Sofern er in einem Wohnraum steht, bietet er einen weiteren Vorteil. Wärme, die entsteht, gibt er nämlich direkt an den Raum ab und beheizt diesen somit. Es gibt Kondensationstrockner mit Wärmepumpe, die ganz besonders energieeffizient sind und deswegen auch eine Energieeffizienzklasse A erreichen. Bei allen anderen Modellen bewegen sich die Klassen zwischen B und C, was immer noch recht gut ist. Das Fassungsvermögen lässt ebenfalls Spielraum zu. Die meisten Geräte fassen zwischen 5 bis 10 Kilogramm, was in den meisten Haushalten absolut ausreicht. Es gibt sowohl Wäschetrockner Toploader als auch Wäschetrockner Frontloader von verschiedensten Herstellern, sodass hier wohl kaum Einschränkungen hingenommen werden müssen.

    Vorteile
  • Erster kann überall eingesetzt werden und beheizt den Raum, sofern er in einem Wohnraum steht, lassen sich also Heizkosten einsparen.
  • Beim Discounter gibt es Kondenstrockner schon für um die 200 Euro, Markengeräte kosten etwas mehr, doch durchschnittlich sind die
    Kondenstrockner die günstigste Variante.
    Nachteile
  • Kondenswäschetrockner verbrauchen bis zu 10 Prozent mehr Energie als ein Ablufttrockner und es gibt sie überwiegend in den Energieeffizienzklassen B und C.
Bosch WTY87701

Bosch Wärmepumpentrockner Energieeffizienzklasse A++.

4.2 Wärmepumpentrockner

Spitzenleistung und Energieeffizienz. Genau aus diesen beiden Gründen befinden sich Wäschetrockner mit Wärmepumpe auf dem Vormarsch. Die intelligenten Geräte aus dem Wäschetrockner Vergleich haben wirklich alles, was sich Verbraucher wünschen – nur der Preis lässt noch ein wenig zu wünschen übrig, der ist nämlich noch relativ hoch angesiedelt.

Diese Trockner funktionieren nach dem Kondensationsprinzip. Das hat dann wiederum den Grund, weshalb sie im Handel auch gerne als Kondensationstrockner mit Wärmepumpe bezeichnet werden. Sie verfügen über eine Pumpe, mit der die Luft erhitzt wird. Zeitgleich verfügt diese Pumpe über ein zusätzliches Teil, das dazu dient, die Feuchtigkeit abzukühlen und Kondenswasser entstehen zu lassen. Über einen Schlauch wird dieses sofort in den Abwasserkanal abgeleitet.

Diese innovative Technologie senkt den Energieverbrauch merklich – im Vergleich mit einem herkömmlichen Kondensationstrockner um bis zu 45 Prozent.

Beispielrechnung:
Wir nehmen an, dass der Trocknervorgang im einen Kondenswäschetrockner rund 70 Cent kostet und die Kosten in einem Wärmepumpentrockner wiederum um die 40 Cent betragen. Gehen wir nun davon aus, dass Sie den Trockner ca. 3-mal in der Woche einsetzen, dann würden die wöchentlichen Ersparnis bereits bei 90 Cent liegen.

Der größte Mehrwert ist also angesichts der Energieeinsparung zu erwarten, weshalb die Energieeffizienzklasse von Haus aus bei A liegt. Demnach ist der Wäschetrockner mit Wärmepumpe überdurchschnittlich umweltschonend. Zu bedenken gilt es mitunter, dass die teils sehr innovative Technik etwas wartungsintensiver ist. Dafür gibt es intelligente Sensoren, die mit den Programmen Hand in Hand arbeiten und Bestleistung aus diesem Gerät herauskitzeln. In Anbetracht der stetig steigenden Energiepreise müssen sich Verbraucher ohnehin Gedanken machen und sich nach langlebigen und nachhaltigen Geräten umschauen – genau das sind die Stärken, die Wärmepumpentrockner bedienen können.

    Vorteile
  • Wäschetrockner mit Wärmepumpe verbrauchen beinahe 45 Prozent weniger Energie als ein Kondensationstrockner – und leiten das Kondenswasser direkt in das Abwassersystem.
    Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten und eventuelle höhere Kosten bezüglich der Wartung.
  • Preisklasse beginnend bei 400 Euro, nach oben hin gibt es aber keine Grenzen.

