Bräter Test 2016

Die 7 besten Bräter im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellWMF Spezial ExtrabräterRömertopf Bräter KlassikerElo RechteckbräterWMF Vitalis Aroma DampfgarerRömertopf „Thermo Swing“Karcher Aluguss-Bräter 2in1Römertopf 2 Bräter Klassiker
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,3sehr gut
07/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Kundenwertung
157 Bewertungen
46 Bewertungen
234 Bewertungen
165 Bewertungen
47 Bewertungen
267 Bewertungen
9 Bewertungen
MaterialEdelstahlTonAlugussEdelstahlTonAlugussTon
backofenfest
mit Deckel

bis 250 Grad

bis 220 Grad

bis 180 Grad

bis 180 Grad

bis 290 Grad

bis 260 Grad

bis 220 Grad
Länge x Breite38 x 28 cm35 x 23 cm40 x 25 cm27 x 28 cm34,5 x 21 cm35 x 25 cm35 x 23 cm
Gewicht4,2 kg3 kg3,2 kg6 kg4,1 kg3,7 kg4 kg
Fassungsvermögen8.5 l3 l8 l6.5 l5 l8.7 l2.5 l
spülmaschinengeeignetJaJaJaJaJaJaJa
induktionsgeeignetJaNeinNeinJaNeinNeinNein
Ausstattunginklusive WMF Bratenthermometer Skala, Deckel als Bräter benutzbarBratsteg, Material verhindert Austrocknung des Bratguts, inkl. KochbroschüreAntihaftbeschichtungintegriertes Thermometer, Aroma DampfgarerMikrowellengeeignet, Material verhindert Austrocknung des BratgutsDeckel kann als Pfanne verwendet werden, 1 Paar rote Backofenhandschuhe gratisporöser Innenraum verhindert Austrocknen des Bratguts, komfortable Handhabung durch Griffe
Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • gute Ergebnisse auf Induktion
  • gleichmäßige Hitzeverteilung
  • Deckel funktioniert als Servierplatte
  • sehr robust
  • kein Verdampfen
  • mit schönen Verzierungen
  • glasiert, verhindert anbrennen
  • für große Mengen gut geeignet
  • inkl. Topfhandschuhe
  • einfache Handhabung
  • schlichtes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfache Handhabung
  • einfache Handhabung
  • hochwertige Verarbeitung
  • gute Beschichtung
  • gleichmäßige Hitzeverteilung
  • sehr robust
  • Küchenklassiker
  • Unterseite glasiert
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Bräter-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bräter werden immer dann in Küchen eingesetzt, wenn es darum geht Fleisch besonders zart und saftig zuzubereiten. Charakteristisch sind die beiden Henkel an der Seite des Bräters. Sie werden sowohl in Profiküchen als auch in Privathaushalten verwendet.
  • Es gibt Bräter aus verschiedenen Materialien: Edelstahlbräter eignen sich für Einsteiger, für Keramik braucht man schon ein wenig Erfahrung und gusseiserne Modelle eignen sich für Profis.
  • Bekannte Gerichte aus dem Bräter sind der klassische Gänsebraten, Rouladen, Kohlrouladen und leckerer Roastbeef-Braten.

Keramikbräter
Keramik oder Aluguss – Bräter sind je nach Material mit spezifischen Eigenschaften ausgestattet. So bleiben am Keramik Bräter keinerlei Essensreste haften. Auf diese Weise sorgt das Material eines Bräters zuverlässig für ein optimales Bratergebnis. Zu den beliebtesten Brätern zählen eindeutig die gusseisernen Modelle, denn diese garantieren eine schonendere Zubereitung. Die gesamte Hitze eines gusseisernen Bräters sammelt sich an dessen Boden. Tonbräter können mit der schonenden Zubereitung der Gusseisen Bräter mithalten, denn sie nehmen die überschüssige Flüssigkeit auf und geben diese wieder an das Fleisch ab. Verwenden Sie den Bräter sachgemäß, erhalten Sie ein saftiges Stück Fleisch, das keines seiner Mineralstoffe und Vitamine verloren hat. Zu den erfolgreichen Markenherstellern im Bräter Test 2016 gehören: WMF, Creuset, Silit, Fissler und Krüger.

1. Kochen, Braten, Garen und Dämpfen: Bräter und Kochtopf in der Gegenüberstellung

Profi-Köche wie Stephan Henze haben ihre eigenen preisgekrönten Topfkollektionen entwickelt, um persönlichen Vorstellungen umzusetzen, wie spezifische U-förmige Stützgriffe und eine Mulde, in der sich überflüssiges Kondenswasser sammelt. Der Profi empfiehlt im Rahmen einer allgemeinen Grundausstattung einen fünf-Liter-Pasta-Topf, zwei drei Liter Töpfe, in denen Gemüse und Beilagen köcheln und garen, wie auch einen Stieltopf für gehaltvolle Soßen. Ferner bieten Markenhersteller ein Erweiterungsprogramm, das sich durch Modelle mit spezifischen Deckeln und Bodenformen ergänzen lässt. In einer kleinen Küche sollten sich die Töpfe aufeinander stapeln lassen, um kostbaren Platz zu sparen. Bedenken Sie, dass sich die Küchengeräte und Utensilien für den Hausgebrauch vom Profi Gastro- und Großküchen-Equipment unterscheiden. Die Töpfe sind in der Profi Küche vor allem größer und schlagen mit einem enormen Gewicht zu Buche. Werfen wir einen Blick auf den Paela Bräter. Es handelt sich hierbei um ein Küchengrät für den Gastrobereich, das mit Gasschlauch und Druckregler geliefert wird. Dennoch fand Stiftung Warentest heraus, dass nicht immer der Preis den Qualitätsunterschied macht, auch günstige Modelle haben im Vergleich überzeugen können.

