1 7 von

9 der besten Pizzasteine im Test:

Aktualisiert: 21.11.2017

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4,7/5 aus 14 Bewertungen

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Rustler Pizzastein Rustler Pizzastein
Vesuvo V38301 Vesuvo V38301
Rösle 25074 BBQ Pizzastein Rösle 25074 BBQ Pizzastein
Relaxdays 10019339 Pizzastein Relaxdays 10019339 Pizzastein
Amazy Pizzastein Amazy Pizzastein
Fornini Pizzastein Fornini Pizzastein
Pimotti 202_002 Pimotti 202_002
Gusta Trattoria Pizzastein Gusta Trattoria Pizzastein
Weber 17057 Weber 17057
Abbildung
Modell Rustler Pizzastein Vesuvo V38301 Rösle 25074 BBQ Pizzastein Relaxdays 10019339 Pizzastein Amazy Pizzastein Fornini Pizzastein Pimotti 202_002 Gusta Trattoria Pizzastein Weber 17057
TestergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,7 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,1 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 3,1 befriedigend
10/2017
Kundenwertung
bei Amazon
32 Bewertungen
995 Bewertungen
15 Bewertungen
58 Bewertungen
33 Bewertungen
noch keine noch keine
92 Bewertungen
74 Bewertungen
Fazit des Testers
Der Rustler Pizzastein ist mit beinahe 6 kg etwas schwerer, allerdings lassen sich die gebackenen Pizzen einfach vom Stein nehmen und sind sehr knusprig. Zudem speichert der Stein die Wärme besonders lang.
Der Vesuvo V38301 konnte im Test vor allem dadurch punkten, dass er relativ leicht ist und ein gutes Pizzaergebnis liefert. Den Stein gibt es mit verschiedenem Zubehör zu kaufen.
Der Rösle 25074 BBQ Pizzastein ist zwar eigentlich für den Grill gedacht, konnte aber auch im Backofen überzeugen. Obwohl die Aufwärmzeit eher gering ist, sind die Pizzen sehr knusprig.
Der Relaxdays 10019339 Pizzastein backt im Test sehr knusprige Pizzen. Die Pizza haftet zwar etwas am Stein, lässt sich aber noch gut lösen. Durch die geringe Höhe wird die Wärme nicht sehr lang gespeichert.
Der Amazy Pizzastein hat im Test gute Pizzen hervorgebracht. Hinzu kommt die eher kurze Aufwärmzeit von 30 Minuten. Allerdings ließ sich die Pizza etwas schwerer vom Stein lösen.
Der Fornini Pizzastein kam trotz Styropor-Polsterung mit einer kleinen, abgebrochenen Ecke an. Die Pizzen werden zwar knusprig, kleben allerdings etwas am Stein.
Der Pimotti 202_002 kann mit verschiedenem Zubehör bestellt werden. Die gebackenen Pizzen sind sehr knusprig, lassen sich aber etwas schwerer vom Stein lösen.
Der Gusta Trattoria Pizzastein fällt vor allem durch seine Tragegriffe auf. Dies erleichtert den Transport des Steins. Allerdings speichert der Stein die Wärme aufrgund der geringen Höhe nicht besonders lange.
Der Weber 17057 ist der kleinste Pizzastein im Test. Durch die geringe Größe ließ er sich besonders leicht transportieren und passt sehr einfach auf das Gitterrost.
Technische Daten
Gewichtung: 35 %
Form
Größe
recht­e­ckig
38 x 30,2 cm
recht­e­ckig
37,8 x 29,8 cm
rund
Ø 41 cm
rund
Ø 32,5 cm
recht­e­ckig
38 x 29,7 cm
recht­e­ckig
38 x 30,5 cm
recht­e­ckig
40 x 30 cm
rund
Ø 32,7 cm
rund
Ø 26 cm
Passform im Ofen
ein haushaltsüblicher Ofen hat die Innenmaße 46 x 42 cm (L x B, da Höhe für die Pizzasteine unwichtig ist)
Höhe +++
3 cm
+
1,3 cm
+
1 cm
-
0,7 cm
+
1,7 cm
++
2,7 cm
+++
3 cm
+
1 cm
+
1 cm
Testergebnis
Technische Daten