Hier gehts zum Vergleich der günstigen Wärmepumpentrockner

4.3 Toploader oder Frontloader?

Ist wenig Platz vorhanden, sind Toploader die Rettung. Bei diesen Geräten wird die Wäsche direkt von oben eingefüllt. Da es keine Klappe an der Vorderseite gibt, ist dieser Trockner für gewöhnlich schmaler gebaut und durch die schlanke Form passt er in jede noch so kleine Nische. Im Normalfall sind von fast allen Modellen und Herstellern sowohl Wäschetrockner Frontloader und Wäschetrockner Toploader zugegen, daher sollte bei der Auswahl auch jeder Geschmack bedient werden.

Tipp! Platzprobleme? Wäschetrockner können Sie ohne Probleme auf die Waschmaschine stellen. Für einen sicheren Halt müssen Sie lediglich 10 Euro in eine sogenannte Antivibrationsmatte investieren, die Sie im Baumarkt bekommen.

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4.4 Der Ablufttrockner

ablufttrockner

Ablufttrockner mit großer Türöffnung für bequemes Entladen.

Ablufttrockner gibt es bereits seit vielen Jahren und statistisch gehören sie noch immer zu den beliebtesten Trocknerarten – wohl wegen des niedrigen Preises. Sie verfügen über einen Abluftschlauch, durch den die feuchte Luft abgeleitet wird. Die Anschaffungskosten sind sehr überschaubar, dafür ist der Energieverbrauch aber auch etwas höher. Die Geräte brauchen recht viel Energie, um die Luft durch den Abluftschlauch ins Freie zu transportieren. Der Ablufttrockner kann nur dort zum Einsatz kommen, wo es die Möglichkeit gibt, den Schlauch anzubringen. Es braucht mindestens ein Fenster oder eine andere Öffnung, die breit genug ist, um den Schlauch zu platzieren. Das Ableitungssystem ist zwar praktisch, aber wird auch zunehmend als störend empfunden. Des Weiteren müssen einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Beispielsweise darf der Ablufttrockner sich unter keinen Umständen in der Nähe von Feuerstätten oder Heizungsanlagen befinden. Es könnten sich sonst Gase bilden. Die meisten Ablufttrockner weisen eine Energieeffizienzklasse von B oder C auf. Die Programmvielfalt ist mittlerweile sehr ausgewogen und es können Ausführungen mit einer Einfüllmenge zwischen 5 bis 10 Kilogramm erworben werden. Deutlichster Nachteil ist und bleibt jedoch der hohe Energieverbrauch, der sich auch in der jährlichen Abrechnung zeigt.

    Vorteile
  • Extrem niedrige Anschaffungskosten.
  • No-Name Ablufttrockner gibt es bereits ab 150 Euro.
    Nachteile
  • Hoher Energieverbrauch. Nicht in allen Haushalten einsatzfähig. Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden. Schlechtere Energieeffizienzklassen.

5. Fassungsvermögen des Trockners: Wie groß darf’s sein?

trockner menge

Die Menge macht’s – aber nur, wenn Sie auch wirklich viel trocknen.

Ein wichtiges Kaufkriterium: Fassungsvermögen. Sie sollten viel Rücksicht auf die Frage nehmen, wie viel Wäsche von der Trommel maximal aufgenommen werden kann. Dabei ist der Blick auf die Waschmaschine unverzichtbar. Waschmaschine und Wäschetrockner müssen nämlich hervorragend harmonieren. Beträgt das Fassungsvermögen der Waschmaschine zum Beispiel sechs Kilogramm, müssen Sie sich bei dem Wäschetrockner für mindestens acht oder eher neun Kilogramm entscheiden. Das hat den einfachen Hintergrund, dass die Hersteller bei Waschmaschinen das Fassungsvermögen mit Hinblick auf trockene Wäsche angeben.

