Wasserfilter Test 2016

Die 7 besten Wasserfilter im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBrita Marella Cool Wasserfilter OrchidPearlCo Wasserfilter AstraAqua Optima Minerva PlusBWT 815480Brita Elemaris CoolBrita Wasserfilter Marella XL blauPearlCo Wasserfilter Standard
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,4sehr gut
09/2016
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Bewertung1,5gut
09/2016
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Bewertung1,6gut
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Kundenwertung
899 Bewertungen
46 Bewertungen
35 Bewertungen
31 Bewertungen
241 Bewertungen
413 Bewertungen
82 Bewertungen
Volumen gefiltertes Wasser1,5 l1,5 l1,7 l1,4 l1,4 l2 l1,2 l
Fassungsvermögen2,4 l3 l2,5 l2,6 l2,4 l3,5 l2,4 l
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Filterergebnis
Anti-Rutsch-BodenNeinJaJaNeinJaNeinJa
spülmaschinenfestJaNeinJaJaJaJaJa
elektronischer TimerJaNeinNeinNeinNeinJaNein
inkl. FilterkartuschenJaJaJaJaJaJaJa
Filterwechsel-AnzeigeJaJaJaJaJaJaJa
Vorteile
  • Einfüllöffnung zum leichten Befüllen
  • einfacher Kartuschen-Wechsel
  • schmales Design (passt in Kühlschranktür)
  • Einfüllöffnung zum leichten Befüllen
  • einfacher Kartuschen-Wechsel
  • schmales Design (passt in Kühlschranktür)
  • inkl. 13 Kartuschen – Vorrat für mind. 1 Jahr
  • Einfüllöffnung zum leichten Befüllen
  • einfacher Kartuschen-Wechsel
  • Kartuschen günstig bei Nachkauf
  • leicht zu reinigen
  • schmales Design (passt in Kühlschranktür)
  • reichert Leitungswasser mit Magnesium an
  • einfacher Kartuschen-Wechsel
  • Kartuschen günstig bei Nachkauf
  • leicht zu reinigen
  • sehr gutes Filterergebnis
  • schmales Design (passt in Kühlschranktür)
  • einfache Handhabung
  • sehr große Füllmenge
  • Einfüllöffnung zum leichten Befüllen
  • einfacher Kartuschen-Wechsel
  • leicht zu reinigen
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  • einfacher Kartuschen-Wechsel
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4.5/5 aus 111 Bewertungen

Wasserfilter-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist zwar sehr gut, aber dennoch gibt es Gründe, wieso man sein Leitungswasser noch einmal vor dem Trinken filtern kann: ein hoher Härtegrad bzw. Kalkgehalt, Bleirohre im eigenen Haus, zur Zubereitung von Babynahrung oder aber, weil sich z.B. Medikamentenrückstände im Leitungswasser befinden können.
  • Es gibt unterschiedliche Technologien, die zum Filtern genutzt werden. Ionenaustauscher tauschen die Kalzium- und Magnesium-Ionen des Wassers, die den Kalk bilden, gegen Natrium-Ionen aus. Ein Filter, der auf Basis einer Umkehrosmose arbeitet, filtert das Wasser durch eine semipermeable Schicht, die die Schwebstoffe zurückhält. Ähnlich funktioniert ein Aktivkohlefilter, an dem sich die Schwebstoffe im Wasser anlagern.
  • Im Handel gibt es verschiedene Wasserfilter-Typen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Einsatzgebieten: z.B. Tischwasserfilter, Filter für Wasserhähne, Hauswasserfilter oder Reisefilter für das Ausland.

water splash wasserfilter test

Die gute Nachricht vorweg: In Deutschland ist die Trinkwasserqualität so gut, dass sich der Einsatz von Filtern zum Schutz der Gesundheit eigentlich erübrigt. Falls Sie Ihr Leitungswasser aber dennoch aus dem einen oder anderen Grund reinigen möchten bevor Sie es in die Wasserkaraffe füllen, stellen wir Ihnen in unserem Wasserfilter Vergleich 2016 die verschiedenen Technologien vor, die hierbei zum Einsatz kommen und geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten sollten, um den für Sie besten Wasserfilter zu finden.

