Das Wichtigste in Kürze
  • Grauburgunder werden laut Tests im Internet in den meisten Fällen entweder mit einem Drehverschluss oder mit einem Korken versiegelt. Korken bestehen typischerweise aus Naturkork oder Kunststoff. Vor allem Naturkorken können dabei einen unangenehmen Geschmack an den Grauen Burgunder abgeben, auch wenn das nur sehr selten vorkommt. Drehverschlüsse sind hingegen vollkommen geschmacksneutral.

1. Wie schmeckt ein Grauburgunder?

Ein Grauburgunder ist ein Wein, der üblicherweise trocken – in seltenen Fällen auch halbtrocken – ausfällt. Dabei ist er leicht säurebetont und wartet mit Aromen von heimischen Früchten wie Birnen und Äpfeln, aber auch mit Noten von Zitrusfrüchten und Ananas auf.

Die besten Grauburgunder überraschen außerdem mit Anklängen von Mandeln, Trockenobst und frischer Butter. Einige trockene Grauburgunder weisen darüber hinaus vegetative Nuancen auf, die an grüne Paprikaschoten erinnern. Im Glas erscheint der Weißwein blassgelb bis bernsteinfarben.

Am besten passt Grauburgunder zu leichten Fischgerichten, Meeresfrüchten und Pasta. Doch auch zu Käse, Lamm, Jungwild und süßen Desserts kann er sehr gut genossen werden.

Sind Sie auf der Suche nach weiteren Weißweinen, die Sie Gästen servieren oder sich zum Essen schmecken lassen können, helfen Ihnen möglicherweise folgende unserer Ratgeber weiter:

2. Weshalb sollten Sie die Art der Abfüllung eines Grauburgunders einem Test unterziehen?

Möchten Sie einen Grauburgunder kaufen, können Sie zwischen Einzelflaschen und ganzen Weinkartons wählen, in denen sich meist drei bis sechs Flaschen befinden. Dabei bietet es sich selbstredend an, zunächst Einzelflaschenabfüllungen zu wählen, wenn Sie neue Grauburgunder einem Vergleich unterziehen möchten.

Haben Sie hingegen einen für Sie perfekten Grauburgunder, etwa von Pfaffmann, Markus Schneider oder Nehrbaß, ausgemacht, kann sich die Anschaffung im Set lohnen.

Doch nicht nur die Art der Flaschen, sondern auch deren Verschluss sollten Sie beachten. Während Kunststoffkorken und Drehverschlüsse diversen Grauburgunder-Tests im Internet zufolge vollkommen geschmacksneutral sind, können Naturkorken von einem bestimmten Pilz befallen werden, der wiederum dafür sorgt, dass der Wein einen charakteristisch korkigen Geschmack erhält.

Achtung: Die sogenannten Korkschmecker sind jedoch eher selten, können aber ärgerlich sein, wenn eine ganze Flasche eines hochwertigen Weins vernichtet werden muss.

Zwar erlaubt der Naturkorken dem Wein, auch nach der Abfüllung seine Aromen zu entfalten. Insbesondere dann, wenn der Korken beim Öffnen kaputtgeht oder sich ungünstig verformt, kann ein Wiederverschließen der Flasche jedoch erschwert werden.

Mit einem Drehverschluss ist auch das besonders unproblematisch möglich. Darüber hinaus werden die bereits bedrohten Korkeichenbestände geschont, weshalb auch immer mehr Weinbauern zu Schraubverschlüssen greifen. Auch viele Graue Burgunder, beispielsweise von Maybach, Erben oder 1112, werden mit Drehverschluss angeboten.

3. Worin unterscheiden sich Weißburgunder und Grauburgunder?

Die Trauben des Grauburgunders sind von einer rötlichen Schale umgeben, wohingegen Weißburgundertrauben von einer hellen Hülle bedeckt sind. Farblich fallen Graue Burgunder oft etwas intensiver aus als ihre weißen Pendants und ihre Geschmacksnoten sind etwas süßer und nussiger.

Wo Grauburgunder von Markus Schneider, der Weinbiet Manufaktur oder III Freunde durch Anklänge von Mandeln, Honig, Butter und reifen Früchten überzeugen, sind Weißburgunder etwas zurückhaltender sowie insgesamt etwas milder und eleganter im Geschmack. Grauer Burgunder ist hingegen die richtige Wahl, wenn Sie etwas mehr geschmackliche Komplexität suchen.

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