Das Fassungsvermögen der Trockner bezieht sich hingegen auf nasse Wäsche. Gewaschene Wäsche ist wesentlich schwerer, weswegen der Wäschetrockner ein deutlich höheres Fassungsvermögen vorweisen muss. Eine Faustformel besagt, dass Singlehaushalte mit einem Gerät zwischen drei bis fünf Kilogramm relativ gut versorgt sind. Paare sollten sich hingegen für Maschinen mit mindestens fünf Kilogramm entscheiden – besser sogar sechs Kilogramm. Familien sind mit Wäschetrocknern gut bedient, die mindestens sieben Kilogramm fassen. Je größer die Familie, umso eher muss das bei der Anschaffung eines Trockners bedacht werden – für Großfamilien sind deswegen Fassungsvermögen von neun Kilogramm empfehlenswert. Ausgehend davon, dass ein T-Shirt nicht wesentlich mehr als einhundert Gramm auf die Waage bringt – natürlich abhängig von Material, Größe und Beschaffenheit, sollte das dann ausreichen.

Es gibt darüber hinaus sogenannte Mini Kondenstrockner. Diese kleine Wäschetrockner sind allerdings hinsichtlich des Energieverbrauchs wenig rentabel und daher kritisch zu betrachten. Verglichen mit kleinen Spülmaschinen verbrauchen sie nicht weniger Energie, sind nur platzsparender.

Es ist daher anzuraten, sich ausführlich mit dem Verbrauch zu beschäftigen und nicht vorschnell in einen Mini Kondenstrockner zu investieren.

6. Energieverbrauch eines Wäschetrockners

Trockner sind schon lange keine Energieschleudern mehr, die die Stromrechnung unweigerlich in die Höhe schießen lassen. Solange Sie auf das richtige Modell achten, können Sie die Kosten im Rahmen halten. Ablufttrockner gelten berechtigt als überholt, denn sie sind technisch nicht auf dem neusten Stand und tatsächlich absolute Stromfresser – der Grund, warum sie die wenigsten Marktanteile besitzen. Wärmepumpentrockner sind in den Klassen A++ oder A+++ hingegen besonders energieeffizient und rentieren sich somit in mehrfacher Hinsicht. Sie verbrauchen weniger als die Hälfte – vielfach sogar nur ein Drittel der Energie, als es bei allen anderen Geräten der Fall ist. Geht man von einer durchschnittlichen Trommelgröße aus, dann beträgt der Verbrauch eines Abluft- oder Kondenstrockners pro Trockenvorgang etwa drei oder mehr Kilowattstunden. Ein Wäschetrockner mit Wärmepumpe verbraucht lediglich 1,5 bis 1,8 Kilowattstunden. Stiftung Warentest gibt sogar an, dass es vereinzelt Geräte gibt, die noch bessere Ergebnisse hervorbringen und überraschend wenig Energie verschlingen.

Energie Effizienklassen

Es gibt beispielsweise einen Trockner aus dem Hause Beko, der es auf 1,06 Kilowattstunden schafft. Gegenübergestellt ergibt eine Rechnung: Sparen kann wirklich jeder mit einem Wärmepumpentrockner. Einzig der Single-Haushalt sollte noch einmal prüfen, ob sich diese Anschaffung wirklich lohnt. Experten gehen nämlich davon aus, dass es bei Singles vollkommen egal ist, für welches Modell sie sich entscheiden, weil die Kosten sich kaum unterscheiden. Diese Rechnungen gelten selbstverständlich bloß, solange es keine Strompreiserhöhungen gibt, dann sieht es meist schon wieder ganz anders aus.

6.1 Stromverbrauch in Zahlen

Um noch einmal präzise zu verdeutlichen, welche Kosten für jeden Trocknergang anfallen, möchten wir Ihnen anhand dieser Tabelle zeigen, wie viel Energie jeder Trockner verbraucht. Solche Rechenbeispiele sind auch meist ausschlaggebende Indikatoren für die Ergebnisse der Wäschetrockner-Tests, weswegen es sich lohnt, einen Wäschetrockner Vergleich zu inspizieren, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Trocknerart Stromverbrauch
Ablufttrockner 3,25 – 3,9 kWh pro Trocknergang
Kondensationstrockner 3,5 – 4,4 kWh pro Trocknergang
Wärmepumpentrockner 1,5 – 2,5 kWh pro Trocknergang

Beachten Sie bitte Folgendes: Diese Zahlen sind rein beispielhaft zu verstehen. Fixe Angaben sind immer herstellerabhängig und es spielen viele Faktoren eine Rolle. Es kommt auf einige Aspekte an, um genau zu beziffern, wie viele kWh pro Trocknergang anfallen. Dies sind einzig Beispielwerte, die zumindest einen Richtwert angeben, der Ihnen letzten Endes die Kaufentscheidung erleichtern soll.