Vordergründig werden wir uns mit Tischwasserfiltern auseinandersetzen, mit denen Sie Leitungswasser einfach und zuverlässig reinigen und anschließend in Form von Kaffee und Tee oder einfach nur pur genießen können. Solche Kannenfilter können den Geschmack von Wasser merklich verbessern und dienen als Wasserenthärter.

1. Der Kalkgehalt und die Wasserhärte

Einer der Gründe, warum viele Menschen einen Wasserfilter verwenden, ist der hohe Kalkgehalt, den das Leitungswasser in einigen Regionen Deutschlands hat. Wasser mit hohem Kalkgehalt nennt man hart. Viel Kalk ist zwar nicht ungesund, den Geschmack von Wasser ohne Kalk empfinden viele Menschen jedoch besser als den Geschmack von Wasser mit Kalk.

Vor allem Tee schmeckt mit weichem Wasser besser und wenn Sie weiches Wasser für Ihre Kaffeemaschine verwenden, wird auch der Kaffee aromatischer. Zudem bilden sich in Geräten, wie z.B. Wasserkocher und Kaffeemaschine, durch hartes Wasser schnell Kalkablagerungen.

Indem Sie einen Wasserenthärter bzw. einen Wasserfilter verwenden, verringern sich die Kalkablagerungen in Ihren Geräten oder sie treten gar nicht erst auf und Sie können sich Entkalkungen sparen. Beim Wäschewaschen benötigen Sie zudem weniger Waschmittel. Nicht zuletzt reagieren aber auch viele Zimmerpflanzen empfindlich auf kalkhaltiges Wasser.

Die Wasserhärte ergibt sich hauptsächlich durch die Anzahl der Kalzium- und Magnesiumionen, die im Wasser enthalten sind. Sie werden aus dem Boden gelöst, wenn Regenwasser auf die Erde fällt und langsam bis ins Grundwasser versickert.

Da der Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen in verschiedenen Gesteinsarten sehr unterschiedlich ist, gibt es auch in Bezug auf die Wasserhärte große regionale Unterschiede: Besonders hart ist das Wasser dort, wo der Boden aus Sandstein oder Kalkstein besteht, besonders weich ist es in Regionen mit Gesteinen wie Basalt, Granit oder Gneis. Ebenso weich ist Regenwasser, das beispielsweise in einer Regentonne aufgefangen wird.

In Deutschland wird Wasser anhand folgender Tabelle in die Härtegrade weich, mittel und hart unterteilt:

Härtegrad Calciumcarbonat pro Liter ° dH (Grad deutscher Härte)

weich

weniger als 1,5 mmol/l

weniger als 8,4

mittel

1,5 bis 2,5 mmol/l

8,4 bis 14

hart

mehr als 2,5 mmol/l

mehr als 14

Falls Sie nicht wissen, wie hart oder weich das Leitungswasser in Ihrer Region ist und ob ein Wasserenthärter überhaupt sinnvoll ist, fragen Sie am besten bei Ihrem Trinkwasserversorger nach – in der Regel die örtlichen Stadtwerke – oder werfen Sie einen Blick auf deren Internetseite.

Informationen über die Qualität des Trinkwassers in Deutschland bieten die Berichte des Bundesministeriums für Gesundheit, das in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt das Trinkwasser untersucht und die Ergebnisse in regelmäßigen Abständen veröffentlicht.

Hinweis: Andere Bewohner Ihrer Stadt nach dem Härtegrad des Wassers zu fragen, ist nicht immer hilfreich, denn er kann in größeren Städten, in denen das Trinkwasser an mehreren Stellen eingespeist wird, unterschiedlich sein.

2. Im Wasser enthaltene Substanzen

Ein Wasserfilter von Stelton.

Eine Wasserfilterkanne der Marke Stelton, mit der man Leitungswasser reinigen kann.

Ein weiterer Grund, der den Einsatz von Wasserfiltern nötig macht, ist das Vorkommen gesundheitsschädlicher Stoffe. Vor allem Medikamente, die ohne Rücksicht auf Konsequenzen in der Toilette entsorgt werden, sind inzwischen zu einem Problem geworden, wie der Bayerische Rundfunk im August 2014 berichtete.

Daneben gibt es andere Substanzen, die nicht in das Trinkwasser gehören, darunter Pestizide, Schwermetalle und viele mehr. Ein weiteres Problem, das in sehr alten Gebäuden auftreten kann, sind Blei- oder Kupferrohre, die früher für Wasserleitungen genutzt wurden. Sie geben giftiges Blei bzw. Kupfer an das Leitungswasser ab.

