Induktionsherd Test 2017

Die 7 besten Induktionsherde im Vergleich.

Siemens EQ641EV03T Siemens EQ641EV03T
Beko BUM22341X Beko BUM22341X
Siemens HC748541 Siemens HC748541
KKT KOLBE SET80101IND2 KKT KOLBE SET80101IND2
KKT KOLBE SET80151IND2 KKT KOLBE SET80151IND2
Beko OUM 22325 X Beko OUM 22325 X
Bauknecht HEKO 768 IND Bauknecht HEKO 768 IND
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Siemens EQ641EV03T Beko BUM22341X Siemens HC748541 KKT KOLBE SET80101IND2 KKT KOLBE SET80151IND2 Beko OUM 22325 X Bauknecht HEKO 768 IND
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
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Bewertung1,6gut
02/2017
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Bewertung1,7gut
03/2017
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02/2017
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,2gut
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Bewertung2,3gut
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Kundenwertung
bei Amazon
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4 Bewertungen
1 Bewertungen
3 Bewertungen
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1 Bewertungen
BauartFreistehende Herde können sind flexibel in der Aufstellung.

Einbauherde müssen in der Küchenzeile fest montiert werden.
Ein­bau­herd Ein­bau­herd frei­ste­hend Ein­bau­herd Ein­bau­herd Ein­bau­herd Ein­bau­herd
Energieeffizienzklasse A A A A A A A
Anzahl der Kochfelder 8 4 4 4 4 4 4
Backofen Elektro Elektro Elektro Elektro Elektro Elektro Elektro
Fassungsvermögen BackofenAb einem Volumen von 65 Litern gilt ein Backofen als groß. 65 l 65 l 67 l 67 l 70 l 65 l 65 l
Ober-/ Unterhitze Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Heißluft Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Umluft Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
TimerNach einer vom Koch gewählten Zeitspanne schaltet sich der Backofen automatisch aus. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
Energieverbrauch konventionellDer konventionelle Energieverbrauch gilt für die Heizart: Ober-/ Unterhitze. 0,9 kWh 0,88 kWh 0.89 kWh 0,98 kWh 0,9 kWh 0,,88 kWh 0,87 kWh
Maße (B x T x H) 54,8 x 59,5 x 59,5 cm 56,7 x 59,4 x 59,5 cm 60,0 x 85,0 x 60,0 cm 59,5 x 59,5 x 56,5 cm 66,5 x 65,5 x 67,5 cm 56,7 x 59,4 x 59,5 cm 56 x 55 x 60 cm
Vorteile
  • 3-fach Teles­ko­pauszug
  • ver­senk­bare Bedi­en­knöpfeErleich­tert die Rei­ni­gung.
  • glatte Bac­k­o­fen­wände - leichte Rei­ni­gung
  • 17 Leis­tungs­stufen
  • Voll­glas-Bac­k­o­f­entür
  • ansp­re­chendes Design
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • ver­senk­bare Bedi­en­knöpfeErleich­tert die Rei­ni­gung.
  • bei Über­ko­chen schaltet der Herd selbst­ständig ab
  • Kin­der­si­che­rungAuf Tas­ten­druck werden sämt­liche Funk­tionen blo­ckiert.
  • beson­ders großer Bac­k­ofen
  • glatte Ober­fläche der Innen­seite der Bac­k­o­f­entür - leichte Rei­ni­gung
  • extra Auf­tau­stufe
  • beson­ders großer Bac­k­ofen
  • ansp­re­chendes Design
  • glatte Ober­fläche der Innen­seite der Bac­k­o­f­entür - leichte Rei­ni­gung
  • ver­senk­bare Bedi­en­knöpfeErleich­tert die Rei­ni­gung.
  • Sei­ten­gitter des Bac­k­o­fens lassen sich ent­nehmen
  • Voll­glas-Bac­k­o­f­entür
  • ver­senk­bare Bedi­en­knöpfeErleich­tert die Rei­ni­gung.
  • inkl. Auftau- und Warm­hal­te­funk­tion
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Induktionsherd-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Induktionsherd besteht aus einem regulären Elektro-Backofen sowie einem modernem Induktionskochfeld.
  • Das Induktionskochfeld erhitzt mithilfe elektromagnetischer Wechselfelder den Boden von Pfannen und Töpfen. Damit geht das Kochen sehr schnell – lange Wartezeiten wie beim Gas- oder Elektrokochfeld sind endlich Geschichte.
  • Da durch diese Technik nicht die Glaskeramik-Platte, sondern nur der Topfboden erhitzt wird, lässt sich mit dem Induktionsherd eine Menge Strom sparen. Das schon nicht nur die Umwelt, sondern auch ihren Geldbeutel.