6.2 Energieverbrauch positiv beeinflussen

Sie können den Energieverbrauch Ihrer Haushaltselektronik immer positiv beeinflussen. Im Falle eines Wäschetrockners sieht das so aus, dass Sie dem Gerät zuarbeiten. Energie sparen Sie bereits, wenn Sie die Wäsche vor dem Trocknen möglichst gut schleudern. Zu nasse Wäsche verursacht Mehrkosten, die vollkommen unnötig sind. Eventuell halten Sie nach einem Trockner Ausschau, der zusätzlich über Feuchtigkeitssensoren verfügt. Diese haben den Vorteil, dass sie erkennen, wann die Wäsche trocken ist. Tritt dies ein, dann stoppt das Programm automatisch – auch wenn das Ende noch gar nicht erreicht ist, wodurch Sie Zeit und Energie einsparen. Außerdem sollten Sie die Größe optimal auf die Haushaltsgröße anpassen und den Wäschetrockner nur anschalten, wenn er ausreichend befüllt ist. Eine halb leere Maschine kostet bloß Strom und verursacht hohe Kosten. Mit Trocknerbällen aus dem Handel kann der Trockenvorgang im Idealfall um bis zu 25 Prozent verkürzt werden – bei einem geringen Einsatz. Die Bälle kosten nämlich nicht viel Geld und sind unzerstörbar.

Frau Denkblase Waschmaschine Wäschetrockner

7. Programme und Zusatzfunktionen moderner Wäschetrockner

Trockner sind längst mit den verschiedensten Programmen ausgestattet, die einen sehr komfortablen Ablauf ermöglichen. Es gibt natürlich solche, auf die nicht verzichtet werden sollten und solche, die bisweilen eher als Spielerei zu verstehen sind. Es ist relevant, sich genau zu überlegen, ob Sie einzelne Zusatzoptionen zwingend brauchen. Mancher Hersteller lässt sich die Programme nämlich teuer bezahlen. Deswegen sollten Sie sich sicher sein, dass Sie darauf nicht verzichten wollen.

7.1 Programme und Funktionen der Trockner

Es kommt sicher zu großen Teilen auf die individuellen Bedürfnisse an, auch die Vorlieben spielen eine wichtige Rolle. Die Basisprogramme sollten Sie allerdings auf allen Modellen vorfinden. Je nach Hersteller gibt es Grundprogramme zum Wäschetrocknen. Beispielsweise Mangeltrocken, Bügeltrocken, Schranktrocken und womöglich Extratrocken. Pflegeleichte Wäsche kann wiederum mit einem weiteren Programm schonend getrocknet werden. Ebenso gibt es eine reduzierte Temperatureinstellung. Schranktrocken bedeutet im Übrigen, dass die Wäsche noch über eine minimale Menge an Restfeuchtigkeit verfügt. Bei Bügeltrocken ist es so viel Feuchtigkeit, dass das Bügeln leichter von der Hand geht.

7.2 Spezielle Sonderprogramme bei einem Trockner

Miele TMM440WP D LW Weiche Wäsche

Waschen, Trocknen, Wohlfühlen – mit dem Wäschetrockner sind Ihre Lieblingsstücke schnell wieder tragbar.