Das Bezeichnung „Reine“ in Österreich

In Österreich bezieht sich die Reine vor allem auf die Kasserolle – einen flachen Topf mit länglichem Stiel.

1.1 Folgende Topfarten lassen sich unterscheiden:

  • Fleisch und Bratentopf,
  • Wok,
  • Schnellkochtopf (Dampfkochtopf),
  • Stielkochtopf, Stielkasserolle,
  • Fischkochtopf,
  • Pasta-Topf,
  • Spargeltopf und
  • Fleischtopf.

Geht die Zubereitung über einfache Gerichte hinaus und möchten Sie den klassischen Braten schmackhaft und saftig servieren, empfiehlt sich die Anschaffung eines Bräters, wie die Modelle aus dem Bräter Test. Im Vergleich zum Kochtopf weißt der Bräter eine charakteristische Form auf. Zwei Henkel fassen seitlich jeweils die Form, die oval anmutet, eine länglich rechteckige oder eine runde schwere Topfform. Je nach Größe lassen sich die gängigen Standards von den Mini-Brätern unterscheiden. Neben dem klassischen Schweinsbraten fühlen sich Ente und Gans, aber auch Apfelstrudel und Rohrnudeln in den Modellen aus dem Bräter Test pudelwohl.

1.2 Bräter werden aus folgenden Materialien gefertigt:

Wok von Silit

Wok-Pfanne 28 cm Wuhan von Silit

  • Edelstahl,
  • Keramik,
  • Ton,
  • Aluguss oder
  • Gusseisen.

Bräter mit einem Edelstahl-Deckel punkten mit einem guten Bratergebnis und einer enorm hohen Lebensdauer. Besteht der Deckel aus Glas, bleibt die gesamte Hitze im Bräter und der Bratvorgang wird verkürzt. Der Nachteil des Materials: Es besteht erhöhte Bruchgefahr.

Die Preisspannen der Hersteller erreichen zum Teil dreistellige Summen. So bilden die Hauptcharakteristiken und Unterschiede zwischen den Herstellern zum einen das verwendete Material, das Design und innovative Technologien, die in direkter Verbindung zum Anschaffungspreis stehen. Dieser steht wiederum in direkter Verbindung zum Material. So sind bereits gusseiserne Bräter ohne Deckel für knapp unter 20 Euro verfügbar. Mit dem Kupferbräter kommen wir auf der höchsten Preisstufe an. Hersteller verlangen im Vergleich zum gusseisernen Bräter einen vier Mal so hohen Anschaffungspreis.

1.3 Folgende Empfehlung lässt sich vornehmen:
In unserem Bräter Test 2016 geben wir folgende Empfehlungen, damit Sie Ihren Bräter Testsieger ganz einfach finden:

  • Einstiger: Edelstahl, Aluguss
  • Mittelklasse: Keramik, Stein und Ton
  • Profi: Gusseisen und Kupfer

Im Bräter Vergleich haben vor allem die Gusseisernen Modelle, die bei ab einem Preis von 40 Euro erhältlich sind, die Nase vorn, zum einen mag dies an dem besonderen Geschmack liegen, zum anderen an einer enorm hohen Robustheit und Lebensdauer dieser Allesskönner. Wir setzen uns mit den verschiedenen Materialien anerkannter Markenhersteller in diesem Bräter Vergleich kritisch auseinander und stellen die elementaren Kriterien heraus, die es beim Kauf und der Wahl eines Bräters zu beachten gilt.

2. Ursprung und Entwicklung des Bräters

Stielkasserolle von Fissler

Stielkasserolle von Fissler

Zur Basis der Küchenausstattung gehören Töpfe schon seit vielen Jahrhunderten, wenn auch in unebener Form. Mit der Herstellung der Bräter im 17. Jahrhundert gelang es erstmals unter Zuhilfenahme von feinem Sand glattere Oberflächen herzustellen. Einzig und allein die Engländer zogen über eine lange Zeit eine andere Herstellungsvariante für ihre Bräter vor. Der Grund liegt bis zum heutigen Tag im Verborgenen. Es war Abraham Darby, der 1704 in die Niederlande reiste, um sich die europäische Produktionsweise der Bräter genauer anzusehen.

Es dauerte noch einmal vier Jahre, dann brachte Darby ein ähnliches Herstellungsverfahren auf den Markt, ließ es patentieren und eroberte die englische und die gesamte amerikanische Branche. In Amerika und vor allem in den amerikanischen Kolonien kochte man zu dieser Zeit auf Kohle. Der Umgang mit den Halterungen war mehr als umständlich. Praktische Standbeine gaben den Brätern Stabilität und vereinfachten deren Handhabbarkeit um ein Vielfaches. Schon bald sprachen sich die Vorzüge der robusten Bräter weltweit herum, denn sie ließen sich auch zum Garen, Kochen und Rösten verwenden und sind bis zum heutigen Tage aus privaten Kleinküchen und gewerblichen Großküchen nicht mehr wegzudenken.