24 von 24 Punkten

21 von 24 Punkten

9 von 24 Punkten

18 von 24 Punkten

21 von 24 Punkten

24 von 24 Punkten

24 von 24 Punkten

18 von 24 Punkten

3 von 24 Punkten
Backvorgang
Gewichtung: 35 %
Pizza lässt sich leicht vom Stein lösen +++
sehr ein­fach
++
ein­fach
+++
sehr ein­fach
++
ein­fach
+
klebt
+
klebt
+
klebt
+
klebt
+
klebt
Pizza ist knusprig +++
sehr knu­sprig
+++
sehr knu­sprig
+++
sehr knu­spirg
++
knu­sprig
++
knu­sprig
++
knu­sprig
+++
sehr knu­sprig
++
knu­sprig
++
knu­sprig
Testergebnis
Backvorgang

24 von 24 Punkten

20 von 24 Punkten

24 von 24 Punkten

24 von 24 Punkten

16 von 24 Punkten

8 von 24 Punkten

8 von 24 Punkten

8 von 24 Punkten

8 von 24 Punkten
Materialeigenschaften
Gewichtung: 30 %
empfohlener Temperaturbereich
getestet bei
220 - 250 °C
250 °C
250 - 350 °C
250 °C
300 - 370 °C
250 °C
bis 800 °C
250 °C
250 °C
250 °C
250 - 300 °C
250 °C
230 - 300 °C
250 °C
k. A.
250 °C
k. A.
250 °C
Aufwärmzeit im Test 40 Minuten 45 Minuten 25 Minuten 45 Minuten 30 Minuten 45 Minuten 35 Minuten 45 Minuten 20 Minuten
auch für den Grill geeignet
gleichmäßige Hitzeverteilung
Testergebnis
Materialeigenschaften