Induktionsherd Test

Induktionsherde sind ein geeignetes Mittel, um den immer höher werdenden Energiekosten entgegenzuwirken. Das Induktionskochfeld ist sehr energieeffizient und hilft Ihnen beim Strom sparen. Dabei wird der Induktionsherd sowohl als Standherd und als Einbau-Herd produziert. Die Kochplatten bzw. das Kochfeld eines Induktionsherdes leiten die Wärme schnell und effizient in einen mit dem Induktionsherd kompatiblen Topf, wodurch der Kochvorgang verkürzt und somit wertvoller Strom eingespart werden kann.

In unserem Induktionsherd-Vergleich 2017 haben wir sowohl freistehende als auch Einbauherde verglichen, damit Sie auf einen Blick den für Sie besten Induktionsherd finden können. Informieren Sie sich nachfolgend in unserem Induktions-Herd Vergleich auch über die wichtigsten Kaufkriterien, um eine sichere Kaufentscheidung treffen zu können.

1. Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Die Herdplatten enthalten Kupferspulen.

Die Herdplatten enthalten Kupferspulen, hier symbolisiert durch vier Schlaufen.

Ein herkömmlicher, elektrischer Standherd oder Einbau-Herd mit Elektro-Kochfeld arbeitet über Wärmeleitung und Wärmestrahlung. Dabei wird die Übertragung von Wärme durch Leitfähigkeit der metallenen Herdplatte ermöglicht. Ist der Boden des Topfes sehr flach, erfolgt die Wärmeleitung relativ schnell und das Wasser wird zügig zum Kochen gebracht. Ein Verlust von wertvoller Wärmeenergie wird bei solchen Geräten hauptsächlich dadurch erzeugt, weil das Metall erst lange erhitzt werden muss, bevor die Wärmeübertragung stattfinden kann.

In unserem Induktionsherd-Vergleich empfehlen wir Ihnen, auf ein Induktionskochfeld umzusteigen, da das Funktionsprinzip bei solchen Produkten kostengünstiger erfolgt. Hier wird durch flache Kupferspulen in den Kochplatten ein elektromagnetisches Feld im Kochfeld erzeugt, welches auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen wird. Das Induktionskochfeld selbst erhitzt sich nicht. Töpfe und Pfannen für Induktionsherde besteht aus einem ferromagnetischen Material, beispielsweise Edelstahl. Nur so kann die Wärme übertragen werden. Das magnetische Feld lässt Induktionsherd Töpfe und Pfannen viel schneller heiß werden und bringt Ihnen eine Energieersparnis ein.

  • schnelle Wärmeübertragung
  • kaum Energieverlust
  • Induktionsfeld wird nicht heiß, da die Wärme am Topfboden entsteht
  • nicht jedes Kochgeschirr ist kompatibel
  • Reparaturen können kostspielig sein

2. Herdarten: Induktionsherd oder konventioneller Herd?

Wenn Sie einen Einbau-Herd kaufen möchten, können Sie sich zwischen einem Gas-Herd, einem Elektro-Herd und einem Induktions-Herd entscheiden. Die Herd-Typen unterscheiden sowohl in Verbrauch als auch in Geschwindigkeit deutlich voneinander. In unserem Induktionsherd Vergleich 2017 geben wir Ihnen wichtige Grundinformationen über die verschiedenen Herd-Kategorien an die Hand:

2.1. Gasherd

Gasherd mit Deckel

Gasherd: Durch die offene Feuerstelle erhöht sich das Unfallrisiko.

Der Gasherd wird mit über eine Gassteckdose mit Erdgas, oder durch eine Gasflasche mit Flüssiggas (größtenteils Propan und Bhutan) betrieben. Der Topf wird auf Edelstahl-Gitter gestellt, die ihn über die Flamme heben. Mit einem Gas-Herd können Sie die Hitze sehr gut regulieren und die Speisen in den Töpfen und Pfannen auf den Punkt genau kochen. Schneller als mit einem Induktionskochfeld geht das allerdings nicht.

