Das Wichtigste in Kürze
  • Mit dem Pizzamaker kommt die Pizzeria direkt zu Ihnen nach Hause. Bequem können Sie in der heimischen Küche Pizzen – ob selbstgemacht oder als Tiefkühlprodukt – zubereiten.
  • Wattzahl und Zubereitungsdauer hängen bei einem Pizzamacher miteinander zusammen: Je höher die Leistung des Pizzamakers ist, desto schneller können Pizzen zubereitet werden.
  • Essenziell ist bei einem Pizzamaker auch die Ausstattung: Wender erleichtern das Entnehmen, antihaftbeschichtete Platten die Reinigung.

Pizzamaker Testsieger

Deutschland liebt Pizza. Allein vom Jahr 2015 auf 2016 stieg der Konsum von Tiefkühlpizza im Land von 32 auf 41 Prozent (Quelle: BMEL). Laut einer weiteren Statistik ist sie sogar bei 71 Prozent der Befragten die erste Wahl für unterwegs (Quelle: ARD). Doch Sie müssen nicht extra zum Italiener gehen, sondern können Ihre eigene Pizza – ob selbstgemacht oder aus der Tiefkühltruhe – ganz einfach mit einem Pizzamacher zu Hause zubereiten.

Dabei ist die Frage nach der Zubereitungsart wichtig: Möchten Sie eher ein schnell zu reinigendes Gerät besitzen und nutzen? Dann können Sie einen Pizzamaker kaufen, der Platten mit Antihaftbeschichtung hat. Soll es ein Modell mit Ofenstein sein, imitieren Sie die Herstellungsart wie beim Italiener. In unserer Pizzamaker-Kaufberatung 2020 gehen wir genauer auf diese Typen ein. Sie erfahren, welche Vorteile die Geräte mitbringen.

Pizzamaker Test

1. Kommt es beim Pizzamaker auf die Temperatur an?

Wenn Sie eine Pizza im Pizzamaker backen wollen, braucht dessen Garraum die nötige Temperatur. Die liegt zwischen 350 und 400 Grad. Erst in diesem Bereich gelingt solch ein belegter Fladen wirklich gut. Diese Temperatur erreicht ein normaler Backofen in der Regel aber nicht. Ein Pizzamaker – wie das Modell von G3Ferrari – hingegen schon. Die meisten der anhand von Datenblättern verglichenen Geräte lassen sich bis zu diesem Temperaturbereich erhitzen, darunter auch der Pizzamaker von Ferrari.

Achtung! Bei solch hohen Temperaturen ist Vorsicht geboten. Fassen Sie das Gerät daher niemals an metallischen Teilen, sondern immer an vorgesehenen Griffen an, um Verbrennungen zu vermeiden.

In diesem Zusammenhang spielt aber auch die Wattzahl eine Rolle. Je höher sie ist, desto schneller heizt sich der Pizzamaker-Garraum auf. Ergo: desto schneller können die Pizzen hineingelegt und gebacken werden. Daher empfehlen wir von Vergleich.org ein Gerät mit hoher Wattzahl, also bis 1.800 Watt, das die Wartezeit auf den Pizzagenuss verkürzt. Ein 1.000- bzw. 1.200-Watt-Pizzamaker hingegen braucht länger zum Aufwärmen, folglich verlängert sich auch die Backzeit.

Pizzamacher

2. Welche Pizzamaker-Typen gibt es?

Pizzamaker-Tests zeigen: Es gibt verschiedene Kategorien von Pizzamakern für zu Hause. Es gibt hier unterschiedliche Hersteller und Marken wie G3Ferrari, Alfredo, Zelf, Princess oder Tec Star, die entsprechende Produkte für verschiedene Ansprüche mit unterschiedlichen Beheizungsarten anbieten, darunter Pizzamaker mit Kuppeln oder Grills. Wir haben uns bei diesem Pizzamaker-Vergleich auf Geräte mit Antihaftplatten und Pizzamaker mit Steinplatten bzw. mit Pizzastein fokussiert.