Im Zuge der Zeit haben sich verschiedene dialektische Varianten für einen Bräter herausentwickelt – so bezeichnen die Holländer Ihren Bräter als Dutch Oven und Bewohner aus Süddeutschland kennen das Küchenutensil unter dem Namen Reindl. Wobei der Reindl auf den rechteckigen Bräter aus Metall Bezug nimmt und nicht auf ein das oval geformte Modell. Werfen wir einen Blick auf den altdeutschen Sprachgebrauch, treffen wir auf Begriffe, wie Reinel, Reine oder Rindel.

3. Die verschiedenen Arten von Brätern

An dieser Stelle des Bräter Test stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Arten von Brätern vor.

3.1 Die spezifischen Eigenschaften der Gusseisen Bräter

3.1.1 Ursprung und Beschaffenheit von Gusseisen Brätern
Karcher 121749 Aluguss-Bräter 2in1

Karcher 121749 Aluguss-Bräter 2in1 kann auch als Bratpfanne verwendet werden.

Die Herstellung robuster Gusseisenteile geht auf eine Gießerei zurück und verweist auf das Verfahren des Gießens. Als Gusseisen lassen sich Eisenlegierungen bezeichnen, die einen hohen Kohlenstoffanteil aufweisen. Hinzu kommen Anteil von Mangan, Silicium, Nickel und Chrom. In Bezug auf die Dichte erreicht Gusseisen mit 7,2 Gramm je Kubikzentimeter geringere Werte im Vergleich zu Eisen und Stahl. Gusseisen lässt sich hinsichtlich seiner Farbe in die Kategorien Grauguss und weißes Gusseisen einteilen.

Das klassische Material für Bräter findet vor allem in den Küchen erfahrener Köche seine Verwendung, denn das Bedienen einer gusseisernen Pfanne oder eines Bräters erfordert ein wenig Übung. Doch winkt am Ende ein einmalig saftiges und aromatisches Ergebnis. Hersteller wie Le Creuset stellen nicht nur runde und ovale Bräter aus Gusseisen her, sondern auch Pfannen, Grillpfannen, Spezialbräter sowie exotische Spezialprodukte, wie Pastetenformen, Fondue, Wok und Tagine (Tajine). Le Creuset ist eine Tochtergesellschaft französischer Kochgeschirr-Hersteller. Das Unternehmen stellt seit 1928 Bratpfannen und Bräter her und bezeichnet sich selbst als der Marktführer in der Gusseisen-Branche.

Gusseiserne Gegenstände punkten mit ihren korrosionsbeständigen und robusten Eigenschaften. Entscheiden Sie sich erst einmal für den passenden gusseiserne Modell im Bräter Test, werden Sie über viele Jahre Freude an diesen Küchenutensil haben.

3.1.2 Der charakteristische Geschmack des Gusseisens begeistert Profi und Hobbyköche

Hören wir die Profi Köche von dem besonderen Geschmack der Pfannen sprechen, so werden gerade alte Gusseisen Bräter und Pfannen wie ein behüteter Schatz aufbewahrt. Haben Sie einmal ein Steak oder einen Braten aus einem der gusseisenen Bräter Testsieger gegessen, werden Sie diese Worte des Lobes ebenso nachvollziehen können. Zum einen bleibt das Fleisch, das in Verbindung mit Gusseisen zubereitet wird sanft und weich, zum anderen wird es mit Eisen angereichert.

Die Stiftung Warentest bestätigt: Gusseisen eignet sich optimal für das Braten bei sehr hohen Temperaturen und erreicht über seine ideale Wärmeleitfähigkeit eine perfekte Röstung und eine unvergleichliche Kruste – kein anderes Material würde vergleichbare Ergebnisse liefern. Warum empfehlen wir nun nicht uneingeschränkt gusseiserne Bräter im Bräter Test? Weil die Handhabung dieser Küchengeräte ein gewisses Know-how abverlangt.

3.1.4  Der korrekte Umgang mit Gusseisen Brätern

Gerade weil Sie bei einem Bräter vor allen Dingen Fleisch anrösten und zum Teil mit sehr hohen Temperaturen arbeiten, sollten Sie die Pfanne und den Bräter aus Gusseisen im Blick behalten. Im Vergleich zu den Brätern aus Stahl besitzt Gusseisen eine natürliche Antihaftbeschichtung – vor allem wenn Sie den Bräter schon über einen langen Zeitraum hinweg verwenden. Diese Antihaftbeschichtung ist ausschlaggebend für einen vollen und intensiven Geschmack.

Die natürliche Schicht trägt den Namen Patina und lässt sich auf seinen italienischen Ursprung zurückführen und mit „dünne Schicht“ übersetzen. Ursprünglich verweist die Patina auf eine Ablagerung von Verwitterungsprodukten auf der Oberfläche und nimmt Bezug auf äußere Schwebteile im Bereich von Öl- und Wandmalereien und auf antiken Skulpturen. Durch die Zubereitung der Speisen gelangen Bratensäfte und Öle in den Bräter und erzeugen im Zuge der Zeit diese innovative Patina, vorausgesetzt Sie lassen Ihrem Bräter die korrekte Pflege zukommen. Zum Vergleich: Auch beim Aufbrühen von Tee im Inneren der Kanne entsteht mit der Zeit dieser bräunliche Überzug. In diesem Zusammenhang ist von der Teepatina die Rede. Um fremde oder andersartige Geschmacksstoffe zu vermeiden, säubern Sie die Kanne nicht mit einem chemischen Reiniger. Tun Sie dies auch nicht bei den Modellen aus dem Bräter Test.