Die städtischen Wasserwerke untersuchen das Leitungswasser auf zahlreiche Schadstoffe und reinigen es mit Hilfe von Techniken wie der Ultrafiltration. Deshalb können Sie ohne Bedenken Leitungswasser trinken.

Aber: Die Wasserversorger bürgen nur für die Trinkwasserqualität bis zu Ihrem Hausanschluss. Für Ihre Hauswasseranlage, einen eventuell notwendigen Rückspülfilter und die Instandhaltung Ihrer Leitungen sind Sie selbst bzw. Ihr Vermieter verantwortlich.

Denken Sie deshalb an die Wartung des Hauswasserfilters, soweit ein solcher Filter in Ihrem Haus vorhanden ist. Ein Hauswasserfilter verhindert, dass größere Partikel wie Sand oder Rostteilchen von den öffentlichen Leitungen in Ihre Wasserleitungen gespült werden. Gute Gründe also, sich einen eigenen Wasserfilter Testsieger für den Privathaushalt zu suchen.

3. Wasserfilter: Unterschiedliche Filtrationstechnologien

Um Kalk und andere unerwünschte Substanzen aus dem Leitungswasser zu entfernen und so die Wasserqualität zu verbessern, nutzen Hersteller von Wasserfiltern vor allem folgende Filtrationstechnologien:

  • Ionentauscher
  • Umkehrosmose und
  • Aktivkohlefilter

Diese drei Filtertechniken möchten wir Ihnen in unserem Wasserfilter Test etwas genauer vorstellen, damit Sie beim Kauf wissen, auf was es bei einem Wasserfilter ankommt.

3.1. Ionentauscher

Der Astra - ein Wasserfilter von PearlCo.

Der Astra – ein Wasserfilter von PearlCo – hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern.

Ionentauscher, die als Wasserenthärter genutzt werden, entziehen dem Wasser Kalzium- und Magnesium-Ionen, also den enthaltenen Kalk, und ersetzen ihn durch Natrium-Ionen. Diese Technik kommt auch in Geschirrspülern zum Einsatz, wo ein Ionentauscher verhindert, dass sich zu viele Kalkablagerungen in der Maschine bilden.

Aus diesem Grund müssen Sie regelmäßig Salz in die Spülmaschine geben, denn chemisch betrachtet handelt es sich bei Salz um Natriumchlorid.

Ein Ionentauscher als Trinkwasserfilter bietet zwar ebenfalls den Vorteil, dass der Kalkgehalt verringert wird, aus gesundheitlicher Sicht ist es jedoch nicht zu empfehlen, sämtliches Kalzium und Magnesium aus dem Trinkwasser zu filtern. Beide Mineralien sind wichtig für den Körper und auch Bestandteil vieler Lebensmittel.

3.2. Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird das Wasser, das gefiltert werden soll, durch eine Membran gepresst. Hierbei handelt es sich um eine semipermeable Schicht. Diese ist nur von einer Seite durchlässig, sodass das gefilterte Wasser nicht zurückfließen kann.

Die Membran wirkt wie ein Sieb und hält alle größeren Partikel zurück. Auf diese Weise lassen sich Schwermetalle und andere unerwünschte Substanzen wie Nitrate und Phosphate aus dem Wasser entfernen. Allerdings werden bei der Umkehrosmose auch Spurenelemente und Mineralien aus dem Wasser gefiltert, die für den menschlichen Organismus wertvoll sind.

Ein weiterer Nachteil von Trinkwasserfiltern, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeiten, ist die Tatsache, dass sie eine Pumpe benötigen und daher Strom verbrauchen. Mehr zur Funktionsweise der Umkehrosmose erfahren Sie im folgenden Video:

3.3. Aktivkohle

Aktivkohlefilter werden in vielen Bereichen der Industrie, in zahlreichen Produkten wie beispielsweise Klimaanlagen und Katalysatoren und auch bei der Reinigung von Abwasser genutzt. Die darin enthaltene Aktivkohle besteht aus Kohlenstoff und kann aus vielerlei Grundmaterialien hergestellt werden. Sie ist sehr porös und hat dadurch eine relativ große Oberfläche, auf der sich unerwünschte Substanzen ablagern.