Weitere Sonderprogramme sind herstellerabhängig und nicht unbedingt nötig – dafür aber sehr praktisch. Mit diesen Zusatzoptionen ist es beispielsweise möglich, Wollpullover auf schonende Weise zu trocknen. Auch Kurzprogramme (K) für temperaturunempfindliche Textilien sind zwischenzeitlich möglich. Außerdem gibt es Mix-Programme (M) für gemischte Wäsche, mit denen der Wäschetrockner niemals nur halb gefüllt seine Runden drehen muss. Gerade dann sinnvoll, wenn Sie unterschiedlichste Kleidung besitzen und diese möglichst zeitnah wieder tragen wollen. Gesonderte Programme für verschiedene Textilien (T) erleichtern die Wäsche. So gibt es dann spezielle Pflegeprogramme für Handtücher, Jeans, Hemden, Blusen, Synthetik und weitere Materialien und Kleidungsstücke. Die perfekte Pflege ist demnach keine Herausforderung mehr. Wollprogramme und Seidenprogramme sind längst keine Seltenheit mehr und gehören bei manchen Marken schon zu den Grundprogrammen. Einige Hersteller haben eine weitere Besonderheit: Finish Wolle (F). Ein Programm, mit dem Sie Wolltextilien auflockern und nur leicht Antrocknen. Manche Textilien sind extrem empfindlich. Wollen Sie Knitterfalten vermeiden, geht das mit Zusatzfunktionen wie dem Programm Leichtbügeln (L), das Falten im Voraus vermeidet. Mit dem Programm Glätten (G) helfen manche Hersteller dabei, bestimmte Textilien aufzulockern und anzutrocknen.

Sehr praktisch ist auch das Programm zum Auffrischen (A), das allerdings mit Kaltluft arbeitet. Es dient dazu, saubere Wäsche aus dem Schrank mit frischer Luft zu versorgen, schlechte Gerüche zu vertreiben und Knitterfalten zu reduzieren. Optimal auch für Bekleidung, die vielleicht schon einmal getragen wurde und daher einen unangenehmen Geruch hat. Daunen (D) sind empfindlich und brauchen bisweilen eine Sonderbehandlung, die zwischenzeitlich Bestandteil vieler Maschinen ist – durch eine reduzierte Wärmeeinwirkung verklumpen Daunendecken oder Schlafsäcke endlich nicht mehr. Für Eltern ist mit einem Programm Babywäsche (B) ein spezielles Trocknungsprogramm erschaffen worden, das sich um empfindliche Textilien kümmert, die bei niedriger Temperatur behandelt werden sollten. Mit einem Hygiene-Programm (H) sorgen einige Hersteller obendrein dafür, dass Krankheitserreger keine Chance haben. Sportlich aktive Menschen können sich überdies über eine Funktion mit Namen Imprägnieren (I) freuen. Hierbei geht es vor allem darum, dass Imprägniermittel direkt in die Trommel dosiert werden. Mithilfe des Wäschetrockners lassen sich die Mittel wesentlich nachhaltiger in Sportkleidung und Outdoor-Kleidung einarbeiten. Der Schutz ist so wesentlich langlebiger und effektiver.

7.3 Welche Funktionen und Zusatzoptionen sind bei einem Trockner wichtig?

Die verschiedenen Wäschetrockner-Tests zeigen: Viele Funktionen machen noch keinen Wäschetrockner zum Testsieger. Es bleibt festzuhalten, dass manche Hersteller unvorstellbar viele Zusatzoptionen und Programme anbieten, weswegen es schon eine Herausforderung sein kann, sich diesbezüglich festzulegen. Die Frage, welche dieser Programme nun wirklich notwendig ist, lässt sich kaum beantworten. Es kommt auf die individuellen Bedürfnisse, Lebensumstände und Ansprüche an, die sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Hier ist es entsprechend wichtig, sich ausreichend zu informieren und gründlich abzuwägen, worauf unter keinen Umständen verzichtet werden kann. Allerdings sollten Sie im Blick behalten, dass die Grundfunktionen eigentlich ausreichen und die Sonderfunktionen tatsächlich als Funktionen zu verstehen sind, die das Leben erleichtern, aber nicht zwangsläufig vorhanden sein müssen. Wägen Sie gründlich ab und entscheiden Sie sich erst dann für einen Wäschetrockner, der künftig Ihren Alltag bequemer macht.