Gusseisen lässt sich in Verbindung mit allen Herden verwendet. Bräter im Vergleich, die mit einem Stahlgriff ausgestattet sind, eignen sich für die Nutzung in jedem handelsüblichen Backofen und kommen zum Beispiel im Grillbereich über dem offenen Feuer zum Einsatz. Sie erkennen dies an der Auszeichnung der Bedienungsanleitung unter dem Unterpunkte: backenofengeeignet ja/nein. Denken wir wieder an unsere amerikanischen Siedler zurück. Diese ihre Bräter ausschließlich am offenen Feuer, ohne dass das robuste Material dabei einen Schaden davontrug.

Besitzt Gusseisen keine Anithaft-Beschichtung, stellt sich deren Handhabung als etwas komplizierter heraus. Benutzen Sie eine Pfanne inkorrekt, kann dies zu Rost und einer unwiderruflichen Schädigung der Pfanne führen. Gusseisen ist ein lebendes natürliches Material, dass in Benutzung die Farbe verändert. Wird Gusseisen Grau, haben Sie es mit Spülmittel oder ohne Speiseöl verwendet. Braten Sie auf Gusseisen sorgsam, stellt sich eine dunklere Färbe im Vergleich zur grauen Ausgangsfarbe ein.

Schulte-Ufer-Multi-Bräter mit energiesparender ecotherm Allherd-Aluminium-Kapselboden

Schulte-Ufer-Multi-Bräter mit energiesparender ecotherm Allherd-Aluminium-Kapselboden

3.1.5  Verzogener Gusseisen Boden, was tun?

Eigentlich ist es so gut wie ausgeschlossen, dass sich der Gusseisen Boden eines Bräters oder einer Pfanne einmal verzieht. Dafür ist das Material zu robust und schwer. Stellen Sie fest, dass Öl nach aussen in Richtung Rand des Bräters läuft, so haben wir es nicht mit einem verzogenen Boden zu tun. Viele Pfannen zeigen diese Eigenschaften. Dieser Zustand ist als positiv zu bewerten, denn ein Stück Fleisch soll zu keinem Zeitpunkt im Fett schwimmen. Pinseln Sie einen Bräter zunächst mit etwas Öl leicht aus und sorgen auf diese Weise für eine gleichmäßige Verteilung.

Bei Le Creuset gilt alles unter einem Millimeter als akzeptable Toleranz, die sich nicht weiter auf das Bartergebnis auswirkt. Auch der Hersteller Skeppshult schließt ein Verziehen der Pfannen aus: Auch wenn Sie einen Bräter günstig kaufen, besteht das Recht auf Umtausch, wenn diese Toleranzgrenze überschritten wird.

Skeppshult produziert seit 1906 sein Kochgeschirr in Småland in Schweden. Bevor die Bräter, Töpfe und Pfannen in den Handel kommen, durchlaufen diese 10 Mal einen Test und werden auf Sorgfalt und Qualität überprüft. Die praktischen Skeppshult Küchenhelfer halten problemlos den alltäglichen Herausforderungen in der Küche stand. Die Gusseisen Produkte sind mit einer Garantie von 25 Jahren ausgestattet.

3.1.6  Reinigung und Pflege von Gusseisen

Wir haben im vorhergehenden Ratgeber zum Ratgeber Test bereits auf den Vorteil der Patina in unseren Gusseisernen Testsiegern hingewiesen und möchte Ihnen nun die korrekte Pflege der Bräter aus dem Bräter Test nahelegen, um die unverzichtbare Patina zu erhalten. Wer glaubt, die Pflege oder Reinigung nimmt viel Zeit in Anspruch, der irrt gewaltig. Sie spülen die Pfannen lediglich mit heißem Wasser aus. Grobe Bürsten haben ebenso wenig etwas auf dem Boden des Gusseisenbräters zu suchen wie chemische Reinigungsmittel – diese würden die Patina unwiderruflich zerstören. Lassen Sie auch Spülmittel oder andere Arten von Reinigungsmitteln weg und spülen den Bräter einfach ordentlich aus.

Im Anschluss trocknet der Bräter. Ab und an reiben Sie das Gusseisen mit etwas Öl ein, dies verhindert Rostspuren, die zu einem der größten gusseisernen Feinde gehören. Einige Hersteller aus dem Bräter Vergleich statten ihre Bräter aus dem Test mit einer Emaille-Schicht aus und vereinfachen auf diese Weise die Handhabung und Pflege der Spezialtöpfe. Le Creuset ist ein Hersteller, der sich auf gusseiserne Bräter spezialisiert hat – schon auf den ersten Blick sehen wir den Modellen aus dem Hause Le Creuset ihr Traditionsbewusstsein an – jedoch sind diese Bräter im Vergleich erst ab circa 90,00 Euro zu haben. Le Creuset hat diese Töpfe mit einer enorm hohen Robustheit ausgestattet, so können diese Bräter problemlos auch im Spüler gereinigt werden.