Außerdem kann Aktivkohle unangenehme Gerüche und Geschmäcker binden. Aus diesem Grund gibt es beispielsweise auch Einlegesohlen für Schuhe mit einer Füllung aus Aktivkohle zur Bekämpfung von Fußgeruch. Bei der Verwendung in Wasserfiltern nimmt Aktivkohle zudem Chlor und Bakterien aus dem Wasser auf.

Aktivkohle hat allerdings den Nachteil, dass sie naturgemäß feucht wird, wenn sie zum Filtern von Wasser verwendet wird. Gelangen auf diese feuchte Oberfläche Keime, können sie sich dort leicht vermehren und werden beim nächsten Filtern an das Wasser abgegeben. Dass dieses Problem nicht selten auftritt, hat das Verbrauchermagazin Markt in einem Wasserfilter Test aufgedeckt.

An dieser Stelle haben wir Ihnen noch einmal die Vor- und Nachteile von Wasserfiltern zusammengefasst:

  • verbessern den Geschmack von Wasser, Tee und Kaffee
  • filtern gesundheitsschädliche Stoffe
  • Mineralstoffe (z.B. Magnesium) werden gefiltert, obwohl sie wichtig für den Körper sind
  • nicht alle Filtersysteme sind gleich gut

4. Wasserfilter-Arten: Filter für den Wasserhahn, Tisch-, Hauswasser- und Reisefilter

Neben den verschiedenen Technologien haben Sie bei einem Wasserfilter Vergleich die Wahl zwischen einer Filterkanne, in der Sie eine kleine Wassermenge reinigen, einem Filter, der an den Wasserhahn oder auch an die komplette Hauswasseranlage angeschlossen wird und einem Reise- oder Outdoor-Filter, der vor allem im Urlaub, beim Camping oder bei Expeditionen in andere Länder zum Einsatz kommt. Wer am liebsten die ganze Wasseranlage im Haus filtern möchte, der benötigt eine Wasserenthärtungsanlage.

Tipps für den Tischwasserfilter-Kauf:
  • Es gibt auch Wasserfilter für die Kühlschranktür im Handel.
  • Nicht alle Tischwasserfilter sind spülmaschinenfest. Wenn Ihnen die bequeme Reinigung im Geschirrspüler wichtig ist, sollten Sie auch auf dieses Kriterium achten.

4.1. Tischwasserfilter

Kleine Tischwasserfilter oder Filterkannen dienen vor allem als Wasserenthärter und werden häufig dazu benutzt, den Geschmack von Kaffee oder Tee zu verbessern. Auch Kalkablagerungen in Kaffeemaschinen und Wasserkochern lassen sich mit diesen Geräten verringern, sodass Sie diese weniger oft entkalken müssen. Ganz vermeiden lässt sich diese Arbeit aber auch mit dem besten Wasserfilter nicht.

Tischwasserfilter befüllen Sie ganz einfach mit Leitungswasser. Sie haben meist ein Volumen von 2 bis 3 Litern und fassen etwa 1,5 Liter gefiltertes Wasser. Wasserfilter der Kategorie Tischwasserfilter besitzen in der Regel eine Kartusche, die Kalk, Chlor sowie Rückstände aus den Wasserleitungen und dem Wasser filtert und das Leitungswasser von Gerüchen und Geschmäckern befreit.

Diese Filterkartuschen müssen regelmäßig gewechselt werden, damit sie ihren Zweck erfüllen können. Idealerweise besitzt ein Kannenfilter eine Filterwechsel-Anzeige, die Sie informiert, wenn die Filterpatrone getauscht werden muss.

Hinweis: Bedenken Sie beim Kauf eines Wasserfilters mit Kartusche, dass laufende Kosten auf Sie zukommen werden. Die Firma Brita etwa bietet für ihre Wasserfilter einen Kartuschen-Service und beliefert ihre Kunden zweimal jährlich mit sechs Maxtra-Kartuschen, die rund 35 Euro kosten.

Den Tischwasserfiltern recht ähnlich, aber sehr viel größer sind Trinkwasserspender wie der Optimax von Brita, welcher sich auch für die Aufstellung in einem Geschäft oder Büro eignet. Er hat ein Fassungsvermögen von 8,5 Liter und liefert Ihnen 5,3 Liter gefiltertes Wasser.