12 von 21 Punkten

15 von 21 Punkten

21 von 21 Punkten

9 von 21 Punkten

12 von 21 Punkten

14 von 21 Punkten

14 von 21 Punkten

6 von 21 Punkten

21 von 21 Punkten
weitere Informationen
Material Cor­dierit
hit­ze­be­­stän­­diges Ker­a­­mi­ki­­mitat
Cor­dierit
hit­ze­be­­stän­­diges Ker­a­­mi­ki­­mitat
Scha­mott
feu­er­fester Quarz­sand
Cor­dierit
hit­ze­be­­stän­­diges Ker­a­­mi­ki­­mitat
Cor­dierit
hit­ze­be­­stän­­diges Ker­a­­mi­ki­­mitat
Scha­mott
feu­er­fester Quarz­sand
Scha­mott
feu­er­fester Quarz­sand
Scha­mott
feu­er­fester Quarz­sand
Cor­dierit
hit­ze­be­­stän­­diges Ker­a­­mi­ki­­mitat
Gewicht -
5,65 kg
+
2,95 kg
-
3,6 kg
+
1,45 kg
-
2,95 kg
-
5,5 kg
-
7,6 kg
+
1,45 kg
+++
0,2 kg
Reinigung ++
ein­fach
+++
sehr ein­fach
++
ein­fach
++
ein­fach
++
ein­fach
++
ein­fach
+
normal
++
ein­fach
++
ein­fach
Zubehör Piz­za­schaufel
ein­fa­ches Auf­legen der Pizza
Hal­te­rung
ein­fa­cher Trans­port
Piz­za­schaufel
ein­fa­ches Auf­legen der Pizza
Hal­te­rung
ein­fa­cher Trans­port
Back­b­lech
ein­fa­ches Auf­legen der Pizza
Vor- und Nachteile
  • spei­chert Wärme beson­ders lange
  • Pizza beson­ders knu­sprig
  • Pizza lässt sich beson­ders ein­fach lösen
  • schweres Pro­dukt (5,65 kg)
  • Pizza beson­ders knu­sprig
  • Rei­ni­gung beson­ders ein­fach
  • leichter Stein (2,95 kg)
  • Pizza beson­­­ders knu­­­sprig
  • Pizza lässt sich beson­­ders ein­­fach lösen
  • Tra­ge­griffe erleich­tern Trans­port des Piz­za­steins
  • spei­­­chert Wärme nicht sehr lange
  • durch enorme Größe stören Griffe beim Hin­ein­legen in den Ofen
  • gute Knu­­sp­­ri­g­keit
  • beson­ders weit­läu­figer Tem­pe­ra­tur­be­reich
  • beson­ders leichter Stein (1,45 kg)
  • spei­­chert Wärme nicht sehr lange
  • keine Anlei­tung vor­handen
  • gute Knu­sp­rig­keit
  • kurze Auf­wärm­zeit (30 Minuten)
  • leichter Stein (2,95 kg)
  • gute Knu­sp­rig­keit
  • spei­chert Wärme lange
  • Pro­dukt aus Natur­stein
  • schweres Pro­­­dukt (5,5 kg)
  • Pizza beson­­ders knu­­sprig
  • spei­­chert Wärme lange
  • Pro­­­dukt aus Natur­­stein
  • beson­ders schweres Pro­dukt (7,6 kg)
  • sicht­bare Une­ben­heiten im Stein
  • gute Knu­sp­rig­keit
  • Pro­dukt aus Natur­stein
  • Tra­ge­griffe ver­ein­fa­chen Trans­port des Piz­za­steins
  • keine Anwei­sungen in Bedi­e­nungs­an­lei­tung
  • spei­chert Wärme nicht sehr lange
  • gute Knu­­­sp­­ri­g­keit
  • kurze Auf­­­wär­m­zeit (20 Minuten)
  • beson­­ders leichter Stein (0,2 kg)
  • Auf­­wär­m­zeit im Ofen länger als 10 Minuten (25 Minuten)
  • geringe Größe
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4,7 /5 aus 14 Bewertungen

Pizzasteine-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Pizzasteine werden zumeist aus Schamott oder Cordierit gefertigt. Diese Materialien können Wärme besonders gut aufnehmen und wieder abgeben. Um eine Pizza auf diesen Steinen zu backen, müssen sie im Ofen etwa 30 bis 45 Minuten aufgeheizt werden.
  • Der beste Pizzastein passt nicht nur in den Ofen, sondern kann auch auf dem Grill genutzt werden. Soll der Stein hauptsächlich im Ofen genutzt werden, darf er die Maße 46 x 42 cm (eines haushaltsüblichen Elektro-Ofens) nicht überschreiten.
  • Auf den Steinen können Sie nicht nur Pizzen zubereiten. Auf dem Pizzastein können auch Brot, Flammkuchen oder Brötchen gebacken werden. Damit die Teigwaren nicht am Stein kleben, sollten sie etwas eingemehlt sein.

Gebackene Pizza auf Pizzastein Test

Die Tiefkühlpizza wird in Deutschland von fast 30 Millionen Personen mehrmals im Monat verspeist (Quelle: VuMA). Allerdings dauert das Aufbacken tiefgefrorener Pizza bis zu 20 Minuten.

Mit einem Pizzastein dauert das Backen einer selbstgemachten Pizza hingegen nur wenige Minuten.

Der Stein sorgt nicht nur für eine kurze Backzeit – die Pizza soll dadurch den typischen Steinofen-Geschmack annehmen und besonders knusprig werden. Allerdings müssen Sie das Pizzabacken auf Ihrem Pizzastein etwas im Voraus planen: Der Stein muss im Ofen bis zu 45 Minuten vorheizen, bevor Sie die Pizza darauf knusprig backen können.

In unserer Kaufberatung des Pizzastein-Tests 2017 erfahren Sie, mit welchen Maßen der Stein in Ihren Backofen passt, was die Materialien voneinander unterscheidet und wie Sie den Pizzastein sauber machen sollten.