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8. Trockner unterschiedlicher Marken

Trockner unterschiedlicher Kategorien gibt es von den bekanntesten Markenherstellern, wodurch die Auswahl entsprechend umfangreich ist, was die Entscheidung mit Sicherheit nicht einfacher gestaltet. Denn es macht für Laien wohl erst einmal keinen Unterschied, ob es sich um einen Kondenstrockner Bauknecht oder Kondenstrockner Bosch handelt. Doch tatsächlich ist es gar nicht so einfach – der AEG Wäschetrockner kann ganz andere Leistungen offenbaren, als es beispielsweise der Miele Wäschetrockner kann. Zwar ist der AEG Wäschetrockner nicht schlechter als der Kondenstrockner Bauknecht, doch die Leistungsmerkmale müssen Sie eben doch richtig deuten und anhand derer entscheiden, welcher Trockner für Ihren Haushalt der richtige ist. Einen kleinen Überblick über die beliebtesten Marken finden Sie in den verschiedenen Wäschetrockner-Tests 2022.

Reihe von Wäschetrocknern

9. Wie laut ist ein Trockner?

Hersteller geben an, wie laut ein Wäschetrockner ist – darauf müssen Sie unbedingt achten, denn auch wenn Sie es bisher nicht für möglich hielten, die Geräusche eines Trockners können durchaus als störend empfunden werden. Vielleicht nicht unbedingt für Sie – Ihre Nachbarn erleben aber mitunter eine echte Tortur.

Modernere Haushaltsgeräte erzeugen zuweilen einen Lärmpegel, der sich im Bereich von 65 Dezibel bewegt. Dieser Wert entspricht in etwa einer angeregten Gruppenunterhaltung. Das ist natürlich ein Geräuschpegel, den niemand mitten in der Nacht ertragen möchte. Geräte mit einem Pegel unter 45 Dezibel gleichen einem Flüsterton.

Trockner, die 70 bis 80 Dezibel erzielen, eignen sich nicht für den Einsatz in der Wohnung, sondern eher für die Waschküche. Speziell in Mehrfamilienhäusern könnten sich die Nachbarn von diesen Haushaltsgeräten gestört fühlen. Achten Sie bei Trocknern deswegen immer auf die Ruhezeiten und sehen Sie auf den Einsatz zur Mittagszeit und in den späten Abendstunden ab, wenn Sie Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden wollen. Der Trockner wäre einfach zu laut und die Nachbarn würden sich garantiert gestört fühlen.

10. Wäschetrockner im Test der verschiedenen Stellen – Hilfreiche Kaufkriterien und Kaufberatungen

So manche Kriterien müssen als Laie beachtet werden, doch ausschlaggebend können auch die aktuellen Testberichte der einzelnen Institute sein. In gewissen Abständen nimmt zum Beispiel die Stiftung Warentest Wäschetrockner unter die Lupe. Zuletzt sind in Ausgabe Test 08/2022 88 Geräte in Augenschein genommen worden. Mit gutem Ergebnis holte sich die Miele TCF 770 WP (Note 1,9) Platz 1.

Bei einem solchen Wäschetrockner Vergleich geht es vorrangig um Leistung, Energieverbrauch und alle anderen Merkmale, die eine Rolle spielen. Der Wäschetrockner-Test ist sehr aufwendig und die Testsieger werden in einer speziellen Ausgabe veröffentlicht. Der Verbraucher profitiert davon insofern, dass ein solcher Wäschetrockner Test ein ausführliches Ergebnis hervorbringt, bei welchem alle wesentlichen Fakten auf einen Blick ersichtlich sind. Die Testberichte geben Auskunft über Leistungsumfang, Vorteile, Nachteile und sonstige Aspekte, die bei einem Kauf in irgendeiner Form eine Bedeutung haben. Dieser Wäschetrockner Test ist dann eine echte Bereicherung, denn am Ende nimmt die Stiftung Warentest Ihnen viel Arbeit ab. Anhand der Wäschetrockner Testsieger sollte es wohl kaum eine Herausforderung sein, sich für ein Modell zu entscheiden. Sicherlich muss es nicht der Trockner sein, der als Sieger aus dem Wäschetrockner Test hervorgeht. Aber zumindest kann es nicht schaden, sich vor dem Kauf umzuschauen und einen Blick in die aktuellen Ergebnisse zu werfen und herauszufinden, ob das ausgesuchte Modell den Wäschetrockner Vergleich durchlaufen hat. Schließlich wissen die Experten, worauf es bei Elektronik wirklich ankommt. Achtung: Die Wärmepumpentrockner-, Kondenstrockner- und Wäschetrockner-Tests unterscheiden sich bisweilen – immer genau hinschauen und sich für die Testergebnisse entscheiden, die sich mit den Geräten beschäftigen, die für die eigenen Bedürfnisse überhaupt relevant sind.