Ist Gusseisen mit einer zusätzlichen Emaillierung ausgestattet, eröffnet sich ein weiteres Problem, denn in diesem Fall neigen diese Bräter im Bräter Vergleich zum Wackeln. Über den Vorgang der Emaillierung kommt es zu einer Veränderung der jeweiligen Schichtdicke und der Aufbau erfährt eine Neuformung. Auch wenn Le Creuset wacklige Teile aus dem Handel nimmt und jeden in einem Bräter Test überprüft, landen dennoch leicht wacklige Bräter in unseren Küchen – vorausgesetzt die Abweichungen bewegen sich noch in einem akzeptablen Rahmen. Darüber hinaus beeinträchtigt das leichte Wackeln nicht die enorm positive Wärmeleistung. Ist die Patina einmal zu dick, lässt sich diese Schicht mit Salz leicht abtragen.

gussbräter von pyrex

Bräter Pyrex Gussbräter geeignet für alle Herdarten, auch für Glaskeramik und Induktion

4. Die enorme Leistungsfähigkeit der Induktionsbräter

Induktionsbräter sind ab 40,00 Euro erhältlich. Im Zuge der Testberichte lässt sich die Hitze innerhalb des Bräters dank Induktion erzeugen. Durch das schnelle Erhitzen spart die Induktionstechnik kostbare Energie. In Bezug auf die Größe des Bräters im Vergleich greift eine einfache Faustregel: Je kleiner ein Bräter ist, desto schneller erhitzt sich dieser. Speisen werden von jeder Seite gleichmäßig erwärmt und auf diese Weise optimal zubereitet. Im Vergleich zum Induktionsbräter wird beim Gasherd nur der Boden des Bräters erwärmt.

Sie kochen via Induktion mit Turbo-Effekt. Nach einer extrem kurzen Ankochzeit, lässt sich Wärme direkt im Boden des Bräters erzeugen. Im Boden befinden sich Elektrospulen. Setzen Sie den Bräter nun auf einen Herd, entstehen durch die Elektrospulen elektromagnetische Wirbelströme. Diese erzeugen wiederum Hitze, die unmittelbar in diesem Augenblick auf den Braten übertragen wird. Möchten Sie diese Energiezufuhr unterbrechen, setzen Sie den Bräter einfach vom Herd. Achtung: Das jeweilige Kochfeld kühlt äußerst schnell ab und ermöglicht auf diese Weise das Kochen auf den Punkt.

5. Bräter aus verschiedenen Materialien: Vor- und Nachteile

5.1. Edelstahlbräter

Markenhersteller, wie Schulte-Ufer, Silit, Woll und WMF, stellen benutzerfreundliche und langlebige Bräter aus robustem Edelstahl und Eisenemaille her. Diese stellen gerade für Einsteiger und Hobbyköche die besten Bräter dar, denn sie sind schon unter 100 Euro zu haben und bilden eine Brücke zwischen den hochpreisigen Luxusmodellen und einem einfachen Topf.

  • gute Leitfähigkeit
  • sehr stabil und robust
  • erschwinglich
  • ungleichmäßige Wärmeverteilung

5.2. Tonbräter (Römertopf)

Besteht der Bratentopf aus Ton, wird dieser traditionell als Römertopf bezeichnet. Schon vor Jahnhunderte hüllten Jäger ihre Beute in einen Mantel aus Ton, um das Fleisch über dem offenen Feuer zu garen. Die Kunst des Dunstgarens haben die Römer weiter perfektioniert und dem Römer Topf schlussendlich seinen Namen gegeben. Eine besondere Art der Zubereitung stellt noch heute die nordafrikanische Tajine dar, in der Fleischeintöpfe und Gemüse schonend und gehaltvoll zubereitet werden.

Ein brandneuer Römertopf sollte vor seiner Anwendung mindestens 15 Minuten gewässert werden. Steht dieser länger in Verwendung ist ein Wässern nicht mehr notwendig.

  • verstärkt Aromen und Geschmack
  • fettarmes Garen möglich
  • kein Anbrennen möglich
  • sehr schwer
  • gegebenenfalls Vorwässern nötig

Tipp! Vermeiden Sie es, einen Bräter mit zu starken Temperaturunterschieden, wie einem heißen Ofen oder kaltem Wasser, in Verbindung zu bringen. Keramik neigt zum Zerspringen und sollte nach dem Herausnehmen aus dem Ofen auf keinen Fall auf eine nasse Arbeitsfläche gestellt werden. Setzen Sie ihn auf ein Holz- oder Korkbrett. Stellen Sie einen Bräter aus Ton und Stein niemals auf eine heiße Herdplatte.

5.3. Kupferbräter

Lassen Sie uns einen Blick auf die Königsklasse des Bräter Vergleichs werfen. Diese bestehen aus hochwertigem Kupfer. Das Material punktet in Konkurrenz zu seinen Mitbewerbern mit einer bis zu 30 Mal besseren Leitfähigkeit bei einer geringen Wandstärke. Setzen Sie dem Bräter Hitze zu, verteilen sich die Temperaturströme augenblicklich auf das gesamte Gargut. Gerade in den professionellen Großküchen muss es schnell gehen, so haben sich Kupferbräter in diesem Zusammenhang zu einem wertvollen Küchenutensil entwickelt.

  • hochpreisig

6. Welche Bedeutung hat die Antihaft-Versieglung für das Garen mit dem Bräter?

Auf dem Markt haben sich mittlerweile unzählige Küchenutensilien mit einer Antihaft-Versieglung etablieren können. Im Prinzip lassen sich die klassische von der mineralischen Keramikversieglung unterscheiden. Dabei nimmt der Großteil der Versieglungen der PTFE-basierte Klassiker ein. Als Qualitätsmaßgabe gilt die jeweilige Widerstandskraft. Marken, wie DuPont oder Teflon, gelten heute als Synonym für Versieglungen in der Küchenbranche – ähnlich wie Tempo für Taschentücher kombinieren die Hersteller für Bräter im Test innovative Versieglungen mit ihren Küchengeräten. Fissler – einer unserer deutschen Traditionshersteller – kombiniert die Secural-Versieglung mit seinen Kochutensilien und punktet mit einer Standard-Beschichtung. Unter der Markenbezeichnung Protectal zieht Fissler mit dem Marktführer Teflon gleich und fügt der Versieglung widerstandsfähige Partikel bei, um zum einen deren Haltbarkeit erheblich zu verlängern und zum anderen vor Kratzern zu schützen.

Elo gehört zu einem der Küchengeräte-Hersteller, der hochwertige Premium Töpfe, Dampfgarer und Bräter mit einer innovativen Antihaft-Beschichtung vertreibt. Karl Grünewald hat Elo einst vor 75 Jahren im Hunsrück gegründet und alle umliegenden Ortschaften mit Kochgeschirr versorgt. Die Grundlage seines Erfolgs war das geschmackvolle Design und die hochwertige Qualität für anspruchsvolle Köche und Einsteiger. „Das Auge ist mit“ – dieses Motto hat sich für Elo bewahrheitet, so spielen auch die Bräter im Vergleich ganz oben mit. Elo Rechteck- und Universalbräter sind mit einer praktischen Versiegelung schon ab 50,00 Euro zu haben.

Für alle Konsumenten, die allergisch auf PTFE – Polytetrafluorethylen – reagieren und gesundheitsgefährdende Konsequenzen fürchten, gewinnt die Keramikbeschichtung an Bedeutung. Wobei die Sorge vor folgenschweren Konsequenzen in der privaten Anwendung unberechtigt ist. Ferner bringen die Keramikbeschichtungen eine hohe Temperatur Toleranz gegen ihre Konkurrenz hervor.

Vor allem wenn Sie einen Stahl Bräter auf dem Herd verwenden, spielt seine Beschichtung eine ausschlagende Rolle für das Gelingen des Gerichts. PTFE Beschichtungen sollten keiner zu extremen Hitze ausgesetzt werden – ab einer Temperatur von 230 Grad Celsius beginnt die Beschichtung abzublättern. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass kein Bräter ohne Inhalt auf einem Induktionsherd erhitzt werden sollte. Ab einer Temperatur von 360 Grad Celsius können giftige Dämpfe auftreten. Ferner gilt es, spitze Gegenstände in Verbindung mit der PTFE Beschichtung zu meiden – diese würde die Antihaft-Beschichtung dauerhaft zerstören. Im Vergleich dazu sind die Keramikbeschichtungen um ein Vielfaches widerstandsfähiger und benutzerfreundlicher.

7. Das Fassungsvermögen der Bräter im Überblick

Je nach Gericht und Zubereitung empfehlen Bräter in Verbindung mit einem bestimmten Fassungsvermögen. Zu den beliebtesten Modellen im Vergleich zählen die Bräter mit einem Fassungsvermögen von maximal 9 Litern. Die Größe bzw. das Durchmesser stellt bei dem Großteil der Konsumenten ein entscheidendes Kaufkriterium dar. Was nützt der beste Gansbräter, wenn darin die Gans keinen Platz findet? Es stellt sich in diesem Zusammenhang wohl vermehrt die Frage, welche Größe sich für welches Tier empfiehlt. Kommt der Braten auf ein Gewicht von 4 Kilogramm oder 5 Kilogramm, empfiehlt sich ein Bräter mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und dies stellt zudem eine allgemeine Obergrenze dar.

Tipp! Prüfen Sie den Innenraum Ihres Ofens vor der Anschaffung. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn einer der großen Bräter aus dem Vergleich am Ende gar nicht in Ihren Ofen passt.

Fassungsvermögen Hersteller-Modelle
9 Liter Schulte-Ufer 6789-38
8 Liter Krüger Delta, Krüger 23040, Silit Multibräter Vision, Elo 82661 Pure Trend
8,5 Liter WMF 0788009990
WMF 0571364290
7,3 Liter Elo 99838
6,0 Liter Relaxdays XXL Bräter, Schulte-Ufer 67061-36
6,3 Liter Le Creuset Tradition
6,5 Liter WMF Vitalis
5,7 Liter Silit Multibräter
4 Liter Fisko Profi
3,3 Liter Karcher 121749

Der Großteil aller Modelle pegelt sich in den Bereich von 8 Litern Fassungsvermögen ein und bieten genügend Raum für eine handelsübliche Gans, Ente oder den klassischen Sonntagsbraten. Dabei steht das Volumen in Liter meist in direktem Verhältnis zum jeweiligen Durchmesser eines Bräter, wobei hier das Fassungsvermögen gerade bei ausgeformten Innenflächen, zusätzlicher Beschichtung und einem aufwendig gearbeiteten Deckel abnimmt.

8. Die passende Form und Größe der Bräter auswählen

Mit der Entscheidung für die korrekte Größe ist unwiderruflich die Wahl einer bestimmten Form verbunden. Die Hersteller von Kochutensilien mit einem einfachen Aufbau haben vielfältige Modelle, Formen und Varianten entwickelt, um sich gegen eine immer stärker werdende Konkurrenz durchzusetzen.

Le Creuset Herzbraeter

Le Creuset Herzbraeter kirschrot

Möchten Sie vermehrt Fisch und Geflügel im Bräter Test zubereiten, geht der Griff zur länglich ovalen Form. Alle anderen Speisen platzieren Sie in einem runden Bräter – je nach Größe lässt sich dieser auch prima auf Reisen und im Outdoorbereich einsetzen. Verwenden Sie einen Bräter auf dem Herd, stehen bei der ovalen Form die Enden über und wertvolle Energie geht verloren. Das kann Ihnen beim runden Bräter nicht passieren. Markenhersteller wie Le Creuset haben Spezialformen entwickelt, um deren Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Viele dieser Geräte, wie der Gourmet-Profitopf, Doufeu Rund oder der Herzbräter, eignen sich wunderbar für das Servieren direkt am Tisch und werden durch ihre fahrblichen Akzente zum Hingucker an der festlichen Tafel.