Weitere nützliche Küchenhelfer im Test:

1. So haben wir getestet

gewichtung testkriterien pizzasteinIn unserem Pizzastein-Test haben wir die Produkte nicht nur gemessen und gewogen – auf jedem Stein haben wir natürlich auch mindestens eine Pizza im Ofen gebacken. Dabei haben wir vor allem darauf geachtet, wie einfach sich die fertige Pizza wieder von dem Stein löst und wie knusprig der Boden wird.

Während der Pizzastein im Backofen lag, haben wir zudem gemessen, wie heiß der Stein wird und wie beständig sich die Hitze auf dem Stein verteilt. Durch die richtige Hitzeverteilung wird der Teig gleichmäßig erwärmt und gegart. Wie von den verschiedenen Herstellern und Marken empfohlen, haben wir den Stein in den kalten Ofen gelegt und meist bei 250 °C und Ober-/ Unterhitze erwärmt.

In der Regel kann ein Pizzastein Temperaturen zwischen 200 °C und über 300 °C aushalten. Damit diese Hitze erreicht werden kann, muss der Pizzastein vorheizen, bevor die Pizza aufgelegt wird.

Temperatur und Aufwärmzeit haben wir den Empfehlungen in den Bedienungsanleitungen entnommen. Daher haben wir beispielsweise gemessen, ob der Weber-Pizzastein auch wirklich bereits nach zehn Minuten verwendet werden kann.

pizzastein test vglObwohl bei einigen Produkten speziell darauf verwiesen wird, dass die Pizzasteine für den Gasgrill sind, können Sie die Steine auch im Ofen verwenden. Achten Sie aber auf die Maße des Steins, da einige Pizzasteine für den Grill größer ausfallen (z. B. Weber-Pizzastein für den Grill mit der Größe 44 x 30 cm). Ein Pizzastein für den Kugelgrill ist eher klein und rund. Auf einem größeren Gasgrill werden Sie eher einen rechteckigen Pizzastein benutzen, da durch die Form mehr Platz für eine Pizza ist.

Piizastein Schamott

Bevor Sie die köstlichen Teigwaren zubereiten, sollten Sie den Pizzastein im Backofen aufheizen lassen. Je nach Dicke und Material des Pizzasteins muss er 20 bis 45 Minuten aufgewärmt werden.

2. Maße: Ein Durchmesser von 41 cm passt gerade so in den Backofen

pizzastein Höhenvergleich

Die Steine gibt es in unterschiedlichen Höhen zu kaufen. Ein Pizzastein mit 3 cm oder 5 cm Höhe kann die Wärme länger speichern, als ein Stein, der nur einen Zentimeter hoch ist.

Besonders viel Wert haben wir in unserem Test auf die Größe und das Gewicht der Steine gelegt. Schließlich ist es am wichtigsten, dass die Steine in den Ofen passen. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Gas- oder Elektro-Ofen handelt, da das Innere in der Regel gleich groß ist (46 x 42 cm).

Somit passt das größte Exemplar in unserem Test gerade so auf die Schienen in den Ofen, da der Stein 44 cm breit ist. Auch wenn Sie einen runden Pizzastein kaufen, sollten Sie darauf achten, dass der Durchmesser nicht größer als 42 cm ist. Somit passt der größte unserer getesteten runden Steine mit einem Durchmesser von 41 cm auch nur knapp in den Ofen.

Doch nicht nur Länge und Breite sind bei einem Pizzabackstein wichtig – es kommt auch auf die Höhe an. Denn je höher der Stein ist, desto länger kann er die Hitze speichern. Ein potentieller Pizzastein-Testsieger kann die Wärme also lange speichern, sodass Sie den Ofen auch etwas herunterschalten können, wenn der Stein einmal aufgewärmt ist. Allerdings ist ein größerer und höherer Stein auch immer schwerer als ein kleinerer.

pizzstein gewichtPizzasteine können ziemlich schwer sein. Je größer und dicker der Stein, desto schwerer ist er auch. In unserem Pizzastein-Test haben einige Modelle beinahe 8 kg gewogen. Dieses hohe Gewicht müssen Sie nicht nur hin- und hertragen, sondern bei Nichtbenutzung lagern.