Kategorie Besonderheiten
Pizzamaker mit Pizzastein

bestron-pizzastein

  • feuerfester, lebensmittelechter Stein
  • absorbiert die Feuchtigkeit des Pizzateiges
  • verhindert das Ankleben am Gerät
Pizzamaker mit Platten

tristar-pizzaplatten

  • antihaftbeschichtete Platte
  • Pizza leicht abnehmbar
  • leichter zu reinigen

Pizzamaker können die unterschiedlichsten Formen haben. Pizzaöfen mit einer Kuppel etwa funktionieren wie ein Raclette-Gerät. Gleich mehrere Mini-Schaufeln mit XS-Pizzen lassen sich unter die Kuppel solcher Pizzaöfen schieben und dort backen.

Zudem gibt es Standgeräte, die jedoch einen eigenen Platz in der Küche brauchen. Und dann gibt es die in unserer Kaufberatung verglichenen Pizzamaker: einmal mit praktischen Platten, die die Pizza dank Antihaftbeschichtung nicht ankleben lassen und leicht zu reinigen sind. Und die Pizzaöfen mit Pizzasteinen, die der Herstellungsart beim Italiener um die Ecke am nächsten kommen und einen knusprigen Boden versprechen.

Diese Natursteine haben einige Vorteile gegenüber dem Backofen und -blech: Sie nehmen die Feuchtigkeit beim Backen optimal auf und halten den Teig damit schön trocken und kross. Und sind zudem gute Wärmespeicher, denn sie geben die Hitze gleichmäßig an den Pizzaboden ab, der ebenso gleichmäßig gar wird.

Bleibt die Frage: Welcher ist der beste Pizzamaker? Bislang hat die Stiftung Warentest noch keine Pizzamaker getestet. Alternative Pizzamaker-Tests gibt es zwar im Netz, doch sie beschäftigen sich mit den verschiedenen Gerätekategorien für drinnen wie draußen in den unterschiedlichsten Größen. Diese Tests erschweren jedoch die Auswahl, besonders wenn man einen Tisch-Pizzaofen für die heimische Küche sucht.

Pizzamaker Ausstattung

3. Welche Kaufkriterien für Pizzamaker sind entscheidend?

3.1. Regulierung der Temperatur

Nicht jeder Pizzaliebhaber ist gleich. Jeder hat eigene Vorlieben, was Knusprigkeit und Bräunungsgrad betrifft. Daher empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen, einen Pizzamaker zu kaufen, dessen Temperatur sich manuell regulieren lässt.

So können Sie den Bräunungsgrad Ihrer Pizza individuell erhöhen. Doch das ist bei den meisten Geräten der Fall und funktioniert in der Regel über einen Drehknopf. Einige Pizzamaker arbeiten hier stufenlos, die Gradzahlen wurden bei den durch Datenblätter verglichenen Geräten nicht angezeigt, lediglich ein stärker bzw. schwächer werdender Balken. Andere Pizzamaker setzen auf Abstufungen, dabei können Sie zumeist zwischen drei und fünf Temperaturstufen wählen.

3.2. Regulierung der Zeit

Reine Backzeit wichtig

Unser Pizzamaker-Vergleich zeigt eine Spannbreite hinsichtlich der Backzeit, die zwischen 3 und 5 Minuten oder bei 17 bis 20 Minuten liegt. Wenn Sie also schnelles Essen in der heimischen Küche bevorzugen, raten wir zu Pizzaöfen mit geringer Backzeit.

Unser Pizzamaker-Vergleich zeigt außerdem, dass auch die Regulierung der Backzeit entscheidend ist. In jedem Fall ist es günstig, wenn Sie sie individuell einstellen können. Arbeitet das Gerät jedoch mit einem Timer, so hat das den Vorteil, dass Sie diese Funktion vor dem Verbrennen Ihrer Pizza schützt. Die berühmten paar Minuten zu lang? Gibt es damit nicht.