11. Zubehör für den Wäschetrockner

Viel Zubehör gibt es für den Wäschetrockner nicht. Sollten Sie nicht über besonders viel Platz verfügen und müssen den Trockner womöglich auf der Waschmaschine platzieren, dann sollten Sie in eine Antivibrationsmatte investieren. Diese Matte wird zwischen die Geräte gelegt und schafft Sicherheit.

Trocknerbälle machen die Wäsche noch einmal kuscheliger und weicher, ganz ohne den Einsatz von Chemikalien. Die Trocknerbälle gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Sie werden direkt mit der Wäsche in die Trommel gegeben und haben zudem den Vorteil, dass sie die Trocknungszeit bisweilen um bis zu 25 Prozent verkürzen können, was sich positiv auf den Energieverbrauch auswirkt. Diese Bälle sind nahezu unendlich wiederverwendbar, denn sie halten sich perfekt und schonen nicht bloß die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

12. FAQ Wäschetrockner: Was Sie schon immer wissen wollten:

  • 12.1 Was ist der Unterschied zwischen Wärmepumpen- und Kondenstrockner?

    Der größte Unterschied stellt die Arbeitsweise der beiden Trocknertypen dar. Der Wärmepumpentrockner arbeitet mit einer Wärmepumpe. Kühle Außenluft wird durch die Pumpe erwärmt und die Wäsche wird getrocknet. Anschließend wird die Luft bzw. der entstandene Wasserdampf wieder durch die Pumpe zurückgeführt und kondensiert. Bei manche Wärmpumpentrocknern kondensiert das Wasser nicht, sondern muss durch einen Schlauch abgelassen werden.
    Ein Kondenstrockner leitet warme Luft ins Innere der Maschine. Die Wäsche wird getrocknet und das Wasser wird in einem Behälter gesammelt. Dieser Behälter muss regelmäßig entleert werden.
    Der Wärmepumpentrockner hat im Vergleich zum Kondenstrockner eine bessere Energieeffizienzklasse (bis zu A+++). Der Kondenstrockner hingegen ist in der Anschaffung meist günstiger.
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  • 12.2 Was darf in den Wäschetrockner?

    Der Wäschetrockner erleichtert den Alltag vieler Menschen, er kann allerdings auch tückisch sein, denn es darf längst nicht jedes Kleidungsstück hinein. Ob Kleidung in den Trockner kann, entnehmen Sie bestenfalls den Warnhinweisen, die in alle Kleidungsstücke eingearbeitet sind. Es gibt verschiedene Symbole, die hierüber Auskunft geben. Für den Wäschetrockner gibt es sogar ein ganz eigenes Symbol, das die Sortierung der Wäscheberge erleichtern sollte. Es handelt sich um ein Rechteck, in welchem sich ein Kreis befindet. In diesem Kreis ist ein Punkt vorhanden, wenn die Kleidung bei deutlich reduzierter Temperatur in den Trockner darf. Zwei Punkte sagen hingegen aus, dass normale Temperatur kein Problem darstellt. Sollte das Symbol durchgestrichen sein, muss die Kleidung draußen bleiben und kann höchstens auf der Wäscheleine trocknen. Spezielle Materialien dürfen unter keinen Umständen in den Trockner, da sie leicht entzündlich sind. Dazu gehören zum Beispiel diverse synthetische Stoffe. Bei reiner Wolle und Seide sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein, diese verfilzt leicht, verliert ihre Form und sieht dann nicht mehr schön aus. Bei Schulterpolstern kann es passieren, dass der Schaumstoff die Wärme nicht verträgt. Grundsätzlich sollten Sie Kleidung, bei der Sie sich nicht sicher sind, lieber auf der Leine aufhängen, dann kann auch nicht viel passieren.
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  • 12.3 Wo stelle ich einen Wäschetrockner hin?