Fissler stellt diese runden Profi-Bräter her und hat die Töpfe mit einem äußerst schwerem und sicher verschließbarem Deckel versehen. Auf allen Herdarten schmoren Sie mit Fissler Gemüse und Fleisch. Fissler symbolisiert über Jahrzehnte das Zertifikat „Made in Germany“, eine hohe Innovationsbereitschaft gepaart mit einem präzisen und durchdachten Design.

WMF bietet zudem viereckige ProfiSelect Bräter und konnte schon in Bezug auf das Fassungsvermögen dieser Bräter im Test mit einer vielfältigen Bandbreite punkten. Die Deckel der Stahlbräter sind aus hitzebeständigem Güteglas oder rostfreiem Edelstahl gearbeitet. Hinzu kommen Extras, die den täglichen Küchenalltag erleichtern, wie zum Beispiel ein Schüttrand, über den Sie zielsicher und in genauen Dosierungen den Inhalt des Bräters ausgießen. Auch wenn sich gerade die gusseisernen Bräter aus dem Hause WMF erst über eine bestimmte Zeit einspielen müssen – lässt sich danach ohne Zugabe von zusätzlichem Fett saftig und lecker braten und garen.

9. Sterne-Köche empfehlen diese Top fünf Gerichte für den Bräter

koch

Auch viele Profi-Köche setzen bei der Zubereitung von Fleisch auf einen Bräter.

Wollten Sie schon immer einmal so kochen wie die Sterne Köche und einen leckeren saftigen Braten zaubern? Dann lernen Sie von dem Know-how der erfahrenen Profis, die zum Teil einigen Kniffen ein einfaches Gericht zum unvergleichlichen Gaumenerlebnis werden lassen.

Platz 1 – der klassische Gänsebraten für Festtage

Beschäftigen wir uns mit der Zubereitung eines typischen Brätergerichts, kommen wir am Klassiker wohl nicht vorbei. Gerade in den Dezemberwochen und zu Weihnachten ist es wieder soweit und überall duften die Küchen, Glühweinkocher und Gaststuben: Es ist Gänsebraten Zeit. Christoph Zangerl entscheidet sich dafür, eine frische Gans zum Bräter Geschenk zu kaufen, das Fett der Bauchhaut zu entfernen und beides im Bräter mit Wasser kurz anzubraten. Herr Zangerl hat sich mit dem Interalpen Hotel Tyrol erst 17 Punkte erkocht und betreibt sein Handwerk in Perfektion.

Platz 2: Rouladen

Johann Lafer bereitet seine Rouladen im Bräter zu und empfiehlt jedem Koch diese traditionelle Art der Zubereitung. Zu Beginn rollen Sie das frische Rindfleisch auf Folie aus und klopfen es nochmals mit einem Plattiereisen. Zur Füllung gehören Senf, Speck, Gemüse, Zwiebeln und Cornichons in Scheiben. Bevor die Rouladen mit Rotwein abgelöscht werden, sollen diese im Bräter mit Butterschmalz und dem Gemüse kräftig anbraten. Dabei kann das Gemüse ruhig etwas Farbe bekommen. Die berühmten Röstaromen verleihen dem Ganzen eine schmackhafte Note.

Tipp! Wann sind die Rouladen im Bräter gar und servierbereit? Stechen Sie einfach mit einer Fleischnadel in die Roulade. Gleitet das Fleisch leicht davon ab, sind die Rouladen fertig.

Platz 3: Dicke Rippe

Auf dem dritten Platz unserer Top-Liste hat es eines der nahezu vergessenen Gerichte geschafft, dass uns Sternekoch Jürgen Richter wieder zurück ins Gedächtnis holt. Es ist die Rede von der dicken Rippe. Kochen und schmoren Sie das Fleisch, dass sich an der Rippe befindet mitsamt Knochen. Soll das Fleisch besonders zart werden – marinieren Sie es vorab und lassen die Marinade bestenfalls übernacht einziehen. Wählen Sie je nach Geschmack eine gepökelte dicke Rippe oder eine frische Rippe. Das Highlight dieses Klassikers: Sie können die Rippe im Bräter mit Gemüse und anderen Zutaten kombinieren und auf diese Weise einen deftigen Eintopf zaubern, der gerade in der kalten Jahreszeit köstlich schmeckt.

Tajine von Emile Henry

2,5Liter Tajine von Emile Henry

Platz 4: Kohlrouladen

Ein Gericht aus dem Bereich Hausmannskost kommt ebenfalls aus der ideenreichen Küche des Johann Lafer – Rouladen mit Rot-Spitzkohl oder Wirsingkohl rufen wohl in uns allen Heimatgefühle hervor und lassen sich wunderbar in einem Bräter zubereiten. Vor der Verarbeitung der Kohlblätter sollten diese in einem Topf blanchieren, um sich einfacher verformen zu lassen. Der Sternekoch rät dazu, Butterschmalz in den Bräter zu geben und die Rouladen darin kräftig zu erhitzen, um diese im Anschluss wieder herauszuheben. Arbeiten Sie mit Gewürzen, wie Thymian, Lorbeer und Wacholderbeeren, um diesem Gericht sein typisches Aroma zu verleihen. Weißwein und Rinderfonds runden das Ganze ab. Im Anschluss setzen Sie Ihre Rouladen wieder zurück in die Sauce und schmoren das Ganze bei mittlerer Hitze.