Wenn Sie sich das ständige Auffüllen des Wasserspenders ersparen möchten, finden Sie im Handel auch Modelle, die direkt an eine Wasserleitung angeschlossen werden. Hierzu gehören beispielsweise die Brita Wasserfilter der Reihe Ionox.

Closeup on housewife pouring water into glass from water filter pitcher

4.2. Wasserhähne mit Filter

Einen Wasserhahn mit integriertem Trinkwasserfilter können Sie direkt an die Wasserleitung in der Küche anschließen. Hierfür eignen sich spezielle Armaturen (z.B. das Modell WD 3010 von Brita), die durch einen Filter den Gehalt an Kalk, Chlor und eventuell enthaltenen Metallen wie Kupfer und Blei im Wasser reduzieren.

Außerdem neutralisiert der Filter geschmacks- und geruchsstörende Substanzen. Eine Armatur mit Filter hat den Vorteil, dass Sie das Wasser nicht erst in eine Kanne umfüllen müssen. Wenn Sie solch eine Armatur kaufen möchten, sollten Sie aber darauf achten, dass Sie weiterhin auch ungefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn entnehmen können. Gefiltertes Wasser wäre zum Putzen und Wischen zu schade. Unter den Wasserfilter-Armaturen finden Sie auch Modelle, die das Wasser gleichzeitig kühlen können.

4.3. Reisefilter oder Outdoor-Filter

Reisewasserfilter

Der Reisefilter Mikro-Max zum Anschluss an einen Wasserhahn.

Ein Reisefilter ist für den Urlaub in einem Land mit weniger hohen Standards in Bezug auf die Trinkwasserqualität durchaus sinnvoll. Dort können selbst weniger gefährliche Krankheitskeime im Wasser schnell zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.

Reisefilter-Modelle gibt es in zwei Varianten:

  • Modelle mit Adapter werden direkt auf einen Wasserhahn aufgeschraubt und können ebenso leicht wieder entfernt werden. Für einige dieser Filter, die mit einer Aktivkohle-Patrone ausgestattet sind (z.B. das Modell Go Travel der Firma Carbonit), gibt es zusätzlich Spezialadapter für das Ausland.
  • Reisefilter mit einer integrierten Pumpe benötigen keinen Strom, denn bei ihnen wird der Stößel von Hand auf und nieder gedrückt. Dadurch wird das zu reinigende Wasser durch einen Keramikfilter gepresst, der Bakterien und andere Krankheitserreger aus dem Wasser filtert. Viren lassen sich auf diese Weise jedoch nicht vollständig aus dem Wasser entfernen, denn sie sind sehr klein und werden nur vom Filter zurückgehalten, wenn sie an anderen Schwebstoffen haften. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass keine Viren in Ihrem Trinkwasser sind, sollten Sie zusätzlich Wasseraufbereitungstabletten verwenden.

5. Kaufberatung für Wasserfilter: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

5.1. Filter-Geschwindigkeit & -leistung

Die Filtergeschwindigkeit spielt nur eine untergeordnete Rolle, doch ist es sicherlich für jeden Nutzer angenehmer, nicht ewig darauf warten zu müssen, bis der Wasserfilter das Leitungswasser gefiltert hat. Durchschnittlich dauert der Filtervorgang bei den meisten Geräten zwischen 1 und 2 Minuten pro Liter.

Zur Filterleistung: Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat Tischwasserfilter in der Ausgabe 5/2015 getestet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Großteil der Wasserfilter in der Lage sind, Schadstoffe (z.B. Blei, Kupfer, Chlor) aus dem Leitungswasser herauszufiltern. Einige Wasserfilterkannen verfügen sogar über einen Mikrofilter, der auch Bakterien entfernen kann; etwa Wasserfilter des Herstellers Cleansui.

Wichtig: Leben Sie in einem älteren Haus mit Bleirohren, achten Sie darauf, einen Wasserfilter zu kaufen, der gute Leistungen beim Herausfiltern von Schadstoffen erzielt, um Ihre Gesundheit zu schützen.

5.2. Kannensystem: Wassertank und Ausstattung>

Wie Sie unserem Wasserfilter Test sicherlich entnehmen konnten, sind die meisten Wasserfilterkannen in der Lage, zwischen 1,4 und 2 Liter Wasservolumen fassen und haben ein Gesamtvolumen von 2 bis 3 Litern. Fast alle Tischwasserfilter bestehen aus Kunststoff und können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden (z.B. Modelle von Brita, BWT, PearlCo oder Stelton).

Einige Anzeigen und Funktionen, die an Wasserfiltern vorkommen und das Handling vereinfachen können:

  • Filterwechsel-Anzeige
  • elektronischer Timer
  • Mikrofilter
  • Möglichkeit zum Einstellen des Datums
  • zusätzliche Anreicherung des Trinkwassers mit Magnesium

5.3. Filterkartusche: Herzstück des Wasserfilters

Tischwasserfilter besitzen eine Filterpatrone mit Aktivkohle (meistens) zur Reinigung des Wassers. Kalk, Chlor und auch Rückstände aus Wasserleitungen werden aus dem Leitungswasser herausgefiltert.

Die Kartusche sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Hilfreich ist hier eine Filterwechsel-Anzeige an der Kanne, die Sie informiert, wann es Zeit für einen Wechsel ist (mehr dazu siehe Absatz 7.4. unseres Wasserfilter-Ratgebers).

6. Wichtige Hersteller von Wasserfiltern

Inzwischen gibt es viele Hersteller von Wasserfiltern. Auf einige Firmen sind wir bei unserem Wasserfilter Test jedoch besonders häufig gestoßen.

6.1. BWT – Anreicherung des Trinkwassers mit Magnesium

BWT ist die Abkürzung für Best Water Technology. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und produziert u.a. kleine Kannenfilter für die Küche, aber auch Hauswasserfilter.

Für die Tischwasserfilter verwendet das Unternehmen Kartuschen, die das Wasser mit Hilfe eines Vorfilters, weiterer Siebe, Aktivkohle und eines Ionentauschers filtern. Zur Verbesserung des Geschmacks wird Magnesium hinzugefügt. Mit einer Kartusche lassen sich 120 Liter Trinkwasser filtern. Die Kartuschen sind auch in einer wiederbefüllbaren Variante erhältlich.

6.2. Brita – die Erfindung des Tischwasserfilters

Die Firma Brita gehört zu den ältesten Unternehmen in dieser Branche. Das Unternehmen wurde 1966 von Heinz Hankammer, der den Tischwasserfilter erfand und zum Patent anmeldete. Ab 1979 stattete er seine Wasserfilter mit austauschbaren Kartuschen aus, die inzwischen recycelt werden, um die Umwelt zu schonen. Brita produziert auch Filter für Wasserhähne.

Die von Brita entwickelten Maxtra-Kartuschen statten einige Filterkannen aus. Sie filtern Kalk, Chlor und andere geschmacksstörende Substanzen sowie Metalle wie Kupfer und Blei aus dem Wasser. Eine Kartusche sollten Sie nach spätestens vier Wochen austauschen. Sie kann maximal 100 Liter mittleres bis hartes Wasser filtern.

6.3. Carbonit – Wasserfilter mit Armaturen kombiniert

Der Brita One Tap 2291 - ein Filter für den Wasserhahn.

Der Brita One Tap 2291 – ein Filter für den Wasserhahn.

Die Firma Carbonit produziert Wasserfilter mit Kartuschen, die unterhalb der Spüle montiert werden. Bei ihnen kommt das gefilterte Wasser direkt aus dem Wasserhahn. Die Wasserfilter werden mit speziellen Armaturen kombiniert, aus denen wahlweise gefiltertes oder ungefiltertes Wasser fließt.

Einige Filter sind mit Aktivkohle in einem NFP-Filter bestückt, der unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe, Bakterien, Schwermetalle, Pestizide sowie Rückstände von Medikamenten beseitigt.

Beachten Sie, dass der NFP-Filter alle sechs Monate ausgewechselt werden muss und dass Sie diesen nur für Kaltwasser, nicht jedoch für den Warmwasser-Anschluss verwenden können.

6.4. PearlCo – verschiedene Kartuschen

Die Firma PearlCo produziert Tischwasserfilter in unterschiedlichen Größen und Farben. Einige dieser Wasserfilter werden mit Classic-, andere mit Unimax-Kartuschen bestückt. Unimax-Patronen müssen weniger häufig getauscht werden. Sie passen auch in Wasserfilter anderer Hersteller (z.B. Brita oder Tischwasserfilter von Aldi).