Belegte Pizza auf Holzbrett

Kurze Pizzastein-Anleitung: Heizen Sie das Produkt im Ofen auf. Bereiten Sie während der Wartezeit die Pizza vor. Wir empfehlen die Zubereitung auf einer Pizzaschaufel oder einem Blech (z. B. Pizzablech von Weber), damit Sie Pizza einfacher auf den Stein befördern können. Ist das leckere Hefegebäck im Ofen, können Sie diese nach etwa zehn Minuten Backzeit genießen.

3. Arten und Typen: Schamott, Speckstein und Cordierit halten die Wärme am besten

pizzastein zubehör

Kaufen Sie einen Backstein für den Backofen, bieten die Hersteller in der Regel auch Zubehör an. Der Rösle-Pizzastein kommt beispielweise mit einer Halterung, damit der Transport des Steins einfacher ist. Das Blech und die Pizzaschaufel erleichtern den Transport der Pizza.

Da der Stein die erhaltene Wärme an die Pizza abgibt, verliert er auch automatisch etwas von dieser Hitze. Im Test fällt auf, dass die Stelle, auf der die Teigware lag, etwas kühler ist als der Rest des Steins.

Nehmen Sie die fertige Köstlichkeit aus dem Ofen, müssen Sie den Stein allerdings nicht lange nachheizen lassen, sondern können sofort die Nächste auf den Stein schieben. Die während des Aufwärmens gespeicherte Hitze wird an die nächste Teigware abgeben.

Das Material des Backsteins muss feuerfest und hitzebeständig sein. Daher finden Sie am häufigsten Schamott- oder Cordieritsteine unter den Pizzasteinen. Aus Keramik oder Speckstein wird er nur selten angefertigt, da die Vorteile der anderen Materialien überwiegen.

Im Folgenden haben wir aufgelistet, welche Eigenschaften die Pizzasteine aus Schamott, Cordierit, Speckstein oder Keramik aufweisen.

Material Eigenschaften
Schamott

pizzastein schamott

  • feuerfester Stein aus Quarzsand (Naturstein)
  • wird auch für den Bau von Kaminen genutzt
  • relativ günstiges Material für Pizzasteine
  • braucht etwas länger, um warm zu werden
  • sollte nicht zu dick sein (Pizzastein mit 5 cm)
Cordierit

pizzastein cordierit

  • Rohstoff bei der Keramikherstellung
  • Aufheizzeit relativ gering
  • kann zum Beispiel mit Emaille glasiert werden (einfache Reinigung)
  • eher teures Material
Speckstein

pizzastein speckstein

  • hält Wärme besonders lange und wird daher auch in normalem Steinofen verwendet
  • gibt Hitze besonders gleichmäßig wieder ab
  • braucht lange, um warm zu werden (kürzer als Schamott)
  • teures Material, aber günstiger als Cordierit
Keramik

pizzastein keramik

  • besonders leicht
  • wird schnell warm
  • kann Wärme nicht so gut im Material halten
  • Pizzastein muss eventuell nachgeheizt werden
  • eher teures Material
Pizzastein Test

Während die eine Pizza auf dem Pizzastein liegt, können Sie bereits die Nächste vorbereiten. Dadurch sind die Wartezeiten zwischen den Pizzen nicht so lang.

4. Backvorgang: Etwas Mehl verhindert das Kleben des Teigs am Stein

Pizzastein reinigen

Der Pizzastein ist nach der Nutzung im Backofen eigentlich bereits sauber. Durch die hohen Temperaturen werden jegliche Keime und Bakterien auf dem Stein abgetötet. Wollen Sie dennoch ein paar Speisereste und Flecken beseitigen, können Sie dies mit einem feuchten Lappen und einem Cerankochfeldschaber erledigen. Um den Weber-Pizzastein zu reinigen, können Sie laut Herstellerangabe sogar Spülmittel verwenden.