Ein weiterer Nachteil des Gasherdes ist,  dass die Verbrennungs- und Brandgefahr nicht unbeträchtlich ist. Da mit einem Gas-Herd auf offener Flamme gekocht wird, können Geschirrtücher oder andere Kochutensilien, die der Flamme zu nahe kommen, schnell angebrannt werden. Zudem weiß jede Mutter und jeder Vater, dass Kinder fast magisch vom Feuer angezogen werden. Pluspunkt ist hingegen der niedrige Preis von Erdgas aus der Leitung.

2.2. Elektroherd

Der Elektroherd wird auch E-Herd genannt und wurde das erste Mal 1893 auf der Weltausstellung in Chicago vorgestellt. Die Herdanschlussdose mit Starkstrom ist in Europa sehr weit verbreitet und findet sich in fast jeder Küche. Der Nachteil eines Elektro-Herdes ist, dass die Stromkosten sehr hoch sind und der Elektroherd zum Erwärmen von Speisen auf den Kochplatten viel Zeit braucht.

2.3. Induktionsherd

Induktionsherde in vielen Induktionsherd Tests punkten vor allem durch die Schnelligkeit, in der sie die Speisen im Kochgeschirr auf der Induktionskochplatte zubereiten können. Durch die Induktionskochplatte wird wenig Energie verbraucht und Sie sparen Stromkosten ein. Ein Vorteil der Produkte in unserem Induktionsherd-Vergleich ist, dass die Kochfelder nicht heiß werden und Ihre Kinder (und natürlich auch Sie selbst) nicht Gefahr laufen, sich die Finger zu verbrennen. Allerdings benötigen Sie ein entsprechendes Kochgeschirr aus Edelstahl oder Gusseisen, das induktionsgeeignet ist. Wie ein Induktionsherd im Detail funktioniert, wird Ihnen in diesem Video erläutert:

3. Kaufkriterien für den Induktionsherd: Darauf müssen Sie achten

Induktionsherd

Das Kochfeld enthält ein elektromagnetisches Wechselfeld zum Erwärmen der Speisen.

Um Ihnen die Entscheidung so leicht wie möglich zu machen, informieren wir Sie nachfolgend über die wichtigsten Kaufkriterien, die Sie vor der Investition in einen Induktionsherd beachten sollten. Die vielen verschiedenen Kategorien, die es zu beachten gibt, können anfänglich sehr verwirrend sein. Wir bringen ein wenig Licht in das Thema.

3.1. Bauart

Ein Herd kann freistehend sein und in jede beliebige Küche gestellt werden, oder als Einbauherd mit den anderen Küchenmöbeln in der Küche integriert werden. Sollten Sie also bereits eine voll eingerichtete Küche besitzen, empfehlen wir Ihnen, sich ein frei stehendes Modell zu kaufen und diesen beispielsweise in die Ausbuchtung zwischen zwei Schränken zu stellen.

Achten Sie jedoch darauf, dass an dieser Stelle der Anschluss für den Herd vorhanden ist. Einen Einbauherd empfehlen wir jenen Personen, die bei der Küchenplanung noch ganz am Anfang stehen. Dieser Herd wird fest in der Küche montiert und kann nicht mehr so leicht umgestellt werden.

Das Anschließen eines Induktionsherdes sollten Sie unbedingt dem Fachmann überlassen – mit Starkstrom ist nicht zu spaßen!

3.2. Kochfelder

AMT Gastroguss I-3524G Fischpfanne

Induktion lässt den Fisch in der Pfanne nicht verrückt, sondern gar werden.

Die Kochfelder in unserem Induktionsherd-Vergleich bestehen, egal ob bei einem freistehenden oder einem Einbauherd, aus elektromagnetischen Wechselfeldern, es sind daher ausnahmslos Induktionskochfelder. Einige Modelle haben eine zuschaltbare Bräterzone, damit Sie auch ovale Pfannen wie beispielsweise eine Fischpfanne gleichmäßig erwärmen können.

Einige Marken besitzen auch eine Zweikreiskochzone, was bedeutet, dass sowohl kleine Töpfe als auch besonders große Töpfe auf die Herdplatte gestellt werden könne. (In jedem Fall müssen es aber für einen Induktionsherd geeignete Töpfe sein.) Mittels eines Knopfes oder eines Symbols auf dem Display können Sie den Wärmeumfang auf der Kochplatte einfach vergrößern oder verkleinern.