    Einen Wäschetrockner kann man im Prinzip überall hinstellen. Man sollte darauf achten, dass im Raum genügend Frischluft vorhanden ist (Fenster öffnen, etc.). Um Platz zu sparen, kann man den Trockner auch über der Waschmaschine platzieren.
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Welche Hersteller sind mit ihren Produkten im Wäschetrockner-Vergleich auf Vergleich.org vertreten?

Im Wäschetrockner-Vergleich sind die unterschiedlichsten Hersteller vertreten, um einen möglichst breiten Überblick zu garantieren. Finden Sie hier Wäschetrockner von bekannten Marken wie Siemens, Bosch Hausgeräte, AEG, Samsung, Bosch, Miele, LG, Beko, Privileg, Bauknecht, Haier, Gorenje, Hoover. Mehr Informationen »

Wie teuer können die Wäschetrockner werden, die im Vergleich.org-Vergleich präsentiert werden?

Wenn Geld keine Rolle spielt, können Sie für hervorragende Wäschetrockner bis zu 1.519,00 Euro ausgeben. In unserem Vergleich präsentieren wir Ihnen neben solchen Qualitätsprodukten aber auch günstigere Alternativen ab 327,99 Euro. Mehr Informationen »

Welcher Wäschetrockner aus dem Vergleich.org-Vergleich vereint die meisten Kundenrezensionen unter sich?

Von den in unserem Vergleich vorgestellten Wäschetrockner-Modellen vereint der Beko-Trockner DC 7130 N die meisten Kundenrezensionen unter sich. Bisher haben sich 3551 Käufer dazu geäußert. Mehr Informationen »

Welchem Wäschetrockner aus dem Vergleich.org-Vergleich wurde von Kunden die beste Bewertung verliehen?

Kunden gefiel ganz besonders der AEG T9DE79685. Sie zeichneten den Wäschetrockner mit 4.8 von 5 Sternen aus. Mehr Informationen »

Hat sich ein Wäschetrockner aus dem Vergleich.org-Vergleich besonders hervorgetan und sich damit die Spitzennote "SEHR GUT" verdient?

Gleich 9 Wäschetrockner aus unserem Vergleich haben sich die Spitzennote "SEHR GUT" verdient. Unter den 22 vorgestellten Modellen haben sich diese 9 besonders positiv hervorgetan: Siemens WT47W5W0 iQ700, Bosch WTW875W0, AEG T8DE86685, AEG T9DE77685, AEG T9DE79685, Siemens WT47R440 iQ500, Samsung WW81T684AHH/S2, Bosch WTW87541 und Miele WTD 163 WCS WT1. Mehr Informationen »

Welche Wäschetrockner-Modelle berücksichtigt die Vergleich.org-Redaktion im Wäschetrockner-Vergleich?

Die Vergleich.org-Redaktion berücksichtigt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Herstellern und Modellen in der Kategorie „Wäschetrockner“. Wir präsentieren Ihnen 22 Wäschetrockner-Modelle von 13 verschiedenen Herstellern, darunter: Siemens WT47W5W0 iQ700, Bosch WTW875W0, AEG T8DE86685, AEG T9DE77685, AEG T9DE79685, Siemens WT47R440 iQ500, Samsung WW81T684AHH/S2, Bosch WTW87541, Miele WTD 163 WCS WT1, LG RT8DIH1Q, Beko DE8634RX0, Privileg PWCT M11 83 X DE, Bauknecht T Soft M11 82WK DE, Siemens WT43H002 iQ300, Siemens WT46G402 iQ500, Beko DS7512PA, Beko DS 7511 PA, Haier HD90-A636, Gorenje DE72, Beko-Trockner DC 7130 N, Gorenje DE8B Kondenstrockner und Hoover GHL C9DE-84. Mehr Informationen »

Nach welchen weiteren Produktkategorien suchten Kunden, die sich für Wäschetrockner interessieren, noch?

Kunden, die sich für die Wäschetrockner aus unserem Vergleich interessieren, suchten außerdem häufig nach „Waeschtrockner“, „Trockner“ und „Waschetrockner“. Mehr Informationen »

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Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Wäschetrockner Tests: