Das Wichtigste in Kürze
  • Wer sich schon einmal selbst dem Kaffeepulver-Test unterzogen hat weiß: Nicht jeder Pulverkaffee schmeckt gleich. Denn ausschlaggebend für das Aroma des Kaffees ist vor allem der Röstgrad. Es wird zwischen heller, mittlerer und dunkler Röstung unterschieden. Je stärker die Röstung, desto geringer ist der Säuregehalt und desto mehr Röstaromen treten hervor. Wichtig hierbei ist jedoch der langsame und schonende Röstvorgang der Kaffeebohne. Einige Hersteller erzeugen eine dunkle Röstung durch eine sehr hohe Rösttemperatur, wodurch Zeit und Kosten gespart werden sollen. Bei dieser Art der Röstung entstehen jedoch Bitterstoffe, die das Geschmackserlebnis einschränken. Die besten Kaffeepulver werden daher aus langsam gerösteten Kaffeebohnen hergestellt.
  • Es wird zwischen Mokka-Kaffeepulver und Kaffeepulver für Espresso unterschieden. Der Unterschied zwischen den beiden Sorten liegt ebenfalls in ihrem Röstgrad. Espressobohnen werden länger geröstet und weisen daher einen geringeren Säuregehalt auf.
  • Wenn Sie Kaffeepulver kaufen, dann achten Sie darauf, dass sich das Pulver auch für Ihre bevorzugte Kaffeezubereitung eignet. Hierbei ist vor allem der Mahlgrad – also wie grob oder fein das Kaffeepulver gemahlen ist – ausschlaggebend. Ein grober Mahlgrad eignet sich gut für die Zubereitung in einer Frenchpress, ein besonders feiner Mahlgrad hingegen für Siebträger. Der mittlere Mahlgrad bietet sich vor allem für die Zubereitung in Kaffeemaschinen und Handfiltern an, kann jedoch auch für viele andere Zubereitungsarten verwendet werden.

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