Da der selbstgemachte Pizzateig in der Regel aus einem Hefeteig besteht, sollten Sie daran denken, dass der Teig einige Zeit im Voraus angefertigt werden sollte. In der Regel müssen diese Teige ein paar Stunden ziehen, bevor Sie diese weiterverarbeiten können. Damit Sie den Teig auf den Pizzastein befördern können, empfehlen wir Ihnen einen Stein, bei dem eine Pizzaschaufel oder ein Backblech im Lieferumfang enthalten ist.

So können Sie die Pizza auf dem Blech oder der Schaufel ausrollen und belegen. Dadurch wird die Teigware auch nicht größer als der Pizzastein und sie passt perfekt auf die Backfläche. Wir empfehlen Ihnen, die Fläche, auf der Sie die Pizza belegen, mit Mehl zu bestreuen, damit diese einfacher auf den Stein gleiten kann.

Pizza im Backofen

Damit Sie den Stein nicht extra aus dem Ofen holen müssen, ist es von Vorteil, wenn sich die Pizza einfach vom Stein lösen lässt.

Damit die Pizza nur eine kurze Zeit auf dem Stein bleibt, muss dieser vorgeheizt werden. Je nach Herstellerangabe benötigt der Stein zwischen 25 und 45 Minuten, bis er warm genug ist. Durch die direkte Wärme, die der Stein abgibt, wird dem Teig die Feuchtigkeit entzogen und die Teigware wird besonders knusprig.

Hier gilt: Je dünner der Teig ausgerollt ist, desto knuspriger wird Ihre Pizza. Dadurch wird Ihre Pizza besonders schnell fertig. Nach bereits acht bis zehn Minuten können Sie Ihre Speise entnehmen und genießen.

Haben Sie zu wenig Mehl benutzt, kann die Pizza etwas schwerer vom Stein zu lösen sein. Verbrennen Sie sich nicht beim Entnehmen Ihres leckeren Hefegebäcks: Am besten schieben Sie das Gitter etwas aus dem Ofen, um die Pizza vom Stein zu holen.

pizza auf pizzasteinSie benötigen kein Backpapier auf dem Pizzastein. Der Stein entzieht den Pizzen die Feuchtigkeit, wodurch diese nicht nur knusprig werden, sondern sich auch einfach vom Stein lösen lassen. Wir empfehlen Ihnen, die Pizzaschaufel leicht mit Mehl zu bestäuben, bevor Sie die Pizza darauf anfertigen, damit sich die rohe Teigware besser auf den Stein schieben lässt.

pizzastein formen

Schamottsteine für den Ofen gibt es in verschiedenen Formen. Ein runder Schamottstein eignet sich besonders gut, um eine Pizza im Kugelgrill zu fertigen. Wichtig bei den unterschiedlichen Steinen ist nur, dass der Backstein in den Backofen oder auf den Grill passt.

5. Fazit unserer Tester

Pizza geschnitten

Die Pizza vom Pizzastein wird besonders knusprig und benötigt nur etwa 10 Minuten, bis sie fertig ist.

In unserem Pizzastein-Test konnten die Steine vor allem in der Kategorie der Knusprigkeit der Hefegebäcke überzeugen. Hier waren die Ergebnisse der Produkte stets besser als die vom Backblech. Eine Backofen-Pizza vom Pizzastein gewährt zwar nicht den Geschmack einer Steinofenvariante, allerdings werden die Teigwaren genauso knusprig. Wollen Sie einen Pizzastein, der die Temperatur besonders lange hält, empfehlen wir einen etwas dickeren Stein.

Durch das dicke Material wird die Wärme besser gespeichert. So kann nicht nur eine Pizza auf dem Stein gefertigt werden, sondern mehrere hintereinander. Bei einigen Pizzasteinen können Sie die Höhe direkt bei der Bestellung auswählen (z. B. Pizzastein von Vesuvo). Günstige Pizzasteine sind in der Regel dünner und müssen zwischendurch wieder aufgeheizt werden, damit der Teig nicht roh bleibt und die Pizza trotzdem nur eine kurze Zeit im Ofen verbracht hat.