Jedoch möchte so mancher Pizzafan sein Fladengericht lieber etwas heller oder dunkler genießen. Hier empfehlen wir von Vergleich.org vor allem Familien, in denen in der Regel unterschiedliche Geschmäcker vorherrschen, einen Pizzamaker mit der angesprochenen variierbaren, individuell regulierbaren Backzeit.

3.3. Durchmesser und Tiefe

Nicht ganz unerheblich bei dem für Sie besten Pizzamaker ist außerdem der Durchmesser des Gerätes. Je größer er ist, desto größer kann auch die zu backende Pizza sein. Folglich kann man mehr Pizza produzieren, was Familien oder Gruppen mit mehreren Personen zugutekommt. Kleinere Durchmesser eignen sich hingegen für den kleinen Hunger, Paare oder Single-Haushalte.

Werfen wir außerdem einen Blick auf die Höhe der verschiedenen Pizzamaker. Die Geräte mit Pizzastein haben in der Regel einen flachen Stein, sodass man mit einer Schaufel einfach unter die gebackene Pizza fahren und diese entnehmen kann. Das Oberteil des Gehäuses, das beim Backen über der Pizza liegt, ist hoch genug, dass die Pizza auch mal dicker belegt werden kann. Pizzamaker ohne Pizzastein enthalten häufig eine Art Schale, die in der Regel etwa drei Zentimeter hoch ist, sodass sich auch Spiegeleier und Omeletts darin zubereiten lassen. Auch hier ist das Gehäuseoberteil gewölbt, sodass im wahrsten Sinne des Wortes für die Pizza Platz nach oben ist.

3.4. Sicherheit

Erscheint Ihnen ein Pizzamaker günstig hinsichtlich Ihrer Wünsche und Bedürfnisse, sollten Sie unbedingt noch seine Sicherheitsaspekte prüfen. In jedem Fall gehören Antirutsch-Gummifüße dazu, die die Bewegung des Gerätes auf Ihren Küchenmöbeln unterbindet, dessen Garraum sich teilweise auf bis zu 400 Grad Celsius erhitzen kann. Auch wichtig sind hitzebeständige Griffe, die ein Verbrennen beim Anfassen des Pizzamakers verhindern. Kontrollleuchten zeigen zudem an, dass das Gerät betriebsbereit ist.

Pizzaofen für zu Hause

4. Wichtige Zubehörteile und Vorzüge bei Pizzamakern

Schauen Sie auch auf die Ausstattung und andere Vorzüge, um den zu Ihnen passenden Pizzamaker in Waffeleisen-Optik bei Supermärkten wie Penny, Discountern wie Aldi oder Shops wie Tchibo zu finden. Das Gerät sollte eine Bedienungsanleitung enthalten und – wenn es einen Pizzastein enthält – auch Pizzaspachtel bzw. -wender. Sie helfen beim Entnehmen der Pizza aus dem Pizzamacher. Manchen Geräten liegen auch Pizzateig-Ausroller und Holzschaufeln bei. Als Inspiration für die ersten Pizzen dienen bei einigen Pizzaöfen auch Rezepte, die mitgeliefert werden.

Dann bringen die Pizzamaker außerdem noch besondere Vorzüge mit: Denn sie können schlichtweg mehr als „nur“ Pizza machen, sondern auch noch Kuchen, Flammkuchen oder Plätzchen backen, Fleisch warm halten oder auch Toasts rösten. Sie werden auf den flachen Pizzastein gelegt. Auch Spiegeleier oder Omeletts sind möglich, allerdings nur bei Geräten mit vertiefter Pfannenform. Diese Pizzamaker eignen sich für Haushalte mit wenig Zeit und dem Wunsch nach Multifunktionsgeräten.