Platz 5: Roastbeef-Braten

Einer der Klassiker unter den Bratengerichten ist eindeutig das Roastbeef. So lässt sich dieses Gericht auch in zahlreichen Sterne-Menüs wiederfinden. Belassen Sie das Fett am Roastbeef und schneiden es lediglich leicht ein. Bevor es im Bräter scharf angebraten wird, sollten Sie das Fleisch pfeffern und salzen. Es sollte nach dem Anbraten aus dem Bräter genommen werden. Mit den Röstaromen arbeiten Sie im Anschluss, um eine schmackhafte und gehaltvolle Sauce zu kreieren – Thymian, Zwiebeln, Möhren, Rosmarin und Bratenfett ergeben eine Sauce, der kaum jemand widerstehen kann. Das Roastbeef wandert im Anschluss ohne seinen Deckel zum Schmoren in den Ofen.

Tipp! Umwickeln Sie den Braten kurz nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Alufolie. Auf diese Weise kann sich der Bratensaft im Fleisch gleichmäßig verteilen.

bräter test steak

10. Profis verraten ihr gusseisernes Geheimnis eines saftigen Steaks

Ein Steak lässt sich auf drei verschiedene Garstufen hin braten – es kann englisch, medium und „durch“ gebraten werden. Bereiten Sie für Ihre Gäste ein Steak zu, gilt es, die gewünschte Stufe vorher abzufragen. Neben der korrekten Zubereitung spielt vor allem die Auswahl des Fleischs eine ausschlaggebende Rolle, der beste Bräter kann auch eine schlechte Qualität nicht verschleiern. Ein Steak verlangt Ihnen eine zielgerichtete Vorbereitung ab: Gehen Sie zum Fleischer und bestellen ein gutes Stück.

Ein Steak wiegt im Rohschnitt zwischen 200 und 400 Gramm – unterschreitet es die magische 200 Gramm Grenze, ist es zu dünn und gelingt niemals zart und weich. In der Regel schmeckt ein Steak am besten aus einer gusseisernen Pfanne. Sie geben etwas Butterschmalz hinein und lassen die Pfanne heiß werden. Im Anschluss wird das Steak scharf angebraten und wieder aus der Pfanne herausgehoben.

Tipp! Zeigen sich die ersten Blutstropfen auf der Oberseite des Steaks, wenden Sie das Fleisch, denn die Hitze drückt das Blut nach aussen. Wiederholen Sie diesen Schritt auf der anderen Seite – dann ist das Steak perfekt medium gebraten. Stechen Sie niemals mit einer Gabel in das Fleisch, denn auf diese Weise tritt der Saft aus und das Fleisch wird trocken.

Das Geheimnis folgt nun: Jedes Steak wandert anschließend in den vorgeheizten Ofen. Je nach Garstufe variieren die Temperaturen. Diese lassen sich präzise mit einem Ofenthermometer einstellen. Geben Sie Ihr Steak mit weiteren Aromaten in den Bräter.

Rindersteak und seine Kerntemperaturen:

  • Englisch bei 52 bis 55 Grad Celsius,
  • Medium bei 60 bis 65 Grad Celsius und
  • Well done (gut durch): ab 71 Grad Celsius.

Je nach Dicke des Fleisches genügen fünf Minuten bis hin zu einer Stunde im Ofen. Lassen Sie das Fleisch und das Ofen-Thermometer nicht aus den Augen und kontrollieren immer wieder die richtige Zeit. In diesem Fall steht dem Gelingen des Rindersteaks nichts mehr im Wege.

11. Tipps und Hinweise zur Reinigung des Bräters

Unter dem Unterpunkt zum Gusseisen haben wir Sie bereits über die schonende Reinigung des Bräters aus Gusseisen aufgeklärt und von scharfen Reinigungsmitteln sowie von der Säuberung mit Drahtbürsten oder anderen Utensilien abgeraten. Im Prinzip sollte es Sie nicht weiter stören, wenn der Boden des Bräters mit der Zeit etwas Farbe bekommt. Zum einen tritt die Patina auf und zum anderen handelt es sich um unbedenkliche Bratenrückstände. Hartnäckige Rückstände lassen sich mit Salz oder dem Auskochen mit Sauerkraut zuverlässig und schonend für den Bräter entfernen. Es gilt, den Bräter schon beim Kochen im Blick zu behalten. Ein Anbrennen ist unter allen Umständen zu vermeiden, da es auch bei Pfannen und Kochtöpfen im schlimmsten Fall den kompletten Boden zerstört.

Tipp! Bereiten Sie in schmiedeeisernen oder in Gusseisen keinerlei säurehaltige Speisen zu, diese greifen das Material an und können eine Ursache für später auftretenden Rost sein.

In den meisten Fällen empfiehlt es sich, direkt nach dem Schmoren und Garen den Bräter mit heißem Wasser auszuspülen und abtropfen zu lassen. Die Reste entfernen Sie im Anschluss mit Küchenkrepp. Meistens klären die Hersteller selbst über die verschiedenen Arten der Reinigung auf: So können alle Bräter aus dem Hause WMF bedenkenlos in die Spülmaschine wandern, da diese eine zusätzliche Schutzschicht aufweisen.

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