PearlCo-Patronen filtern Schwermetalle, geschmacksstörende Stoffe und Kalk aus dem Wasser. Der Hersteller verzichtet bei sämtlichen Kunststoffteilen auf Bisphenol A, kurz BPA, das wegen seiner gesundheitsschädigenden Wirkung in Babyfläschchen bereits verboten ist.

6.5. Melitta – Filter für Kaffeevollautomaten

Die Firma Melitta ist für ihre Produkte rund um Kaffee bekannt und stellt neben Kaffee und Filtertüten auch Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten her. Die Gründerin Melitta Bentz erfand den Kaffeefilter und das Filterpapier, mit dem sich der Kaffeesatz in der Tasse verhindern ließ.

Für Melitta-Kaffeevollautomaten sind Wasserfilter erhältlich, die im Wassertank des Geräts platziert werden, um die Wasserqualität zu verbessern. Eine solche Filterpatrone muss gewechselt werden, wenn die entsprechende Lampe am Gerät aufleuchtet oder wenn seit dem letzten Austausch zwei Monate vergangen sind.

7. Fragen und Antworten rund um Wasserfilter

7.1. Dort, wo ich wohne, hat das Wasser einen sehr hohen Härtegrad – lohnt sich die Anschaffung eines Wasserfilters?

Trinkwasser

Schlechte Gerüche und Geschmäcker können durch die Aktivkohle im Wasserfilter entfernt werden, sodass Kaffee und Tee besser schmecken.

Der Härtegrad des Trinkwassers kann je nach Region in Deutschland unterschiedlich sein. Es gibt Gegenden mit besonders hartem Wasser mit einem Trinkwasserhärte-Wert von über 12 °dH: einige Regionen in Thüringen, Großraum Würzburg und in Teilen Sachsens.

Je härter das Trinkwasser ist, desto höher ist auch der Wartungsaufwand hauseigener Geräte, da diese mit dem harten Wasser arbeiten und schnell verkalken. So muss man von Zeit zu Zeit z.B. Wasserkocher, Waschmaschine oder Kaffeemaschine entkalken. Auf diese Weise kommt es auch zu einem höheren Verbrauch an Reinigungs- und Waschmitteln.

Hartes Wasser hat nicht nur negative Auswirkungen auf Haushaltsgeräte, sondern auch auf den Geschmack und den Geruch von Getränken, die mit Trinkwasser zubereitet werden. Kaffee und Tee bspw. schmecken mit stark kalkhaltigem Wasser nicht so gut. Durch die Nutzung eines Wasserfilters kann sich der Geschmack deutlich verbessern, da Aktivkohlefilter Geschmäcker und Gerüche aus Trinkwasser filtern können.

7.2. Wo kann ich Wasserfilter günstig kaufen?

Es gibt die Möglichkeit, Wasserfilter günstig zu kaufen. Discounter (z.B. Aldi, Lidl, Netto oder Penny) bieten von Zeit zu Zeit Wasserfilter an, aber auch im Internet (bspw. bei Amazon) können Sie günstige Modelle erwerben.

Tipp! Achten Sie beim Kauf eines Wasserfilters auch auf die Anzahl der Kartuschen, die im Lieferumfang enthalten sind. Die Hersteller bieten oft Pakete, die aus einem Wasserfilter und Kartuschen für ein halbes oder ganzes Jahr bestehen. Diese Pakete sind oft günstiger als der Einzelkauf.

Wenn Sie nicht nur Wert auf sauberes Wasser legen, sondern auch gerne Sprudelwasser trinken, finden Sie in unseren Wassersprudler- und Soda-Stream-Vergleichen wichtige Informationen dazu.

7.3. Kann ich einen Wasserfilter auch selbst bauen?

Es ist möglich, einen Wasserfilter selbst zu bauen. Dazu gibt es diverse Anleitungen im Internet. Allerdings sollten Sie im Auge behalten, dass die Filterleistung bei einem selbst gebauten Wasserfilter u.U. nicht so gut ist, wie bei gekauften Filtern.