Induktionsherde geben ein leises Arbeitsgeräusch von sich, das anfangs irritierend sein kann. Je nachdem, auf welche Stufe die Herdplatte eingestellt ist, wird das Summen leiser oder etwas lauter.

3.3. Backofen

Die Backöfen der Einbauherde oder frei stehenden Herde in unserem Induktionsherd Vergleich sind Elektrogeräte, die allerdings nicht durch Induktion betrieben werden. Mit einem Elektro-Backofen können Sie die Temperatur im Ofen gut regulieren und für eine gleichmäßige Hitzeverteilung sorgen. Außerdem können Sie bei dieser Art zwischen verschiedenen Backofenfunktionen wie Ober-/Unterhitze, Umluft und Heißluft wählen.

Induktionskochfelder lassen sich auch autark, d. h. ohne Herd kaufen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Sie bereits einen Backofen besitzen. Die besten Modelle haben wir Ihnen im Induktionskochfeld Vergleich 2017 vorgestellt.

3.4. Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ist die Kennzeichnung des Energieverbrauchs eines Geräts. Alle Produkte unseres Vergleichs, vom Induktionsherd Vergleichssieger bis zum letzten Platz, haben mindestens die Energieeffizienzklasse A. Wenn Sie diese mit Ihrem heimischen Herd vergleichen, erleben Sie möglicherweise eine Überraschung – und eine Gelegenheit, künftig hohe Stromkosten zu vermeiden.

Wie sich die Energieeffizienzklasse (eigentlich: Energieverbrauchskennzeichnung) errechnet, ist ein bisschen kompliziert und muss nicht auswendig gewusst werden. Für Interessierte: Zunächst wird das Gerät einer Größenklasse zugeordnet. Für diese Größenklasse gibt es ein (nicht real existierendes) Referenzgerät mit einem festgesetzten Stromverbrauch – in unserem Fall also ein anderer Herd. Geräte, die weniger Strom als dieser Referenz-Herd verbrauchen, erhalten eine gute Energieeffizienzklasse (zum Beispiel A). Geräte, die mehr verbrauchen, landen in einer schlechten Energieeffizienzklasse (zum Beispiel C oder D).

Aus der Tabelle können Sie entnehmen, wie viel Prozent des Stromverbrauchs des Referenzgeräts ein Herd haben darf, um eine bestimmte Energieeffizienzklasse zu erreichen. Ein Beispiel: Geräte der Klasse A verbrauchen nur 50% (also die Hälfte) oder sogar noch weniger Strom als der Vergleichsherd.

Energieeffizienzklasse Verbrauch im Vergleich zum Referenz-Herd
A+  < 30 %
A  < 50 %
B  < 75 %
C  < 100 %
D  < 130 %
E *  < 160 %
F *  < 200 %

*Backöfen mit diesen Energieeffizienzklassen dürfen seit 2015 nicht mehr verkauft werden

3.5. Fassungsvermögen des Backofens

Je nachdem, ob Sie lieber viel oder wenig backen möchten, fällt unsere Kaufberatung auf einen Induktionsherd mit großem oder etwas kleinerem Fassungsvermögen. Ein Einbauherd hat meist ein größeres Fassungsvolumen als ein frei stehender Herd. Großfamilien mit Kohldampf, die gerne Aufläufe essen, benötigen ein Volumen von ungefähr 70 Litern oder mehr. Einzelpersonen genügt bereits ein Fassungsvermögen von circa 57 Litern.

Induktionskochfeld

4. Pflege- und Reinigungstipps

Das Reinigen des Induktionsherdes ist nicht besonders aufwendig und geht sogar noch leichter als das Reinigen eines Ceranfelds. Lebensmittel-Stückchen oder -Spritzer, die während des Kochens auf die Herdplatte fallen, brennen nicht an, da das Kochfeld nicht heiß wird. Den Induktionsherd wischen Sie entweder mit einem feuchten Tuch oder einem speziellen Produkt für Glaskeramik ab, wie es beispielsweise der Reiniger Cera Clen ist.

5. Küchengeschirr für den Induktionsherd

Dieses Geschirr könnte Sie auch interessieren!

Für den Induktionsherd sind nicht nur Töpfe und Pfannen erhältlich. Sie können zum Beispiel auch einen Bräter erwerben. Induktionsgeeignetes Geschirr erkennen Sie daran, dass ein Magnet daran haften bleibt.