In der Regel arbeiten alle Pizzamaker mit Ober- bzw. Unterhitze, doch bei einigen Geräten können Sie zwischen Ober- oder Unterhitze wählen: Diese eignen sich für Genießer mit speziellen Bräunungswünschen, zum Beispiel wenn Sie den Belag oder den Belag knuspriger wünschen. Durch Sichtfenster im Deckel können vor allem Familien oder Paare mit Kindern gefahrlos den Bräunungsgrad der Pizza überprüfen. Andere Geräte sind aufgeklappt als Tischgrill anwendbar und für Haushalte ideal, die gern grillen. Wieder andere Pizzamaker verfügen über eine sich drehende Platte zur optimalen Wärmeverteilung.

günstige Pizzamaker

5. Was sind die Vor- und Nachteile eines Pizzamakers?

Im Vergleich zum Backofen haben Pizzamaker einige Vorteile. Sie führen dazu, dass ein potenzieller Pizzamaker-Testsieger zum unabdingbaren Gerät in Ihrem Haushalt werden kann. So erreichen Sie mit bis zu 400 Grad Celsius eine weitaus höhere Temperatur als ein haushaltsüblicher Backofen, der sich maximal auf 250 Grad Celsius erhitzen lässt, was allerdings die Verbrennungsgefahr, die wiederum bei beiden Geräten besteht.

Mit einem Pizzamaker gelingt Ihnen außerdem ein energieeffizientes Backen, wenn sich Ihr Gerät schnell aufheizt, eine höhere Temperatur mit sich bringt und binnen weniger Minuten Ihre Pizza backt. Diese kurze Backzeit schneidet im Vergleich zu einem Backofen ebenfalls besser ab, der aufgrund der geringeren Temperatur länger braucht. Zu guter Letzt lässt sich ein Pizzamaker hinsichtlich seiner Größe schneller reinigen als ein Backofen. Doch wichtig ist hierbei: Vorher unbedingt auskühlen lassen. Hier sind noch einmal die Vor- und Nachteile im Überblick:

    Vorteile
  • höhere Temperatur erreichbar
  • energieeffizienteres Backen
  • kurze Backzeit
  • schneller zu reinigen
    Nachteile
  • nur eine Pizza zubereitbar
  • Verbrennungsgefahr durch hohe Temperatur

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Pizzamaker

Sie haben noch Fragen rund um den Tisch-Pizzaofen? Hier finden Sie Antworten.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pizzamaker und Pizzabackofen?

    Pizzamaker und Pizzabackofen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Form. Während der Ofen mit einer halbmondförmig gewölbten Kuppel versehen ist und auch bei der Zubereitung von Kuchen, Keksen und anderen höheren Leckereien unterstützt, ist der Pizzamaker für die Herstellung flacher Teiggerichte gedacht.
  • Gibt es Pizzamaker für sechs Personen?

    Jein. Prinzipiell backt ein Pizzamaker pro Vorgang eine Pizza. Die kann von einer Person verzehrt, aber auch mit fünf anderen Personen geteilt werden. Spezielle Pizzamaker für sechs Personen gibt es allerdings nicht.
  • Wie reinigt man den Pizzamaker?

    Sie können das Gerät, nachdem Sie dessen Netzstecker gezogen haben und es vollständig ausgekühlt ist, reinigen. Nehmen Sie dazu ein leicht feuchtes Tuch und nehmen sie damit Pizzareste und sonstigen Schmutz sowohl innen von den Platten als auch außen vom Gehäuse ab.

Bildnachweise: Adobe Stock/jchizhe, Adobe Stock/exclusive-design, Adobe Stock/okinawakasawa, Amazon.com/Bestron, Amazon.com/Tristar, Adobe Stock/Africa Studio, Adobe Stock/adogslifephoto, Adobe Stock/Syda Productions (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Pizzamaker von wie vielen unterschiedlichen Herstellern wurden für den Vergleich auf Vergleich.org herangezogen?

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Welche Pizzamaker aus dem Vergleich.org-Vergleich bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

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