Um einen Wasserfilter für 1 bis 2 Personen zu bauen, benötigen Sie:

  • eine Plastikflasche (2 Liter)
  • ein weiteres großes Gefäß
  • groben Kies
  • feinen Kies
  • Sand
  • Watte oder Stoff
  • Holzkohle

Wie funktioniert der Wasserfilter? Das Wasser, welches Sie filtern möchten, fließt durch unterschiedliche Filterschichten; der Schmutz wird in diesen Schichten zurückgehalten. Durch die Holzkohle werden chemische Verunreinigungen, negative Gerüche und Geschmäcker sowie viele Krankheitserreger herausgefiltert. In der GEO-Community finden Sie eine umfassende Anleitung, wie Sie Ihren eigenen Wasserfilter haben können.

7.4. Wie lange darf man Filterkartuschen für Wasserfilter verwenden?

Bitte richten Sie sich hier nach den Angaben der jeweiligen Wasserfilter-Hersteller. Meistens ist eine Nutzungsdauer von rund vier Wochen vorgesehen.

Achtung! Was die Nutzungsdauer angeht, geht es nicht darum, wie viel Wasser Sie mit der Kartusche gefiltert haben, sondern wie lange die Filterpatrone im Einsatz ist. Dabei ist es egal, ob Sie 10 oder 100 Liter Wasser gefiltert haben, nach etwa vier Wochen sollte die Kartusche gewechselt werden.

Selbst wenn Sie also nur wenig Wasser filtern, sollte die Kartusche nach rund einem Monat getauscht werden, um das Entstehen von Keimen zu verhindern. Man sagt, die Filterleistung eines Aktivkohlefilters beträgt rund 100 bis 180 Liter Trinkwasser.

 

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Die beste Pfeffermühle hat ein stabiles, langlebiges Mahlwerk - ein Edelstahlmahlwerk oder Keramikmahlwerk ist empfehlenswert. Möchten Sie nur …

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Küchenhelfer Pizzastein Test

Pizzasteine oder auch Brotbacksteine funktionieren wie ein Steinofen: Sie speichern Wärme und backen mit einfachen Rezepten die beste Pizza zu Hause …

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Küchenhelfer Pommesschneider Test

Für große Pommes Frites mit einem weichen Kern und einer krossen Kruste empfehlen wir einen Pommesschneider mit einem grobmaschigen Gitter-Aufsatz. …

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Küchenhelfer Salatschleuder Test

Es gibt unterschiedliche Typen von Salatschleudern - solche mit Seilzug und solche mit Kurbel. Beide eignen sich gleichermaßen, um den Salat zur …

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Küchenhelfer Schleifstein Test

Der Schleifstein ist ein Messerschärfer, Scherenschleifer und Klingenrichter. Er biegt nicht nur den Grat der Klinge zurecht, wie der Wetzstahl, …

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Küchenhelfer Schneidebrett Test

Das Schneidebrett ist ein relativ unkompliziertes Küchenutensil, was wenig Platz verbraucht und Ihre Möbel vor Einschnitten schützt. Außerdem ist …

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Küchenhelfer Servierwagen Test

Der Servierwagen ist schickes Retro-Möbel und praktischer Haushaltshelfer in einem. Ob als rollbares Küchenregal oder Hausbar auf Rädern – auf …

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Küchenhelfer Spätzlepresse Test

Mit einer Spätzlepresse lassen sich Spätzle originalgetreu und traditionell zubereiten. Auch für das Pürieren von gekochten Kartoffeln für …

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Küchenhelfer Spargelschäler Test

Spargel kann mit jedem handelsüblichen Sparschäler geschält werden. Mit speziellen Spargelschälern gelingt die lästige und langwierige Arbeit …

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Küchenhelfer Spiralschneider Test

Spiralschneider sind Küchengeräte, mit denen Sie rohes Obst oder Gemüse in geringelte Streifen schneiden können…

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Küchenhelfer Wetzstahl Test

Ein Wetzstahl wird dazu benutzt, scharfe Messer und deren Klingen langfristig scharf zu halten. Dafür müssen die Messer regelmäßig mit einem …

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Küchenhelfer Zerkleinerer Test

Ein Zerkleinerer schneidet Obst, Gemüse, Fleisch, Nüsse oder sogar Eis mithilfe von zwei oder vier rotierenden Klingen…

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Küchenhelfer Zwiebelschneider Test

Ein Zwiebelschneider ermöglicht es, Zwiebeln zuverlässig und schnell in kleine Würfel zu hacken. Ein positiver Nebeneffekt: die meisten Modelle …

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