Das wichtigste Küchengeschirr für Ihren Induktionsherd ist auf jeden Fall die richtige Pfanne und der richtige Topf, der unbedingt induktionsgeeignet sein muss. Das bedeutet, dass die Pfannen und Töpfe einen magnetischen Boden haben müssen, um die Wärme vom Kochfeld empfangen zu können. Achten Sie beim Kauf von induktionsgeeigneten Pfannen und Töpfe darauf, dass der Boden sehr glatt ist und kein Hohlraum zwischen Herdplatte und Küchengeschirr entsteht. Befindet sich ein Hohlraum zwischen Kochfeld und Pfanne, ist das magnetische Feld unterbrochen und Ihre Pfanne kann nicht heiß werden.

6. Die wichtigsten Hersteller auf einem Blick

Nicht nur die Bosch Hausgeräte und Siemens Hausgeräte Sparten tun sich durch qualitativ hochwertige Induktionsherde hervor. Für unseren Induktionskochfeld Vergleich haben wir die wichtigsten Hersteller für Sie aufgelistet:

  • AEG
  • Bauknecht
  • Beko
  • Blomberg
  • Bosch
  • Falcon
  • Gorenje
  • Neff
  • Siemens
  • Smeg

7. Induktionsherde für Sparfüchse

Einen günstigen Induktionsherd gibt es mittlerweile für unter 500 €. Die aufwendige Bauweise macht diese Geräte etwas teuer also normale Elektroherde. Allerdings rentieren sich die anfänglich hohen Anschaffungskosten nach wenigen Jahren, da Sie eine Menge Energie einsparen können. Je mehr Sie kochen, desto größer ist auch die Ersparnis. Als Kostenfalle können sich indes aufwendige Reparaturen erweisen. Gehen Sie daher sorgsam mit dem Gerät um.

Herzschrittmacher Warnung Logo

Bei Herzschrittmachern kann ein Sicherheits-Abstand zum Induktions-Kochfeld vernünftig sein. Lassen Sie sich von ihrem Arzt beraten.

8. Induktion und Herzschrittmacher

Die Befürchtung, dass ein Induktionsherd Herzschrittmacher falsch arbeiten lässt, ist nicht ganz unberechtigt. Herzschrittmacher nehmen elektrische Signale im Herzen wahr. Bei geringer Herzleistung sendet der Herzschrittmacher stimulierende Impulse aus. Bei einem Induktionsherd kann der Herzschrittmacher die elektromagnetischen Impulse vom Herd empfangen und fälschlicherweise annehmen, dass diese vom Herzen stammen. Dafür muss allerdings einiges zusammenkommen: Der Induktionskochfeld muss einer bestimmten Bauweise entsprechen, der Topf nicht genau auf der Herdplatte stehen, der Koch einen metallenen Kochlöffel verwenden, usw.

Was Sie tun sollten, wenn Sie trotz eines Herzschrittmachers an einem Induktionsherd arbeiten möchten:

  • mit Ihrem Arzt Rücksprache halten
  • Hinweise in der Gebrauchsanweisung des Geräts beachten
  • im Zweifelsfall mit dem Hersteller in Kontakt treten

9. Induktionsherde bei Stiftung Warentest

In der Ausgabe 09/2009 hat Stiftung Warentest die Induktionskochfelder von AEG zu den besten ihrer Art gekürt. Sie schnitten im Kriterium Stromverbrauch durchweg besser ab als herkömmliche, strahlungsbeheizte Kochfelder. Auch bei der Handhabung gab es gute Zwischennoten. Als störend empfanden die Tester hingegen ein leises Brummen, welches sich bei einigen Geräten aufgrund von Verarbeitungs-Schwächen einstellen kann.

10. Häufige Fragen und klare Antworten

  • Wie funktioniert ein Induktionsherd?

    Anders als beim klassischen Kochfeld liegt unter dem Kochfeld des Induktionsherds eine Spule aus Kupferdraht. Mit dieser wird eine elektromagnetische Spannung aufgebaut, sobald der Herd angeschaltet und die Herdplatte mit Strom versorgt wird. Es entsteht ein magnetisches Wechselfeld, welches Wärme im ebenfalls magnetischen Boden des Topfes oder der Pfanne erzeugt. Die Herdplatte erwärmt sich dabei nicht sehr stark. Viele Hersteller bieten einen Induktionsherd mit Überkochschutz an. Das bedeutet, dass sich die Herdplatte von selbst abschaltet, sobald eine zu hohe Temperatur erreicht wurde.
  • Wie heiß wird ein Induktionsherd?