Wollen Sie den Pizzastein nicht im Backofen, sondern auf einem Grill verwenden, sollten Sie darauf achten, dass der Stein die hohen Temperaturen auch aushalten kann. Obwohl die Steine aus dem gleichen Material zu sein scheinen, bestehen sie oft aus Materialgemischen. Halten Sie sich daher an die Herstellerangabe der empfohlenen Temperatur. Der Gasgrill kann beispielsweise sehr hohe Temperaturen erreichen (über 300 °C), daher sollten Sie sicherstellen, dass der Backofenstein dort nicht kaputt geht.

In unserem Test haben wir auch eine Pizza auf einem normalen Backblech gebacken. Das Ergebnis der Pizzasteine im Vergleich zu dem Backblech: Die Pizza hat zwar keinen angepriesenen Steinofengeschmack, allerdings wird das Endprodukt knuspriger und der Teig ist weniger feucht.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Pizzasteins gegenüber einem Backblech nochmal aufgelistet:

  • knusprige Pizza
  • kurze Backzeit
  • kein Backpapier notwendig
  • manche Modelle auch auf dem Grill verwendbar
  • lange Vorbereitungszeit
  • dickere Steine eher schwer

Wollen Sie Schamottsteine kaufen, um den Pizzastein selber zu machen, sollten Sie darauf achten, dass Sie das Steinstück auf die richtige Größe zuschneiden. Verfügen Sie weder über das passende Werkzeug noch über das Wissen, wie Sie Steine richtig bearbeiten können, sollten Sie diese Arbeit besser den Profis überlassen. Ist der Stein zu scharfkantig, können Sie sich schnell verletzen.

Nach unserem Test empfehlen wir Ihnen, die leckere Backware besser selbst zu machen, als auf eine Tiefkühlvariante zurückzugreifen. Durch die Selbstherstellung wissen Sie genau welche Inhaltsstoffe verwendet wurden. Haben Sie doch mal keine Lust den Teig lange ziehen zu lassen, können Sie im Test der Stiftung Warentest von 2015 erfahren, welche die beste Tiefkühlpizza ist.

6. Rezepte im Pizzastein-Test

Pizza Zutaten

Alles, was Sie für die Basis einer leckeren Pizza benötigen.

Wollen Sie die Pizza aus unserem Test backen?

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 4 g Hefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml Wasser
  • 10 g Salz

Kneten Sie die Zutaten zusammen und lassen den Teig für 30 Minuten aufgehen. Für eine leckere Tomatensoße empfehlen wir eine Dose gehackter Tomaten, welche Sie mit Pfeffer und Salz würzen. Probieren Sie verschiedene Pizzabeläge aus – da die Pizza nur wenige Minuten im Ofen verbringt, können Sie so viele verschiedene Pizzen an einem Abend genießen.

Testsieger
Rustler Pizzastein
gut (1,5) Rustler Pizzastein
32 Bewertungen
35,15 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Vesuvo V38301
gut (1,7) Vesuvo V38301
995 Bewertungen
29,90 € Zum Angebot »
Kommentare (1)
  1. Lena Schmidt :

    Hallo,

    ich habe mal bei einer Freundin so einen Stein benutzt und wir haben die Pizza einfach nie auf den Pizzastein bekommen... Gibt es dafür einen besonderen Trick?

    Antworten
    1. Vergleich.org :

      Hallo Frau Schmidt,

      damit Ihre selbstgemachte Pizza unfallfrei auf dem Pizzastein landet, empfehlen wir Ihnen eine Pizzaschaufel zu benutzen. Diese Schaufel bestäuben Sie mit Mehl und fertigen darauf Ihre Pizza an. Ist der Stein lang genug im Ofen vorgeheizt, können Sie die Pizza einfach von der Schaufel auf den Stein schieben.
      In unserem Test hat beispielsweise der Pizzastein von Vesuvo eine Schaufel im Lieferumfang.

      Weiterhin viel Spaß beim Backen Ihrer eigenen Pizzakreation auf dem besten Pizzastein.

      Mit freundlichn Grüßen

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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