    Gelegentlich sieht man in Beispiel-Videos, wie der Koch seine Hand kurzzeitig auf das Kochfeld legt, auf welchem eben noch das Wasser gekocht hat. Spannend ist das natürlich vor allem für Eltern, die immer befürchten müssen, dass ihr Kind in einem unachtsamen Moment die Temperatur der Herdplatte eigenständig prüft (und die Funktionsweise durch einen lauten Schrei bestätigt). Wie heiß wird das Kochfeld aber genau? Nun, die Frage ist leider nicht pauschal beantwortbar. Grundsätzlich sei zunächst gesagt, dass der Herd sich selbst überhaupt nicht erhitzt. Er erzeugt allerdings Hitze in einem Topf, und dieser gibt wiederum ein bisschen seiner Wärme statt ins Essen nach unten ab.  Stellen Sie sich vor, Sie nähmen einen heißen Topf und stellten ihn auf eine kalte Glasplatte. Die würde sich nach kurzer Zeit auch ein wenig erwärmen. Genau so verhält es sich mit dem Induktionsfeld. Die Temperatur hängt also von verschiedenen Faktoren ab: Wie stark wurde der Topf erhitzt? Wie lange stand er auf der Platte? Gibt der Topf generell viel Wärme ab, oder speichert er sie? In jedem Fall sollten Sie die Temperatur lieber mit der „schwebenden Hand“ prüfen und sich nicht an einer Show-Einlage für Ihre Gäste versuchen.
  • Wie bedient man einen Induktionsherd?

    Ein Induktionsherd besitzt in der Regel ein Touch-Display. Hier können Sie, wie bei herkömmlichen Modellen auch, die Temperatur einstellen, indem Sie auf das Plus- oder Minuszeichen drücken. Auch der Ein- und Ausschaltknopf ist in dem Touch-Display enthalten. Einige Geräte haben sogar eine integrierte Bedienungsanleitung.
  • Was ist der Unterschied zwischen Ceranfeld und Induktionsherd?

    Eins vorweg: „Ceranfeld“ ist lediglich ein Markenname für bestimmte Glaskeramik-Kochfelder. Und auch Induktions-Kochfelder besitzen eine solche Platte aus Glaskeramik, auf welcher die Töpfe abgestellt werden.
    Mit Ceranfeld wird umgangssprachlich ein Typ von Kochfeld bezeichnet, bei dem sogenannte Heizwendeln unterhalb der Glaskeramik stark erhitzt werden. Die Wärme strahlt (dank Infrarot-Transparenz) auf die Glaskeramik-Platte und von dort auf den Topf ab. Es dauert relativ lang, bis sich die Kochplatte erhitzt hat und genauso langsam kühlt sie danach auch ab. Viel Energie wird so verschwendet.
    Ein Induktionskochfeld besitzt eine Kupferspule, die elektromagnetische Wechselfelder erzeugt. Damit kann der Topf erhitzt, aber die Glaskeramik-Platte sozusagen „übersprungen“ werden. Sie bekommt nur ein wenig Restwärme vom Topfboden ab. Insgesamt geht weitaus Energie verloren. Allerdings muss der Topf magnetisch sein. Ist er es nicht, bleibt er, genau wie die Herdplatte, kalt.
  • Wie viel Geld spart man mit einem Induktionsherd?

    Die Zubereitung von Speisen auf einem Induktionsherd geht schneller und ist energiesparender als auf herkömmlichen Geräten. Der Induktionsherd ist zwar in seiner Anschaffung teurer, dafür rentiert sich die Investition schon nach wenigen Jahren, da Sie weniger Strom verbrauchen. Ein Richtwert ist, dass sich gegenüber einem regulären Elektroherd ca. 10 Euro pro Person und Jahr an Strom sparen lassen. Natürlich hängt das davon ab, wie sehr sie das Gerät in Anspruch nehmen. Ein Single, der kaum zweimal pro Woche kocht, hat ein geringeres Einsparungs-Potenzial als eine Großfamilie, bei der täglich die ganze Küche in Anspruch genommen wird.
Vergleichssieger
Siemens EQ641EV03T
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